Menu

Skip to content
  • Startseite
    • zur Startseite
    • Drohne kaufen – Beratung
    • Drohnen unter 250 Gramm
    • Drohnen sortiert nach Drohnenklassen
    • Anleitungen & Tipps
    • Die besten Drohnen für Kinder im Test
    • Drohnen unter 50 Euro
    • Drohnen unter 100 Euro
    • Drohnen unter 500 Euro
    • Drohnen unter 1000 Euro
    • günstige Drohne als Geschenk
    • Dji Drohnen – Übersicht
  • Testberichte
    • Top10: Drohnen & Quadrocopter
    • Top10: Drohne mit Kamera
    • Top10: Fun- und Spielzeug-Drohnen
    • Top10: Profi-Drohnen
    • Die 10 besten Action-Kameras
    • Top10: FPV-Brillen
    • Drohnen-Vergleiche
    • Top10: Mähroboter
    • Top10: Saugroboter
    • Beste 360 Grad Kameras
    • Beste FPV-Drohnen
    • Top10: Handheld Steadycam Gimbals
  • Versicherungen
    • ➤ Vergleich Drohnenversicherung
    • Kurzzeit-Versicherungen
    • PHV Versicherungen im Test
    • Plakette / Kennzeichen
  • Gesetz
    • Übersicht
    • Die neue EU Drohnenverordnung
    • Registrierung EU Drohnen-Piloten
    • Drohnenführerschein – Alle Details
    • – Führerschein-Verlängerung
    • – Fernpilotenzeugnis A2
    • EU Gesetze je Drohnen-Modell
    • Die neuen Drohnen-Klassen
    • Kennzeichen
    • Deutsche LuftVO
    • Versicherungspflicht
    • Im Wohngebiet fliegen?
    • Spezielle Kategorie [ Specific ]
    • Drohnen im Urlaub / Ausland in 2026
  • Forum
  • Shop
    • Drohnen Shop
    • Drohnen-Kennzeichen
    • Führerschein-Karte

DJI AP100 für Matrice 400: Fallschirm, Preis & C5/C6

DJI AP100 Fallschirm für Matrice 400: Preis, C5/C6, STS-01, STS-02, Technik und Kauf

DJI Enterprise · Fallschirmsystem · Matrice 400 · C5/C6

Mit dem DJI AP100 Parachute erhält die DJI Matrice 400 ein vollständig integriertes Fallschirm- und Flugabbruchsystem für besonders anspruchsvolle Enterprise-Einsätze. Das rund 935 Gramm schwere Sicherheitsmodul kombiniert einen aktiv ausgeworfenen Fallschirm mit einem unabhängigen Flight Termination System, einer eigenen Sensorik, redundanter Kommunikation und einer autonomen Notstromversorgung.

Im Ernstfall stoppt das System zunächst die Motoren und wirft anschließend den Fallschirm aus. DJI nennt für den kompletten automatischen Auslösevorgang eine Reaktionszeit von höchstens 600 Millisekunden. Bei einer Auslösung ab mindestens 30 Metern Höhe soll die Matrice 400 auf eine stabilisierte Sinkgeschwindigkeit von höchstens fünf Metern pro Sekunde abgebremst werden.

Besonders relevant ist der DJI AP100 für professionelle Einsätze nach den europäischen Standardszenarien. Eine bereits vorhandene Matrice 400 kann durch die Kombination mit dem AP100 die betrieblichen Sicherheitsanforderungen für C5 beziehungsweise STS-01 erfüllen. Für C6 beziehungsweise STS-02 genügt eine nachträgliche Montage dagegen ausdrücklich nicht: Dafür wird die werkseitig zertifizierte DJI Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo mit integriertem AP100 benötigt.

  • Nur für Matrice 400
  • 935 g Gewicht
  • Auslösung ≤ 600 ms
  • Sinkrate ≤ 5 m/s
  • Effektiv ab 30 m
  • IP55
  • C5 und C6 je nach Konfiguration
  • Automatisch und manuell
Preis und Verfügbarkeit
C5/C6 richtig erklärt
So funktioniert der AP100
Technische Daten
Videos ansehen
Zum FAQ

DJI AP100 bei Globe Flight kaufen oder anfragen

Globe Flight führt den DJI AP100 Parachute als autorisierter DJI-Enterprise-Händler. Im Shop ist das Fallschirmsystem für die DJI Matrice 400 mit der Artikelnummer 12277 und der GTIN 6937224150300 gelistet. Der angezeigte Preis beträgt aktuell 991,60 Euro netto beziehungsweise rund 1.180 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Preis netto
991,60 Euro
Preis brutto
ca. 1.180,00 Euro
Kompatibilität
DJI Matrice 400
Händler
Globe Flight Enterprise

DJI AP100 bei Globe Flight ansehen
DJI Matrice 400 und Zubehör

Wichtig: Der allgemeine Globe-Flight-Gutscheincode DROHNENDE5 gilt nicht für DJI-Enterprise-Produkte. Beim AP100 sind der im Shop angezeigte Preis beziehungsweise individuell vereinbarte Enterprise-Konditionen maßgeblich.

Das Wichtigste zum DJI AP100 in 30 Sekunden

  • Kompatibilität: Der DJI AP100 wurde ausschließlich für die DJI Matrice 400 entwickelt.
  • Fallschirm plus FTS: Das System kombiniert ein Parachute Recovery System mit einem unabhängigen Flight Termination System.
  • Schnelle Reaktion: Motorabschaltung und Aktivierung des Gasgenerators erfolgen laut DJI innerhalb von höchstens 600 Millisekunden.
  • Sinkgeschwindigkeit: Bei einer Auslösung ab mindestens 30 Metern soll die stabilisierte Sinkrate höchstens fünf Meter pro Sekunde betragen.
  • Auslösearten: Automatisch bei erkannten Fluganomalien oder Geocaging-Verletzungen sowie manuell über DJI Pilot 2 und unter bestimmten Voraussetzungen über DJI FlightHub 2.
  • Unabhängige Stromversorgung: Zwei Kondensatoren ermöglichen bis zu eine Stunde Notstromversorgung.
  • C5-Nachrüstung: Eine bestehende Matrice 400 kann mit dem AP100 für C5 beziehungsweise STS-01 qualifiziert werden.
  • C6 nicht nachrüstbar: Für C6 beziehungsweise STS-02 ist die werkseitig zertifizierte Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo erforderlich.
  • Wetterfest: IP55 und ein angegebener Temperaturbereich von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius.
  • Einwegsystem: Nach einer Auslösung muss der komplette AP100 ersetzt und die Drohne geprüft werden.

