Software · Stand 15. Oktober 2026
Neuer Epic Games Launcher: Download, Linux und Grenzen der Preview
Epic hat am 14. Oktober eine komplett neu entwickelte Version seines Launchers als Preview veröffentlicht, erstmals auch nativ für Linux. Wir zeigen, was der neue Launcher kann, was von den Tempo-Versprechen zu halten ist, warum der alte Launcher dabei verschwindet und warum Fortnite unter Linux noch nicht läuft.
- Preview für Windows, Macs mit Apple Silicon und erstmals nativ für Linux
- Installation ersetzt den alten Launcher, Bibliothek und Cloud-Spielstände bleiben laut Epic erhalten
- Fortnite läuft unter Linux noch nicht, einen Termin gibt es nicht
Epic Games hat seinen PC-Launcher von Grund auf neu gebaut. Seit dem 14. Oktober 2026 steht der neue Epic Games Launcher als Preview zum Download bereit: für Windows, für Macs mit Apple Silicon und erstmals auch nativ für Linux. Epic verspricht eine deutlich schnellere Oberfläche, eine neu gestaltete Bibliothek und einen Downloadmanager mit Live-Anzeige. Bemerkenswert ist die Ankündigung selbst: Epic schreibt, man habe den neuen Launcher per „Vibe Coding“ entwickelt, also weitgehend mit KI-Werkzeugen programmiert.
Wer umsteigen will, sollte die Grenzen kennen. Die Preview ersetzt den bisherigen Launcher, einige Funktionen fehlen noch, und für Fortnite und Rocket League empfiehlt Epic vorerst die alte Version. Auch wenn der Launcher jetzt unter Linux läuft, gibt es Fortnite dort noch nicht. Dieser Beitrag erklärt Download, Systemanforderungen und Funktionen, ordnet die Geschwindigkeitsangaben ein und zeigt den Stand bei Linux und Anti-Cheat.
Stand: 15. Oktober 2026. Grundlage sind die Ankündigung im Epic Games Store, die Download- und FAQ-Seite des Launchers, ein Support-Artikel, der Blogbeitrag zu Easy Anti-Cheat Linux v2 sowie Berichte von Fachmedien. Alle Geschwindigkeitsangaben sind Herstellerangaben aus einer von Epic beauftragten Messung. Eigene Messungen haben wir nicht durchgeführt.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
Kostenloser Download
Die Preview steht seit dem 14. Oktober auf der offiziellen Launcher-Seite bereit. Angemeldet wird mit dem bestehenden Epic-Konto.
Linux erstmals nativ
Neben Windows 10 und 11 sowie macOS ab Version 12 auf Apple Silicon gibt es eine AppImage-Version für Ubuntu, Fedora und Debian.
Alter Launcher wird entfernt
Die Installation deinstalliert die bisherige Version. Spiele, Käufe und Cloud-Speicherstände werden laut Epic übernommen.
Kein Fortnite unter Linux
Dafür braucht es das neue Easy Anti-Cheat Linux v2. Einen Termin nennt Epic nicht, das Steam Deck erfüllt die Voraussetzungen derzeit nicht.

Was am neuen Epic Games Launcher neu ist
Laut Epic ist die Preview eine komplett neu aufgebaute Version und kein Update des bisherigen Launchers. Epic räumt offen ein, dass die erste Fassung noch wenige Funktionen bietet, und vergleicht sie mit einem Schnellboot statt einer Yacht. Die wichtigsten Neuerungen nach Angaben des Herstellers:
Ein Rahmen für alles
Store, Bibliothek und Entwicklerbereich liegen in einem gemeinsamen Fenster, zuletzt gespielte Titel sind von überall erreichbar.
Neue Bibliothek
Listen- und Rasteransicht, Sammlungen, ausblendbare Spiele, Filter nach Plattform und Genre und eine Suche, die schon beim Tippen reagiert.
Downloadmanager
Live-Anzeige von Download-, Lese- und Schreibgeschwindigkeit; aktive, wartende, geplante und fehlgeschlagene Downloads an einem Ort.
Eigene Spieleseiten
Status, Startsteuerung und Erweiterungen pro Spiel, dazu ein Feed mit Spielzeit, Updates und Installationen seit der letzten Sitzung.
