Winter 2026/27 · Stand 14. Oktober 2026
Heizkosten sparen: Was diesen Winter wirklich hilft
Gas für Neukunden kostet rund 12 Cent pro Kilowattstunde, Heizöl rund 170 Euro je 100 Liter, die Gasspeicher sind nur zu gut 60 Prozent gefüllt. Mit den richtigen Temperaturen, gutem Lüften und smarter Regelung holst du einen Teil davon zurück.
- 1 Grad weniger spart rund 6 Prozent Heizenergie
- Programmierbare Thermostate: rund 10 Prozent laut UBA
- Richtig heizen und lüften: bis zu 10 Prozent laut co2online
Heizen wird im Winter 2026/27 spürbar teurer. Nach dem Preissprung im Sommer zahlen Neukunden für Erdgas laut Vergleichsportalen wieder rund 12 Cent pro Kilowattstunde – im Februar waren es noch etwa 8 Cent. Heizöl kostet mit rund 170 Euro je 100 Liter fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Der Heizspiegel von co2online rechnet für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Ölheizung in diesem Jahr mit rund 1.275 Euro Heizkosten, ein Plus von 24 Prozent. Und weil Preisgarantien auslaufen, kommt die Erhöhung bei vielen Gaskunden erst mit Verzögerung an.
Dieser Ratgeber zeigt, was die Lage für deine Heizkostenabrechnung bedeutet, welche Raumtemperaturen sinnvoll sind, wie du richtig lüftest, was smarte Heizkörperthermostate realistisch bringen und welche Pflichten und Förderungen es 2026 rund um die Heizung gibt. Mit Heizkostenrechner, Winter-Checkliste und den wichtigsten Regeln für Mieter.
Stand: 14. Oktober 2026. Energiepreise von Vergleichsportalen und Verbänden (Ende September bis 10. Oktober 2026), Heizspiegel 2026 von co2online, Gasspeicher laut Bundesnetzagentur. Preise können sich kurzfristig ändern.
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Der schnellste Hebel für diesen Winter: smarte Thermostate, die Räume automatisch absenken und beim Lüften abschalten.
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Das Wichtigste in 30 Sekunden
Preise steigen wieder
Gas für Neukunden rund 12 ct/kWh (Februar: rund 8 ct), Heizöl rund 170 Euro je 100 Liter. Bestandskunden trifft die Erhöhung oft erst mit Ende der Preisgarantie.
Temperatur ist der größte Hebel
Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie. Das Umweltbundesamt empfiehlt 20 Grad im Wohnraum, 18 in der Küche und 17 im Schlafzimmer.
Smart regeln lohnt sich
Programmierbare Thermostate sparen laut UBA und co2online rund 10 Prozent. In einer Mietwohnung sind das oft 55 bis 80 Euro im Jahr – bei eigener Heizung mehr.
Nicht auskühlen lassen
Räume nicht unter 16 Grad absenken und regelmäßig stoßlüften. Sonst drohen Schimmel und Streit mit dem Vermieter.

Energiepreise im Herbst 2026: Die Lage vor dem Winter
Nach einem vergleichsweise günstigen Jahresbeginn sind die Preise für Öl und Gas im Sommer 2026 deutlich gestiegen. Als Auslöser nennen Marktbeobachter die Folgen des Iran-Kriegs für Ölförderung und Flüssiggaslieferungen aus dem Nahen Osten. Der europäische Großhandelspreis für Gas lag Ende August bei über 66 Euro pro Megawattstunde, zu Jahresbeginn waren es rund 29 Euro. Beim Endkunden kommt das zeitversetzt an: Viele Verträge haben Preisgarantien von zwölf bis 24 Monaten.
