Menu

Skip to content
  • Startseite
    • zur Startseite
    • Drohne kaufen – Beratung
    • Drohnen unter 250 Gramm
    • Drohnen sortiert nach Drohnenklassen
    • Anleitungen & Tipps
    • Die besten Drohnen für Kinder im Test
    • Drohnen unter 50 Euro
    • Drohnen unter 100 Euro
    • Drohnen unter 500 Euro
    • Drohnen unter 1000 Euro
    • günstige Drohne als Geschenk
    • Dji Drohnen – Übersicht
  • Testberichte
    • Top10: Drohnen & Quadrocopter
    • Top10: Drohne mit Kamera
    • Top10: Fun- und Spielzeug-Drohnen
    • Top10: Profi-Drohnen
    • Die 10 besten Action-Kameras
    • Top10: FPV-Brillen
    • Drohnen-Vergleiche
    • Top10: Mähroboter
    • Top10: Saugroboter
    • Beste 360 Grad Kameras
    • Beste FPV-Drohnen
    • Top10: Handheld Steadycam Gimbals
  • Versicherungen
    • ➤ Vergleich Drohnenversicherung
    • Kurzzeit-Versicherungen
    • PHV Versicherungen im Test
    • Plakette / Kennzeichen
  • Gesetz
    • Übersicht
    • Die neue EU Drohnenverordnung
    • Registrierung EU Drohnen-Piloten
    • Drohnenführerschein – Alle Details
    • – Führerschein-Verlängerung
    • – Fernpilotenzeugnis A2
    • EU Gesetze je Drohnen-Modell
    • Die neuen Drohnen-Klassen
    • Kennzeichen
    • Deutsche LuftVO
    • Versicherungspflicht
    • Im Wohngebiet fliegen?
    • Spezielle Kategorie [ Specific ]
    • Drohnen im Urlaub / Ausland in 2026
  • Forum
  • Shop
    • Drohnen Shop
    • Drohnen-Kennzeichen
    • Führerschein-Karte

ÖPNV-Streik am 20. und 21. März 2026: Wo Busse und Bahnen jetzt ausfallen

ÖPNV-Streiks am 20. und 21. März 2026: Wo Busse und Bahnen jetzt ausfallen, welche Regionen betroffen sind und was Pendler wissen müssen

Stand: 19. März 2026

Der öffentliche Nahverkehr in Deutschland wird kurz vor dem Wochenende erneut zur Belastungsprobe für Pendler, Schüler, Berufstätige und Reisende. Nach mehreren Warnstreiks in den vergangenen Wochen weitet sich der Arbeitskampf im ÖPNV in vielen Regionen weiter aus. Betroffen sind je nach Bundesland Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, kommunale Stadtbahnen, Fähren und teilweise auch einzelne Schüler- und Nachtverkehre. Besonders stark im Fokus stehen aktuell Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt sowie einzelne Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für Fahrgäste bedeutet das erneut: Verbindungen prüfen, Alternativen einplanen und möglichst nicht blind auf den normalen Fahrplan vertrauen.


Brisant ist dabei nicht nur der Umfang der Ausfälle, sondern auch die unübersichtliche Lage vor Ort. Während in manchen Städten fast der gesamte kommunale Nahverkehr stillsteht, bleiben andernorts einzelne Linien, Subunternehmer, S-Bahnen oder Regionalzüge weiter in Betrieb. Genau das macht die Situation für viele Fahrgäste so schwierig: Der Begriff ÖPNV-Streik klingt zwar bundesweit, die tatsächlichen Folgen unterscheiden sich aber massiv nach Region, Verkehrsbetrieb und Streiktag. Hinzu kommt, dass in mehreren Städten bereits weitere Arbeitsniederlegungen für Freitag, Samstag und teils sogar Montag angekündigt wurden. Wer am 20. oder 21. März 2026 auf Bus und Bahn angewiesen ist, sollte deshalb deutlich genauer hinschauen als sonst.

