ArtCraft herunterladen – aber richtig: Seit die kostenlosen Nachbauten von Photoshop, Premiere Pro, Word und Excel weltweit Schlagzeilen machen, schießen Download-Portale mit ähnlichen Namen aus dem Boden. Einige davon liefern eigene Installationsdateien aus, ohne Prüfsummen, teils mit Anleitungen zum Umgehen des Windows-Schutzes. Dabei ist die offizielle Quelle eindeutig: getartcraft.com und das GitHub-Konto storytold. Alles andere ist nicht autorisiert.
Dieser Ratgeber erklärt, wie der ArtCraft Launcher funktioniert, welche Einzelinstaller es für Windows, macOS und Linux gibt, wie sich Downloads per Signatur und SHA-256-Prüfsumme verifizieren lassen, was beim ersten Start zu beachten ist – und woran unseriöse Download-Seiten zu erkennen sind. Grundlage sind die Projektdokumentation, die Release-Seiten vom 12. und 13. Oktober 2026 und der Launcher-Start auf einem Mac in unserer Redaktion.
Stand: 13. Oktober 2026. Launcher 0.4.0 (GitHub), PhotoCraft 0.8.2, FilmCraft 0.7.2, LightCraft 0.7.1, PdfCraft 0.7.1, WordCraft/GridCraft/DeckCraft 0.6.1. Alle Programme sind Alpha-Versionen.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
Nur auf getartcraft.com/apps und unter github.com/storytold. Der Launcher installiert alle Apps; wer nur eine will, lädt den Einzelinstaller von der jeweiligen Release-Seite.
Windows 10/11 (64 Bit, ARM64, 32 Bit), macOS ab 11 Big Sur (Universal), Linux als AppImage, Flatpak, .deb, .rpm oder Tarball, FreeBSD 14. Dazu ein selbst gehosteter Browser-Build.
Jeder Release enthält SHA256SUMS.txt. Windows-Installer sind laut Projekt signiert, macOS-Pakete von Apple notarisiert. Der Launcher prüft Prüfsummen automatisch vor jeder Installation.
Domains wie getartcraft.app, craftsuite.net oder artcraft01.online sind nicht offiziell. Sie hosten eigene Dateien, teils mit Anleitung zum Umgehen von SmartScreen. Die ArtCraft-Marke darf laut Lizenz in fremden Domains gar nicht vorkommen.
Offizielle Quellen: getartcraft.com und GitHub
Das ArtCraft-Team veröffentlicht seine Software an genau zwei Stellen. Die Produktseiten unter getartcraft.com/apps verlinken für jede App den Launcher und die Einzelinstaller; die Dateien selbst liegen bei GitHub in der Organisation storytold, wo jede App ein eigenes Repository mit Release-Seite hat – etwa github.com/storytold/photocraft/releases. Dort stehen zu jeder Version alle Builds, die Release-Notes und die Prüfsummendatei. Ergänzend betreibt das Team einen Discord-Server (discord.gg/artcraft) und die E-Mail-Adresse hello@storyteller.ai; eine weitere offizielle Domain gibt es nicht.
Eine Eigenheit sollte man kennen: Die Produktseiten hinken den GitHub-Releases hinterher. Am 13. Oktober nannte die PhotoCraft-Seite noch Version 0.7.0, während GitHub bereits 0.8.2 auslieferte; beim Launcher verwies die Website auf 0.3.2, GitHub auf 0.4.0. Wer die aktuellste Version will, nimmt den Umweg über die Release-Seite – oder lässt den Launcher die Arbeit machen, denn der liest die GitHub-Releases direkt aus.
Zu den offiziellen Crafting Apps (getartcraft.com)
Der ArtCraft Launcher: eine Installation für alle Apps
Der ArtCraft Launcher ist ein kleines natives Programm, das in der Menüleiste beziehungsweise im Infobereich sitzt und alle Crafting Apps installiert, aktualisiert und startet. Er ist selbst Open Source, erst seit dem 10. Oktober 2026 verfügbar und wird vom Projekt als „early alpha“ eingestuft. Beim Start zeigt er einen Katalog mit Kacheln je App – am 12. Oktober waren es zwölf, FigCraft fehlte noch –, wählt automatisch den passenden Build für Prozessor und Betriebssystem und lädt die Apps parallel herunter. In unserem Durchlauf auf einem Mac waren das zwischen 60 Megabyte für EffectCraft und 123 Megabyte für VectorCraft.