| Energieträger | Aktueller Wert | Zum Vergleich | Quelle, Stand |
|---|---|---|---|
| Erdgas, Neukunden | ca. 12 ct/kWh | ca. 8,2 ct/kWh im Februar 2026 | Verivox, Ende September 2026 |
| Erdgas, Neuabschlüsse im Mittel | 11,93 ct/kWh | Einfamilienhaus, 20.000 kWh | BDEW, Januar bis August 2026 |
| Heizöl | ca. 170 €/100 l | ca. 96 €/100 l im Oktober 2025 | Preisportale, 10. Oktober 2026 |
| Fernwärme | 15,7 ct/kWh | Spanne 8 bis 36 ct/kWh | AGFW, Januar 2026 |
| Wärmepumpenstrom | 20,66 ct/kWh | 2025: 20,55 ct/kWh | Verivox, 2026 |
| Holzpellets | 454 €/t | 335 €/t im September 2025 | DEPI, September 2026 |
Die Gasspeicher waren laut Bundesnetzagentur am 14. Oktober zu 60,3 Prozent gefüllt – deutlich weniger als vor einem Jahr mit rund 76 Prozent. Die Bundesnetzagentur sieht die Versorgung dennoch als gewährleistet an, erwartet aber einen vergleichsweise niedrigen Füllstand am Ende des Winters. Eine kleine Entlastung gibt es trotzdem: Die Gasspeicherumlage ist zum 1. Januar 2026 weggefallen, bei 20.000 Kilowattstunden spart das knapp 58 Euro im Jahr. Neue staatliche Hilfen für Gas- oder Ölkunden gibt es bislang nicht.
Was Heizen 2026 kostet: der Heizspiegel
Der Heizspiegel 2026 von co2online, veröffentlicht am 22. September, zeigt die durchschnittlichen Heizkosten für eine 70-Quadratmeter-Wohnung im Mehrfamilienhaus. Bemerkenswert: Für Gas erwartet co2online 2026 einen leichten Rückgang – die Prognose entstand allerdings vor dem jüngsten Preisanstieg, co2online selbst rechnet ab Ende 2026 oder 2027 wieder mit höheren Gaskosten.
| Heizung | Abrechnung 2025 | Prognose 2026 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Erdgas | 1.170 € | 1.120 € | −4 % |
| Heizöl | 1.030 € | 1.275 € | +24 % |
| Fernwärme | 1.295 € | 1.310 € | +1 % |
| Wärmepumpe | 715 € | 735 € | +3 % |
| Holzpellets | 735 € | 860 € | +17 % |
Laut co2online könnten rund 90 Prozent der Haushalte ihre Heizkosten senken – im Schnitt um 465 Euro im Jahr in einer Wohnung und rund 1.000 Euro in einem Einfamilienhaus. Allein richtiges Heizen und Lüften spart demnach bis zu zehn Prozent.
CO₂-Preis 2026 und 2027
Auf Gas und Heizöl fällt seit 2021 ein CO₂-Preis an. 2026 gilt nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne. Nach unserer Rechnung entspricht das bei Erdgas rund 1,3 bis 1,55 Cent pro Kilowattstunde und bei Heizöl rund 17 bis 20 Cent pro Liter, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Für 2027 sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vom September 2026 denselben Korridor vor; das Gesetz ist im parlamentarischen Verfahren. Der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) startet nach einer EU-Entscheidung erst 2028 statt 2027.
Wer zur Miete wohnt, zahlt den CO₂-Preis nicht allein: Seit 2023 teilen sich Mieter und Vermieter die Kosten nach einem Stufenmodell. Je schlechter das Gebäude gedämmt ist, desto mehr trägt der Vermieter – bei sehr ineffizienten Gebäuden bis zu 95 Prozent.
Die 12 wichtigsten Spartipps für den Winter
1Temperatur senken
20 Grad im Wohnzimmer reichen. Jedes Grad weniger spart rund sechs Prozent Heizenergie.
2Absenken bei Abwesenheit
Für einige Stunden auf 18 Grad, bei mehreren Tagen auf 15 Grad – so empfiehlt es das Umweltbundesamt.
3Nachtabsenkung nutzen
Nachts reichen im Schlafzimmer 17 Grad. Zeitpläne am Thermostat erledigen das automatisch.
4Stoßlüften statt kippen
Mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster, Heizung dabei abdrehen.
5Heizkörper freihalten
Keine Möbel, Vorhänge oder Verkleidungen vor dem Heizkörper – sonst staut sich die Wärme und das Thermostat regelt falsch.
6Heizkörper entlüften
Gluckert es oder bleibt der Heizkörper oben kalt, ist Luft im System. Entlüften dauert pro Heizkörper wenige Minuten.
7Smarte Thermostate
Zeitpläne, Fenster-offen-Erkennung und Abwesenheitsmodus sparen laut UBA rund zehn Prozent.