Passende Ratgeber auf Drohnen.de


Enterprise-Drohne
DJI Matrice 400 im vollständigen Überblick
Technik, Flugzeit, Nutzlasten, Sensorik und professionelle Einsatzbereiche


Video
DJI Matrice 400 vorgestellt
Power-Drohne, Reichweite, Nutzlast und Hinderniserkennung im Video


Drohnenrecht
STS-01, STS-02, PDRA und SORA erklärt
Standardszenarien und Genehmigungswege in der speziellen Kategorie


Fernpilotenzeugnis
STS-Drohnenführerschein und Zertifikat
Voraussetzungen für professionelle Einsätze nach Standardszenarien


EU-Regeln
EU-Drohnenverordnung im Überblick
Open, Specific, Registrierung, Versicherung und weitere Vorgaben


Robustheit
Matrice 400 im Zuverlässigkeits- und Extremtest
Hitze, Frost, Staub, Feuchtigkeit und Belastungsprüfungen

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist der DJI AP100?
  2. Preis und Verfügbarkeit
  3. C5 und C6 richtig erklärt
  4. STS-01 und STS-02 im Vergleich
  5. So funktioniert der Fallschirm
  6. Flight Termination System
  7. Automatische und manuelle Auslösung
  8. Geocaging und FlightHub 2
  9. Selbstdiagnose und Redundanz
  10. Unabhängige Stromversorgung
  11. Auslösehöhe und Sinkgeschwindigkeit
  12. Akustische und visuelle Alarme
  13. Montage und Transport
  14. Auswirkungen auf die Radarsensoren
  15. Gimbal-Sicherungsleine
  16. Gewicht, Flugzeit und Nutzlast
  17. IP55 und Umgebungsbedingungen
  18. Technische Daten
  19. Lieferumfang
  20. Checkliste vor dem Einsatz
  21. Was passiert nach der Auslösung?
  22. Geeignete Einsatzbereiche
  23. Grenzen des Sicherheitssystems
  24. Videos zum DJI AP100
  25. FAQ
  26. Fazit

Was ist der DJI AP100 Parachute?

DJI AP100 Fallschirm für die DJI Matrice 400Der DJI AP100 ist ein speziell für die DJI Matrice 400 entwickeltes Fallschirmrettungssystem. Anders als ein einfacher passiver Rettungsschirm ist der AP100 als umfassendes Sicherheitsmodul aufgebaut. Er besitzt ein eigenes Flugsteuerungssystem, eigene Sensoren, eine unabhängige Stromversorgung, redundante Kommunikationswege und ein integriertes Flugabbruchsystem.


Der Fallschirm wird am Heck der Matrice 400 montiert. Die Position wurde so gewählt, dass Akkuwechsel und Nutzlastbetrieb weiterhin möglich bleiben. Auch der Transport soll unkompliziert bleiben: Die Matrice 400 passt laut DJI mit montiertem Fallschirm in den vorgesehenen Transportkoffer.

DJI positioniert den AP100 nicht nur als Zubehör zum Schutz der Drohnenplattform. Die zentrale Aufgabe besteht darin, im Fall eines irreversiblen technischen Problems die Folgen eines Absturzes für Personen, Sachwerte, Nutzlasten und Einsatzumgebung zu begrenzen.

Parachute Recovery System

Der aktiv ausgeworfene Rettungsschirm soll die Sinkgeschwindigkeit der schweren Enterprise-Drohne deutlich reduzieren.

Flight Termination System

Das unabhängige FTS stoppt die Motoren, bevor der Fallschirm ausgeworfen wird.

Eigene Sensorik

Eine unabhängige Flugsteuerung mit eigener IMU überwacht Fluglage und Geschwindigkeit.

Redundante Kommunikation

Daten der Drohne und des Fallschirms werden fortlaufend abgeglichen und validiert.

Autonome Stromversorgung

Doppelkondensatoren halten das Sicherheitsmodul auch bei Ausfall der Drohnenversorgung aktiv.

Regulatorische Integration

Je nach Plattformkonfiguration unterstützt der AP100 C5-, C6-, STS-01- und STS-02-Einsätze.

DJI AP100 Preis und Verfügbarkeit in Deutschland

Der DJI AP100 wird nicht als klassisches Consumer-Zubehör im regulären DJI-Onlineshop vermarktet. Der Vertrieb erfolgt über autorisierte DJI-Enterprise-Händler, die zusätzlich Beratung, Systemkonfiguration, Dokumentation, Schulung und die Einordnung des vorgesehenen Einsatzprofils übernehmen können.

Angabe Stand
Preis bei Globe Flight 991,60 Euro netto
Preis inklusive 19 Prozent Umsatzsteuer ca. 1.180,00 Euro
Artikelnummer Globe Flight 12277
GTIN/EAN 6937224150300
Vertrieb Autorisierte DJI-Enterprise-Händler
Markteinführung 8. Juli 2026
Kompatible Plattform DJI Matrice 400

Preis und Lieferstatus vor der Bestellung prüfen

Bei Enterprise-Produkten können Lieferstatus, Steuerdarstellung, Beratungspakete und Systemkonfiguration vom üblichen Consumer-Shop abweichen. Vor einer Bestellung sollte insbesondere geklärt werden, ob nur der AP100 für eine vorhandene Matrice 400 benötigt wird oder ob für STS-02 die werkseitig zertifizierte Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo erforderlich ist.

Aktuellen AP100-Preis prüfen
Informationen von Globe Flight

DJI AP100, C5 und C6: Der entscheidende Unterschied

Die Aussagen zu C5 und C6 müssen genau differenziert werden. Der AP100 macht nicht automatisch jede Matrice 400 zu einer C6-Drohne. Entscheidend ist, ob der Fallschirm an einer bereits vorhandenen Plattform nachgerüstet wird oder ob ein ab Werk zertifiziertes Gesamtsystem gekauft wird.

C6 kann nicht durch eine einfache Nachrüstung erreicht werden

Eine bereits vorhandene Matrice 400 kann durch die Montage des AP100 die Anforderungen für C5 beziehungsweise UK5 erfüllen. Eine C6- beziehungsweise UK6-Klassenkennzeichnung darf dagegen nur für ein werkseitig zertifiziertes System vergeben werden. Dafür ist die neue DJI Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo mit integriertem AP100 erforderlich.

