Word, Excel, PowerPoint und Acrobat – kostenlos, ohne Abo und ohne Cloud: Mit WordCraft, GridCraft, DeckCraft und PdfCraft hat das ArtCraft-Projekt nach den Adobe-Nachbauten auch die Büro-Klassiker von Microsoft und Adobes PDF-Werkzeug als Open-Source-Programme veröffentlicht. Die drei Office-Apps entstanden in wenigen Tagen Anfang Oktober 2026, überwiegend geschrieben von KI-Agenten, und lesen wie schreiben die Formate .docx, .xlsx und .pptx. Sie sehen aus wie das Original – inklusive Menüband – und laufen komplett lokal.
Dieser Beitrag zeigt, was die vier Programme heute können, wo sie an Microsoft 365, LibreOffice und Acrobat scheitern, wie es um deutsche Oberflächen und Rechtschreibprüfung steht und für wen sich ein Wechsel – oder ein Zweitprogramm – lohnt. Grundlage sind die READMEs, Roadmaps und Formattabellen der Projekte mit Stand 12. Oktober 2026 sowie erste Medienberichte. Eine eigene Testreihe mit realen Dokumenten haben wir nicht durchgeführt.
Stand: 13. Oktober 2026. WordCraft, GridCraft und DeckCraft in Version 0.6.1, PdfCraft in 0.7.1 (GitHub-Releases vom 12. Oktober). Alle vier sind Alpha-Software; Prozentangaben sind Selbsteinschätzungen des Projekts.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
Ja: .docx, .xlsx und .pptx werden gelesen und geschrieben, alte .doc- und .xls-Dateien nur teilweise gelesen. Ob Office die Ergebnisse ohne Reparaturhinweis öffnet, hat das Projekt nach eigener Aussage noch nicht an realen Dokumenten geprüft.
Eigenangabe: WordCraft rund 60 Prozent, DeckCraft 55, GridCraft 50 und PdfCraft 49 Prozent „bereit für echte Arbeit“. Menübefehle existieren zu 80 bis 97 Prozent – Tiefe und Zuverlässigkeit hinken.
PdfCraft ist zu 99 Prozent übersetzt, WordCraft bietet 18 Oberflächensprachen inklusive Deutsch, GridCraft nur das Menüband, DeckCraft ist englisch. Deutsche Rechtschreibprüfung gibt es nirgends.
Diagramme, SmartArt und OLE-Objekte verschwinden beim Speichern in WordCraft stillschweigend, DeckCraft verwirft beim Schließen Änderungen ohne Nachfrage. Nur mit Kopien arbeiten.
Einordnung: Office-Nachbauten in Rust, binnen Tagen
Die Geschwindigkeit ist das eigentlich Neue. Das GridCraft-Repository wurde am 5. Oktober 2026 angelegt, DeckCraft hieß bis zum 6. Oktober noch SlideCraft, die ersten Versionen von WordCraft, GridCraft und DeckCraft erschienen am 7. Oktober – und am 12. Oktober stand bereits Version 0.6.1 bereit. PdfCraft, bis zum 7. Oktober unter dem Namen PrintCraft geführt, ist mit einem Start am 2. Oktober das älteste der vier Programme. Die Beitragsstatistiken der Repositories benennen den Grund: Bei WordCraft stammten 34 von 45 Commits vom KI-Modell Claude Opus 5.5, bei PdfCraft 452 von 627, der Rest von jeweils 10 bis 98 menschlichen Beteiligten.
Technisch gleichen die vier den Adobe-Nachbauten: reines Rust, eigene GPU-Oberfläche ohne Electron, native Builds für Windows, macOS, Linux und FreeBSD, dazu Browser-Versionen per WebAssembly. Alle arbeiten lokal – „Everything runs locally on your own files. No cloud round-trips“, heißt es auf der Projektseite –, GridCraft und PdfCraft versprechen ausdrücklich keine Telemetrie. Lizenz ist MIT oder Apache 2.0. Die Formate implementiert das Projekt nach den öffentlichen Spezifikationen ECMA-376/ISO 29500 (OOXML) und ODF 1.3; Code aus LibreOffice oder anderen Copyleft-Projekten ist laut Anweisungsdateien der Agenten tabu.