8Türen schließen
Zwischen warmen und kühlen Räumen Türen geschlossen halten, damit warme Luft nicht abwandert.
9Rollläden nachts runter
Geschlossene Rollläden und Vorhänge verringern den Wärmeverlust über die Fenster.
10Dichtungen prüfen
Zieht es an Fenstern oder Türen, helfen neue Dichtungsbänder oder Zugluftstopper für wenige Euro.
11Heizung einstellen lassen
Heizkurve, Vorlauftemperatur und hydraulischer Abgleich – hier liegt bei vielen Anlagen ungenutztes Potenzial.
12Tarif prüfen
Endet die Preisgarantie, lohnt ein Vergleich. Neukundentarife liegen teils deutlich unter Grundversorgung.

Richtige Raumtemperaturen: So warm muss es sein
Das Umweltbundesamt empfiehlt folgende Richtwerte. Wer nachts oder bei Abwesenheit absenkt, sollte nicht unter 16 Grad gehen – darauf weist die Verbraucherzentrale Niedersachsen hin. Große Temperaturunterschiede zwischen benachbarten Räumen erhöhen das Schimmelrisiko, weil warme, feuchte Luft in kühle Räume zieht und dort kondensiert.
- Wohnzimmer20 °Chöchstens, laut UBA
- Küche18 °CHerd und Geräte heizen mit
- Schlafzimmer17 °Ckühler schläft besser
- Bad23 °Cnur während der Nutzung
- Abwesend, Stunden18 °Claut UBA
- Abwesend, Tage15 °Claut UBA
Den Wert für das Bad nennt die Berliner MieterGemeinschaft. Wann die Heizung überhaupt laufen muss, hängt vom Gebäude ab: co2online nennt für Häuser bis Baujahr 1977 einen Heizbeginn ab 15 bis 17 Grad Außentemperatur, für Gebäude nach 1995 ab 12 bis 15 Grad und für Passivhäuser erst ab 9 bis 11 Grad.
Richtig lüften ohne Schimmel
Sparen und Lüften gehören zusammen: Wer die Temperatur senkt, muss die Feuchtigkeit aus der Wohnung bringen. Der Bundesgerichtshof hält zweimal täglich 15 Minuten oder dreimal täglich zehn Minuten Stoßlüften für zumutbar (Urteile vom 5. Dezember 2018, VIII ZR 271/17 und VIII ZR 67/18). Das Umweltbundesamt empfiehlt im Winter fünf bis zehn Minuten Stoßlüften und in schlecht gedämmten Wohnungen eine Luftfeuchte unter 50 Prozent. Möbel sollten mindestens zehn Zentimeter Abstand zur Außenwand haben.
Während des Lüftens sollte der Heizkörper aus sein. Smarte Thermostate erledigen das mit einer Fenster-offen-Erkennung: Sie registrieren den plötzlichen Temperaturabfall oder bekommen das Signal von einem Fensterkontakt und schließen das Ventil, bis das Fenster wieder zu ist. Ein günstiges Thermo-Hygrometer zeigt dir, wann gelüftet werden sollte.
- Zeigt Temperatur und Luftfeuchte im Raum
- Verlauf per App – erkennt feuchte Räume frühzeitig
- Lässt sich als Referenzsensor für SwitchBot-Thermostate nutzen
Was smarte Heizkörperthermostate wirklich bringen
Smarte Thermostate sparen nicht durch Technik, sondern durch Disziplin, die sie dir abnehmen: Sie senken automatisch ab, wenn niemand da ist, heizen rechtzeitig vor, schließen beim Lüften und regeln jeden Raum einzeln. Das Umweltbundesamt und co2online nennen für programmierbare Thermostate eine Ersparnis von rund zehn Prozent. Eine mit dem Abrechnungsdienstleister KALO und tado° entstandene Studie des KIT kam in Mehrfamilienhäusern auf 15,5 Prozent. Herstellerangaben von bis zu 28 Prozent (tado°) oder 30 Prozent (SwitchBot) gelten für besonders günstige Ausgangslagen.