Sicherheitsrelevant ist die Arbeitsweise: Laut README prüft der Launcher jeden Download gegen die veröffentlichten SHA-256-Prüfsummen, bevor er installiert, ersetzt nie eine laufende App und aktualisiert sich selbst über „Update and restart“. Mit Version 0.4.0 vom 13. Oktober kam ausdrücklich die Regel hinzu, niemals ohne Prüfsumme zu installieren. Der Launcher läuft unter Windows 10 und 11 (x64, ARM64, x86), macOS ab 11 Big Sur, Linux (glibc 2.35 oder neuer, auch ARM64 und RISC-V) und FreeBSD 14; das macOS-Paket ist signiert und notarisiert, zur Windows-Signatur des Launchers selbst macht das README keine Angabe.
Launcher: Vorteile
- Alle Apps aus einer Oberfläche, richtiger Build wird automatisch gewählt
- Prüfsummen-Kontrolle vor jeder Installation, kein Install ohne Checksumme
- Erkennt neue GitHub-Releases und bietet Updates mit einem Klick
- Findet bereits einzeln installierte Apps und übernimmt deren Pflege
- Kein Konto, keine Anmeldung, keine Telemetrie laut Projekt
Launcher: Nachteile
- Selbst Alpha-Software, erst wenige Tage alt
- Lädt standardmäßig alle Apps – wer nur PhotoCraft will, muss abwählen
- Zusätzliches Hintergrundprogramm im Infobereich
- Websites verlinken ältere Launcher-Versionen als GitHub
- Windows-Signatur des Launchers nicht dokumentiert
Einzelinstaller: Welche Datei für welches System
Wer den Launcher nicht möchte, lädt die App direkt von ihrer Release-Seite. Die Dateinamen folgen bei allen Crafting Apps demselben Schema – app-version-plattform-architektur.endung – sodass die Tabelle für PhotoCraft auch für FilmCraft, LightCraft, WordCraft und die übrigen gilt.
| System | Datei | Für wen | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Windows 64 Bit | photocraft-0.8.2-windows-x64.msi | Die meisten PCs mit Windows 10/11 | Installer, laut Projekt code-signiert |
| Windows 64 Bit portabel | photocraft-0.8.2-windows-x64-portable.zip | Ohne Installation, etwa auf USB-Stick | Entpacken und starten; Daten liegen neben der EXE |
| Windows ARM64 | photocraft-0.8.2-windows-arm64.msi | Snapdragon-Notebooks, Windows on ARM | Auch als portable ZIP |
| Windows 32 Bit | photocraft-0.8.2-windows-x86.msi | Ältere 32-Bit-Systeme | Nutzt OpenGL statt DirectX 12 |
| macOS | photocraft-0.8.2-macos-universal.dmg | Apple Silicon und Intel | Signiert und notarisiert |
| macOS Kommandozeile | photocraft-cli-0.8.2-macos-universal.zip | Skripte, Automatisierung, KI-Agenten | Erster Start prüft Notarisierung online |
| Linux AppImage | photocraft-0.8.2-linux-x86_64.AppImage | Jede Distribution | Ausführbar machen; Update per .zsync möglich |
| Linux Flatpak | photocraft-0.8.2-linux-x86_64.flatpak | Sandbox-Freunde | Braucht freedesktop-Runtime von Flathub |
| Linux Debian/Ubuntu | photocraft-0.8.2-linux-x86_64.deb | Debian, Ubuntu, Mint | Auch als aarch64 |
| Linux Fedora/openSUSE | photocraft-0.8.2-linux-x86_64.rpm | Fedora, RHEL, openSUSE | Auch als aarch64 |
| Linux Tarball | photocraft-0.8.2-linux-x86_64.tar.gz | Manuelle Installation, RISC-V | riscv64 nur als Tarball, glibc 2.39+ |
| FreeBSD | photocraft-0.8.2-freebsd-x86_64.tar.gz | FreeBSD 14 | Laufzeitbibliotheken per pkg nachinstallieren |
| Browser | photocraft-web-0.8.2.zip | Eigener Webserver | WebAssembly-Build zum Selbsthosten, kein Online-Editor |
| Prüfsummen | SHA256SUMS.txt | Alle | Eine Zeile je Datei |
Dateinamen laut Release-Seite github.com/storytold/photocraft/releases/tag/v0.8.2. Bei anderen Apps steht der jeweilige App-Name am Anfang; die Versionsnummern unterscheiden sich.
