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Fehmarnbelttunnel 2026: Baufortschritt, Eröffnung und Technik – so weit ist der Ostseetunnel

Technik · Fehmarnbelttunnel · Stand 27. Oktober 2026

Fehmarnbelttunnel 2026: 4 von 89 Elementen liegen Eröffnung offiziell offen, Medien nennen 2031

Knapp 900 Meter des 18 Kilometer langen Ostseetunnels zwischen Fehmarn und Lolland liegen im Graben. Als Nächstes soll das erste Spezialelement folgen, danach will die Projektgesellschaft einen neuen Zeitplan vorlegen.

  • Viertes Element „Nykøbing Falster“ am 28. September 2026 gemeldet
  • Eröffnung in zwei Etappen: erst die Straße, später die Bahn
  • Cyberangriff auf den Hauptauftragnehmer am 12. Oktober, Arbeiten seit 16. Oktober wieder angelaufen

Zum Bau-Tracker Wann öffnet der Tunnel?

Am Fehmarnbelttunnel liegen Ende Oktober 2026 vier von 89 Tunnelelementen auf dem Meeresgrund – knapp 900 Meter von rund 18 Kilometern. Ein offizielles Eröffnungsjahr gibt es nicht. Die dänische Projektgesellschaft Femern A/S hat im Mai angekündigt, den Tunnel in zwei Etappen zu öffnen: zuerst für Autos und Lkw, später für Züge. Medien berichten unter Berufung auf die Projektgesellschaft von 2031 statt der ursprünglich geplanten Eröffnung 2029. Eine neue offizielle Ankündigung vom 27. Oktober ist nicht belegt.

Warum das Thema trotzdem gerade gesucht wird, hat mehrere Gründe: ein Cyberangriff auf das Baukonsortium Mitte Oktober, das bevorstehende Absenken des ersten Spezialelements, ein neuer Zeitplan, der „noch in diesem Jahr“ kommen soll, und auf deutscher Seite die Nachricht, dass der Bund für den Fehmarnsundtunnel inzwischen mit 2035 rechnet. Dieser Beitrag zeigt dir den Baufortschritt in Zahlen, erklärt Schritt für Schritt, wie ein 73.500 Tonnen schweres Betonelement millimetergenau versenkt wird, ordnet die Rolle von Unterwasserdrohnen und Tauchrobotern ein und sagt dir, wo du die Baustelle heute besichtigen kannst.

Stand: 27. Oktober 2026, 16:00 Uhr. Datenbasis sind Pressemitteilungen und Projektseiten von Femern A/S und Sund & Bælt, Pressemitteilungen des Bundesverwaltungsgerichts, die Seite des Bundesverkehrsministeriums sowie Berichte von dpa, Fachmedien und Zulieferern. Die letzte Meldung der Projektgesellschaft stammt vom 16. Oktober. Ob das erste Spezialelement inzwischen abgesenkt wurde, ist nicht bestätigt. Wir aktualisieren den Beitrag, sobald der neue Zeitplan vorliegt.

Absenkponton IVY mit Tunnelelement im Fehmarnbelt, Titelgrafik Fehmarnbelttunnel 2026 mit Zähler 4 von 89
Absenkponton IVY mit Tunnelelement im Fehmarnbelt: Bis Ende September 2026 lagen vier von 89 Elementen im Graben. Grafik: drohnen.de, Foto: Sund & Bælt
Baufortschritt Eröffnung Technik Besuch

Fehmarnbelttunnel: Das Wichtigste in 20 Sekunden

4 von 89Tunnelelementen liegen im Graben, zusammen knapp 900 Meter (Stand Ende September 2026)
18 kmlang wird der Tunnel – laut Betreiber der längste Absenktunnel der Welt
2031nennen Medien als erwartetes Eröffnungsjahr; offiziell ist kein Jahr festgelegt
2035nennt der Bund für den Fehmarnsundtunnel – erst danach ist die Bahnstrecke komplett

Baufortschritt

Element 1 lag am 7. Mai, Element 4 „Nykøbing Falster“ am 28. September 2026. Der 18 Kilometer lange Graben ist komplett ausgehoben.

Nächster Meilenstein

Das erste Spezialelement mit Technikkeller soll im Herbst 2026 abgesenkt werden. Bis zum 27. Oktober ist das nicht gemeldet.

Zeitplan wackelt

Absenkponton verspätet, strenge Auflagen zum Schweinswalschutz, deutsche Bahnanbindung im Verzug. Ein neuer Gesamtzeitplan ist angekündigt.

Besichtigung möglich

Die BeltBox auf Fehmarn ist rund um die Uhr und kostenlos zugänglich. Die Ausstellung in Rødbyhavn ist bis 4. November geschlossen.

Inhalt dieses Beitrags

Erst Stand und Zeitplan, dann Technik, Drohnen, Umwelt und Besuch.

Stand und Zeitplan

1 Was ist heute neu?2 Bau-Tracker: 4 von 893 Absenkchronik 20264 Wann öffnet der Tunnel?5 Bahn und Hinterland6 Fahrzeit mit Tunnel7 Kosten und Finanzierung

Technik, Umwelt und Besuch

8 Technik in Zahlen9 So wird abgesenkt10 Drohnen und ROVs im Projekt11 Unterwasserdrohnen privat12 Umwelt und Gerichte13 Cyberangriff auf FLC14 Baustelle besichtigen15 Checkliste für den Besuch16 Häufige Fragen

Was ist am 27. Oktober neu? Keine offizielle Meldung

Eine neue Ankündigung zum Fehmarnbelttunnel vom 27. Oktober 2026 gibt es nicht. Die jüngste Pressemeldung von Femern A/S auf der deutschen Projektseite datiert vom 16. Oktober und betrifft die Wiederaufnahme der Arbeiten nach dem Cyberangriff. Wer gerade nach dem Tunnel sucht, stößt auf mehrere Nachrichten der vergangenen Tage, die wir hier einordnen.

Belegt

  • Vier Elemente abgesenkt, knapp 900 Meter Femern A/S, 28.09.2026
  • Eröffnung in zwei Etappen, Straße vor Bahn Femern A/S, 17.05.2026
  • Cyberangriff auf FLC, Arbeiten ab 16.10. wieder hochgefahren Femern A/S, 16.10.2026
  • Bund nennt für den Fehmarnsundtunnel „bis 2035“ dpa via t-online, 08.10.2026
  • Neuer Zeitplan nach fünf Standard- und einem Spezialelement Sund & Bælt, 15.06.2026

Offen oder veraltet

  • Eröffnung 2031 Medienangabe, offiziell kein Jahr
  • Erstes Spezialelement abgesenkt bis 27.10. nicht gemeldet
  • Eröffnung 2029 BMV-Seite und Dezeen – überholt
  • Folgen des Cyberangriffs für den Zeitplan nicht beziffert
  • Aktualisierte Gesamtkosten nicht veröffentlicht

Für internationale Aufmerksamkeit sorgte am 25. Oktober ein Bericht des Architekturmagazins Dezeen über den Aussichtspunkt „Pilen“ in Rødbyhavn, den das Ingenieurbüro Arup entworfen hat. Der Dezeen-Bericht über Pilen nennt allerdings noch eine Fertigstellung 2029 – diese Angabe ist überholt. Dazu kommt das Fernsehen: Die Dokumentation „Riesenbaustelle Fehmarnbelt – Europas Mega-Tunnel entsteht“ läuft laut Sendeterminen bei fernsehserien.de am Mittwoch, 28. Oktober, um 22:05 Uhr und um 23:05 Uhr; nach unserer Zuordnung zuerst bei WELT, dann bei N24 Doku. Weitere Wiederholungen folgen am 29. und 30. Oktober. Wichtig: Der Film stammt aus dem Jahr 2023 und zeigt nicht den heutigen Baustand – damals war noch kein einziges Element abgesenkt.