Laut einer Bitkom-Umfrage nutzen 35 Prozent der Deutschen bereits smarte Heizkörperthermostate, 73 Prozent davon berichten von gesunkenem Verbrauch – eine Selbstauskunft, keine Messung. Am meisten bringen die Geräte in Wohnungen, die tagsüber leer stehen, in selten genutzten Räumen und bei Menschen, die beim Lüften bisher die Heizung laufen lassen. Welches System passt, zeigt unser Vergleich Die besten smarten Heizkörperthermostate 2026/27.

Heizkostenrechner: Lohnen sich smarte Thermostate für dich?
Für Mieter mit Zentralheizung gilt: Nur 50 bis 70 Prozent der Heizkosten werden nach Verbrauch abgerechnet, der Rest nach Wohnfläche (§ 7 Heizkostenverordnung). Die Ersparnis wirkt nur auf den verbrauchsabhängigen Teil. Wer eine eigene Gasetagenheizung oder ein Haus hat, spart auf die gesamten Kosten.
Heizkostenrechner: Ersparnis und Amortisation
Trage deine jährlichen Heizkosten aus der letzten Abrechnung ein. Die Voreinstellung entspricht der Heizspiegel-Prognose 2026 für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit Gas.
Ersparnis pro Jahr78 €
Anschaffung175 €
Amortisation2,2 Heizperioden
Bilanz nach 5 Heizperioden+217 €
Lohnt sich mittelfristig: Rechne mit einigen Wintern, bis die Anschaffung wieder drin ist.
Rechenbeispiel: 1.120 Euro Heizkosten, davon 70 Prozent nach Verbrauch, 10 Prozent Einsparung = rund 78 Euro im Jahr. Fünf Thermostate zu je 35 Euro kosten 175 Euro und haben sich nach gut zwei Heizperioden bezahlt gemacht.
Schätzwerte ohne Gewähr. Die tatsächliche Einsparung hängt von Gebäude, Heizverhalten und Anlage ab. Abo-Kosten einzelner Hersteller sind nicht eingerechnet.
- Rund 50 Euro UVP, Thread und Zigbee
- Matter für Apple Home, Google Home und Alexa
- Zeitpläne, Fenster-offen-Erkennung, Frostschutz
- Bis zu zwei Jahre Batterielaufzeit (Herstellerangabe)
🏆 Amazon Bestseller
Die folgende Übersicht zeigt die aktuell meistverkauften smarten Heizkörperthermostate auf Amazon und wird automatisch mit aktuellen Preisen, Verfügbarkeiten und Bewertungen aktualisiert.
- Vielseitige Kompatibilität - Passt auf die meisten Heizkörperventilgewinde (M30x1,5) und die sechs mitgelieferten Adapter (RA, RAV, RAVL, CAL, M28 und GIA) sorgen für mehr Kompatibilität. Bevor Sie kaufen, besuchen Sie bitte 𝐡𝐭𝐭𝐩𝐬://𝐰𝐰𝐰.𝐭𝐩-𝐥𝐢𝐧𝐤.𝐜𝐨𝐦/𝐝𝐞/𝐬𝐮𝐩𝐩𝐨𝐫𝐭/𝐝𝐨𝐰𝐧𝐥𝐨𝐚𝐝/𝐤𝐞𝟏𝟎𝟎-𝐤𝐢𝐭/, um die mit KE100 kompatiblen Heizkörperventile zu überprüfen. *Version 1.0 bietet 3 Adapter (RA, RAV, RAVL) an. Ab Version 1.20 und höheren Versionen werden 6 Adapter bereitgestellt.
- Bitte beachten Sie, dass das Kasa KE100 Kit 𝐧𝐮𝐫 ü𝐛𝐞𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐊𝐚𝐬𝐚 𝐀𝐏𝐏 𝐠𝐞𝐬𝐭𝐞𝐮𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐞𝐫𝐝𝐞𝐧 𝐤𝐚𝐧𝐧 und nicht über die Tapo APP. Tapo Sensoren (Tapo T110, Tapo T310, Tapo T315) können jedoch in der Kasa APP eingerichtet werden. Bitte fügen Sie die Tapo Sensoren über den KH100 Hub in der Kasa APP hinzu. Das Kasa KE100 Kit unterstützt nur 2,4 GHz WLAN, nicht 5 GHz.
