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meinhaus.digital aus der Höhle der Löwen: Kosten, Leistungen und Erfahrungen

Wohnen · Die Höhle der Löwen · Stand 27. Oktober 2026

meinhaus.digital aus der Höhle der Löwen: Was die digitale Umbauplanung kostet und leistet

Zwei Gründerinnen aus Schwäbisch Gmünd wollen Hausbesitzern den teuren Weg über ein klassisches Architekturbüro ersparen: mit Kostenrechner, Live-Call bei einer Architektin und Unterlagen zum Festpreis. In der VOX-Show gab es einen Deal mit Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler. Hier steht, was die Pakete kosten, was nicht enthalten ist und wie belastbar die Erfahrungen bisher sind.

  • Kostenrechner und 15-Minuten-Erstgespräch laut Anbieter kostenlos
  • Live-Call mit Architektin: 315, 367 oder 420 Euro Festpreis
  • Statik, Bauüberwachung und Behördengebühren sind nicht inklusive

Zur Preisübersicht Lohnt sich das für mich?

meinhaus.digital plant Umbauten und Sanierungen für Bestandshäuser überwiegend online – zu Festpreisen – von 20,90 Euro für einzelne Planzeichnungen bis ab 999 Euro für die Begleitung eines Bauantrags. Der Einstieg ist laut Anbieter kostenlos: ein Renovierungsrechner und ein 15-minütiges Erstgespräch. Wer mehr will, bucht einen Live-Call mit einer Architektin für 315 bis 420 Euro oder einzelne Unterlagen wie Energieausweis, Wohnflächenberechnung oder Sanierungsfahrplan. In „Die Höhle der Löwen“ holten Carolin Krebber und Leonie Dowling laut übereinstimmenden Presseberichten 500.000 Euro für zehn Prozent von Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler.

Für Hausbesitzer ist die Frage eine andere als für die Löwen: Bekomme ich für mein Geld eine brauchbare Planung – und wo brauche ich trotzdem noch einen Statiker, Energieberater oder ein klassisches Architekturbüro? Dieser Beitrag ordnet Leistungen und Preise ein, zeigt die Grenzen laut Geschäftsbedingungen, vergleicht mit üblichen Sanierungs- und Beratungskosten, fasst die Förderung 2026 zusammen und sagt ehrlich, wie dünn die Datenlage bei Erfahrungsberichten noch ist.

Stand: 27. Oktober 2026, 16:00 Uhr. Preise und Leistungen laut Website und Geschäftsbedingungen von meinhaus.digital (Abruf 27.10.2026), Firmendaten laut Registerbekanntmachungen, Sendung und Deal laut Schwäbischer Zeitung, Gmünder Tagespost, TV Movie und Gruenderfreunde – die offizielle VOX- und RTL+-Seite konnten wir nicht abrufen. Förderkonditionen laut BAFA und KfW, vor einem Antrag erneut prüfen. Wir haben die Dienstleistung nicht selbst gebucht.

meinhaus.digital aus der Höhle der Löwen: digitale Umbauplanung für Bestandshäuser
meinhaus.digital: digitale Umbauplanung mit Architektin, Festpreisen und Förderberatung – Kosten, Leistungen und Grenzen im Überblick. Grafik: Drohnen.de
Preise Was fehlt? Erfahrungen Förderung 2026

meinhaus.digital: Das Wichtigste in 20 Sekunden

0 €für Renovierungsrechner und 15-minütiges Erstgespräch (laut Anbieter)
315–420 €Festpreis für den Live-Call mit Architektin, je nach Umfang
500.000 €für 10 % – der Deal mit Maschmeyer und Ensthaler laut Presseberichten
0Bewertungen auf Trustpilot am 27.10.2026 – unabhängige Erfahrungen fehlen noch

Transparente Einstiegspreise

Für die meisten Bausteine nennt die Website Fest- oder Ab-Preise. Das ist bei Planungsleistungen am Bau eher die Ausnahme.

Architektin und Energieberater

Die Live-Calls laufen laut Anbieter mit einer Architektin, im Förderpaket zusätzlich mit Energieberater. Unterlagen kommen mit Architektenstempel.

Kein Komplett-Architekt

Statik, Ausführungsplanung und Bauüberwachung sind laut Geschäftsbedingungen nicht enthalten, wenn sie nicht gesondert beauftragt werden.

Kostenrahmen ohne Garantie

Die Kostenschätzung ist ausdrücklich keine Festpreiszusage. Für Förderbewilligungen übernimmt der Anbieter keine Gewähr.

Inhalt dieses Beitrags

Erst Anbieter und Auftritt, dann Preise, Grenzen und die Frage, für wen es sich lohnt.

Anbieter und Show

1 Was ist meinhaus.digital?2 Der Deal in der Show3 Firmengeschichte4 So läuft die Planung ab5 Preise im Überblick6 Was nicht enthalten ist

Einordnen und entscheiden

7 Erfahrungen und Bewertungen8 Was ein Umbau kostet9 Förderung 202610 Für wen lohnt es sich?11 Gut vorbereitet ins Gespräch12 Alternativen13 Häufige Fragen

Was ist meinhaus.digital?

meinhaus.digital ist ein Start-up aus Schwäbisch Gmünd, das Umbau- und Sanierungsplanung für bestehende Häuser als digitale Dienstleistung verkauft. Hinter der meinhaus.digital GmbH (Amtsgericht Ulm, HRB 742563) stehen die Architektin Carolin Krebber und die Betriebswirtin Leonie Dowling, die beide die Geschäfte führen. Neben dem Sitz am Marktplatz in Schwäbisch Gmünd nennt das Unternehmen einen zweiten Standort in München. Die Idee beschreibt die Presse mit einem Bild aus dem Pitch: ein „digitaler Architekt für die Hosentasche“.

