Die deutsche Marke ePowerFun hat sich in wenigen Jahren einen Ruf erarbeitet, den Massenhersteller nicht kaufen können: Wer in Foren nach dem Scooter fragt, der sich am erwachsensten fährt, bekommt regelmäßig ein ePowerFun-Modell genannt. Im großen Test 2026 bestätigt der ePF-2 PRO diesen Ruf mit der Gesamtnote 2,1 und Platz zwei hinter dem Segway-Testsieger.
Ein besonderes Praxismerkmal ist das Bremssystem. Der ePF-2 PRO kombiniert eine mechanische Trommelbremse am Vorderrad mit einer elektrischen Rekuperationsbremse am Hinterrad, die sich separat per Daumenregler dosieren lässt. Der ADAC bewertete diese manuelle Rekuperationsbremse positiv, sah bei Betätigung und Ansprechverhalten der mechanischen Vorderradbremse jedoch Verbesserungsbedarf.
Das Wichtigste in Kürze
- Platz 2 im Test 2026 mit der Gesamtnote 2,1 – nur ein Zehntel hinter dem Testsieger.
- Beste Teilnote: Schadstoffe 1,0; in den Griffen wurden keine relevanten Schadstoffe nachgewiesen.
- Preis richtig einordnen: 769 Euro waren die UVP im ADAC-Test; aktuell starten die drei angebotenen Varianten bei 649 Euro.
- Ausstattung laut Hersteller: Federung, Blinker ab Werk und Wechselakku.
- Bestand den verschärften Lenkertest mit dynamisch jeweils 15 kg an beiden Lenkerenden ohne Beanstandung.
- Bereits heute normkonform für die ab Januar 2027 geltende Blinkerpflicht bei Neufahrzeugen.
- Zielgruppe: Vielfahrer im dichten Stadtverkehr, Fahrer ohne festen Ladeplatz.
Dazu kommen zwei Dinge, die in dieser Preisklasse selten zusammenfallen: eine Wahl zwischen festem Akku und Wechselakku sowie Blinker vorn und hinten. Die seitliche Erkennbarkeit der Fahrtrichtungsanzeiger bewertete der ADAC allerdings als eingeschränkt; auch die übereinanderliegenden Bedienelemente können verwechselt werden. Den verschärften Lenkertest überstand der ePF-2 PRO ohne Beanstandung.
Kritik gibt es außerdem am Seitenständer, am früh einsetzenden Lenkanschlag und an der hervorstehenden Frontleuchte. Positiv stehen ein gut abgestimmtes Fahrwerk, kräftiger Bergantrieb, die einstellbare hintere Federung, 10-Zoll-Reifen mit Dichtgel sowie das flexible Akkukonzept gegenüber. Die aktuellen Variantenpreise und den historischen Testpreis trennen wir im Folgenden sauber.

Der ADAC prüfte die 490-Wh-Ausführung mit 60 Kilometern Herstellerangabe: Gemessen wurden 44,0 Kilometer Reichweite, 5 Stunden 10 Minuten Ladezeit und 22,3 Kilogramm Fahrzeuggewicht. Die 769 Euro in der Testtabelle sind die damalige UVP und kein aktueller Einheitspreis für die gesamte Baureihe.

ePF-2 PRO beim Hersteller ansehen
Inhaltsverzeichnis
- Das Testergebnis im Detail
- Wie getestet wurde: die Methodik
- Die Rekuperationsbremse: das Alleinstellungsmerkmal
- Warum Dosierbarkeit wichtiger ist als Bremskraft
- Technik im Detail: Akkuoptionen, App-Feintuning, Gel-Reifen
- Technische Daten und Ausstattung
- Wechselakku: der unterschätzte Vorteil
- Akkupflege und Lebensdauer
- Fahrverhalten und Fahrgefühl
- Verarbeitung und Kabelführung
- Blinker ab Werk: der Zukunftsvorteil
- Reichweite: was realistisch ist
- Haltbarkeit im verschärften Dauertest
- Wartung und Pflege
- Kosten über fünf Jahre
- Deutsche Marke: Service und Ersatzteile
- Der Praxis-Check der Community: vier Videos
- Ist der Aufpreis gerechtfertigt?
- Für wen lohnt sich der ePF-2 PRO?
- Direktvergleich mit dem Testsieger
- Alternativen aus dem Testfeld
- Akkusicherheit und die Norm DIN EN 50604-1
- Mitnahme in Bus und Bahn
- Marktumfeld: 1,66 Millionen versicherte E-Scooter
- Zulassung, Versicherung und Pflichten
- Kaufhinweise: worauf achten?
- FAQ – häufige Fragen
- Fazit
- Datenmatrix: alle Werte kompakt
Das Testergebnis im Detail

Mit der Gesamtnote 2,1 landet der ePF-2 PRO im Test 2026 auf Rang zwei von zehn geprüften Modellen bis 800 Euro – ein Zehntel hinter dem Segway Ninebot F3 Pro D. Die Teilnoten lauten: Fahren 2,2, Komfort 2,1, Handhabung 2,2, Sicherheit und Haltbarkeit 2,2 sowie Schadstoffe 1,0. Positiv fielen die separat bedienbare Rekuperationsbremse und das Fahrwerk auf; die mechanische Vorderradbremse sprach im ADAC-Test weniger überzeugend an.
Genauso wichtig ist, was nicht passiert ist: Der ePF-2 PRO überstand den verschärften Dauerbelastungstest ohne Befund. In einem Testfeld, in dem zwei Modelle mit gebrochenem Lenker auf die Note 4,5 abstürzten, ist das kein selbstverständlicher Punkt, sondern ein handfester Qualitätsnachweis.
| Position im Testfeld | Modell | Note | Preis |
|---|---|---|---|
| 1 | Segway Ninebot F3 Pro D | 2,0 | 699 € |
| 2 | ePowerFun ePF-2 PRO | 2,1 | 769 € ADAC-Test-UVP |
| 3 | Xiaomi Electric Scooter 6 Max | 2,2 | 699,99 € |
| 4 | Egret X core | 2,3 | 799 € |
| 5 | SoFlow SO4 PRO MAX | 2,3 | 799 € |
Aktuelle Varianten und Preise statt einer pauschalen 769-Euro-Angabe
| Variante | Akku | Reichweite laut Hersteller | Preis am 31.08.2026 | Verfügbarkeit laut Shop |
|---|---|---|---|---|
| ePF-2 PRO 490 | 490 Wh, fest | bis 60 km | 649 € | sofort verfügbar, 2–5 Tage |
| ePF-2 PRO 490W | 490 Wh, Wechselakku | bis 60 km | 699 € | Vorbestellung, spätestens 09.09.2026 |
| ePF-2 PRO 653W | 653 Wh, Wechselakku | bis 80 km | 829 € | Vorbestellung, spätestens 09.09.2026 |
Hersteller-Shoppreise inklusive Mehrwertsteuer, zuzüglich Versand. ePowerFun führt die Baureihe insgesamt mit fünf Akkuoptionen; die drei oben genannten Varianten waren im bereitgestellten aktuellen Shopausschnitt direkt bepreist. Die ADAC-UVP von 769 Euro bleibt als historischer Testwert erhalten.
Wie getestet wurde: die Methodik
Die Aussagekraft eines Tests hängt am Verfahren. Zwei Prüfungen des Tests 2026 sind besonders relevant:
Die beiden entscheidenden Prüfungen
- Reichweitenmessung: 90 Kilogramm Fahrergewicht, maximal zulässiger Reifendruck, Sportmodus, volle Geschwindigkeit und Licht an. Der ePF-2 PRO erreichte 44,0 km statt der angegebenen 60 km.
- Haltbarkeitsprüfung: Während die Norm zentral mit 10 kg belastet, prüfte der ADAC dynamisch mit jeweils 15 kg an beiden Lenkerenden. Genau diese Verschärfung brachte den Navee N65 II und den Streetbooster Sirius zum Versagen.
Für Käufer heißt das: Eine bestandene Zulassungsprüfung ist die Mindestanforderung, kein Qualitätssiegel. Erst wer deutlich darüber hinaus geprüft wird und dabei unauffällig bleibt, hat Substanz bewiesen. Der ePF-2 PRO gehört zu dieser Gruppe.
Die Rekuperationsbremse: das Alleinstellungsmerkmal

Was den ePF-2 PRO von der Konkurrenz abhebt, ist die Verzögerung. Die Motorbremse arbeitet stark rekuperierend – sie bremst also nicht nur, sondern wandelt Bewegungsenergie zurück in Ladung für den Akku. Zwei Effekte ergeben sich daraus, und beide zahlen im Alltag ein.
Erstens die Sicherheit. Eine kräftige, fein dosierbare Motorbremse verkürzt den Bremsweg und lässt sich mit der mechanischen Bremse harmonisch kombinieren. Gerade im Stadtverkehr, wo aus einer geöffneten Autotür oder einem unaufmerksam querenden Fußgänger in Sekundenbruchteilen eine Vollbremsung wird, entscheidet die verfügbare Verzögerung über den Ausgang.