Konfiguration Mögliche Klasse Relevantes Standardszenario
Bestehende Matrice 400 plus nachgerüsteter AP100 C5 beziehungsweise UK5 STS-01
Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo ab Werk C6 beziehungsweise UK6 STS-02
AP100 allein ohne passende Plattform und Dokumentation Keine eigenständige Klassenkennzeichnung Kein automatischer Zugang zu einem STS

Die Klassenkennzeichnung ist außerdem nur ein Teil der Voraussetzungen. Betreiber müssen unter anderem die Anforderungen des jeweiligen Standardszenarios, die Erklärung gegenüber der zuständigen Luftfahrtbehörde, den kontrollierten Bodenbereich, das Betriebshandbuch, die Kompetenz des Fernpiloten und weitere betriebliche Bedingungen erfüllen.

STS-01 und STS-02: Was ermöglicht der AP100?

Die europäischen Standardszenarien gehören zur speziellen Betriebskategorie. Sie definieren vorab festgelegte Einsatzbedingungen, unter denen ein Betreiber nach Abgabe einer vollständigen Erklärung tätig werden kann. Der AP100 liefert dafür einen wichtigen technischen Baustein, ersetzt aber keine Einsatzplanung und keine übrigen Betreiberpflichten.

Merkmal STS-01 STS-02
Drohnenklasse C5 C6
Sichtverbindung VLOS BVLOS mit Luftraumbeobachtern
Umgebung Kontrollierter Bodenbereich in besiedelter Umgebung Kontrollierter Bodenbereich in dünn besiedelter Umgebung
AP100-Konfiguration Nachrüstung einer bestehenden Matrice 400 möglich Werkseitige Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo erforderlich
Typische Einsätze Urbane Inspektion, BOS, Baustellen, Gebäudeeinsätze Leitungen, Pipelines, Verkehrswege und längere BVLOS-Missionen

Ein Fallschirm ist keine pauschale Betriebsgenehmigung

Auch mit C5- oder C6-Klassenkennzeichnung darf nicht automatisch überall geflogen werden. Geografische UAS-Gebiete, Luftraumbeschränkungen, Datenschutz, Versicherung, Betreiberregistrierung, Fernpilotenqualifikation, kontrollierte Bodenbereiche und die Anforderungen des konkreten Standardszenarios bleiben bestehen.

So funktioniert der DJI AP100 im Notfall

Das System folgt bei einer erkannten Gefahr einer festgelegten Sicherheitssequenz. Diese Reihenfolge ist entscheidend, weil ein Fallschirm nicht zuverlässig arbeiten kann, solange die Rotoren mit hoher Geschwindigkeit weiterdrehen.

1
Fluganomalie erkennen

Die Sensoren überwachen unter anderem Fluglage und Geschwindigkeit der Matrice 400.

2
Daten validieren

Die unabhängige AP100-Steuerung gleicht eigene Sensordaten mit den Daten der Drohne ab.

3
FTS aktivieren

Das unabhängige Flight Termination System unterbricht die Motorleistung.

4
Rotoren stoppen

Die Propeller werden vor dem Fallschirmauswurf angehalten, damit sich keine Leinen verfangen.

5
Gasgenerator zünden

Der Gasgenerator erzeugt den Druck für den schnellen aktiven Auswurf des Fallschirmpakets.

6
Fallschirm entfalten

Der Nylon-Schirm öffnet sich und erzeugt den erforderlichen Luftwiderstand.

7
Sinkflug stabilisieren

Ab ausreichender Höhe soll die Sinkgeschwindigkeit auf höchstens fünf Meter pro Sekunde sinken.

8
Umgebung warnen

Akustische Signale und intensive Blinklichter bleiben nach der Auslösung bis zu eine Stunde aktiv.

Flight Termination System: Motoren stoppen, bevor der Schirm öffnet

Das Flight Termination System ist einer der wichtigsten Bestandteile des DJI AP100. Es beendet den regulären Flugbetrieb, indem es die Motorleistung unabhängig von der normalen Flugsteuerung unterbricht. Erst danach wird das elektrische Signal an den Gasgenerator übermittelt.

Damit soll verhindert werden, dass sich Fallschirmleinen oder Schirmmaterial in weiterlaufenden Propellern verfangen. Zugleich reduziert der Rotorstopp das Risiko, dass eine bereits beschädigte oder unkontrollierbare Drohne nach der Auslösung weiterhin Schub erzeugt.

Unabhängige Steuer- und Rotorstopp-Verbindungen

Das FTS ist nicht lediglich eine Softwarefunktion der Matrice 400. Der AP100 verfügt über unabhängige Steuer- und Rotorstopp-Verbindungen. Dadurch soll der Flugabbruch auch dann funktionieren, wenn zentrale Systeme der Drohne oder die normale Stromversorgung ausgefallen sind.

Automatische und manuelle Auslösung

Der DJI AP100 unterstützt mehrere Auslösewege. Die automatische Reaktion soll besonders dann helfen, wenn eine Anomalie schneller erkannt wird, als ein Pilot reagieren könnte. Gleichzeitig bleibt eine manuelle Aktivierung möglich, wenn der Fernpilot eine kritische Situation frühzeitig beurteilt.

Automatische Auslösung bei Fluganomalien

Das System kann automatisch auslösen, wenn ungewöhnliche Werte bei Fluglage oder Geschwindigkeit erkannt werden. Dazu gehören beispielsweise extreme Nick- oder Rollwinkel sowie eine anormale Sinkbewegung. Die genauen Entscheidungen beruhen auf den Sensordaten und den integrierten Algorithmen des Systems.

Manuelle Auslösung in DJI Pilot 2

Der Fernpilot kann den AP100 über einen Schieberegler auf dem Bildschirm in DJI Pilot 2 aktivieren. Die bewusste Schiebebewegung soll eine unbeabsichtigte Auslösung durch einfaches Antippen verhindern.

Fernauslösung über DJI FlightHub 2

In unterstützten Ländern kann das FTS auch über die entsprechende FlightHub-2-Webseite ausgelöst werden. Dafür werden die Seriennummer des Fluggeräts und ein Verifizierungscode benötigt. Außerdem müssen die erforderliche Mobilfunk- und Internetverbindung verfügbar sein.

Keine Auslösung am Boden

Solange die Matrice 400 noch nicht gestartet ist, kann der Fallschirm weder automatisch noch manuell ausgelöst werden. Dadurch wird das Risiko einer unbeabsichtigten Aktivierung während Transport, Aufbau oder Wartung reduziert.

