Menu

Skip to content
  • Startseite
    • zur Startseite
    • Drohne kaufen – Beratung
    • Drohnen unter 250 Gramm
    • Drohnen sortiert nach Drohnenklassen
    • Anleitungen & Tipps
    • Die besten Drohnen für Kinder im Test
    • Drohnen unter 50 Euro
    • Drohnen unter 100 Euro
    • Drohnen unter 500 Euro
    • Drohnen unter 1000 Euro
    • günstige Drohne als Geschenk
    • Dji Drohnen – Übersicht
  • Testberichte
    • Top10: Drohnen & Quadrocopter
    • Top10: Drohne mit Kamera
    • Top10: Fun- und Spielzeug-Drohnen
    • Top10: Profi-Drohnen
    • Die 10 besten Action-Kameras
    • Top10: FPV-Brillen
    • Drohnen-Vergleiche
    • Top10: Mähroboter
    • Top10: Saugroboter
    • Beste 360 Grad Kameras
    • Beste FPV-Drohnen
    • Top10: Handheld Steadycam Gimbals
  • Versicherungen
    • ➤ Vergleich Drohnenversicherung
    • Kurzzeit-Versicherungen
    • PHV Versicherungen im Test
    • Plakette / Kennzeichen
  • Gesetz
    • Übersicht
    • Die neue EU Drohnenverordnung
    • Registrierung EU Drohnen-Piloten
    • Drohnenführerschein – Alle Details
    • – Führerschein-Verlängerung
    • – Fernpilotenzeugnis A2
    • EU Gesetze je Drohnen-Modell
    • Die neuen Drohnen-Klassen
    • Kennzeichen
    • Deutsche LuftVO
    • Versicherungspflicht
    • Im Wohngebiet fliegen?
    • Spezielle Kategorie [ Specific ]
    • Drohnen im Urlaub / Ausland in 2026
  • Forum
  • Shop
    • Drohnen Shop
    • Drohnen-Kennzeichen
    • Führerschein-Karte

Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores 2026 im Detail

Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores: So setzt sich die Bonität 2026 aus Punkten, Verträgen, Anfragen, Krediten und Identitätsprüfung zusammen

Stand: 17.03.2026

Der neue SCHUFA-Score soll erstmals so transparent sein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nachvollziehen können, warum ihr Wert hoch, mittel oder schwach ausfällt. Genau dafür hat die SCHUFA die bisher schwer greifbare Logik des Scorings in zwölf klar benannte Kriterien zerlegt. Statt eines undurchsichtigen Blackbox-Gefühls steht nun ein Punktesystem im Mittelpunkt, bei dem jede Kategorie einen konkreten Einfluss auf den Gesamtscore hat. Manche Merkmale wie Zahlungsstörungen haben dabei besonders hohes Gewicht, andere wie der Kreditstatus oder das Vorliegen einer Identitätsprüfung fallen kleiner aus. Zusammen ergibt sich daraus ein neues Bild der persönlichen Bonität, das deutlich strukturierter wirkt als frühere SCHUFA-Modelle.


Spannend ist dabei vor allem, dass nicht nur klassische Negativmerkmale zählen. Der neue SCHUFA-Score bewertet auch Stabilität, Vertragsdauer, Verhalten bei Konto- und Kreditkartenanfragen, Ratenkredite, Restlaufzeiten und sogar, ob eine Identitätsprüfung vorliegt. Genau das macht das neue Modell so relevant – und zugleich so diskussionswürdig. Denn wer häufig umzieht, viele Angebote vergleicht, erst kurz am Finanzleben teilnimmt oder mehrere Finanzprodukte in kurzer Zeit beantragt, kann schlechter abschneiden, obwohl er alle Rechnungen pünktlich zahlt. Dieser ausführliche Beitrag erklärt deshalb alle 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores im Detail, ordnet ihre Wirkung ein und zeigt, was Verbraucher daraus praktisch mitnehmen sollten. Für die Grundlogik des neuen Systems lohnt sich ergänzend auch der Beitrag Neuer SCHUFA-Score 2026: Punkte, Kriterien, Transparenz. Wer den digitalen Zugang verstehen will, findet zusätzlich hier die ausführliche Anleitung zum SCHUFA-Account mit Registrierung, Identifizierung und Score-Einblick.

SCHUFA-Account einrichten und neuen Score verstehen ↗

Das Wichtigste zu den 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores auf einen Blick

  • Der neue Score basiert auf genau 12 Kriterien statt auf einer schwer nachvollziehbaren Vielzahl interner Merkmale
  • Höchstes Gewicht: Zahlungsstörungen mit 100 bis 264 Punkten
  • Stabilität zählt: alte Bankverträge, alte Kreditkarten und lange Wohnzeiten wirken tendenziell positiv
  • Viel Aktivität kann belasten: viele neue Anfragen, Abschlüsse oder Kredite drücken den Score
  • Ratenkredite werden mehrfach berücksichtigt – über Anzahl, Restlaufzeit und Kreditstatus
  • Immobilienkredit und gemeldete Identitätsprüfung wirken positiv
  • Offene Zahlungsstörungen sind besonders kritisch: dann wird laut SCHUFA gar kein Score berechnet
  • Der neue Score soll transparenter sein, bleibt aber bei bestimmten Gruppen weiter umstritten