Daneben existieren Paketquellen von Dritten, die zwar auf die offiziellen Dateien verweisen, aber nicht vom Projekt gepflegt werden: ein Homebrew-Cask für macOS, das die DMG direkt von GitHub bezieht, ein von einem Ubuntu-Entwickler gepflegtes Snap, das die Linux-Version neu verpackt, sowie ein FreeBSD-Port. Sie sind bequem, laufen aber den Releases hinterher und sind vom Projekt nicht abgesegnet.
Installation unter Windows
Architektur bestimmen
Einstellungen → System → Info zeigt unter „Systemtyp“, ob ein x64- oder ARM-Prozessor arbeitet. Die meisten PCs brauchen die x64-Datei, Snapdragon-Notebooks die ARM64-Version.
MSI von GitHub laden
Auf der Release-Seite die passende .msi-Datei und SHA256SUMS.txt herunterladen. Browser-Warnungen wegen seltener Downloads sind bei neuer Software üblich; entscheidend ist die Quelle github.com.
Signatur und Prüfsumme kontrollieren
Rechtsklick auf die MSI → Eigenschaften → Digitale Signaturen zeigt den Unterzeichner. In der Eingabeaufforderung liefert certutil -hashfile datei.msi SHA256 die Prüfsumme zum Vergleich.
Installieren und Grafiktreiber beachten
Doppelklick installiert die App. Die Programme nutzen standardmäßig DirectX 12; bei Startproblemen Grafiktreiber aktualisieren. Das Projekt dokumentiert Abstürze mit älteren AMD- und Intel-Treibern.
Wer lieber nichts installiert, nimmt das portable ZIP: entpacken, EXE starten, fertig. Bei PdfCraft liegen Einstellungen dann neben der Programmdatei und nicht im Benutzerprofil, was für USB-Sticks praktisch ist. Ein Hinweis zu SmartScreen: Trotz Code-Signatur kann Windows bei sehr neuen Zertifikaten eine Warnung zeigen. Das ist kein Beleg für Schadsoftware – aber auch kein Freibrief. Erscheint die Warnung bei einer Datei, die nicht von github.com stammt, ist Abbrechen die richtige Wahl.
Installation unter macOS
Die DMG-Dateien sind Universal-Builds für Apple Silicon und Intel, mit Developer-ID signiert und von Apple notarisiert; Gatekeeper öffnet sie ohne Umwege. Nach dem Download die DMG öffnen, die App in den Programme-Ordner ziehen, fertig. Das Launcher-Paket besteht laut Release 0.4.0 den Test codesign --strict. Wer die Signatur selbst prüfen möchte, nutzt im Terminal spctl --assess --type install -vv /Applications/PhotoCraft.app; die Antwort sollte „accepted, source=Notarized Developer ID“ lauten.
Die Kommandozeilen-Werkzeuge (photocraft-cli und Entsprechungen) kommen als ZIP ohne gestapeltes Notarisierungsticket; beim ersten Aufruf fragt macOS deshalb online bei Apple nach. Mindestvoraussetzung ist macOS 11 Big Sur. In unserem Durchlauf startete PhotoCraft nach der Launcher-Installation direkt mit deutscher Oberfläche – die Sprache folgt den Systemeinstellungen.


Installation unter Linux
Linux-Nutzer haben die größte Auswahl. Das AppImage läuft ohne Installation: Datei ausführbar machen (chmod +x) und starten; beim ersten Lauf registriert es Icon und Menüeintrag unter ~/.local/share, was sich mit der Umgebungsvariable PHOTOCRAFT_NO_DESKTOP_INTEGRATION=1 abschalten lässt. Updates holt das AppImage über die mitgelieferte .zsync-Datei mit AppImageUpdate. Das Flatpak-Bundle installiert man mit flatpak install --user datei.flatpak; es benötigt die freedesktop-Runtime von Flathub, die Flatpak bei Bedarf mitinstalliert. Für Debian- und Fedora-Familien gibt es .deb und .rpm, jeweils auch für ARM64; RISC-V-Systeme bekommen nur den Tarball.
