Insta360 Luna Ultra vs. DJI Osmo Pocket 4P: Der große Vergleich zweier Dual-Kamera-Gimbals
Zwei fast identische Konzepte – und trotzdem zwei völlig unterschiedliche Kameras
Selten standen sich zwei Kameras so ähnlich gegenüber wie die Insta360 Luna Ultra und der DJI Osmo Pocket 4P. Beide sind kompakte 3-Achsen-Gimbal-Kameras. Beide kombinieren erstmals eine 20-mm-Weitwinkelkamera mit 1-Zoll-Sensor und eine separate 60-mm-Telekamera. Beide filmen in 10-Bit-Log, beide tracken Personen automatisch, beide sind für Vlogs, Reisen, Porträts und Solo-Produktionen gebaut. Sogar Lieferumfang, Bedienlogik und Transporttaschen wirken auffällig verwandt.
Und trotzdem entscheiden am Ende sehr konkrete Unterschiede darüber, welche Kamera zu welchem Menschen passt: Die Luna Ultra hat einen abnehmbaren OLED-Monitor mit integriertem Mikrofon und filmt bis 8K30. Der Pocket 4P hat 103 GB internen Speicher, 4K bis 240 fps und D-Log 2 mit bis zu 17 angegebenen Blendenstufen. Dazu kommt der Preis: Der Pocket 4P startet bei 599 Euro, die Luna Ultra bei 729 Euro – und mit unserem Rabattcode wird der Abstand sogar noch etwas größer.
Dieser Vergleich stellt beide Kameras vollständig gegenüber: Preise und Bundles, Optik und Sensoren, Videomodi, Log-Profile, Low-Light, Tracking, Gimbal-Modi, Audio, Speicher, Akku, Foto, Zubehör, Praxisurteile aus unabhängigen Tests – und am Ende eine klare Kaufberatung nach Nutzertyp statt einer künstlichen Siegerkrönung.
- 1-Zoll-Weitwinkel bei beiden
- echte 60-mm-Telekamera
- Luna: 8K30
- Pocket 4P: 4K/240 fps
- Luna: abnehmbarer Screen
- Pocket 4P: 103 GB intern
- 599 € vs. 729 €
- 5 % mit DROHNENDE5
Das Wichtigste in 60 Sekunden
- Preis: DJI Osmo Pocket 4P ab 599 € (Standard Combo), Insta360 Luna Ultra ab 729 € (Standard-Bundle).
- Rabatt: Mit dem Globe-Flight-Code DROHNENDE5 sinkt die Pocket-4P-Standard-Combo rechnerisch auf 569,05 € und die Vlog Combo auf 654,55 €.
- Optik: Beide mit 20 mm (1 Zoll) und 60 mm Tele – die Blenden sind allerdings vertauscht: Luna f/1,8 + f/2,0, DJI f/2,0 + f/1,8.
- Auflösung: Luna Ultra bis 8K30 und 4K120, Pocket 4P maximal 4K – dafür bis 240 fps Zeitlupe.
- Log: 10-Bit I-Log (Luna, 14 Blendenstufen angegeben) gegen 10-Bit D-Log 2 (DJI, bis 17 Blendenstufen angegeben, nur bei 1× Zoom).
- Bedienung: Luna Ultra mit abnehmbarem 2-Zoll-OLED-Screen inkl. Mikrofon (bis 20 m), DJI mit drehbarem Display plus optionaler Osmo FrameTap-Fernsteuerung (bis 10 m).
- Speicher: 103 GB intern bei DJI, 47 GB bei Insta360 – beide per microSD erweiterbar.
- Akku: Luna bis 240 Minuten, Pocket 4P bis 210 Minuten – dafür lädt DJI schneller (18 statt 23 Minuten auf 80 %).
- Schwachstelle DJI: mehrere Tester kritisieren die Belichtungsautomatik im Log-Modus bei Gesichtern im Schatten.
- Schwachstelle Insta360: etwas nüchternere Standardfarben, kleinerer interner Speicher, anfangs Firmware-Kinderkrankheiten.
Warum dieser Vergleich anders funktioniert als ein klassisches Duell
Bei vielen Produktvergleichen liegt ein Gerät technisch deutlich vorn. Hier ist das nicht der Fall. Luna Ultra und Pocket 4P teilen sich Sensorgröße, Brennweiten, Gimbal-Prinzip, Zoombereich, Fotoauflösung und sogar große Teile der Bedienphilosophie. Die relevanten Unterschiede liegen deshalb weniger im Datenblatt als im Arbeitsablauf.