Zweitens die Reichweite. Im typischen Stadtprofil mit vielen Ampeln und Kreuzungen bremst man ständig. Jeder dieser Vorgänge speist beim ePF-2 PRO Energie zurück, was den realen Verbrauch spürbar senkt. Auf einer langen, geraden Landstraße bringt das wenig – im Berufsverkehr umso mehr. Wer viele Stopps hat, profitiert doppelt: kürzere Bremswege und weniger Ladezyklen.
Warum Bremsen das unterschätzte Kaufkriterium sind
In der Unfallstatistik 2025 zählte das Statistische Bundesamt 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – ein Plus von 38,1 Prozent gegenüber 2024. 38 Menschen starben, 1.895 wurden schwer verletzt. Ein großer Teil urbaner Scooter-Unfälle sind Situationen, in denen die verfügbare Verzögerung über Kollision oder Stillstand entscheidet. Beim Kauf wird trotzdem meist auf Reichweite und Motorleistung geschaut. Der ePF-2 PRO ist das Modell für die, die es umgekehrt machen.
Warum Dosierbarkeit wichtiger ist als Bremskraft
Ein verbreitetes Missverständnis: Je stärker die Bremse, desto sicherer das Fahrzeug. Auf einem E-Scooter stimmt das nicht. Der Grund liegt in der Physik des Fahrzeugs – kurzer Radstand, kleine Räder, hoher Schwerpunkt des stehenden Fahrers.
Wird bei einer Vollbremsung zu viel Kraft auf das Vorderrad gegeben, passiert eines von zwei Dingen: Entweder blockiert das Rad und der Scooter bricht seitlich aus, oder das Heck hebt ab und der Fahrer geht über den Lenker. Beides endet im Sturz. Eine Bremse, die Kraft kontrolliert und vorhersehbar abgibt, ist deshalb sicherer als eine, die maximal verzögert.
Genau hier setzt die Rekuperation an: Die Motorbremse wirkt weich einsetzend und gleichmäßig, ohne den ruckartigen Beißpunkt einer schlecht abgestimmten mechanischen Bremse. In Kombination ergibt das ein System, mit dem man im Alltag intuitiv richtig bremst – auch in Situationen, in denen zum Nachdenken keine Zeit bleibt.
Bremstechnik im Alltag: drei Regeln
- Bei Nässe früher und sanfter: Nasses Laub, Fahrbahnmarkierungen und Straßenbahnschienen sind die drei häufigsten Sturzursachen im urbanen Scooter-Alltag.
- Hinterradanteil erhöhen: Auf rutschigem Untergrund mehr über hinten verzögern, das Vorderrad braucht Führung.
- Vorausschauen: Die beste Bremse ist die, die man nicht braucht. Bei kleinen Rädern zählt jeder Meter Reaktionsweg doppelt.
Technik im Detail: fünf Akkuoptionen, App-Feintuning, Gel-Reifen
Der ePF-2 PRO ist der Scooter mit den meisten Konfigurationsmöglichkeiten im Testfeld – und der einzige, bei dem du das Fahrverhalten per App wirklich anpassen kannst.
| Merkmal | Wert | Praxisnutzen |
|---|---|---|
| Akkuoptionen | 5 Varianten | Wechselakku oder fest, je nach Bedarf |
| Wechselakku 490 Wh | bis 60 km | Standardvariante für Pendler |
| Wechselakku 653 Wh | bis 80 km | für lange Strecken oder Winterbetrieb |
| Bremssystem | E-Bremse mit Rekuperation plus Trommelbremse vorn | verschleißfrei und wartungsarm |
| Bremssteuerung | Daumenregler links, Hallsensoren | fein dosierbar statt digital |
| App-Feintuning | Ansprechverhalten „sanft“ bis „sehr direkt“ | Fahrverhalten anpassbar |
| Reifen | Gel-Einlage in der Lauffläche | Pannen praktisch ausgeschlossen |
| Blinker | vorn und hinten, mit Signalton | Ton per App abschaltbar |
| Bedienung | Blinker mit der linken Hand | Hände bleiben am Lenker |
Wechselakku: 60 oder 80 Kilometer, und der Zweitakku macht den Unterschied
ePowerFun bietet den ePF-2 PRO mit fünf verschiedenen Akkukonfigurationen an. Die beiden Wechselakku-Varianten liefern 490 Wattstunden für rund 60 Kilometer oder 653 Wattstunden für bis zu 80 Kilometer Herstellerreichweite.
Der Akku wird seitlich am Chassis mit einem Schlüssel entriegelt und nach oben entnommen. Das dauert Sekunden – und löst gleich drei Probleme auf einmal: Du kannst den Akku mit in die Wohnung nehmen, wenn am Stellplatz keine Steckdose ist. Du kannst ihn im Winter warm lagern statt im kalten Keller. Und mit einem Zweitakku im Rucksack ist deine Tagesreichweite faktisch unbegrenzt.
Warum das gegenüber Schnellladen gewinnt
Der SoFlow lädt mit 4:15 Stunden am schnellsten im Testfeld – trotzdem brauchst du dafür eine Steckdose und vier Stunden Standzeit. Beim ePF-2 PRO tauschst du den Akku in unter einer Minute. Wer wirklich flexibel sein will, fährt mit dem Wechselsystem besser, muss aber den Zweitakku mit einkalkulieren.
Die E-Bremse: das Alleinstellungsmerkmal in der Praxis

Die E-Bremse mit Daumenregler auf der linken Seite ist das Markenzeichen von ePowerFun – und beim ePF-2 PRO erstmals mit Hallsensoren ausgestattet. Diese Sensoren erfassen die Stellung des Reglers stufenlos, sodass die Bremse dosiert und kontrolliert zuschaltet statt schlagartig.
Im Alltag heißt das: Bei normaler Stadtfahrt kommst du fast ohne die mechanische Bremse aus. Die E-Bremse verzögert verschleißfrei und speist dabei Energie zurück in den Akku. Ziehst du den Hebel der Vorderradbremse, wird die hintere E-Bremse automatisch mitgesteuert – du musst also nicht zwei Systeme gleichzeitig koordinieren.
Das Ansprechverhalten lässt sich in der ePF-App zwischen „sanft“ und „sehr direkt“ einstellen. Für Einsteiger ist die weiche Kennlinie sicherer, erfahrene Fahrer schätzen die direkte.
Gel-Reifen: Pannenschutz, den nicht jeder hat
Die Reifen des ePF-2 PRO haben eine zähflüssige Gel-Einlage in der Lauffläche. Dringt ein Nagel oder eine Scherbe ein, verschließt das Gel die Beschädigung sofort. Reifenpannen treten damit praktisch nicht mehr auf.
Zum Vergleich: Beim Egret X core gibt der Hersteller ausdrücklich an, dass keine zusätzliche Schutzschicht im Reifen verbaut ist. Wer viel auf Straßen mit Glasscherben unterwegs ist, sollte diesen Unterschied kennen.
Über den Luftdruck lässt sich der Reifen zusätzlich an dein Gewicht und den Untergrund anpassen – mehr Druck für Asphalt und Rollwiderstand, weniger für Komfort auf schlechten Wegen.
Technische Daten und Ausstattung

| Merkmal | Angabe | Einordnung |
|---|---|---|
| UVP | 769 € (ADAC-Test-UVP) | historische ADAC-Test-UVP; aktuelle Varianten 649/699/829 € |
| Gesamtnote im Test | 2,1 | Platz 2 von 10 |
| Teilnoten ADAC | Fahren 2,2 · Komfort 2,1 · Handhabung 2,2 · Sicherheit & Haltbarkeit 2,2 · Schadstoffe 1,0 | Schadstoffe ist die beste Teilnote |
| Reichweite ADAC / Hersteller | 44,0 / 60 km | Prüfstand gegenüber Herstellerangabe |
| Ladezeit ADAC | 5:10 h | Vollladung der geprüften 490-Wh-Ausführung |
| Gewicht ADAC | 22,3 kg | gemessener Wert |
| Motor | 500 W nominal / bis 1.200 W Spitze | Herstellerangabe |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h | gesetzliches Maximum |
| Bremssystem | mechanische Bremse plus stark rekuperierende Motorbremse | im Test hervorgehoben |
| Federung | vorhanden (Herstellerangabe) | Komfortrelevant |
| Blinker | ab Werk verbaut (Herstellerangabe) | ab 2027 Standard für Neufahrzeuge |
| Akku | Wechselakku-System (Herstellerangabe) | Alleinstellungsmerkmal im Spitzenfeld |
| Dauertest | bestanden ohne Befund | dynamisch je 15 kg an beiden Lenkerenden |
| Zulassung | Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) | straßenzulässig |
| Herkunft | deutsche Marke | Vorteil bei Service und Ersatzteilen |
Für den getesteten ePF-2 PRO liegt nun ein belastbarer Modellwert vor: 44,0 Kilometer auf dem ADAC-Prüfstand gegenüber 60 Kilometern Herstellerangabe. Gemessen wurde mit 90 Kilogramm Fahrergewicht, Sportmodus, voller Geschwindigkeit, Licht und maximal zulässigem Reifendruck. Andere Akkuvarianten sind damit nicht automatisch gleichzusetzen.
