KI-Chatbots · Perplexity · November 2026
Perplexity AI nutzen: Recherche mit Quellen, die du selbst prüfst
- Kostenlos: 3 Pro-Suchen pro Tag
- Pro im App Store: 22 € im Monat
- Pro im Web: 22,14 € im Monat inklusive Umsatzsteuer
Perplexity beantwortet Fragen mit einer Live-Websuche und hängt an jede Antwort nummerierte Quellen – das macht den Dienst stark für Recherchen, aber nur dann, wenn du diese Quellen tatsächlich öffnest. Eine Fundstelle neben einem Satz zeigt, woher die KI eine Information hat. Ob die Fundstelle die Aussage wirklich trägt, ob sie aktuell ist und ob die KI sie richtig wiedergegeben hat, musst du selbst prüfen.
Genau darum geht es hier: wie du mit Perplexity AI eine nachvollziehbare Recherche aufbaust, welche Funktionen die kostenlose Version bietet und wann sich Perplexity Pro oder sogar Max lohnen. Du erfährst, was die Abos in Deutschland kosten, welche Datenschutz-Einstellung du sofort ändern solltest, welche Kritik Verlage und Studien an dem Dienst üben und wie du typische Zitierfehler erkennst.
Dazu gibt es einen Recherche-Prompt-Baukasten: Du wählst den Fragetyp, und der Baukasten erzeugt einen kopierbaren Prompt mit klaren Quellenvorgaben, den du direkt in Perplexity oder einen anderen KI-Assistenten einfügen kannst.
Stand: . Datenbasis: Tarifauswahl (Pro, Max, Enterprise Pro und Max), eingeloggter Web-Checkout, deutsche Nutzungsbedingungen, Hilfeseiten und Datenschutzhinweise von Perplexity, App-Store-Preise für Deutschland, Studien von EBU und Columbia Journalism Review sowie Fachberichte zu Klagen und Sicherheitslücken. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Kaufberatung.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
Die nummerierten Links zeigen, woher eine Aussage stammt. Sie beweisen nicht, dass die Zusammenfassung stimmt. Öffne mindestens die Quellen zu Zahlen, Daten und Zitaten.
Einfache Suchen sind im kostenlosen Plan praktisch unbegrenzt. Pro lohnt sich vor allem, wenn du täglich gründliche Suchen, Dateianalysen oder Modellauswahl brauchst.
Bei Free, Pro und Max ist „AI Data Retention“ ab Werk eingeschaltet. Wer nicht möchte, dass künftige Eingaben ins KI-Training fließen, schaltet die Option in den Einstellungen ab.
In einem Test des Tow Center war mehr als jede dritte Perplexity-Antwort zur Herkunft von Nachrichtentexten falsch. Bei wichtigen Entscheidungen zählt das Original, nicht die Zusammenfassung.
Perplexity als Antwort- und Recherchewerkzeug
Perplexity ist eine KI-Suchmaschine: Sie durchsucht das Web in Echtzeit, fasst die Treffer zu einer Antwort zusammen und verlinkt die verwendeten Seiten als nummerierte Quellen. Der Hersteller beschreibt das selbst so: Jede Antwort enthält nummerierte Zitate, die zu den Originalquellen führen, damit du Aussagen prüfen und weiterlesen kannst.[5] Statt zehn blauer Links bekommst du also einen Fließtext mit kleinen Ziffern – und dazu eine Quellenliste.
Hinter dem Dienst steht die Perplexity AI, Inc. aus San Francisco, gegründet im August 2022 von Aravind Srinivas, Denis Yarats, Johnny Ho und Andy Konwinski.[36] Die App ist auf Deutsch verfügbar; im deutschen App Store listet Apple Deutsch als eine von 67 Sprachen und eine Altersfreigabe ab 18 Jahren.[38]

Technisch arbeitet Perplexity mit mehreren Sprachmodellen. Neben dem hauseigenen Modell Sonar nennt die Pro-Hilfeseite zum Prüfdatum unter anderem GPT-5.2, Claude Sonnet 4.6 und Gemini 3.1 Pro; der Standardmodus „Best“ wählt das Modell je nach Frage automatisch.[3] Die Liste ändert sich laufend, deshalb solltest du Modellnamen eher als Momentaufnahme lesen. Für die Recherche wichtiger als das Modell ist ohnehin, welche Seiten die Suche findet und wie sauber die Antwort sie wiedergibt.
Was Perplexity gut kann – und was nicht
Stark ist Perplexity bei Fragen, deren Antwort irgendwo im Netz steht, aber verstreut ist: Wann tritt eine Regel in Kraft? Was unterscheidet zwei Produktgenerationen? Welche Studien gibt es zu einem Thema? Die Suche bündelt mehrere Seiten, du siehst sofort, aus welchen Quellen die Antwort stammt, und kannst mit Folgefragen nachhaken, ohne neu anzufangen.
Schwach wird jede KI-Suche dort, wo gute Quellen fehlen, hinter Bezahlschranken liegen oder sich widersprechen. Dann füllt das Sprachmodell Lücken, mischt Angaben aus verschiedenen Zeitpunkten oder ordnet eine Aussage der falschen Seite zu. Perplexity ist damit kein Ersatz für Fachwissen, sondern ein Werkzeug, das dir die Vorarbeit abnimmt: Es schlägt Fundstellen vor, das Urteil bleibt bei dir.
Perplexity formuliert eine direkte Antwort statt einer Trefferliste. Das spart Zeit, verführt aber dazu, die Quellen zu überspringen.
Der Verlauf bleibt erhalten. Du kannst nachfragen, eingrenzen oder eine Quelle gezielt hinterfragen.
Pro-Nutzer wählen das Modell selbst. Im kostenlosen Plan entscheidet Perplexity, welches Modell antwortet.
Wie Perplexity im Gesamtfeld der Assistenten abschneidet und welche Stärken die anderen Dienste haben, ordnen wir im großen Vergleich der KI-Chatbots 2026 ein.