Das Prinzip laut Anbieter und Presseberichten: Hausbesitzer laden Exposé, Baujahr, Wohnfläche, Grundrisse und Fotos hoch. Eine KI-gestützte Software schätzt daraus Zustand, sinnvolle Maßnahmen und Kosten. Danach übernehmen Menschen – eine Architektin und Energieberater – die Beratung, Zeichnungen und Nachweise. Ein „digitaler Zwilling“, also ein per Sprache abfragbares Gebäudemodell, ist laut Presse noch in Entwicklung. Einen Smartphone-3D-Scan, wie ihn manche Apps anbieten, beschreibt die Website nicht.

Carolin Krebber (35) hat laut Presse rund zehn Jahre in Architekturbüros gearbeitet; die Website bezeichnet sie als Mitglied der Bayerischen Architektenkammer und bauvorlageberechtigt – das ist eine Selbstangabe, die Kammerliste haben wir nicht geprüft. Leonie Dowling (37) war laut Berichten rund zehn Jahre Strategie- und Unternehmensberaterin, unter anderem in der Bauindustrie, und hat beim Bau des eigenen Hauses erlebt, wie unübersichtlich der Prozess ist. Kennengelernt haben sich beide laut Presse über Gründerprogramme der TU München.

1 Mio. €Pre-Seed-Runde

Gemeldet im April 2026, mit der L-Bank Baden-Württemberg und Business Angels aus Stuttgart und München.

160.000 €Landesförderung

Beihilfe „Start-up BW Pre-Seed“ laut Registerdaten vom Dezember 2025.

12Mitarbeitende

Laut Unternehmensangabe im Frühjahr 2026; bis Ende 2026 sollen es rund 30 werden.

100+Kunden

„Über 100“ laut Unternehmen im April 2026. Unabhängig überprüfbar ist diese Zahl nicht.

Als Partner nennen Berichte und Website die Baumarktkette OBI, über deren Website Handwerker und Angebote vermittelt werden, und die Finanzierungsplattform Europace. Laut einem Bericht vom April 2026 liefen außerdem Pilotprojekte mit Check24, Wüstenrot und Schwäbisch Hall. Die Logo-Leiste „Bekannt durch“ auf der Website mischt Medien, Finanzpartner und eine Longlist-Nominierung – welche Beziehung jeweils dahintersteht, erklärt der Anbieter nicht. Eine Longlist-Nominierung ist zudem keine Auszeichnung.

Der Auftritt in der Höhle der Löwen: 500.000 Euro für zehn Prozent

meinhaus.digital pitchte im Staffelfinale der 20. Staffel, das VOX am Montag, 26. Oktober 2026, um 20:15 Uhr zeigte. Bei RTL+ war die Folge laut Berichten bereits seit dem 19. Oktober abrufbar. Aufgezeichnet wurde sie im April 2026. Diese Angaben stützen sich auf übereinstimmende Presseberichte; die offizielle Sendungsseite von VOX und RTL+ konnten wir für diesen Beitrag nicht abrufen.

Gefordert hatten die Gründerinnen 425.000 Euro für fünf Prozent der Anteile – rechnerisch eine Bewertung von 8,5 Millionen Euro nach der Investition. Laut den Berichten gab es zwei gleich hohe Angebote, die über der Forderung lagen, dafür aber den doppelten Anteil verlangten:

Angebote der Löwen für meinhaus.digital laut Presseberichten
Löwe Angebot Ergebnis
Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler (gemeinsam) 500.000 € für 10 % (je 5 %) angenommen
Dagmar Wöhrl 500.000 € für 10 % nicht angenommen
Ralf Dümmel kein Angebot ausgestiegen, zu weit vom eigenen Feld entfernt
Judith Williams kein Angebot ausgestiegen, kein passendes Investment
Forderung zum Vergleich 425.000 € für 5 % Bewertung rechnerisch 8,5 Mio. €

Was nach der Show passierte, ist für Kunden wichtiger als der Handschlag vor der Kamera: Laut Schwäbischer Zeitung ist die Beteiligung inzwischen notariell abgeschlossen. Die Gründerinnen hätten mit den bestehenden Investoren sprechen und bei der Bewertung Zugeständnisse machen müssen; die endgültigen Konditionen sind nicht öffentlich. Die Gmünder Tagespost bestätigt, dass Maschmeyer und Ensthaler investiert haben. Ein Hinweis zu kursierenden Angaben: Eine Fanseite führte meinhaus.digital schon vor der Ausstrahlung mit „Kein Deal“ – das war ein Platzhalter und ist überholt.

Im Pitch nannten die Gründerinnen laut Presse auch Geschäftszahlen: 300.000 Euro Umsatz in den ersten zwölf Monaten (Schwäbische Zeitung) und rund 100.000 Euro Monatsumsatz zum Zeitpunkt der Aufzeichnung (TV Movie). Die beiden Angaben beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und widersprechen sich nicht zwingend. Prognosen von 1,7, 7 und 21 Millionen Euro Umsatz in den Folgejahren sind Planzahlen des Unternehmens. Gleiches gilt für Aussagen wie „ein Architekt kostet 40.000 Euro“ oder „90 Prozent können sich das nicht leisten“ – das sind Pitch-Argumente, keine unabhängig belegten Marktdaten. Wer weitere Gründungen aus der aktuellen Staffel vergleichen möchte, findet bei uns etwa den Check zu Kippo aus der Höhle der Löwen.

Firmengeschichte: von der Palasts GmbH zu meinhaus.digital

Je nach Quelle wurde meinhaus.digital 2021, 2023 oder 2025 gegründet – alle drei Angaben haben einen wahren Kern. Der heutige Rechtsträger ist laut Registerbekanntmachungen seit Juli 2021 eingetragen, damals unter dem Namen Palasts GmbH. Mehrere Presseberichte datieren die Gründung auf 2023, ein Gründerportal spricht von einem operativen Neustart 2025 – im April 2025 wurde der heutige Name bekanntgemacht. Laut einem Bericht vom April 2026 gab es zudem ein Gründungstrio: Ina Schröder war ab Februar 2025 Geschäftsführerin und wurde laut Register im August 2026 abberufen; in der Show trat sie nicht auf.