Anpassbare Leiste
Lieblingsspiele und Apps lassen sich oben anheften, alternativ gibt es fertige Layouts.
Partys und Chat
Partys, Chat und Voice-Chat im Launcher, übergreifend mit Fortnite und der Epic Games App. Die Funktion gibt es seit September.

Vibe Coding: was hinter der Ankündigung steckt
„we vibe coded a new Epic Games Launcher“
Epic Games in der Ankündigung der Preview, 14. Oktober 2026
Vibe Coding ist ein umgangssprachlicher Begriff für Programmieren, bei dem KI-Werkzeuge einen großen Teil des Codes erzeugen. Welche Werkzeuge Epic eingesetzt hat und wie groß der KI-Anteil am Launcher ist, sagt das Unternehmen nicht. Firmenchef Tim Sweeney schrieb am 14. Oktober auf X, auch die Linux-Unterstützung sei so entstanden; ob das ernst gemeint war, ist laut dem Fachportal Shacknews unklar. Wenige Tage zuvor hatte Sweeney einen grundlegenden Kurswechsel von Epic hin zu maximaler KI-Beschleunigung angekündigt.
Dass Epic den Launcher neu baut, kommt nicht überraschend. Schon in der Jahresbilanz 2025, veröffentlicht im Februar, kündigte das Unternehmen eine neue Architektur für schnellere Ladezeiten und mehr Stabilität an. Store-Chef Steve Allison hatte den alten Launcher laut Medienberichten im Februar offen kritisiert, weil er bei jedem Klick Serverdienste abfrage. Der Druck ist groß: Laut Epic nutzten den Store 2025 insgesamt mehr als 317 Millionen PC-Spieler; im Rekordmonat Dezember 2025 waren es 78 Millionen monatlich aktive Nutzer, im Jahresmittel 67 Millionen. Der wichtigste Konkurrent ist Steam, und mit Steam vergleicht Epic die Preview auch ausdrücklich.
Download und Installation
Offiziell gibt es die Preview über die offizielle Download- und FAQ-Seite des neuen Epic Games Launchers. Den Download-Link kann man sich dort auch an ein anderes Gerät schicken lassen. Der Download ist kostenlos, Spiele kosten wie bisher Geld, sofern sie nicht gratis angeboten werden. So läuft der Umstieg laut Epic ab:
1Installer laden
Auf der offiziellen Launcher-Seite die Datei für dein System herunterladen: .exe für Windows, .dmg für macOS, AppImage für Linux.
2Anmelden
Installer ausführen und mit dem bestehenden Epic-Konto anmelden. Ein neues Konto ist nicht nötig.
3Spiele übernehmen
Die Preview bietet an, installierte Spiele, Apps und Unreal-Engine-Projekte zu übernehmen, ohne sie neu herunterzuladen. Das Fenster bis zum Abschluss offen lassen.
4Feedback geben
Fehler und fehlende Funktionen meldest du über die Schaltfläche „Send feedback“ im Launcher, über Discord oder die Foren von Epic.
Systemanforderungen für Windows, macOS und Linux
Die Mindestanforderungen sind niedrig. Auffällig sind die Unterschiede beim Speicherplatz und die Einschränkung bei Macs. Eine Begründung für den höheren Platzbedarf unter Linux nennt Epic nicht.
| Merkmal | Windows | macOS | Linux |
|---|---|---|---|
| Datei | Setup-Datei (.exe) | Disk-Image (.dmg) | AppImage |
| Architektur | x86-64 | nur Apple Silicon | x86-64 |
| Betriebssystem | Windows 10 oder 11, 64 Bit | macOS 12 Monterey oder neuer | Ubuntu 22.04 LTS, Fedora 43, Debian 12 oder neuer |
| Prozessor | Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3 | Apple M1 oder neuer | Dual-Core ab 2 GHz |
| Arbeitsspeicher | 4 GB | 4 GB | 4 GB |
| Speicherplatz | 700 MB | 200 MB | 2 GB |
Macs mit Intel-Prozessor werden nicht unterstützt, obwohl der bisherige Launcher laut Epic ab macOS 10.13 läuft und die FAQ betont, die Preview sei für dieselbe Hardware ausgelegt. Windows auf ARM-Prozessoren erwähnt Epic nicht. Unter Linux sind nur die drei genannten Distributionen offiziell getestet; andere können laut Epic funktionieren, werden aber nicht unterstützt. SteamOS, Arch Linux sowie Flatpak- oder Snap-Pakete nennt Epic nicht. Ein Support-Artikel erwähnt zusätzlich ein .deb-Paket, auf der Download-Seite ist bisher nur das AppImage zu finden. Für Installation, Updates und Online-Funktionen ist eine Internetverbindung nötig; unterstützte installierte Spiele lassen sich laut Epic auch offline starten.