Wir sortieren diesen Vergleich daher konsequent nach Nutzungsszenarien: Wer sich selbst filmt, bewertet den abnehmbaren Monitor anders als jemand, der andere Menschen filmt. Wer viel in Zeitlupe arbeitet, gewichtet 240 fps stärker als 8K. Und wer sein Material grundsätzlich gradet, schaut sehr genau auf die Log-Profile und die Belichtungsautomatik.
Unsere ausführlichen Einzelartikel zu beiden Kameras
Dieser Vergleich fasst beide Systeme gegenüber. Wenn du eine Kamera bereits favorisierst, findest du in unseren Einzelartikeln deutlich mehr Detailtiefe zu Ausstattung, Bundles, Verfügbarkeit und Preisentwicklung.
Test
DJI Osmo Pocket 4P im ausführlichen Test
Dual-Kamera, 17 Stops Dynamikumfang, 4K/240 fps, ActiveTrack 8.0, Audio und Creator-Workflow im Detail.
Preise
Pocket 4P: Preise, Combos und Rabattcode
Standard Combo, Vlog Combo, Zubehörkosten und die komplette Rabattrechnung mit DROHNENDE5.
Kaufberatung
Insta360 Luna Ultra kaufen: alle Bundles
Standard, Ausdauer, Essentials, POV, Vlog und Creator-Bundle mit Preisen und Zielgruppen.
Grundlagen
Luna Ultra: Technik, Daten und Verfügbarkeit
Leica-Optik, Dreifach-KI-Chip, Deep Track 5.0, Zubehör und der komplette Datenblatt-Überblick.
Preise, Bundles und Lieferumfang: 130 Euro Abstand – und deutlich mehr Varianten bei Insta360
Der offensichtlichste Unterschied steht ganz vorn auf dem Preisschild. Der DJI Osmo Pocket 4P startet in Deutschland mit einer UVP von 599,00 Euro für die Standard Combo, die Vlog Combo liegt bei 689,00 Euro. Die Insta360 Luna Ultra beginnt bei 729,00 Euro im Standard-Bundle, das Creator-Bundle kostet 929,00 Euro.
Insta360 fächert das Angebot dabei deutlich breiter auf. Neben Standard und Creator gibt es im Deutschland-Store das Ausdauer-Bundle für 829 Euro, das Essentials-Bundle für 831 Euro, das POV-Bundle für 837 Euro und das Vlog-Bundle für 858 Euro. DJI hält die Struktur schlanker: Laut Handbuch existieren Standard Combo, Power Expansion Combo, Creator Combo und Vlog Combo, für Deutschland relevant sind vor allem Standard und Vlog. Eine zusätzlich gelistete Essential Combo für 479 Euro ist nach aktueller Übersicht nur für ausgewählte Auslandsmärkte vorgesehen.
| Paket | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Einstieg | Standard-Bundle 729 € | Standard Combo 599 € |
| Creator-Paket | Creator-Bundle 929 € | Vlog Combo 689 € |
| Weitere Varianten | Ausdauer 829 €, Essentials 831 €, POV 837 €, Vlog 858 € | Power Expansion Combo, Creator Combo (Marktabhängig), Essential 479 € (nicht DE) |
| Farben | Nacht Schwarz / Cosmic Black, Astralweiß / Stellar White | Black Mist, Pearl White |
| Fernsteuerung im Set | immer dabei – der Screen ist die Fernbedienung | Osmo FrameTap nur in Creator- und Vlog-Combo |
| Externes Mikrofon im Set | Insta360 Mic Pro (TX) im Creator-Bundle | DJI Mic 3 bzw. Mic Mini 2 Sender je nach Combo |
Beim Lieferumfang lohnt der genaue Blick, weil die Pakete unterschiedlich gedacht sind. Das Luna-Standard-Bundle enthält Kamera, Schutzhülle, Windschutz, 1/4-Zoll-Gewindegriff und Handgelenkriemen. Das Creator-Bundle ergänzt Transportetui, Akkugriff, Insta360 Mic Pro (TX) und das magnetische Weitwinkelobjektiv, das das Sichtfeld auf 108 Grad erweitert.