WordCraft: Textverarbeitung mit Word-Menüband
WordCraft öffnet und speichert .docx und zusätzlich .odt, .rtf, .html, .md, .tex und .txt; alte .doc-Dateien werden nur importiert, PDF nur exportiert – mit echtem, durchsuchbarem Text, Links und Lesezeichen. Die Funktionsliste liest sich wie das Inhaltsverzeichnis von Word: Formatvorlagen, Listen, Tabellen, Kopf- und Fußzeilen, Inhaltsverzeichnis, Fußnoten, Zitate in zwölf Stilen, Änderungsverfolgung, Kommentare, Dokumentvergleich, Serienbriefe aus CSV oder .xlsx und Formeln. Laut Projekt decken Befehle 88 Prozent des Word-Menübands ab; die Selbsteinschätzung „bereit für echte Arbeit“ liegt bei rund 60 Prozent, für den Büroalltag bei 63 Prozent. Seit dem 12. Oktober druckt WordCraft direkt, zuvor fehlte das.
Die Roadmap nennt offen, warum es keine Beta ist: DOCX sei „nie an realen Dateien getestet“ worden, Diagramme, SmartArt und OLE-Objekte gehen stillschweigend verloren, die Seitenumbrüche weichen von Word ab, weil die Schrift Aptos fehlt und Spalten nicht ausgeglichen werden, Inhaltssteuerelemente verschwinden. Die Oberfläche gibt es in 18 Sprachen inklusive Deutsch, die Rechtschreib- und Grammatikprüfung aber nur für Englisch, Polnisch und Portugiesisch – für deutsche Texte ein echter Nachteil gegenüber LibreOffice. Das Projekt verweist auf das Tempo: Ein 188-seitiges Dokument setzt WordCraft nach Eigenangabe beim Tippen in 1,4 Millisekunden neu.
GridCraft: Tabellenkalkulation mit 513 Excel-Funktionen

GridCraft beherrscht laut README 513 von 523 Excel-Tabellenfunktionen einschließlich dynamischer Arrays, LET, LAMBDA, MAP und REDUCE; es fehlen Exoten wie STOCKHISTORY, RTD oder die Copilot-Funktionen. PivotTables mit Feldliste, Filtern und Datumsgruppierung werden gelesen und geschrieben, 17 Diagrammtypen sind vorhanden, Sparklines, bedingte Formatierung, Datenüberprüfung, Kommentare und Druckeinstellungen überleben laut Projekt den .xlsx-Roundtrip. Die Selbsteinschätzung: rund 50 Prozent bereit für echte Arbeit, PivotTables bei 45, Diagramme bei 30 Prozent.
Die Lücken sind deutlich benannt: Arbeitsmappen mit 100 Megabyte öffnen nicht, .xls wird nur teilweise gelesen (Werte, Formeln, Zahlenformate – keine Formatierungen, Diagramme oder Kommentare), .ods und .xlsb nur als Werte, Diagramme verlieren beim Speichern Typ und Optionen. VBA-Makros sind bewusst außen vor; GridCraft bringt stattdessen eigene aufgezeichnete Skripte mit. Für deutsche Nutzer wiegt am schwersten: Formeln und Zahlenformate sind bislang nur in der US-Schreibweise vorhanden, also SUM statt SUMME und Punkt statt Komma; eine deutsche Formelsprache ist in Arbeit. Die Version 0.6.1 nennt Deutsch, Tschechisch und Französisch als neue Oberflächensprachen, die Roadmap spricht zugleich davon, dass nur das Menüband übersetzt sei – der Stand ist im Fluss.

DeckCraft: Präsentationen mit Morph und Referentenansicht
DeckCraft öffnet und speichert .pptx, exportiert PDF (Folien, Notizen, Handzettel mit markierbarem Text), PNG, JPEG und Gliederungen. An Bord sind Folienmaster mit elf Layouts, acht eigene Designs, mehr als 150 Formen, Übergänge inklusive Morph, Eingangs-, Betont-, Ausgangs- und Pfadanimationen, Referentenansicht, Probelauf mit Zeitmessung, Stift und automatische Wiederherstellung. Nach eigener Messung deckt DeckCraft 79 Prozent der PowerPoint-Funktionen ab, bei den Kernfunktionen 92 Prozent; die Praxistauglichkeit schätzt das Team auf rund 55 Prozent.

Nicht unterstützt sind makrofähige Dateien (.pptm), das alte .ppt-Format und .odp; Videoexport fehlt, und eingebettete WMV- oder WMA-Medien werden zwar mitgeführt, aber nicht abgespielt. Die Roadmap listet zwei Fehler, die man kennen sollte, bevor man eine Präsentation anvertraut: DeckCraft verwirft eine bearbeitete Präsentation beim Schließen ohne Nachfrage, und auf manchen Windows-Grafikkarten stürzt es beim Start ab. Die Oberfläche ist bislang nur englisch; SmartArt ist zu einem Drittel vorhanden.