Wie schnell der neue Launcher laut Epic ist
Epic wirbt vor allem mit Tempo und vergleicht die Preview dabei mit Steam, nicht mit dem eigenen alten Launcher. Die Werte stammen aus einer Messung, die Epic beim Dienstleister Keywords Studios in Auftrag gegeben hat. Unabhängige Messungen haben wir bis zum 15. Oktober nicht gefunden; die Fachmedien geben bisher nur Epics Zahlen wieder.
| Messgröße | Neuer Epic Launcher | Steam | Faktor laut Epic |
|---|---|---|---|
| Kaltstart | 5,47 s | 10,07 s | 1,8-mal schneller |
| Vom Hintergrund zur Bibliothek | 0,36 s | 0,42 s | 1,2-mal schneller |
| Store öffnen | keine Werte | keine Werte | 3-mal schneller |
| Ladezeit der Bibliothek | keine Werte | keine Vergleichsbasis genannt | 30-mal schneller (nicht Teil der Fußnote) |

Nachgerechnet passen die Faktoren zu den Sekundenwerten: Beim Kaltstart braucht der neue Launcher laut Epic rund 46 Prozent weniger Zeit als Steam, beim Wechsel aus dem Hintergrund rund 14 Prozent. Die Methode lässt allerdings Fragen offen. Laut Fußnote ist es der Durchschnitt aus je fünf Durchläufen auf 13 Rechnern, ohne die drei leistungsschwächsten getesteten Geräte. Gerade auf schwacher Hardware fällt die Trägheit eines Launchers aber besonders auf, kritisiert das Fachportal TheFPSReview. Zudem habe Valve mit einem Steam-Update vom 13. Oktober die Startzeit des eigenen Clients verbessert. Welches Betriebssystem, welche Hardware und welche Steam-Version verwendet wurden, nennt Epic nicht. Für den Store und die Bibliothek gibt es keine veröffentlichten Messwerte, und zur Systemlast im Hintergrund verspricht Epic nur eine Verbesserung, ohne Zahlen.
Nicht verwechseln sollte man diese Werte mit Epics Präsentation auf dem Unreal Fest im Juni 2026. Dort war laut Medienberichten von einem im Schnitt fünfmal schnelleren Kaltstart die Rede. Eine ausdrückliche Vergleichsbasis nannten die Berichte nicht, gemeint war offenbar der bisherige Epic-Launcher. Laut Tom’s Hardware lief die Messung zudem auf einer Workstation mit 32-Kern-Threadripper, RTX A6000 und 128 GB RAM. Beide Angaben haben eine andere Basis und lassen sich nicht miteinander verrechnen.
Grenzen der Preview
Epic macht keinen Hehl daraus, dass die Preview unfertig ist. Laut FAQ fehlen noch einige Funktionen des alten Launchers, ausdrücklich genannt werden bestimmte Social-Funktionen und Optionen der Kontoverwaltung. Eine vollständige Liste gibt es nicht, ebenso wenig einen Termin für die stabile Version. Die Roadmap auf der Launcher-Seite führt nur die Phasen Neuaufbau, Preview und stabile Version auf; laut Support-Artikel soll die Preview häufig aktualisiert werden.