- 𝟎,𝟏℃ 𝐌𝐞𝐬𝐬𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮𝐢𝐠𝐤𝐞𝐢𝐭 - Stellen Sie die perfekte Temperatur für jeden Raum individuell ein und regeln Sie die Heizung Ihres Hauses nach Zonen. Verschwenden Sie keine Energie mehr für leere Räume.
- 𝐄𝐫𝐤𝐞𝐧𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐨𝐟𝐟𝐞𝐧𝐞𝐫 𝐅𝐞𝐧𝐬𝐭𝐞𝐫 - Schaltet automatisch die Heizung aus und aktiviert den Frostschutz, wenn der angeschlossene Fenster- und Türsensor (Tapo T110) ausgelöst wird. 1)Öffnen Sie die Kasa Smart App > Suchen Sie das KH100 > Tippen Sie auf , um den Tapo Sensor zum gleichen KH100 wie das KE100 hinzuzufügen. 2)Gehen Sie zur App-Startseite > Suchen Sie KE100 > Tippen Sie auf , um die Temperaturkorrektur/ Erkennung des offenen Fensters einzustellen
- 𝐊𝐨𝐬𝐭𝐞𝐧𝐥𝐨𝐬𝐞𝐬 𝐆𝐞𝐨𝐟𝐞𝐧𝐜𝐢𝐧𝐠 - Ihr Haus heizt sich automatisch auf, wenn Sie sich nähern, und schaltet sich aus, wenn Sie weg sind.
- BEACHTUNG! Bitte beachten Sie, dass dieser Thermostat mit einem Hub zusammenarbeiten muss, Sie müssen KE100 Kit im Voraus haben. KE100 kann nicht mit dem Tapo H100 und Tapo H200 Hub arbeiten, sondern nur mit dem Hub im KE100 Kit.
- Bitte beachten Sie, dass das Kasa KE100 nur über die Kasa APP gesteuert werden kann und nicht über die Tapo APP. Tapo Sensoren (Tapo T110, Tapo T310, Tapo T315) können jedoch in der Kasa APP eingerichtet werden. Bitte fügen Sie die Tapo Sensoren über den KH100 Hub in der Kasa APP hinzu. Das Kasa KE100 Kit unterstützt nur 2,4 GHz WLAN, nicht 5 GHz.
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- Ultra-leiser Betrieb unter 30 dBA: Dank des präzisen und geräuscharmen Motors arbeitet das Thermostat besonders leise – ideal für Schlaf- und Kinderzimmer für einen ungestörten Schlaf.
- Ultra-kompaktes Design: Mit nur 50 mm Breite fügt sich das Thermostatkopf diskret und nahtlos auch in sehr enge Einbausituationen ein.
- Brillantes OLED-Farbdisplay mit 4-fach Drehfunktion: Garantiert hervorragende Ablesbarkeit aus jedem Blickwinkel für optimale Bedienbarkeit.
- WiFi6-Technologie und Tuya App Steuerung: Steuern und programmieren Sie Ihre Heizung komfortabel über die App, kompatibel mit Alexa Sprachsteuerung.
- Energieeffiziente Funktionen: Präzise PID-Regelung und Fenster-Offen-Erkennung senken Heizkosten signifikant und steigern die Effizienz Ihrer Heizung.