Bei DJI verteilt sich das Zubehör anders: Der Griff mit 1/4-Zoll-Gewinde und das Fülllicht sind laut Handbuch in allen Combos enthalten, das Osmo Mini-Stativ fehlt dagegen in der Standard Combo. Der Akkugriff ist der Power Expansion Combo vorbehalten, das Weitwinkelobjektiv der Creator Combo, und die Osmo FrameTap-Fernsteuerung gibt es ausschließlich in Creator- und Vlog-Combo. Für Deutschland heißt das praktisch: Wer die Fernsteuerung will, muss bei DJI mindestens zur Vlog Combo greifen – bei Insta360 ist das Gegenstück bereits im günstigsten Set eingebaut.
Preisabstand nach UVP
130,00 Euro zwischen Standard Combo (599 €) und Standard-Bundle (729 €). Beim Creator-Paket sind es 240,00 Euro zwischen Vlog Combo (689 €) und Creator-Bundle (929 €).
Preisabstand mit Rabattcode
Rechnet man den Globe-Flight-Rabatt auf den DJI ein, wächst der Abstand auf rund 159,95 Euro beim Einstieg und rund 274,45 Euro beim Creator-Paket.
Was der Aufpreis bei Insta360 bringt
8K-Aufzeichnung, abnehmbarer Monitor mit Mikrofon, Leica-Farbprofile, 200-MP-Panorama und ein deutlich breiteres Bundle-Angebot.
Was der günstigere DJI liefert
4K bis 240 fps, 103 GB interner Speicher, D-Log 2, sehr schneller Datentransfer sowie ein ausgereiftes, seit fünf Generationen verfeinertes Bedienkonzept.
Der DJI Osmo Pocket 4P ordnet seine beiden Kameras vertikal an und bleibt damit dem klassischen Pocket-Design treu. Die Insta360 Luna Ultra setzt ihre Objektive nebeneinander.
5 % Rabatt auf den DJI Osmo Pocket 4P sichern
Wer sich nach diesem Vergleich für den Pocket 4P entscheidet, spart bei Globe-Flight mit dem Code DROHNENDE5. Code antippen, im Warenkorb einfügen und den Endpreis vor dem Kauf kontrollieren.
1
Combo öffnen
Standard Combo oder Vlog Combo bei Globe-Flight auswählen.
2
Code kopieren
DROHNENDE5 antippen und im Warenkorb ins Gutscheinfeld einfügen.
3
Endpreis prüfen
Erst bestellen, wenn der Rabatt in der Übersicht sichtbar abgezogen wird.
Günstigster Einstieg
Pocket 4P Standard Combo
599,00 €569,05 €*
Rechnerische Ersparnis: 29,95 €
Die Wahl, wenn Mikrofon, Stativ und Filter bereits vorhanden sind oder zunächst nur die Kamera benötigt wird.
Empfehlung für Creator
Pocket 4P Vlog Combo
689,00 €654,55 €*
Rechnerische Ersparnis: 34,45 €
Enthält unter anderem die Osmo FrameTap Fernsteuerung und Funkmikrofon-Sender – das eigentliche Gegenstück zum Luna-Screen.
Und die Insta360 Luna Ultra?
Für die Luna Ultra gilt der Globe-Flight-Code nicht. Insta360 verkauft die Kamera vor allem über den eigenen Deutschland-Store. Dort gehören kostenloser Versand ab 139 Euro, 15 Tage Rückgaberecht, eine 7-Tage-Preisgarantie und zwei Jahre Garantieschutz zum Standard. Optional lässt sich der Schutz über FlexiCare erweitern, das innerhalb eines Jahres zwei vergünstigte Ersatzgeräte inklusive Versand abdeckt.
Zwei Konzepte, ein Ziel: möglichst viel Kamera in der Jackentasche
DJI hat diese Produktkategorie erfunden. Über zwölf Millionen verkaufte Pocket-Kameras sprechen dafür, dass die Idee funktioniert: eine stabilisierte Kamera mit großem Sensor, die man tatsächlich immer dabeihat. Der Pocket 4P ist die konsequente Weiterentwicklung dieses Konzepts – vertraute Bedienung, viel interner Speicher, tiefe Integration ins DJI-Ökosystem aus Mikrofonen, Fülllicht, Filtern und App.