| Funktion | Status laut Epic |
|---|---|
| Bibliothek, Käufe, installierte Spiele | werden übernommen |
| Cloud-Speicherstände und Fortschritt | werden übernommen |
| Store mit Warenkorb | im Launcher enthalten |
| Partys, Chat, Voice-Chat | vorhanden, einzelne Social-Funktionen fehlen noch |
| Kontoverwaltung | teilweise noch nicht verfügbar |
| Offline-Modus | für unterstützte installierte Spiele |
| Unreal-Engine-Projekte | werden übernommen, Bereich „Develop“ vorhanden |
| Erfolge, Mods, Wunschliste, Gutscheine | nicht erwähnt |
| Deutsche Oberfläche | nicht belegt; Ankündigung, FAQ und Support-Artikel liegen nur auf Englisch vor |
Fortnite und Rocket League: besser beim alten Launcher bleiben
Für Fortnite und Rocket League empfiehlt die FAQ, während der Preview beim alten Launcher zu bleiben, weil die volle Fortnite-Integration noch nicht abgeschlossen sei. Andere Spiele lassen sich laut FAQ bereits testen. Eine nachträglich geänderte Notiz in der Ankündigung klingt entspannter: Wie bei jeder Beta könne es Probleme geben; sei man aber erst im Spiel oder Entwicklerwerkzeug, verhindere nichts die Entwicklung oder gelegentliches und kompetitives Spielen. Laut Wccftech hatte Epic zuvor noch kompetitiven Fortnite- und Rocket-League-Spielern sowie Entwicklern mit Live-Projekten geraten, beim alten Launcher zu bleiben. Einordnung: Wer Fortnite oder Rocket League regelmäßig und vor allem kompetitiv spielt, folgt besser der Empfehlung aus der FAQ und wartet mit dem Umstieg.
Linux: was der native Launcher jetzt kann
Zum ersten Mal bietet Epic einen eigenen Launcher für Linux an. Bisher waren Linux-Nutzer auf Community-Lösungen angewiesen. Der Launcher selbst läuft nativ, viele Spiele im Epic Games Store sind aber reine Windows-Versionen und können laut Epic eine Kompatibilitätsschicht benötigen. Epic rät, die Linux-Tauglichkeit eines Spiels vor der Installation zu prüfen. Eine offizielle Liste, welche Spiele unter Linux laufen, haben wir nicht gefunden.
Wie das in der Praxis aussieht, beschreibt das Fachportal GamingOnLinux in einem ersten Bericht unter Fedora: Beim Start eines Windows-Spiels habe der Launcher einen einmaligen Zusatz-Download angefordert und nutze dafür die Kompatibilitätsschicht GE-Proton. Das habe reibungslos funktioniert. Das ist ein Einzelbericht und keine offizielle Angabe von Epic.
Ob der Launcher auf dem Steam Deck oder unter SteamOS läuft, ist offiziell nicht geklärt; SteamOS gehört nicht zu den unterstützten Distributionen. Wie klein der Linux-Markt bei PC-Spielern noch ist, zeigt Valves Hardware-Umfrage: Im September 2026 nutzten 3,05 Prozent der teilnehmenden Steam-Nutzer Linux. Wer etwa wegen des Support-Endes älterer Windows-Versionen über einen Wechsel nachdenkt, findet die Fristen in unserem Ratgeber zu den verlängerten Sicherheitsupdates für Windows 10.

Fortnite unter Linux: warum es noch nicht geht
Die wichtigste Klarstellung vorweg: Fortnite ist unter Linux noch nicht verfügbar, auch nicht mit dem neuen Launcher. Epic will das ändern und hat dafür am 14. Oktober eine neue Version seines Anti-Cheat-Systems vorgestellt: Easy Anti-Cheat Linux v2. Sobald es mit genügend Distributionen funktioniert, soll Fortnite über den Launcher für Linux erscheinen. Einen Termin nennt Epic nicht, auch nicht, ob Fortnite unter Linux als native Version oder über eine Kompatibilitätsschicht laufen soll.