Kostenlos suchen und kostenpflichtige Funktionen einordnen
Perplexity ist in der Grundversion kostenlos; Pro kostet im Web-Checkout 22,14 € im Monat oder 221,38 € im Jahr inklusive Umsatzsteuer, im deutschen App Store 22 € im Monat.[14] Die öffentliche Tarifauswahl nennt für Pro 17 US-Dollar und für Max 167 US-Dollar, jeweils „/Monat oder gleichwertig bei jährlicher Abrechnung“ und ohne Steuer.[11] Monatlich gebucht kostet Max laut Hilfe-Center 200 US-Dollar, im Jahr 2.000 US-Dollar.[2] Für die meisten Alltagsfragen genügt der kostenlose Plan, denn einfache Suchen sind dort laut Hersteller „praktisch unbegrenzt“.[1]
Was im Free-Plan fehlt, sind die gründlicheren Werkzeuge: Laut Planübersicht gibt es dort nur 3 Pro-Suchen pro Tag, eine Research-Anfrage pro Monat, eingeschränkte Datei-Uploads, keine Modellauswahl und keine Bildgenerierung.[1] Pro hebt diese Grenzen deutlich an, nennt aber für Pro-Suchen und Research nur „wöchentliche“ beziehungsweise „monatliche Limits für durchschnittliche Nutzung“ – feste Zahlen veröffentlicht Perplexity für Privatkunden nicht.[1]
Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Merkmal | Free | Pro | Max | Enterprise Pro |
|---|---|---|---|---|
| Preis Web | 0 € | Checkout: 22,14 € monatlich, 221,38 € jährlich (inkl. USt.); Tarifseite 17 $/Monat „oder gleichwertig bei jährlicher Abrechnung“ | Checkout: 2.213,81 € jährlich (inkl. USt.), monatlich nur in US-Dollar belegt (200 $ + 38 $ USt.); Tarifseite 167 $ | 34 $ je Platz und Monat „oder gleichwertig“ (Tarifauswahl); Hilfe-Center: 40 $/Monat oder 400 $/Jahr |
| Preis App Store (DE) | 0 € | 22 €; zusätzlich 229 € (Laufzeit nicht ausgewiesen) | 229 € (Laufzeit nicht ausgewiesen) | nicht im App Store |
| Pro-Suchen | 3 pro Tag | wöchentliches Limit | höheres wöchentliches Limit | 400 pro Woche |
| Research-Anfragen | 1 pro Monat | monatliches Limit | höheres monatliches Limit | 50 pro Monat |
| Modellauswahl | Nein | Ja | Ja, mit schnellerem Zugang zu neuen Modellen | Ja |
| Comet-Assistent | Nein | monatliches Limit | höheres Limit | 80 pro Monat |
| Credits für Computer | Keine | einmalig 4.000 Bonus-Credits | 10.000 pro Monat | 500 pro Monat |
| KI-Training mit Daten | ab Werk an, abschaltbar | ab Werk an, abschaltbar | ab Werk an, abschaltbar | nie |


Die Tarifauswahl zeigt am 3. November 2026 für Pro 17 US-Dollar und für Max 167 US-Dollar, jeweils „/Monat oder gleichwertig bei jährlicher Abrechnung“. In der Planbeschreibung stehen bei Pro 4.000 Bonus-Credits, bei Max 35.000 Bonus-Credits und 10.000 monatliche Credits; nur für begrenzte Zeit gibt es zusätzlich kostenlose Computer-Credits im Wert von 40 US-Dollar (Pro) beziehungsweise 450 US-Dollar (Max).[11] Für Unternehmen nennt die Tarifseite Enterprise Max mit 271 US-Dollar je Sitzplatz und Monat „oder gleichwertig“, ebenfalls zeitlich begrenzt mit 550 US-Dollar Computer-Credits und mit Zugang zu Perplexity Computer.[11] Enterprise Pro kostet 34 US-Dollar je Sitzplatz und Monat „oder gleichwertig“, befristet mit 85 US-Dollar Computer-Credits; laut Anbieter ohne Training mit den Daten, mit SSO und mit Nachweisen nach SOC 2 Type II, HIPAA, DSGVO und PCI DSS. Eingeloggt zeigte die Tarifauswahl für Pro außerdem eine zeitlich begrenzte Aktion mit 50 % Rabatt, 9 US-Dollar im Monat oder gleichwertig bei Jahresabrechnung. Solche Angebote hängen vom Konto ab und sind kein Normalpreis.[14]
Was du in Deutschland tatsächlich zahlst, zeigt der eingeloggte Web-Checkout. Unter „Währung auswählen“ stellst du Euro oder US-Dollar ein; die Euro-Preise weisen die Umsatzsteuer getrennt aus. Pro kostet monatlich 18,61 € plus 3,53 € Umsatzsteuer, zusammen 22,14 €, jährlich 186,03 € plus 35,35 €, zusammen 221,38 €. Max kostet jährlich 1.860,34 € plus 353,47 €, zusammen 2.213,81 €; für die monatliche Max-Zahlung lag nur die Dollar-Ansicht vor: 200 US-Dollar plus 38 US-Dollar Umsatzsteuer, zusammen 238 US-Dollar. Für die Jahresabrechnung wirbt der Checkout mit „17 % sparen“, die Computer-Credits gibt es beim ersten Upgrade auf Pro oder Max.[14] Rechnerisch entspricht das Pro-Jahresabo rund 15,50 € netto oder 18,45 € brutto im Monat (eigene Rechnung: Jahresbetrag geteilt durch zwölf). Unsere Einordnung: Die 17 und 167 US-Dollar der Tarifseite sind offenbar auf den Monat umgerechnete Jahrespreise ohne Steuer; dazu passt der Hinweis „17 % sparen“. Perplexity schreibt das so nicht ausdrücklich.
Damit ist auch die Währungsfrage geklärt: Die deutsche Fassung der Nutzungsbedingungen (Stand 23. Januar 2026) nennt zwar weiterhin Gebühren und Steuern in US-Dollar,[12] in der Praxis ist Euro im Checkout aber wählbar. Das deckt sich mit dem Hilfe-Center-Artikel „In lokaler Währung bezahlen“: Folgezahlungen laufen in der gewählten Währung, ein Wechsel geht nur über Kündigung und Neuabschluss, Käufe über App Store und Google Play sind ausgenommen.[13] Die 20 US-Dollar, die eine Preisübersicht vom April 2026 als monatlichen Pro-Preis nennt, sind der US-Listenpreis;[37] denselben Betrag nannte Perplexity schon beim Start von Max.[34] Dass auch in der Dollar-Ansicht Umsatzsteuer hinzukommt, zeigte schon ein Notebookcheck-Bericht vom Januar 2026 über eine Abbuchung von 23,80 US-Dollar, also 20 US-Dollar plus 19 Prozent.[35] Im App Store kostet Pro dagegen 22 € als Endpreis; heise nennt diesen Betrag als monatlichen Einstiegspreis.[33] Die zusätzlichen Einträge zu 229 € weist Apple ohne Laufzeit aus.[38] Beim Pro-Eintrag spricht das Preisgefüge für ein Jahresabo; bei Max für den Monatspreis, weil Perplexity die Jahresabrechnung für Max nur im Web anbietet.[2] Das ist eine Ableitung, keine bestätigte Angabe.