Wechselakku: der unterschätzte Vorteil

Der ePF-2 PRO setzt laut Hersteller auf ein Wechselakku-System – und das löst genau das Problem, an dem der Testsieger krankt. Statt den kompletten Scooter über acht Stunden an der Steckdose zu parken, nimmt man den Akku mit ins Büro oder in die Wohnung.
Das ist für mehrere Gruppen relevant:
- Altbaubewohner ohne Stellplatz mit Steckdose: Wer den Scooter im Hof, Keller oder Treppenhaus abstellt, kommt dort selten an Strom. Der Akku passt in jeden Rucksack.
- Pendler mit langen Strecken: Mit einem Zweitakku verdoppelt sich die Tagesreichweite ohne jede Ladepause – ein Tausch dauert Sekunden statt Stunden.
- Langfristig alle Besitzer: Ein Akku altert schneller als der Rest des Fahrzeugs. Nach einigen Jahren ist ein tauschbarer Akku die deutlich günstigere und einfachere Instandhaltung als ein Modell mit fest verbauten Zellen.
- Winterfahrer: Der Akku kann über Nacht in der warmen Wohnung lagern statt im kalten Keller – das schont die Zellen und erhält die Reichweite.
| Ladeszenario | Fest verbauter Akku | Wechselakku |
|---|---|---|
| Laden zu Hause mit Steckdose am Stellplatz | problemlos | problemlos |
| Laden ohne Steckdose am Stellplatz | Scooter muss transportiert werden | Akku mitnehmen genügt |
| Nachladen im Büro | nur bei kurzer Ladezeit möglich | Akku mitnehmen, tauschen |
| Doppelte Tagesreichweite | nicht möglich | mit Zweitakku sofort |
| Akkutausch nach Jahren | meist Werkstattsache | selbst erledigt |
Akkupflege und Lebensdauer
Der Akku ist das teuerste Verschleißteil jedes E-Scooters. Diese Regeln verlängern seine Lebensdauer spürbar:
- Lagerung bei 40 bis 60 Prozent: Weder voll noch leer über längere Zeit stehen lassen.
- Nicht bei Frost laden: Erst auf Zimmertemperatur bringen. Laden gefrorener Zellen schädigt sie dauerhaft.
- Keine Dauerhitze: Nicht im aufgeheizten Kofferraum oder in der prallen Sonne lagern.
- Tiefentladung vermeiden: Bei längerer Nichtnutzung alle paar Wochen kurz nachladen.
- Originalladegerät verwenden: Falsche Spannung kann Zellen und Elektronik beschädigen.
- Nicht unbeaufsichtigt über Nacht laden: Grundsätzliche Empfehlung für alle Lithium-Ionen-Akkus, unabhängig vom Hersteller.
Der Vorteil des Wechselsystems zeigt sich auch hier: Ein separat entnehmbarer Akku lässt sich unter kontrollierten Bedingungen lagern und laden statt dort, wo der Scooter gerade steht.
Fahrverhalten und Fahrgefühl

Der ePF-2 PRO fährt sich direkt und stabil – Lenkbefehle werden ohne Verzögerung umgesetzt, ohne dass der Scooter nervös wirkt. In Kombination mit der Federung ergibt das ein Fahrgefühl, das man von Modellen dieser Preisklasse erwarten darf, aber selten in dieser Konsequenz bekommt.
Beschreiben lässt sich der Charakter am ehesten als satt: Der Scooter liegt ruhig, folgt der Linie ohne Korrekturbedarf und neigt auch bei voller Geschwindigkeit nicht zum Pendeln in der Lenkung. Genau dieses Pendeln ist bei einfacheren Modellen das Problem, sobald man einhändig fährt – etwa beim Handzeichen zum Abbiegen, das mit den Blinkern des ePF-2 PRO ohnehin entfällt.
Die Federung filtert Kopfsteinpflaster und Bordsteinabsätze spürbar. Das ist nicht nur Komfort: Ein Rad, das über eine Bodenwelle springt, überträgt in diesem Moment weder Brems- noch Lenkkraft. Wer die Federung als Sicherheitsbauteil begreift, versteht, warum sie im Testkapitel Komfort so schwer wiegt.
Verarbeitung und Kabelführung

Bei der Verarbeitung spielt der ePF-2 PRO im Spitzenfeld mit: saubere Spaltmaße, verwindungssteife Lenkstange, ordentliche Kabelführung. Letzteres ist kein Nebenschauplatz.
Im selben Testfeld musste der Trittbrett Sultan + Kritik einstecken, weil bei der Montage das Bremssensorkabel beschädigt werden kann. Ein durchgescheuertes oder eingeklemmtes Sensorkabel kann zum Ausfall der Bremsansteuerung führen – bei einem Fahrzeug, das im Verkehr mitschwimmt, ein ernstes Risiko. Innen geführte, geschützte Kabel sind deshalb ein Qualitätsmerkmal, das man beim Kauf prüfen sollte.
Ein zweiter Punkt ist die Lenkkopfanbindung. Du war die Schwachstelle des gesamten Jahrgangs 2026 – bei zwei Modellen brach dort im Dauertest das Material. Der ePF-2 PRO zeigte in derselben Prüfung keine Auffälligkeit.
Blinker ab Werk: der Zukunftsvorteil
Der ePF-2 PRO bringt laut Hersteller Blinker mit – und ist damit dem Gesetzgeber voraus. Die am 6. Februar 2026 verkündete Novelle der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung schreibt ab dem 1. Januar 2027 Fahrtrichtungsanzeiger für neu produzierte E-Scooter vor.
| Datum | Was gilt | Betroffen |
|---|---|---|
| seit 1. April 2026 | erster Teil der eKFV-Novelle in Kraft | alle |
| ab 1. Januar 2027 | Blinkerpflicht, strengere Technikstandards | nur neu produzierte Fahrzeuge |
| ab 1. März 2027 | Gleichstellung mit Radverkehr, höhere Bußgelder | alle Fahrer |
Für Bestandsfahrzeuge gilt Bestandsschutz – niemand muss nachrüsten. Praktisch relevant sind Blinker trotzdem: Wer beim Abbiegen kein Handzeichen geben muss, behält beide Hände am Lenker, und genau das ist der Moment, in dem einspurige Fahrzeuge am instabilsten sind. Ein Nebeneffekt: Beim Wiederverkauf wird sich der Gebrauchtmarkt ab 2027 an dem orientieren, was bei Neufahrzeugen Standard ist. Alle Details zur Novelle stehen im E-Scooter-Rechte-Ratgeber.
Reichweite: was realistisch ist
Die folgende Übersicht zeigt, welche Faktoren die Reichweite eines E-Scooters wie stark beeinflussen. Es handelt sich um Erfahrungswerte für diese Fahrzeugklasse, nicht um Testmessungen des ePF-2 PRO:
| Faktor | Auswirkung |
|---|---|
| Dauervollgas statt Eco-Modus | starker Rückgang |
| Fahrergewicht 90 kg statt 70 kg | deutlicher Rückgang |
| Temperaturen um den Gefrierpunkt | spürbarer bis erheblicher Rückgang |
| Hügeliges Gelände | deutlicher Rückgang |
| Zu geringer Reifendruck | moderater Rückgang |
| Häufiges Bremsen mit Rekuperation | abgemildert durch Energierückgewinnung |
Der letzte Punkt ist der eigentliche Reichweitenvorteil des ePF-2 PRO: Im Stadtprofil mit vielen Stopps verliert er weniger als Modelle ohne nennenswerte Rekuperation. Zusammen mit dem Wechselakku ergibt sich daraus eine Alltagsreichweite, die faktisch nur durch die Zahl der mitgeführten Akkus begrenzt ist.
Haltbarkeit im verschärften Dauertest
Was im Testfeld passiert ist
Beim Navee N65 II (569 Euro) und beim Streetbooster Sirius (599 Euro) brach der Lenker, als der ADAC beide Lenkerenden dynamisch mit jeweils 15 Kilogramm belastete. Die Normprüfung setzt zentral 10 Kilogramm an. Wegen der Abwertungsregel erhielten beide Modelle das Gesamturteil „ausreichend“ (4,5).
Der ePF-2 PRO überstand dieselbe Prüfung ohne Befund. Das ist die Kernaussage für Käufer, die ihr Fahrzeug über Jahre nutzen wollen: Die aktuelle Zulassungsnorm bildet reale Belastungen – schwerer Fahrer, Schlaglöcher, abgesenkte Bordsteine, tägliche Klappvorgänge – offenbar nicht ausreichend ab. Wer über diesem Mindestmaß prüft und bestehen bleibt, hat konstruktive Reserven.