Bau-Tracker: So weit ist der Fehmarnbelttunnel

Der Tunnel ist gemessen an der Länge zu rund fünf Prozent eingebaut, an Land und im Graben sind die Vorarbeiten dagegen weit fortgeschritten. Das zeigt ein Blick auf die einzelnen Baustellen. Der 18 Kilometer lange Graben im Meeresboden ist laut Femern A/S vollständig ausgehoben. Auf dänischer Seite ist der Tunnelabschnitt an Land fertig und überdeckt: rund 160 Meter Landtunnel plus eine etwa 100 Meter lange Lichtübergangszone, in der sich die Augen der Autofahrer an das Tageslicht gewöhnen sollen. Das deutsche Portal bei Puttgarden ist etwa 600 Meter lang und laut Projektseite „kurz vor der Fertigstellung“.

4 von 89Elemente abgesenkt

79 Standard- und 10 Spezialelemente sind geplant.

knapp 900 mTunnel im Graben

Von rund 18 Kilometern Gesamtlänge.

19 bis 21Elemente betoniert

Deutsche und dänische Meldung nennen unterschiedliche Zahlen.

18 kmGraben ausgehoben

Baggerarbeiten liefen laut Fachpresse von 2020 bis 2024.

Baufortschritt in Prozent

Eigene Berechnung aus Angaben von Femern A/S, Stand Ende September 2026. Die Balken zeigen Mengen, nicht den Anteil an Kosten oder Bauzeit.

Elemente abgesenkt4 von 89 4 %
Tunnellänge im Graben0,9 von 18 km 5 %
Elemente betoniert19 von 89 (deutsche Meldung) 21 %
Tunnelgrabenvollständig ausgehoben 100 %

Quelle: Femern A/S, Projektstand und Meldung vom 28.09.2026. Die dänische Fassung derselben Meldung nennt 18 statt 16 betonierte Standardelemente – dann wären es 21 von 89 (24 Prozent).

Gebaut werden die Elemente in einer eigens errichteten Tunnelfabrik in Rødbyhavn auf Lolland. Das erste Segment wurde im Juli 2023 betoniert. Jedes Standardelement besteht aus neun Segmenten; die Fabrik arbeitet laut dem US-Fachmagazin ENR mit sechs Produktionslinien und über 2.000 Beschäftigten. Wie viele Elemente bereits fertig sind, ist nicht eindeutig: Die deutsche und die englische Meldung vom 28. September nennen 16 Standard- und 3 Spezialelemente, die dänische Fassung 18 Standard- und 3 Spezialelemente. Den Grund für die Abweichung nennt Femern A/S nicht; möglich ist ein Übersetzungs- oder Aktualisierungsfehler.

Luftaufnahme der Tunnelfabrik und des Arbeitshafens in Rødbyhavn auf Lolland an der Ostseeküste
Tunnelfabrik und Arbeitshafen in Rødbyhavn auf Lolland: Hier entstehen die Elemente in Hallen, bevor sie im Hafenbecken aufschwimmen und zum Absenkort geschleppt werden. Bild: Sund & Bælt

Rund um die Baustelle wächst zudem Land: An der Küste von Lollands sollen rund 300 Hektar neue Fläche für Natur und Erholung entstehen, aufgeschüttet unter anderem mit dem Aushub aus dem Tunnelgraben. Die ersten etwa 30 Hektar bei Hyldtofte, östlich der Tunnelfabrik, sind seit Anfang September 2026 für die Öffentlichkeit geöffnet. Für Molen und Dämme auf dänischer Seite wurden rund 2,2 Millionen Tonnen Granit verbaut. Auf Fehmarn sind laut Projektseite zwei von drei Brücken im Portalbereich fertig, die dritte ist seit 2025 im Bau. Zum Sommerempfang im Juli kündigte Femern A/S an, den Rohbau des deutschen Portals „noch in diesem Jahr“ erreichen zu wollen.

Absenkchronik 2026: vier Elemente in fünf Monaten

Seit Mai 2026 hat das Baukonsortium im Schnitt etwa alle sechs bis acht Wochen ein Element versenkt. Die Elemente tragen die Namen von Städten entlang des europäischen Skandinavien-Mittelmeer-Korridors, zu dem die feste Fehmarnbeltquerung gehört. Begonnen wurde am dänischen Portal; von dort wächst der Tunnel Element für Element Richtung Fehmarn.

  1. 02.04.2026Absenkponton IVY zugelassenDie dänische Schifffahrtsbehörde gibt das Spezialgerät frei. Die Absenkung beginnt laut Fachpresse rund 18 Monate später als geplant.
  2. 04.–07.05.2026Element 1 vor dem dänischen PortalAusgeschleppt am 4. Mai, Absenkung ab 6. Mai in rund 14 Stunden, am 7. Mai als platziert gemeldet.
  3. 29.06.2026Element 2 „Lund“Zusammen mit dem ersten Element liegen nun rund 500 Meter Tunnel im Graben.
  4. 02.08.2026Element 3 „Heiligenhafen“Donnerstagabend ausgeschleppt, Samstagmorgen angeschlossen.
  5. 11.09.2026Lasttest für Spezialelemente bestandenZusätzliche 1.600 Tonnen simulieren den geringeren Auftrieb eines Spezialelements.
  6. 28.09.2026Element 4 „Nykøbing Falster“Knapp 900 Meter Tunnel liegen, der erste Kilometer rückt näher.
  7. 12.–16.10.2026Cyberangriff und NeustartAngriff auf den Hauptauftragnehmer FLC, ab 16. Oktober schrittweise Wiederaufnahme; IVY-Tests auf See laufen weiter.
  8. Herbst 2026Erstes SpezialelementGeplant laut Femern A/S, Termin nicht veröffentlicht.
  9. Ende 2026Neuer GesamtzeitplanAngekündigt „noch in diesem Jahr“, nach fünf Standard- und einem Spezialelement.

Die Meldung zum vierten abgesenkten Element zeigt auch, warum der Rhythmus wichtig ist: Mit 89 Elementen und dem bisherigen Tempo würde das Absenken viele Jahre dauern. Die Projektgesellschaft rechnet nicht öffentlich vor, wie stark sich die Taktung steigern lässt. Einordnung: Das Tempo ist eine der großen Unbekannten im angekündigten neuen Zeitplan – zumal die Monate Juni bis September in deutschen Gewässern wegen des Schweinswalschutzes nur eingeschränkt nutzbar sind (siehe Abschnitt Umwelt).

Wann wird der Fehmarnbelttunnel eröffnet?

Offiziell steht kein Eröffnungsjahr fest – Medien nennen derzeit 2031 für die Straße, die Bahn folgt deutlich später. Femern A/S hat am 17. Mai 2026 mitgeteilt, dass der Fehmarnbelt-Tunnel in zwei Etappen eröffnet wird: zuerst für den Straßenverkehr, später für Züge, sobald die deutschen Bahnanlagen fertig sind. Die dänische Seite liegt nach eigener Darstellung rund zwei Jahre hinter dem Plan, vor allem wegen des Absenkpontons. Deutsche Auflagen zum Unterwasserlärm und zu Arbeitsfenstern erschweren es laut Femern A/S, Zeit aufzuholen, und „können zu weiterer Verzögerung führen“.

