Knapp ein Jahr nach dem Marktstart der Antigravity A1 bekommt die 8K-360°-Drohne ihr bislang größtes Update – nicht per Firmware, sondern in Form von Hardware. Gleich drei Neuheiten erweitern das System: ein klassischer Remote Controller mit zwei Sticks, das Follow-Me-Bundle mit Watch Remote, Ring Remote und umlaufendem Propellerschutz sowie ein 4G-Mobilfunkmodul als Backup-Verbindung. Remote Controller und Follow-Me-Bundle hatten wir vor dem offiziellen Verkaufsstart im Test, sind damit über Feldwege, durch den Wald und um das Haus geflogen – und haben eine Drohne abstürzen lassen. In diesem Erfahrungsbericht fassen wir zusammen, was die Neuerungen im Alltag wirklich bringen, wo ihre Grenzen liegen und welche Kombination für wen Sinn ergibt. Das komplette Video zum Test findest du direkt hier.
Antigravity A1 Neuerungen im Test: Remote Controller, Watch und Ring Remote im Praxistest, dazu das neue 4G-Modul – unsere Erfahrungen mit Video
Antigravity A1 kaufen: Bundles, Lieferumfang und aktuelle Bewertungen direkt bei Amazon prüfen – das neue Zubehör – Follow-Me-Zubehörkit 359 Euro, Remote Controller 75 Euro, 4G-Modul 129 Euro – gibt es ab dem 20. Oktober 2026 im Antigravity Store.
Video zum Test · Waldtest & Absturz · Welche Kombination für wen
Mehr Akkus, Tasche und Ladehub
Für Neueinsteiger: Drohne mit Brille und Grip
Preise: offizielle UVP des Herstellers zum Marktstart am 20.10.2026 (Europa). Maßgeblich sind Preis und Lieferbedingungen beim Händler zum Bestellzeitpunkt.
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Drei Steuerungen, eine Drohne: Griff-Controller, Remote Controller und Watch plus Ring im Praxistest. Eigenes Foto.
Aktion zum Marktstart: Gratis-Flugakku mit unserem Code
Für Neueinsteiger zählt neben den Produkten auch die Startaktion: Nach Angaben von Antigravity gegenüber unserer Redaktion legt der Hersteller beim Kauf eines neuen A1-Bundles über unseren Partnerlink oder mit dem Code AGRJSI6 eine Standard-Flugbatterie kostenlos dazu. Bestehende A1-Besitzer erhalten im Antigravity Store zudem 20 Prozent Rabatt auf das neue Zubehör. Bedingungen, Laufzeit und Verfügbarkeit der Aktion legt der Hersteller fest – maßgeblich ist die Anzeige im Warenkorb.
Stand dieses Testberichts
Dieser Erfahrungsbericht basiert auf Vorserienmustern von Remote Controller und Follow-Me-Bundle, die uns Antigravity vor dem offiziellen Marktstart zur Verfügung gestellt hat, sowie auf den Produktleitfäden des Herstellers (Stand Oktober 2026). Marktstart ist der 20. Oktober 2026; die genannten Preise sind die offiziellen Europa-Preise (UVP) des Herstellers zum Start. Bestehende A1-Besitzer erhalten im Antigravity Store 20 Prozent Rabatt auf das neue Zubehör. Das 4G-Mobilfunkmodul haben wir nicht getestet und ordnen es nach Herstellerangaben ein. Der Hinweis auf eine künftige Fernsteuerung mit Display beruht auf Herstellerangaben gegenüber der Redaktion und ist nicht offiziell bestätigt.
Das Wichtigste in 20 Sekunden
Der Remote Controller bringt präzise Dual-Stick-Kontrolle (nur mit Brille), Watch und Ring Remote bringen brillenloses Follow-Me-Fliegen. Das 4G-Mobilfunkmodul als dritte Neuheit haben wir nicht geflogen und ordnen es anhand der Herstellerangaben ein.
GNSS-gestütztes Deep Track hielt uns auf dem Fahrrad auch bei Abbiegen, Wende und kurzzeitig ohne Sichtkontakt im Bild.
Beim Abstieg durch eine enge Baumpassage ist die A1 abgestürzt – der Propellerschutz hat sie gerettet. Baumkronen bleiben die Grenze jeder Drohne.
Hervorragend verarbeitet und präzise – ausgelegt auf das Zusammenspiel mit der Vision-Brille. Wer ohne Brille fliegen will, ist mit Watch und Ring Remote bestens bedient.
Die Drohne per Handgeste zu dirigieren funktioniert und macht Spaß – mit etwas Übung und künftigen Firmware-Updates wird es noch flüssiger.
Ohne Brille entfällt die Spotter-Pflicht; mit Propellerschutz und Hochkapazitäts-Akku (351 g) gilt dafür Klasse C1.
Follow-Me-Zubehörkit für alle, Remote Controller für Shot-Planer, Griff-Controller bleibt der Einsteiger-Favorit.
So haben wir getestet
Grundlage dieses Berichts sind unsere eigenen Flüge mit allen drei Steuerungsarten der Antigravity A1 – Griff-Bewegungs-Controller, Remote Controller sowie Watch und Ring Remote – über mehrere Tage: Fahrradfahrten auf Feldwegen und im Wald, Flüge zu Fuß zwischen Bäumen, Starts per Watch und Ring, Orbits und Seitenflüge mit dem RC. Der komplette Test ist im Video dokumentiert. Funktionsbeschreibungen, Lieferumfänge und technische Daten stützen sich auf die Produktleitfäden von Antigravity; Herstellergrafiken sind gekennzeichnet.