Das Wichtigste zu den ÖPNV-Streiks im März 2026 auf einen Blick

  • Mehrere Bundesländer betroffen: unter anderem Hamburg, NRW, Bayern, Sachsen-Anhalt und Teile Sachsens
  • Betroffen sind vor allem Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen und kommunale Nahverkehrsbetriebe
  • Nicht überall betroffen: Regionalzüge, S-Bahnen der Deutschen Bahn und private Subunternehmer fahren teils regulär weiter
  • Besonders kritisch: Freitag, 20. März 2026, und Samstag, 21. März 2026
  • In NRW drohen zusätzlich weitere Ausfälle am Samstag und teils Anfang kommender Woche
  • In Sachsen gibt es massive Einschränkungen bei Regionalbussen, Fähren und der Kirnitzschtalbahn
  • Wichtig für Pendler: Verbindungen vor Fahrtantritt direkt beim jeweiligen Verkehrsunternehmen prüfen

Inhaltsverzeichnis

  • 1) Warum es schon wieder zu Warnstreiks im Nahverkehr kommt
  • 2) Die bundesweite Lage: Diese Bundesländer sind aktuell besonders betroffen
  • 3) Hamburg: Hochbahn-Streik und bereits neuer Ausstand angekündigt
  • 4) Nordrhein-Westfalen: Streiks am Freitag, Samstag und teils darüber hinaus
  • 5) Bayern: München und weitere Städte mit Einschränkungen im Nahverkehr
  • 6) Sachsen: RVSOE-Warnstreik mit massiven Ausfällen bei Bussen, Fähren und Kirnitzschtalbahn
  • 7) Sachsen-Anhalt: Beeinträchtigungen im Regionalverkehr und bei Schülerfahrten
  • 8) Was trotz Streik vielerorts weiter fährt
  • 9) Was Pendler, Schüler und Berufstätige jetzt beachten sollten
  • 10) Worum es in der Tarifrunde überhaupt geht
  • 11) Wie es in den nächsten Tagen weitergeht
  • FAQ
  • Fazit

1) Warum es schon wieder zu Warnstreiks im Nahverkehr kommt

Die aktuellen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr sind Teil eines bereits seit Wochen laufenden Tarifkonflikts. Die Gewerkschaft ver.di führt die Tarifverhandlungen parallel in mehreren Bundesländern und setzt dort auf koordinierten Druck. Es handelt sich nicht um einen einmaligen lokalen Ausstand, sondern inzwischen um den dritten großflächig abgestimmten Arbeitskampf im laufenden Konflikt. In vielen Ländern geht es dabei vor allem um bessere Arbeitsbedingungen: kürzere oder planbarere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten zwischen Schichten, bessere Pausenregelungen und attraktivere Zuschläge für belastende Dienste. In einigen Bundesländern kommen zusätzlich klassische Lohnfragen hinzu.

Gerade im Nahverkehr sind diese Forderungen politisch und praktisch besonders heikel. Einerseits klagen viele Betriebe über Personalmangel, Belastung im Schichtdienst und Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung. Andererseits verweisen kommunale Arbeitgeber auf angespannte Haushalte und die schwierige Finanzlage vieler Verkehrsbetriebe. Genau aus diesem Spannungsfeld entsteht die wiederkehrende Eskalation. Für Fahrgäste ist das unerquicklich, aus tarifpolitischer Sicht aber kalkuliert: Der öffentliche Druck ist im Nahverkehr besonders hoch, weil Ausfälle unmittelbar sichtbar und für sehr viele Menschen im Alltag spürbar sind.