Wayland: Drag-and-drop funktioniert noch nicht
Unter nativen Wayland-Sitzungen landen per Drag-and-drop abgelegte Dateien nicht in der App – die zugrunde liegende Fensterbibliothek unterstützt das noch nicht. Abhilfe laut README: Datei über „Datei → Öffnen“ laden, aus dem Dateimanager kopieren und mit Strg+V einfügen oder die App unter XWayland starten, etwa mit WAYLAND_DISPLAY= photocraft. Für Flatpak lautet der Befehl flatpak run --nosocket=wayland --socket=x11 ai.storyteller.photocraft. Bei VectorCraft reagieren zudem Stifttabletts unter KDE Plasma 6.3 oder neuer teils nicht.
Prüfsummen und Signaturen: So verifizierst du jeden Download
Jede Release-Seite enthält die Datei SHA256SUMS.txt mit einer Prüfsumme je Build. Stimmt der berechnete Wert mit dem Eintrag überein, ist die Datei unverändert – ein Nachweis, den keine Mirror-Seite liefern kann, solange sie keine Prüfsummen veröffentlicht. So geht es auf den drei Systemen:
| System | Befehl | Ergebnis |
|---|---|---|
| Windows (Eingabeaufforderung) | certutil -hashfile photocraft-0.8.2-windows-x64.msi SHA256 |
Hash manuell mit der Zeile in SHA256SUMS.txt vergleichen |
| macOS (Terminal) | shasum -a 256 photocraft-0.8.2-macos-universal.dmg |
Hash manuell vergleichen |
| Linux (Terminal, im Download-Ordner) | sha256sum -c SHA256SUMS.txt --ignore-missing |
Gibt „OK“ je vorhandener Datei aus |
Die Code-Signatur ist die zweite Prüfebene. Unter Windows zeigt der Reiter „Digitale Signaturen“ in den Dateieigenschaften, wer die MSI unterzeichnet hat; fehlt der Reiter, ist die Datei unsigniert und stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aus dem offiziellen Release. Unter macOS prüft spctl --assess die Notarisierung. Wer den Launcher nutzt, bekommt die Prüfsummenkontrolle automatisch – mit der Einschränkung, dass auch der Launcher Alpha-Software ist.
Fake-Seiten erkennen: sieben Warnzeichen
Innerhalb weniger Tage sind Dutzende Seiten entstanden, die „ArtCraft Download“ anbieten. Nicht alle sind bösartig – manche sind schlicht SEO-Portale, die auf GitHub verlinken. Andere hosten eigene Binärdateien, und genau dort beginnt das Risiko: Eine manipulierte Installationsdatei sieht aus wie das Original, verhält sich zunächst auch so und trägt dennoch Schadcode. Ob die derzeit kursierenden Dateien sauber sind, können wir nicht beurteilen; wir haben keine heruntergeladen. Die folgenden Merkmale haben wir bei mehreren der Seiten beobachtet.
getartcraft.app statt getartcraft.com, craftsuite.net, artcraft01.online: Der Markenname darf laut ArtCraft-Lizenz in fremden Domains nicht erscheinen. Offiziell ist nur getartcraft.com.
Führt der Download-Button auf /releases/latest/ der fremden Domain oder auf eine URL mit Token statt auf github.com/storytold, wird eine fremde Datei ausgeliefert.
Seiten werben mit „verified SHA-256“, zeigen aber keine Prüfsummen. Ohne die Werte ist die Behauptung wertlos.
„Weitere Informationen → Trotzdem ausführen“ als Installationsschritt ist ein klassisches Muster unsignierter Dateien. Offizielle Installer sind signiert.
„Trusted by 100,000+ developers“, „Verified Clean“, Benchmark-Zahlen ohne Quelle: Marketing, das das Projekt selbst nie verwendet.