Inhaltsverzeichnis

  • 1) Was die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores überhaupt bedeuten
  • 2) Warum die Kriterien unterschiedlich stark gewichtet sind
  • 3) Kriterium 1: Zahlungsstörungen
  • 4) Kriterium 2: Alter des ältesten Bankvertrags
  • 5) Kriterium 3: Alter der ältesten Kreditkarte
  • 6) Kriterium 4: Alter der aktuellen Adresse
  • 7) Kriterium 5: Alter des jüngsten Rahmenkredits
  • 8) Kriterium 6: Anzahl Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten
  • 9) Kriterium 7: Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs
  • 10) Kriterium 8: Aufgenommene Ratenkredite in den vergangenen zwölf Monaten
  • 11) Kriterium 9: Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite
  • 12) Kriterium 10: Kreditstatus
  • 13) Kriterium 11: Immobilienkredit
  • 14) Kriterium 12: Vorliegen einer Identitätsprüfung
  • 15) Große Übersicht: Alle 12 Kriterien, Punktespannen und Maximalwerte
  • 16) Welche Kriterien besonders stark in die Bonität eingreifen
  • 17) Wo das neue Modell für Verbraucher kritisch bleibt
  • 18) Was Verbraucher jetzt konkret tun sollten
  • FAQ
  • Fazit

1) Was die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores überhaupt bedeuten

Mit dem neuen SCHUFA-Score verabschiedet sich die SCHUFA von der Idee, Verbrauchern nur einen abstrakten Wert ohne klare Herleitung zu zeigen. An die Stelle eines schwer verständlichen Hintergrundsystems tritt nun eine offen benannte Zwölf-Kriterien-Logik. Jedes Kriterium bildet einen bestimmten Aspekt wirtschaftlicher Stabilität oder eines potenziellen Ausfallrisikos ab. Es geht also nicht nur um klassische Negativmerkmale wie offene Forderungen, sondern auch um die Dauer bestehender Finanzbeziehungen, die Zahl neuer Anfragen, den Umgang mit Krediten und die dokumentierte Verlässlichkeit im Finanzalltag. Genau diese Aufspaltung soll bewirken, dass Verbraucher erstmals sehen können, welcher Teil ihres Profils den Score stärkt oder schwächt.

Dabei ist entscheidend, dass die Kriterien nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern sich in ihrer Wirkung ergänzen. Wer beispielsweise keine Zahlungsstörung hat, aber viele neue Kreditkarten, mehrere frische Kredite und eine sehr kurze Adresshistorie, kann trotzdem nicht automatisch im Spitzenbereich landen. Umgekehrt kann ein langjährig stabiles Profil mit alten Verträgen, moderatem Anfrageverhalten und verifizierter Identität deutlich besser abschneiden, obwohl nicht in jedem Einzelkriterium die Maximalpunktzahl erreicht wird. Das System funktioniert also wie ein Bonitäts-Mosaik: Erst das Zusammenspiel der zwölf Bausteine ergibt das Gesamtbild.

2) Warum die Kriterien unterschiedlich stark gewichtet sind

Einer der wichtigsten Punkte beim neuen SCHUFA-Score ist die ungleiche Gewichtung der Kriterien. Nicht jedes Merkmal ist gleich wichtig. Das zeigt sich bereits an den maximal erreichbaren Punktespannen: Während das Kriterium Zahlungsstörungen bis zu 264 Punkte beitragen kann, bringt der Kreditstatus maximal nur 19 Punkte. Ein Immobilienkredit wiederum kann bis zu 55 Punkte liefern, die Identitätsprüfung bis zu 38 Punkte. Damit wird sichtbar, welche Aspekte die SCHUFA als besonders aussagekräftig für das Ausfallrisiko betrachtet – und welche eher als ergänzende Stabilitätsmerkmale fungieren.

Die SCHUFA verweist in diesem Zusammenhang auf ein statistisches Verfahren der logistischen Regression. Für Verbraucher heißt das vereinfacht: Je stärker ein Merkmal in der Vergangenheit statistisch mit Zahlungsausfällen oder stabiler Bonität zusammenhing, desto größer ist sein Einfluss im neuen Punktesystem. Das wirkt nüchtern und technisch, hat aber unmittelbare Alltagsfolgen. Wer etwa denkt, eine Identitätsprüfung könne einen schwachen Score komplett retten, überschätzt ihre Bedeutung. Wer umgekehrt eine erledigte Zahlungsstörung als kleines Randproblem betrachtet, unterschätzt ihren massiven Einfluss. Genau deshalb lohnt sich der genaue Blick auf jedes einzelne Kriterium.

So liest sich die Gewichtung des neuen SCHUFA-Scores richtig

  • Hohe Punktespanne = hoher Einfluss auf die Bonität
  • Zahlungsstörungen sind mit Abstand das wichtigste Einzelkriterium
  • Stabilitätsmerkmale wie Verträge, Adresse und Identitätsprüfung ergänzen das Bild
  • Viele kleine Schwächen können sich zusammen spürbar auswirken

3) Kriterium 1: Zahlungsstörungen

Das Kriterium Zahlungsstörungen ist das mit Abstand wichtigste Element des neuen SCHUFA-Scores. Allein die Punktespanne von 100 bis 264 Punkten zeigt, wie zentral das bisherige Zahlungsverhalten für die Bonitätsbewertung bleibt. Inhaltlich geht es dabei um die Frage, ob vertragliche Zahlungsverpflichtungen wie Rechnungen oder Kredite nicht ordnungsgemäß erfüllt wurden. Die SCHUFA unterscheidet zwischen keinen Zahlungsstörungen, erledigten Zahlungsstörungen – also inzwischen beglichenen Forderungen – und offenen Zahlungsstörungen, die noch nicht bezahlt wurden. Diese Einteilung ist entscheidend, weil sie nicht nur die Punktzahl beeinflusst, sondern im Extremfall sogar darüber entscheidet, ob überhaupt noch ein Score berechnet wird.