  1. 19.07.2021Eintragung als Palasts GmbHRechtsträger mit Sitz in Schwäbisch Gmünd, Leonie Dowling unter den ersten Geschäftsführern (Registerdaten).
  2. 13.06.2023Patent angemeldetZu einer KI-basierten Anforderungsanalyse, noch als Palasts GmbH (Registerdaten).
  3. 24.02.2025Neue GeschäftsführungCarolin Krebber und Ina Schröder werden Geschäftsführerinnen.
  4. 17.04.2025Neuer NameUmfirmierung in meinhaus.digital GmbH bekanntgemacht.
  5. 01.04.20261 Million Euro Pre-SeedL-Bank Baden-Württemberg und Business Angels steigen ein (Presse).
  6. April 2026Aufzeichnung bei DHDLPitch vor den Löwen, Deal mit Maschmeyer und Ensthaler (Presse).
  7. 03.08.2026Mitgründerin scheidet aus der Geschäftsführung ausIna Schröder wird laut Register abberufen.
  8. 19.10.2026Folge bei RTL+Das Staffelfinale ist vorab im Streaming abrufbar.
  9. 26.10.2026Ausstrahlung bei VOXStaffel 20, Folge 8, 20:15 Uhr.

Unsere Einordnung: Für Kunden ist das Gründungsjahr weniger wichtig als die Frage, wer konkret plant und haftet. Wir empfehlen deshalb, vor einer kostenpflichtigen Planungsleistung nach der ausführenden Person, ihrer Kammerzugehörigkeit und ihrer Berufshaftpflichtversicherung zu fragen. Das Impressum nennt dazu keine Angaben; ob hier eine Angabepflicht besteht, haben wir rechtlich nicht bewertet.

So läuft die Planung ab: vom Rechner bis zum Bauantrag

meinhaus.digital verkauft keine klassische Architektenleistung über alle Phasen, sondern einzelne Bausteine, die du nach Bedarf kombinierst. Der Einstieg ist kostenlos, jeder weitere Schritt kostet extra. Die folgende Reihenfolge entspricht dem Weg, den die Website beschreibt.

1Renovierungsrechner

Kostenlos nach Registrierung, laut Anbieter in rund drei Minuten: Kostenspanne, Hausvergleich, Finanzierungsrate und Fördermittelabzug als unverbindliche Orientierung.

2Erstgespräch

15 Minuten mit Architektin oder Energieberater, kostenlos und unverbindlich. Du wählst ein Thema, schickst eine Frage und bekommst einen Rückruf zur Terminvereinbarung.

3Live-Call

Videotermin per Microsoft Teams mit Kostenaufstellung als bankfertiges PDF mit Architektenstempel, eine Änderung inklusive – in drei Stufen zum Festpreis.

4Unterlagen und Konzept

Planzeichnungen, Wohnflächenberechnung, Energieausweis, Sanierungsfahrplan oder ein Umbaukonzept mit vier Terminen, Materialkonzept und regionaler Handwerkervermittlung.

5Genehmigungspilot

Bauantrag mit Zeichnungen, Lageplan auf Basis der Flurkarte, Baubeschreibung, Berechnungen und digitaler Einreichung – laut Anbieter in allen 16 Bundesländern.

Die drei Live-Call-Stufen unterscheiden sich im Umfang: „Eigenleistung“ zeigt, welche Arbeiten du selbst übernehmen kannst und was das für die Kosten bedeutet. „Umbau“ ergänzt bauliche und energetische Maßnahmen. „Umbau + Förderung“ bindet zusätzlich einen Energieberater ein und weist KfW- und BAFA-Förderung aus. Das Ergebnis ist vor allem für Banken gedacht: Wer einen Umbau finanzieren will, braucht eine nachvollziehbare Kostenaufstellung.

Für einen Bauantrag zeichnet laut Website die bauvorlageberechtigte Architektin persönlich, die GmbH selbst führt laut Registereintrag keine genehmigungspflichtigen Tätigkeiten aus. Das ist kein Widerspruch, sondern eine übliche Konstruktion – wichtig ist nur, dass du weißt, wer unterschreibt. Bauherr bleibst du; die Genehmigung erteilt allein die Behörde.

meinhaus.digital: Preise im Überblick

Die Preise reichen von 0 Euro für Rechner und Erstgespräch bis „ab 999 Euro“ für den Bauantrag. Laut Geschäftsbedingungen sind es Endpreise inklusive Umsatzsteuer, fällig mit Vertragsschluss, bezahlbar per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift über den Dienstleister Stripe oder per Überweisung. Die Tabelle zeigt den Stand der Website vom 27. Oktober 2026.

Preise von meinhaus.digital laut Website (Stand 27.10.2026)
Leistung Preis Lieferzeit Inhalt laut Anbieter
Renovierungsrechner kostenlos sofort Kostenspanne, Finanzierungsrate, Förderabzug; Registrierung nötig
Erstgespräch kostenlos nach Rückruf 15 Minuten mit Architektin oder Energieberater
Live-Call „Eigenleistung“ 315 € Termin Kostenaufstellung mit Eigenleistung, PDF mit Stempel
Live-Call „Umbau“ 367 € Termin zusätzlich Umbau- und energetische Maßnahmen
Live-Call „Umbau + Förderung“ 420 € Termin zusätzlich Energieberater, KfW- und BAFA-Förderung
Planzeichnungen ab 20,90 € 24–72 Std. Grundrisse, Ansichten, Schnitte mit Architektenstempel
Wohnflächenberechnung ab 31,90 € 24–72 Std. nach Wohnflächenverordnung oder DIN 277
Energieausweis ab 52,90 € 24 Std. Bedarfs- oder Verbrauchsausweis nach Gebäudeenergiegesetz
Bestätigung zum KfW-Antrag ab 649 € 3 Werktage Bestätigung durch Energieeffizienz-Experten
Sanierungsfahrplan (iSFP) ab 649 € 3 Werktage Grundlage für den iSFP-Bonus
Umbaukonzept ab 499 € nach Angebot vier Termine, Pläne, Kosten, Zeitplan, Material, Handwerker
Genehmigungs-Check kostenlos 15 Min. Ist der Umbau genehmigungspflichtig, was fehlt?
Genehmigungspilot ab 999 € Festpreis nach Check Bauantrag bis zum Bescheid, ohne Gebühren und Gutachten