Portale bieten PhotoCraft 0.3.0 an, während GitHub bei 0.8.2 steht. Alte Alpha-Builds enthalten bekannte, längst behobene Fehler.
Mal sieben, mal zehn Apps auf derselben Seite, Texte in zehn Sprachen maschinell übersetzt: Content-Farmen, keine Projektseiten.
Die Regel ist simpel: Ist die Adresse nicht getartcraft.com oder github.com/storytold, wird nichts heruntergeladen. Das gilt auch für Suchanzeigen – Werbung über den organischen Treffern führt bei beliebter Software besonders häufig auf Fremdseiten.

Erster Start, Daten, Updates und Deinstallation
Die Crafting Apps verlangen kein Konto und keine Registrierung; PdfCraft und GridCraft erklären in ihren READMEs ausdrücklich, keine Telemetrie zu senden. Beim ersten Start erscheint ein Startbildschirm mit „Neues Dokument“ und „Öffnen“ sowie Links zu Website, GitHub und Discord. Der MCP-Server für KI-Assistenten ist standardmäßig aus und muss bewusst aktiviert werden. Projektdateien speichern die Apps in eigenen Formaten plus den Industriestandards (PSD, .docx, .xlsx); Alpha-Software sollte trotzdem nur mit Kopien arbeiten.
Updates übernimmt der Launcher, der die GitHub-Releases jeder App prüft. Einzeln installierte Apps aktualisieren sich bislang nicht selbst – PhotoCraft nennt fehlende In-App-Updates ausdrücklich als offene Baustelle; wer ohne Launcher arbeitet, lädt die neue MSI oder DMG manuell. Linux-AppImages aktualisieren per .zsync. Die Deinstallation läuft wie gewohnt: Windows über „Apps und Features“, macOS durch Verschieben in den Papierkorb, Linux über den Paketmanager oder durch Löschen des AppImages; portable Versionen hinterlassen beim Löschen des Ordners keine Reste im System.

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Häufige Fragen zum ArtCraft-Download
Wo lade ich ArtCraft sicher herunter?
Ausschließlich auf getartcraft.com/apps oder direkt auf den Release-Seiten der GitHub-Organisation storytold, zum Beispiel github.com/storytold/photocraft/releases. Beide Quellen verlinken dieselben Dateien; GitHub ist meist aktueller.
Ist getartcraft.app die offizielle Seite?
Nein. getartcraft.app bezeichnet sich selbst als „Community-Mirror“, liefert eigene Installationsdateien über eigene Pfade aus und zeigt keine Prüfsummen. Die offizielle Domain ist getartcraft.com; der ArtCraft-Markenname darf laut Projektlizenz in fremden Domains nicht verwendet werden.
Brauche ich den Launcher?
Nein. Jede App lässt sich einzeln als MSI, DMG, AppImage, Flatpak, .deb, .rpm oder Tarball installieren. Der Launcher ist bequemer, prüft Prüfsummen automatisch und hält alle Apps aktuell – ist aber selbst Alpha-Software.
Gibt es ArtCraft als Online-Version im Browser?
Nur zum Selbsthosten: Die Release-Seiten enthalten einen WebAssembly-Build als ZIP, der auf einem eigenen Webserver läuft. Einen öffentlichen Online-Editor für PhotoCraft oder FilmCraft betreibt das Projekt nicht; app.getartcraft.com ist das separate KI-Bildstudio.
Warum warnt Windows SmartScreen beim Installer?
SmartScreen bewertet die Verbreitung einer Datei. Bei neuer Software mit frischem Zertifikat kann die Warnung trotz gültiger Signatur erscheinen. Vor dem Fortfahren Signatur und Prüfsumme prüfen – stammt die Datei nicht von github.com, abbrechen.
Läuft ArtCraft auf einem Mac mit Intel-Prozessor?
Ja. Die DMG-Dateien sind Universal-Builds für Apple Silicon und Intel ab macOS 11 Big Sur. Am besten getestet ist laut Projekt allerdings macOS auf Apple-Silicon-Rechnern.
Kann ich ArtCraft ohne Installation nutzen?