Insta360 kommt aus einer anderen Richtung. Die Luna Ultra ist das erste Gerät der neuen Luna-Serie und damit ein Erstlingsprodukt in dieser Kategorie. Genau das merkt man an zwei Stellen: Beim Grundkonzept hat sich Insta360 sehr offensichtlich am Vorbild orientiert – Formfaktor, Displaydrehung zum Einschalten, Bedienlogik und sogar der Aufbau des Lieferumfangs erinnern stark an DJI. Bei den Details hat Insta360 aber eigenständig weitergedacht und Dinge gelöst, die DJI bisher offen gelassen hat.
Gimbal klappt Linsen ein
Beim Ausschalten dreht die Luna Ultra ihre Objektive nach innen und schützt sie damit auch ohne Case. Beim Pocket 4P bleiben die Linsen frei liegen.
Hartschale statt Stoffbeutel
Insta360 legt eine harte Schutzhülle bei, in der zusätzlich Weitwinkellinse und Filter Platz finden. DJI liefert eine weiche Tasche.
Integriertes Mini-Stativ
Der 1/4-Zoll-Griff der Luna Ultra bringt ausklappbare Metallfüße mit. Bei DJI ist das Osmo Mini-Stativ ein separates Teil, das man leicht zu Hause vergisst.
Magnetische Filter
Bei Insta360 rasten ND- und Black-Mist-Filter magnetisch ein, bei DJI werden sie eingedreht. Im Alltag ist die magnetische Lösung schneller.
Umgekehrt spielt DJI seine Erfahrung dort aus, wo es weniger spektakulär, aber sehr spürbar ist: ein flüssigerer Gimbal, das ausgereiftere Bedienkonzept, ein stabileres Tracking-Verhalten bei Unterbrechungen und eine Farbwissenschaft, die im Standardprofil sofort überzeugt. Wer beide Kameras nebeneinander benutzt, merkt schnell: Insta360 hat den kreativeren Werkzeugkasten gebaut, DJI das rundere Werkzeug.
DJI Pocket 4P vs. Insta360 Luna Ultra – der ausführliche Praxisvergleich
In diesem sehr sehenswerten Vergleich stellt iKnowReview beide Gimbal-Kameras zusätzlich einem iPhone 17 Pro gegenüber. Besonders interessant: die Einordnung, wie groß der Bildqualitätsvorsprung gegenüber einem modernen Smartphone wirklich ist – und warum der eigentliche Kaufgrund für viele gar nicht die Bildqualität ist, sondern die Art, wie man mit einer Gimbal-Kamera filmt.
Das Fazit des Tests fällt eindeutig aus: Trotz der besseren Standardfarben beim DJI entscheidet sich der Tester persönlich für die Luna Ultra – wegen des abnehmbaren Displays mit Mikrofon, der Telekamera und des integrierten Ministativs. Die etwas schwächere Bildqualität nimmt er dafür bewusst in Kauf.
Kamerasystem: zweimal 20 mm plus 60 mm – aber die Blenden sind vertauscht

Der wichtigste technische Fortschritt dieser Generation ist bei beiden Kameras derselbe: Es sind zwei echte Kameramodule verbaut, kein digital vergrößerter Bildausschnitt. Das verändert die Bildgestaltung deutlich stärker, als eine höhere Auflösung es je könnte.
Die Insta360 Luna Ultra nutzt eine Hauptkamera mit 1-Zoll-Sensor, Leica-Summicron-Optik, f/1,8 und 20 mm äquivalenter Brennweite bei 9 cm Mindestfokusdistanz. Die Telekamera arbeitet mit 1/1,3-Zoll-Sensor, f/2,0, 60 mm und 15 cm Mindestfokusdistanz.
Der DJI Osmo Pocket 4P spiegelt das fast exakt – mit vertauschten Blenden. Das Weitwinkel nutzt einen 1-Zoll-CMOS mit f/2,0, 20 mm und einem Fokusbereich ab 0,09 m. Das mittlere Teleobjektiv setzt auf einen 1/1,28-Zoll-CMOS mit der lichtstärkeren f/1,8, 60 mm und Fokus ab 0,2 m.