Warum der ÖPNV-Streik so oft spürbar eskaliert

  • Viele Beschäftigte arbeiten im belastenden Schichtsystem
  • ver.di fordert Entlastung, mehr Planbarkeit und teils bessere Bezahlung
  • Kommunale Arbeitgeber verweisen auf knappe Kassen
  • Der Nahverkehr erzeugt besonders viel öffentlichen Druck

2) Die bundesweite Lage: Diese Bundesländer sind aktuell besonders betroffen

Die Auswirkungen der aktuellen Arbeitskämpfe zeigen sich deutschlandweit sehr unterschiedlich. Besonders stark betroffen sind derzeit Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Teile Sachsens. In diesen Regionen kommt es zu teils massiven Ausfällen im kommunalen Nahverkehr. Je nach Stadt oder Landkreis stehen U-Bahnen still, Straßenbahnen bleiben im Depot, Stadtbusse fahren nur ausgedünnt oder gar nicht, und in einzelnen Regionen werden sogar Fähren, Nachtbusse oder Schülerverkehre eingeschränkt. Gleichzeitig gibt es aber keine bundesweit einheitliche Stilllegung. Vielmehr ist die Lage ein Flickenteppich aus Totalausfall, Notbetrieb, Teilausfall und regulärem Verkehr einzelner Anbieter.

Besonders wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen kommunalem Nahverkehr und Schienenverkehr der Deutschen Bahn. In vielen Regionen gilt: Regionalzüge, S-Bahnen und andere Eisenbahnverkehre sind nicht betroffen. Auch private Subunternehmen oder bestimmte beauftragte Verkehrsunternehmen fahren teilweise normal weiter. Das klingt zunächst beruhigend, kann aber in der Praxis verwirrend werden, weil dieselbe Stadt gleichzeitig komplett bestreikte Linien und fast regulär laufende Alternativen haben kann. Wer sich auf ÖPNV-Streiks einstellen muss, sollte daher nie nur auf Schlagzeilen vertrauen, sondern immer konkret für die eigene Strecke prüfen, welcher Betreiber tatsächlich fährt.

Region Betroffen Typische Auswirkungen
Hamburg Hochbahn, teils weitere Betriebe U-Bahn-Ausfälle, Busse im Depot, weitere Streiks angekündigt
NRW zahlreiche kommunale Verkehrsbetriebe Busse und Stadtbahnen fallen vielerorts aus, Betriebshöfe bestreikt
Bayern mehrere Städte und kommunale Betriebe teils Notbetrieb, teils weitreichende Einschränkungen
Sachsen Regionalbusse, Stadtverkehre, Fähren, Kirnitzschtalbahn massive Fahrtausfälle und eingeschränkte Schülerverkehre
Sachsen-Anhalt Busliniennetze und regionale Betriebe Linienverkehr und Schülerbeförderung teils stark beeinträchtigt

3) Hamburg: Hochbahn-Streik und bereits neuer Ausstand angekündigt

In Hamburg ist die Lage besonders drastisch. Dort sind die Beschäftigten der Hamburger Hochbahn bereits seit den frühen Morgenstunden im Ausstand. Die Folgen sind für Fahrgäste unmittelbar sichtbar: Die Tore vieler U-Bahnhöfe bleiben geschlossen, U-Bahnen fallen aus und Busse bleiben für den Streiktag im Depot. Gerade in einer Millionenstadt mit hohem Pendleraufkommen wie Hamburg ist das enorm spürbar. Die Hochbahn transportiert nach eigenen Angaben täglich rund 1,2 bis 1,3 Millionen Fahrgäste. Wenn dieses System für einen Tag fast zum Stillstand kommt, entstehen zwangsläufig erhebliche Belastungen für den Berufsverkehr, für Wege zur Schule oder für Termine im gesamten Stadtgebiet.

Hinzu kommt, dass die Situation in Hamburg nicht mit dem laufenden Ausstand endet. Bereits für Samstag, den 21. März 2026, wurde der nächste Warnstreik angekündigt. Dann sollen nicht nur die Hochbahn, sondern auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) betroffen sein. Aus Gewerkschaftssicht ist der Konflikt in Hamburg besonders festgefahren. ver.di verweist auf stockende Verhandlungen und kritisiert zugleich den Sparkurs des rot-grünen Senats. Für Fahrgäste bedeutet das vor allem: Hamburg gehört aktuell zu den Städten, in denen kurzfristige Entspannung eher nicht absehbar ist.