Geocaging und Remote-FTS über DJI FlightHub 2

Geocaging ist nicht mit einer einfachen Kartenwarnung gleichzusetzen. Der Betreiber legt in DJI Pilot 2 einen räumlich begrenzten Einsatzbereich fest. Verlässt die Drohne die definierte Sicherheitsgrenze, kann das AP100-System automatisch den Flug abbrechen und den Fallschirm auslösen.

Die Funktion ist für Deutschland, die übrigen EU-Mitgliedstaaten sowie verschiedene weitere europäische Länder vorgesehen. Damit kann das technische Sicherheitskonzept eines professionellen Einsatzes zusätzlich gegen ein unbeabsichtigtes Verlassen des vorgesehenen Operationsvolumens abgesichert werden.

Auslöseart Bedienung beziehungsweise Ursache Voraussetzungen
Automatische Fluganomalie Anormale Fluglage oder Geschwindigkeit AP100 aktiv und Systemcheck erfolgreich
Geocaging Überschreiten der in DJI Pilot 2 festgelegten Grenze Unterstützte Region und korrekte Missionskonfiguration
DJI Pilot 2 Manueller Schieberegler auf der Fernsteuerung Aktive Steuerverbindung
DJI FlightHub 2 Remote-Aktivierung über die FTS-Webseite SN, Verifizierungscode, Mobilfunk-Dongle 2, 4G und Internetverbindung

Automatische Auslösung ist im unmittelbaren Startbereich eingeschränkt

Um Schäden durch eine Auslösung im Nahbereich zu vermeiden, wird die automatische Aktivierung unter bestimmten Bedingungen deaktiviert. Dazu gehört ein Bereich mit zehn Metern Radius um den Startpunkt, wenn sich die relative Höhe zugleich innerhalb von 15 Metern oberhalb oder unterhalb des Startpunkts befindet. Im Reinigungsmodus gilt die Einschränkung innerhalb von zehn Metern Radius und bis 15 Meter oberhalb des Startpunkts.

Kontinuierlicher Selbstcheck und doppelte Redundanz

Der AP100 beginnt seine Selbstdiagnose bereits beim Einschalten der Matrice 400. Während des gesamten Fluges werden der Status des Gasgenerators und die Kommunikationsverbindungen überwacht. Erkennt das System eine Störung, erscheint eine Meldung im Health Management System von DJI Pilot 2.

Die unabhängige Flugsteuerung und die eigene IMU ermöglichen eine zusätzliche Bewertung der Fluglage. Intelligente Algorithmen vergleichen die Daten des Fallschirms mit den Daten der Drohnenplattform. Diese Kreuzvalidierung soll verhindern, dass ein einzelner fehlerhafter Messwert zu einer unnötigen Auslösung führt.

Gasgenerator

Der Auslösemechanismus wird kontinuierlich auf seinen Systemstatus überwacht.

Kommunikationswege

Verbindungen zwischen AP100 und Matrice 400 werden während des Betriebs kontrolliert.

Eigene IMU

Die unabhängige Sensorik liefert zusätzliche Daten zu Bewegung und Fluglage.

Datenabgleich

Werte der Drohne und des AP100 werden fortlaufend miteinander verglichen.

DJI Pilot 2 HMS

Warnungen und erkannte Anomalien werden direkt im Statussystem angezeigt.

False-Positive-Schutz

Die redundante Bewertung soll das Risiko einer unbeabsichtigten Auslösung reduzieren.

Unabhängige Stromversorgung mit Doppelkondensatoren

Ein Sicherheitssystem darf nicht vollständig von der Stromversorgung abhängen, deren Ausfall möglicherweise erst den Notfall verursacht. Deshalb besitzt der AP100 zwei integrierte Kondensatoren, die eine unabhängige Notstromversorgung von etwa einer Stunde ermöglichen.

Die Überwachung der Fluglage und die automatische Auslösung bleiben dadurch auch dann möglich, wenn die Hauptversorgung der Matrice 400 ausfällt oder keine aktive E-Port-Verbindung mehr besteht. Die angegebene Laufzeit gilt unter kontrollierten Bedingungen und kann sich durch Temperatur, Alterung und Nutzung verändern.

Auslösehöhe, Reaktionszeit und Sinkgeschwindigkeit

Die drei wichtigsten Leistungswerte des AP100 dürfen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Eine schnelle Auslösung allein garantiert noch keine vollständig stabilisierte Sinkgeschwindigkeit. Der Schirm benötigt ausreichend Höhe, um ausgeworfen, gestreckt und vollständig mit Luft gefüllt zu werden.

Reaktionszeit
höchstens 600 ms
Effektive Höhe
mindestens 30 m
Sinkgeschwindigkeit
höchstens 5 m/s
Maximales Startgewicht
15,8 kg

Unter 30 Metern kann sich der Fallschirm nicht vollständig entfalten

Wird der AP100 unterhalb der effektiven Mindestauslösehöhe aktiviert, kann das Fallschirmpaket zwar ausgeworfen werden. Es steht jedoch möglicherweise nicht genügend Fallhöhe zur Verfügung, um den Schirm vollständig zu öffnen und die Drohne auf höchstens fünf Meter pro Sekunde abzubremsen.

Die Herstellerangaben wurden unter kontrollierten Bedingungen ermittelt. Wind, Temperatur, Flughöhe, tatsächliches Startgewicht, Nutzlastverteilung, Fluglage und Firmware können die reale Leistung beeinflussen. Die genannten Werte sind daher keine Garantie für einen bestimmten Ausgang eines Unfalls.

Akustische und visuelle Alarme nach der Auslösung

Nach einer Aktivierung erzeugt der AP100 laute akustische Warnsignale und intensive Blinklichter. Diese bleiben nach Herstellerangaben etwa eine Stunde aktiv. Dadurch sollen Menschen am Boden gewarnt und Betreiber bei der Ortung der gelandeten beziehungsweise abgestürzten Drohne unterstützt werden.

Die Signale können über die physische Taste am Fallschirmsystem deaktiviert werden. Vor dem Betreten des Bereichs muss dennoch geprüft werden, ob von Akkus, beschädigten Propellern, Nutzlasten oder anderen Komponenten weiterhin eine Gefahr ausgeht.

Heckmontage ohne Behinderung des Akkuwechsels

Der DJI AP100 wird mit einer eigenen Halterung am hinteren Teil der Matrice 400 befestigt. Die Position beeinträchtigt weder den regulären Akkuwechsel noch die vorgesehenen Gimbal-Anschlüsse. Das ist besonders für Einsatzteams wichtig, die mehrere Akkus nacheinander verwenden und kurze Standzeiten benötigen.