| Optik | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P | Praxisbedeutung |
|---|---|---|---|
| Hauptsensor | 1 Zoll, Leica Summicron | 1 Zoll CMOS | gleiche Grundvoraussetzung für Detail und Licht |
| Blende Weitwinkel | f/1,8 | f/2,0 | nomineller Lichtvorteil für Insta360 im Weitwinkel |
| Telesensor | 1/1,3 Zoll | 1/1,28 Zoll | praktisch identisch |
| Blende Tele | f/2,0 | f/1,8 | nomineller Lichtvorteil für DJI bei Porträts |
| Mindestfokus Tele | 15 cm | 20 cm | Luna kommt für Tele-Makro etwas näher heran |
| Zoombereich | 1–12×, bis 6× verlustfrei | bis 12× digital, 1× und 3× nativ | beide praktisch bis rund 6× sehr brauchbar |
| ISO-Bereich | 100–6400 | Weitwinkel 100–25600 (Low Light bis 51200), Tele 50–12800 | DJI gibt den deutlich weiteren Regelbereich an |
| Verschlusszeit Foto | 1/8000–30 s | 1/16000–4 s | Luna erlaubt echte Langzeitbelichtung, DJI kürzere Zeiten |
Die spannendere Frage lautet: Was bringt die 60-mm-Kamera überhaupt? Sehr viel. Eine längere Brennweite verändert nicht nur den Bildausschnitt, sondern die gesamte Bildwirkung. Gesichter werden weniger verzerrt, der Hintergrund rückt optisch näher heran, und die Trennung zwischen Motiv und Umgebung wirkt natürlicher. Genau das war bei kompakten Gimbal-Kameras bisher entweder gar nicht oder nur über hässlichen Digitalzoom möglich.
Besonders eindrucksvoll wird das im Nahbereich. Beide Telemodule fokussieren extrem nah – die Luna Ultra ab 15 Zentimetern, der Pocket 4P ab 20 Zentimetern. Zum Vergleich: Ein aktuelles iPhone 17 Pro benötigt an seiner Telekamera rund einen Meter Abstand. Tele-Makro-Aufnahmen von Blüten, Insekten, Produkten oder Essen sind mit diesen Kameras also überhaupt erst möglich – und dank Gimbal auch noch ruhig.
12× Zoom ist Marketing
Über 6× fallen bei beiden Kameras Rauschen und Detailverlust sichtbar auf. Der wirklich nutzbare Bereich endet bei etwa 6×.
Kein 360-Grad-Schwenk
Beide Gimbals stoßen beim Drehen irgendwann an ein mechanisches Limit. Wer lange Rundum-Schwenks plant, muss das einkalkulieren.
Kein echtes Ultraweitwinkel
Weiter als 20 mm geht es bei beiden nur über eine magnetische Zusatzlinse – die man dann aber auch dabeihaben muss.
Keine variable Blende
Anders als teilweise kolportiert arbeiten beide Kameras mit fester Blende. Für Belichtungskontrolle bei Tageslicht braucht es ND-Filter.
Video: 8K30 gegen 4K mit 240 fps – zwei komplett unterschiedliche Prioritäten
Hier trennen sich die beiden Hersteller am deutlichsten. Die Luna Ultra setzt auf maximale Auflösung: 8K bei 30/25/24 fps im Format 16:9 sowie in cineastischem 2,35:1, dazu 4K bis 120 fps, 2,7K bis 120 fps und 1080p bis 240 fps. Der Pocket 4P verzichtet komplett auf 8K und konzentriert alles auf 4K: 4K bis 60 fps im Normalbetrieb, in der Zeitlupe aber bis 240 fps am Weitwinkel und bis 200 fps am Telemodul.
| Videomodus | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Maximale Auflösung | 8K 7680 × 4320 @ 30/25/24 fps | 4K 3840 × 2160 @ 60 fps |
| Cineastisches Format | 8K 2,35:1 und 4K 2,35:1 | 16:9 und 9:16 |
| 4K-Zeitlupe | bis 120 fps | bis 240 fps (Tele bis 200 fps) |
| Full-HD-Zeitlupe | bis 240 fps | bis 240 fps |
| Hochformat nativ | 3K 1728 × 3072, 2,7K, 1080p | 3K 1728 × 3072, 1080p |
| Zeitraffer | 4K, 2,7K, 1080p @ 30 fps, TimeShift | Zeitraffer, Motionlapse, Hyperlapse bis 4K |
| Maximale Bitrate | 120 Mbps | 180 Mbps |
| Codec | H.265, MP4 | HEVC, MP4, exFAT |
Ehrlich gesagt: 8K ist bei der Luna Ultra weniger wichtig, als es klingt. Mehrere unabhängige Tester berichten übereinstimmend, dass der Schärfegewinn gegenüber 4K überschaubar bleibt, während die Dateien deutlich größer werden. Der eigentliche Nutzen liegt woanders: Reframing. Aus einem 8K-Master lässt sich für einen 4K-Export großzügig croppen, digital eine Kamerafahrt simulieren oder ein zweiter Bildausschnitt herausschneiden – ohne Auflösungsverlust im Endformat.