Max, Education Pro und das Credit-System
Perplexity Max startete im Juli 2025 als Abo für Vielnutzer.[34] Es bringt laut Hersteller schnelleren Zugang zu neuen Spitzenmodellen von OpenAI, Anthropic und anderen, das höchste Limit für den Browser-Assistenten, bevorzugten Support und 10.000 Credits pro Monat.[2] Credits sind die Währung für Perplexity Computer, einen KI-Agenten für mehrstufige Aufgaben, den Perplexity Ende Februar 2026 zunächst nur für Max-Kunden einführte.[24] Normale Suchanfragen verbrauchen keine Credits. Pro-Kunden erhalten keine monatlichen Credits, sondern einmalig 4.000 Bonus-Credits, die nach 30 Tagen verfallen; zugekauft werden Credits zum Basiskurs von 100 Credits für einen US-Dollar.[4]
Für Studierende und Lehrende gibt es Education Pro für 10 US-Dollar im Monat nach Verifizierung über SheerID.[1] Wer innerhalb der EU ein Max-Abo kündigt, bekommt laut Max-Hilfeseite innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf eine Erstattung, sowohl beim Monats- als auch beim Jahresabo.[2] Wichtig beim Upgrade: Wer Pro im Web abgeschlossen hat und dann in der App auf Max wechselt, erzeugt nach Herstellerangabe ein zweites, paralleles Abo.[2]
Die Telekom bot Privatkunden über Magenta Moments bis 31. März 2025 zwölf Monate Perplexity Pro kostenlos an. Nach Ablauf wurden die Abos kostenpflichtig, wenn niemand kündigte. Prüfe in den Kontoeinstellungen, ob bei dir ein Abo weiterläuft.
Zu dieser Aktion: Die Telekom hatte Perplexity im November 2024 als „Magenta AI“ in die MeinMagenta-App eingebunden und den Wert eines Pro-Jahres mit 240 € beziffert.[16] Ab dem 29. Januar 2025 lief die Kampagne „Frag doch mal Perplexity“ samt Gratis-Jahr für alle Privatkunden bis Ende März 2025.[15] Die ersten Gratis-Jahre endeten deshalb Anfang 2026.[35]
Recherche-Prompt-Baukasten: Fragetyp wählen, Prompt kopieren
Der Baukasten setzt aus Fragetyp, Thema, Zeitraum, Region und Quellenvorgaben einen Prompt zusammen, der Perplexity zu überprüfbaren Antworten anhält. Er funktioniert auch mit anderen KI-Assistenten, die im Web suchen.
Annahmen und Grenzen: Der Baukasten formuliert nur Anweisungen. Ob Perplexity sie einhält, hängt von Modell, Suchtreffern und Plan ab. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und werden weder gespeichert noch übertragen.
Viele dieser Bausteine funktionieren auch für Alltagsthemen. Konkrete Vorlagen für Reiseplanung, Packlisten und Ausflüge findest du in unserer Sammlung von KI-Prompts für den Urlaub.
Eine Recherche mit Originalquellen aufbauen
Eine belastbare Perplexity-Recherche beginnt mit einer präzisen Frage und endet erst, wenn du die tragenden Aussagen im Original gelesen hast. Dazwischen liegen sechs Schritte, die sich in der Praxis bewähren – egal ob du einen Produktwechsel planst, eine Behördenregel prüfst oder eine Studie suchst.
Nenne Land, Zeitraum, Produktgeneration oder Gesetzesstand. „Was gilt in Deutschland seit 2026?“ liefert bessere Treffer als „Was gilt?“.
Bitte ausdrücklich um amtliche Seiten, Herstellerdokumente oder Originalstudien. Ohne Vorgabe landen oft Vergleichsportale und Sammelseiten oben.
Bevor du die Antwort liest, schau dir die Liste an: Wer schreibt? Wie alt ist die Seite? Fehlen naheliegende Primärquellen?
Klicke bei jeder Zahl, jedem Datum und jedem Zitat auf die Ziffer und suche die Stelle im Original. Steht sie dort nicht, gilt sie als unbelegt.
Frage nach: „Welche Quelle belegt Satz 3 wörtlich?“ oder „Gibt es eine amtliche Quelle dafür?“. Weicht die KI aus, ist das ein Warnsignal.
Notiere die Originallinks mit Prüfdatum. So kannst du später belegen, worauf deine Entscheidung beruht – unabhängig vom KI-Verlauf.

Pro-Suche, Research und die Wahl der Quellen
Die Pro-Suche zerlegt eine Frage in Teilschritte und zieht mehr Quellen heran als die einfache Suche. Laut Hilfeseite ist sie kein eigener Schalter mehr, sondern greift automatisch, sobald dein Plan sie enthält.[5] Auf der Pro-Seite verspricht Perplexity „zehnmal so viele Zitate pro Antwort“ – eine Herstellerangabe, die nichts über die Qualität der einzelnen Quellen aussagt.[3]
Mit dem Modus Research, der beim Start im Februar 2025 noch „Deep Research“ hieß, führt Perplexity automatisch Dutzende Suchen aus, liest nach eigener Angabe Hunderte Quellen und liefert in zwei bis vier Minuten einen ausführlichen Bericht.[10] Den Bericht kannst du als PDF oder Dokument exportieren. Die damals veröffentlichten Benchmark-Werte von 21,1 Prozent bei „Humanity’s Last Exam“ und 93,9 Prozent beim Faktentest SimpleQA sind Herstellerangaben und keine unabhängigen Prüfungen.[10]
Früher ließ sich die Suche über „Focus“ auf bestimmte Quellentypen wie wissenschaftliche Fachartikel oder soziale Medien eingrenzen.[36] Wie die Quellenauswahl in deiner Oberfläche gerade heißt, kann je nach App-Version variieren. Zuverlässig funktioniert immer der Weg über den Prompt: Schreib ausdrücklich, welche Quellen du willst und welche nicht. Genau dafür ist der Baukasten oben gedacht.


Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Fragetyp | Beste Quellenart | Typischer Fehler der KI | Pflicht beim Prüfen |
|---|---|---|---|
| Recht und Behörden | Gesetzestext, Ministerium, Behörde | alter Gesetzesstand, falsches Land | Paragraf und Fassung im Original lesen |
| Produkt und Preis | Hersteller, Handbuch, Händler für Preis | Generationen und Varianten vermischt | Modellbezeichnung und Datum abgleichen |
| Wissenschaft | Originalstudie, Übersichtsarbeit, Leitlinie | Einzelstudie als Konsens dargestellt | Studientyp, Jahr und Stichprobe prüfen |
| Nachrichtenlage | Agenturen, etablierte Medien, Primärdokument | falsche Zuordnung von Artikel und Medium | Datum und Autor im Original prüfen |
| Reise und Orte | Betreiber, Tourismusamt, Verkehrsbetrieb | veraltete Öffnungszeiten und Preise | Aktualisierungsdatum suchen, vor Ort bestätigen |
Der wichtigste Unterschied steckt in der rechten Spalte: Je stärker eine Entscheidung rechtliche oder finanzielle Folgen hat, desto weniger reicht die KI-Zusammenfassung. Bei Gesetzen zählt die geltende Fassung, bei Produkten die exakte Modellbezeichnung. Für Ausflüge und Reisen kombinierst du Perplexity am besten mit spezialisierten Planern, wie sie unser Vergleich der KI-Reiseplaner vorstellt.
Fundstellen und Zusammenfassungen überprüfen
Nein, ein Quellenlink beweist nicht, dass eine Antwort richtig ist. Er zeigt nur, welche Seite die KI herangezogen hat. Drei Fehlerarten begegnen dir in der Praxis besonders häufig: Die Quelle sagt etwas anderes als die Zusammenfassung. Die Quelle ist veraltet oder selbst unzuverlässig. Oder die Aussage stammt aus gar keiner der genannten Quellen, sondern aus dem Sprachmodell.
Wie verbreitet solche Probleme sind, zeigt eine große Untersuchung der Europäischen Rundfunkunion (EBU) und der BBC vom Oktober 2025. 22 öffentlich-rechtliche Medienhäuser aus 18 Ländern bewerteten mehr als 3.000 Antworten von KI-Assistenten in 14 Sprachen.[21] Aus Deutschland waren ARD, ZDF und die Deutsche Welle beteiligt. 45 Prozent der Antworten hatten mindestens ein erhebliches Problem, bei 31 Prozent fehlten Quellenangaben oder waren irreführend, 20 Prozent enthielten gravierende inhaltliche Fehler.[22] Die Studie betrifft mehrere Assistenten; eine einzelne Perplexity-Quote nennen die hier ausgewerteten Zusammenfassungen nicht.

Checkliste: Antwort in fünf Minuten prüfen
Die Checkliste speichert deinen Fortschritt nur lokal im Browser. Sie eignet sich auch für Antworten anderer Assistenten, denn die Fehlerbilder sind sehr ähnlich. Bei Fragen zu Orten hilft zusätzlich der Blick auf das Original vor Ort oder eine Bildsuche wie Circle to Search, die von einem Foto ausgeht statt von einer Textbeschreibung.
Kritik: Zitierfehler, Klagen und Crawler-Vorwürfe
Perplexity steht seit 2024 in der Kritik von Verlagen, Plattformen und Sicherheitsforschern – vor allem wegen der Nutzung fremder Inhalte und wegen falsch zugeordneter Quellen. Für dich als Nutzer ist das aus zwei Gründen relevant: Es erklärt, warum manche Zusammenfassungen fehlerhaft sind, und es zeigt, dass sich Funktionen durch Gerichtsentscheidungen ändern können.
Studien zur Quellengenauigkeit
Das Tow Center for Digital Journalism der Columbia University testete im Februar 2025 acht KI-Suchmaschinen mit 1.600 Anfragen: Die Systeme sollten zu einem Textauszug Artikel, Medium und Adresse nennen. Perplexity lag bei 37 Prozent der Antworten falsch; alle Systeme zusammen bei mehr als 60 Prozent.[23] Die kostenpflichtige Pro-Variante beantwortete mehr Fragen korrekt, machte aber auch mehr Fehler, weil sie seltener auf eine Antwort verzichtete. Auffällig: Die kostenlose Version identifizierte alle zehn Auszüge aus Bezahlartikeln von National Geographic, obwohl der Verlag Perplexitys Crawler sperrt. Die Autoren halten auch indirekte Wege für möglich.[23]
Klagen von Verlagen und Plattformen
Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Klägerin | Zeitpunkt | Vorwurf | Bekannter Stand |
|---|---|---|---|
| Dow Jones und New York Post | Oktober 2024 | Urheberrecht, erfundene Zitate unter Verlagsnamen | Verfahren läuft |
| Encyclopaedia Britannica, Merriam-Webster | September 2025 | Urheber- und Markenrecht | Beweisaufnahme, Gericht verlangte im September 2026 weitere Daten |
| Oktober 2025 | unerlaubtes Abgreifen von Daten | Abweisungsanträge im Juli 2026 weitgehend abgelehnt | |
| Amazon | November 2025 | Zugriff des Comet-Agenten auf Kundenkonten | Verfügung vom März 2026 im August 2026 aufgehoben, Hauptverfahren läuft |
| New York Times | Dezember 2025 | wiederholte Urheberrechtsverletzung | Verfahren läuft |
| CNN | Mai 2026 | Kopie von Inhalten, falsch zugeschriebene Fehler | Abweisungsantrag zu Teilen der Klage gestellt |
Die Verfahren von Dow Jones, Britannica, Reddit und weiteren Medienhäusern listet die englischsprachige Wikipedia mit Quellen auf; dort finden sich auch die Vorwürfe japanischer Zeitungen wie Yomiuri Shimbun, Asahi und Nikkei vom August 2025.[36] Die New York Times reichte ihre Klage im Dezember 2025 ein, nachdem sie Perplexity nach eigener Darstellung 18 Monate lang aufgefordert hatte, die Nutzung ihrer Inhalte einzustellen.[28] CNN wirft dem Dienst vor, Berichte nachzuerzählen und dabei ungenaue oder erfundene Angaben so darzustellen, als stammten sie von CNN. Perplexity entgegnete gegenüber NPR, Fakten könne man nicht urheberrechtlich schützen.[27] Im Dow-Jones-Verfahren stritten die Parteien Ende 2025 in der Beweisaufnahme um den Zugang zum Quellcode; gegen große Teile der CNN-Klage beantragte Perplexity im August 2026 die Abweisung.[29] Urteile in der Sache gibt es nach unserem Kenntnisstand zum Prüfdatum in keinem der Verfahren.