Ja, unter Windows per portablem ZIP, unter Linux per AppImage. Beide starten direkt aus dem entpackten Ordner beziehungsweise der Datei und hinterlassen beim Löschen keine Reste – beim AppImage abgesehen vom Menüeintrag, der sich abschalten lässt.
Wie viel Speicherplatz brauchen die Apps?
Die Downloads sind klein: PhotoCraft rund 84 Megabyte, VectorCraft 123, FilmCraft 70, LightCraft 103, PdfCraft 89, EffectCraft 60 Megabyte laut Launcher am 12. Oktober 2026. Projektdaten, Proxys und Kataloge kommen hinzu.
Fazit: Zwei Quellen, eine Prüfsumme, kein Risiko
ArtCraft zu installieren ist einfach – wenn man die richtige Tür nimmt. Der Launcher von getartcraft.com oder die Einzelinstaller von github.com/storytold sind signiert, notarisiert und mit Prüfsummen versehen; wer die Hash-Kontrolle einmal gemacht hat, braucht dafür künftig eine Minute.
Riskant sind allein die Fremdseiten, die den Hype nutzen und eigene Dateien verteilen. Wer deren Warnzeichen kennt, ist auf der sicheren Seite – und kann sich dann in Ruhe ansehen, was die Alpha-Versionen schon können und was nicht.
TransparenzQuellen und Datenbasis9 Einträge
Dateinamen, Plattformen und Sicherheitsmechanismen stammen aus den Release-Seiten und READMEs des Projekts (Stand 12./13. Oktober 2026). Die Beschreibung der Fremdseiten beruht auf deren öffentlich sichtbaren Inhalten; es wurden keine Dateien von dort heruntergeladen oder analysiert.
- ArtCraft Launcher README – Funktionsweise, Prüfsummen-Kontrolle, Plattformen, Signierung (Herstellerquelle)
- Launcher Release 0.4.0 vom 13. Oktober 2026 – „never install without a checksum“, codesign –strict (Herstellerquelle)
- PhotoCraft README: Downloads – Dateinamen je Plattform, Code-Signierung, Notarisierung, Linux- und Wayland-Hinweise (Herstellerquelle)
- PhotoCraft Release 0.8.2 – vollständige Dateiliste und SHA256SUMS.txt (Herstellerquelle)
- getartcraft.com: PhotoCraft – Produktseite mit Launcher- und Einzeldownloads, Versionsstand 0.7.0 (Herstellerquelle)
- PdfCraft README – Telemetrie-Aussagen, portable Datenablage, MCP-Server (Herstellerquelle)
- Homebrew: Cask photocraft – inoffizielle Paketquelle, bezieht DMG von GitHub (Drittquelle)
- Snapcraft: photocraft – inoffizielles Snap eines Ubuntu-Entwicklers (Drittquelle)
- WindowsForum, 8./10. Oktober 2026 – Hinweis auf gleichnamige Fremdprojekte, Einschätzung zu Signierung und Alpha-Status (Fachmedium)
Disclaimer: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 13. Oktober 2026. Die Einstufung von Drittseiten beruht auf öffentlich sichtbaren Merkmalen und ist keine Sicherheitsanalyse der dort angebotenen Dateien; Schadsoftware wurde weder nachgewiesen noch ausgeschlossen. Alle Crafting Apps sind Alpha-Software, die Daten beschädigen kann – nur mit Sicherungskopien arbeiten. Dateinamen, Versionen und Mechanismen können sich jederzeit ändern.
Weitere Beiträge zu ArtCraft und den Crafting Apps
Transparenz- & Redaktionshinweis: Mit Blick auf die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzvorgaben nach Artikel 50 des EU AI Act werden unsere Beiträge vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft, redaktionell eingeordnet und freigegeben. Die abschließende Bewertung und redaktionelle Verantwortung liegen bei unserer Redaktion.
Für die visuelle Gestaltung verwenden wir neben eigenen und bereitgestellten Aufnahmen auch Symbolbilder und Illustrationen. Diese können im Rahmen der Erstellung oder Bearbeitung mithilfe digitaler Werkzeuge entstehen oder angepasst werden. Soweit für einzelne Inhalte gesetzliche Transparenz- oder Kennzeichnungspflichten bestehen, werden diese entsprechend kenntlich gemacht.
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