Starlink-Alternativen aus Russland und Indien: Rasswet, Jio und die SpaceX-Aktie
Rasswet, JioSpaceFiber und Jios LEO-Plan sauber getrennt. Was die Primärquellen zeigen – und was der Börsenkurs nicht beweist.
- Primärquellen geprüft
- Kurs vom 28.10.2026
- Plan und Betrieb getrennt
Russlands Starlink-Alternative heißt Rasswet, international Rassvet. In Indien verfolgt Reliance Jio eine eigene LEO-Konstellation – daneben gibt es das ältere JioSpaceFiber mit SES. Hinter ähnlichen Schlagzeilen stehen unterschiedliche Technik, Zeitpläne und Geschäftsmodelle. Für die SpaceX-Aktie lässt sich ein Kursrückgang belegen. Dass genau diese Konkurrenzmeldungen ihn ausgelöst haben, lässt sich daraus nicht ableiten.
Recherche: 29.10.2026. Börsenstand: letzter auf der SpaceX-Investorenseite ausgewiesener US-Handelsschluss, 28.10.2026, 16:00 Uhr US-Ostküstenzeit. Die Seite kennzeichnet Kurse mit mindestens 20 Minuten Verzögerung. Kein Live-Ticker.
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Wie heißen die Alternativen – und was ist wirklich neu?
Die aktuelle Aufmerksamkeit entstand unter anderem durch Wladimir Putins Besuch einer Technologieausstellung beim Russland-Afrika-Gipfel in Moskau am 28. Oktober. Dabei lobte er Elon Musk und verwies auf Russlands eigene erste Schritte. AFP berichtet die Äußerungen aus der Veranstaltung. Die Präsentation bedeutet jedoch nicht, dass an diesem Tag ein flächendeckend buchbarer Breitbanddienst gestartet ist. [1]
Für Indien muss man zwei Jio-Projekte auseinanderhalten. JioSpaceFiber wurde bereits 2023 demonstriert und verwendet Satellitenkapazität von SES im mittleren Erdorbit. Die eigene Jio-LEO-Konstellation ist dagegen ein Vorhaben für eine indisch kontrollierte Infrastruktur in niedriger Umlaufbahn. Im geprüften Primärmaterial wird dafür kein gesonderter, bereits eingeführter Endkunden-Produktname ausgewiesen. „JioSpaceFiber“ einfach als Namen des neuen 1.600-Satelliten-Projekts zu verwenden, wäre deshalb irreführend. [2][3][4]
| System | Wer steht dahinter? | Technik / Stand | Für deutsche Haushalte? |
|---|---|---|---|
| Starlink | SpaceX | Kommerzielles LEO-Netz; Verfügbarkeit je Adresse | Bestellbar, sofern an der Adresse angeboten |
| Rasswet / Rassvet | Bureau 1440, Teil von X Holding / IX Holdings | LEO-Netz im Aufbau, gemeldete Tests | Kein verifiziertes deutsches Endkundenangebot |
| JioSpaceFiber | Reliance Jio mit SES | MEO-Kapazität, 2023 demonstriert | Kein deutsches Retailangebot im geprüften Material |
| Jios eigene LEO-Konstellation | Reliance Jio | Geplante souveräne Infrastruktur | Kein verifiziertes deutsches Endkundenangebot |
X Holding / IX Holdings ist hier die russische Unternehmensgruppe. Das ist keine Aussage über eine Beteiligung von Musks Plattform X an Bureau 1440. Plan, Test, Zulassung und buchbarer Dienst sind unterschiedliche Reifestufen.