PdfCraft: die PDF-Werkbank – reifer als die Office-Apps

PdfCraft ist unter den vier Programmen das älteste und am weitesten gediehene – und für viele Nutzer das nützlichste, weil Acrobat Pro für Alltagsaufgaben wie Seiten ordnen oder Formulare ausfüllen schlicht zu teuer ist. Das README zählt als „heute gut“ auf: Anzeigen und Suchen, Ordnen, Zusammenführen und Teilen, die meisten Kommentararten, Formulare ausfüllen und erstellen (mit JavaScript in einer Sandbox), Passwörter, Schwärzen und Bereinigen, einfache digitale Signaturen nach PAdES, Drucken sowie eine Barrierefreiheitsprüfung. Die Verschlüsselung deckt laut Projekt alle Revisionen des PDF-Standards von RC4 bis AES-256 ab, und über den 983 Dateien umfassenden Testkorpus von pdf.js meldet das Projekt null Abstürze.
Dünn bleibt, was Acrobat teuer macht: Das Bearbeiten vorhandener Texte ist laut Projekt unzuverlässig, die OCR erkennt nur lateinische Buchstaben ohne Umlaute und liefert keinen bearbeitbaren Text, Office-Dateien lassen sich nicht in PDF umwandeln, der Word-Export verliert das Layout, PDF/A ist nur teilweise, PDF/X und PDF/UA gar nicht umgesetzt. Die Seitenanzeige stammt vorerst aus einer fremden Rust-Bibliothek, bis der eigene Renderer fertig ist. Die Oberfläche ist zu 99 Prozent auf Deutsch übersetzt, die Selbsteinschätzung liegt bei 49 Prozent gegenüber Acrobat Pro insgesamt und 66 Prozent für Nutzer, die nur die Grundfunktionen brauchen. Wer vor allem Vorlagen und Formulare ausfüllt – etwa die kostenlosen Drohnen-Protokolle und PDF-Vorlagen von Drohnen.de oder die Dokumentvorlagen von Novulux –, ist mit PdfCraft nach heutigem Stand bereits gut bedient.
Dateiformate im Überblick
| App | Lesen und Schreiben | Nur Lesen / Import | Nur Export | Nicht unterstützt |
|---|---|---|---|---|
| WordCraft | .docx (auch passwortgeschützt), .odt, .rtf, .html, .md, .tex, .txt | .doc (Word 97–2003) | PDF, Seitenbilder | .doc schreiben, VBA-Makros |
| GridCraft | .xlsx (Formeln, Formate, Diagramme, Pivots), CSV, TSV | .xls teilweise, .xlsb und .ods nur Werte | PDF, HTML, JSON, Druck | .ods schreiben, VBA, Power Query (nur CSV/JSON/HTML), verschlüsselte .xls |
| DeckCraft | .pptx (an realen Decks laut Projekt ungemessen) | .potx, .ppsx (werden als .pptx gespeichert) | PDF, PNG, JPEG, Gliederung | .pptm, .ppt, .odp, Keynote, Videoexport |
| PdfCraft | PDF (inkl. Verschlüsselung, Formulare, Kommentare) | Bilder, Scans (OCR nur lateinisch ohne Umlaute) | .docx, RTF, HTML, .pptx (jeweils einfach) | Office → PDF, PDF/X, PDF/UA, XFA vollständig |
Der wichtigste Satz in allen drei Office-Roadmaps lautet sinngemäß gleich: Niemand hat bisher bestätigt, dass Microsoft Office die Ausgabedateien über einen realen Dokumentenbestand hinweg ohne Reparaturhinweis öffnet. Wer Dateien an Kollegen oder Kunden weitergibt, sollte sie vorher in Word, Excel oder PowerPoint – oder in LibreOffice – gegenprüfen.