Hamburg aktuell

  • Hochbahn bestreikt
  • U-Bahnen fallen aus, Busse stehen im Depot
  • Nächster Warnstreik bereits für Samstag angekündigt
  • Auch VHH soll dann betroffen sein

4) Nordrhein-Westfalen: Streiks am Freitag, Samstag und teils darüber hinaus

In Nordrhein-Westfalen ist die Lage besonders komplex, weil dort nicht nur ein einzelner Streiktag bevorsteht, sondern eine ganze Kette möglicher Beeinträchtigungen. Bereits am Donnerstag fahren vielerorts keine Busse und Stadtbahnen. Doch damit endet der Konflikt nicht. ver.di ruft auch für Freitag, den 20. März, und Samstag, den 21. März 2026, an zahlreichen Betriebshöfen zu Arbeitsniederlegungen auf. Genau das ist für Fahrgäste besonders tückisch: Es streiken nicht immer nur Fahrerinnen und Fahrer selbst, sondern teilweise die Betriebshöfe, in denen Busse und Straßenbahnen vorbereitet, gewartet und für den Einsatz bereitgestellt werden. Wenn dort niemand arbeitet, kann das trotz grundsätzlich vorhandenen Personals zu massiven Ausfällen führen.

Betroffen sind in NRW unter anderem große Nahverkehrsunternehmen in Köln, Düsseldorf, Bonn, Dortmund, Hamm, Wuppertal, Krefeld und im Ruhrgebiet. In Düsseldorf etwa sollen am Samstag vor allem Straßenbahnen, die Wehrhahnlinie und Busse in der Innenstadt deutlich ausgedünnt oder teilweise ausfallen. In anderen Regionen können einzelne Betriebshöfe bestreikt werden, was die Lage von Stadt zu Stadt stark verändert. Für Montag drohen regional sogar weitere Einschränkungen, etwa bei der Rheinbahn. Eine gewisse Entspannung zeichnet sich erst ab Dienstag ab, weil während der kommenden Verhandlungsrunde zunächst keine weiteren Warnstreiks geplant sind.

NRW-Streiks: Was jetzt wichtig ist

  • Freitag und Samstag weitere Ausfälle an vielen Betriebshöfen möglich
  • Betroffen sind zahlreiche Städte, darunter Düsseldorf, Köln, Bonn und Dortmund
  • Je nach Stadt Totalausfall, Notbetrieb oder nur Teilausfälle
  • Ab Dienstag vorerst Streikpause wegen neuer Verhandlungsrunde

5) Bayern: München und weitere Städte mit Einschränkungen im Nahverkehr

Auch in Bayern setzt sich der Arbeitskampf fort. Besonders im Fokus steht erneut München, wo bereits seit Mittwoch U-Bahnen, Trams und Busse der MVG bestreikt wurden. Der Streik fiel – wie schon bei früheren Aktionen – erneut mit einem Fußballspiel in der Allianz Arena zusammen, was die Aufmerksamkeit zusätzlich erhöht hat. Ein völliges Verkehrschaos blieb zwar nach bisherigen Berichten aus, doch die Auswirkungen waren spürbar. Vor allem der Mittwochabend rund um das Champions-League-Spiel zeigte, wie sensibel der Münchner Nahverkehr auf solche Ausfälle reagiert. Für Donnerstag und teils darüber hinaus weitet sich der Warnstreik zudem auf weitere bayerische Städte aus.

Zu den betroffenen Kommunen gehören unter anderem Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Bayreuth, Passau, Landshut, Dachau, Fürth, Schwabach und Schweinfurt. Die konkreten Folgen unterscheiden sich stark: In manchen Städten kehren Busse und Bahnen schneller in den Regelbetrieb zurück, andernorts sind Notfahrpläne oder zeitweise komplette Ruhestände vorgesehen. Besonders hart trifft es laut den veröffentlichten Informationen Passau, wo der Nahverkehr von Donnerstagfrüh bis zum Betriebsschluss am Samstagabend vollständig ruhen soll. Bayern zeigt damit sehr deutlich, wie regional unterschiedlich dieselbe Tarifrunde auf den Alltag durchschlägt.