- Intelligente App- und Sprachsteuerung: Dieses Heizkörperthermostat benötigt kein Gateway, verbindet sich per WLAN und lässt sich bequem per App steuern - auch unterwegs. Es ist zudem kompatibel mit Alexa, sodass Sie per Sprachbefehl die Temperatur anpassen können - ganz ohne Handarbeit
- Flexible Programmierung und vielfältige Heizmodi: Dieses Heizungsthermostat bietet verschiedene Modi für manuelle oder automatische Regelung, die Sie nach Ihren Wünschen umschalten können. Mit 7-Tage-Programmierung und bis zu 6 Zeitfenstern täglich passt sich der Heizplan flexibel Ihrem Lebensrhythmus an und erfüllt jeden Temperaturwunsch
- Klares LED-Display und präzise Kalibrierung: Das übersichtliche LED-Display ermöglicht eine einfache und direkte Ablesung der Temperatur. Der große Kalibrierbereich von -10 °C bis +10 °C mit einer Feineinstellung in 0,1 °C-Schritten sorgt für eine präzise Regelung und passt sich an die tatsächlichen Gegebenheiten in jedem Raum an
- Fensteröffnungserkennung und Energieeffizienz: Dank der intelligenten Fensteröffnungserkennung wird bei einem Temperaturabfall von 1,5 °C innerhalb von 5 Minuten während des Heizvorgangs die Heizung automatisch pausiert - So vermeiden Sie Energieverschwendung, senken Ihre Heizkosten und genießen dabei uneingeschränkten Wohnkomfort
- Umfassender Schutz und einfache Montage: Der intelligente Heizkörperregler verfügt über Sicherheitssperre gegen versehentliche Bedienung, Batteriewarnung sowie Frost- und Kalkschutz für dauerhafte und zuverlässige Nutzung. Das Thermostat ist mit allen gängigen Ventiltypen kompatibel und lässt sich in wenigen Minuten einfach montieren
- Smarter Heizkörperregler für das FRITZ!Box-Heimnetz, automatische und präzise Steuerung der Raum- bzw. Wohntemperatur, ideal zur Erstellung eines individuellen, effizienten Heizrhytmus
- Einfache Montage und Einrichtung an allen gängigen Heizkörperventilen mit Anschlussgewinde, zusätzlicher Adapter vorhanden
- Verbindung mit FRITZ!Box via Tastendruck und bequeme Konfiguration über die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche, für FRITZ!Box mit DECT-Basis, neue Leistungsmerkmale über regelmäßige, kostenlose Updates verfügbar
- Steuerung per PC, Notebook, FRITZ!Fon, Smartphone oder Tablet - auch unterwegs über das Internet und per App, individuelle Heizprofile programmierbar
- Energieeffizientes E-Paper-Display & zahlreiche Komfortfunktionen, wie Frostschutz-, Kalkschutz- oder Boost-Funktion, Fenster-auf-Erkennung, Tastensperre,Push-Service, Gruppenschaltung u.v.m
Was Mieter in diesem Winter wissen müssen
Der Deutsche Mieterbund hat zum Start der Heizperiode am 1. Oktober 2026 erinnert: Zwischen 6 und 24 Uhr muss der Vermieter 20 bis 22 Grad in der Wohnung ermöglichen, nachts rund 18 Grad. Werden nur 16 bis 18 Grad erreicht, ist eine Mietminderung von 20 bis 30 Prozent möglich. Umgekehrt dürfen Mieter ihre Wohnung nicht so stark auskühlen lassen, dass Frost- oder Feuchteschäden entstehen.
Thermostate tauschen
Den Thermostatkopf darfst du in der Regel ohne Zustimmung gegen ein smartes Modell tauschen. Originalkopf aufbewahren und beim Auszug wieder montieren.
Monatliche Verbrauchsinfo
Sind fernablesbare Zähler eingebaut, muss der Vermieter dich monatlich über deinen Verbrauch informieren (§ 6a HeizkostenV) – ideal, um Spareffekte zu prüfen.
Fernablesung ab 2027
Bis Ende 2026 müssen Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Sonst darfst du deinen Kostenanteil um drei Prozent kürzen (§ 12 HeizkostenV).
CO₂-Kosten aufteilen
Prüfe in der Abrechnung, ob der Vermieter seinen Anteil am CO₂-Preis übernommen hat. Je schlechter das Gebäude, desto höher sein Anteil.
Mehr zu Rückbau, Haftung, Abrechnung und den passenden Geräten steht im Ratgeber Smarte Heizkörperthermostate in der Mietwohnung. Welcher Adapter auf dein Ventil passt, erklärt der Adapter-Ratgeber.
Pflichten und Förderung für Eigentümer
Das frühere Gebäudeenergiegesetz heißt seit Ende Juli 2026 Gebäudemodernisierungsgesetz. Für den Winter relevant ist vor allem die Pflicht zur Heizungsprüfung (§ 60b): In Gebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen wassergeführte Heizungen außer Wärmepumpen geprüft und optimiert werden – Anlagen, die vor dem 1. Oktober 2009 eingebaut wurden, bis zum 30. September 2027. Dazu gehören etwa die Einstellung der Heizkurve und der Nachtabsenkung. Mieter können das Ergebnis verlangen.