Vergleich: Crafting Apps gegen LibreOffice, OnlyOffice und Microsoft 365
| Kriterium | WordCraft / GridCraft / DeckCraft | LibreOffice | OnlyOffice | Microsoft 365 |
|---|---|---|---|---|
| Preis | kostenlos, Open Source | kostenlos, Open Source | Desktop kostenlos, Open Source | Abo |
| Bedienung | Menüband wie Office | klassische Menüs, optional Registerleiste | Menüband ähnlich Office | Original |
| Reife | Alpha, Tage alt | seit 2011, Vorgänger seit den 1990ern | seit über zehn Jahren | Referenz |
| OOXML-Treue | ungetestet an realen Dateien, Verluste bei Diagrammen/SmartArt | gut, gelegentliche Layoutabweichungen | sehr gut, OOXML als natives Format | Referenz |
| Deutsch | Oberfläche teils, keine Rechtschreibprüfung | vollständig inklusive Wörterbuch und Formelsprache | vollständig | vollständig |
| Makros | eigene Skripte, kein VBA | Basic, Python; VBA eingeschränkt | JavaScript-Makros | VBA |
| Cloud / Konto | nein | nein | optional | ja |
| KI-Steuerung | CLI, JSON, MCP-Server | nein (Erweiterungen) | Plug-ins | Copilot (Aufpreis) |
Für den deutschen Büroalltag ist LibreOffice den Crafting Apps heute in fast jedem Punkt voraus, OnlyOffice bei der Office-Treue sogar noch deutlicher. Was die Crafting Apps allein bieten, ist die exakte Office-Bedienung ohne Microsoft-Konto und die Fernsteuerung durch KI-Assistenten – ein Argument eher für Entwickler als für Sachbearbeiter. Wer nur deshalb ein Abo kündigen möchte, sollte zuvor die Kündigungsbedingungen prüfen; für Streaming-Abos hat der EuGH die Widerrufsregeln 2026 geschärft, wie unser Beitrag zum EuGH-Urteil zum Abo-Widerruf zeigt – für Software-Abos gelten eigene Vertragsbedingungen.

Für wen sich der Wechsel lohnt – und für wen nicht
PDF-Alltag ohne Acrobat
Seiten ordnen, Dokumente zusammenführen, Formulare ausfüllen, Passwörter setzen, Kommentare anbringen: Dafür ist PdfCraft bereits brauchbar, kostenlos, auf Deutsch und ohne Konto.
Privatnutzer mit Word-Gewohnheit
Briefe, Listen, einfache Präsentationen funktionieren. Ohne deutsche Rechtschreibprüfung und deutsche Formeln bleibt der Nutzen begrenzt; beide Punkte stehen auf der Roadmap. Bis dahin ist LibreOffice die bessere kostenlose Wahl.
Unternehmen und Teams
Ungetestete OOXML-Treue, stiller Verlust von Diagrammen und SmartArt, kein VBA, Datenverlust beim Schließen: Für Dokumente, die andere weiterbearbeiten müssen, sind die Office-Apps derzeit ungeeignet.
Wer die Apps auf einem Windows-Rechner testet, sollte zwei Hinweise aus den READMEs kennen: Die Programme starten standardmäßig mit DirectX 12, weil OpenGL auf manchen AMD-Treibern abstürzt, und der Vulkan-Modus kann auf bestimmten Intel-Grafiktreibern Probleme machen. Ein aktueller Grafiktreiber und – bei größeren Tabellen – ausreichend Arbeitsspeicher helfen; die Apps selbst sind mit 60 bis 120 Megabyte genügsam.
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Häufige Fragen zu WordCraft, GridCraft, DeckCraft und PdfCraft
Kann WordCraft Word-Dateien öffnen und speichern?
Ja, .docx wird gelesen und geschrieben, auch mit Passwortschutz; alte .doc-Dateien werden nur importiert. Diagramme, SmartArt, OLE-Objekte und Inhaltssteuerelemente gehen beim Speichern verloren, und das Projekt hat die Kompatibilität nach eigener Aussage noch nicht an realen Dokumenten geprüft.
Gibt es GridCraft mit deutschen Formeln wie SUMME?
Noch nicht. Formeln und Zahlenformate sind nur in der US-Schreibweise vorhanden (SUM, Dezimalpunkt). Eine deutsche Formelsprache ist in Entwicklung; die Oberfläche wird seit Version 0.6.1 teilweise auf Deutsch angeboten.
Unterstützt GridCraft VBA-Makros?
Nein, VBA liegt laut Roadmap bewusst außerhalb des Projektumfangs. GridCraft bietet stattdessen eigene aufgezeichnete und bearbeitbare Skripte.
Öffnet DeckCraft alte PowerPoint-Dateien (.ppt)?
Nein. DeckCraft liest und schreibt nur .pptx sowie .potx und .ppsx; .ppt, .pptm und .odp werden nicht unterstützt. Exportiert wird nach PDF, PNG, JPEG und als Gliederung, ein Videoexport fehlt.
Kann PdfCraft Text in einem PDF bearbeiten?