Wartung und Pflege
| Intervall | Prüfpunkt | Warum |
|---|---|---|
| Vor jeder Fahrt | Bremsen testen, Beleuchtung und Blinker prüfen | Sicherheitsrelevant, dauert Sekunden |
| Wöchentlich | Reifendruck kontrollieren | Zu wenig Druck kostet Reichweite und erhöht Pannenrisiko |
| Wöchentlich | Klappmechanismus auf Spiel prüfen | Spiel ist das Frühwarnzeichen für Materialermüdung |
| Wöchentlich | Akkukontakte auf Sauberkeit sichten | Bei Wechselsystemen besonders wichtig |
| Monatlich | Schrauben an Lenker und Trittbrett nachziehen | Vibrationen lösen Verbindungen |
| Monatlich | Bremsbeläge auf Verschleiß prüfen | Rechtzeitiger Tausch schützt die Scheibe |
| Nach Winterfahrten | Salzrückstände feucht abwaschen | Streusalz greift Lager und Kontakte an |
| Jährlich | Gesamtcheck in der Fachwerkstatt | Lager, Kabel, Akkuzustand |
Besonderheit beim Wechselakku: Achte darauf, dass die Kontakte trocken und sauber bleiben und der Akku beim Einsetzen sauber einrastet. Verschmutzte Kontakte führen zu Übergangswiderständen und im schlimmsten Fall zu Aussetzern während der Fahrt.
Kosten über fünf Jahre
| Posten | Kosten über 5 Jahre | Anmerkung |
|---|---|---|
| Anschaffung | 649 / 699 / 829 € | aktuelle drei Shopvarianten am 31.08.2026 |
| Haftpflichtversicherung | ca. 75–175 € | ab ca. 15 €/Jahr |
| Strom | ca. 50–75 € | bei regelmäßiger Nutzung |
| Verschleißteile | ca. 100–200 € | Reifen, Bremsbeläge |
| Optionaler Zweitakku | dreistellig | nur bei Bedarf |
| Summe ohne Zweitakku | ca. 874–1.279 € | je nach Variante und laufendem Aufwand |
Ein Aspekt, der die Rechnung langfristig zugunsten des ePF-2 PRO verschiebt: Beim Wechselakkusystem ist der spätere Akkutausch ein Kauf- und Steckvorgang statt eines Werkstattauftrags. Bei fest verbauten Zellen kommt zum Akkupreis der Arbeitslohn hinzu – und in manchen Fällen die Frage, ob sich die Reparatur überhaupt noch lohnt.
Deutsche Marke: Service und Ersatzteile
ePowerFun ist eine deutsche Marke mit direktem Vertrieb und Fachhandelsnetz. Das bringt Vor- und Nachteile gegenüber den großen Playern.
Vorteil: Deutschsprachiger Support, Ersatzteilversorgung über den Hersteller, keine Sprach- oder Zeitzonenhürden bei Garantiefällen. Die Community rund um die Marke ist aktiv, was bei Fragen zu Wartung und Zubehör hilft.
Nachteil: Die Marktverbreitung ist geringer als bei Xiaomi oder Segway. Wer einen Scooter sucht, für den in jeder größeren Stadt Werkstätten und Teile verfügbar sind, hat mit den Massenmarken das dichtere Netz. Bei einem seltenen Defekt kann das den Unterschied zwischen zwei Tagen und zwei Wochen Wartezeit ausmachen.
Der Praxis-Check der Community: vier Videos, rund 168.000 Aufrufe
Zum ePF-2 PRO gibt es eine Besonderheit: Vier große deutschsprachige Kanäle haben ihn am selben Tag veröffentlicht – ein klassischer Marktstart mit koordinierter Pressefreigabe. Genau das macht die Videos als Quelle interessant und zugleich erklärungsbedürftig. Interessant, weil vier unabhängige Tester dieselbe Baureihe unter unterschiedlichen Bedingungen fahren und man Abweichungen sofort sieht. Erklärungsbedürftig, weil Teststellungen und Rabattcodes im Spiel sind. Der Wert liegt deshalb weniger in den Fazits der Videos als in den rund 500 Kommentaren darunter, die zum Teil ein Jahr später von echten Besitzern geschrieben wurden.
Wie wir mit fremden Videos umgehen
Die folgenden Videos stammen von unabhängigen Kanälen und werden über die offizielle Einbettungsfunktion von YouTube eingebunden. Die Rechte liegen ausschließlich bei den jeweiligen Urhebern. Wir nennen Titel, Kanal und Veröffentlichungsdatum und weisen darauf hin, wo Werbung, Teststellungen oder Rabattcodes im Spiel sind. Unsere eigenen Messwerte bleiben davon unberührt – fremde Beobachtungen kennzeichnen wir als solche.
Der Härtetest am Berg: 25 Prozent Steigung auf Gras
Das ausführlichste Review zum Modell prüft genau die Disziplin, an der der Vorgänger scheiterte: eine über 25 Prozent steile Rampe auf grasbewachsenem, rutschigem Untergrund.
Video: „ePowerFun ePF-2 PRO E-Scooter Test 2025 – Der Beste zum Bestpreis?“ (Kanal: HennTech, veröffentlicht am 7. Juni 2025, rund 59.600 Aufrufe). Der Kanal arbeitet mit Rabattcodes und Affiliate-Links. Eingebunden über die YouTube-Standardfunktion, alle Rechte beim Urheber.
Das Ergebnis ist die praktische Bestätigung dessen, was der Hersteller mit „20 Prozent mehr Drehmoment“ bewirbt: Der ePF-2 PRO schafft die Rampe mit rund 80 Kilogramm Zuladung – der direkte Vorgänger kam nach Angabe des Testers nur etwa bis zur Hälfte. An einer normalen Parkhausrampe mit 16 Prozent Steigung bleiben 13 bis 14 km/h übrig. Das ist solide, aber kein Bergsteiger-Wert; wer dauerhaft schwer beladen im Hügelland unterwegs ist, sollte sich die stärkeren Baureihen ansehen.
Zwei Details aus dem Video sind für den Alltag wertvoller als jede Steigungsmessung. Erstens: Das Anfahren aus dem Stand ist ab Werk deaktiviert und muss in der App unter „Modus starten“ von Kickstart auf Zero Start umgestellt werden – am Berg macht das den entscheidenden Unterschied. Zweitens: Der Pannenschutz wurde im Video mit einem Nagel geprüft, der Reifen dichtete sich hörbar ab und blieb fahrbar. Genau dieses Detail unterscheidet einen Pendler-Scooter von einem Schönwetter-Gerät.
Bremswege, Ladestrom und Maße: das Messwert-Review
Ein zweiter Kanal hat am selben Tag die harten Zahlen geliefert – vor allem zu dem System, das wir in diesem Test als Alleinstellungsmerkmal bewertet haben: der elektrischen Bremse mit Rekuperation.
Video: „ePowerFun ePF-2 Pro – Was kann der Neue? Top E-Scooter fürs Geld?“ (Kanal: Tech4Fun, veröffentlicht am 7. Juni 2025, rund 14.900 Aufrufe). Der Kanal weist das Gerät als Teststellung aus und arbeitet mit Rabattcodes. Eingebunden über die YouTube-Standardfunktion, alle Rechte beim Urheber.
Die gemessenen Bremswege aus voller Geschwindigkeit: rund sieben Meter mit der elektrischen Bremse allein, rund 2,5 Meter mit der mechanischen Vorderradbremse. Das klingt nach einem vernichtenden Urteil über die E-Bremse – ist aber genau der Punkt, den wir im Kapitel zur Bremsphysik ausführen: Die Rekuperationsbremse ist keine Gefahrenbremse, sondern die Dauerbremse für das Zurollen auf Ampeln und lange Gefällestrecken. Neu am PRO-Modell ist ein Hallsensor im Bremshebel, der die elektrische Bremse anteilig zumischt, statt sie schlagartig zuzuschalten. Genau diese Dosierbarkeit ist der Fortschritt gegenüber dem Vorgänger.
| Wert aus den Videos | Bedeutung für dich |
|---|---|
| Ladestrom 3 Ampere – aber nur bei den großen Akkuvarianten | Die Einstiegsvarianten laden mit 2 Ampere und damit spürbar länger. Beim Kauf auf die Variante achten |
| Wechselakku unter 4 Kilogramm | Passt in jeden Rucksack – der eigentliche Grund, warum ein Zweitakku hier Sinn ergibt |
| Maximale Zuladung 120 Kilogramm | In beiden Videos als zu niedrig kritisiert. Wer mehr braucht, landet beim Egret X core oder beim SoFlow SO4 PRO MAX |
| Fahrwerk auf Kopfsteinpflaster ohne Klapper- oder Anschlaggeräusche | Deckt sich mit unserem Verarbeitungseindruck – die innenliegenden Züge rasseln nicht |
| 22 km/h werden konstant gehalten, kein Pulsieren | Die gesetzliche Toleranz wird voll ausgeschöpft. Auf zehn Kilometern sind das mehrere Minuten Zeitgewinn |
Der Detailrundgang – und eine Szene, die mehr sagt als jede Statistik
Das dritte Video ist ein reines Detailreview mit ausführlichen Nachtaufnahmen. Wer wissen will, wie hell Frontlicht, Blinker und Bremslicht wirklich sind, findet hier die Antwort in bewegten Bildern statt in Lux-Angaben.