Russland: Was Rasswet bereits zeigt und was offenbleibt
Bureau 1440 stellt sich als russisches Unternehmen für Satellitenbreitband auf Grundlage einer eigenen LEO-Konstellation vor. Das Unternehmen nennt Anwendungen für Wirtschaft, Verkehr und öffentliche Dienste. Das ist zunächst die Selbstdarstellung eines Betreibers. Sie belegt dessen Produktplanung und Kommunikation, aber noch keine unabhängige Qualitätsprüfung oder durchgängige Abdeckung. [5]
Ein greifbarer Fortschritt ist der vom Unternehmen dokumentierte zweite Paketstart am 19. Juli 2026. Laut Mitteilung vom 20. Juli trennten sich die Satelliten vom Träger und wurden vom Kontrollzentrum übernommen; nach Prüfungen sollten sie in die Zielumlaufbahn wechseln. Genau diese Formulierung zeigt die notwendige Unterscheidung: gestartet ist nicht gleich im regulären Betrieb. [6]
Daneben meldete Bureau 1440 im September einen Testzugang im arktischen Ort Nelmin-Nos. Der Bericht beschreibt eine konkrete Anwendung über das eigene Netz. Als Betreiberquelle ist er für diesen angekündigten Test wichtig. Einen Nachweis über die dauerhafte Verfügbarkeit für die gesamte russische Bevölkerung liefert ein einzelner Standort jedoch nicht. [7]
Auch die Hardware wird konkreter: Die im Oktober vorgestellte Baureihe umfasst 1440.ULTRA, ein kompaktes 1440.MINI-Konzept und ein Bahnterminal namens 1440.TERRA. Das Unternehmen nennt für ULTRA bis zu 700 Mbit/s. Beim MINI handelt es sich ausdrücklich um ein Konzept in Entwicklung, dessen Produktionsbeginn erst später bekanntgegeben werden soll. Diese Werte und Aussagen sind Herstellerangaben, keine unabhängigen Vergleichsmessungen mit Starlink. [8]

Warum wir keine scheinbar exakte Satellitenrangliste zeigen
Medienberichte verwenden unterschiedliche Zählweisen: gestartete Satelliten, noch im Orbit befindliche Objekte, betriebsbereite Einheiten oder Zielzahlen für kommende Jahre. Dazu kommen Ausfälle, Orbitwechsel und Testhardware. Eine Zahl ohne Definition und Stichtag erzeugt leicht mehr Gewissheit, als die Daten hergeben. Für einen praktischen Vergleich sind zusätzlich nutzbare Kapazität, Bodenstationen, Terminalverfügbarkeit und tatsächlich angebotene Vertragsleistungen nötig.
Deshalb vergleichen wir hier die belegten Entwicklungsstufen. Rasswet ist ein reales Projekt mit dokumentierten Starts und gemeldeten Anwendungen. Es ist damit mehr als eine reine Ankündigung. Ein gleichwertiger und in Deutschland verfügbarer Ersatz für einen Starlink-Hausanschluss ist daraus aber nicht geworden.
Indien: JioSpaceFiber und die geplante Jio-Konstellation
Bei JioSpaceFiber steht die Zusammenarbeit mit SES im Mittelpunkt. Die offizielle Mitteilung von Oktober 2023 nennt O3b und O3b mPOWER und beschreibt angebundene Demonstrationsstandorte in Indien. Das sind Satelliten im mittleren Erdorbit, nicht Jios eigene neue LEO-Flotte. Ein identisches Verkaufsversprechen oder ein identischer Preis für jeden indischen Haushalt folgt aus dieser Demonstration ebenfalls nicht. [2]
In der Hauptversammlungsrede vom 19. Juni 2026 formulierte Reliance einen zweigleisigen Ansatz: Kapazität internationaler Konstellationen nutzen und parallel die Entwicklung einer souveränen indischen LEO-Konstellation prüfen. Bodenstationen sollen sowohl Partnernetze als auch spätere eigene Satelliten unterstützen. Diese Strategie erklärt besser als die Formel „Indien stellt einen Starlink-Killer vor“, worum es wirtschaftlich geht. [3]
Die Größenordnung von etwa 1.600 Satelliten taucht im offiziellen Analystengespräch auf. Dort fragt ein Analyst nach dem geplanten Netz; Jio-Manager Anshuman Thakur verweist auf den Antrag und den Prospekt und macht weitere Investitionsaussagen ausdrücklich von nachgewiesener Wirtschaftlichkeit abhängig. Die Zahl beschreibt also eine Projektplanung. Sie ist kein Beleg für 1.600 gestartete Satelliten oder einen heute angebotenen Tarif. [4]
Für einen belastbaren Markteintritt müssen mehrere Dinge zusammenkommen: das Netz, geeignete Nutzerterminals, Bodeninfrastruktur, Sicherheitsfreigaben, Frequenznutzung und ein konkretes Angebot. Eine Telekommunikationslizenz allein erfüllt diese Kette nicht. Die indische Regierung führte im Januar 2026 OneWeb India, Jio Satellite Communications und Starlink als Unternehmen mit GMPCS-Autorisierung auf. Die Aussage bezieht sich auf diese Autorisierung, nicht auf eine für jede Adresse eröffnete Bestellmöglichkeit. [9]
Was wir für Indien nicht als gesichert ausgeben
Ein allgemeiner Einführungspreis für Starlink, ein frei bestellbares Jio-LEO-Kit oder ein verbindlicher weltweiter Starttermin sind in den geprüften Primärunterlagen nicht belegt. Medien-Zeitpläne wie ein erster Testflug 2027 bleiben davon getrennte Berichte. Für deutsche Leser ist das zunächst ein Markt- und Geopolitikthema.