Drei Details solltest du beim Vergleich beachten. Erstens sind viele Preise Ab-Preise: Was ein Umbaukonzept oder ein Bauantrag für dein Haus kostet, erfährst du erst im Angebot nach dem Erstgespräch. Zweitens steht der Live-Call auf der Unterlagenseite als „ab 315 Euro“, auf der Kostenseite als Festpreis – maßgeblich ist das konkrete Angebot. Drittens nennt die Website für das in den Geschäftsbedingungen beschriebene Finanzierungspaket in den Varianten „Light“ (ohne Stempel) und „Premium“ (mit Stempel) keine Preise. Auch die Lieferzeit wird unterschiedlich angegeben: 24 Stunden laut einem Bericht, 24 bis 72 Stunden auf der Unterlagenseite und fünf bis höchstens zehn Werktage in den Geschäftsbedingungen.

Rabatt: Die Website wirbt mit dem Code HALLO10 für zehn Prozent auf jedes Paket, einlösbar nach dem Erstgespräch und laut Anbieter gültig bis 8. November 2026. Das ist eine Aktion des Anbieters; drohnen.de hat mit meinhaus.digital keine Partnerschaft und erhält dafür nichts.

Was die Bausteine kosten

Einstiegspreise laut Website, Balken relativ zum höchsten Wert (999 Euro).

Energieausweisab 52,90 € 53 €
Live-Call „Eigenleistung“Festpreis 315 €
Live-Call „Umbau + Förderung“Festpreis 420 €
Umbaukonzeptab 499 € 499 €
Sanierungsfahrplan (iSFP)ab 649 € 649 €
Genehmigungspilotab 999 € 999 €

Quelle: meinhaus.digital, Kosten-, Unterlagen-, Umbaukonzept- und Baugenehmigungsseite (Abruf 27.10.2026). Ab-Preise, das tatsächliche Angebot kann höher liegen.

Was nicht enthalten ist: die Grenzen laut Geschäftsbedingungen

meinhaus.digital ersetzt ein klassisches Architekturbüro nur teilweise. Das ergibt sich nicht aus Kritik von außen, sondern aus den eigenen Geschäftsbedingungen des Anbieters. Wer einen größeren Umbau plant, sollte diese Punkte kennen, bevor er die Kosten vergleicht.

Keine Statik

Ein Standsicherheitsnachweis ist nicht enthalten, wenn er nicht im Angebot steht. Ob eine Wand entfallen kann, muss laut Anbieter immer statisch geprüft werden.

Keine Bauüberwachung

Planzeichnungen sind keine Genehmigungs- oder Ausführungsplanung und keine Bauüberwachung, solange diese Leistungen nicht gesondert beauftragt werden.

Schätzung statt Festpreis

Der Kostenrahmen ist ausdrücklich eine Kostenschätzung – keine Garantie und keine Festpreiszusage für die Bauarbeiten.

Extras beim Bauantrag

Behördengebühren, amtlicher Lageplan, Vermessung sowie Brand- und Schallschutznachweise kommen hinzu, sofern sie nicht im Angebot enthalten sind.

Keine Förder-Gewähr

Für die Bewilligung von Fördermitteln und für prognostizierte Einsparungen übernimmt der Anbieter keine Gewähr.

Handwerker separat

Vermittelte Handwerker, Vermesser oder Statiker schließen ihre Verträge direkt mit dir, nicht mit meinhaus.digital.

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) erwähnen die Geschäftsbedingungen nicht. Unsere Einordnung: Die Leistungen sind modular und pauschal bepreist. Einen klassischen Architektenvertrag über alle Leistungsphasen – von der Grundlagenermittlung über die Ausschreibung bis zur Bauüberwachung – bietet meinhaus.digital nicht an. Das ist kein Mangel, solange dir klar ist, was du kaufst: eine fundierte Planung und Unterlagen, nicht die Begleitung der Baustelle. Für einen Dachgeschossausbau mit Eingriff in die Tragkonstruktion oder eine Kernsanierung mit vielen Gewerken brauchst du zusätzlich Statiker und gegebenenfalls eine Bauleitung.

meinhaus.digital Erfahrungen: Was es bisher gibt – und was nicht

Unabhängige Erfahrungsberichte zu meinhaus.digital gibt es bislang praktisch nicht. Auf Trustpilot hatte das nicht beanspruchte Profil am 27. Oktober 2026 null Bewertungen. Ein ProvenExpert-Profil war nicht auffindbar, Google-Bewertungen konnten wir nicht prüfen. Auf der eigenen Website stehen zwei Kundenstimmen aus Leipzig und Rheinstetten, die Transparenz und Preis-Leistung loben – vom Anbieter ausgewählt und damit kein unabhängiger Beleg.

Dazu kommen Fallbeispiele des Anbieters: eine „Case Study“ zu einem Haus von 1903 mit 200 Quadratmetern, 250.000 Euro Umbaukosten und zwölf Monaten Bauzeit sowie eine Beispielrechnung für ein Umbaukonzept über 335.074 Euro ohne Kaufnebenkosten. Laut Schwäbischer Zeitung wurde ein Projekt in Krefeld im Sommer mehrfach ausgezeichnet; die Namen der Preise nennt der Bericht nicht. Wir haben die Dienstleistung nicht selbst gebucht und geben deshalb keine eigene Erfahrung wieder.