Die Matrice 400 soll mit montiertem AP100 weiterhin in den vorgesehenen Transportkoffer passen. Eine vollständige Demontage nach jedem Einsatz ist daher nicht erforderlich. Dennoch müssen Halterung, Schrauben, Kabelklemme, Sicherheitsleine und Gehäuse vor jedem Flug kontrolliert werden.

Wichtig: AP100 deaktiviert zwei mmWave-Radarbereiche

Hinderniserkennung nach unten und hinten wird eingeschränkt

Sobald der AP100 an der Matrice 400 montiert ist, deaktiviert die Drohne automatisch die nach unten und nach hinten gerichteten mmWave-Radare. Damit soll verhindert werden, dass die Radarstrahlung oder erkannte Strukturen des Fallschirms zu Fehlalarmen führen oder der Auswurf behindert wird.

Die Matrice 400 kann dadurch kleine Hindernisse in diesen Richtungen schlechter erkennen. Der Fernpilot muss die Flugumgebung entsprechend beurteilen, größere Sicherheitsabstände einplanen und Hindernisse aktiv umfliegen. Dieser Punkt gehört zwingend in die Einsatzplanung, insbesondere bei Rückwärtsflug, niedriger Flughöhe, komplexen Bauwerken, Leitungen oder Reinigungsmissionen.

Gimbal-Sicherungsleine ist beim Betrieb zwingend erforderlich

Bei einer Fallschirmauslösung entsteht ein erheblicher Öffnungsstoß. Damit sich die montierte Nutzlast nicht vom Gimbal-Anschluss löst, muss die passende Gimbal-Sicherungsleine ordnungsgemäß befestigt werden.

DJI schreibt vor, dass die Sicherungsleine beim Betrieb der Matrice 400 mit AP100 verwendet wird. Eine falsche oder fehlende Befestigung kann dazu führen, dass sich Kamera, LiDAR oder andere Nutzlasten lockern beziehungsweise vollständig lösen.

Nicht mit beliebigen Drittanbieter-Nutzlasten kompatibel

Die mitgelieferten Sicherungsleinen sind für bestimmte DJI-Anschlüsse und Nutzlastkonfigurationen vorgesehen. Sie stellen keine allgemeine Absicherung für beliebige Nutzlasten, Adapter oder Halterungen von Drittanbietern dar.

Gewicht, maximale Startmasse und Einfluss auf die Flugzeit

Mit Halterung wiegt der AP100 ungefähr 935 Gramm. Die maximal unterstützte Startmasse der Matrice 400 bleibt bei 15,8 Kilogramm. Das bedeutet allerdings nicht, dass das zusätzliche Gewicht folgenlos bleibt: Es muss innerhalb der zulässigen Gesamtmasse berücksichtigt werden und reduziert die verbleibende Reserve für Nutzlasten.

DJI gibt einen Einfluss auf die Flugzeit von ungefähr sechs Minuten an. Dieser Wert wurde bei einem Vorwärtsflug mit zehn Metern pro Sekunde, ohne Wind, auf Meereshöhe und mit einer bestimmten Kombination aus H30T und AP100 ermittelt. Im realen Einsatz hängt der Unterschied unter anderem von Nutzlast, Flugprofil, Wind, Temperatur und Akkuzustand ab.

Faktor Auswirkung
AP100-Gewicht ca. 935 g inklusive Halterung
Maximale Startmasse 15,8 kg einschließlich Drohne, AP100, Akkus und Nutzlast
Flugzeiteinfluss laut DJI ungefähr sechs Minuten unter Testbedingungen
Akkuwechsel AP100 kann montiert bleiben
Transport Matrice 400 passt mit montiertem AP100 in den Transportkoffer

IP55, Temperaturbereich und Betriebshöhe

Der AP100 besitzt wie die Matrice 400 die Schutzklasse IP55. Das System ist damit für professionelle Einsätze bei Staub und Niederschlag ausgelegt. Die Schutzwirkung ist jedoch nicht dauerhaft garantiert und kann durch Alterung, Beschädigungen, falsche Montage oder Verschleiß abnehmen.

Schutzklasse
IP55
Temperatur
−20 bis +50 °C
Betriebshöhe
0 bis 4.500 m
Schirmmaterial
Nylon

Vor Einsätzen bei Regen, Schnee, starker Staubbelastung, Frost oder hohen Temperaturen müssen die offiziellen Betriebs- und Wartungshinweise beachtet werden. IP55 bedeutet nicht, dass das Produkt unbegrenzt wasserfest oder für jede Wetterlage freigegeben ist.

DJI AP100 technische Daten

Technisches Merkmal DJI AP100 Parachute
Kompatible Drohne DJI Matrice 400
Abmessungen mit Halterung 182 × 171 × 157 mm
Gewicht mit Halterung ca. 935 g
Maximal unterstütztes Startgewicht 15,8 kg
Betriebstemperatur −20 bis +50 °C
Betriebshöhe 0 bis 4.500 m
Schutzklasse IP55
Schirmmaterial Nylon
Effektive Auslösehöhe mindestens 30 m
Stabilisierte Sinkgeschwindigkeit höchstens 5 m/s
Reaktionszeit der automatischen Auslösung höchstens 600 ms
Automatische Auslösung Fluganomalien und unterstütztes Geocaging
Manuelle Auslösung DJI Pilot 2 und unterstütztes FlightHub-2-FTS
Notstromversorgung ca. eine Stunde
Alarmdauer ca. eine Stunde
Selbstdiagnose Gasgenerator, Kommunikationsverbindungen und HMS-Warnungen
FTS Unabhängige Steuer- und Rotorstopp-Verbindungen
Produktart Einweg-Sicherheitssystem
Empfohlener Austausch spätestens drei Jahre nach Aktivierung
GTIN 6937224150300

Lieferumfang des DJI AP100

DJI AP100 Fallschirm

Komplettes Fallschirm- und Sicherheitssystem für die Matrice 400.

Montagehalterung

Modellspezifische Halterung für die rückseitige Befestigung.

Schraube für Montagehalterung

Passende Befestigungsschraube für die Systemmontage.

Schraubendreher-Bit

Werkzeugaufsatz für die Montagehalterung.

Schraubendrehergriff

Handgriff für den mitgelieferten Bit.

E-Port-Kabelklemme

Fixierung für die vorgesehene Kabelverbindung.

Schraube für Kabelklemme

Befestigung der E-Port-Kabelklemme.