Besonders hart wirkt sich aus, dass bei offenen Zahlungsstörungen laut SCHUFA gar kein Score berechnet wird. Das ist ein drastischer Unterschied zu allen anderen Kriterien. Wer offene Zahlungsprobleme hat, fällt damit bonitätsseitig faktisch aus dem normalen Scoring-System heraus. Auch erledigte Zahlungsstörungen bleiben relevant: Sobald eine Forderung bezahlt wurde, wird sie für drei Jahre als „erledigt“ gespeichert und belastet den Score in dieser Zeit weiter negativ – wenn auch mit im Zeitverlauf abnehmendem Einfluss. Nach Angaben der SCHUFA fließen bei keiner Zahlungsstörung 264 Punkte ein. Bei einer erledigten Zahlungsstörung sind es zunächst 100 Punkte, nach einem Jahr 135 Punkte und nach zwei Jahren 152 Punkte. Zusätzlich können sogar Inkassoanfragen vor einer eigentlichen Zahlungsstörung bereits für zwölf Monate negativ wirken, weil sie als Frühwarnsignal für bevorstehende Ausfälle gewertet werden.

4) Kriterium 2: Alter des ältesten Bankvertrags

Das zweite Kriterium bewertet das Alter des ältesten Bankvertrags und bringt 0 bis 69 Punkte. Hinter der Logik steckt die Annahme, dass eine lange und stabile Teilnahme am Finanzleben ein Zeichen für Verlässlichkeit ist. Zu den von der SCHUFA genannten Bankverträgen zählen dabei unter anderem Girokonten, Kreditkarten, Leasingverträge, Bürgschaften, Blankobauspardarlehen und Kredite. Wer schon über viele Jahre hinweg mit Finanzprodukten verbunden ist und dabei keine gravierenden Auffälligkeiten produziert hat, sendet aus Sicht des Modells ein positives Stabilitätssignal.

Die Punktelogik ist klar abgestuft: Ist der älteste Bankvertrag jünger als drei Monate, gibt es die Minimalpunktzahl von 0 Punkten. Nach drei Monaten fließen 3 Punkte ein, nach dem ersten Jahr 12 Punkte, bei vier Jahren 23 Punkte und bei zehn Jahren bereits 49 Punkte. Ab einem Vertragsalter von 20 Jahren wird mit 69 Punkten die maximale Punktzahl erreicht. Interessant ist außerdem ein Detail, das oft überrascht: Wer gar keinen Bankvertrag besitzt, bekommt nicht automatisch null Punkte, sondern laut SCHUFA 18 Punkte, weil ohne Konto auch kein Risiko einer Kontoüberziehung besteht. Trotzdem zeigt die Skala sehr deutlich, wohin die Wertung kippt: lange Bankbeziehungen sind klar vorteilhaft.

5) Kriterium 3: Alter der ältesten Kreditkarte

Das dritte Kriterium prüft das Alter der ältesten Kreditkarte und kann 0 bis 81 Punkte liefern. Aus Sicht der SCHUFA gilt eine Kreditkarte mit Kreditrahmen als Vertrauensvorschuss der Bank. Sie erlaubt Ausgaben auf Basis eines eingeräumten Limits und erfordert damit, dass die Karteninhaber über längere Zeit zuverlässig mit ihren Verpflichtungen umgehen. Genau deshalb wirkt eine ältere Kreditkarte im Modell positiv. Entscheidend ist hier aber, dass wirklich nur echte Kreditkarten mit Kreditrahmen erfasst werden. Debitkarten, bei denen Buchungen sofort vom Konto abgehen, sowie Prepaid-Karten mit aufgeladenem Guthaben zählen ausdrücklich nicht in dieses Kriterium hinein.

Die SCHUFA unterscheidet zudem zwischen Personen mit und ohne Kreditkarte. Wer keine Kreditkarte besitzt, erhält laut den veröffentlichten Erläuterungen 24 Punkte, weil kein kreditorisches Risiko besteht. In den ersten sechs Monaten nach Erhalt der ersten Kreditkarte fließen dagegen 0 Punkte ein. Danach steigt der Wert stufenweise an: Sobald die Karte älter als sechs Monate ist, gibt es 14 Punkte, ab einem Jahr 23 Punkte, später in Jahresschritten bis auf 59 Punkte nach fünf Jahren. Weitere Sprünge folgen ab zehn Jahren mit 74 Punkten und ab 15 Jahren mit der Maximalpunktzahl von 81 Punkten. Auch hier wird sichtbar: Stabilität wird belohnt, Neuheit zunächst skeptisch betrachtet.