Belegt

  • Firma, Sitz, Register und Geschäftsführung Impressum, Registerdaten
  • Preise und Leistungsumfang Website und AGB, 27.10.2026
  • Pre-Seed-Runde über 1 Mio. € starting-up.de, Startbase
  • Deal 500.000 € für 10 % in der Show mehrere Presseberichte
  • 0 Bewertungen auf Trustpilot Stand 27.10.2026

Offen oder nur Selbstangabe

  • Endgültige Deal-Konditionen nicht öffentlich
  • „Über 100 Kunden“, Umsatzzahlen Unternehmensangaben
  • Kammermitgliedschaft der Architektin Selbstangabe, nicht geprüft
  • „Bis zu 70 % günstiger“ als ein Architekt Werbeaussage
  • Bundesweite Verfügbarkeit FAQ ohne sichtbare Antwort

Ein praktisches Detail, das bei der Kontaktaufnahme stören kann: Startseite, Impressum und WhatsApp-Link nennen drei unterschiedliche Telefonnummern. Und die Fragen „Arbeitet ihr in ganz Deutschland?“ und „Was kostet das?“ stehen auf der Startseite ohne sichtbare Antwort. Aus den Unterseiten ergibt sich: Beratung und Live-Calls laufen digital, Bauanträge sollen in allen 16 Bundesländern digital eingereicht werden, Kundenbeispiele stammen aus Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern.

Was ein Umbau wirklich kostet – und wo meinhaus.digital einzuordnen ist

Die Planung ist bei einer Sanierung meist der kleinere Posten – die Bauarbeiten kosten ein Vielfaches. Laut co2online kostete die Komplettsanierung eines Einfamilienhauses im Schnitt 108.000 Euro; die gemeinnützige Beratungsgesellschaft stützt sich dabei auf abgerechnete Baupreise des Baukosteninformationszentrums BKI (Datenstand Ende 2024) und betont, dass mehr als die Hälfte davon ohnehin fällige Instandhaltung ist. Ein Bankenratgeber nennt für die Komplettsanierung 400 bis 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, allerdings ohne Datum. Kommerzielle Ratgeber geben für Kernsanierungen 2026 teils 800 bis 2.500 Euro pro Quadratmeter an.

Kostenorientierung für Sanierung und Beratung
Posten Wert Quelle und Stand
Komplettsanierung Einfamilienhaus ø 108.000 € co2online auf BKI-Basis, Februar 2025
Komplettsanierung pro m² Wohnfläche 400–600 € Bankenratgeber vr.de, undatiert
Luft-Wärmepumpe ø 17.000 € co2online, Februar 2025
Vor-Ort-Energieberatung ohne iSFP 300–600 € co2online, September 2026
Energieberatung mit iSFP 1.500–2.500 € vor Förderung co2online, September 2026
iSFP bei meinhaus.digital ab 649 € Website, 27.10.2026
Architekt laut Pitch 40.000 € (Gmünder Tagespost: 40.000–100.000 €) Unternehmensangabe, nicht unabhängig belegt

Der auffälligste Unterschied liegt beim Sanierungsfahrplan: Ab 649 Euro liegt meinhaus.digital deutlich unter der Spanne, die co2online für eine Energieberatung mit iSFP nennt. Ob der Preis vor oder nach der BAFA-Förderung gilt und was „ab“ im Einzelfall umfasst, sagt die Website nicht – das solltest du im Erstgespräch klären. Für Architektenleistungen gilt seit der HOAI 2021, dass Honorare frei vereinbart werden dürfen; die Tafelwerte sind nur noch Orientierung, bei Umbauten ist ein Zuschlag üblich. Ein „Architekt kostet 40.000 Euro“ ist deshalb keine feste Größe, sondern hängt stark vom Projekt ab. Wer ohnehin an der Heizung ansetzt, findet Kosten und Regeln in unserem Ratgeber Gasheizung 2026: Regeln, Kosten und Förderung.

Förderung 2026: Was Sanierer jetzt wissen müssen

Für Planung und Sanierung gibt es 2026 Zuschüsse von BAFA und KfW – der iSFP-Bonus ist seit Juli aber deutlich eingeschränkt. Die Konditionen haben sich im Lauf des Jahres geändert; die folgende Übersicht hat den Stand 27. Oktober 2026. Vor jedem Antrag solltest du die aktuellen Bedingungen auf den Seiten von BAFA und KfW prüfen, denn Fördersätze und Fristen werden regelmäßig angepasst.

Wichtige Förderprogramme für Wohngebäude (Stand 27.10.2026, vor Antrag prüfen)
Programm Förderung Wichtig
BAFA Energieberatung für Wohngebäude (iSFP) 50 % des Honorars, max. 650 € (Ein-/Zweifamilienhaus), max. 850 € ab drei Wohnungen Zuschuss wird nachträglich ausgezahlt
BAFA Einzelmaßnahmen Gebäudehülle 15 % Grundförderung förderfähig bis 30.000 € je Wohnung, mit iSFP bis 60.000 €
iSFP-Bonus 5 % zusätzlich seit 21.07.2026 nur ab 30.000 € Investition und nur auf den Betrag darüber
KfW Heizungsförderung (458) 30 % Grundförderung plus Boni, max. 80 % förderfähig im Einfamilienhaus 28.000 €; Klimageschwindigkeitsbonus sinkt ab 2027
Fachplanung und Baubegleitung 50 %, bis 5.000 € Ausgaben (Ein-/Zweifamilienhaus) laut co2online, BAFA-Seite nicht separat geprüft

Was die iSFP-Änderung praktisch bedeutet, zeigt ein Rechenbeispiel aus der Fachpresse: Für einen Fenstertausch über 15.000 Euro gab es früher 3.000 Euro Zuschuss, jetzt 2.250 Euro, weil der Bonus erst oberhalb von 30.000 Euro greift. Bei Dach und Fassade für 45.000 Euro sinkt der Zuschuss von 9.000 auf 7.500 Euro. Ein Sanierungsfahrplan lohnt sich deshalb vor allem, wenn du größere Maßnahmen über mehrere Jahre planst – dann verdoppeln sich die förderfähigen Kosten. Bei der KfW-Heizungsförderung weichen die Werte von früher bekannten Ständen ab; unsere Quelle war teilweise unvollständig abrufbar, deshalb gilt hier besonders: vor dem Antrag auf der KfW-Seite gegenprüfen.