E-Port-Schraubendreher

Spezialwerkzeug für die entsprechende Verbindung.

E-Port-Ersatzschraube

Zusätzliche Schraube für Wartung und Ersatz.

Sicherungsleine Einzel-Gimbal

Für den einzelnen Gimbal-Anschluss der DJI Matrice 400.

Sicherungsleine Zenmuse L3

Ausführung für den Einzel-Gimbal-Anschluss mit Zenmuse L3.

Sicherungsleine Dual-Gimbal

Für die Dual-Gimbal-Konfiguration der Matrice 400.

Sicherheitswarnaufkleber

Kennzeichnung des montierten Sicherheitssystems.

Dokumentation

Produktunterlagen und sicherheitsrelevante Hinweise.

Checkliste vor jedem Einsatz

  • AP100-Gehäuse auf Risse, Verformungen und sichtbare Beschädigungen kontrollieren.
  • Montagehalterung und sämtliche Befestigungsschrauben prüfen.
  • E-Port-Kabel, Kabelklemme und Verbindungen auf korrekten Sitz kontrollieren.
  • Passende Gimbal-Sicherungsleine auswählen und ordnungsgemäß befestigen.
  • Nutzlast, Adapter und Gimbal-Konfiguration mit den DJI-Vorgaben abgleichen.
  • Gesamtes Startgewicht einschließlich AP100 und Nutzlast berechnen.
  • HMS-Status in DJI Pilot 2 kontrollieren und alle Warnmeldungen klären.
  • Gasgenerator- und Kommunikationsstatus prüfen.
  • Geocaging-Grenzen und Operationsvolumen kontrollieren.
  • Auslösehöhe und geplante Flughöhe in der Risikobewertung berücksichtigen.
  • Einschränkungen der hinteren und unteren mmWave-Radare beachten.
  • Kontrollierten Bodenbereich und Notfallverfahren mit dem Einsatzteam abstimmen.
  • Fernpilot, Beobachter und Einsatzleitung über die Auslöseverfahren informieren.
  • Bei FlightHub-2-Nutzung Mobilfunk-Dongle, 4G und Internetverbindung testen.
  • Offizielles Benutzerhandbuch und aktuelle Firmware-Hinweise beachten.

Was passiert nach einer Fallschirmauslösung?

Der DJI AP100 ist nicht für eine erneute Verwendung nach einem Einsatz vorgesehen. Nach der Aktivierung müssen das Fallschirmsystem und die Matrice 400 aus dem Betrieb genommen werden. Das gilt auch dann, wenn Drohne und Nutzlast äußerlich nur gering beschädigt erscheinen.

1
Bereich absichern

Personen vom Lande- oder Unfallbereich fernhalten und mögliche Gefahren beurteilen.

2
Alarme deaktivieren

Akustische und visuelle Signale erst nach sicherem Zugang über die physische Taste stoppen.

3
Akkus und Nutzlast prüfen

Beschädigte Akkus, Sensoren oder mechanische Komponenten nicht unkontrolliert bewegen.

4
Drohne stilllegen

Die Matrice 400 darf bis zur technischen Prüfung nicht erneut eingesetzt werden.

5
DJI-Enterprise-Service kontaktieren

Drohne, Nutzlast und AP100 müssen entsprechend den Servicevorgaben geprüft werden.

6
AP100 vollständig ersetzen

Fallschirm und Gasgenerator werden nicht einfach neu verpackt oder einzeln wiederverwendet.

Austausch spätestens nach drei Jahren

DJI empfiehlt, den AP100 spätestens drei Jahre nach der Aktivierung außer Betrieb zu nehmen und zu ersetzen. Diese Empfehlung gilt unabhängig davon, ob die täglichen Selbstchecks bis dahin fehlerfrei verlaufen sind.

Für welche Einsätze ist der DJI AP100 besonders relevant?

Der größte Nutzen entsteht bei Missionen, bei denen die Matrice 400 schwere oder besonders wertvolle Nutzlasten trägt und ein unkontrollierter Absturz erhebliche Risiken verursachen könnte.

Einsatzbereich Typische Mission Nutzen des AP100
BOS und öffentliche Sicherheit Lagebilder, Suche, Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz Zusätzliche Rückfallebene bei Einsätzen in komplexen Umgebungen
Urbane Inspektion Fassaden, Dächer, Bauwerke und technische Anlagen Unterstützung von C5- und STS-01-Konzepten
Energieversorgung Stromleitungen, Umspannwerke und Windenergieanlagen Risikoreduktion bei wertvollen Sensoren und kritischer Infrastruktur
Pipeline-Inspektion Längere Korridorflüge außerhalb direkter Sichtweite Bestandteil eines C6- beziehungsweise STS-02-Gesamtsystems
Vermessung und Mapping LiDAR, Photogrammetrie und großflächige Datenerfassung Schutz hochwertiger Nutzlasten wie Zenmuse L3
Verkehrsinfrastruktur Autobahnen, Bahnstrecken, Brücken und Tunnelbereiche Technische Sicherheitskomponente für komplexe Betriebsverfahren
Transport und Logistik Medizinische Proben, Dokumente oder dringende Kleingüter Zusätzliche Sicherheitskette für sensible Transportmissionen
Industrielle Reinigung Fassaden, Tanks, Anlagen und schwer zugängliche Oberflächen Absicherung schwerer Spezialaufbauten bei anspruchsvollen Flugprofilen
Forschung und Umweltschutz Messsensoren, Probenahme und Langzeitbeobachtung Reduzierung des Risikos für Plattform, Sensoren und Umgebung

Was der DJI AP100 nicht leisten kann

Keine absolute Sicherheitsgarantie

Der Fallschirm reduziert Risiken, kann Verletzungen, Sachschäden oder Totalschäden aber nicht vollständig ausschließen.

Keine automatische Flugfreigabe

C5 oder C6 ersetzen keine Betreiberpflichten, STS-Erklärung und sonstigen rechtlichen Vorgaben.

Keine garantierte Wirkung unter 30 Metern

Bei zu geringer Höhe kann sich der Schirm nicht vollständig entfalten.

Keine C6-Nachrüstung bestehender Systeme

Eine vorhandene Matrice 400 erhält durch den AP100 allein keine C6-Klassenkennzeichnung.

Eingeschränkte Radarsensorik

Die nach unten und hinten gerichteten mmWave-Radare werden bei montiertem AP100 deaktiviert.

Keine Wiederverwendung nach Auslösung

Der AP100 muss nach einer Aktivierung vollständig ersetzt werden.