Messwerte zu Tracking-Geschwindigkeit, Akkulaufzeit, Reichweite oder Gewicht haben wir nicht selbst erhoben; sie sind Herstellerangaben. Unsere Bewertungen – etwa zur Moduslogik von Drag-to-Fly oder zur Brillenbindung des Remote Controllers – sind redaktionelle Einordnung. Die Detailtests zu beiden Produkten findest du in den verlinkten Einzelberichten. Das 4G-Mobilfunkmodul lag uns nicht vor; dieses Kapitel beruht ausschließlich auf dem Reviewer-Guide, dem Datenblatt und der Pressemitteilung des Herstellers.
Springe direkt zum Waldtest: Über die Bäume, durch die Bäume, Absturz. Bild vergrößern
Video: Follow-Me-Bundle und Remote Controller im Praxistest
Alles, was wir in diesem Beitrag beschreiben, siehst du in unserem Video: Unboxing beider Neuheiten, Montage des Propellerschutzes, die Fahrradfahrten mit Watch am Lenker, den Waldtest samt Absturz und die ersten Flüge mit dem Remote Controller.
Rund 23 Minuten aus unserem Praxistest: Unboxing beider Neuheiten, die Montage des Propellerschutzes, Fahrradfahrten mit der Watch Remote am Lenker, der Waldtest mit Absturz und die ersten Flüge mit dem Remote Controller. Wer die Steuerung per Ring in Bewegung sehen will, findet sie ab etwa Minute 8; der Waldtest beginnt bei Minute 16. Weitere Antigravity-Videos auf unserem Kanal.
Was ist neu? Die Neuerungen im Überblick
Seit dem Launch hat Antigravity die A1 vor allem per Firmware weiterentwickelt – omnidirektionale Hinderniserkennung, Sprachsteuerung und Timelapse kamen so nachträglich dazu, später der KI-Auto-Schnitt. Die aktuelle Welle ist anders: Sie verändert, wie du die Drohne überhaupt steuerst.
Klassische Dual-Stick-Fernsteuerung mit Gimbal-Rad, Flugmodus-Schalter und zwei belegbaren Rücktasten. Erlaubt Rückwärts- und Seitenflug, manuelle Orbits und Fixed View. Koppelt sich mit der Vision-Brille. Einzeln oder als Kit mit Drohne. Zum Testbericht
Smartwatch-artige Steuerung mit 1,72-Zoll-Touchdisplay, Live-Bild, Tracking-Auswahl, Sprachansagen und GNSS-Positionierung für Deep Track. Start, Landung, Modi, Aufnahme und RTH ohne Brille. IP67, über 5 Stunden Laufzeit. Zum Testbericht
8,2 g leichter Fingerring mit einer Taste: Start, Landung, Palm Takeoff, Aufnahme, RTH, Sky Genie und Drag-to-Fly-Gesten – alles einhändig am selben Arm wie die Uhr.
Vier Käfige mit voller Abdeckung für sichere Flüge im Nahbereich. Mit Hochkapazitäts-Akku 351 g Startgewicht, also Klasse C1. Dazu Umhängetasche, Linsenschutz und Fahrradhalterung für die Uhr.
11 g leichtes Modul mit integrierter eSIM, das die OmniLink-360-Videoübertragung um eine 4G-Backup-Verbindung ergänzt – an der Drohne oder an der Vision-Brille. 129 Euro, Halterungen je 18 Euro. Nicht mit dem Propellerschutz kombinierbar. Zur Einordnung
Alle drei Neuheiten sind ab dem 20. Oktober 2026 im Antigravity Store erhältlich: Follow-Me-Bundle 719 Euro, Zubehörkit 359 Euro, Remote Controller 75 Euro, 4G-Modul 129 Euro. A1-Besitzer erhalten 20 Prozent Rabatt auf das Zubehör.




Antigravitys eigener Teaser fasst die drei Neuheiten in rund einer Minute zusammen – Handgelenk-Start, Follow-Aufnahmen beim Radfahren, Stick-Steuerung und das 4G-Modul an der Drohne. Unser Praxistest weiter oben zeigt, wie sich zwei davon im Alltag schlagen.
Für die Einordnung: Die A1 selbst bleibt unverändert – 8K-360°-Video, 1/1,28-Zoll-Sensor, Invisible-Drone-Effekt. Was sie kann und wie sie sich im Alltag schlägt, liest du im großen Antigravity A1 Test; alle Zubehörteile bis hin zu Akkus und Ladehub stehen im Zubehör-Guide.
Follow-Me-Bundle im Test: Watch, Ring und Propellerschutz
Grab-and-Go: Die A1 kommt zusammengefaltet aus der Tasche – Arme ausklappen, Watch und Ring anlegen, abheben.