Die Jahreszahl 2031 stammt aus Medienberichten. Bereits im Januar sagte Sund-&-Bælt-Chef Mikkel Hemmingsen laut einem dpa-Bericht zur Verschiebung bis 2031, die Eröffnung werde voraussichtlich 2031 erfolgen; das Absenken habe zwei Jahre später begonnen als geplant. Im September bestätigte dpa diesen Stand und meldete, dass ein neuer Eröffnungszeitplan noch 2026 vorgelegt werden soll. Dass die Seite des Bundesverkehrsministeriums – obwohl auf Juli 2026 datiert – weiterhin 2029 und eine gleichzeitige Inbetriebnahme der Bahn nennt, ist durch die Mitteilungen der Projektgesellschaft überholt.

  1. ursprünglichEröffnung 2029Straße und Bahn gleichzeitig, Bauzeit rund 8,5 Jahre.
  2. Juli 2025Deutsche Bahnanlagen nicht bis 2029Bundesverkehrsministerium und DB InfraGO verweisen auf lange Genehmigungsverfahren.
  3. September 2025Absenken verzögert sichDas Spezialschiff ist nicht rechtzeitig fertig, Fachpresse nennt 18 Monate Verschiebung.
  4. 16.01.2026„Voraussichtlich 2031“Sund-&-Bælt-Chef Hemmingsen laut dpa.
  5. 18.02.2026Zwei Ausschreibungen storniertBahntechnik im Tunnel und neue Mautanlage – das Projekt sei „mindestens zwei Jahre“ verspätet.
  6. 17.05.2026Eröffnung in zwei EtappenStraße zuerst, Bahn später, ohne Jahresangabe.
  7. 20.09.2026Neuer Zeitplan noch 2026dpa: Eröffnung derzeit 2031 erwartet, B 207 auf Fehmarn voraussichtlich 2028.
  8. 08.10.2026Fehmarnsundtunnel „bis 2035“Neuer Infraplan des Bundes; die Deutsche Bahn hat nach eigener Aussage noch keinen neuen Zeitplan.

Was hängt davon für dich ab? Das kommt darauf an, ob du mit dem Auto, mit dem Zug oder als Anwohner betroffen bist. Der folgende Finder fasst die Lage je nach Situation zusammen.

Straßentunnel zuerst – frühestens um 2031

  • Offiziell: Die Straße öffnet vor der Bahn, ein Jahr nennt Femern A/S nicht.
  • Medienangabe: 2031, neuer Zeitplan soll noch 2026 kommen.
  • Bis dahin: Die Querung des Fehmarnbelts läuft weiter über die Fähre Puttgarden–Rødby.
  • Auf Fehmarn: Der Verkehr läuft zunächst über die Fehmarnsundbrücke, die vierstreifige B 207 soll laut DEGES 2028 fertig sein.

Bahn deutlich später

  • Voraussetzung: Die deutsche Hinterlandanbindung inklusive Fehmarnsundtunnel muss fertig sein.
  • Bundesangabe: Fehmarnsundtunnel „bis 2035“ laut Infraplan.
  • Später: Hamburg–Kopenhagen soll dann rund 2,5 statt etwa 5 Stunden dauern.
  • Offen: Ein offizielles Startjahr für Züge durch den Tunnel gibt es nicht.

Baustellen bleiben über Jahre

  • Straße: Ausbau der B 207 auf 16 Kilometern, Fertigstellung laut DEGES voraussichtlich 2028.
  • Brücke: Die Bahn saniert die Fehmarnsundbrücke laut dpa bis etwa 2030, Kosten rund 170 Millionen Euro.
  • Sundtunnel: Neubau für Straße und Schiene, laut Bund bis 2035.
  • Information: Das Infocenter in Burg beantwortet Fragen zum Belt-Projekt.

Bis auf Weiteres wie gewohnt

  • Route: Fähre über den Fehmarnbelt oder Landweg über Jütland.
  • Kein Termin: Für Urlaubsplanungen bis mindestens 2030 spielt der Tunnel nach heutigem Stand keine Rolle.
  • Tipp: Ein Zwischenstopp an der BeltBox auf Fehmarn dauert nur wenige Minuten und ist kostenlos.

Mautpreis noch nicht festgelegt

  • Prinzip: Der Tunnel ist nutzerfinanziert, die Maut zahlt die Kredite zurück – wie bei Storebælt und Øresund.
  • Zeitpunkt: Den Preis legt der dänische Verkehrsminister unmittelbar vor der Eröffnung fest.
  • Heute: Jede genannte Mautsumme wäre Spekulation.

Bahn und Hinterland: warum Deutschland der Engpass ist

Für die Bahn ist nicht der Tunnel selbst der Flaschenhals, sondern die Strecke auf deutscher Seite. Zwischen Lübeck und Puttgarden muss die Bahnstrecke ausgebaut und elektrifiziert werden, dazu kommt ein neuer Tunnel unter dem Fehmarnsund. Das Bundesverkehrsministerium beziffert die Kosten der deutschen Schienenanbindung auf rund 3,5 Milliarden Euro, getragen von Bund, Land Schleswig-Holstein, Deutscher Bahn und EU, plus 232 Millionen Euro für übergesetzlichen Lärmschutz.

Anfang Oktober meldete dpa, dass der Bund im neuen Infraplan für den Fehmarnsundtunnel eine Fertigstellung „bis 2035“ angibt. Laut dem t-online-Bericht zum Fehmarnsundtunnel hatte das Land Schleswig-Holstein mit 2031 oder 2032 geplant; Landesverkehrsminister Claus Ruhe Madsen zeigte sich „irritiert“. Die Deutsche Bahn erklärte demnach, sie habe „noch gar keinen neuen Zeitplan“. Die DEGES beziffert den Fehmarnsundtunnel auf 2,306 Milliarden Euro, die Bahn hatte ursprünglich 714 Millionen Euro genannt – wie die beiden Zahlen voneinander abzugrenzen sind, geht aus dem Bericht nicht hervor.

B 207 auf Fehmarn

Vierstreifiger Ausbau auf 16 Kilometern, laut Bundesverkehrsministerium 224 Millionen Euro. Fertigstellung laut DEGES voraussichtlich 2028.

Fehmarnsundbrücke

Bleibt vorerst der einzige Weg auf die Insel. Sanierung durch die Bahn bis etwa 2030, laut dpa rund 170 statt früher 30 Millionen Euro.

Fehmarnsundtunnel

Neuer Absenktunnel für Straße und Schiene. Bund: „bis 2035“. Die Eisenbahn-Bauzeit lässt laut Fachpresse eine Fertigstellung nicht vor Ende 2032 erwarten.

Dänische Seite

Die EU fördert die dänischen Bahnanlagen im Hinterland zusätzlich mit 117 Millionen Euro (870 Millionen Kronen).

Unsere Einschätzung: Selbst wenn der Straßentunnel 2031 öffnet, dürften Züge zwischen Hamburg und Kopenhagen erst einige Jahre später durch den Belt fahren. Wie lange die Lücke dauert, hängt fast vollständig an den deutschen Planungs- und Bauzeiten.