Keine Garantie für die Nutzlast

Auch mit Sicherheitsleine können Kamera, LiDAR und andere Nutzlasten beschädigt werden.

Kein Ersatz für Risikobewertung

Flugplanung, Bodenrisiko, Wetter, Luftraum und Notfallorganisation bleiben erforderlich.

DJI AP100 Fallschirm im Video

DJI zeigt den vollständigen Sicherheitsablauf im offiziellen Produktvideo. Zu sehen sind die Heckmontage an der Matrice 400, automatische und manuelle Auslösewege, der Rotorstopp durch das Flight Termination System, der Auswurf des Schirms und die anschließenden Warnsignale.

Deutsches DJI-Video zum AP100

Das zeigt das deutsche AP100-Video

  • Einordnung des Fallschirms als Sicherheitslösung für professionelle Matrice-400-Einsätze
  • C5-Anforderungen für urbane Einsätze und C6-Anforderungen für BVLOS-Missionen
  • Unabhängige Stromversorgung über integrierte Doppelkondensatoren
  • Motorabschaltung vor dem Auswurf des Fallschirms
  • Stabilisierte Sinkgeschwindigkeit von weniger als fünf Metern pro Sekunde
  • Akustische und visuelle Warnsignale nach der Auslösung
  • IP55-Schutz und Integration in den täglichen Enterprise-Workflow

Internationales DJI-Enterprise-Video

Wichtige Szenen des internationalen Videos

  • 00:10: Einführung des DJI AP100 als Sicherheitssystem für Menschen und Sachwerte
  • 00:19: Automatische Auslösung bei Fluganomalien und Geocaging-Verletzungen
  • 00:28: Manuelle Aktivierung über DJI Pilot 2 und FlightHub 2
  • 00:38: Einordnung von C5 für urbane Einsatzgebiete
  • 00:45: BVLOS-Anwendungen wie Autobahn- und Pipeline-Inspektionen
  • 01:03: Selbsttests und Echtzeitüberwachung des Systems
  • 01:11: Unabhängige Energieversorgung über Doppelkondensatoren
  • 01:19: Rotorstopp durch das Flight Termination System
  • 01:28: Fallschirmwirkung ab 30 Metern Auslösehöhe
  • 01:43: Akustische und visuelle Ortungs- und Warnsignale
  • 01:51: Akkuwechsel ohne Demontage des AP100
  • 01:59: IP55-Schutz bei Regen und Staub

FAQ zum DJI AP100 Fallschirm

Mit welchen Drohnen ist der DJI AP100 kompatibel?

Der AP100 wurde speziell für die DJI Matrice 400 entwickelt. DJI nennt keine Kompatibilität mit Matrice 350 RTK, Matrice 300 RTK, Matrice 30, Matrice 4 oder anderen Enterprise-Plattformen.

Was kostet der DJI AP100?

Globe Flight listet den AP100 aktuell für 991,60 Euro netto. Einschließlich 19 Prozent Umsatzsteuer entspricht das ungefähr 1.180 Euro. Lieferstatus und mögliche Enterprise-Konditionen sollten vor der Bestellung direkt geprüft werden.

Gilt der Globe-Flight-Gutscheincode DROHNENDE5 für den AP100?

Nein. Der allgemeine Fünf-Prozent-Gutscheincode ist von DJI-Enterprise-Produkten ausgeschlossen. Für den AP100 gelten der aktuelle Shoppreis oder individuell vereinbarte Enterprise-Konditionen.

Kann eine bestehende Matrice 400 mit dem AP100 zu C5 umgerüstet werden?

Ja. Die Montage des AP100 an einer vorhandenen Matrice 400 kann die betrieblichen Sicherheitsanforderungen für C5 beziehungsweise UK5 erfüllen. Damit kann die technische Grundlage für STS-01 geschaffen werden.

Kann eine bestehende Matrice 400 durch den AP100 zu C6 umgerüstet werden?

Nein. Die C6- beziehungsweise UK6-Klassenkennzeichnung gilt nur für werkseitig zertifizierte Systeme. Für STS-02 wird die DJI Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo mit ab Werk integriertem AP100 benötigt.

Wie schnell löst der DJI AP100 aus?

DJI gibt eine automatische Auslösereaktionszeit von höchstens 600 Millisekunden an. Der Messwert umfasst das FTS-Signal, die Bestätigung des Rotorstillstands und das elektrische Aktivierungssignal des Gasgenerators.

Wie schnell sinkt die Matrice 400 am Fallschirm?

Bei einer Auslösung ab mindestens 30 Metern und unter den definierten Testbedingungen nennt DJI eine stabilisierte Sinkgeschwindigkeit von höchstens fünf Metern pro Sekunde.

Warum beträgt die effektive Mindestauslösehöhe 30 Meter?

Der Fallschirm benötigt Fallhöhe, um ausgeworfen, gestreckt und vollständig entfaltet zu werden. Unterhalb von 30 Metern kann er zwar ausgeworfen werden, die Drohne aber möglicherweise nicht ausreichend abbremsen.

Kann der Fallschirm automatisch auslösen?

Ja. Der AP100 kann bei erkannten Anomalien der Fluglage oder Geschwindigkeit automatisch auslösen. In unterstützten Regionen ist außerdem eine automatische Aktivierung beim Überschreiten einer festgelegten Geocaging-Grenze möglich.

Wie wird der AP100 manuell ausgelöst?

Der Fernpilot kann den Fallschirm über einen Schieberegler in DJI Pilot 2 auslösen. In unterstützten Ländern ist zusätzlich eine Remote-FTS-Auslösung über DJI FlightHub 2 möglich.

Welche Voraussetzungen gelten für die FlightHub-2-Auslösung?

Benötigt werden unter anderem die Seriennummer der Drohne, ein Verifizierungscode, eine unterstützte Region, eine funktionierende Internetverbindung sowie die erforderliche 4G-Ausstattung mit DJI Mobilfunk-Dongle 2.

Löst der AP100 aus, während die Drohne am Boden steht?

Nein. Solange die Matrice 400 noch nicht gestartet ist, sind sowohl die automatische als auch die manuelle Fallschirmauslösung gesperrt.

Wie lange funktioniert der AP100 ohne Stromversorgung der Drohne?

Die integrierten Doppelkondensatoren stellen laut DJI ungefähr eine Stunde unabhängige Notstromversorgung bereit.

Wie lange bleiben die Warnsignale nach der Auslösung aktiv?