Der erste Eindruck der Watch Remote: Das ist kein Gimmick, sondern eine komplette Bedienoberfläche am Handgelenk. Hebst du den Arm, geht das Display an, zeigt die Uhrzeit und – sobald die Drohne läuft – das Verbindungssymbol. Danach siehst du das Live-Bild der A1, scrollst durch die 360°-Ansicht, wählst per Tipp auf einen der weißen Rahmen die Person aus, die verfolgt werden soll, und startest. Die Sprachansagen über den Lautsprecher sind praktischer, als es klingt: Du erfährst Modus- und Statuswechsel und wirst gewarnt, wenn der Akku knapp wird, ohne aufs Display zu schauen.




Fast alle Funktionen der Drohne liegen auf der Uhr: Belichtung, Follow-Modus (hinter dir, vor dir, seitlich, Deep Track, Fahrradmodus), Folgeabstand, Flughöhe, Aufnahmewinkel, Aufnahme, Return-to-Home. Ein Detail, das zeigt, wie durchdacht das ist: Du gibst an, ob du die Uhr rechts oder links trägst, damit die Drohne nicht die Uhr, sondern dich in der Bildmitte hält.
Die Ring Remote ergänzt die Uhr genau dort, wo sie an ihre Grenze stößt – immer dann, wenn du keine zweite Hand frei hast. Auf dem Fahrrad, beim Handstart, mit einem Kind an der Hand: Ein Daumendruck startet, landet, zeichnet auf, ruft Sky Genie auf. Der Handstart funktioniert dabei so, wie man ihn sich wünscht: Drohne in der Hand, Ring-Taste halten, die A1 hebt ab.




Lenker-Monitor: Mit der Halterung am Rad behältst du Tracking, Aufnahme und Akku während der Fahrt im Blick.
Das Szenario, für das wir das Bundle vor allem getestet haben: Fahrradfahren. Uhr aus dem Armband geklickt, mit einem der drei Gummiringe am Lenker montiert, Fahrradmodus gewählt, Start per Ring. Die A1 folgte rückwärtig und hielt uns auf dem Feldweg durchgehend sauber im Bild – beim Abbiegen, beim Tempowechsel und bei einer kompletten Wende, nach der wir in die Gegenrichtung weiterfuhren. Parallel bremste die Hinderniserkennung vor Sträuchern und schloss danach schnell wieder auf. Wir waren ehrlich begeistert: Das ist die Art von Aufnahme, die mit der A1 bisher nicht legal und nicht praktikabel war.




Der Waldtest: Über die Bäume, durch die Bäume, Absturz
Härtetest: Schmaler Pfad, hereinragende Zweige, geschlossenes Blätterdach – hier musste Deep Track mit Uhr zeigen, was es kann.
Nach dem Feldweg wollten wir wissen, wo die Grenze liegt – also ab in den dichteren Wald, mit guten Lichtverhältnissen, aber vielen kleinen Zweigen, die in den Pfad ragen. Propellerschutz montiert, Drohne gestartet, langsam losgefahren.
Was dann passierte, hat uns beeindruckt: Obwohl wir eine niedrige Folgehöhe auf unserer Ebene eingestellt hatten, entschied die A1 nach wenigen Metern, dass ihr der Pfad zu eng ist, und stieg komplett über die Baumwipfel. Sie erkannte, wo die Kronen enden, und flog oben weiter. Von dort war sie durch das Blätterdach hindurch praktisch nicht mehr in der Lage, uns zu sehen – ein normales, rein visuelles Tracking wäre spätestens hier ausgestiegen. Durch die am Lenker montierte Uhr hatte die Drohne aber weiterhin unsere Position und hielt die Verfolgung aufrecht. Wir fuhren langsam weiter, und die A1 suchte oben kontinuierlich nach Lücken, um wieder zu uns herunterzukommen.


Der Absturz
Beim Abstieg durch eine sehr schmale Baumpassage mit hereinragenden Ästen war es dann so weit: Hinter uns krachte es. Die Drohne war abgestürzt. Interessant am Rande: Die A1 beendet die Aufnahme bei einem Absturz automatisch, sodass der Crash selbst nicht im Material ist. Wir fuhren zurück, suchten – und fanden die Drohne nicht in einer Baumkrone verheddert, sondern komplett am Boden. Das Schlimmste erwartet, die A1 aufgehoben: nichts passiert. Eine winzige Macke an einem Propeller, die sich vermutlich wegpolieren lässt, mehr nicht. Der Propellerschutz hat hier genau das getan, wofür er da ist.
Nach dem Absturz: im Laub gelandet, dank Käfig ohne Schaden.
Um nicht doch noch einen Verlust zu riskieren, haben wir das Szenario nicht weiter übertrieben und sind zu Fuß weitergegangen – auf einer etwas breiteren, aber immer noch anspruchsvollen Passage mit vielen Stämmen und hereinragenden Büschen, die Uhr wieder am Handgelenk. Hier zeigte die A1 ihre beste Seite: Sie blieb komplett dran, navigierte sehr klug durch die Bäume und hielt uns durchgehend im Bild. Als wir umdrehten, direkt auf die Drohne zuliefen und wenige Zentimeter an ihr vorbeigingen – eine 180°-Wende, bei der visuelles Tracking typischerweise die Person verliert –, hatte sie uns dank Uhr sofort wieder und folgte rückwärts zurück durch die Baumpassage bis zur Landung. Das hat perfekt funktioniert.