6) Sachsen: RVSOE-Warnstreik mit massiven Ausfällen bei Bussen, Fähren und Kirnitzschtalbahn

In Sachsen sorgt vor allem der Warnstreik bei der Regionalverkehr Sächsische Schweiz-Osterzgebirge GmbH (RVSOE) für erhebliche Einschränkungen. Der angekündigte Streikzeitraum reicht von Freitag, 20. März 2026, 3:00 Uhr, bis Sonntag, 22. März 2026, 3:00 Uhr. Betroffen sind nach aktueller Information alle RVSOE-Regionalbuslinien, RVSOE-Stadtverkehrslinien, mehrere Fährverbindungen sowie die Kirnitzschtalbahn. Dazu kommen Einschränkungen bei Teilen der Schülerverkehre, Sport- und Schwimmbusse, Nachtverkehre sowie einigen Ersatzverkehren für DB Regio. Für viele Menschen in der Region ist das besonders problematisch, weil hier nicht nur innerstädtische Wege, sondern auch Schul- und Freizeitmobilität direkt betroffen sind.

Gleichzeitig zeigt Sachsen aber auch, wie differenziert die Streiklage sein kann. Nicht betroffen sind etwa die Dresdner Verkehrsbetriebe, die Deutsche Bahn, einige Subunternehmer sowie bestimmte einzelne Buslinien. Auch im Landkreis Meißen und im Raum Dresden werden nur ausgewählte Fahrten teilweise aufrechterhalten. Genau hier wird für Fahrgäste die eigentliche Schwierigkeit sichtbar: Der Nahverkehr bricht nicht überall gleichmäßig weg, sondern wird zu einem Gemisch aus Ausfällen, Restbetrieb und lokalen Sonderlösungen. Wer in Sachsen unterwegs ist, sollte deshalb ganz konkret die eigene Linie prüfen und sich keinesfalls auf pauschale Übersichten verlassen.

Sachsen / RVSOE: besonders stark betroffen

  • Regionalbuslinien und Stadtverkehre der RVSOE
  • Fähren F1 bis F6 sowie F8 bis F10
  • Kirnitzschtalbahn
  • Teilweise Schüler-, Nacht- und Ersatzverkehre
  • DVB und Deutsche Bahn sind nicht bestreikt

7) Sachsen-Anhalt: Beeinträchtigungen im Regionalverkehr und bei Schülerfahrten

Auch in Sachsen-Anhalt müssen sich Fahrgäste auf spürbare Einschränkungen einstellen. Dort betrifft der Streik unter anderem den öffentlichen Nahverkehr im Landkreis Stendal. Nach aktuellen Mitteilungen wurde auch der Betreiber des Busliniennetzes Stendalbus zum Streik am Freitag, den 20. März 2026, aufgerufen. Der genaue Umfang der Beteiligung lässt sich zwar im Vorfeld nicht vollständig einschätzen, dennoch ist bereits klar, dass sowohl der reguläre Linienverkehr als auch die Schülerbeförderung nicht im gewohnten Umfang gewährleistet werden können. Gerade in ländlich geprägten Regionen ist das besonders sensibel, weil Alternativen dort oft deutlich begrenzter sind als in Großstädten.

Teilweise Entlastung gibt es nur dort, wo beauftragte Dienstleister oder nicht bestreikte Unternehmen einzelne Verkehre übernehmen. Bestimmte Linien sollen voraussichtlich aufrechterhalten werden, andere dürften zumindest stark ausgedünnt sein. Für Schüler, Eltern und Pendler bedeutet das vor allem eines: Frühzeitig prüfen, ob die konkrete Verbindung stattfindet, und sich auf Verzögerungen oder Ausfälle einstellen. Im Zweifel bleibt auch hier nur der Blick auf die jeweiligen Online-Informationen der zuständigen Verkehrsbetriebe.