Für die Heizungsoptimierung zahlt das BAFA im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude 15 Prozent Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent, ab 300 Euro Investition. Thermostatventile und Einzelraumregelungen sind förderfähig, aber nur zusammen mit einem hydraulischen Abgleich durch einen Fachbetrieb. Smarte Thermostate, die du selbst montierst, werden nicht gefördert. Eigentümer können alternativ 20 Prozent der Kosten über drei Jahre steuerlich geltend machen (§ 35c EStG). Prüfe die aktuellen Bedingungen vor der Auftragsvergabe direkt beim BAFA.
Winter-Checkliste: In 30 Minuten startklar
Deine Heiz-Checkliste für den Winter 2026/27
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Häufige Fragen zum Heizkostensparen
Wie viel kostet Gas im Winter 2026/27?
Neukunden zahlen laut Vergleichsportalen Ende September 2026 rund 12 Cent pro Kilowattstunde, im Februar waren es etwa 8 Cent. Bestandskunden sind oft noch durch Preisgarantien geschützt; die Erhöhung kommt bei ihnen mit Verzögerung.
Wie viel spare ich, wenn ich die Heizung um ein Grad senke?
Als Faustregel gilt rund sechs Prozent Heizenergie pro Grad. Bei 1.120 Euro Heizkosten im Jahr wären das rund 67 Euro, als Mieter mit Zentralheizung entsprechend weniger, weil nur ein Teil nach Verbrauch abgerechnet wird.
Welche Raumtemperatur ist sinnvoll?
Das Umweltbundesamt empfiehlt höchstens 20 Grad im Wohnraum, 18 Grad in der Küche und 17 Grad im Schlafzimmer. Bei mehrstündiger Abwesenheit reichen 18 Grad, bei mehreren Tagen 15 Grad. Unter 16 Grad sollte kein bewohnter Raum fallen.
Lohnen sich smarte Thermostate wirklich?
Meist ja. Umweltbundesamt und co2online nennen rund zehn Prozent Einsparung. In einer Mietwohnung mit Gas sind das häufig 55 bis 80 Euro im Jahr; günstige Thermostate haben sich damit nach zwei bis drei Heizperioden bezahlt gemacht.
Wie oft sollte ich im Winter lüften?
Mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten stoßlüften, die Heizung dabei abdrehen. Der Bundesgerichtshof hält zweimal 15 oder dreimal zehn Minuten am Tag für zumutbar. Gekippte Fenster kühlen die Wände aus und verschwenden Energie.
Muss der Vermieter die Heizung ab Oktober anschalten?
Die Heizperiode vom 1. Oktober bis 30. April ist gängige Praxis, aber nicht gesetzlich geregelt. Entscheidend ist, dass in dieser Zeit tagsüber 20 bis 22 Grad erreichbar sind. Sonst kann die Miete gemindert werden.
Werden smarte Thermostate gefördert?
Nur im Paket: Das BAFA fördert Thermostatventile und Einzelraumregelungen mit 15 Prozent, wenn sie zusammen mit einem hydraulischen Abgleich durch einen Fachbetrieb eingebaut werden. Selbst montierte Geräte sind nicht förderfähig.
Was ist der CO₂-Preis 2026?
Für Gas und Heizöl gilt 2026 ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Das sind bei Gas rund 1,3 bis 1,55 Cent pro Kilowattstunde. Für 2027 plant die Bundesregierung denselben Korridor, der EU-Emissionshandel ETS 2 startet erst 2028.
Wird der Winter 2026/27 mild?
Eine belastbare Prognose gibt es nicht. Einige saisonale Modelle deuten auf einen eher milden Winter hin, die Unsicherheit solcher Langfristvorhersagen ist aber groß. Für die Heizkosten sind die Energiepreise wichtiger als das Wetter.
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- Weniger Zugluft: Die Füllung macht den Stopper schwer genug, dass er auf der Fensterbank oder vor der Tür liegen bleibt und den Spalt über die volle Breite zuverlässig verschließt.
- Waschbarer Bezug: Reißverschluss auf, Bezug abnehmen, bei 30 °C waschen – die Füllung bleibt in Form.
- Zuverlässige Passform: Der Stopper ist 120 cm lang und deckt auch breite Fenster und Balkontüren über die volle Länge ab.
- Montage ohne Bohren & Kleben: Die 3 Bänder werden unter Fensterflügel oder Türblatt durchgeführt und verknotet – zusätzliche Fixierung ohne Rückstände am Rahmen.