6) Kriterium 4: Alter der aktuellen Adresse

Eines der umstrittensten Kriterien ist das Alter der aktuellen Adresse. Es bringt 0 bis 94 Punkte und bewertet damit, wie lange eine Person bereits an ihrem derzeitigen Wohnsitz gemeldet ist. Die SCHUFA begründet diese Logik mit statistischen Zusammenhängen: Wer erst seit kurzem an einer Adresse wohnt, habe im Durchschnitt ein höheres Risiko, in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. Je länger der Aufenthalt an derselben Adresse dauert, desto positiver soll der Einfluss auf den Score werden. Das ist aus Sicht des Scoring-Modells nachvollziehbar, aber aus Verbrauchersicht heikel – denn Umzüge können beruflich, familiär oder ausbildungsbedingt völlig normal sein.

Punktetechnisch beginnt die Skala hart: Bis zu sieben Monaten an der aktuellen Adresse gibt es 0 Punkte. Ab dem siebten Monat fließen 6 Punkte ein. In den folgenden zehn Jahren steigt der Wert in Jahresschritten an und erreicht im zehnten Jahr 63 Punkte. Weitere Steigerungen folgen ab 15 Jahren mit 75 Punkten und ab 20 Jahren mit der Maximalpunktzahl von 94 Punkten. Bemerkenswert ist außerdem ein technisches Detail: Nach Ablauf eines Jahres werden noch einmal 30 zusätzliche Tage der vorherigen Kategorie zugeschlagen. Wer also exakt ein Jahr und 30 Tage an derselben Adresse wohnt, fällt laut SCHUFA noch immer in die niedrigere Kategorie „ab 7 Monate“. Erst ab einem Jahr und 31 Tagen erfolgt der Sprung in die nächste Stufe.

7) Kriterium 5: Alter des jüngsten Rahmenkredits

Das fünfte Kriterium analysiert das Alter des jüngsten Rahmenkredits und ist mit 0 bis 36 Punkten eher mittelstark gewichtet. Ein Rahmenkredit ist ein flexibler Kreditrahmen, der ähnlich wie ein Dispokredit funktioniert, aber häufig bessere Konditionen oder höhere Beträge bietet. Genau diese Flexibilität wird im Scoring zunächst eher vorsichtig betrachtet, weil sie den Spielraum zur Verschuldung erweitert. Wer einen frischen Rahmenkredit hat, zeigt aus Sicht des Modells ein höheres potenzielles Risiko als jemand ohne solchen Kredit oder mit einem seit Jahren bestehenden Rahmen, der offensichtlich beherrscht wird.

Die Punktelogik ist daher einfach: Ist der jüngste Rahmenkredit jünger als ein Jahr, gibt es 0 Punkte. Nach einem Jahr Laufzeit steigt der Wert auf 16 Punkte, ab zwei Jahren auf die Maximalpunktzahl von 36 Punkten. Wer gar keinen Rahmenkredit besitzt, erhält ebenfalls 36 Punkte. Damit wird deutlich: Der Score bevorzugt entweder gar keinen Rahmenkredit oder einen lang etablierten und offenbar kontrolliert genutzten Kreditrahmen. Die SCHUFA weist zugleich auf ein technisches Problem hin: Bei manchen Banken kann eine Veränderung des Kreditrahmens noch dazu führen, dass ein bestehender Rahmenkredit wieder wie ein neuer Kredit bewertet wird. Genau daran arbeitet die SCHUFA nach eigener Aussage noch.

8) Kriterium 6: Anzahl Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten

Das sechste Kriterium zählt, wie viele Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten in den vergangenen zwölf Monaten erfolgt sind. Mit 0 bis 117 Punkten ist es eines der stärker gewichteten Aktivitätsmerkmale. Die Logik dahinter ist typisch fürs Scoring: Wer in kurzer Zeit viele neue Konten oder Kreditkarten beantragt und abschließt, fällt statistisch stärker mit Ausfällen auf als jemand mit ruhigem, wenig hektischem Finanzverhalten. Das bedeutet nicht, dass jeder Produktwechsel problematisch ist. Aber das System bewertet eine Ballung solcher Vorgänge klar als Risikosignal.

Für Verbraucher wichtig ist die 28-Tage-Regel: Mehrere Anfragen und Abschlüsse innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gezählt. Das soll verhindern, dass ein klassischer Konditionenvergleich mit anschließendem Produktabschluss mehrfach negativ durchschlägt. Die Punktestufen lauten konkret: 117 Punkte bei keiner Anfrage oder keinem Abschluss, 82 Punkte bei einer Anfrage beziehungsweise einem Abschluss, 44 Punkte bei zwei und 0 Punkte ab drei oder mehr Anfragen oder Abschlüssen im Zwölf-Monats-Zeitraum. Nicht scorerelevant sind laut SCHUFA Girokonten, die eine Person nur mitnutzt, aber nicht selbst führt, sowie Tagesgeldkonten, Verrechnungskonten für Depots, Basiskonten und Pfändungsschutzkonten. Auch bei Kreditkarten zählen wiederum nur Karten mit echtem Kreditrahmen.

9) Kriterium 7: Anzahl Anfragen außerhalb des Bankenbereichs

Das siebte Kriterium betrachtet die Anzahl von Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den vergangenen zwölf Monaten und liefert 0 bis 99 Punkte. Gemeint sind insbesondere Anfragen aus den Bereichen (Online-)Handel, Telekommunikation und (Finanz-)Dienstleistungen. Solche Bonitätsanfragen können zum Beispiel entstehen, wenn jemand auf Rechnung einkauft, Ratenzahlung nutzt, einen neuen Mobilfunkvertrag abschließt oder bestimmte Dienstleistungen mit Zahlungsrisiko in Anspruch nimmt. Ob eine Anfrage tatsächlich gestellt wird, hängt laut SCHUFA vom jeweiligen Unternehmen ab – etwa von Neukundenstatus, Bestellverhalten oder Betragshöhe.