8) Was trotz Streik vielerorts weiter fährt

So unerquicklich die Lage auch ist: Nicht alles steht still. In vielen Regionen gilt ausdrücklich, dass Regionalzüge, S-Bahnen und andere Bahnverkehre der Deutschen Bahn nicht vom Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr betroffen sind. Auch Verkehrsleistungen privater Subunternehmer fahren vielerorts weiter. Genau das ist für Pendler eine der wichtigsten Informationen überhaupt, weil sich damit zumindest längere Wege oder Teilstrecken oft noch organisieren lassen. In Ballungsräumen können S-Bahnen und Regionalzüge deshalb aktuell eine Art Rückgrat der Mobilität sein, selbst wenn Busse und Stadtbahnen streiken.

Dazu kommen lokale Sonderfälle: Manche Stadtbahnlinien fahren weitgehend regulär, manche Buslinien werden von externen Unternehmen bedient und sind deshalb nicht betroffen, manche Regionen setzen auf Notfahrpläne. Allerdings ist genau dieser Restbetrieb kein Grund zur Entwarnung. Denn gerade wenn viele Menschen gleichzeitig auf die verbliebenen Alternativen ausweichen, werden diese schnell überlastet. Wer eine noch laufende Verbindung nutzen will, sollte deshalb deutlich mehr Zeitpuffer einplanen als an normalen Tagen.

Was vielerorts weiter genutzt werden kann

  • Regionalzüge der Deutschen Bahn
  • S-Bahnen
  • Einzelne private Busunternehmen oder Subunternehmer
  • Teilweise Notfahrpläne kommunaler Betriebe
  • Alternativ: Fahrrad, Fahrgemeinschaft, Sharing-Angebote oder Homeoffice, wenn möglich

9) Was Pendler, Schüler und Berufstätige jetzt beachten sollten

Für Fahrgäste ist jetzt vor allem Vorbereitung entscheidend. Wer am 20. oder 21. März 2026 auf den Nahverkehr angewiesen ist, sollte nicht erst an der Haltestelle nachsehen, ob etwas fährt. Sinnvoll ist es, die Verbindung direkt beim jeweiligen Verkehrsbetrieb oder in der lokalen Fahrplanauskunft zu prüfen. Gerade bei Streiks an Betriebshöfen, Teilausfällen oder Mischlagen mit Subunternehmen können Standard-Auskunftssysteme kurzfristig abweichen. Wer auf einen pünktlichen Arbeitsbeginn, einen Arzttermin, eine Schulprüfung oder eine andere wichtige Verpflichtung angewiesen ist, sollte deutlich früher losfahren oder eine Ausweichroute planen.

Für Schüler und Eltern ist die Lage besonders angespannt, weil nicht überall klar vorhersehbar ist, welche Fahrten tatsächlich stattfinden. In einigen Regionen sind Schülerverkehre ausdrücklich mitbetroffen. Homeoffice, Fahrrad, Fahrgemeinschaften, S-Bahn-Alternativen oder auch ein früherer Start können helfen, den größten Druck aus der Situation zu nehmen. Klar ist aber auch: Gerade in Regionen mit schwachem Alternativangebot wird der Streik für viele Menschen zu einem echten Alltagsproblem. Umso wichtiger ist es, sich nicht auf allgemeine Meldungen zu verlassen, sondern immer die eigene Strecke konkret zu prüfen.

10) Worum es in der Tarifrunde überhaupt geht

Auch wenn Fahrgäste verständlicherweise zuerst auf die Ausfälle schauen, lohnt sich ein Blick auf die Inhalte der Tarifrunde. In vielen Bundesländern verhandelt ver.di nicht in erster Linie über spektakuläre Lohnsprünge, sondern über Entlastung im Arbeitsalltag. Dazu zählen etwa kürzere Wochenarbeitszeiten, längere Ruhezeiten zwischen Schichten, bessere Pausenregelungen, höhere Zuschläge an Sonntagen oder mehr Verlässlichkeit im Dienstplan. Gerade im ÖPNV ist das kein Nebenthema. Viele Beschäftigte arbeiten in Früh-, Spät- und Wochenenddiensten, häufig unter hohem Zeitdruck und in Betrieben, die zugleich Fachkräfte suchen und wirtschaftlich unter Druck stehen.