Umgekehrt sind 4K/240 fps beim Pocket 4P kein Nischenfeature, sondern eines der stärksten Argumente. In einer 30-fps-Timeline entsteht daraus eine achtfache Zeitlupe – ohne berechnete Zwischenbilder. Wasser, Sport, Tiere, Funken, Haare, schnelle Übergänge: All das gewinnt dadurch enorm. Und die höhere Bitrate von 180 statt 120 Mbps hilft, diese Bewegungsmengen sauber wegzuschreiben.
Für die Luna Ultra spricht bei Video
- 8K30 für maximale Crop- und Reframing-Reserven
- 8K und 4K zusätzlich im 2,35:1-Kinoformat
- Dolby-Vision-Aufzeichnung direkt aus der Kamera
- 4K120 reicht für die meisten Zeitlupen völlig aus
- mehr native Hochformat-Auflösungen inklusive 2,7K
Für den Pocket 4P spricht bei Video
- 4K mit 240 fps – doppelt so viel Zeitlupenspielraum
- auch das Telemodul erreicht noch 4K/200 fps
- höhere maximale Bitrate von 180 Mbps
- kompaktere Dateien, weil kein 8K anfällt
- Hyperlapse, Motionlapse und SpinShot als kreative Extras
Der Hochformat-Kompromiss betrifft beide
Wir leben in einer Zeit, in der mindestens so viel Hochformat wie Breitbild konsumiert wird – und ausgerechnet hier enttäuschen beide Kameras. Der Gimbal dreht die Kamera nicht mechanisch ins Hochformat, sondern es wird seitlich beschnitten. Statt 8K beziehungsweise 4K bleiben dann nur noch 3K in 9:16 übrig. Ein Smartphone ist an dieser Stelle schlicht entspannter.
I-Log vs. D-Log 2: Was die 17 Blendenstufen von DJI wirklich bedeuten

Beide Kameras zeichnen in 10 Bit auf und bieten ein Log-Profil. Insta360 nennt es I-Log und gibt für den 1-Zoll-Sensor bis zu 14 Blendenstufen Dynamikumfang an. Das Profil ist ACES-kompatibel, LUTs stehen zum Download bereit, und die Farbkorrektur lässt sich in DaVinci Resolve, Final Cut Pro oder Premiere Pro sauber aufsetzen.
DJI geht mit D-Log 2 in die Offensive und spricht von bis zu 17 Blendenstufen – ein Wert, der auf dem Papier professionelle Cine-Kameras erreicht. Diese Zahl braucht allerdings Kontext: Sie gilt nur für die Weitwinkelkamera, und 10-Bit D-Log 2 ist laut DJI auf 1× Zoom beschränkt. Wer die Telekamera nutzen will, muss auf das ältere D-Log zurückwechseln.
Genau dieser Punkt wird in der Praxis zum Problem. Ein Tester bringt es auf den Punkt: „Ich hole mir doch keine Kamera mit zwei Kameras, um dann nur eine zu nutzen.“ Der Wechsel zwischen D-Log 2 und Tele erfordert einen Umweg über das Menü – zumindest so lange, bis man sich die beiden Custom-Modi C1 und C2 selbst als Umschalter programmiert. Ein funktionierender Workaround, aber eben ein Workaround.
Und noch etwas relativiert den Datenblatt-Vorsprung: Herstellerangaben zum Dynamikumfang sind nur dann vergleichbar, wenn sie mit identischem Messverfahren ermittelt wurden. Ein erfahrener deutschsprachiger Tester formuliert es nach ausführlichen Praxisvergleichen so, dass sich aus dem Pocket-4P-Material auch in extremeren Lichtsituationen nicht spürbar mehr herausholen ließ als aus dem Luna-Material. Die drei Stufen Unterschied auf dem Papier sind also kein garantierter Praxisvorsprung.