Auch hier gilt wieder die 28-Tage-Regel: Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden nur einmal gezählt. Die Punktelogik ist vierstufig: 99 Punkte gibt es bei keiner oder einer Anfrage, 71 Punkte bei zwei, 40 Punkte bei drei und 0 Punkte ab vier oder mehr Anfragen. Gerade dieses Kriterium dürfte viele Verbraucher überraschen, weil es zeigt, dass nicht nur Bankverhalten, sondern auch das Verhalten im digitalen Konsumalltag in die Bonität hineinwirkt. Wer häufig auf Rechnung bestellt, viele Verträge anstößt oder auffällig oft geprüft wird, sendet aus Sicht des Systems ein negatives Signal – selbst wenn alle Zahlungen später pünktlich erfolgen.

10) Kriterium 8: Aufgenommene Ratenkredite in den vergangenen zwölf Monaten

Das achte Kriterium fragt nach den aufgenommenen Ratenkrediten in den vergangenen zwölf Monaten und bringt 0 bis 66 Punkte. Dazu zählen nach den Erläuterungen der SCHUFA unter anderem klassische Konsumkredite – etwa für Möbel, Elektronik oder Autos –, die in monatlichen Raten zurückgezahlt werden. Die Logik dahinter ist simpel: Jeder neue Ratenkredit erhöht die laufende finanzielle Belastung und reduziert damit den Spielraum für weitere Verpflichtungen. Besonders kritisch wird es, wenn innerhalb kurzer Zeit mehrere solcher Kredite zusammenkommen.

Die Punktestufen sind relativ klar: Wer keinen aufgenommenen Ratenkredit im Betrachtungszeitraum hat, erhält die Maximalpunktzahl von 66 Punkten. Bei einem Ratenkredit sinkt der Wert auf 48 Punkte, bei zwei auf 32 Punkte und ab drei oder mehr auf 0 Punkte. Immobilienkredite zählen in dieses Kriterium ausdrücklich nicht hinein, weil sie als eigene Kreditform gesondert bewertet werden. Gerade hier wird deutlich, dass das neue Modell starke Aktivität in kurzer Zeit eher skeptisch interpretiert – nicht als Dynamik, sondern als potenzielle Überlastung.

11) Kriterium 9: Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite

Während Kriterium 8 die Anzahl aufgenommener Ratenkredite betrachtet, analysiert Kriterium 9 die längste Restlaufzeit aller Ratenkredite. Es bringt 0 bis 61 Punkte und ist damit ein weiteres wichtiges Kreditkriterium. Die Grundidee ist naheliegend: Je länger ein Kredit noch zurückgezahlt werden muss, desto länger besteht ein potenzielles Risiko, in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten. Eine kurze Restlaufzeit wirkt daher stabilisierend, eine sehr lange Restlaufzeit dagegen belastend. Damit ergänzt dieses Kriterium die reine Anzahlbetrachtung um eine Zeitdimension der Verschuldung.

Punktetechnisch ist das Modell streng gestaffelt. Wer mindestens einen Kredit mit einer Restlaufzeit von mehr als sechs Jahren hat, erhält 0 Punkte. Ab einer Restlaufzeit von fünf Jahren gibt es 10 Punkte, ab vier Jahren 28 Punkte, ab drei Jahren 48 Punkte. Die Maximalpunktzahl von 61 Punkten erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher ohne Ratenkredit oder mit einem Kredit, dessen Restlaufzeit bei bis zu drei Jahren liegt. Die SCHUFA betont ausdrücklich, dass Restlaufzeiten von bis zu drei Jahren keinen negativen Einfluss auf den Score haben sollen. Wer also einen überschaubaren Kreditrahmen in absehbarer Zeit tilgt, wird hier deutlich besser behandelt als jemand mit langfristig offener Kreditlast.

12) Kriterium 10: Kreditstatus

Mit dem Kriterium Kreditstatus fließt eine weitere Perspektive auf Ratenkredite in die Bewertung ein. Diesmal geht es nicht um Anzahl oder Laufzeit, sondern um den Status des Kredits: Ist ein Ratenkredit offen, negativ erledigt, gar nicht vorhanden oder positiv abgeschlossen? Die Punktespanne fällt mit 0 bis 19 Punkten deutlich kleiner aus als bei anderen Kreditmerkmalen, aber in der Summe bleibt auch dieses Kriterium relevant. Vor allem zeigt es, dass das Modell einen sauber zurückgezahlten Kredit nicht nur neutral, sondern ausdrücklich positiv interpretiert.

Die drei Ausprägungen sind einfach: Ein offener oder negativ erledigter Ratenkredit bringt 0 Punkte. Wer keinen Ratenkredit hat, erhält 9 Punkte. Die Maximalpunktzahl von 19 Punkten gibt es für einen positiv erledigten Ratenkredit. Das ist ein interessantes Signal, weil das System damit nicht bloß Schuldenfreiheit honoriert, sondern auch bereits bewiesene Rückzahlungsfähigkeit. Aus Sicht der SCHUFA ist ein sauber abgeschlossener Kredit also ein Vertrauensbeweis im Finanzleben – ähnlich wie eine lange Vertragsbeziehung oder eine alte Kreditkarte.