Unsere Lehre aus dem Waldtest: Das GNSS-Tracking über die Uhr ist ein echter Sprung. Es überbrückt Situationen, in denen jede rein optische Verfolgung abreißt. Aber Baumkronen und dünne Äste bleiben für jede Drohne die kritischste Umgebung – und Antigravity sagt das in seinen eigenen Hinweisen ebenso deutlich. Wenn du im Wald filmen willst: breite Wege, Propellerschutz drauf, Geschwindigkeit moderat, und bei engen Passagen lieber absteigen und zu Fuß gehen. Was zu tun ist, wenn es doch einmal kracht, steht in unserem Ratgeber Drohne verloren oder abgestürzt?.
Drag-to-Fly: Gute Idee, noch nicht rund
Mit gehaltener Ring-Taste lässt sich die A1 am Himmel verschieben: Hand nach links, rechts, oben oder unten bewegt die Drohne entsprechend; den Arm nach innen oder außen drehen ändert den Abstand. In der Praxis funktioniert das, braucht aber etwas Eingewöhnung. Grund ist die Moduslogik: Die erste Geste nach dem Drücken legt fest, ob du im Positions- oder im Abstandsmodus bist, und daraus kommst du nicht mehr heraus, solange die Taste gedrückt bleibt. Erst loslassen, neu drücken und die andere Geste machen wechselt den Modus. Wer instinktiv Hand und Handgelenk gleichzeitig bewegt, landet schnell im falschen Modus. Der Grundgedanke – die Drohne per Geste zu dirigieren, ohne etwas in die Hand zu nehmen – ist richtig und gut, und mit ein paar Flügen hat man den Dreh raus; per Software dürfte Antigravity das künftig noch weiter glätten.
Propellerschutz: Lebensretter mit Platzproblem
Der Trick: Arme halb einklappen – dann passt der Linsenschutz, und die A1 geht mit Käfig in den Rucksack.
Der Propellerschutz ist optional, aber in drei Situationen aus unserer Sicht Pflicht: im Nahbereich um Personen, in Bodennähe und zwischen Hindernissen. Er hat im Waldtest die Drohne gerettet, Punkt. Zwei praktische Punkte solltest du einplanen: Voll montiert ist die A1 so groß, dass sie in keinen Rucksack passt – deshalb die Umhängetasche. Die Montage dauert ein paar Minuten: Arme ausklappen, vier Käfige über die Propeller fädeln, mit Clips sichern. Spontan am Waldrand geht das problemlos, mit etwas Routine auch zügig. Ein Tipp direkt von Antigravity entschärft das Platzproblem: Die Arme lassen sich mit montiertem Schutz halb einklappen, dann passt sogar der neue Linsenschutz wieder darüber, und das Paket wird rucksacktauglich. Der Linsenschutz selbst – eine Kappe für beide Kameralinsen – ist übrigens eine Neuheit, die in den bisherigen Bundles fehlte.




Nicht vergessen: Mit Käfig und Hochkapazitäts-Akku wiegt die A1 351 g. Der Propellerschutz gehört damit an eine C1-gekennzeichnete A1; mit der C0-Version würdest du die 250-g-Grenze reißen. Mehr dazu im Abschnitt Recht und im Beitrag C0 oder C1? FPV-Regeln erklärt.
Springe direkt zum Remote Controller im Test: Präzision mit Brillenpflicht. Bild vergrößern
Remote Controller im Test: Präzision mit Brillenpflicht
Brille bleibt Pflicht: Der Remote Controller koppelt sich mit der Vision-Brille, nicht mit der Drohne.
Die zweite Neuheit ist unabhängig vom Follow-Me-Bundle und richtet sich an die andere Zielgruppe: Piloten, die präzise Kamerafahrten wollen. Der Remote Controller ist super clever gemacht und super schick, ohne Raketenwissenschaft: alle Knöpfe, die man kennt – Aufnahme, Zoom, Flugmodus-Schalter für Cine, Normal und Sport, Bremse, Return-to-Home –, dazu zwei Sticks, die sich abschrauben und hinten im Gehäuse verstauen lassen. Mit 256 g liegt er sehr gut in der Hand und lässt sich hervorragend steuern.




Der große Gewinn: volle 3D-Kontrolle. Der Griff-Bewegungs-Controller – der uns nach wie vor ausgesprochen gut gefällt und den wir jedem empfehlen, einmal auszuprobieren – kennt nur Vorwärtsflug sowie Steigen und Sinken. Mit dem Remote Controller fliegst du rückwärts, seitlich, ziehst Orbits mit kontrolliertem Radius und neigst per Gimbal-Rad den virtuellen Gimbal. In Fixed View deckt sich das Brillenbild mit der Blickrichtung der Drohne, was die Kamerafahrt deutlich planbarer macht. Alle Details, die Tastenbelegung und die Stick-Kombinationen findest du im eigenen Testbericht zum Antigravity A1 Remote Controller.
Unser größter Kritikpunkt
Wir hatten gehofft – und Antigravity auch empfohlen –, dass eine Fernsteuerung endlich das Fliegen ohne Brille erlaubt: konventionell im Urlaub, ohne stundenlang ein Headset zu tragen und ohne den gesetzlich nötigen Beobachter. Genau das leistet der Remote Controller nicht. Er verbindet sich nicht mit der Drohne, sondern mit der Vision-Brille – genau wie der Griff-Controller. Er ist damit nur eine andere Option, die A1 weiterhin mit Brille zu steuern. Nach unseren Informationen ist eine weitere Fernsteuerung mit eigenem Display in der Pipeline; ob sie die Drohne direkt steuert und wann sie kommt, ist offen. Für alle, die Brille plus Sticks suchen, ist der Remote Controller die Lösung. Wer ohne Brille fliegen will, greift zu Watch und Ring.