Fahrzeit: Fähre heute, Tunnel morgen

Mit dem Auto soll die Fahrt durch den Belt rund zehn Minuten dauern, mit dem Zug etwa sieben Minuten. Das gibt Femern A/S in mehreren Pressemitteilungen an. Für Pkw sind bis zu 110 km/h vorgesehen, für Züge bis zu 200 km/h. Die gelegentlich zu lesende Angabe „7 Minuten mit dem Auto“ verwechselt die beiden Werte, und auch zwei Stunden Bahnfahrt zwischen Hamburg und Kopenhagen nennt keine der Projektquellen.

Fahrzeiten heute und mit Tunnel (Stand 27.10.2026)
Strecke Heute Mit Tunnel Quelle
Fehmarnbelt mit dem Auto Fähre Puttgarden–Rødby, rund 45 Minuten Überfahrt plus Warte- und Ladezeit ca. 10 Minuten Femern A/S; Fährzeit laut Fahrplanangabe der Reederei
Fehmarnbelt mit dem Zug keine Bahnverbindung über den Belt ca. 7 Minuten Femern A/S
Hamburg–Kopenhagen mit dem Zug ca. 5 Stunden über Jütland ca. 2,5 Stunden Femern A/S, ENR
Höchstgeschwindigkeit im Tunnel – 110 km/h Pkw, 200 km/h Bahn Sund & Bælt

Die 2,5 Stunden für Hamburg–Kopenhagen setzen voraus, dass die gesamte deutsche Ausbaustrecke fertig ist. In der ersten Etappe, also mit Straßentunnel und ohne Bahnbetrieb, ändert sich für Bahnreisende nichts.

Visualisierung des Tunnelportals auf Lolland mit Autobahn und ICE-Zug, die nebeneinander in den Tunnel führen
Visualisierung des Tunnelportals bei Rødbyhavn: Autobahn und zweigleisige Bahnstrecke führen nebeneinander in den Tunnel. Bild: Sund & Bælt

Kosten und Finanzierung: wer den Tunnel bezahlt

Das Baubudget liegt bei 52,6 Milliarden dänischen Kronen zum Preisstand 2015, inklusive 7,3 Milliarden Kronen Reserven. Das ist die Steuerungsgröße, die Sund & Bælt auf der eigenen Finanzierungsseite angibt; den gesetzlichen Gesamtrahmen beziffert das dänische Anlagegesetz auf 55,1 Milliarden Kronen. In Euro schwanken die Angaben je nach Bezug: Das Bundesverkehrsministerium nennt laut Finanzanalyse von 2016 rund 7 Milliarden Euro inklusive einer Milliarde Reserve, Fachmedien 7,4 Milliarden Euro zu Preisen von 2015. Eine aktualisierte Gesamtkostenschätzung für 2026 hat die Projektgesellschaft nicht veröffentlicht.

52,6 Mrd. DKKBaubudget

Preisstand 2015, davon 7,3 Milliarden Kronen Reserven.

ca. 1,3 Mrd. €EU-Förderung

Aus der Connecting Europe Facility für die Bauphase.

14,5 Mrd. DKKNachforderung

Fordert das Baukonsortium FLC laut Bericht zusätzlich.

ca. 3,5 Mrd. €Deutsche Schiene

Hinterlandanbindung, ohne übergesetzlichen Lärmschutz.

Gebaut und finanziert wird der Tunnel von Dänemark. Bauherr ist Femern A/S, eine Tochter der staatlichen Sund & Bælt Holding. Das Modell entspricht den Brücken über den Großen Belt und den Øresund: Der Staat garantiert die Kredite, nach der Eröffnung zahlen Mautgebühren sie über Jahrzehnte zurück. Laut der Unternehmensmitteilung vom Juni 2026 soll das Projekt trotz der Verzögerung innerhalb der gesetzlich festgelegten Rückzahlungsdauer bleiben. Deutschland zahlt für den Tunnel selbst nichts, wohl aber für die eigenen Zufahrten.

Wie teuer die Verspätung wird, ist umstritten. Laut Der Nordschleswiger zum Milliardenstreit fordert das Baukonsortium Femern Link Contractors (FLC) 14,5 Milliarden Kronen zusätzlich und begründet das mit einer erwarteten weiteren Verzögerung von 20 Monaten durch die deutschen Umweltauflagen. Sund & Bælt nennt keine Summe. Der Ausgang des Streits ist offen.

Technik in Zahlen: fünf Röhren, 89 Elemente

Der Fehmarnbelttunnel ist kein gebohrter, sondern ein abgesenkter Tunnel: Fertige Betonelemente werden in einen ausgebaggerten Graben gelegt und miteinander verbunden. Mit rund 18 Kilometern ist er laut Betreiber der längste Absenktunnel der Welt, etwa dreimal so lang wie die Transbay Tube in San Francisco und fünfmal so lang wie der 3,4 Kilometer lange Absenktunnel der Øresundverbindung. Im Querschnitt hat er fünf Röhren: zwei für die Autobahn mit je zwei Fahrstreifen, zwei für die zweigleisige, elektrifizierte Bahn und eine schmale Röhre für Service und Technik.

Tunnelelemente und Vergleich mit dem Øresund (Herstellerangaben Sund & Bælt/Femern A/S)
Merkmal Standardelement Spezialelement Øresund zum Vergleich
Anzahl 79 10 –
Länge 217 m 39 m Tunnel gesamt 3,4 km
Breite 42 m 45 m oder 47 m (Quellen widersprüchlich) –
Höhe 9 m 13 m, mit Kellergeschoss –
Gewicht ca. 73.500 t nicht veröffentlicht –
Aufbau neun Segmente Technikkeller etwa alle 2 km –
Beton gesamt 3,2 Mio. m³ 1 Mio. m³
Bewehrungsstahl gesamt 360.000 t 200.000 t

Die Spezialelemente sind kürzer, aber höher als die Standardelemente. In ihrem Untergeschoss sitzt Technik für den Betrieb, auf Straßenebene liegen Haltebuchten für Servicefahrzeuge. Laut Sund & Bælt sind solche Technikkeller im Tunnel ein Novum. Die Röhren liegen 30 bis 40 Meter unter der Wasseroberfläche; am tiefsten Punkt verläuft die Fahrbahn rund 39 Meter unter Normalnull. Über dem fertigen Tunnel liegt eine etwa ein Meter starke Steinschicht als Schutz. Zur Tiefe kursiert in Medien auch die Angabe 45 Meter; wir verwenden die Werte der Projektgesellschaft.

Warum überhaupt ein Absenktunnel? Diese Frage hat das Bundesverwaltungsgericht 2020 geprüft. Die Richter hielten die Entscheidung für zulässig, weil ein Bohrtunnel nach den Planunterlagen rund ein Drittel teurer gewesen wäre und zusätzliche technische Risiken mit sich gebracht hätte. Nicht veröffentlicht sind dagegen Details wie die Bauart der Dichtungen zwischen den Elementen oder das Vermessungssystem auf dem Absenkponton – dazu haben wir keine Primärquelle gefunden.

So wird ein Tunnelelement abgesenkt

Ein Element schwimmt, wird mit Ballast schwer gemacht und dann an Stahlseilen kontrolliert auf ein Kiesbett im Graben gelassen. Das zentrale Werkzeug ist der Absenkponton IVY, der aus zwei Teilen besteht: IVY 1 und IVY 2. Laut der Meldung zur Zulassung des Absenkpontons IVY arbeiten auf den beiden Pontons zusammen 23 Kilometer Stahlseil auf 66 Winden; damit lassen sich Elemente bis in 40 Meter Tiefe absenken.

1Verschließen und fluten

Das fertige Element wird an beiden Enden mit Schotten verschlossen. Voller Luft schwimmt es im Hafenbecken der Tunnelfabrik auf.