Für wen lohnt sich meinhaus.digital?

Am stärksten ist das Angebot dort, wo du schnell belastbare Unterlagen brauchst – etwa für die Bank oder einen Förderantrag. Je komplexer der Eingriff in die Bausubstanz, desto mehr Fachleute kommen ohnehin dazu. Wähle aus, was auf dich zutrifft:

Gut geeignet: Live-Call mit Kostenaufstellung

  • Warum: Das bankfertige PDF mit Architektenstempel ist genau für die Finanzierung gedacht.
  • Kosten: 315 bis 420 Euro, je nachdem, ob Umbau und Förderung dazugehören.
  • Beachten: Die Kostenaufstellung ist eine Schätzung – plane einen Puffer ein.

Geeignet: Sanierungsfahrplan prüfen

  • Warum: Der iSFP ab 649 Euro liegt unter üblichen Beratungspreisen und ist Voraussetzung für höhere Förderobergrenzen.
  • Kosten: Förderung bis 650 Euro beim Ein- oder Zweifamilienhaus möglich – klären, ob sie eingerechnet ist.
  • Beachten: Der iSFP-Bonus greift seit Juli 2026 erst oberhalb von 30.000 Euro Investition.

Bedingt geeignet: Konzept ja, Statik extra

  • Warum: Das Umbaukonzept liefert Pläne, Kosten und Varianten.
  • Kosten: ab 499 Euro, plus Statiker für jeden Eingriff in tragende Teile.
  • Beachten: Ob eine Wand entfallen darf, entscheidet die Statik – nicht der Rechner.

Genau abwägen: Bauantrag plus weitere Fachleute

  • Warum: Der Genehmigungspilot ab 999 Euro begleitet den Antrag bis zum Bescheid.
  • Kosten: Gebühren, Vermessung, Statik, Brand- und Schallschutz kommen dazu.
  • Beachten: Bauüberwachung ist nicht enthalten – bei großen Projekten eine Bauleitung einplanen.

Gut geeignet: Unterlagenshop

  • Warum: Einzelne Pläne, Flächenberechnung oder Energieausweis zu niedrigen Einstiegspreisen.
  • Kosten: ab 20,90 Euro für Pläne, ab 31,90 Euro für die Wohnfläche, ab 52,90 Euro für den Energieausweis.
  • Beachten: Ab-Preise – Umfang und Endpreis vor der Bestellung klären.

Passt gutUnterlagen und Kosten für die Bank

Wer schnell eine nachvollziehbare Kostenaufstellung oder einzelne Nachweise braucht, bekommt sie zu klar benannten Preisen.

Zu den Preisen

Erst klärenGrößerer Umbau

Im kostenlosen Erstgespräch fragen, wer plant, was „ab“ umfasst und welche Fachleute zusätzlich nötig sind.

Zur Checkliste

Nicht alleinKernsanierung mit Bauleitung

Wer jemanden braucht, der die Baustelle überwacht und Gewerke koordiniert, kommt um ein Büro oder eine Bauleitung vor Ort nicht herum.

Zu den Alternativen

Gut vorbereitet ins Erstgespräch: Maße, Wärmebilder, Fragen

Je besser deine Unterlagen, desto genauer wird jede Kostenschätzung – egal ob bei meinhaus.digital oder einem Büro vor Ort. Die Software arbeitet laut Anbieter mit Exposé, Baujahr, Wohnfläche, Grundrissen und Fotos. Fehlen aktuelle Grundrisse, helfen eigene Maße: Raumlängen, Deckenhöhen, Fenstergrößen. Ein Laser-Entfernungsmesser macht das in einer Stunde statt an einem Nachmittag mit dem Zollstock.

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Bosch GLM 40-31 Laser-Entfernungsmesser zum Aufmessen von Räumen
Mit einem Laser-Entfernungsmesser wie dem Bosch GLM 40-31 lassen sich Raummaße für Grundriss und Wohnflächenberechnung schnell aufnehmen. Bild: Bosch (via Amazon)

Für die energetische Seite lohnt ein Blick mit der Wärmebildkamera, am besten an einem kalten Tag bei geheiztem Haus. Kalte Fensterlaibungen, ungedämmte Rollladenkästen oder Wärmebrücken an Deckenanschlüssen werden so sichtbar – nützliche Hinweise für das Gespräch mit dem Energieberater. Eine Smartphone-Kamera ersetzt aber keine Thermografie durch Fachleute und keinen Blower-Door-Test.

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TOPDON TC001 – Wärmebildkamera fürs Smartphone, 512 × 384 (TISR)
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  • Wird ans Smartphone gesteckt (USB-C) und zeigt Temperaturunterschiede live in der App
  • 512 × 384 Bildpunkte laut Hersteller per TISR-Hochrechnung, 25 Hz
  • Messbereich laut Hersteller −20 bis 550 °C
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TOPDON TC001 Wärmebildkamera am Smartphone zur Suche nach Wärmebrücken
Eine Smartphone-Wärmebildkamera wie die TOPDON TC001 macht Wärmebrücken an Fenstern und Rollladenkästen sichtbar – als Vorbereitung, nicht als Ersatz für eine Thermografie. Bild: TOPDON (via Amazon)

Checkliste vor dem Erstgespräch

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Wer im Zuge der Sanierung auch kleinere Maßnahmen angehen will, kann schon vor dem großen Umbau sparen: Welche Spartipps beim Heizen wirken und was smarte Thermostate bringen, steht in unserem Ratgeber Heizkosten sparen im Winter 2026/27; welche Modelle sich lohnen, zeigt der Vergleich smarter Heizkörperthermostate.