13) Kriterium 11: Immobilienkredit

Das elfte Kriterium ist überraschend positiv angelegt: Immobilienkredit oder Bürgschaft für einen Immobilienkredit können 0 bis 55 Punkte einbringen. Die SCHUFA begründet das damit, dass Personen mit Immobilienkrediten statistisch seltener mit Zahlungsausfällen auffallen. Dahinter steht die Annahme, dass Immobilienfinanzierungen meist nur nach einer intensiven Kreditwürdigkeitsprüfung vergeben werden und daher oft mit einer stabileren finanziellen Gesamtsituation einhergehen. Im Modell wird ein Immobilienkredit deshalb nicht als Belastung, sondern eher als Hinweis auf finanzielle Tragfähigkeit und Verlässlichkeit gelesen.

Die Bewertung ist binär und besonders einfach: Wer keinen Immobilienkredit und auch keine Bürgschaft dafür hat, erhält 0 Punkte. Wer einen solchen Kredit besitzt oder für ihn bürgt, bekommt die Maximalpunktzahl von 55 Punkten. Gerade dieses Kriterium zeigt, dass der neue SCHUFA-Score nicht bloß Probleme sucht, sondern auch bestimmte Vertragsformen ausdrücklich als positives Stabilitätssignal interpretiert. Gleichzeitig bleibt es natürlich ein Kriterium, das strukturell eher Menschen mit Vermögenszugang oder Finanzierungskraft begünstigt.

14) Kriterium 12: Vorliegen einer Identitätsprüfung

Das zwölfte Kriterium heißt Vorliegen einer Identitätsprüfung und bringt 0 bis 38 Punkte. Gemeint ist damit, dass der SCHUFA gemeldet wurde, dass die Identität einer Person bei einem Vertragsabschluss überprüft wurde – zum Beispiel im Bankbereich über den Personalausweis. Auch dieses Merkmal ist deshalb interessant, weil es zeigt, dass der neue Score nicht nur auf Finanzhistorie und Anfrageverhalten schaut, sondern auch auf formale Verifizierungsmerkmale. Eine bestätigte Identität gilt im Modell als bonitätsfördernd.

Die Punktelogik ist schlicht: Liegt keine gemeldete Identitätsprüfung vor, gibt es 0 Punkte. Sobald eine Identitätsprüfung gemeldet wurde, fließen 38 Punkte in den Score ein. Die Maximal- und Minimalbewertung liegen hier also weit auseinander, obwohl das Kriterium als solches nicht zu den ganz großen Gewichten gehört. Gerade in Kombination mit dem neuen SCHUFA-Account und seiner Identifizierungslogik wirkt dieses Merkmal besonders relevant, weil Verbraucher unmittelbar sehen können, dass auch formale Datenqualität und verifizierte Personenzuordnung in den Score einfließen.

15) Große Übersicht: Alle 12 Kriterien, Punktespannen und Maximalwerte

Kriterium Punktespanne Maximalwert bei
Zahlungsstörungen 100 bis 264 keine Zahlungsstörung vorhanden
Alter des ältesten Bankvertrags 0 bis 69 mindestens 20 Jahre
Alter der ältesten Kreditkarte 0 bis 81 ab 15 Jahren
Alter der aktuellen Adresse 0 bis 94 20 Jahre und länger
Alter des jüngsten Rahmenkredits 0 bis 36 älter als 2 Jahre oder kein Rahmenkredit
Anfragen und Abschlüsse Girokonten/Kreditkarten 0 bis 117 keine Anfragen oder Abschlüsse
Anfragen außerhalb des Bankenbereichs 0 bis 99 keine oder eine Anfrage
Aufgenommene Ratenkredite 0 bis 66 kein aufgenommener Ratenkredit
Längste Restlaufzeit aller Ratenkredite 0 bis 61 kein Ratenkredit oder bis 3 Jahre Restlaufzeit
Kreditstatus 0 bis 19 positiv erledigter Ratenkredit
Immobilienkredit 0 bis 55 vorhandener Immobilienkredit oder Bürgschaft
Vorliegen einer Identitätsprüfung 0 bis 38 Identität ist geprüft

16) Welche Kriterien besonders stark in die Bonität eingreifen

Schaut man auf die reinen Punktespannen, dann wird die innere Hierarchie des neuen SCHUFA-Scores schnell sichtbar. Zahlungsstörungen dominieren das Modell mit großem Abstand. Dahinter folgen Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten, Anfragen außerhalb des Bankenbereichs und das Alter der aktuellen Adresse. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind Kreditkartenalter, Bankvertragsalter, Ratenkredite und Restlaufzeiten. Kleinere, aber trotzdem relevante Ergänzungsfaktoren sind der Kreditstatus, der Immobilienkredit und die Identitätsprüfung.

Das zeigt deutlich, dass der neue Score drei große Achsen kombiniert: Zahlungsverhalten, Stabilität im Lebens- und Finanzverlauf und Aktivitätsmuster bei Anfragen und Krediten. Wer keine Zahlungsprobleme hat, lange Vertragsbeziehungen aufweist, ruhig mit Produkten umgeht und keine hektische Ballung von Finanzaktivität erzeugt, sammelt im System die besten Karten. Wer dagegen frisch im Finanzleben ist, häufig wechselt, viele Anfragen auslöst oder noch mit erledigten Negativmerkmalen lebt, gerät schneller unter Druck. Genau das macht den Score transparenter – aber eben nicht automatisch milder.