In einigen Bundesländern spielen zusätzlich höhere Löhne und Gehälter eine Rolle. Gerade dort, wo Verkehrsbetriebe Personal halten oder neu gewinnen müssen, sind diese Fragen eng mit der künftigen Leistungsfähigkeit des Nahverkehrs verbunden. Die Arbeitgeberseite kritisiert die Forderungen dagegen als schwer finanzierbar und angesichts der angespannten Haushaltslage vieler Betriebe als unrealistisch. Genau diese Frontstellung erklärt, warum die Verhandlungen an mehreren Stellen feststecken und sich der Konflikt immer weiter in den Alltag der Fahrgäste frisst.

11) Wie es in den nächsten Tagen weitergeht

Eine sofortige flächendeckende Entspannung ist derzeit nicht zu erwarten. In mehreren Städten und Regionen sind bereits weitere Warnstreiks angekündigt oder zumindest möglich. Besonders in Hamburg und NRW ist die Lage dynamisch. Gleichzeitig gibt es ab der kommenden Woche in Teilen des Landes zumindest vorübergehend eine Pause, weil neue Verhandlungsrunden angesetzt sind und während dieser Gespräche keine weiteren Warnstreiks geplant sind. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Konflikt damit gelöst wäre. Vielmehr dürfte sich erst nach den nächsten Gesprächen zeigen, ob die Lage entschärft wird oder die Warnstreikwelle weitergeht.

Für Fahrgäste bleibt damit vorerst nur die nüchterne Realität: Der Nahverkehr ist in mehreren Regionen weiterhin instabil, kurzfristige Änderungen bleiben möglich und die Tarifrunde ist noch längst nicht ausgestanden. Wer in den kommenden Tagen mobil sein muss, sollte deshalb weiterhin mit kurzfristigen Einschränkungen rechnen und die Lage aufmerksam verfolgen.

FAQ zu den ÖPNV-Streiks am 20. und 21. März 2026

Welche Bundesländer sind aktuell besonders vom ÖPNV-Streik betroffen?

Besonders betroffen sind derzeit Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Sachsen-Anhalt und Teile Sachsens. Je nach Region fallen Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen oder Regionalbusse teilweise oder vollständig aus.

Fahren Regionalzüge und S-Bahnen trotz Streik?

In vielen Regionen ja. Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn sind vielerorts nicht Teil der kommunalen ÖPNV-Streiks. Dennoch sollte die konkrete Verbindung immer vorab geprüft werden.

Ist Hamburg am Samstag ebenfalls betroffen?

Ja. Für Samstag, den 21. März 2026, wurde in Hamburg bereits ein weiterer Warnstreik angekündigt. Dann sollen sowohl die Hochbahn als auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein betroffen sein.

Wie sieht es in NRW am Freitag und Samstag aus?

In NRW drohen an beiden Tagen weitere erhebliche Einschränkungen, weil Betriebshöfe bestreikt werden. Je nach Stadt kann das zu Teilausfällen, Notbetrieb oder massiven Einschränkungen im gesamten Netz führen.

Ist die Schülerbeförderung betroffen?

Teilweise ja. Vor allem in Sachsen und Sachsen-Anhalt kann es bei Schülerverkehren und einzelnen Schulfahrten zu erheblichen Einschränkungen kommen.

Warum wird überhaupt gestreikt?

ver.di fordert in vielen Bundesländern bessere Arbeitsbedingungen, darunter kürzere Arbeitszeiten, längere Ruhezeiten, bessere Pausenregelungen und teils höhere Zuschläge oder Löhne. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern verlaufen vielerorts festgefahren.

Was sollten Fahrgäste jetzt konkret tun?

Am wichtigsten ist, die eigene Verbindung direkt beim jeweiligen Verkehrsunternehmen zu prüfen, frühere Abfahrten einzuplanen und nach Alternativen wie S-Bahn, Regionalzug, Fahrrad oder Fahrgemeinschaft zu suchen.