2Ballast laden

Rund 4.500 Tonnen Ballastbeton machen das Element fast so schwer wie das verdrängte Wasser. Wasserkammern in der äußeren Bahnröhre gleichen aus, dass die Straßenröhren schwerer sind.

3IVY aufsetzen

Bei Standardelementen sitzt je ein Ponton an jedem Ende, wie Klammern. Bei Spezialelementen werden beide Pontons in der Mitte gekoppelt.

4Ausschleppen

Fünf Schlepper ziehen Element und IVY zum Absenkort. Beim ersten Element waren es gut zwei Kilometer.

5Absenken aufs Kiesbett

Der Graben wurde zuvor gereinigt und mit einem Kiesbett vorbereitet. Die Winden lassen das Element langsam ab – beim ersten Element dauerte das rund 14 Stunden.

6Andocken und messen

Hydraulikarme ziehen das Element an seinen Vorgänger heran, Lasermessungen bestätigen die Position. Femern A/S spricht von wenigen Millimetern Genauigkeit, dpa von etwa einem halben Zentimeter.

7Seitlich sichern

Ein weiteres Spezialschiff schüttet Steine und Kies an die Seiten („locking fill“). Später folgt die Abdeckung von oben.

Absenkponton IVY mit zwei Stahlbrücken auf einem Tunnelelement im Hafenbecken von Rødbyhavn
Die beiden Pontons von IVY sitzen wie Klammern an den Enden eines Standardelements – hier im Hafen von Rødbyhavn. Bild: Sund & Bælt
Luftbild der beiden IVY-Pontons vor dem dänischen Portal, grafisch markiertes erstes Tunnelelement unter Wasser
Erstes Element vor dem dänischen Portal: Die Grafik markiert die Lage des Elements unter Wasser zwischen den beiden Pontons. Bild: Sund & Bælt

Wie ein Absenkvorgang zeitlich abläuft, zeigt das erste Element im Mai 2026. Die Projektgesellschaft hat die Schritte damals ungewöhnlich detailliert beschrieben:

4. MaiRødbyhavnAusschleppen

Fünf Schlepper ziehen Element und IVY aus dem Arbeitshafen.

6. MaiGrabenAbsenkung beginnt

Rund 14 Stunden dauert es, bis das Element auf dem Kiesbett liegt.

7. MaiPortal DänemarkAngeschlossen

Hydraulikarme verbinden das Element mit dem Portal, Laser bestätigen die Position.

danachGrabenSichern und abdecken

Steine und Kies fixieren das Element seitlich, IVY kehrt zum Hafen zurück.

Die Spezialelemente sind die nächste Bewährungsprobe. Sie haben weniger Auftrieb als die Standardelemente, deshalb musste IVY im September einen Lasttest bestehen: Wassersäcke und Tanks erzeugten zusätzliche 1.600 Tonnen Last. Dass das Verfahren in dieser Tiefe neu ist, hat Sund-&-Bælt-Chef Hemmingsen im Januar laut dpa selbst eingeräumt: Bisher sei es nur im deutlich flacheren Øresund erprobt worden – „Es war schwieriger als geplant“.

Illustration: Tunnelelement wird unter Wasser an das liegende Element geführt, ein Unterwasserfahrzeug leuchtet
Illustration der Projektgesellschaft: Ein neues Element wird unter Wasser an das bereits liegende herangeführt, ein kleines Unterwasserfahrzeug beleuchtet die Szene. Bild: Sund & Bælt

Drohnen und ROVs am Fehmarnbelt: was belegt ist

Am Fehmarnbelt arbeitet eine autonome Unterwasserdrohne, die Sedimentfahnen überwacht – betrieben vom dänischen Umweltinstitut DHI. Laut der Projektmeldung zur Unterwasserdrohne im Fehmarnbelt vom 25. August 2026 ist das Gerät torpedoförmig, fährt ohne Kabel eine vorprogrammierte Route ab und wird vom Messschiff Dhiva aus gestartet. Es misst, wie viele Partikel die Bauarbeiten in der Nähe der Baustelle aufwirbeln. Die Daten gehen an Sund & Bælt, die Baufirmen und die Behörden und dienen dazu, die Grenzwerte für Sedimentfreisetzung einzuhalten. Als Vorteile nennt die Projektgesellschaft genauere Daten nah an der Quelle, weniger Störung und ein geringeres Risiko für Menschen auf See. Hersteller, Typ und Sensoren nennt sie nicht.

Autonome Unterwasserdrohne (AUV)

Kabellos, torpedoförmig, misst Sediment nahe der Baustelle. Betreiber DHI, Typ nicht veröffentlicht.

Tauchroboter (ROV)

Bergen laut Zulieferer MacArtney die Technikrahmen mit Kameras, nachdem ein Element positioniert ist. ROV-Typ nicht genannt.

Kameras unter Wasser

Sitzen in den sogenannten Retrieval Frames, zusammen mit Licht und Aktuatoren.

Hydrofone

Unterwassermikrofone messen den Baulärm. Droht eine Grenzwertüberschreitung, werden Schiffe verlegt oder gestoppt.

Lasermessung

Bestätigt nach dem Andocken die Lage des Elements – laut Femern A/S auf wenige Millimeter.

Luftdrohnen

Sund & Bælt stellt Drohnenaufnahmen der Baustelle für Medien bereit. Welche Modelle fliegen, ist nicht bekannt.

Die Verbindung zwischen Absenkponton und Element liefert der dänische Unterwassertechnik-Spezialist MacArtney. Laut der MacArtney-Meldung zum Fehmarnbelt hat das Unternehmen für FLC Versorgungskabel für Strom, Ethernet und Koaxialsignale, Unterwasser-Steckverbinder und Multiplexer geliefert. Teil des Systems sind Rahmen mit Kameras, Licht und Aktuatoren, die nach dem Positionieren eines Elements von einem ROV geborgen werden. Das ist eine Zulieferer-Angabe; die Projektgesellschaft hat sie nicht separat bestätigt.

Nicht belegt ist vieles, was man bei einer solchen Baustelle vermuten würde: Welche Fächerecholote den Graben vermessen, ob Taucher regelmäßig im Einsatz sind, welche Luftdrohnen über der Baustelle fliegen oder ob Drohnen beim Zählen von Schweinswalen und Seevögeln helfen. Dazu haben wir keine belastbaren Primärquellen gefunden und stellen es deshalb nicht als Tatsache dar. Wie Drohnen mit Laserscanner an anderen Großbauwerken arbeiten, zeigt unser Beitrag über einen Brücken-Digital-Twin mit Drohne und LiDAR.

Im Projekt belegt

  • AUV von DHI für Sedimentmessung Femern A/S, 25.08.2026
  • ROV birgt Technikrahmen MacArtney, 27.08.2026
  • Hydrofone für Lärmmessung Pressestelle laut Der Nordschleswiger
  • Luftaufnahmen für Medien Femern-Pressebereich

Nicht belegt

  • Hersteller und Typ der Unterwasserdrohne nicht veröffentlicht
  • Fächerecholot-Systeme keine Primärquelle
  • Taucheinsätze keine Primärquelle
  • Drohnen für Schweinswal- oder Vogelzählung keine Primärquelle

Unterwasserdrohnen für Privatleute: was sie können und was nicht

Die Unterwasserdrohnen, die du kaufen kannst, haben mit der Messdrohne am Fehmarnbelt wenig gemeinsam. Die DHI-Drohne fährt autonom und ohne Kabel eine programmierte Messroute. Geräte für Hobby, Tauchsport und einfache Inspektionen sind dagegen kabelgebundene ROVs: Du steuerst sie live, Bild und Steuerbefehle laufen über ein Kabel an die Oberfläche. Damit lassen sich Bootsrümpfe, Stege, Schiffsschrauben oder Unterwasserlandschaften filmen. Die beiden folgenden Modelle stellen wir als Beispiele vor – im Tunnelprojekt kommen sie nach unseren Informationen nicht zum Einsatz, und wir haben sie nicht selbst getestet.