- Robust & langlebig: Der Stopper ist fertig befüllt und hält mehrere Heizsaisons durch, ohne dass die Füllung austritt. Ideal als langlebiger Zugluftstopper für Fenster und Balkontüren.
- Weniger Zugluft: Die Füllung macht den Stopper schwer genug, dass er flach am Boden liegen bleibt und den Spalt unter der Tür zuverlässig verschließt.
- Waschbarer Bezug: Reißverschluss auf, Bezug abnehmen, bei 30 °C waschen – die Füllung bleibt in Form, statt beim Waschen zu verklumpen.
- Zuverlässige Passform: Der Stopper ist 90 cm lang und passt auf gängige Innen- und Wohnungstüren.
- Montage ohne Bohren & Kleben: Die 2 Bänder werden unter dem Türblatt durchgeführt und verknotet – zusätzliche Fixierung ohne Rückstände am Boden.
- Robust & langlebig: Der Stopper ist fertig befüllt, kein Zuschneiden oder Nachfüllen von Styropor-Stangen nötig, und hängt dank Schlaufe zum Trocknen oder Verstauen.
Fazit: Der Winter wird teurer – aber nicht für alle gleich
Die Preise für Gas und Öl ziehen wieder an, die Gasspeicher sind knapper gefüllt als im Vorjahr. Wer jetzt handelt, bevor die neue Abrechnung kommt, hat die besten Karten: Raumtemperaturen senken, Abwesenheit nutzen, richtig lüften – und diese Routinen mit smarten Thermostaten automatisieren. Das spart realistisch rund zehn Prozent, in schlecht genutzten Wohnungen auch mehr.
Eigentümer sollten außerdem die Heizung prüfen und optimieren lassen; in größeren Gebäuden ist das ohnehin Pflicht. Mieter achten auf ihre Verbrauchsinformationen, die Fernablesung ab 2027 und die korrekte Aufteilung der CO₂-Kosten.
TransparenzQuellen und Datenbasis15 Einträge
Energiepreise stammen von Vergleichsportalen und Verbänden (Stand Ende September bis 10. Oktober 2026), Heizkosten aus dem Heizspiegel 2026, Speicherstände von der Bundesnetzagentur. Rechtliche Angaben beruhen auf Gesetzestexten, Gerichtsentscheidungen und Mieterverbänden. Die Umrechnung des CO₂-Preises in Cent pro Kilowattstunde ist eine eigene Rechnung.
- Bundesnetzagentur: Aktuelle Lage der Gasversorgung – Speicherfüllstand (amtlich)
- co2online: Heizspiegel 2026 – Heizkosten und Sparpotenzial
- co2online: 10 Prozent weniger durch programmierbare Thermostate – Einsparung
- Umweltbundesamt: Heizen und Raumtemperatur – Richtwerte und Lüften (amtlich)
- Verbraucherzentrale Niedersachsen: 12 Tipps zum Energiesparen – Faustregel 6 Prozent, Mindesttemperatur
- BDEW: Gaspreisanalyse August 2026 – Gaspreise
- ZfK: Fernwärmepreise 2026 – Fernwärme
- Deutscher Bundestag: Drucksache 21/7869 – CO₂-Preis 2027, ETS 2 (amtlich)
- Deutscher Mieterbund: Heizperiode gestartet – Mindesttemperaturen, Mietminderung
- Haufe: BGH zu Schimmel und Lüften – Urteile vom 5. Dezember 2018
- Berliner MieterGemeinschaft: Heizpflicht – Raumtemperaturen, Pflichten
- § 60b Gebäudemodernisierungsgesetz – Heizungsprüfung
- co2online: Förderung Heizungsoptimierung – BEG-Zuschuss
- WISO Vermieter: Heizkostenverordnung und Fernablesung – Fristen
- Bitkom: Smarte Thermostate senken Energieverbrauch – Umfrage
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 14. Oktober 2026. Energiepreise, Förderbedingungen und gesetzliche Regelungen können sich kurzfristig ändern. Die Angaben zum Mietrecht ersetzen keine Rechtsberatung; bei konkreten Fragen helfen Mietervereine oder Verbraucherzentralen. Die Ergebnisse des Heizkostenrechners sind Schätzwerte.
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