Crawler und Robots.txt
Im August 2025 warf Cloudflare Perplexity vor, Sperren in der robots.txt mit nicht deklarierten Crawlern zu umgehen. Nachdem der offizielle Crawler blockiert worden sei, habe Perplexity mit einer Browserkennung von Chrome auf macOS und wechselnden IP-Adressen weiter abgefragt – nach Cloudflares Messung drei bis sechs Millionen Anfragen pro Tag. Cloudflare entzog Perplexity daraufhin den Status als verifizierter Bot.[19] Perplexity wies den Bericht scharf zurück.[36] Für die Quellenqualität bedeutet der Streit: Welche Seiten Perplexity überhaupt sehen darf, ist umkämpft – und Verlage, die Crawler aussperren, fehlen womöglich in den Antworten oder werden über Umwege zitiert.
Als Reaktion auf die Kritik startete Perplexity im August 2025 „Comet Plus“ für 5 US-Dollar im Monat: 80 Prozent der Einnahmen sollen an teilnehmende Verlage gehen, dazu kündigte das Unternehmen einen Topf von 42,5 Millionen US-Dollar an. Für Pro- und Max-Kunden sollte Comet Plus enthalten sein.[31] Ob die Konditionen heute noch unverändert gelten, konnten wir zum Prüfdatum nicht auf einer offiziellen Seite bestätigen.
Dateien, Projekte und weitere Arbeitsweisen
Perplexity analysiert hochgeladene Dateien wie PDFs, Tabellen, Bilder, Audio und Video; Pro erlaubt dabei größere Dateien und mehr Uploads als der kostenlose Plan.[3] So kannst du etwa einen Mietvertrag, ein Handbuch oder eine Studie hochladen und gezielt fragen, was auf Seite 12 steht. Auch hier gilt: Lass dir die Fundstelle nennen und prüfe sie im Dokument.
Für längere Recherchen gibt es Projects, die Weiterentwicklung der früheren „Spaces“. Perplexity stellte Projects Anfang August 2026 vor; bestehende Spaces wurden automatisch übernommen.[30] Projects bündeln Suchen, Aufgaben, Dateien, Anweisungen und verbundene Werkzeuge in einem dauerhaften, teilbaren Arbeitsbereich.[6] Laut Hilfeseite fasst ein Projekt bis zu 10.000 Dateien mit insgesamt 5 GB, jede Datei darf bis zu 100 MB groß sein, und die Projektanweisungen dürfen bis zu 8.000 Zeichen lang sein. Bis zu fünf Personen können mitarbeiten.[6]
Die Planübersicht nennt für Pro „bis zu 50 Datei-Uploads pro Projekt“, die Projects-Seite 10.000 Dateien für alle Pläne. Vermutlich zählen Uploads und Dateien aus verbundenen Quellen unterschiedlich. Verlass dich auf die Anzeige in deinem Konto.
Lege deine Quellenregeln einmal als Anweisung fest, etwa „nur Primärquellen, immer mit Datum“. Dann gilt sie für jede Suche im Projekt.
Research-Berichte lassen sich als PDF oder Dokument sichern. Prüfe vor dem Weitergeben jede Fußnote, denn der Export übernimmt auch Fehler.
Die Angabe von 50 Uploads pro Projekt stammt aus der Planübersicht.[1] Solche Abweichungen zwischen einzelnen Hilfeseiten kommen bei Perplexity immer wieder vor, weil Funktionen schnell umbenannt und neu zugeschnitten werden. Für Dokumente mit sehr langen Texten oder viel Überarbeitungsbedarf ist ein Assistent mit Schwerpunkt auf Textarbeit oft die bessere Wahl; was Claude bei PDFs und langen Dokumenten leistet, erklären wir separat.
Pro enthält außerdem Bild- und eingeschränkte Videogenerierung sowie eine Funktion zum Erstellen von Berichten, Tabellen, Dashboards und einfachen Web-Apps.[3] Das sind Zusatzfunktionen; als Bildwerkzeug ist Perplexity nicht spezialisiert. Wer vor allem Bilder erzeugen möchte, findet im Vergleich der KI-Bildgeneratoren passendere Werkzeuge.
Comet-Browser und Shopping kurz eingeordnet
Comet ist Perplexitys eigener Browser auf Chromium-Basis; der Download ist seit Oktober 2025 kostenlos, der KI-Assistent darin ist aber an ein Abo gebunden.[32] Comet startete im Juli 2025 zunächst nur für Max-Kunden.[36] Laut Planübersicht hat der kostenlose Plan keinen Zugriff auf den Comet-Assistenten, der Webseiten bedient und Aufgaben im Browser erledigt.[1] Seit 2026 gibt es Comet auch für iPhone und iPad.[33]
Comet speichert Passwörter, Zahlungsdaten und Zugangsdaten für verbundene Dienste nach Herstellerangabe verschlüsselt lokal auf deinem Gerät.[9] Auf iOS läuft der Einkauf bei Amazon dagegen in einem virtuellen Browser in der Cloud, wobei Cookies an Perplexity übertragen werden; die App weist in einem Dialog darauf hin.[33] Ein grundsätzliches Risiko von KI-Browsern zeigte Brave im August 2025: Versteckte Anweisungen auf einer Webseite konnten Comet beim Zusammenfassen dazu bringen, E-Mail-Adresse und Einmalcode eines Nutzers auszulesen. Perplexity besserte nach, laut Brave aber zunächst nicht vollständig.[20]

Beim Shopping zeigt Perplexity seit November 2024 Produktempfehlungen mit Kaufmöglichkeit an.[36] Im November 2025 kam in den USA „Instant Buy“ mit PayPal hinzu: Der Kauf läuft direkt im Chat, beteiligt waren zum Start Händler wie Abercrombie & Fitch, Adorama und Newegg.[17] Eine offizielle Freischaltung für Deutschland konnten wir zum Prüfdatum nicht finden. Der Agent-Einkauf bei Amazon war zeitweise gerichtlich untersagt: Ein Bundesgericht in Kalifornien verbot Comet ab 9. März 2026 den Zugriff auf passwortgeschützte Amazon-Bereiche,[26] ein Berufungsgericht hob die Verfügung im August 2026 auf. Das Hauptverfahren läuft weiter.[25]
Für die Recherche gilt beim Shopping dasselbe wie überall: Produktempfehlungen einer KI ersetzen keinen unabhängigen Test. Prüfe Modellnummer, Generation und Preis beim Hersteller und bei mehreren Händlern, bevor du kaufst.