Video: „ePF-2 Pro – Komplettes Review – Bester eScooter mit Straßenzulassung 2025?“ (Kanal: Wicka Wille, veröffentlicht am 7. Juni 2025, rund 27.500 Aufrufe). Der Kanal arbeitet mit Rabattcodes; das Intro ist nach Kanalangabe KI-generiert. Eingebunden über die YouTube-Standardfunktion, alle Rechte beim Urheber.
Fachlich bestätigt das Video unsere Einschätzung zur Beleuchtung und zeigt zusätzlich, wie die hintere Federung mit dem beiliegenden Werkzeug in der Vorspannung verstellt wird – ein Feature, das viele Besitzer laut Kommentaren nie nutzen. Kritisch bleibt auch hier der Federweg vorn: Für schwerere Fahrer arbeitet die Gabel gut, leichte Fahrer bringen sie kaum zum Ansprechen.
Bemerkenswert ist eine Randnotiz am Ende: Dem Tester wäre der Scooter während der Dreharbeiten in Berlin beinahe gestohlen worden. Das ist keine Produktkritik, sondern die beste Erinnerung daran, dass ein Fahrzeug dieser Preisklasse ohne massives Schloss im öffentlichen Raum nicht abgestellt gehört – die App-Sperre allein hält niemanden auf, der den Scooter einfach wegträgt.
Das Herstellergespräch: nützlich, aber kein Test
Das meistgesehene Video zum Modell ist eine Produktvorstellung gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Herstellers. Als Test taugt das nicht – als Erklärstück zum Wechselakkusystem und zu den fünf Akkuvarianten schon.
Video: „Neuer ePF2-Pro: Vollfederung & Wechselakku für unter 800 € – Revolution bei ePowerFun!“ (Kanal: Scooterhelden, rund 65.900 Aufrufe). Produktvorstellung mit dem Hersteller, mit Rabattcode. Eingebunden über die YouTube-Standardfunktion, alle Rechte beim Urheber.
Wichtig zur Einordnung der Preise: Die Videos und der ADAC-Test zeigen unterschiedliche Preisstände und teils andere Akkuvarianten. Der ADAC führte 769 Euro UVP. Am 31. August 2026 kosteten die direkt angebotenen Varianten 649, 699 oder 829 Euro. Wer die Videos vergleicht, vergleicht deshalb nicht zwingend dasselbe Gerät.
Was 500 Kommentare über den Alltag verraten
Wir haben die Kommentarspalten aller vier Videos durchgesehen und die wiederkehrenden Muster zusammengefasst – anonymisiert, weil es um die Sache geht:
- Reichweite: realistisch etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Angabe. Besitzer nennen rund 45 Kilometer bei 85 Kilogramm mit dem 816-Wattstunden-Akku (bei noch 20 Prozent Rest) und rund 50 Kilometer bei 79 Kilogramm. Leichte Fahrer bestätigen die Herstellerwerte weitgehend – das passt zum Bild aus unserem 90-Kilogramm-Test.
- Reifendruck wird unterschätzt. Ein Vielfahrer mit über 4.000 Kilometern rät dringend zu 3,5 bis 4 bar statt der aufgeklebten Empfehlung; bei zu niedrigem Druck walke der Hinterreifen sich vorzeitig kaputt. Höherer Druck bringt ihm zudem rund zehn Kilometer mehr Reichweite.
- Die Frontfedergabel ist der wunde Punkt der Baureihe. Derselbe Vielfahrer beschreibt, dass die Gabel beim Vorgängermodell bei rund 100 Kilogramm Fahrergewicht nach einigen hundert Kilometern durchschlug und bei Ganzjahresnutzung Rost ansetzte. Unser verschärfter Dauertest hat beim PRO keinen Befund ergeben – aber wenn du dauerhaft mit hohem Gewicht fährst, ist das der Punkt, den du im Blick behalten solltest.
- Der Frontscheinwerfer ist konstruktiv heikel. Mehrere Besitzer älterer Modelle berichten, dass die Zuleitung ohne Zugentlastung an der Platine abreißen kann. Beim PRO ist die Lampe ähnlich außen montiert – Vibrationen also im Auge behalten und Schrauben gelegentlich nachziehen.
- Einzelne Qualitätsausreißer. Ein Käufer schildert schief montierten Scheinwerfer, sich lösende Aufkleber, einen klemmenden Ein-/Ausschalter und eine Leistungsbegrenzung, die schon bei knapp 40 Prozent Restakku einsetzt. Das ist eine Einzelmeldung – aber ein Grund, das Gerät bei Übernahme gründlich durchzusehen.
- Der Wechselakku ist für viele das Kaufargument. Mehrere Kommentare kommen von Menschen, die ihren Scooter jahrelang in den dritten oder vierten Stock getragen haben. Genau dafür ist das System gemacht – der Scooter bleibt unten, der Akku kommt mit hoch.
- Offene Frage aus der Community: Ob sich der größere Wechselakku auch in der Variante mit dem kleineren Akku nutzen lässt, wird häufig gefragt und selten eindeutig beantwortet. Kläre das vor dem Kauf direkt beim Händler, wenn du später aufrüsten willst.
Was die Community-Videos für deine Kaufentscheidung bedeuten
- Zero Start in der App aktivieren – ab Werk ist er aus, am Berg ist er Gold wert.
- Reifendruck am oberen Ende fahren. Das schont den Reifen und bringt Reichweite.
- Variante bewusst wählen. Akkugröße, Ladestrom und Preis unterscheiden sich deutlich – die Videos zeigen nicht immer dasselbe Modell.
- Bei hohem Fahrergewicht die Federgabel beobachten. Das ist der einzige Punkt, an dem Langzeitnutzer wiederholt Kritik äußern.
- Ein richtiges Schloss einplanen. Die elektronische Sperre schützt vor Wegfahren, nicht vor Wegtragen.
Welcher Variantenpreis ist gerechtfertigt?
Die frühere Gegenüberstellung „769 Euro gegen 699 Euro beim Segway“ greift mit dem aktuellen Angebot zu kurz. Die feste 490-Wh-Version kostet 649 Euro, der vergleichbare 490-Wh-Wechselakku 699 Euro und die 653-Wh-Wechselakku-Ausführung 829 Euro. Entscheidend ist deshalb nicht ein pauschaler Aufpreis, sondern ob du den entnehmbaren Akku und die zusätzliche Kapazität tatsächlich brauchst:
- Für den Bremsen-Käufer: Die separat bedienbare Rekuperationsbremse ist alltagstauglich; die mechanische Vorderradbremse sollte vor dem Kauf bewusst ausprobiert werden.
- Für den Lade-Pragmatiker: Der Wechselakku umgeht das Ladezeit-Problem des Testsiegers vollständig. Für Fahrer ohne Steckdose am Stellplatz ist das kein Komfort-, sondern ein Machbarkeitsargument.
- Für den Langzeit-Rechner: Der einfachere Akkutausch nach Jahren relativiert den Anschaffungsaufpreis.
- Für den Sparfuchs: Nicht die richtige Wahl – der Niu KQi 200P bietet für 499 Euro eine solide Note 2,4.
Für wen lohnt sich der ePF-2 PRO?
Stärken
- Separat dosierbare Rekuperationsbremse
- Direktes, stabiles Fahrgefühl
- Hochwertige Verarbeitung, saubere Kabelführung
- Wechselakku statt Ladezeit-Problem
- Blinker bereits ab Werk
- Dauertest ohne Beanstandung bestanden
- Deutscher Support
Schwächen
- Mechanische Vorderradbremse bei Betätigung und Ansprechen verbesserungswürdig
- Große Preisspanne je nach Akkuvariante (649–829 €)
- Geringere Marktverbreitung als Segway oder Xiaomi
- Verfügbarkeit über große Marktplätze schwankt
Drei Nutzerprofile im Check
Der Stadtpendler mit vielen Ampeln: Gute Besetzung. Die Rekuperationsbremse spielt genau hier ihre Stärke aus – verschleißarme Verzögerung und Energierückgewinnung bei jedem Stopp. Die Vorderradbremse sollte dennoch korrekt eingestellt und regelmäßig geprüft werden.
Der Altbaubewohner ohne Steckdose am Stellplatz: Der Wechselakku ist hier kein Komfortmerkmal, sondern die Voraussetzung dafür, dass das Konzept überhaupt funktioniert. Ebenfalls klare Empfehlung.
Der preisbewusste Gelegenheitsfahrer: Falsche Wahl. Wer sporadisch kurze Strecken fährt, braucht weder Rekuperationsbremse noch Wechselakku und ist mit dem Niu KQi 200P für 499 Euro deutlich wirtschaftlicher unterwegs.