4G-Mobilfunkmodul: Backup-Verbindung per eSIM – eingeordnet, nicht getestet
Das 4G-Mobilfunkmodul: 41 × 26 × 7 mm, 11 g, integrierte eSIM. Bild: Antigravity
Die dritte Neuheit haben wir nicht in der Hand gehabt; dieses Kapitel beruht auf Reviewer-Guide, Datenblatt und Pressemitteilung von Antigravity. Das 4G-Mobilfunkmodul ist ein 41 × 26 × 7 mm kleines, 11 g leichtes Modul mit integrierter eSIM. Es ergänzt die primäre OmniLink-360-Verbindung der A1 um einen zweiten Übertragungsweg: Bricht das Funksignal in schwierigen Umgebungen ein – etwa zwischen Hochhäusern oder hinter Hindernissen –, schaltet das System auf 4G um und hält die Videoverbindung stabiler, nach Herstellerangabe auch über größere Entfernungen. Die Bitrate passt sich dabei dynamisch an die verfügbare Mobilfunkbandbreite an.




Montiert wird das Modul in einer eigenen Halterung an der Rückseite der Drohne (21 g, mit Gurten und Clips) und per USB-C-Kabel mit der A1 verbunden; alternativ gibt es eine Halterung für die Vision-Brille (27 g), damit die Brille ohne Smartphone-Hotspot oder öffentliches WLAN online ist. Eine Status-LED zeigt den Zustand: Rot beim Start und bei der Netzsuche, Blau während eines Updates, Grün bei aktiver 4G-Verbindung. Aktiviert wird die eSIM in der Antigravity-App; ein passender Datentarif wird dort gekauft und freigeschaltet. Das Modul unterstützt laut Hersteller die großen Mobilfunkanbieter in Europa und Großbritannien samt Roaming.
Das Modul und der umlaufende Propellerschutz schließen sich laut Datenblatt gegenseitig aus. Wer beides besitzt, entscheidet sich pro Flug für Schutz oder Backup-Verbindung.
Mit montiertem Modul überschreitet die A1 die 250-g-Grenze. Antigravity weist ausdrücklich darauf hin, dass die 4G-Verbindung keine Flüge außerhalb der Sichtweite erlaubt und lokale Vorschriften gelten.
Ohne aktivierten Tarif und 4G-Empfang im Fluggebiet bringt das Modul nichts. Tarife, Preise und Verfügbarkeit variieren je nach Land; das Modul wird im Betrieb warm.
Mit Modul nennt Antigravity 17 Minuten Schwebeflug mit dem Standard-Akku und 29 Minuten mit dem Hochkapazitäts-Akku bei 15 m/s Höchstgeschwindigkeit; die maximale Starthöhe steigt auf 3.000 beziehungsweise 4.000 m.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Abmessungen / Gewicht | Modul 41 × 26 × 7 mm, 11 g · Drohnenhalterung 85 × 61 × 37 mm, 21 g · Brillenhalterung 66 × 41 × 27 mm, 27 g |
| SIM | Integrierte eSIM, keine physische SIM-Karte |
| Frequenzbänder | TDD-LTE B34/38/39/40/41 · FDD-LTE B1/2/3/4/5/7/8/12/13/18/19/20/25/26/28/66 · WCDMA B1/2/4/5/6/8/19 |
| Übertragung | Automatischer Wechsel zwischen OmniLink 360 und 4G; Bitrate passt sich der Netzbandbreite an |
| Stromversorgung | 5 V / 2 A über USB 2.0 (USB-C-Kabel zur Drohne oder Brille) |
| Betriebstemperatur | Modul −10 °C bis 40 °C, Drohne −10 °C bis 35 °C |
| Flugleistung mit Modul | 15 m/s; 17 min (Standard-Akku) bzw. 29 min (Hochkapazitäts-Akku) Schwebeflug; max. Starthöhe 3.000 m (Hochkapazitäts-Akku) bzw. 4.000 m (Standard-Akku); keine GNSS-Beeinträchtigung |
| Kompatibilität | Antigravity A1 und Vision-Brille; nicht mit Propellerschutz kombinierbar |
| Preis (UVP Europa) | 129 € (A1-Besitzer: 99 €); Halterung Drohne 18 €, Halterung Brille 18 € |
Herstellerangaben laut Datenblatt und Reviewer-Guide, Stand Oktober 2026 – nicht unabhängig geprüft. Mobilfunkdienste, Tarife und Netzverfügbarkeit variieren je nach Region.




Unsere Einordnung ohne eigenen Test: Für die Follow-Me-Nutzung in der Nähe ist das Modul nicht nötig – dort fliegt die A1 ohnehin im Nahbereich. Interessant wird es für Piloten, die mit Brille in funktechnisch schwierigen Umgebungen unterwegs sind oder die Brille unterwegs unabhängig vom Smartphone online halten wollen. Dass sich Modul und Propellerschutz ausschließen, ist der wichtigste Haken für alle, die beides einsetzen möchten. Sobald wir ein Modul geflogen sind, ergänzen wir diesen Abschnitt.