Diese Kriterien haben besonders viel Gewicht

  • Zahlungsstörungen – das härteste Einzelkriterium im gesamten Score
  • Konto- und Kreditkartenanfragen – starke Wirkung bei viel Aktivität
  • Anfragen außerhalb des Bankenbereichs – wichtig für Online-Handel und Telekommunikation
  • Adressdauer – besonders relevant für mobile Lebensläufe

17) Wo das neue Modell für Verbraucher kritisch bleibt

So transparent der neue SCHUFA-Score wirkt, so deutlich zeigt er auch seine problematischen Seiten. Vor allem die Kriterien Alter der aktuellen Adresse, Anfragen außerhalb des Bankenbereichs und Anfragen beziehungsweise Abschlüsse bei Girokonten und Kreditkarten machen sichtbar, dass das Modell bestimmte Lebenslagen benachteiligen kann. Wer jung ist, häufig umzieht, Tarife vergleicht, ein neues Konto eröffnet oder digital flexibel einkauft, handelt nicht zwangsläufig riskanter – wird aber statistisch oft so behandelt. Genau an diesem Punkt setzt die Kritik vieler Verbraucherschützer an: Mehr Transparenz bedeutet noch nicht automatisch mehr materielle Gerechtigkeit.

Hinzu kommt das alte Grundproblem der Datenqualität. Selbst das offenste System bleibt unfair, wenn zugrunde liegende Informationen falsch, veraltet oder unberechtigt gespeichert sind. Gerade bei Zahlungsstörungen, Inkasso-Vorgängen oder Anfragen kann ein einzelner fehlerhafter Datensatz gravierende Folgen haben. Deshalb bleibt der wichtigste Schutzmechanismus weiterhin die regelmäßige Kontrolle der eigenen Daten – sei es über den neuen SCHUFA-Account oder über die kostenlose Datenkopie nach Art. 15 DSGVO. Transparenz ist ein Fortschritt. Sie ersetzt aber nicht die Pflicht, das eigene Profil aktiv zu prüfen.

18) Was Verbraucher jetzt konkret tun sollten

Wer den neuen SCHUFA-Score ernst nimmt, sollte die 12 Kriterien nicht nur als theoretische Liste betrachten, sondern als praktisches Kontrollraster für die eigene Bonität. Der erste sinnvolle Schritt ist, den digitalen SCHUFA-Account einzurichten und den eigenen Wert sowie die gespeicherten Daten regelmäßig zu prüfen. Besonders wichtig sind dabei unbekannte Anfragen, alte erledigte Zahlungsstörungen, auffällige Vertragsmeldungen und überraschende Kreditinformationen. Denn ein Score wird nicht dadurch besser, dass man ihn ignoriert. Im Gegenteil: Je früher Unstimmigkeiten erkannt werden, desto eher lassen sie sich korrigieren.

Ebenso sinnvoll ist ein bewusster Umgang mit typischen Risikotreibern. Wer in kurzer Zeit mehrere Konten eröffnet, viele Kreditkarten beantragt, häufig auf Rechnung mit Bonitätsprüfung kauft oder mehrere Ratenkredite parallel aufnimmt, sollte wissen, dass all das den Score drücken kann. Das heißt nicht, dass man nie wechseln, vergleichen oder finanzieren darf. Es heißt nur, dass der neue SCHUFA-Score genau solche Muster sichtbar und relevant macht. Wer das versteht, kann sein Verhalten nüchterner einordnen – und im Zweifel vermeiden, dass unnötige Aktivitäten den eigenen Bonitätswert ohne Not belasten.

Praktische Schritte für Verbraucher

  • SCHUFA-Account einrichten und die 12 Kriterien im Profil prüfen
  • Unbekannte Anfragen und auffällige Einträge sofort hinterfragen
  • Zahlungsstörungen niemals aussitzen, sondern schnell klären
  • Viele parallele Anfragen und Abschlüsse möglichst vermeiden
  • Bei Datenfehlern Berichtigung oder Löschung anstoßen

FAQ zu den 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores

Wie viele Kriterien hat der neue SCHUFA-Score?

Der neue SCHUFA-Score setzt sich aus 12 Kriterien zusammen, die jeweils unterschiedlich stark gewichtet sind.

Welches Kriterium ist am wichtigsten?

Das wichtigste Einzelkriterium sind Zahlungsstörungen. Es hat mit 100 bis 264 Punkten die größte Punktespanne.

Wird bei offenen Zahlungsstörungen noch ein Score berechnet?

Nein. Laut SCHUFA wird bei offenen Zahlungsstörungen kein Score berechnet. Stattdessen wird nur übermittelt, dass eine oder mehrere offene Zahlungsstörungen vorliegen.

Warum wirkt sich die aktuelle Adresse auf den Score aus?

Die SCHUFA bewertet eine lange Wohndauer an derselben Adresse statistisch als Stabilitätsmerkmal. Je länger die aktuelle Adresse besteht, desto positiver wirkt sie sich im Modell aus.

Zählen Debitkarten und Prepaid-Karten als Kreditkarten im Score?