Direktvergleich mit dem Testsieger
| Kriterium | ePowerFun ePF-2 PRO | Segway Ninebot F3 Pro D |
|---|---|---|
| Gesamtnote | 2,1 | 2,0 |
| Preis | 649–829 € aktuell 769 € ADAC-Test-UVP |
699 € |
| Bremsen | hervorgehobene Rekuperation | gut |
| Komfort | gut | Bestnote im Feld |
| Haltbarkeit | Dauertest bestanden | Bestnote im Feld |
| Ladekonzept | Wechselakku | fest verbaut, über 8 h |
| Blinker | ab Werk | variantenabhängig |
| Verfügbarkeit | Direktvertrieb/Fachhandel | breit im Handel |
| Zuladung | keine abweichende Angabe | 120 kg |
Fazit des Direktvergleichs: Der Segway ist nach ADAC-Gesamtnote der bessere Allrounder. Der ePowerFun ist beim Akkukonzept flexibler; preislich reicht er aktuell von unterhalb des Segway bis deutlich darüber. Seine Rekuperationsbremse ist ein Plus, die mechanische Vorderradbremse aber kein uneingeschränkter Testsieg.
Alternativen aus dem Testfeld
| Modell | Note | Preis | Wann besser als der ePF-2 PRO? |
|---|---|---|---|
| Segway Ninebot F3 Pro D | 2,0 | 699 € | Wenn du das beste Gesamtpaket zum kleineren Preis willst |
| Xiaomi Electric Scooter 6 Max | 2,2 | 699,99 € | Wenn Beleuchtung und Servicenetz Priorität haben |
| Egret X core | 2,3 | 799 € | Wenn du 130 kg Zuladung oder große Gravel-Reifen brauchst |
| SoFlow SO4 PRO MAX | 2,3 | 799 € | Wenn Schnellladen statt Akkuwechsel gewünscht ist |
| Niu KQi 200P | 2,4 | 499 € | Wenn das Budget entscheidet |
Alle zehn Modelle mit Platzierungen und Messwerten stehen im großen E-Scooter-Test 2026.
Akkusicherheit und die neue Norm DIN EN 50604-1
Der Akku ist beim ePowerFun ePF-2 PRO – wie bei jedem E-Scooter – das teuerste, empfindlichste und sicherheitsrelevanteste Bauteil. Ab dem 1. Januar 2027 schreibt die eKFV-Novelle für neu produzierte Fahrzeuge die Batteriesicherheitsnorm DIN EN 50604-1 vor. Du regelt mechanische Stabilität gegen Vibrationen und Stöße, thermische Beständigkeit bei hohen Umgebungstemperaturen, ein integriertes Batteriemanagementsystem sowie die Unfallsicherheit bei extremen Belastungen.
Für Bestandsfahrzeuge gilt Bestandsschutz – nachrüsten muss niemand. Wer 2026 kauft, sollte den Punkt trotzdem im Blick behalten: Ein Modell, das den Standard bereits erfüllt, ist beim Wiederverkauf im Vorteil und könnte künftig eher für die Mitnahme im Nahverkehr zugelassen werden.
Sechs Regeln für den sicheren Akkubetrieb
- Nur das Originalladegerät verwenden – abweichende Spannung schädigt Zellen und Elektronik.
- Nicht unbeaufsichtigt laden, besonders nicht über Nacht und nicht im Flur oder Treppenhaus.
- Auf nicht brennbarem Untergrund laden, nicht auf Teppich, Sofa oder Bett.
- Beschädigte Akkus sofort stilllegen: Verformungen, Aufblähungen, ungewöhnliche Gerüche oder Hitze sind Warnsignale.
- Nicht bei Frost laden – erst auf Zimmertemperatur bringen.
- Bei Nichtnutzung mit 40 bis 60 Prozent Ladestand lagern und alle paar Wochen nachladen.
Mitnahme in Bus und Bahn: der aktuelle Stand
Für Pendler ist die Kombination aus Scooter und Nahverkehr naheliegend – in der Praxis untersagen viele Verkehrsbetriebe die Mitnahme jedoch wegen des Brandrisikos der Akkus. Mit der überarbeiteten Norm DIN EN 50604-1 liegt erstmals ein anerkannter Sicherheitsstandard vor, auf dessen Grundlage Verbote schrittweise zurückgenommen werden könnten.
Bundesweit einheitlich ist bislang nichts geregelt: Die Beförderungsbedingungen unterscheiden sich je Verkehrsverbund erheblich, manche erlauben die Mitnahme nur zusammengeklappt und in einer Tasche, andere mit Sperrzeiten im Berufsverkehr. Vor der ersten Fahrt lohnt der Blick in die Bedingungen des eigenen Verbunds.
Marktumfeld: 1,66 Millionen versicherte E-Scooter
Wie etabliert der E-Scooter inzwischen ist, zeigt die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft: Ende 2025 waren rund 1,66 Millionen Fahrzeuge versichert, davon 1,36 Millionen in Privatbesitz. 2022 lag der Bestand noch bei etwa 764.000 – eine Verdopplung in drei Jahren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Versicherte E-Scooter Ende 2025 | 1,66 Millionen |
| davon privat | 1,36 Millionen |
| Haftpflichtschäden 2025 | ca. 11.700 |
| Schadenhäufigkeit privat | 6 je 1.000 Fahrzeuge |
| Schadenhäufigkeit Leih-Scooter | 13 je 1.000 Fahrzeuge |
Interessant für Käufer eines eigenen Scooters: Private Fahrzeuge verursachen nur etwa halb so häufig Haftpflichtschäden wie Leih-Scooter. Wer sein eigenes Fahrzeug kennt, fährt statistisch sicherer. Die passenden Tarife dazu stehen im Versicherungsvergleich 2026.
Zulassung, Versicherung und Pflichten
Der ePF-2 PRO ist mit Allgemeiner Betriebserlaubnis straßenzulässig. Pflicht vor der ersten Fahrt ist die Haftpflichtversicherung mit Kennzeichen – seit dem 1. März 2026 in Schwarz, gültig bis 28. Februar 2027, Tarife ab rund 15 Euro jährlich.
Die Regeln im Überblick
- Mindestalter: 14 Jahre, kein Führerschein nötig
- Wo fahren: Radweg, ersatzweise Fahrbahn – nie Gehweg
- Helmpflicht: besteht nicht, dringend empfohlen
- Personenmitnahme: verboten (aktuell 10 €, ab März 2027: 25 €)
- Alkohol: Kfz-Grenzen – ab 0,5 Promille 500 €, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot; ab 1,1 Promille Straftat
- Ohne Versicherungsschutz: Straftat nach § 6 PflVG, unbegrenzte Privathaftung
Den passenden Tarif findest du im E-Scooter-Versicherungsvergleich, alle Bußgelder und Rechtsfolgen im Rechte-Ratgeber.
Kaufhinweise: worauf achten?
- Deutsche Variante mit ABE: Achte darauf, die für Deutschland zugelassene Ausführung zu erhalten. Ohne ABE ist der Scooter im öffentlichen Verkehr nicht nutzbar und nicht versicherbar.
- Akkukonfiguration prüfen: Reichweitenangaben variieren je nach Akkuausstattung. Kläre vor dem Kauf, welche Konfiguration geliefert wird.
- Zweitakku direkt mitkalkulieren: Wer den Wechselakkuvorteil wirklich nutzen will, braucht einen zweiten Akku – das gehört in die Budgetplanung.
- Lieferumfang klären: Ladegerät, Werkzeug, Kennzeichenhalter – nicht überall identisch.
- Garantie und Servicewege: Bei Direktvertrieb den Ablauf im Garantiefall vorab kennen.
- Versicherung vor der ersten Fahrt: Die Plakette muss angebracht sein, bevor der Scooter erstmals im öffentlichen Raum bewegt wird.
Die 5 meistverkauften E-Scooter auf Amazon – täglich aktualisiert
Testergebnisse sind die eine Sache, die tatsächliche Kaufentscheidung von tausenden Nutzern die andere. Die folgende Liste zeigt dir live, welche E-Scooter aktuell am häufigsten über Amazon verkauft werden – inklusive aktueller Preise, Bewertungen und Verfügbarkeit. Besonders spannend: Preisdrops und Blitzangebote tauchen hier oft zuerst auf.
- Beeindruckende Reichweite: Dank der innovativen SegRange-Technologie bietet er eine maximale Reichweite von bis zu 65 km mit nur einer Akkuladung. Im Sport Modus beträgt die Reichweite 50km.
- Komfortables Fahrerlebnis: Die vordere Doppel-Federung mit 30 mm Federweg in Kombination mit großen, schlauchlosen 10-Zoll-Luftreifen sorgt für eine sanfte und stabile Fahrt.
- Der eKickScooter ist mit Apple Find My über die Segway Mobility App kompatibel, sodass Fahrer ihr Gerät jederzeit orten können. Zudem bietet er ein Dashboard, das Echtzeit-Fahrinformationen anzeigt.
- Hohe Belastbarkeit: Der F2 Pro D II ist durch IPX5-Wasserresistenz und einem stabilen Stahlrahmen besonders widerstandsfähig.
- 【Bluetooth-App+Straßenzulassung(ABE)】Der E scooter TODIMART S3 DE hat vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) erhalten. Der Elektroroller TODIMART S3 DE ist daher in Deutschland für den Straßenverkehr (Straßen und Radwege) zugelassen. Sie können Ihren Elektroroller versichern und ein Kennzeichen erhalten. Der S3 Escooter lässt sich per Bluetooth mit einer App verbinden, um den Roller zu sperren, den Tempomat beizubehalten, Startmodi einzustellen, den Roller zu orten und viele weitere Funktionen zu nutzen.