Wie hat die SpaceX-Aktie reagiert?
SpaceX ist seit Juni 2026 unter dem Kürzel SPCX an der Nasdaq gelistet. Die offizielle IPO-Mitteilung nennt einen Ausgabepreis von 135 US-Dollar und den vorgesehenen Handelsstart am 12. Juni. Eine eigenständig gelistete Starlink-Aktie wird dadurch nicht geschaffen; Starlink gehört zum SpaceX-Geschäft. Tesla ist wiederum ein anderes Wertpapier. Diese Zuordnung ist wichtig, bevor man Kursgrafiken oder vermeintliche „Starlink-Tokens“ vergleicht. [10]
Für den 28. Oktober weist die Investorenseite von SpaceX einen Schlusskurs von 145,23 US-Dollar aus. Der vorherige Schlusskurs liegt bei 148,58 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von 3,35 US-Dollar beziehungsweise gerundet 2,25 Prozent. Es ist ein datierter Schlusskursvergleich, keine Echtzeitnotierung. [11]

Die im Tagesverlauf verbreitete Größenordnung von rund drei Prozent ist daher nicht die passende Schlusskurszahl. Noch wichtiger: Eine zeitliche Überschneidung zwischen Präsentation und Kursrückgang beweist keine Ursache. Dafür müsste man unter anderem den genauen Nachrichtenzeitpunkt, das Marktumfeld und andere unternehmensbezogene Meldungen vergleichen. Aus den hier geprüften Quellen lässt sich der Tagesverlust nicht isoliert Rasswet oder Jio zurechnen.
Eine Meldung über einen geringeren Börsenwert ist außerdem kein gleich hoher Mittelabfluss aus der Unternehmenskasse. Marktkapitalisierung bewertet Aktien zum jeweiligen Kurs. Ohne saubere Grundlage zur Aktienzahl und zum Vergleichszeitpunkt übernehmen wir deshalb keine spektakuläre Milliardenrechnung aus einer Schlagzeile. Ebenso wenig werden unbestätigte Fusionsgerüchte oder fremde Analystenkursziele zu einem Beleg für die Wirkung dieser Satellitenprojekte.
Warum Starlink für SpaceX trotzdem so wichtig ist
Der Originalbericht zum dritten Quartal 2026 weist für das Segment Connectivity 5,248 Milliarden US-Dollar Umsatz aus; der Konzernumsatz liegt gerundet bei 14,6 Milliarden. Daraus ergibt sich rechnerisch ein Anteil von etwa 36 Prozent. Ende September nennt SpaceX 13,6 Millionen Starlink-Privatkunden. Das sind Unternehmensangaben aus dem Quartalsbericht, keine von uns erhobenen Kundenzahlen. [12]
Strategisch geht es deshalb um viel mehr als die Tagesnachricht. Neue Konstellationen können Marktzugang, staatliche Aufträge, örtliche Partnerschaften und Preisvorstellungen beeinflussen. Gleichzeitig ist eine große angekündigte Flotte noch kein profitabler Dienst. Produktion, Starts, Ersatzsatelliten, Bodenstationen und günstige Terminals müssen als Gesamtsystem funktionieren. Der Ausbau mit Starlink V3 zeigt, dass auch SpaceX seine Kapazität weiterentwickelt.