Alternativen zu meinhaus.digital

Für eine erste Energieberatung gibt es eine kostenlose Alternative, für die volle Bauplanung das klassische Büro. Dazwischen bewegen sich weitere digitale Anbieter mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Tabelle zeigt, worin sie sich unterscheiden.

Alternativen für Beratung und Planung
Angebot Schwerpunkt Kosten Gut für
Verbraucherzentrale Energieberatung neutrale Erstberatung, über 900 Beratungsstellen grundsätzlich kostenlos, Vor-Ort-Check 40 € Eigenanteil erste Orientierung ohne Verkaufsinteresse
Energieeffizienz-Expertenliste Suche nach zugelassenen Energieberatern per Postleitzahl Honorar je Berater, iSFP förderfähig Förderanträge mit Experten vor Ort
Enter Wärmepumpe und Photovoltaik, bundesweit Erstberatung kostenlos laut Anbieter Heizungstausch
Fuchs & Eule eher Unternehmen und Portfolios, Fördermittelmanagement keine Preise veröffentlicht Vermieter mit mehreren Objekten
Architekturbüro vor Ort alle Leistungsphasen bis zur Bauüberwachung frei vereinbar nach HOAI-Orientierung Kernsanierung, Anbau, komplexe Umbauten

Unsere Einordnung: meinhaus.digital füllt eine echte Lücke zwischen kostenloser Erstberatung und dem Vollauftrag an ein Architekturbüro. Wer nur wissen will, wo sein Haus energetisch steht, beginnt sinnvoll bei der Verbraucherzentrale. Wer konkrete Pläne, Kosten für die Bank oder einen Sanierungsfahrplan braucht, bekommt bei meinhaus.digital klare Preise. Und wer eine Baustelle betreut haben will, braucht ein Büro, das auch vor Ort ist. Wie andere Gründungen aus der Show nach dem Deal abschneiden, zeigt unser Check zu Fryzza aus der Höhle der Löwen.

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Häufige Fragen zu meinhaus.digital

Was ist meinhaus.digital?

Ein Start-up aus Schwäbisch Gmünd, das Umbau- und Sanierungsplanung für Bestandshäuser digital anbietet: eine KI-gestützte Kostenschätzung, Live-Calls mit einer Architektin und Unterlagen wie Pläne, Energieausweis oder Sanierungsfahrplan zu Fest- und Ab-Preisen.

Wann lief meinhaus.digital bei „Die Höhle der Löwen“?

Am Montag, 26. Oktober 2026, um 20:15 Uhr bei VOX im Staffelfinale der 20. Staffel. Bei RTL+ war die Folge laut Presseberichten schon ab dem 19. Oktober abrufbar.

Welchen Deal hat meinhaus.digital bekommen?

Laut Presseberichten nahmen die Gründerinnen das gemeinsame Angebot von Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler an: 500.000 Euro für zehn Prozent. Gefordert waren 425.000 Euro für fünf Prozent. Die Beteiligung ist laut Schwäbischer Zeitung notariell abgeschlossen, die endgültigen Konditionen sind nicht öffentlich.

Wer hat meinhaus.digital gegründet?

Die Architektin Carolin Krebber und die Betriebswirtin Leonie Dowling führen das Unternehmen. Laut einem Bericht vom April 2026 gehörte Ina Schröder zum Gründungsteam; sie ist seit August 2026 nicht mehr Geschäftsführerin.

Was kostet meinhaus.digital?

Rechner und 15-minütiges Erstgespräch sind laut Anbieter kostenlos. Live-Calls kosten 315, 367 oder 420 Euro, Planzeichnungen ab 20,90 Euro, ein Energieausweis ab 52,90 Euro, ein Sanierungsfahrplan ab 649 Euro, ein Umbaukonzept ab 499 Euro und der Genehmigungspilot ab 999 Euro.

Ist das Erstgespräch wirklich kostenlos?

Ja, laut Website dauert es 15 Minuten und ist unverbindlich. Du stellst eine Frage und bekommst einen Rückruf zur Terminvereinbarung. Kosten entstehen erst, wenn du einen Live-Call oder Unterlagen bestellst.

Gibt es einen Rabattcode für meinhaus.digital?

Die Website wirbt mit dem Code HALLO10 für zehn Prozent auf jedes Paket, einlösbar nach dem Erstgespräch und laut Anbieter gültig bis 8. November 2026. Es ist eine Aktion des Anbieters, keine Kooperation mit drohnen.de.

Ersetzt meinhaus.digital einen Architekten?

Nur teilweise. Statik, Ausführungsplanung und Bauüberwachung sind laut Geschäftsbedingungen nicht enthalten, wenn sie nicht gesondert beauftragt werden. Die Kostenaufstellung ist eine Schätzung ohne Garantie.

Kann meinhaus.digital einen Bauantrag stellen?

Laut Website ja: Der Genehmigungspilot ab 999 Euro umfasst Zeichnungen, Lageplan, Baubeschreibung und die digitale Einreichung, unterschrieben von einer bauvorlageberechtigten Architektin. Gebühren, Vermessung, Statik sowie Brand- und Schallschutznachweise kommen hinzu.

Bietet meinhaus.digital einen Sanierungsfahrplan an?

Ja, ab 649 Euro mit drei Werktagen Lieferzeit. Für Ein- und Zweifamilienhäuser zahlt das BAFA 50 Prozent des Honorars, höchstens 650 Euro. Ob dieser Zuschuss im Preis schon eingerechnet ist, nennt die Website nicht.

Lohnt sich der iSFP-Bonus 2026 noch?

Für größere Vorhaben ja. Seit 21. Juli 2026 gibt es die zusätzlichen fünf Prozent nur noch auf den Teil einer Investition über 30.000 Euro im Einfamilienhaus. Dafür steigen die förderfähigen Kosten mit iSFP von 30.000 auf 60.000 Euro.

Gibt es Erfahrungen und Bewertungen zu meinhaus.digital?

Kaum unabhängige. Auf Trustpilot gab es am 27. Oktober 2026 keine Bewertungen, auf der Website stehen zwei ausgewählte Kundenstimmen. Belastbare Erfahrungsberichte stehen noch aus.