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Griff-Controller vs. Remote Controller vs. Watch & Ring
| Kriterium | Griff-Bewegungs-Controller | Remote Controller | Watch & Ring Remote |
|---|---|---|---|
| Vision-Brille nötig | Ja | Ja | Nein |
| Spotter nötig | Ja (FPV) | Ja (FPV) | Nein (Follow-Modus im Nahbereich) |
| Steuerprinzip | FreeMotion – Arm zeigt die Richtung | Zwei Sticks, Mode 2 | Touch auf der Uhr, Taste und Gesten am Ring |
| Manuelle Flugkontrolle | Vorwärts, Steigen/Sinken | Vollständig: alle Achsen, Yaw, virtueller Gimbal | Einfach: Touch-Slider und Drag-to-Fly-Gesten |
| Follow-Modi / Deep Track | Ja | Ja | Ja, mit GNSS-Positionierung der Uhr |
| Sky Genie | Ja | Ja (C1/C2 deaktiviert) | Ja, per Ring-Taste |
| Live-Bild | In der Brille | In der Brille (Fixed/Free View) | Auf der Uhr, 1,72 Zoll |
| Beide Hände frei | Nein | Nein | Ja (Ring), auch am Lenker |
| Lernkurve | Minuten | Drohnenerfahrung hilft | Minuten |
| Ideal für | Immersives FPV-Erlebnis, Einsteiger | Geplante Kamerafahrten, Orbits, enge Passagen | Sport, Reisen, Familie, Fahrrad |
| Enthalten in | Standard, Explorer, Infinity | RC-Kit oder einzeln | Follow-Me-Bundle oder Zubehörkit |
Redaktionelle Gegenüberstellung auf Basis unseres Praxistests und der Herstellerangaben.




Was sich rechtlich ändert
Zwei Punkte sind neu. Erstens: Mit Watch und Ring fliegst du ohne FPV-Brille – und damit entfällt die Beobachterpflicht, die beim Brillenflug gilt. Im Follow-Modus bewegt sich die A1 in deinem Umfeld, Antigravity nennt 50 m, und über die Uhr behältst du Tracking und Aufnahme im Blick. Für Fahrradaufnahmen ist das der einzige legale Weg, denn Radfahren mit FPV-Brille ist ohnehin nicht erlaubt. Die Hintergründe inklusive Verbandsregelung über DMO und DMFV erklären wir in FPV ohne Spotter? und FPV-Brille & Spotter.
Zweitens: Propellerschutz plus Hochkapazitäts-Akku bedeuten 351 g Startgewicht. Damit gilt nicht mehr die C0-Regelung, sondern die der Klasse C1 mit Kompetenznachweis A1/A3. Unverändert bleiben Registrierung, Kennzeichen und Haftpflichtversicherung – die brauchst du mit jeder Konfiguration.
Einordnung: Stärken und Punkte zum Mitdenken
Was uns überzeugt hat
- Brillenloses Fliegen mit Live-Bild, Tracking-Auswahl und Sprachansagen
- GNSS-gestütztes Deep Track, das Sichtverlust und 180°-Wenden übersteht
- Fahrradhalterung für die Uhr – beide Hände frei, voller Überblick
- Propellerschutz, der im Ernstfall die Drohne rettet
- Remote Controller: Verarbeitung, Präzision, Rückwärts- und Seitenflug, Fixed View
- Handstart und Ring-Bedienung: Grab-and-Go funktioniert wirklich
- Linsenschutz als längst fällige Beigabe
Gut zu wissen vor dem Kauf
- Der Remote Controller arbeitet mit der Vision-Brille zusammen – wer ohne Brille fliegen will, greift zu Watch und Ring Remote
- Drag-to-Fly braucht etwas Eingewöhnung, weil die erste Geste den Modus festlegt; mit Übung und künftigen Updates dürfte das flüssiger werden
- Propellerschutz und Hochkapazitäts-Akku bringen die A1 in Klasse C1 – der Kompetenznachweis A1/A3 ist online schnell erledigt
- Dichte Baumkronen bleiben für jede Drohne anspruchsvoll; breite Wege und moderates Tempo holen das Beste aus Deep Track heraus
Unsere Empfehlung: Welche Kombination für wen?
Das Follow-Me-Zubehörkit ist das sinnvollste Antigravity-Zubehör seit dem Launch. Endlich ohne Brille, ohne Spotter, mit Fahrradhalterung und Propellerschutz. Klare Empfehlung.
Der Remote Controller einzeln. Rückwärtsflug, Seitenflug und manuelle Orbits erweitern die A1 spürbar – wenn dich die Brille nicht stört.
Das Follow-Me-Komplett-Bundle ist der entspannteste Einstieg: Drohne, Watch, Ring, Schutz, Hochkapazitäts-Akku und Tasche. Brille später nachrüsten, falls doch gewünscht.
Ein klassisches Bundle (Explorer oder Infinity) plus Follow-Me-Zubehörkit – oder das RC-Kit plus Zubehörkit, wenn du Sticks statt Griff willst. Aktuelle Preise und Aktionen in der Rabatt-Übersicht.