- 【35 km Reichweite】Ausgestattet mit einem ionenbetriebenen 280,8-Wh-Lithium-Ionen-Akku bietet es eine Reichweite von 30–35km mit einer einzigen Ladung – ideal für den täglichen Weg zur Arbeit oder zur Schule. Der bürstenlose 350-W-Motor sorgt für schnelle Beschleunigung, und das Batteriemanagementsystem (BMS) gewährleistet sicheres Laden. Die Spitzenleistung beträgt 500 W. Höchstgeschwindigkeit 20 km/h, maximaler Steigwinkel 15°.
- 【8,5-Zoll-explosionsgeschützte Reifen】Der e roller mit straßenzulassung S3 DE verwendet 8,5-Zoll-Vollreifen mit Wabenstruktur, die sowohl verschleißfest als auch rutschsicher sind und eine Vielzahl von Straßenoberflächen wie Asphalt, Mauerwerk und leichte Steigungen problemlos bewältigen können. Der Vollgummireifen ist wartungsfrei und unempfindlich gegen Pannen, während der Wabenreifen flexibel ist und Unebenheiten abfedert, was jede Fahrt einfacher und angenehmer macht!
- 【Sorgloser Kundenservice】Der Roller wird aus einem deutschen Lager versendet und bietet 12 Monate Garantie mit einem unkomplizierten und effizienten Austausch- und Reparaturprozess. Ladegerät, Bedienungsanleitung, Montagewerkzeug und ABE-Dokumente sind im Lieferumfang enthalten und ermöglichen eine schnelle Montage und sofortige Nutzung. Unser professionelles Kundenservice-Team antwortet innerhalb von 24 Stunden und bietet effiziente Unterstützung bei Anfragen und nach dem Kauf – für einen sicheren Kauf.
- 【Sicheres Fahren】Das Dual-Bremssystem mit elektronischer Vorderradbremse und Scheibenbremse hinten sorgt für feinfühliges Bremsen und kurze Bremswege. LED-Scheinwerfer, Bremslicht und gelbe Seitenreflektoren erhöhen die Sicherheit bei Nachtfahrten. Ein LED-Display zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fehlercodes in Echtzeit an und bietet so einen klaren Überblick über den Fahrzeugstatus. Wasserdicht nach IP54, rutschfestes Pedal, Anfahren ohne Nullgang, verhindert versehentliches Betätigen des Gaspedals.
- 【✅ 𝗔𝗕𝗘 𝗦𝘁𝗿𝗮ß𝗲𝗻𝘇𝘂𝗹𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴 】 Dieser E Scooter ist ABE-zertifiziert und somit für die Nutzung auf öffentlichen Straßen und Radwegen in Deutschland zugelassen. Die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) finden Sie auf der Unterseite des Scooters sowie im beiliegenden Datenblatt. Nach Erhalt der Ware erhalten Sie von unserem Kundenservice eine detaillierte Anleitung zur ABE-Registrierung.
- 【⚙️ 𝟯𝟱𝟬𝗪 𝗯ü𝗿𝘀𝘁𝗲𝗻𝗹𝗼𝘀𝗲𝗿 𝗠𝗼𝘁𝗼𝗿 – 𝗹𝗲𝗶𝘀𝗲, 𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹 & 𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸】 Der leistungsstarke 350W Nabenmotor ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h – gesetzeskonform und ideal für den Stadtverkehr. Mit einer Steigfähigkeit von 15 Grad bewältigt der Roller auch leichte Anstiege mühelos. Der Antrieb arbeitet besonders leise und glatt. Maximale Tragfähigkeit: 120 kg.
- 【🔋 𝗛𝗼𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗟𝗶𝘁𝗵𝗶𝘂𝗺-𝗜𝗼𝗻𝗲𝗻-𝗔𝗸𝗸𝘂 – 𝗯𝗶𝘀 𝟯𝟬 𝗸𝗺 𝗥𝗲𝗶𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲 & 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗱𝗲𝗻】 Der 36V 7,5Ah Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Reichweite von 25–30 km pro Ladung (abhängig von Fahrbedingungen, Gewicht und Fahrweise). Die Ladezeit beträgt nur 3–5 Stunden. Intelligente Schutzfunktionen verhindern Überladung und Tiefentladung – für eine lange Lebensdauer von über 1000 Ladezyklen (ca. 60 Monate).
- 【🛞 𝗣𝗮𝗻𝗸𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲 𝟴,𝟱-𝗭𝗼𝗹𝗹-𝗪𝗮𝗯𝗲𝗻𝗿𝗲𝗶𝗳𝗲𝗻 – 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗔𝘂𝗳𝗽𝘂𝗺𝗽𝗲𝗻, 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗥𝗲𝗽𝗮𝗿𝗮𝘁𝘂𝗿】 Die 8,5 Zoll rutschfesten Wabenreifen aus Vollgummi zeichnen sich durch hohe Elastizität und Verschleißfestigkeit aus. Sie benötigen kein Aufpumpen, keine Reparatur und keine Wartung – und sind absolut pannensicher. Dank der hervorragenden Stoßdämpfung genießen Sie auch auf unebenen Straßen eine komfortable und sichere Fahrt.
- 【📦 𝗞𝗹𝗮𝗽𝗽𝗯𝗮𝗿, 𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 & 𝘁𝗿𝗮𝗴𝗯𝗮𝗿 – 𝗶𝗱𝗲𝗮𝗹 𝗳ü𝗿 𝗣𝗲𝗻𝗱𝗹𝗲𝗿】 Der E Scooter lässt sich in nur 3 Sekunden einfach zusammenklappen – perfekt für den Transport im Kofferraum oder die platzsparende Aufbewahrung zu Hause. Das leichte Design und die durchdachte Faltmechanik machen den Roller zum idealen Begleiter für den täglichen Pendelverkehr und für unterwegs.
- Sicherheit: Die 8,5-Zoll-Vollreifen sind rutschfest und verschleißfest, erfordern kein Aufpumpen oder Warten und kommen problemlos mit verschiedenen Straßenbedingungen zurecht. Ausgestattet mit Nachtscheinwerfer und straßenzugelassen.
- Hervorragende Leistung: Ausgestattet mit einem leistungsstarken 10,4-Ah-Akku bietet er eine maximale Reichweite von bis zu 35 Kilometern (abhängig von Straßenverhältnissen und Fahrergewicht). Der Sportmodus (S-Modus) sorgt für noch mehr Leistung.Höchstgeschwindigkeit 20 km/h
- Intuitives LED-Display: Zeigt Geschwindigkeit, Reichweite und Distanz an und lässt sich mit Bluetooth-Apps verbinden. Nutzer können Echtzeitinformationen wie Geschwindigkeit, Akkustand und Reichweite abrufen und Funktionen wie Licht, Geschwindigkeitsregelung und Nullstart steuern.
- Tragbares und benutzerfreundliches Design: Dieser Roller ist auf Mobilität ausgelegt und verfügt über einen leichten, klappbaren Rahmen für einfache Lagerung und Transport.
- Bequemes Pendeln: Dieser Roller bietet zuverlässige Geschwindigkeit und Beschleunigung – perfekt für den täglichen Weg zur Arbeit oder kurze Fahrten.
- 【Neu verbesserter Rahmen von Xphenine - leichter und hochfester Aluminiumrahmen】 Der Rahmen aus hochfester Aluminiumlegierung ist um etwa 30 % leichter als herkömmliche Materialien, dabei stabil und langlebig mit mattem, rostfestem Oberflächenfinish. Maximale Traglast beträgt 150 kg, die Stabilität ist um 40 % höher als bei Standardmodellen. Das Trittbrett ist um 30 % verbreitert (Breite 21 cm) für mehr Standfläche und erhöhten Fahrkomfort.
- 【500-W-Hochleistungsmotor mit deutscher Straßenzulassung】 Der Xphenine V5Pro verfügt über die deutsche ABE-Straßenzulassung und darf legal auf öffentlichen Straßen betrieben werden. Ausgestattet mit einem 500-W-Hochleistungsmotor erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Dank hohem Drehmoment meistert er Steigungen von 20 bis 25 Grad mühelos.
- 【Professionelle Federung und Doppelbremssystem】 10-Zoll-Luftreifen dämpfen Stöße und Vibrationen auf Schotterwegen, Feldwegen und unebenen Straßen wirkungsvoll ab. Die vordere Schwingarmfederung verbessert die Stoßdämpfung sowie die Bodenhaftung der Reifen. Das Doppelbremssystem reagiert blitzschnell und verkürzt den Bremsweg um bis zu 20 %.
- 【Professionelle Geländeeigenschaften und große Reichweite】 Der Hochkapazitätsakku mit 48 V und 12,5 Ah ermöglicht eine Reichweite von 60 bis 70 km pro Aufladung. Das intelligente Batteriemanagementsystem (BMS) schützt vor Überladung, Überhitzung und Kurzschlüssen für eine sichere und zuverlässige Langstreckenfahrt.