Akustische Alarme und intensive Blinklichter können ungefähr eine Stunde aktiv bleiben. Sie lassen sich anschließend über die physische Taste am AP100 deaktivieren.

Wie beeinflusst der AP100 die Flugzeit?

DJI nennt unter den eigenen Testbedingungen eine Verringerung der Flugzeit um ungefähr sechs Minuten. Der reale Wert hängt von Nutzlast, Flugprofil, Wetter, Flughöhe und Akkuzustand ab.

Wie schwer ist der DJI AP100?

Das System wiegt einschließlich Montagehalterung ungefähr 935 Gramm.

Wie hoch darf das gesamte Startgewicht sein?

Die Matrice 400 darf mit montiertem AP100 ein maximales Startgewicht von 15,8 Kilogramm nicht überschreiten.

Bleibt die Hinderniserkennung vollständig aktiv?

Nein. Bei montiertem AP100 werden die nach unten und hinten gerichteten mmWave-Radare automatisch deaktiviert. Kleine Hindernisse in diesen Richtungen können dadurch schlechter erkannt werden.

Muss die Gimbal-Sicherungsleine verwendet werden?

Ja. Beim Betrieb der Matrice 400 mit AP100 muss die passende Sicherungsleine korrekt am Gimbal-Anschluss befestigt sein. Sie soll verhindern, dass sich die Nutzlast durch den Öffnungsstoß löst.

Kann der AP100 nach einer Auslösung erneut verwendet werden?

Nein. Der AP100 ist ein Einwegsystem. Nach einer Aktivierung muss das gesamte Fallschirmsystem ersetzt und die Matrice 400 durch den zuständigen Service geprüft werden.

Wann muss ein nicht ausgelöster AP100 ersetzt werden?

DJI empfiehlt einen Austausch spätestens drei Jahre nach Aktivierung, selbst wenn die regelmäßigen Selbsttests keine Fehler anzeigen.

Ist der DJI AP100 wasserdicht?

Der AP100 besitzt die Schutzklasse IP55. Er ist für anspruchsvolle Bedingungen mit Staub und Niederschlag ausgelegt, aber nicht unbegrenzt wasserdicht. Die Schutzwirkung kann mit der Zeit und durch Verschleiß abnehmen.

Garantiert der AP100, dass niemand verletzt wird?

Nein. Das System soll die Sinkgeschwindigkeit reduzieren und Risiken begrenzen. Es kann Verletzungen, Sachschäden oder Schäden an Drohne und Nutzlast nicht vollständig ausschließen.

Passt die Matrice 400 mit montiertem AP100 in den Transportkoffer?

Ja. Das heckmontierte System wurde so konstruiert, dass Akkuwechsel und Transport im vorgesehenen Matrice-400-Koffer weiterhin möglich sind.

Fazit: Der DJI AP100 ist mehr als ein einfacher Drohnenfallschirm

Der DJI AP100 erweitert die Matrice 400 um eine vollständig integrierte Sicherheitsarchitektur. Der Fallschirm, die unabhängige Flugsteuerung, die eigene IMU, das Flight Termination System, die redundanten Kommunikationswege und die Notstromversorgung arbeiten als gemeinsames System.

Besonders überzeugend ist die festgelegte Sicherheitssequenz: Zunächst werden die Motoren gestoppt, danach wird das Fallschirmpaket aktiv über einen Gasgenerator ausgeworfen. Bei einer Auslösung ab mindestens 30 Metern soll die schwere Enterprise-Drohne auf höchstens fünf Meter pro Sekunde abgebremst werden.

Für europäische Betreiber ist die regulatorische Einordnung mindestens ebenso wichtig wie die Technik. Eine vorhandene Matrice 400 kann mit dem AP100 für C5 und damit als technische Grundlage für STS-01 ausgerüstet werden. Eine nachträgliche C6-Kennzeichnung ist dagegen nicht möglich. Für STS-02 wird die werkseitig zertifizierte Matrice 400 (C6) Worry-Free Plus Combo benötigt.

Der AP100 beseitigt jedoch nicht jedes Risiko. Die wirksame Auslösehöhe, das maximale Startgewicht, die deaktivierten mmWave-Radare, die verpflichtende Gimbal-Sicherungsleine und der vollständige Austausch nach einer Auslösung müssen bei jedem Betrieb berücksichtigt werden.

Für BOS, Vermessung, Infrastruktur, Energieversorgung, industrielle Inspektionen, urbane Missionen und geplante BVLOS-Anwendungen ist der AP100 dennoch eine der wichtigsten Erweiterungen der Matrice-400-Plattform. Er verbindet technischen Schutz mit einer engeren Integration in DJI Pilot 2, DJI FlightHub 2 und die europäischen Standardszenarien.

DJI AP100 bei Globe Flight kaufen
Matrice 400 und Zubehör ansehen
Zum Inhaltsverzeichnis
Kategorie Drohnen Zubehör, Nachrichten | Tags BVLOS, C5, C6, DJI AP100, DJI AP100 Fallschirm, DJI AP100 Parachute, DJI Enterprise, DJI FlightHub 2, DJI M400, DJI Matrice 400, DJI Pilot 2, Drohnenfallschirm, Fallschirmsystem, Flight Termination System, FTS, Globe-Flight, STS-01, STS-02

Ähnliche Beiträge

Insta360 Luna Ultra vs. DJI Osmo Pocket 4P: Der große Vergleich zweier Dual-Kamera-Gimbals→

3D-Welterbe-Schutz im Video: DJI startet Conservation Initiative 2026→

DJI Mic Mini 2S: Preise, Angebote & Rabatt→

DJI Osmo Pocket 4P: Preise, Angebote, Rabattcode & Combo-Kaufberatung→

Drohnen.de > Drohnen Zubehör > DJI AP100 für Matrice 400: Fallschirm, Preis & C5/C6

© Drohnen.de

  • Impressum / Kontakt
  • Newsletter
  • Datenschutz
  • Cookie Einstellungen

Achtung!

Drohnen-Versicherung und Kennzeichnung sind PFLICHT!


➔ Drohnen Versicherungen »
Kennzeichen Shop »

Noch auf der Suche nach einer Drohne?

Kennen Sie schon die neue DJI NEO 2?


➔ DJI NEO 2 anschauen »

Nein danke!

{"cookieName":"wBounce","isAggressive":false,"isSitewide":true,"hesitation":"","openAnimation":"bounceInUp","exitAnimation":false,"timer":"","sensitivity":"","cookieExpire":"","cookieDomain":"","autoFire":"","isAnalyticsEnabled":false}