Dateneinstellungen: Was du sofort ändern solltest
Bei Free, Pro und Max ist die Option „AI Data Retention“ ab Werk aktiv – Perplexity darf deine künftigen Eingaben dann für das Training von KI-Modellen verwenden. Du findest den Schalter in den Kontoeinstellungen unter „Preferences“. Schaltest du ihn aus, fließen künftige Daten nicht mehr ins Training; bereits gesammelte Trainingsdaten lassen sich laut Hilfeseite aber nicht löschen.[7] Bei Enterprise-Konten werden Daten grundsätzlich nicht zum Training genutzt, hochgeladene Dateien bleiben dort nur sieben Tage gespeichert.[7]
Die Datenschutzhinweise mit Stand 23. Oktober 2026 nennen die Perplexity AI, Inc. als Verantwortliche, als Vertreter in der EU die VeraSafe Ireland Ltd. in Cork. Erfasst werden unter anderem Prompts, Suchanfragen und Uploads; die Daten werden in die USA übertragen, für Übermittlungen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum verweist Perplexity auf Standardvertragsklauseln.[8] Du hast Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch und kannst dich bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Der Dienst richtet sich laut Hinweisen nicht an Kinder unter 13 Jahren.[8]
- „AI Data Retention“ in den Einstellungen ausschalten
- Verlauf und Konto über die Selbstbedienung exportieren oder löschen
- keine Gesundheits-, Finanz- oder Kundendaten in Prompts schreiben
- Dateien vor dem Upload um persönliche Angaben bereinigen
- bereits für Training genutzte Daten sind nicht löschbar
- Speicherdauer nur allgemein „so lange wie nötig“ beschrieben
- Datenübermittlung in die USA
- Comet-Assistent kann auf Konten und Seiten zugreifen
Wie schnell Daten rund um KI-Dienste an unerwarteten Stellen landen können, zeigt unser Bericht zum Cloudflare-KI-Datenleck. Die Faustregel ist simpel: Was du nicht in einer öffentlichen Suchmaschine eintippen würdest, gehört auch nicht in einen KI-Chat.
Perplexity oder ChatGPT? Unterschiede und Alternativen
Perplexity ist als Suchmaschine gebaut und zeigt bei jeder Antwort Quellen; ChatGPT ist ein Allround-Assistent, der Quellen nur dann anzeigt, wenn er für die Antwort im Web sucht. Quellen sind damit kein Alleinstellungsmerkmal mehr: Antworten der ChatGPT-Suche enthalten laut OpenAI ebenfalls Inline-Zitate und eine Quellenübersicht.[18] Der Unterschied liegt im Ausgangspunkt. Perplexity beginnt immer mit der Suche, ChatGPT entscheidet je nach Frage.
Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Aufgabe | Perplexity | Allround-Assistent wie ChatGPT |
|---|---|---|
| Schnelle Faktenfrage mit Beleg | Stärke: Suche und Quellen standardmäßig | gut, wenn die Websuche greift |
| Längere Recherche mit Bericht | Research-Modus mit Export | eigene Recherchefunktion |
| Texte schreiben und überarbeiten | möglich, aber nicht der Schwerpunkt | Stärke |
| Ohne Web arbeiten, etwa mit eigenen Notizen | eingeschränkt, Fokus auf Suche | gut geeignet |
| Mehrere Modelle in einem Abo | ja, mit Pro | meist Modelle eines Anbieters |
Die Tabelle ist eine redaktionelle Einordnung auf Basis der Funktionsbeschreibungen, kein Testergebnis. Was ChatGPT kostenlos und im Abo kann, steht in unserem Ratgeber ChatGPT nutzen. Wer aktuelle Debatten auf X verfolgen will, schaut sich Grok mit seiner X-Suche an. Für Android-Nutzer mit Maps- und Google-Integration ist Google Gemini naheliegend, für Windows und Office der Microsoft Copilot.
Für wen sich Perplexity lohnt
Perplexity lohnt sich für alle, die regelmäßig Fragen mit Belegen beantworten müssen – und bereit sind, diese Belege auch zu lesen. Für die gelegentliche Suche reicht die kostenlose Version. Pro rechnet sich, wenn du mehrmals täglich gründliche Suchen brauchst, Dateien analysierst oder gezielt zwischen Modellen wählen willst. Max ist ein Werkzeug für sehr intensive Nutzung und für Perplexity Computer; für private Recherchen ist der Preis kaum zu rechtfertigen.
Gut für den Einstieg in Literatur. Education Pro kostet 10 US-Dollar im Monat. Zitiert wird aber immer die Originalquelle, nie Perplexity.
Hilfreich für Vorrecherche zu Verträgen, Produkten und Regeln. Die Entscheidung triffst du auf Basis von Gesetzestext, Vertrag und Herstellerangabe.
Schnelle Quellensuche, Projekte mit festen Regeln, Berichte mit Export. Vertrauliche Inhalte gehören eher in einen Enterprise-Plan ohne Training.
Praktisch für Öffnungszeiten, Anreise und Ideen. Angaben vor Ort oder auf der Betreiberseite bestätigen, bevor du Tickets kaufst.
Typische Fehler bei der Nutzung
- Die Antwort lesen, aber keine Quelle öffnen.
- Vage Fragen ohne Land, Zeitraum oder Modellbezeichnung stellen.
- Eine Quellenliste aus Vergleichsportalen und Blogs als ausreichend ansehen.
- Den Trainingsschalter nicht prüfen und vertrauliche Inhalte eingeben.
- Ein Abo im Web und ein zweites in der App abschließen.
- Ein ausgelaufenes Gratis-Abo vergessen, das sich kostenpflichtig verlängert.
Wer Perplexity für die Urlaubsplanung nutzt, kombiniert die Recherche am besten mit einem klaren Ablauf; wie das Schritt für Schritt aussieht, zeigt unser Ratgeber Urlaub planen mit KI.

Häufige Fragen
Ist Perplexity kostenlos?
Ja, die Grundversion ist kostenlos und erlaubt praktisch unbegrenzte einfache Suchen mit Quellen. Eingeschränkt sind die gründlicheren Funktionen: drei Pro-Suchen pro Tag, eine Research-Anfrage pro Monat, begrenzte Uploads und keine Modellauswahl (Stand: November 2026).
Was kostet Perplexity Pro in Deutschland?
Im Web-Checkout kostet Pro 22,14 € im Monat oder 221,38 € im Jahr, jeweils inklusive 19 % Umsatzsteuer (Stand 3. November 2026); das Jahresabo entspricht rechnerisch rund 18,45 € im Monat. Euro lässt sich im Checkout als Währung wählen. Im deutschen App Store kostet Pro 22 € im Monat. Die öffentliche Tarifseite nennt 17 US-Dollar „oder gleichwertig bei jährlicher Abrechnung“, ohne Steuer.