Arbeitet meinhaus.digital bundesweit?

Beratung und Live-Calls laufen digital. Bauanträge sollen laut Anbieter in allen 16 Bundesländern digital eingereicht werden. Standorte gibt es in Schwäbisch Gmünd und München.

Was ist die kostenlose Alternative?

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale ist grundsätzlich kostenlos, ein Vor-Ort-Check kostet 40 Euro Eigenanteil. Sie ersetzt keine Planung, eignet sich aber gut für eine erste neutrale Einschätzung.

Fazit: Klare Preise für Planung und Unterlagen – die Baustelle bleibt deine Aufgabe

meinhaus.digital macht Umbauplanung greifbar: Was andere Büros erst nach mehreren Terminen beziffern, steht hier als Fest- oder Ab-Preis auf der Website. Für eine Kostenaufstellung zur Finanzierung, einzelne Pläne, einen Energieausweis oder einen Sanierungsfahrplan ist das ein attraktiver Weg – zumal der Einstieg mit Rechner und Erstgespräch nichts kostet.

Die Grenzen sind ebenso klar: keine Statik, keine Bauüberwachung, Kostenschätzung ohne Garantie. Und weil unabhängige Erfahrungen fehlen, solltest du im Erstgespräch genau nachfragen, wer plant, wer unterschreibt und welche Zusatzkosten auf dich zukommen. Der Deal mit Maschmeyer und Ensthaler sagt etwas über das Wachstumspotenzial des Unternehmens – über die Qualität deiner Planung sagt er nichts.

Zur Preisübersicht

TransparenzQuellen und Datenbasis33 Einträge

Grundlage sind Website, Preisseiten und Geschäftsbedingungen von meinhaus.digital, Registerbekanntmachungen, Seiten von BAFA, KfW und Bundeswirtschaftsministerium sowie Presseberichte zur Sendung. Die offizielle VOX- und RTL+-Seite war für uns nicht abrufbar. Alle Abrufe am 27. Oktober 2026. Bereits im Text verlinkte Quellen führen wir ohne erneuten Link auf, Beiträge von drohnen.de nicht erneut.

  • meinhaus.digital: Startseite – Leistungen, Kundenstimmen, Rabattcode (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Impressum – Firma, Register, Geschäftsführung (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Umbaukosten und Live-Calls – Rechner, Preise (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Unterlagenshop – Preise und Lieferzeiten (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Umbaukonzept – Ablauf, Beispielrechnung (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Baugenehmigung – Genehmigungs-Check und -pilot (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Allgemeine Geschäftsbedingungen – Leistungsgrenzen, Zahlung (Anbieterquelle)
  • meinhaus.digital: Datenschutzerklärung – eingesetzte Dienste (Anbieterquelle)
  • North Data: meinhaus.digital GmbH, AG Ulm HRB 742563 – Registerbekanntmachungen (Register, aggregiert)
  • BAFA: Energieberatung für Wohngebäude (Behörde)
  • BAFA: Einzelmaßnahmen Gebäudehülle – Fördersätze, iSFP-Bonus (Behörde)
  • KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen (458) (Förderbank)
  • Bundeswirtschaftsministerium: Energieberatung privater Haushalte (Behörde)
  • Energieeffizienz-Expertenliste (öffentliche Datenbank)
  • Verbraucherzentrale Energieberatung (Verbraucherschutz)
  • Bayerische Architektenkammer: Merkblatt HOAI 2021 (Kammer, Stand 01/2021)
  • Schwäbische Zeitung: Eine halbe Million für ihre Geschäftsidee (27.10.2026)
  • Schwäbische Zeitung: Vorbericht zum Auftritt (20.10.2026)
  • Gmünder Tagespost: Gmünder Start-up holt sich Deal (27.10.2026)
  • TV Movie: meinhaus.digital nach DHDL (26.10.2026)
  • Gruenderfreunde: meinhaus.digital bei DHDL (aktualisiert 27.10.2026)
  • Gruenderfreunde: Staffel 20, Folge 8 – Sendetermin
  • StartupValley: meinhaus.digital in der Höhle der Löwen (26.10.2026)
  • starting-up.de: meinhaus.digital sammelt eine Million Euro ein (01.04.2026)
  • Startbase: 1 Million Euro für meinhaus.digital (01.04.2026)
  • Trustpilot: meinhaus.digital – 0 Bewertungen am 27.10.2026 (Bewertungsplattform)
  • co2online: Energetische Sanierung rechnet sich (17.02.2025, BKI-Daten)
  • co2online: Energieberatung – Kosten (30.09.2026)
  • vr.de: Kosten Haus renovieren (Bankenratgeber, undatiert)
  • baukostenplan.de: BEG-Einzelmaßnahmen seit 21.07.2026 – Rechenbeispiele
  • Enter (Anbieterquelle, Wettbewerber)
  • Fuchs & Eule (Anbieterquelle, Wettbewerber)
  • Amazon.de – Preise und Verfügbarkeit vom 27. Oktober 2026, eigener Abruf (Marktquelle)

Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 27. Oktober 2026. Preise, Leistungen und Aktionen von meinhaus.digital sowie Förderbedingungen von BAFA und KfW können sich kurzfristig ändern; maßgeblich sind die Angaben des Anbieters und der Förderstellen zum Zeitpunkt der Beauftragung bzw. des Antrags. Angaben zur Sendung und zum Deal stammen aus Presseberichten. Wir haben die Dienstleistung nicht selbst gebucht. Der Beitrag ersetzt keine Rechts-, Bau- oder Förderberatung und steht in keiner Verbindung zu meinhaus.digital, VOX, RTL oder den genannten Investoren.

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Aufmaß76 €Umbau planen: erst selbst messen, dann beraten lassenPreiseBosch GLM 40-31
Kategorie Nachrichten | Tags Die Höhle der Löwen, Energieberatung, noAds, Sanierung, Wohnen

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