Luna Ultra: I-Log
10 Bit, 14 Blendenstufen angegeben, ACES-kompatibel, LUTs verfügbar. Funktioniert über den gesamten Zoombereich – auch mit der Telekamera.
Pocket 4P: D-Log und D-Log 2
Zwei Log-Profile. D-Log 2 mit bis zu 17 Stops nur am Weitwinkel bei 1×, D-Log für den restlichen Zoombereich inklusive Tele.
Schärfe im Log-Modus
DJI erlaubt eine Textur-Einstellung bis -2 und damit ein weicheres Bild. Die Luna bietet im Log-Profil keine Schärferegelung – was für ein Log-Format durchaus konsequent ist.
Standardprofil
Ohne Log wirken DJI-Farben natürlicher und weicher. Insta360 zeichnet im Standardprofil kühler, blasser und deutlich stärker nachgeschärft.
Farbprofile und Looks: Leica gegen DJI-Farbwissenschaft
Die Luna Ultra bringt neben Standard, Dolby Vision und I-Log ein ganzes Arsenal an Looks mit: Leica Natural, Leica Chrome, Leica Vivid sowie Fresh, Cinematic, NC Film, Pos Film, CC Film und Neg Film. Über QR-Farbcodes lassen sich komplette Parametersätze als Poster teilen und von anderen Luna-Nutzern einfach abscannen – inklusive Beauty-Einstellungen, Filter, Farbmodus und Weißabgleich.
Der Pocket 4P setzt auf Filmlook-Profile und Beautify-Funktionen, die sich allerdings nicht gleichzeitig aktivieren lassen. Kritik gibt es bei beiden: Die Leica-Filter der Luna sind in ihrer Intensität nicht regelbar und wirken auf manche Tester zu extrem. DJIs Filter wiederum erzeugten bei einigen Nutzern ungewohnte Hauttöne.
Der wichtigste Praxisunterschied: Belichtung im Log-Modus
Wenn es in diesem Vergleich einen Punkt gibt, der eine Kaufentscheidung wirklich kippen kann, dann ist es dieser. Und er steht in keinem Datenblatt.
Der Fotograf und Videofilmer Oliver Hummell hat beide Kameras über Wochen parallel eingesetzt und dabei ein Verhalten dokumentiert, das schon seit dem Pocket 3 bekannt ist: Filmt man sich im Log-Profil selbst und steht dabei im Schatten, belichtet der Pocket 4P das Gesicht deutlich zu hell – in seinen Worten „fast so ein bisschen wachsfigurenartig“. In D-Log 1 fällt es extrem auf, in D-Log 2 etwas weniger, aber es bleibt sichtbar. Zusätzlich belichtet die Automatik im Vergleich zum Pocket 4 in D-Log 1 rund eine Blendenstufe zu hell.
Die Luna Ultra löst das anders: Sie bietet eine umschaltbare Messmethode zwischen Matrixmessung und Gesichtspriorität. Steht das Gesicht im Schatten, hält sie die Helligkeit des Gesichts konstant. Genau diese Option fehlt dem Pocket 4P bis heute.
Kein Histogramm, keine Zebras
Der Pocket 4P bietet auf dem Display weder Histogramm noch Zebras oder Waveform. Manuelle Belichtung wird dadurch zum Blindflug.
Dunkleres Display
Nach Praxiserfahrung ist das Display des Pocket 4P dunkler als das der Luna Ultra – was die Beurteilung der Belichtung draußen zusätzlich erschwert.
Workaround statt Lösung
Eine Belichtungskorrektur auf -1 hilft oft, ist aber keine saubere Lösung und passt längst nicht in jeder Szene.
Betrifft nur Log
Wichtig: Im normalen Standard-Bildprofil arbeitet der Pocket 4P absolut zuverlässig. Das Problem trifft ausschließlich Log-Nutzer.
DJI Osmo Pocket 4P im Vergleich zur Insta360 Luna Ultra
Oliver Hummell vergleicht beide Kameras systematisch in identischen Situationen: dreifacher und zwölffacher Zoom, Low-Light-Modi, Vlogging im Schatten, Tonaufnahmen mit internen Mikrofonen im Auto und auf dem Fahrrad sowie das Verhalten des Trackings bei Unterbrechungen. Besonders wertvoll ist der Abschnitt zur Belichtungssteuerung, weil er das Problem sichtbar macht, statt es nur zu beschreiben.