Was bringt Perplexity Pro gegenüber der Gratisversion?
Pro bietet deutlich mehr Pro-Suchen und Research-Anfragen, die freie Wahl zwischen Modellen wie GPT, Claude, Gemini und Sonar, größere Datei-Uploads, Bild- und eingeschränkte Videogenerierung sowie das Erstellen von Berichten und Tabellen. Feste Zahlen für die Limits nennt Perplexity nicht.
Beweisen Quellenlinks, dass eine Antwort richtig ist?
Nein. Quellenlinks zeigen nur, welche Seiten die KI verwendet hat. Die Zusammenfassung kann die Quelle falsch wiedergeben, eine veraltete Seite nutzen oder Aussagen ohne Beleg enthalten. Öffne deshalb mindestens die Quellen zu Zahlen, Daten und Zitaten.
Worin unterscheidet sich Perplexity von ChatGPT?
Perplexity startet jede Antwort mit einer Websuche und zeigt immer Quellen. ChatGPT ist ein Allround-Assistent für Schreiben, Analysieren und Gespräche, der nur bei Bedarf im Web sucht und dann ebenfalls Quellen anzeigt. Für schnelle Faktenrecherche ist Perplexity direkter, für Textarbeit ChatGPT vielseitiger.
Kann ich Perplexity auf Deutsch nutzen?
Ja. Perplexity versteht deutsche Fragen und antwortet auf Deutsch, die App ist laut App Store auf Deutsch verfügbar. Für deutsche Themen solltest du im Prompt ausdrücklich deutsche und amtliche Quellen verlangen, sonst landen häufig englischsprachige Seiten in der Quellenliste.
Nutzt Perplexity meine Daten für KI-Training?
Bei Free, Pro und Max standardmäßig ja, solange die Option „AI Data Retention“ eingeschaltet ist. Du kannst sie in den Kontoeinstellungen unter „Preferences“ abschalten. Bereits für das Training genutzte Daten bleiben laut Perplexity aber erhalten. Enterprise-Daten werden nie für Training verwendet.
Was ist Perplexity Research beziehungsweise Deep Research?
Research ist der Modus für ausführliche Berichte: Perplexity führt automatisch Dutzende Suchen aus, wertet viele Quellen aus und liefert nach etwa zwei bis vier Minuten einen Bericht, den du als PDF exportieren kannst. Im kostenlosen Plan ist eine Research-Anfrage pro Monat enthalten.
Ist der Comet-Browser kostenlos?
Der Download und die normale Nutzung von Comet sind seit Oktober 2025 kostenlos. Den KI-Assistenten, der im Browser Aufgaben erledigt, enthält der kostenlose Perplexity-Plan laut Planübersicht nicht; dafür brauchst du ein Abo wie Pro oder Max.
Wie kündige ich Perplexity Pro?
Kündige dort, wo du abgeschlossen hast: im Web in den Kontoeinstellungen, bei Kauf über iPhone oder Android im jeweiligen App Store. In der Regel bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen. Hattest du Pro über die Telekom-Aktion, prüfe, ob das Abo nach dem Gratisjahr kostenpflichtig weiterläuft.
Fazit: Stark bei Quellen, solange du sie liest
Perplexity ist eines der praktischsten Werkzeuge, um schnell an Fundstellen zu kommen: Suche, Zusammenfassung und Quellenliste kommen in einem Schritt, und die kostenlose Version reicht für viele Alltagsfragen. Studien und Klagen zeigen aber, dass die Zuordnung von Quellen fehleranfällig bleibt. Nutze den Dienst als Startpunkt, verlange Primärquellen, schalte den Trainingsschalter ab und greife erst dann zu Pro, wenn dir die Gratis-Limits regelmäßig im Weg stehen.
TransparenzQuellen und Datenbasis38 Einträge
Recherche- und Artikelstand: 3. November 2026. Die Ziffern im Text führen zu den Belegen. Herstellerangaben sind als Herstellerquelle, Händlerseiten als Marktquelle gekennzeichnet.
- Perplexity Help Center: Which Perplexity Subscription Plan Is Right for You? (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/11187416-which-perplexity-subscription-plan-is-right-for-you ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: Perplexity Max (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/11680686-perplexity-max ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: What is Perplexity Pro? (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/10352901-what-is-perplexity-pro ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: How Credits Work on Perplexity (Herstellerquelle)
https://intercom.help/perplexity-ai/en/articles/13838041-how-credits-work-on-perplexity ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: How does Perplexity work? (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/10352895-how-does-perplexity-work ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: What are Projects? (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/10352961-what-are-projects.md ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: Data Collection at Perplexity (Herstellerquelle)
https://intercom.help/perplexity-ai/en/articles/11564572-data-collection-at-perplexity ↩ Zum Text - Perplexity: Privacy Notice, Stand 23. Oktober 2026 (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/hub/legal/privacy-policy ↩ Zum Text - Perplexity Help Center: Getting started with Comet (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/help-center/en/articles/11172798-getting-started-with-comet ↩ Zum Text - Perplexity Blog: Introducing Perplexity Deep Research, 14. Februar 2025 (Herstellerquelle)
https://www.perplexity.ai/hub/blog/introducing-perplexity-deep-research ↩ Zum Text - Perplexity: Tarifseite „Wählen Sie Ihren Tarif“ mit Pro, Max und Enterprise Max, deutsche Fassung (Anbieterquelle, zwei Screenshots der Redaktion vom 03.11.2026)
https://www.perplexity.ai/pro ↩ Zum Text - Perplexity: Nutzungsbedingungen, deutsche Fassung, zuletzt aktualisiert am 23. Januar 2026, Abschnitt 2.2 „Kostenpflichtige Dienste“ (Anbieterquelle, abgerufen am 03.11.2026)
https://www.perplexity.ai/hub/legal/terms-of-service ↩ Zum Text - Perplexity-Hilfe-Center: In lokaler Währung bezahlen (Anbieterquelle, abgerufen am 03.11.2026)