Easy Anti-Cheat unterstützt native Linux-Versionen laut Epic schon seit 2014, Windows-Spiele unter Wine und Proton seit September 2021, jeweils aber nur, wenn Entwickler die Unterstützung für ihr Spiel freischalten. Fortnite hat sie nie aktiviert; Epic begründet das mit dem schwächeren Schutz der bisherigen Lösung. Firmenchef Tim Sweeney hatte Fortnite auf dem Steam Deck 2022 noch ausgeschlossen, weil sich Cheating auf so vielen unterschiedlichen Kernel-Konfigurationen nicht wirksam bekämpfen lasse. Version 2 soll das mit festen Sicherheitsvoraussetzungen lösen:
| Anforderung | Was das bedeutet |
|---|---|
| Signierter Kernel | Kernel mit bekanntem Schlüssel signiert, ebenso Kernelmodule, auch außerhalb des Kernels gepflegte wie die Nvidia-Treiber |
| Secure Boot | aktiv, mit bekannten Schlüsseln |
| TPM 2.0 und Measured Boot | Sicherheitschip und Messung des Startvorgangs |
| IOMMU | aktiv bei Geräten, die keine Handhelds sind, ohne Passthrough |
| Kernel Lockdown | im Integrity-Modus, kexec deaktiviert |
| BPF LSM | aktiv; statt eines eigenen Kernelmoduls nutzt der Anti-Cheat eBPF-Programme |
| Systemdienst | systemd-Dienst, der beim ersten Start eines geschützten Spiels installiert wird und nur während des Spiels läuft |
Zu den Distributionen mit bekannten Schlüsseln zählen laut Epic unter anderem Ubuntu, Fedora, Debian, openSUSE und Universal Blue mit Bazzite. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, erhält eine Fehlermeldung, aber keine Sperre; ein separater Boot-Eintrag für geschützte Spiele ist möglich. Das Steam Deck erfüllt die Voraussetzungen laut Epic derzeit nicht, man spreche mit Valve. Zuerst will Epic das neue System mit Fortnite erproben, danach soll es anderen Entwicklern offenstehen. Welche Daten Easy Anti-Cheat Linux v2 überträgt, beschreibt Epic im Blogbeitrag nicht. Einordnung: Wer Linux mit eigenen Kernel-Anpassungen oder unsignierten Treibern nutzt, wird sein System für Fortnite umstellen oder einen zweiten Boot-Eintrag anlegen müssen.
Heroic und Legendary: die bisherigen Alternativen
Bis jetzt liefen Epic-Spiele unter Linux meist über Community-Projekte, die nicht von Epic stammen. Der Heroic Games Launcher ist ein kostenloser Open-Source-Launcher für Epic, GOG und Amazon Games (Prime Games). Für den Zugang zu Epic nutzt er eine angepasste Version von Legendary, einem quelloffenen Kommandozeilenwerkzeug, das Spiele installiert, aktualisiert und startet und Cloud-Speicherstände synchronisiert.
| Merkmal | Epic Games Launcher (Preview) | Heroic Games Launcher | Legendary |
|---|---|---|---|
| Herkunft | Epic Games | Community, Open Source | Community, Open Source |
| Bedienung | grafisch | grafisch | Kommandozeile |
| Stores | Epic | Epic, GOG, Amazon Games | Epic |
| Systeme | Windows, macOS (Apple Silicon), Linux | Linux, Windows, macOS, Steam Deck | Linux, Windows, macOS |
| Windows-Spiele unter Linux | über eine Kompatibilitätsschicht | über Wine oder Proton | über Wine |
Ob Heroic und Legendary durch den offiziellen Launcher an Bedeutung verlieren, ist offen. Heroic bündelt weiterhin mehrere Stores und läuft auf dem Steam Deck, für das Epic noch keine offizielle Lösung anbietet. Wer bisher zufrieden mit Heroic spielt, hat keinen zwingenden Grund zum Wechsel.
Für wen sich der Umstieg jetzt lohnt
Ob sich der Wechsel zur Preview lohnt, hängt vor allem vom System und von den gespielten Titeln ab. Unsere Einordnung:
Ausprobieren
Linux mit Ubuntu, Fedora oder Debian
Erstmals gibt es einen offiziellen Launcher. Viele Windows-Spiele brauchen eine Kompatibilitätsschicht; ob ein Spiel läuft, solltest du vorher prüfen. Fortnite gibt es noch nicht.
Abwarten
Fortnite und Rocket League
Epic empfiehlt während der Preview den alten Launcher, weil die Fortnite-Integration noch nicht fertig ist.
Nicht unterstützt
Intel-Macs und SteamOS
Die Preview läuft nur auf Macs mit Apple Silicon. SteamOS gehört nicht zu den offiziell unterstützten Systemen; ob der Launcher dort läuft, ist nicht geklärt.