Nur eingeschränkt. Das Projekt selbst bezeichnet das Bearbeiten vorhandener Texte als unzuverlässig, besonders bei asiatischen oder rechtsläufigen Schriften. Kommentare, Formulare, Seiten ordnen, Zusammenführen, Schwärzen und Passwörter funktionieren dagegen.
Hat PdfCraft eine Texterkennung (OCR)?
Ja, aber nur für lateinische Buchstaben ohne Akzente und Umlaute, ohne Schräglagenkorrektur und ohne Ausgabe als bearbeitbarer Text. Für deutsche Scans ist die OCR damit derzeit kaum brauchbar.
Laufen die Office-Apps komplett offline?
Ja. Alle vier arbeiten lokal ohne Konto; GridCraft und PdfCraft erklären ausdrücklich, keine Telemetrie zu senden. Der optionale MCP-Server für KI-Assistenten ist standardmäßig abgeschaltet und öffnet laut PdfCraft keinen Netzwerkport.
Ist das Nachbauen von Word und Excel erlaubt?
Die Apps nutzen die öffentlichen Formatstandards ECMA-376 und ODF und beobachten das Original nur von außen; Funktionen und Bedienkonzepte sind nicht urheberrechtlich geschützt. Offen ist, ob die kopierte Oberfläche als geschütztes Erscheinungsbild gilt. Microsoft hat sich nicht geäußert. Diese Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.
Fazit: PdfCraft lohnt sich jetzt, die Office-Apps brauchen noch Monate
PdfCraft ist die Überraschung des Pakets: Für das, was die meisten Menschen mit PDFs tun, reicht es heute schon – kostenlos, deutschsprachig und ohne Cloud. WordCraft, GridCraft und DeckCraft sind beeindruckende Demonstrationen dessen, was KI-Agenten in einer Woche bauen können, aber noch keine Werkzeuge für Dokumente, die andere weiterbearbeiten sollen.
Wer Microsoft 365 loswerden will, bekommt mit LibreOffice oder OnlyOffice heute die bessere Antwort. Wer beobachten möchte, wie schnell sich die Crafting Apps entwickeln, installiert sie daneben, arbeitet mit Kopien – und prüft jede Datei, bevor sie das Haus verlässt.
Drohnen-Einsatzprotokoll als PDF – ideal zum Ausprobieren in PdfCraft
TransparenzQuellen und Datenbasis10 Einträge
Funktions- und Formatangaben stammen aus den READMEs, Roadmaps und Formattabellen der Projekte (Stand 12. Oktober 2026) und sind Herstellerangaben; Prozentwerte sind Selbsteinschätzungen. Unabhängige Tests der vier Apps lagen zum Redaktionsschluss nicht vor.
- WordCraft README und Roadmap – Formate, Funktionen, Sprachen, „Why not beta“ (Herstellerquelle)
- GridCraft README und Roadmap – Funktionsumfang, PivotTables, VBA-Ausschluss, Lokalisierung (Herstellerquelle)
- GridCraft: Formattabelle – .xls, .xlsb, .ods, CSV im Detail (Herstellerquelle)
- DeckCraft README und Roadmap – Funktionsabdeckung, Formate, bekannte Fehler (Herstellerquelle)
- PdfCraft README und Roadmap – „Good today“, Lücken, Telemetrie, Testkorpus (Herstellerquelle)
- getartcraft.com: The Crafting Apps – Lokale Verarbeitung, Lizenzaussage, App-Liste (Herstellerquelle)
- Hardwareluxx, 13. Oktober 2026 – Vorstellung der Office-Nachbauten, Clean-Room-Ansatz (Fachmedium)
- Tom’s Hardware, 11. Oktober 2026 – Ankündigung von WordCraft, GridCraft und DeckCraft (Fachmedium)
- ad-hoc-news, 9. Oktober 2026 – Fehlende Stellungnahmen von Microsoft, Adobe und Document Foundation (Medienquelle)
- Android Digital, 12. Oktober 2026 – Einordnung zu Reverse Engineering und Trade Dress (Medienquelle)
Disclaimer: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 13. Oktober 2026 auf Basis von Herstellerdokumentation und Medienberichten; er stellt keinen eigenen Test dar. Rechtliche Einordnungen sind redaktionelle Zusammenfassungen und ersetzen keine Rechtsberatung. Alle vier Programme sind Alpha-Software, die Dokumente verändern oder beschädigen kann – nur mit Kopien arbeiten und Ergebnisse vor der Weitergabe prüfen. Funktionen und Formate ändern sich derzeit mit jeder Version.
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