https://www.perplexity.ai/help-center/de/articles/13182759-in-lokaler-wahrung-bezahlen ↩ Zum Text - Perplexity: Web-Checkout und Tarifauswahl im eingeloggten Konto, Deutschland, 03.11.2026 (Anbieterquelle, von der Redaktion abgerufen; keine öffentliche URL)
Euro-Preise mit ausgewiesener Umsatzsteuer, Währungsauswahl, Max monatlich in US-Dollar, Enterprise Pro und Aktionsangebot ↩ Zum Text - Deutsche Telekom: Telekom bringt Perplexity auf die Straße, 29. Januar 2025 (Unternehmensquelle)
https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/telekom-bringt-perplexity-auf-die-strasse-1086534 ↩ Zum Text - Deutsche Telekom: KI für alle – Perplexity jetzt unter „Magenta AI“, 19. November 2024 (Unternehmensquelle)
https://www.telekom.com/de/newsroom/aktuelles/medieninformationen/2024/11/ki-fuer-alle ↩ Zum Text - PayPal Newsroom: PayPal and Perplexity Launch Instant Buy, 25. November 2025 (Unternehmensquelle)
https://newsroom.paypal-corp.com/2025-11-PayPal-and-Perplexity-Launch-Instant-Buy ↩ Zum Text - OpenAI Help Center: ChatGPT search (Herstellerquelle Wettbewerber)
https://help.openai.com/en/articles/9237897-chatgpt-search ↩ Zum Text - Cloudflare Blog: Perplexity is using stealth, undeclared crawlers to evade website no-crawl directives, 4. August 2025 (Unternehmensquelle, Partei im Streit)
https://blog.cloudflare.com/perplexity-is-using-stealth-undeclared-crawlers-to-evade-website-no-crawl-directives/ ↩ Zum Text - Brave Blog: Agentic Browser Security – Indirect Prompt Injection in Perplexity Comet, 20. August 2025 (Sicherheitsforschung eines Wettbewerbers)
https://brave.com/blog/comet-prompt-injection/ ↩ Zum Text - European Broadcasting Union: News Integrity in AI Assistants, 21. Oktober 2025 (Studie)
https://www.ebu.ch/research/open/report/news-integrity-in-ai-assistants ↩ Zum Text - VRT Communication: Largest study of its kind shows AI assistants misrepresent news content 45 % of the time, 22. Oktober 2025 (Studienzusammenfassung eines beteiligten Senders)
https://communication.vrt.be/largest-study-of-its-kind-shows-ai-assistants-misrepresent-news-content-45-of-the-time-regardless-of-language-or-territory ↩ Zum Text - Columbia Journalism Review / Tow Center: AI Search Has A Citation Problem, 6. März 2025 (Studie)
https://www.cjr.org/tow_center/we-compared-eight-ai-search-engines-theyre-all-bad-at-citing-news.php ↩ Zum Text - TechCrunch: Perplexity’s new Computer is another bet that users need many AI models, 27. Februar 2026 (Fachmedium)
https://techcrunch.com/2026/02/27/perplexitys-new-computer-is-another-bet-that-users-need-many-ai-models ↩ Zum Text - Engadget: Perplexity has successfully overturned Amazon’s injunction on its AI shopping bot, 4. August 2026 (Fachmedium)
https://www.engadget.com/2230471/ ↩ Zum Text - Gigazine: Amazon wins court order against Perplexity Comet, 11. März 2026 (Fachmedium)
https://gigazine.net/gsc_news/en/20260311-amazon-win-court-perplexity-comet ↩ Zum Text - NPR: CNN sues AI company Perplexity alleging it violates copyright protections, 28. Mai 2026 (Nachrichtenmedium)
https://www.npr.org/2026/05/28/g-s1-124680/cnn-sues-ai-company-perplexity-alleging-it-violates-copyright-protections ↩ Zum Text - GigaLaw: New York Times Sues Perplexity for Copyright Infringement, 5. Dezember 2025 (Fachmedium Recht)
https://giga.law/daily-news/2025/12/5/new-york-times-sues-perplexity-for-copyright-infringement ↩ Zum Text - ChatGPT Is Eating the World: Verfahrensberichte Perplexity (Fachblog zu KI-Urheberrechtsverfahren)
https://chatgptiseatingtheworld.com/category/perplexity/ ↩ Zum Text - The Tech Outlook: Perplexity introduces Projects, an evolution of Spaces in Perplexity Computer, 1. August 2026 (Fachmedium)
https://www.thetechoutlook.com/new-release/software-apps/perplexity-introduces-projects-an-evolution-of-spaces-in-perplexity-computer/ ↩ Zum Text - Axios: Perplexity says it will give publishers 80 % cut of new subscription product’s revenue, 26. August 2025 (Nachrichtenmedium)
https://www.axios.com/2025/08/26/perplexity-comet-plus-subscription ↩ Zum Text - TechRepublic: Perplexity’s Comet AI Browser Is Now Free for Everyone, Oktober 2025 (Fachmedium)
https://www.techrepublic.com/article/news-perplexity-comet-ai-browser-free/ ↩ Zum Text - heise online: Perplexitys KI-Browser Comet startet auf iOS, 2026 (Fachmedium)
https://www.heise.de/en/news/Perplexity-s-AI-browser-Comet-launches-on-iOS-11217715.html?view=print ↩ Zum Text - TechCrunch: Perplexity launches a $200 monthly subscription plan, 2. Juli 2025 (Fachmedium)
https://techcrunch.com/2025/07/02/perplexity-launches-a-200-monthly-subscription-plan/ ↩ Zum Text - Notebookcheck: Magenta Moments – kostenlose Perplexity-Pro-Phase läuft aus, 31. Januar 2026 (Fachmedium)
https://www.notebookcheck.com/Magenta-Moments-Kostenlose-Perplexity-Pro-Phase-laeuft-aus-an-Kuendigung-denken.1217293.0.html ↩ Zum Text - Wikipedia (englisch): Perplexity AI (Nachschlagewerk, Sekundärquelle mit Einzelnachweisen)
https://en.wikipedia.org/wiki/Perplexity_AI ↩ Zum Text - Finout: Perplexity Pricing in 2026, 27. April 2026 (Marktquelle)
https://www.finout.io/blog/perplexity-pricing-in-2026 ↩ Zum Text - Apple App Store Deutschland: Perplexity – Fragen Sie etwas (Marktquelle)
https://apps.apple.com/de/app/perplexity-fragen-sie-etwas/id1668000334 ↩ Zum Text
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu Funktionen, Preisen und Datenschutz von Perplexity zum genannten Prüfdatum. Preise, Limits und Funktionen ändern sich häufig und können je nach Konto, Region und Bezugsweg abweichen. Die Darstellung der Gerichtsverfahren gibt den öffentlich berichteten Stand wieder und ist keine rechtliche Bewertung. Prüfe vor einem Abschluss die aktuellen Bedingungen im eigenen Konto.
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