Für alle anderen Nutzer unter Windows und auf Macs mit Apple Silicon gilt: Wer neugierig ist und vorerst auf einzelne Social-Funktionen und Kontoeinstellungen verzichtet, kann die Preview ausprobieren. Der Rückweg zum alten Launcher ist laut Epic ohne Datenverlust möglich, kostet aber eine Neuinstallation.

Häufige Fragen zum neuen Epic Games Launcher
Wo kann ich den neuen Epic Games Launcher herunterladen?
Offiziell über die Launcher-Seite von Epic unter launcher.epicgames.com. Dort gibt es die Dateien für Windows, macOS und Linux. Am sichersten lädst du die Datei direkt dort herunter.
Ist der neue Launcher kostenlos?
Ja, der Download ist kostenlos und funktioniert mit dem bestehenden Epic-Konto. Spiele und Inhalte im Store kosten wie bisher Geld, sofern sie nicht gratis angeboten werden.
Was passiert mit dem alten Launcher?
Er wird bei der Installation der Preview automatisch deinstalliert. Bibliothek, Käufe, Cloud-Speicherstände und Fortschritt bleiben laut Epic erhalten, installierte Spiele müssen nicht neu heruntergeladen werden.
Kann ich zum alten Launcher zurückwechseln?
Ja. Laut Epic deinstallierst du dazu die Preview und installierst den regulären Launcher über die Website des Epic Games Store neu. Deine Daten sollen davon nicht betroffen sein.
Läuft Fortnite jetzt unter Linux?
Nein. Fortnite ist unter Linux noch nicht verfügbar. Epic will es über den Launcher für Linux anbieten, sobald Easy Anti-Cheat Linux v2 mit genügend Distributionen funktioniert; Fortnite soll das erste Spiel sein, in dem Epic das neue System erprobt. Einen Termin gibt es nicht.
Läuft der neue Launcher auf dem Steam Deck?
Offiziell ist das nicht geklärt, SteamOS gehört nicht zu den unterstützten Distributionen. Für Fortnite erfüllt das Steam Deck die Anforderungen des neuen Anti-Cheat-Systems laut Epic derzeit nicht.
Funktioniert die Preview auf Macs mit Intel-Prozessor?
Nein. Die macOS-Version setzt einen Mac mit Apple Silicon, also M1 oder neuer, und macOS 12 Monterey oder neuer voraus.
Ist der neue Launcher wirklich schneller als Steam?
Laut einer von Epic beauftragten Messung startet er in 5,47 Sekunden, Steam in 10,07 Sekunden. Unabhängige Messungen lagen uns bis zum 15. Oktober nicht vor, und die drei leistungsschwächsten getesteten Rechner flossen nicht in den Durchschnitt ein.
Was bedeutet Vibe Coding?
Der umgangssprachliche Begriff beschreibt Programmieren, bei dem KI-Werkzeuge einen großen Teil des Codes erzeugen. Epic nutzt ihn in der Ankündigung, nennt aber weder die Werkzeuge noch den KI-Anteil.
Gibt es den neuen Launcher auf Deutsch?
Das ist nicht belegt. Ankündigung, Download-Seite und Support-Artikel liegen bisher nur auf Englisch vor, einen Sprachumschalter zeigt die Download-Seite nicht. Das Downloadportal von ComputerBase führt die Preview zwar mit der Angabe Deutsch, Epic selbst bestätigt eine deutsche Oberfläche aber nicht.
Wann erscheint die finale Version?
Einen Termin nennt Epic nicht. Die Roadmap führt nach der Preview nur eine stabile Version ohne Datum auf, bis dahin soll die Preview laut Support häufig aktualisiert werden.
Fazit: Vielversprechender Neustart mit offenen Baustellen
Der neue Epic Games Launcher ist ein Neuaufbau von Grund auf und für Linux-Nutzer ein echter Fortschritt: Erstmals gibt es einen offiziellen, nativen Client. Die Tempo-Versprechen klingen gut, sind aber Herstellerangaben aus einer selbst beauftragten Messung mit offenen Fragen zur Methode. Belastbar wird das Bild erst mit unabhängigen Messungen.