Eine plausible redaktionelle Einordnung lautet: Souveräne Netze können in bestimmten Ländern zu starken Konkurrenten werden, selbst wenn sie weltweit kleiner bleiben. Lokale Genehmigungen und staatliche Beschaffung lassen sich nicht allein durch einen weltweiten Satellitenvorsprung ersetzen. Umgekehrt ist Starlinks bereits kommerziell nutzbare Infrastruktur ein erheblicher praktischer Vorsprung. Welche Seite wirtschaftlich gewinnt, lässt sich aus einer geplanten Satellitenzahl allein nicht seriös vorhersagen.
Aktuelle Originalbeiträge auf X
Unternehmensmeldung zu Quartalsumsatz und dem ersten kommerziellen Starship-Einsatz. Als Eigenangabe lesbar; die Finanzzahlen werden oben zusätzlich am Originalbericht geprüft. [13]
Der Hersteller zeigt Aufnahmen nach dem Start der ersten V3-Satelliten. Das illustriert den Ausbau, ist aber kein unabhängiger Leistungsnachweis eines Hausanschlusses. [14]
Statische redaktionelle Karten: X wird erst beim Öffnen kontaktiert. Originalautor, Datum und Inhalt wurden per öffentlicher Einbettungsschnittstelle geprüft.
Politik, Gesellschaft und Musks Position: Was gehört zur Einordnung?
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine macht Satellitenkommunikation zu einem sicherheitspolitischen Thema. Zivile Konnektivität, militärische Verwendung und staatliche Abhängigkeiten müssen getrennt betrachtet werden. Putins Lob für Musk ist eine politische Äußerung. Es beweist weder eine Zusammenarbeit beim Aufbau von Rasswet noch eine Übernahme russischer Positionen durch SpaceX. AFP berichtet zudem über die damalige Auseinandersetzung um die Nutzung der SpaceX-Dienste. [1]
Musks öffentlich vertretene Linie zur Begrenzung offensiver Nutzung gehört in die Debatte, muss aber als seine Position gekennzeichnet bleiben. Die technische Leistung von Starlink kann man anerkennen, ohne aus jeder Unternehmeräußerung eine überprüfte Tatsachenfeststellung zu machen. Gleichzeitig sind die Auswirkungen von Zugangsbeschränkungen auf betroffene Nutzer und die ukrainische Verteidigung Teil einer sachlichen Bewertung. Unser Hintergrund zu Ukraine, Musk und Starshield führt diese getrennte Debatte ausführlicher; der Vergleich von Starshield und Starlink erklärt die Begriffe.
Für Indien ist digitale Souveränität zunächst eine Infrastruktur- und Industriefrage. Ein eigenes Netz kann Kontrolle über Kapazitäten und technische Entwicklung stärken. Für Nutzer zählen jedoch zusätzlich Preis, Datenschutz, Zugang, Zuverlässigkeit und die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Staatliche Kontrolle garantiert nicht automatisch Offenheit, und eine private globale Plattform garantiert nicht automatisch Unabhängigkeit. Beides sind Fragen der konkreten Regeln und Verträge.
Welche Folgen hat die neue Konkurrenz für deutsche Nutzer?
Kurzfristig keine neue, verifiziert bestellbare Alternative aus diesen beiden Projekten. Wer heute einen Anschluss in Deutschland benötigt, vergleicht Starlink mit den tatsächlich verfügbaren Angeboten an seiner Adresse. Je nach Standort können Glasfaser, Kabel, DSL oder ein Mobilfunkzugang die bessere Wahl sein. Für weitere Satellitenanbieter ist unser Vergleich von Internet über Satellit der passende Ausgangspunkt.
Mittelfristig kann mehr Wettbewerb zu zusätzlichen Partnerschaften, Angeboten oder Preisdruck führen. Das ist ein mögliches Szenario, kein garantierter Preisnachlass. Auch Amazon baut mit Leo ein eigenes System auf; der Vergleich Amazon Leo gegen Starlink ordnet dessen Bedeutung für Deutschland gesondert ein. Internationale Zulassungen und die tatsächliche Verfügbarkeit findest du in der Starlink-Verfügbarkeitsübersicht.