Nein. Für die relevanten Kreditkarten-Kriterien zählen laut SCHUFA nur Kreditkarten mit echtem Kreditrahmen. Debit- und Prepaid-Karten gehören nicht dazu.

Werden mehrere Anfragen innerhalb kurzer Zeit mehrfach gezählt?

Mehrere Anfragen oder Abschlüsse innerhalb von 28 Tagen werden laut SCHUFA jeweils nur einmal gezählt.

Warum ist ein Immobilienkredit positiv für den Score?

Die SCHUFA bewertet Immobilienkredite oder Bürgschaften dafür als Hinweis auf eine stabile finanzielle Situation und eine besonders gründliche Kreditwürdigkeitsprüfung.

Verbessert eine Identitätsprüfung wirklich den Score?

Ja. Wenn der SCHUFA eine gemeldete Identitätsprüfung vorliegt, kann das bis zu 38 Punkte bringen.

Wo kann man die 12 Kriterien praktisch einsehen?

Am einfachsten über den SCHUFA-Account, in dem der neue Score und seine Berechnung nachvollziehbar dargestellt werden.

Was ist der beste Schutz gegen einen unfairen Score?

Der beste Schutz ist die regelmäßige Kontrolle der eigenen SCHUFA-Daten, damit fehlerhafte Einträge, unbekannte Anfragen oder erledigte Störungen frühzeitig erkannt und korrigiert werden können.

Fazit: Die 12 Kriterien machen den neuen SCHUFA-Score verständlicher – aber nicht automatisch harmloser

Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores bringen endlich mehr Klarheit in ein System, das lange wie ein undurchsichtiger Machtapparat wirkte. Heute lässt sich viel besser erkennen, welche Bausteine die Bonität tatsächlich prägen: Zahlungsstörungen, lange Vertragsbeziehungen, stabile Adressen, ruhiges Anfrageverhalten, maßvoller Umgang mit Krediten und ergänzende Merkmale wie Immobilienkredit oder Identitätsprüfung. Genau diese Offenlegung ist ein echter Fortschritt, weil Verbraucher nicht mehr nur die Zahl sehen, sondern die Logik dahinter zumindest deutlich besser lesen können.

Gleichzeitig zeigt der neue Score auch schonungslos, wo die eigentlichen Konfliktlinien liegen. Das Modell bevorzugt Stabilität, Kontinuität und geringe Aktivität – und es bestraft Hektik, häufige Wechsel, frische Finanzprodukte und vor allem Zahlungsprobleme spürbar. Für viele Verbraucher ist das nützliches Wissen. Für andere macht es sichtbar, wie stark statistische Modelle in alltägliche Lebensentscheidungen hineinreichen. Genau deshalb ist der neue SCHUFA-Score nicht nur transparenter, sondern auch politischer geworden: Er verrät jetzt offener, nach welchen Regeln Bonität in Deutschland bewertet wird.

Weitere aktuelle News-Beiträge

  • DIN EN ISO 12312-2: Norm für Sonnenfinsternisbrillen erklärt
  • Sonnenfinsternis-Brille kaufen: dm, Rossmann & Optiker
  • Sonnenfinsternis 2026: Uhrzeit, Verlauf & Sichtbedingungen
  • Sonnenfinsternis ohne Brille sehen: Lochkamera basteln
  • HOVERAir Versa: Pocket-Gimbal-Kamera und Drohne in einem – alle Infos 2026
  • Speicherkarten für Drohnen: DJI-Liste aller Modelle 2026
  • SDUC-Speicherkarte: SanDisk 8 TB SD-Karte vor dem Start
  • Perseiden 2026: Maximum, beste Uhrzeit, Sichtbarkeit und Lange Nacht
  • Wetter August 2026: Hitze, Gewitter und Prognose aktuell
  • Jugendwort 2026: Top 10, Bedeutung, Abstimmung & Termine
Kategorie Nachrichten, Drohnen-News, News & Neuigkeiten (Spezial) | Tags Bonität, Finanzen, Girokonto, Google News, Identitätsprüfung, Immobilienkredit, Kredite, Kreditkarte, noindex, Ratenkredit, SCHUFA, SCHUFA-Kriterien, SCHUFA-Score, Score-Berechnung, Verbraucherschutz, Zahlungsstörungen

Ähnliche Beiträge

GTA 6 vorbestellen: Start am 25. Juni 2026→

Hitzefrei bei Hitze: Schule, Arbeit & NRW-Rechte→

Rasen mähen bei Hitze: Mähroboter richtig einstellen→

Sonnenstich erkennen & behandeln: Symptome und Hilfe→

Drohnen.de > Drohnen-News > Nachrichten > Die 12 Kriterien des neuen SCHUFA-Scores 2026 im Detail

© Drohnen.de

  • Impressum / Kontakt
  • Newsletter
  • Datenschutz
  • Cookie Einstellungen

Achtung!

Drohnen-Versicherung und Kennzeichnung sind PFLICHT!


➔ Drohnen Versicherungen »
Kennzeichen Shop »

Noch auf der Suche nach einer Drohne?

Kennen Sie schon die neue DJI NEO 2?


➔ DJI NEO 2 anschauen »

Nein danke!

{"cookieName":"wBounce","isAggressive":false,"isSitewide":true,"hesitation":"","openAnimation":"bounceInUp","exitAnimation":false,"timer":"","sensitivity":"","cookieExpire":"","cookieDomain":"","autoFire":"","isAnalyticsEnabled":false}