Wer umsteigt, gibt den alten Launcher auf und muss vorerst mit fehlenden Funktionen leben. Für Fortnite- und Rocket-League-Spieler ist Abwarten die sicherere Wahl, und Fortnite unter Linux bleibt eine Ankündigung ohne Termin. Neugierige können die Preview testen; der Rückweg zum alten Launcher ist laut Epic ohne Datenverlust möglich.
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TransparenzQuellen und Datenbasis25 Einträge
Funktionen, Systemanforderungen und Geschwindigkeitswerte stammen von Epic und sind als Herstellerangaben gekennzeichnet; die Download- und FAQ-Seite ist im Text, die Ankündigung im Fazit verlinkt. Die Leistungswerte beruhen auf einer von Epic beauftragten Messung, eigene Messungen haben wir nicht durchgeführt. Praxisangaben zu Linux stammen aus einem Einzelbericht von GamingOnLinux. Heroic und Legendary sind Community-Projekte, die nicht von Epic stammen.
- Epic Games Store: Ankündigung der Launcher-Preview, 14. Oktober 2026, im Fazit verlinkt (Herstellerquelle)
- Epic Games: Download- und FAQ-Seite der Launcher-Preview mit Leistungsangaben und Fußnote, im Text verlinkt (Herstellerquelle)
- Epic Games Support: What is the Epic Games Launcher Early Preview? (Herstellerquelle)
- Epic Online Services: Awesome Gaming on Linux Without Cheating (Easy Anti-Cheat Linux v2), 14. Oktober 2026 (Herstellerquelle)
- Epic Online Services: Anti-Cheat für Linux, Mac und Steam Deck, 23. September 2021 (Herstellerquelle)
- Epic Games Store: Jahresbilanz 2025, 3. Februar 2026 (Herstellerquelle)
- Epic Games Store: Epic Parties, 3. September 2026 (Herstellerquelle)
- Epic Games Store: Download des bisherigen Launchers (Herstellerquelle)
- Valve: Steam-Hardware- und Software-Umfrage, September 2026 (Plattformbetreiber)
- GamingOnLinux: Launcher-Preview mit nativem Linux-Support, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- ComputerBase: Fortnite kommt für Linux, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- ComputerBase: Downloadseite Epic Games Launcher (Fachmedium)
- PC Gamer: Fortnite is coming to Linux, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- Shacknews: Tim Sweeney zu Fortnite und Linux, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- Wccftech: Vibe-coded Launcher Preview, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- TheFPSReview: Kritik an der Messmethode, 15. Oktober 2026 (Fachmedium)
- Thurrott: New Epic Games Launcher arrives in preview, 14. Oktober 2026 (Fachmedium)
- Tom’s Hardware: Launcher V2 auf dem Unreal Fest, 19. Juni 2026 (Fachmedium)
- Engadget: Neuaufbau des Launchers, 20. Juni 2026 (Fachmedium)
- VGC: Launcher-Neubau und Kritik am alten Launcher, 19. Juni 2026 (Fachmedium)
- KitGuru: Epics Kurswechsel zu KI, Oktober 2026 (Fachmedium)
- GamingOnLinux: Sweeney zu Fortnite auf dem Steam Deck, Februar 2022 (Fachmedium)
- Heroic Games Launcher: offizielle Projektseite (Community-Projekt)
- Heroic Games Launcher auf GitHub (Community-Projekt)
- Legendary auf GitHub (Community-Projekt)
Hinweis: Dieser Beitrag gibt den Stand vom 15. Oktober 2026 wieder. Funktionen, Systemanforderungen und Geschwindigkeitswerte sind Herstellerangaben von Epic und können sich mit Updates der Preview ändern. Eigene Messungen haben wir nicht durchgeführt. Die Abbildungen der Launcher-Oberfläche sind offizielle Website-Darstellungen von Epic, keine eigenen Aufnahmen.
Transparenz- & Redaktionshinweis: Mit Blick auf die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzvorgaben nach Artikel 50 des EU AI Act werden unsere Beiträge vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft, redaktionell eingeordnet und freigegeben. Die abschließende Bewertung und redaktionelle Verantwortung liegen bei unserer Redaktion.
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