- 【Intelligente Beleuchtung und Echtzeit-Fahrzeugzustandsüberwachung】 Ausgestattet mit Blinkern, Ambientelicht sowie kräftigem Front- und Rücklicht für maximale Sicherheit bei Nachtfahrten. Das LCD-Display zeigt Geschwindigkeit, Batteriestand, Kilometerstand und Fahrmodus an. Die Echtzeit-Spannungsüberwachung gewährt jederzeit einen Überblick über den Akkuzustand.
Unser Tipp: Vergleiche die Bestseller mit den Testergebnissen weiter oben. Ein Modell, das gleichzeitig gut bewertet und viel verkauft wird, ist meist die sicherste Wahl – Ersatzteile und Zubehör sind dann langfristig verfügbar.

Gerade der Wechselakku spielt seine Stärke aus, wenn der Scooter im Auto bleibt und nur der Akku mit ins Büro wandert. Welche Modelle sich als Ergänzung zum Auto am besten eignen, haben wir im Beitrag E-Scooter für BMW-Fahrer 2026: Tests und Kaufberatung zusammengestellt.
FAQ – häufige Fragen zum ePowerFun ePF-2 PRO
Wie hat der ePF-2 PRO im Test abgeschnitten?
Er erreichte die Gesamtnote 2,1 und damit Platz 2 von zehn geprüften Modellen bis 800 Euro. Die Teilnoten lauten Fahren 2,2, Komfort 2,1, Handhabung 2,2, Sicherheit und Haltbarkeit 2,2 sowie Schadstoffe 1,0.
Was bringt die Rekuperationsbremse konkret?
Sie lässt sich separat per Daumenregler dosieren, arbeitet verschleißarm und speist einen Teil der Bewegungsenergie zurück. Für Gefahrenbremsungen bleibt die mechanische Bremse entscheidend; deren Betätigung und Ansprechen kritisierte der ADAC.
Hat der ePF-2 PRO einen Wechselakku?
Ja, laut Hersteller setzt das Modell auf ein Wechselakku-System. Das erlaubt das Laden getrennt vom Fahrzeug und mit einem Zweitakku faktisch pausenloses Fahren.
Was kostet der ePF-2 PRO aktuell?
Am 31. August 2026 kosteten die drei direkt angebotenen Varianten 649 Euro mit festem 490-Wh-Akku, 699 Euro mit 490-Wh-Wechselakku und 829 Euro mit 653-Wh-Wechselakku. Die 769 Euro im ADAC-Test sind die damalige UVP, nicht der aktuelle Einheitspreis.
Hat der ePF-2 PRO Blinker?
Ja, laut Hersteller sind Blinker ab Werk verbaut. Damit erfüllt er bereits den Standard, der ab dem 1. Januar 2027 für neu produzierte E-Scooter verpflichtend wird.
Muss ich meinen alten Scooter mit Blinkern nachrüsten?
Nein. Die Blinkerpflicht ab Januar 2027 gilt nur für neu produzierte Fahrzeuge. Bestandsfahrzeuge mit gültiger ABE genießen Bestandsschutz.
Wie weit kommt der ePF-2 PRO wirklich?
Die im ADAC geprüfte 490-Wh-Ausführung erreichte 44,0 Kilometer gegenüber 60 Kilometern Herstellerangabe. Für andere Akkukonfigurationen gilt dieser Messwert nicht automatisch.
Wo bekomme ich den ePF-2 PRO?
Der Vertrieb läuft überwiegend über den Hersteller-Onlineshop und den Fachhandel; die Verfügbarkeit über große Marktplätze schwankt. Prüfe beim Kauf, dass die deutsche Variante mit gültiger ABE geliefert wird.
Wie lange hält der Akku?
Das hängt stark von der Pflege ab. Lagerung bei 40 bis 60 Prozent, kein Laden bei Frost, keine Dauerhitze und Vermeidung von Tiefentladung verlängern die Lebensdauer erheblich. Vorteil beim Wechselsystem: Der Akku lässt sich unter kontrollierten Bedingungen lagern.
Was kostet der Scooter über fünf Jahre?
Mit Anschaffung, Versicherung, Strom und Verschleißteilen kommst du ohne Zweitakku auf etwa 995 bis 1.220 Euro – rund 17 bis 20 Euro im Monat.
Ist Diebstahl über die Pflichtversicherung abgedeckt?
Nein. Die Haftpflicht deckt nur Schäden an Dritten. Für Diebstahl brauchst du eine freiwillige Teilkasko.
Darf ich den Scooter tunen?
Nein. Mit dem Entfernen der Geschwindigkeitsbegrenzung erlischt die Betriebserlaubnis und damit der Versicherungsschutz. Fahren ohne Versicherungsschutz ist eine Straftat nach § 6 Pflichtversicherungsgesetz.
Fazit: Der Scooter für Fahrer, die Bremsen ernst nehmen
Der ePowerFun ePF-2 PRO ist das Modell für Fahrer, die den Scooter als Verkehrsmittel nutzen und Ladeflexibilität höher gewichten als maximale Einfachheit. Note 2,1, 44,0 Kilometer gemessene Reichweite, ein sauber bestandener Lenkertest, 5:10 Stunden Ladezeit und die Wahl zwischen festem und entnehmbarem Akku ergeben ein stimmiges Paket.
Dagegen stehen die verbesserungswürdige Vorderradbremse, eingeschränkte seitliche Blinkersichtbarkeit, Seitenständer und Lenkanschlag. Wer schlicht das beste Gesamtergebnis will, greift zum Segway Ninebot F3 Pro D. Wer keine Steckdose am Stellplatz hat, findet in den 490W- und 653W-Wechselakkuvarianten das flexiblere Werkzeug.
Alle Alternativen im direkten Vergleich zeigt der Test 2026, die Pflichtversicherung findest du im Tarifvergleich.
Datenmatrix: alle Werte kompakt
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Gesamtnote | 2,1 |
| Platzierung | Platz 2 von 10 |
| UVP | 769 € (ADAC-Test-UVP) |
| Aktuelle Shoppreise (31.08.2026) | 649 € (490 fest) · 699 € (490W Wechselakku) · 829 € (653W Wechselakku) |
| Teilnoten ADAC | Fahren 2,2 · Komfort 2,1 · Handhabung 2,2 · Sicherheit & Haltbarkeit 2,2 · Schadstoffe 1,0 |
| Verschärfter Lenkertest | bestanden ohne Befund (dynamisch je 15 kg an beiden Lenkerenden) |
| Akku | Wechselakku-System |
| Blinker | ab Werk |
| Federung | vorhanden |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h |
| Reichweite (ADAC / Hersteller) | 44,0 / 60 km bei der geprüften 490-Wh-Ausführung |
| Ladezeit (ADAC) | 5:10 h |
| Gewicht (ADAC) | 22,3 kg |
| Motor (Hersteller) | 500 W nominal / bis 1.200 W Spitze |
| Zulassung | ABE, straßenzulässig |
| Versicherungspflicht | ja, schwarzes Kennzeichen 2026/27 |
| Kosten über 5 Jahre | ca. 874–1.279 € je nach Variante, ohne Zweitakku |
| Vertrieb | überwiegend Hersteller und Fachhandel |
| Stärken | Fahrwerk, Bergantrieb, Rekuperationsbremse, Akkuwahl, Schadstoffnote |
| Schwächen | Vorderradbremse, Seitenständer, Lenkanschlag, seitliche Blinkersichtbarkeit |
| Empfehlung für | Vielfahrer im Stadtverkehr, Fahrer ohne festen Ladeplatz |
| Nicht empfohlen für | preisbewusste Gelegenheitsfahrer |
Testbasis: ADAC E-Scooter-Test 2026 (Juli 2026); Ausstattungsdaten nach Herstellerangaben; Unfallzahlen nach Statistischem Bundesamt (N049 vom 16. Juli 2026). Kostenrechnung und Pflegehinweise sind Erfahrungswerte, keine Testmessungen.
Transparenz- & Redaktionshinweis: Mit Blick auf die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzvorgaben nach Artikel 50 des EU AI Act werden unsere Beiträge vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft, redaktionell eingeordnet und freigegeben. Die abschließende Bewertung und redaktionelle Verantwortung liegen bei unserer Redaktion.
Für die visuelle Gestaltung verwenden wir neben eigenen und bereitgestellten Aufnahmen auch Symbolbilder und Illustrationen. Diese können im Rahmen der Erstellung oder Bearbeitung mithilfe digitaler Werkzeuge entstehen oder angepasst werden. Soweit für einzelne Inhalte gesetzliche Transparenz- oder Kennzeichnungspflichten bestehen, werden diese entsprechend kenntlich gemacht.
Einzelne Produktboxen und Produktlinks in diesem Beitrag sind Partnerlinks. Kaufst du darüber ein, erhält unsere Redaktion eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis unverändert. Auf Testergebnisse, Noten und Empfehlungen hat das keinen Einfluss.