Unterwasserdrohnen im Vergleich: Projekt und Hobby
Typ Steuerung Typischer Einsatz Am Fehmarnbelt
AUV (autonom) vorprogrammierte Route, ohne Kabel Messfahrten, Umweltmonitoring ja, DHI-Drohne für Sediment
Arbeits-ROV kabelgebunden, vom Schiff aus Bergen, Inspizieren, Montieren ja, Bergung der Technikrahmen
Hobby- und Inspektions-ROV kabelgebunden, per App oder Fernsteuerung Filmen, Rumpf- und Steginspektion nein

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  • Einsatz: Unterwasserfilme, Inspektion von Rümpfen, Stegen und Netzen – kein Messgerät wie die DHI-Drohne
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Chasing Dory – kompakte Unterwasserdrohne mit 1080p
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  • Für ruhige Gewässer: Hafenbecken, Seen, Pools – starke Strömung überfordert kleine Geräte schnell
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Abstand zur Baustelle

Hafenbecken, Arbeitsbereiche und Fahrwasser rund um die Tunnelbaustelle sind kein Revier für private Tauchdrohnen. Dort laufen Schlepper, Baggerschiffe und Fähren.

Strömung und Sicht

In der offenen Ostsee können Strömung und trübes Wasser die Steuerung erschweren. Ein verlorenes ROV hängt am Kabel – oder ist weg.

Luftdrohne an der Küste

Für Aufnahmen von oben gelten die EU-Drohnenregeln. Prüfe vorher Geozonen, etwa an Häfen und Naturschutzgebieten, in der offiziellen Kartenanwendung; in Dänemark gelten die dänischen Vorgaben.

Wer lieber über dem Wasser filmt, findet in unserem Praxistest der HOVERAir AQUA eine wasserfeste Flugdrohne, die auf dem Wasser starten und landen kann. Für Luftaufnahmen mit Kameradrohne an der Küste klärt unser Ratgeber Welchen Drohnenführerschein brauchst du?, ob A1/A3 reicht oder A2 nötig ist. Was in der Nähe von Flughäfen und Kontrollzonen gilt, erklärt unser Beitrag zu Drohnen in Kontrollzonen.

Umwelt und Gerichte: Schweinswale, Riffe, Lärm

Der deutsche Abschnitt ist rechtlich abgesichert, doch die Umweltauflagen bremsen den Bau bis heute. Der Planfeststellungsbeschluss für den deutschen Teil stammt vom 31. Januar 2019. Dagegen klagten Umweltverbände, Unternehmen – darunter der Fährbetreiber auf der Route Puttgarden–Rødby – und die Stadt Fehmarn. Das Bundesverwaltungsgericht wies alle Klagen ab.

Gerichtsentscheidungen zum deutschen Abschnitt
Datum Gericht und Aktenzeichen Ergebnis Kernpunkte
03.11.2020 BVerwG, 9 A 6.19 u. a. Klagen abgewiesen Schweinswalschutz durch Lärmgrenzwerte, Blasenschleier bei Munitionssprengungen mit 90 Prozent Schallminderung; Absenk- statt Bohrtunnel zulässig
14.12.2022 BVerwG, 9 A 17.21 und 9 A 18.21 Klagen abgewiesen Ausnahme vom Riffschutz gerechtfertigt; rund 84,3 Hektar betroffen, Ausgleich durch 17,5 Hektar neue Riffstrukturen

Im ersten Urteil, nachzulesen in der Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts von 2020, ging es vor allem um Schweinswale und rastende Vögel wie Eiderenten. Die Richter sahen keine erhebliche Gefahr, weil der Baulärm-Grenzwert vorsorglich deutlich unter dem Lärm großer Schiffe liegt. Später entdeckte Riffe, die Forscher der Universität Kiel kartiert hatten, machten den Beschluss nicht rechtswidrig, mussten aber in einem Ergänzungsverfahren behandelt werden. Dieses Verfahren endete mit dem zweiten Urteil, das die Pressemitteilung zum Riff-Urteil 2022 zusammenfasst.

Im Alltag der Baustelle wirken die Auflagen bis heute. Sie begrenzen Sedimentaufwirbelung und Unterwasserlärm und schränken die Arbeiten in deutschen Gewässern während der Fortpflanzungszeit der Schweinswale von Juni bis September stark ein – ausgerechnet in den Monaten mit dem ruhigsten Wetter für das Absenken. Laut Der Nordschleswiger messen Hydrofone den Lärm, eine unabhängige Umweltbauüberwachung wertet die Daten aus; droht eine Überschreitung, werden Schiffe verlegt oder gestoppt. Die Auflagen sind seit 2019 bekannt, über ihre Zeit- und Kostenfolgen streiten Sund & Bælt und das Baukonsortium. Auf dänischer Seite entstehen mit der Landgewinnung rund 300 Hektar neue Natur- und Erholungsflächen. Aktuelle Ergebnisse des Schweinswal-Monitorings für 2026 haben wir nicht gefunden.

Cyberangriff auf FLC: was bekannt ist

In der Nacht auf Montag, 12. Oktober 2026, wurde das Baukonsortium Femern Link Contractors Opfer eines Cyberangriffs; seit dem 16. Oktober laufen die Arbeiten schrittweise wieder an. Das teilte Femern A/S in der Meldung Bauarbeiten nach Cyberangriff weiter hochgefahren mit. FLC ist der Hauptauftragnehmer für den Tunnel und wird laut Fachpresse vom französischen Baukonzern VINCI geführt. In derselben Woche liefen laut Projektgesellschaft Offshore-Tests mit dem Absenkponton IVY.

  • Bauarbeiten am Fehmarnbeltseit 16.10. schrittweise wieder hochgefahrenläuft wieder an
  • Tests mit dem Absenkponton IVYOffshore-Tests in der Woche bis 16.10. gemeldetgemeldet
  • Folgen für den Zeitplanvon Femern A/S nicht beziffertoffen
  • Täter, Art des Angriffs, Datenabflusskeine Angaben in den Projektmeldungenoffen

Quellen: Femern A/S, Meldung vom 16.10.2026; Construction Briefing. Stand 27.10.2026.

Wie lange der Stillstand den Bau zurückwirft, hat die Projektgesellschaft nicht gesagt. Einordnung: Bei einem Projekt, dessen Zeitplan ohnehin neu aufgestellt wird, dürfte ein Ausfall von wenigen Tagen allein kaum ins Gewicht fallen – entscheidend ist, ob das erste Spezialelement noch vor dem Winter abgesenkt werden kann. Welche Muster hinter Angriffen auf Unternehmen in diesem Jahr stecken, beleuchtet unser Überblick zu Cyberangriffen 2026.