Fazit: Der ÖPNV bleibt an diesem Wochenende in vielen Regionen eine Wackelpartie

Die ÖPNV-Warnstreiks im März 2026 treffen Pendler, Schüler und Reisende erneut in einer Phase, in der viele ohnehin auf verlässliche Mobilität angewiesen sind. Besonders in Hamburg, NRW, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zeigt sich, wie schnell der Nahverkehr durch festgefahrene Tarifverhandlungen ins Rutschen gerät. Für die betroffenen Regionen heißt das: Busse und Bahnen fallen aus, Takte werden ausgedünnt, Schülerverkehre wackeln und Alternativen sind oft überlastet.

Gleichzeitig ist die Lage nicht überall identisch. Genau deshalb ist die wichtigste Regel für die kommenden Tage so simpel wie entscheidend: Nicht auf den Standardfahrplan verlassen, sondern die eigene Strecke konkret prüfen. Wer jetzt mobil sein muss, sollte flexibel planen, mehr Zeit einrechnen und nach Ausweichmöglichkeiten schauen. Der Tarifkonflikt ist noch nicht gelöst – und für viele Fahrgäste bleibt der Nahverkehr damit vorerst eine echte Geduldsprobe.

Weitere aktuelle News-Beiträge

  • Prime Deal Days 2026: Drohnen- und Kamera-Deals im Preis-Check
  • Amazon Prime Deal Days 2026: Termine, Preise & echte Rabatte
  • GTA 6 Album [Soundtrack 2026]: Vinyl, CD & Amazon-Edition im Vergleich
  • GTA 6 Album auf Spotify, Apple Music & Amazon Music: Wo hören und Playlist vorab speichern?
  • GTA 6 Konsole kaufen: PS5 oder Xbox? Kaufberatung September 2026
  • GTA 6 Ultimate Edition: Inhalte, Unterschiede, Preis & lohnt sich das Upgrade?
  • Dyson CameraJet im Vergleich: Lohnt sich die 479-Euro-Bürste?
  • Dyson CameraJet – Vorstellung, Technik und Preis
  • GTA 6 Rabatt: 21% bei Amazon – lohnt sich der Kauf jetzt?
  • IFA Berlin 2026: Sommergarten, Podcast Days & Highlights
Kategorie Nachrichten, News & Neuigkeiten (Spezial) | Tags Bayern, Bus und Bahn, Düsseldorf, Google News, Hamburg, Hochbahn, Mobilität, München, Nahverkehr, noindex, NRW, ÖPNV, ÖPNV Streik, Pendler, Rheinbahn, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schülerbeförderung, ver.di, Verkehr, Warnstreik

Ähnliche Beiträge

SoFlow SO4 PRO MAX im Test 2026: Schnellster Lader→

Egret X core im Test 2026: Blinker-Referenz im Vergleich→

Xiaomi Electric Scooter 6 Max im Test 2026: Bestes Licht→

ePowerFun ePF-2 PRO im Test 2026: Note 2,1 im Vergleich→

Drohnen.de > Drohnen-News > Nachrichten > ÖPNV-Streik am 20. und 21. März 2026: Wo Busse und Bahnen jetzt ausfallen

© Drohnen.de

  • Impressum / Kontakt
  • Newsletter
  • Datenschutz
  • Cookie Einstellungen

Achtung!

Drohnen-Versicherung und Kennzeichnung sind PFLICHT!


➔ Drohnen Versicherungen »
Kennzeichen Shop »

Noch auf der Suche nach einer Drohne?

Kennen Sie schon die neue DJI NEO 2?


➔ DJI NEO 2 anschauen »

Nein danke!

{"cookieName":"wBounce","isAggressive":false,"isSitewide":true,"hesitation":"","openAnimation":"bounceInUp","exitAnimation":false,"timer":"","sensitivity":"","cookieExpire":"","cookieDomain":"","autoFire":"","isAnalyticsEnabled":false}