Für die eigene Kaufentscheidung sind deshalb drei praktische Fragen hilfreicher als ein Börsenschlagwort: Welcher Dienst ist an meiner Adresse verfügbar? Welche Gesamtkosten und Bedingungen gelten? Und welche Leistung kommt mit meinem Aufbau wirklich an? Der Praxistest, unsere Bedienungsanleitung und der Geschwindigkeitstest führen von der Weltmarktdebatte zur überprüfbaren Nutzung.
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Der Wettbewerb wird ernster – die Schlagzeile braucht Präzision
Rasswet hat dokumentierte technische Schritte vorzuweisen. Jio verfolgt neben SES-basiertem JioSpaceFiber eine eigene LEO-Strategie. Für SpaceX ist diese Entwicklung wirtschaftlich relevant. Der belegte Tagesverlust der Aktie beträgt am 28. Oktober 2,25 Prozent; seine Ursache lässt sich den beiden Projekten nicht eindeutig zuschreiben. Für Nutzer entscheidet der tatsächlich verfügbare Anschluss, nicht die größte Ankündigung.
Häufige Fragen
Wie heißt Russlands Alternative zu Starlink?
Das Projekt heißt Rasswet, international meist Rassvet. Es wird von Bureau 1440 aufgebaut. Dokumentierte Starts und gemeldete Tests sind von einem flächendeckend buchbaren Regelbetrieb zu unterscheiden.
Wie heißt Indiens Starlink-Alternative?
Es gibt mehrere Vorhaben. JioSpaceFiber nutzt SES-Kapazität im MEO. Daneben verfolgt Reliance Jio eine eigene LEO-Konstellation. In den geprüften Primärunterlagen ist dafür kein gesonderter bereits eingeführter Endkundenname belegt.
Ist JioSpaceFiber das neue 1.600-Satelliten-Netz?
Nein. Die offizielle Demonstration von JioSpaceFiber aus 2023 beschreibt SES O3b und O3b mPOWER im mittleren Erdorbit. Jios eigenes LEO-Vorhaben ist davon zu trennen.
Wie reagierte die SpaceX-Aktie am 28. Oktober 2026?
Die SpaceX-Investorenseite weist 145,23 US-Dollar Schlusskurs nach 148,58 US-Dollar am Vortag aus: minus 3,35 US-Dollar beziehungsweise gerundet 2,25 Prozent. Ein ursächlicher Effekt durch Rasswet oder Jio ist damit nicht isoliert belegt.
Gibt es eine eigene Starlink-Aktie?
Der hier behandelte Börsentitel ist SpaceX mit dem Nasdaq-Kürzel SPCX. Starlink gehört zum SpaceX-Geschäft. Ein namensähnlicher Token oder die Tesla-Aktie ist nicht dasselbe Wertpapier.
Kann ich Rasswet oder Jios LEO-Dienst in Deutschland bestellen?
In den geprüften Quellen ist kein entsprechendes deutsches Endkundenangebot belegt. Für die heutige Entscheidung zählt die tatsächliche Verfügbarkeit eines Anschlusses an deiner Adresse.
Ist eine Satellitenlizenz schon ein Marktstart?
Nein. Autorisierung, Frequenznutzung, Sicherheitsanforderungen, technische Infrastruktur und ein konkret buchbarer Tarif sind unterschiedliche Schritte.
Wird Starlink durch neue Konkurrenz günstiger?
Mehr Wettbewerb kann Preisdruck erzeugen. Ein bestimmter Preisnachlass oder Termin lässt sich daraus nicht garantieren. Lokaler Marktzugang, Kapazität und Wirtschaftlichkeit bleiben entscheidend.
TransparenzGeprüfte Quellen und ihre Aussagegrenzen (14)
Abruf und Abgleich: 29.10.2026. Originaldokumente und Betreiberangaben werden nach ihrer Rolle gekennzeichnet. Keine Suchergebnis-Snippets als alleiniger Beleg für einen garantierten Marktstart oder eine Kursursache.