Baustelle besichtigen: BeltBox, Infocenter und Pilen

Auf Fehmarn kannst du die Baustelle jederzeit kostenlos von der Aussichtsplattform BeltBox aus sehen, auf dänischer Seite vom Aussichtspunkt Pilen. Die Ausstellung in Rødbyhavn ist wegen Renovierung allerdings bis zum 4. November 2026 geschlossen – auch heute. Die Angaben stammen von den Besucherseiten der Projektgesellschaft für Infocenter und BeltBox auf Fehmarn und für Ausstellung und Pilen in Rødbyhavn.

  • BeltBox, Marienleuchter Weg, Fehmarnrund um die Uhr, kostenlos, Terrasse in 6 m Höhegeöffnet
  • Infocenter, Ohrtstraße 40, Burg auf FehmarnMo–Do 11–13 und 15–17 Uhr, Fr 11–15 Uhr, Eintritt freiregulär geöffnet
  • Pilen, Ende Gammel Badevej, Rødbyhavnganzjährig, kostenlos, rollstuhlgerechter Weggeöffnet
  • Ausstellung, Havnegade 2, RødbyRenovierung 19.10.–4.11.2026, außerdem 19.12.2026–3.1.2027 geschlossengeschlossen

Öffnungszeiten laut Femern A/S, abgerufen am 27.10.2026. Feiertagsregelungen und kurzfristige Änderungen vor dem Besuch prüfen.

BeltBox

Direkt neben der Baustelle bei Puttgarden: zwei Ferngläser, Infotafeln und Filme, Parkplätze für Autos, Busse und Räder. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis zur Tunnelfabrik in Rødbyhavn. 2026 kamen bis Anfang Juli über 35.000 Besucher.

Infocenter Burg

Ausstellung zum Projekt in der Inselhauptstadt. Gruppenführungen sind buchbar, laut Projektseite mindestens zwei Wochen im Voraus.

Pilen

Rampe mit 217 Metern – so lang wie ein Standardelement –, Spitze 24 Meter hoch, zeigt Richtung Deutschland. Entwurf von Arup, aus Holz und Stahl und wieder abbaubar. Parkplatz und Toiletten vorhanden.

Ausstellung Rødbyhavn

Regulär Mo–Fr 9–16 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen 10–16 Uhr, Eintritt frei. Von Dezember bis März Führungen nur dienstags, samstags und sonntags.

Zwischen der Ausstellung und Pilen führt ein Naturpfad, laut Projektseite 2,2 Kilometer lang; eine Bildunterschrift auf derselben Seite nennt 2,8 Kilometer. Er ist nicht barrierefrei. Wer von Fehmarn aus auf die dänische Seite will, nimmt bis zur Eröffnung des Tunnels die Fähre.

Checkliste für deinen Besuch an der Baustelle

Vor dem Ausflug zum Fehmarnbelt

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Für Absenkungen gibt es keine angekündigten Zuschauertermine. Die Projektgesellschaft meldet einen Absenkvorgang in der Regel erst, wenn das Element liegt. Wer einen Eindruck vom Ablauf bekommen will, findet Fotos und Videos im Pressebereich von Femern A/S; dort stellt die Projektgesellschaft auch Drohnenaufnahmen bereit.

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Häufige Fragen zum Fehmarnbelttunnel

Wie weit ist der Fehmarnbelttunnel im Oktober 2026?

Vier von 89 Elementen liegen im Graben, zusammen knapp 900 Meter des rund 18 Kilometer langen Tunnels (Stand Ende September 2026). Als Nächstes soll das erste Spezialelement folgen. Der Graben ist vollständig ausgehoben, der dänische Landtunnel fertig, das deutsche Portal kurz vor der Fertigstellung.

Wann wird der Fehmarnbelttunnel eröffnet?

Ein offizielles Jahr gibt es nicht. Femern A/S will noch 2026 einen neuen Zeitplan vorlegen. Medien nennen derzeit 2031. Fest steht: Die Straße öffnet zuerst, die Bahn später.

Warum ist der Tunnel verspätet?

Der Absenkponton IVY war nicht rechtzeitig fertig, die Absenkung begann laut Fachpresse rund anderthalb Jahre später als geplant. Das Verfahren erwies sich in der Tiefe zudem als schwieriger als erwartet. Dazu kommen Auflagen zum Schweinswalschutz, die Arbeiten im Sommer einschränken, und Verzögerungen bei der deutschen Bahnanbindung.

Wann fahren Züge durch den Fehmarnbelttunnel?

Erst wenn die deutsche Hinterlandanbindung fertig ist. Der Bund rechnet beim Fehmarnsundtunnel mit einer Fertigstellung „bis 2035“. Ein offizielles Startjahr für den Bahnverkehr durch den Belttunnel gibt es nicht.

Wie lange dauert die Fahrt durch den Tunnel?

Etwa zehn Minuten mit dem Auto und sieben Minuten mit dem Zug. Hamburg–Kopenhagen soll mit der Bahn nach Fertigstellung aller Strecken rund 2,5 statt etwa 5 Stunden dauern.

Wie lang und wie tief ist der Fehmarnbelttunnel?

Rund 18 Kilometer lang und bis zu 40 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Fahrbahn liegt am tiefsten Punkt etwa 39 Meter unter Normalnull.

Wie schwer ist ein Tunnelelement?

Ein Standardelement wiegt rund 73.500 Tonnen und ist 217 Meter lang, 42 Meter breit und 9 Meter hoch. Spezialelemente sind 39 Meter lang und 13 Meter hoch.

Wie werden die Elemente abgesenkt?

Mit dem zweiteiligen Absenkponton IVY: 23 Kilometer Stahlseil auf 66 Winden lassen das mit rund 4.500 Tonnen Ballastbeton beschwerte Element auf ein Kiesbett ab. Hydraulikarme ziehen es an den Vorgänger heran, Lasermessung bestätigt die Lage.

Was kostet der Fehmarnbelttunnel?

Das Baubudget beträgt 52,6 Milliarden dänische Kronen zum Preisstand 2015, inklusive 7,3 Milliarden Kronen Reserven. Eine aktualisierte Gesamtkostenschätzung liegt nicht vor; das Baukonsortium fordert laut Bericht 14,5 Milliarden Kronen zusätzlich.

Wer bezahlt den Tunnel und wie hoch wird die Maut?

Dänemark baut und finanziert den Tunnel, Mauteinnahmen zahlen die Kredite zurück. Die EU fördert mit rund 1,3 Milliarden Euro. Die Höhe der Maut legt der dänische Verkehrsminister erst kurz vor der Eröffnung fest.

Werden beim Tunnelbau Drohnen eingesetzt?

Ja. Eine autonome Unterwasserdrohne des Instituts DHI überwacht Sedimentfahnen, ROVs bergen laut Zulieferer Technikrahmen nach dem Absenken, und Luftdrohnen dokumentieren die Baustelle für Medien. Typen und Hersteller sind nicht veröffentlicht.

Kann ich die Baustelle besichtigen?

Ja. Die BeltBox auf Fehmarn ist rund um die Uhr und kostenlos zugänglich, das Infocenter in Burg hat werktags geöffnet. In Dänemark ist der Aussichtspunkt Pilen ganzjährig offen; die Ausstellung in Rødbyhavn ist bis 4. November 2026 geschlossen.

Was ist der Unterschied zwischen Fehmarnbelttunnel und Fehmarnsundtunnel?

Der Fehmarnbelttunnel verbindet Fehmarn mit Lolland in Dänemark und wird von Dänemark gebaut. Der Fehmarnsundtunnel soll Fehmarn mit dem deutschen Festland verbinden und die alte Fehmarnsundbrücke entlasten; er ist Teil der deutschen Hinterlandanbindung.