🛒 Remote Controller (75 €) im Antigravity Store ➤ Antigravity A1 Bundles & Preise
Neues Antigravity-A1-Zubehör
ab 75 € UVP
- Follow-Me-Zubehörkit – 359 € (A1-Besitzer 289 €): unsere Empfehlung für alle, die eine A1 besitzen
- Remote Controller – 75 € (A1-Besitzer 60 €): für geplante Kamerafahrten mit Brille
- Follow-Me-Bundle mit Drohne – 719 €: der Einstieg ohne Brille
- 4G-Mobilfunkmodul – 129 € (A1-Besitzer 99 €): Backup-Verbindung, von uns noch nicht getestet
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- Teile die Flüge mit Sky Path - Erstelle eine individuelle Flugbahn und lass die A1 einfach fliegen. Gib deinen Freund:innen die Vision-Brille, damit sie das Ganze selbst erleben können, ohne fliegen zu müssen. So wird ein Solo-Erlebnis zu einem gemeinsamen Abenteuer.
- Ein speziell für die A1 entwickeltes Pad zum sicheren und zuverlässigen Landen.
- Doppelseitiger Landeplatz, der sofort einsatzbereit ist und auf jedem Untergrund eine saubere, sichere Fläche bietet.
- Die A1 erkennt den Landeplatz automatisch und landet schnell und präzise.
- 8K 360°-Videos – Einmal aufnehmen, endlos erkunden. Die erste 360°-Drohne der Welt nimmt alles um sich herum auf, sodass du deine Aufnahmen aus allen Winkeln in gestochen scharfer 8K Auflösung erneut erleben kannst.
- Immersives 360°-Flugerlebnis – Erlebe mit der Vision-Brille echte 360°-Immersion. Anders als herkömmliche Drohnen, die deinen Blick auf die Flugbahn fixieren, kannst du dich mit der A1 frei umsehen. Dank Pancake-Optik und zwei 1"-Micro-OLED-Displays bietet unsere Brille kompromisslose Immersion.
- Instinktives Fliegen, leicht zu meistern - Zwei Steuerungsmodi, eine neue Dimension des Fliegens. Mit dem FreeMotion-Modus wird Fliegen intuitiv: Einfach die Richtung angeben, und die Drohne setzt sie in Echtzeit um. Im FPV-Modus sorgt eine subtile Drehung Ihres Handgelenks für eine präzise Richtungssteuerung. Intuitiv, schnell und für jede:n geeignet.
- Erst fliegen, dann ausrichten – Kameradrohnen und FPV-Drohnen zwingen dich dazu, die perfekte Aufnahme während des Fluges hinzukriegen. Die 360°-Aufnahme der A1 erfasst alle Blickwinkel in einem Take. Du hast den Moment verpasst? Spul einfach zurück und reframe das Material. Ganz einfach!
- Nur 249 g – Außergewöhnliche Features ohne unnötiges Gewicht. Entdecke die Welt mit einer federleichten Mini-Drohne, die fast überall² den Vorschriften entspricht.
Weitere Antigravity-A1-Ratgeber
- Antigravity A1 Remote Controller im Test – Tastenbelegung, Stick-Kombinationen, Fixed View, technische Daten
- Follow-Me-Bundle: Watch Remote, Ring Remote & Propellerschutz – alle Funktionen, Lieferumfang, Specs
- Antigravity A1 Test & Erfahrungen – der große Testbericht zur Drohne
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- Antigravity A1 Zubehör Guide – Akkus, Ladehub, Vision-Brille und mehr
- Griff-Bewegungs-Controller und Vision-Brille – das bisherige Steuerungsduo
- Firmware-Update 2026 und Update-Anleitung
- Flight Techniques – Sideflight, Top-View und Orbit-Shots
- Antigravity Studio – 360°-Footage schneiden und reframen
- DJI Avata 360 vs. Antigravity A1 – der Vergleich der beiden 8K-360°-Drohnen
- Antigravity Care – Unfallschutz, falls der Waldtest schlechter ausgeht
- Antigravity A1 Rabatt & Angebote – aktuelle Preise und Aktionen
FAQ: Antigravity A1 Neuerungen
Welche Neuerung lohnt sich für bestehende A1-Besitzer am meisten?
Aus unserer Sicht das Follow-Me-Zubehörkit. Es löst das größte Alltagsproblem der A1 – die Brillenpflicht – und macht Follow-Aufnahmen beim Sport legal und praktikabel. Der Remote Controller ist eine Ergänzung für Piloten, die gezielt Kamerafahrten planen.
Kann ich die A1 jetzt komplett ohne Brille fliegen?
In den Follow- und Sky-Genie-Modi ja, über Watch und Ring Remote. Freies manuelles Fliegen mit Sticks gibt es weiterhin nur mit Vision-Brille – auch mit dem neuen Remote Controller.
Wie gut funktioniert das Tracking im Wald wirklich?
Auf breiteren Wegen sehr gut, auch bei kurzzeitigem Sichtverlust und bei 180°-Wenden. Enge Passagen mit hereinragenden Ästen bleiben kritisch – dort ist unsere A1 abgestürzt, der Propellerschutz hat Schäden verhindert.
Brauche ich für das neue Zubehör ein Firmware-Update?
Ja. Bestehende A1 müssen auf die aktuelle Firmware gebracht werden, bevor Remote Controller, Watch oder Ring erkannt werden. Komplett-Bundles kommen mit passender Firmware.
Verändert das Zubehör die Drohnenklasse?