- [1] AFP, 28.10.2026: Putins Äußerungen zu Musk
Nachrichtenagentur / Veranstaltungsbericht. Ort und Anlass sowie politische Aussagen; kein Beleg für eine technische Zusammenarbeit an Rasswet. - [2] Reliance Jio, 27.10.2023: JioSpaceFiber-Demonstration
Unternehmensquelle / Originalmitteilung. SES O3b und O3b mPOWER, MEO; vom neuen eigenen LEO-Projekt getrennt. - [3] Reliance, 19.06.2026: Hauptversammlungsrede
Unternehmensquelle / Strategie. Souveräne LEO-Konstellation in Prüfung, Partnerkapazität parallel und Bodenstationen. - [4] Reliance: offizielles Analystengespräch Q1 FY2027
Unternehmensquelle / Transkript. Frage nach 1.600 Satelliten; Antwort verweist auf Antrag/Prospekt und Wirtschaftlichkeit. Keine gestartete Flotte, kein garantierter Termin. - [5] Bureau 1440: Betreiber- und Produktdarstellung
Betreiberquelle / Eigenangaben. LEO-Netz, zivile Anwendungen; Werbe- und Leistungsangaben nicht als unabhängige Tests behandeln. - [6] Bureau 1440, 20.07.2026: zweiter Paketstart
Betreiberquelle / Ereignismeldung. Start 19.07.; Checkout und Zielorbit-Transfer danach. Kein Nachweis aller Satelliten im Regelbetrieb. - [7] Bureau 1440, 20.09.2026: Test im arktischen Nelmin-Nos
Betreiberquelle / Anwendungsbericht. Konkreter gemeldeter Test; keine unabhängige Aussage über flächendeckende Dauerverfügbarkeit. - [8] Bureau 1440, 06.10.2026: Terminalfamilie
Betreiberquelle / Produktankündigung. ULTRA bis 700 Mbit/s als Herstellerangabe; MINI ausdrücklich Konzept; TERRA für Bahn. - [9] Indisches Kommunikationsministerium, 29.01.2026: Satellite Communication Services
Behörde / datierte Autorisierung. GMPCS für OneWeb India, Jio Satellite und Starlink; kein Beleg einer heute frei bestellbaren Endkundenleistung. - [10] SpaceX, 11.06.2026: IPO-Preisfestsetzung
Unternehmensquelle / Börsenmitteilung. SPCX, 135 US-Dollar Ausgabepreis, vorgesehener Handelsstart 12.06.2026. - [11] SpaceX Investor Relations: Kurs und historische Abfrage
Unternehmens-IR / verzögerte Börsendaten. Am 29.10.2026 gerendert geprüft: Last Trade 28.10.2026 4:00 PM, 145,23 USD, Vortag 148,58, −3,35 / −2,25 %. Keine Ursachenaussage. - [12] SpaceX: Originalergebnis Q3 2026, 20.10.2026
Unternehmensquelle / Originalbericht. Seiten 1 und 5: 14,6 Mrd. USD Konzernumsatz, 5,248 Mrd. Connectivity, 13,6 Mio. Privatkunden. Anteil rund 36 % selbst berechnet. - [13] SpaceX auf X, 20.10.2026: Q3-Highlights
Originalposting / Unternehmenskommunikation. Autor, Datum und Inhalt am 29.10.2026 per öffentlichem X-oEmbed geprüft. Keine automatische Fremdskript-Einbettung. - [14] Starlink auf X, 28.09.2026: V3-Aufnahmen
Originalposting / Unternehmenskommunikation. Autor, Datum und Inhalt am 29.10.2026 per öffentlichem X-oEmbed geprüft. Kein unabhängiger Geschwindigkeitsnachweis.
TransparenzAffiliate, Preise und redaktionelle Unabhängigkeit
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Preise, Tarife, Softwareoberflächen, Verfügbarkeit und Programmbedingungen können sich ändern. Verbindlich sind die Angaben beim jeweiligen Anbieter vor Bestellung. Herstellerangaben, eigene Einzelmessungen und redaktionelle Schlussfolgerungen sind im Text unterschieden.
TransparenzBörsenangaben, politische Aussagen und Einordnungen
Die Kursangaben sind datierte, verzögerte Daten der SpaceX-Investorenseite. Sie sind weder eine Echtzeitnotierung noch eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Korrelation ist kein Nachweis einer Kursursache. Aussagen von Politikern und Unternehmen werden als deren Aussagen behandelt. Planwerte und Herstellerleistungen sind keine unabhängigen Messungen.
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