Zeigt die TV-Doku „Riesenbaustelle Fehmarnbelt“ den aktuellen Stand?

Nein. Die Dokumentation stammt aus dem Jahr 2023, als noch kein Element abgesenkt war. Sie läuft am 28. Oktober um 22:05 Uhr und 23:05 Uhr und in den Folgetagen erneut.

Fazit: Der Tunnel wächst, der Zeitplan bleibt offen

Nach jahrelanger Vorbereitung ist der Fehmarnbelttunnel 2026 sichtbar unter Wasser angekommen: Vier Elemente liegen, knapp 900 Meter sind geschafft. Das Verfahren funktioniert, die Präzision stimmt laut Projektgesellschaft – aber das Tempo reicht für 89 Elemente noch nicht aus, um den alten Plan zu halten. Realistisch ist nach heutigem Stand ein Straßentunnel um 2031, offiziell bestätigt ist das nicht.

Für Bahnreisende ist die schlechtere Nachricht die deutsche Seite: Solange der Fehmarnsundtunnel erst bis 2035 fertig werden soll, bleiben die 2,5 Stunden zwischen Hamburg und Kopenhagen Zukunftsmusik. Die entscheidenden Termine sind jetzt das erste Spezialelement und der neue Zeitplan, den Femern A/S noch in diesem Jahr vorlegen will. Bis dahin lohnt sich ein Abstecher zur BeltBox – kostenlos und rund um die Uhr.

Zurück zum Bau-Tracker

TransparenzQuellen und Datenbasis41 Einträge

Grundlage sind Pressemitteilungen und Projektseiten von Femern A/S und Sund & Bælt (Projektgesellschaft), Mitteilungen des Bundesverwaltungsgerichts und Angaben des Bundesverkehrsministeriums sowie Berichte von Nachrichtenagenturen, Fachmedien und Zulieferern, alle abgerufen am 27. Oktober 2026. Prozentwerte im Bau-Tracker sind eigene Berechnungen. Bereits im Text verlinkte Quellen führen wir ohne erneuten Link auf, Beiträge von drohnen.de nicht erneut.

  • Femern A/S: First element successfully immersed (07.05.2026) – Tiefe, Fahrzeit, EU-Förderung (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: First tunnel element to be immersed (04.05.2026) – Ballast, Schlepper, Ablauf (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Zweites Element abgesenkt (29.06.2026) (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Drittes Element abgesenkt (02.08.2026) (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Viertes Element abgesenkt (28.09.2026) – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S (dänisch): Element 4, Stand der Produktion (28.09.2026) – abweichende Zahl betonierter Elemente (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Projektstand – Graben, Portale, Landgewinnung (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Fehmarnbelt-Tunnel wird in zwei Etappen eröffnet (17.05.2026) – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Sund & Bælt: Unternehmensmitteilung „Ny fase i Femern Bælt-projektet“ (15.06.2026) – neuer Zeitplan (Projektgesellschaft)
  • Sund & Bælt: Zwei Ausschreibungen storniert (18.02.2026) (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Absenkponton IVY erhält Zulassung (02.04.2026) – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: IVY ready to immerse special elements (11.09.2026) – Lasttest (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Bauarbeiten nach Cyberangriff weiter hochgefahren (16.10.2026) – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Underwater drone monitors sediment (25.08.2026) – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Sund & Bælt: Finanzierung der Femern-Bælt-Verbindung – Baubudget, Reserven (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Finance – Nutzerfinanzierung, Maut, EU-Mittel (Projektgesellschaft)
  • Sund & Bælt: Fakten zur Verbindung – Elemente, Material, Vergleich Øresund (Projektgesellschaft)
  • Sund & Bælt: Femern-Projektseite – Geschwindigkeiten, Bauzeit (Projektgesellschaft, Text teils älter)
  • Femern A/S: Sommerempfang auf Fehmarn (02.07.2026) – BeltBox-Besucher, deutsches Portal (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Pressebereich – Bild- und Drohnenmaterial, Nutzungsbedingungen (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Infocenter und BeltBox auf Fehmarn – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Visit us in Rødbyhavn – im Text verlinkt (Projektgesellschaft)
  • Femern A/S: Pilen – Aussichtspunkt (Projektgesellschaft)
  • Bundesverwaltungsgericht: Pressemitteilung 62/2020 (03.11.2020) – im Text verlinkt (Gericht)
  • Bundesverwaltungsgericht: Pressemitteilung 80/2022 (14.12.2022) – im Text verlinkt (Gericht)
  • Bundesverkehrsministerium: Feste Fehmarnbeltquerung – Hinterlandkosten, B 207; Eröffnungsangabe 2029 überholt (Behörde)
  • EU-Kommission/CINEA: Linking Germany with Denmark and beyond (30.07.2024) – EU-Förderung (Behörde)
  • dpa via Deutsche Börse: Eröffnung verschiebt sich bis 2031 (16.01.2026) – im Text verlinkt
  • dpa-AFX via finanznachrichten.de: Neuer Eröffnungszeitplan noch 2026 (20.09.2026)
  • Bahnblogstelle: Neuer Zeitplan wird erwartet (20.09.2026) – B 207, Fehmarnsundbrücke
  • t-online/dpa: Bund rechnet bis 2035 mit Fehmarnsundtunnel (08.10.2026) – im Text verlinkt
  • Der Nordschleswiger: Milliardenstreit um Fehmarnbelt-Tunnel (21.04.2026) – im Text verlinkt
  • tunnel-online: German Rail Connection Delayed – Verzögerung Absenkung und Schiene (Fachmedium)
  • ENR: World’s Longest Immersed Tunnel Passes Milestone (15.06.2026) – Fabrik, Beschäftigte, Graben (Fachmedium)
  • Construction Briefing: Contractor resumes work after cyber-attack (Fachmedium)
  • MacArtney: Unterstützung bei der Positionierung der Tunnelelemente (27.08.2026) – im Text verlinkt (Zulieferer)
  • Seawanderer: Underwater drone monitors sediment – ergänzender Bericht
  • Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung: Aktuell in der Diskussion – Bauzeit Fehmarnsundtunnel (Interessenverband)
  • Dezeen: Arup creates Pilen viewpoint (25.10.2026) – im Text verlinkt
  • fernsehserien.de: Riesenbaustelle Fehmarnbelt, Sendetermine – im Text verlinkt; Senderzuordnung eigene Ableitung
  • Amazon.de – Preise und Verfügbarkeit der Unterwasserdrohnen vom 27. Oktober 2026, eigener Abruf (Marktquelle)

Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 27. Oktober 2026. Zeitpläne, Kosten und Öffnungszeiten können sich kurzfristig ändern; maßgeblich sind die aktuellen Angaben von Femern A/S und den zuständigen Behörden. Angaben zu Eröffnungsjahren aus Medienberichten sind nicht offiziell bestätigt, Prozentwerte und Einordnungen sind redaktionelle Berechnungen und Einschätzungen ohne Gewähr. Hinweise zu Drohnenflügen ersetzen keine Prüfung der geltenden Regeln im Einzelfall und sind keine Rechtsberatung. Wir hatten die genannten Unterwasserdrohnen nicht selbst im Test. Der Beitrag steht in keiner Verbindung zu Femern A/S, Sund & Bælt, Femern Link Contractors, QYSEA, Chasing oder Amazon.

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Kategorie Nachrichten | Tags Dänemark, INFRASTRUKTUR, noAds, Ostsee, Unterwasser-Drohne

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