Der Propellerschutz in Kombination mit dem Hochkapazitäts-Akku bringt die A1 auf 351 g und damit in die Klasse C1. Watch, Ring und Remote Controller ändern am Gewicht der Drohne nichts.
Kommt noch eine Fernsteuerung, die ohne Brille funktioniert?
Nach unseren Informationen arbeitet Antigravity an einer weiteren Fernsteuerung mit eigenem Display. Ob und wann sie erscheint und ob sie die Drohne direkt steuert, ist noch nicht offiziell bestätigt.
Was bringt das neue 4G-Mobilfunkmodul – und brauche ich es?
Das Modul ergänzt die Funkverbindung der A1 um eine 4G-Backup-Verbindung über eine integrierte eSIM und soll die Videoübertragung in schwierigen Umgebungen stabiler machen. Für Follow-Me-Aufnahmen im Nahbereich ist es nicht nötig; es lässt sich nicht mit dem Propellerschutz kombinieren, bringt die A1 über 250 g und erlaubt keine Flüge außerhalb der Sichtweite. Preis: 129 Euro, Halterungen je 18 Euro. Wir haben es noch nicht getestet.
Was kosten die Neuheiten?
Follow-Me-Bundle mit Drohne 719 Euro, Follow-Me-Zubehörkit 359 Euro, Remote Controller 75 Euro, 4G-Mobilfunkmodul 129 Euro (UVP Europa, Marktstart 20. Oktober 2026). Bestehende A1-Besitzer erhalten im Antigravity Store 20 Prozent Rabatt auf das Zubehör.
Funktionieren Remote Controller und Watch Remote gleichzeitig?
Die Konzepte sind getrennt: Der Remote Controller arbeitet mit der Vision-Brille, Watch und Ring arbeiten ohne Brille. Im Alltag entscheidest du dich pro Flug für eines der beiden Setups.
Fazit: Die A1 wird erwachsen – in drei Richtungen
Die neuen Zubehörprodukte machen aus der Antigravity A1 zwei verschiedene Drohnen. Mit Watch und Ring Remote wird sie zum Alltagsbegleiter, der aus der Tasche kommt, aus der Hand startet und dir auf dem Rad folgt – ohne Brille, ohne Spotter, mit einem Tracking, das uns im Feld und im Wald beeindruckt hat. Der Propellerschutz hat im Härtetest bewiesen, dass er kein Deko-Teil ist. Das Follow-Me-Bundle ist für uns die wichtigste Erweiterung seit dem Launch.
Mit dem Remote Controller wird die A1 dagegen zum präzisen Werkzeug für geplante Kamerafahrten – hochwertig, intuitiv und mit allem, was man von einer Fernsteuerung erwartet. Nur das eine, was wir uns am meisten gewünscht hatten, liefert er nicht: das Fliegen ohne Brille. Hier muss Antigravity nachlegen. Bis dahin gilt: Wer die A1 ernsthaft nutzt, kombiniert Follow-Me-Zubehörkit und – je nach Vorliebe – Griff- oder Remote Controller. Beides zusammen deckt alles ab, was diese 360°-Drohne heute kann. Das 4G-Mobilfunkmodul ist die Spezialistenoption für schwierige Funkumgebungen – wir ordnen es nach einem eigenen Test genauer ein.
Quellen und Belege
Hersteller- und Testquellen
- Antigravity: Produktleitfäden zu Remote Controller, Follow-Me-Bundle und 4G-Mobilfunkmodul, Datenblätter und Preisliste „New Products Global Price“ (Vorab-Unterlagen für die Redaktion, Oktober 2026) – technische Daten, Lieferumfänge, Bedienlogik, Preise; Herstellerquelle
- Antigravity: Pressemitteilung „Mehr Möglichkeiten mit der A1: Antigravity stellt drei Neuheiten vor“ (Los Angeles, 20. Oktober 2026) – Marktstart, Produktnamen, Zitat des CEO; Herstellerquelle
- Antigravity (Herstellerseite) – Produktinformationen, Zubehör-Übersicht und offizielle Produktseiten der A1 – Herstellerquelle
- Drohnen.de auf YouTube: Antigravity A1 Follow-Me-Bundle und Remote Controller im Test – eigener Praxistest, Grundlage der Erfahrungsberichte
Rechtsgrundlagen und Behörden
- Durchführungsverordnung (EU) 2019/947, konsolidierte Fassung – offene Kategorie, Unterkategorien A1/A3, Sichtverbindung und Beobachter
- Delegierte Verordnung (EU) 2019/945 – Anforderungen an die Klassen C0 und C1
- Luftfahrt-Bundesamt: FAQ Allgemein – Registrierung, Kompetenznachweis A1/A3, FPV-Betrieb
- § 43 Luftverkehrsgesetz – Haftpflichtversicherung für Luftfahrzeuge
Hinweis
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und redaktionelle Erfahrungen zu Vorserienmustern des neuen Antigravity-A1-Zubehörs. Serienmodelle und Firmware-Stände können abweichen. Die rechtlichen Hinweise sind eine redaktionelle Einordnung und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung; maßgeblich sind die jeweils geltenden Vorschriften und die Kennzeichnung deiner Drohne. Eine Garantie für Sicherheit, Verfügbarkeit oder Marktzulässigkeit wird nicht übernommen.
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