Sein Fazit ist bemerkenswert differenziert: Er will den Pocket 4P ausdrücklich nicht schlechtreden, sieht bei Bildqualität, Windunterdrückung und Tracking sogar leichte Vorteile – bleibt bei der aktuellen Firmware aber wegen der Belichtungssteuerung bei der Luna Ultra, die er „blind“ nutzen kann.
Low Light: PureVideo gegen LOFIC – und warum weniger manchmal besser ist

Beide Kameras nutzen einen 1-Zoll-Hauptsensor und bringen damit die gleiche physikalische Ausgangslage mit. Die Umsetzung unterscheidet sich trotzdem.
Insta360 setzt auf ein Dreifach-KI-Chip-System: zwei dedizierte Imaging-Chips plus einen 4-nm-KI-Chip. Der zugehörige Modus heißt PureVideo und läuft bis 4K/60 fps. DJI kontert mit LOFIC-Technologie und einem Video-bei-wenig-Licht-Modus bis 4K/30 fps, dafür mit einem bis ISO 51200 erweiterten Regelbereich.
In der Praxis ergibt sich ein interessantes Bild. Der iKnowReview-Vergleich beschreibt den Nachtmodus der Luna Ultra als „wirklich sehr, sehr krass“ – das Bild werde deutlich heller und hochwertiger. Oliver Hummell sieht denselben Punkt kritischer: PureVideo „pusht schon unnötig stark“, was ihm im Ergebnis weniger gefällt als die zurückhaltendere Variante von DJI. Beides ist nachvollziehbar und beschreibt letztlich dasselbe Verhalten aus zwei Blickwinkeln.
Luna Ultra: mehr Helligkeit
PureVideo hebt dunkle Szenen aggressiver an. Wer ein hell durchgezeichnetes Nachtbild direkt aus der Kamera möchte, bekommt es hier.
Pocket 4P: mehr Zurückhaltung
DJI hellt weniger stark auf und behält dunkle Bereiche eher dunkel. Das wirkt natürlicher, verlangt aber eventuell Nacharbeit.
Gimbal als Low-Light-Vorteil
Bei Nacht hilft die mechanische Stabilisierung beiden Kameras massiv – Smartphones kippen hier schnell in Ghosting und künstliche Schärfe.
Fülllicht macht den Unterschied
Für Gesichter im Dunkeln ist ein kleines Fülllicht wirkungsvoller als jeder Softwaremodus. DJI legt es allen Combos bei, bei Insta360 ist es separat erhältlich.
Im Log-Modus gleichen sich beide stark an
Ein Detail aus dem Praxisvergleich verdient Beachtung: Sobald beide Kameras im normalen Log-Modus statt in den automatischen Low-Light-Modi filmen, sieht das Material erstaunlich ähnlich aus. Die Luna hat leicht schwächere Schwarzwerte, das Pocket-4P-Material wirkt beim Pixel-Peeping minimal sauberer – ein Unterschied, den man in einem komprimierten YouTube-Video kaum noch erkennt.
Der abnehmbare Screen: das stärkste Argument der Luna Ultra

Wenn ein einzelnes Feature diesen Vergleich prägt, dann dieses. Der 2-Zoll-OLED-Touchscreen der Luna Ultra lässt sich abnehmen und wird dann zum kabellosen Monitor mit voller Fernsteuerung: Bildausschnitt prüfen, Gimbal schwenken, zoomen, Modi wechseln, Tracking starten, Aufnahme auslösen. Insta360 gibt eine HD-Übertragung bis 20 Meter an – gemessen in offener, störungsfreier Umgebung.
Der eigentliche Clou steckt aber im Detail: Im abnehmbaren Screen sitzt ein zusätzliches Mikrofon. Wer sich also aus zehn Metern Entfernung filmt, wird trotzdem sauber aufgezeichnet – ohne separates Funkmikrofon. Nach einem größeren Firmware-Update, das anfängliche Tonaussetzer beseitigt hat, arbeitet diese Verbindung laut Praxistests stabil.
DJI hat ein Gegenstück, geht aber einen anderen Weg. Die Osmo FrameTap ist eine separate Fernsteuerung mit eigenem Touchscreen, Funktionstaste, Steuerknüppel und Auslöser. Sie zeigt die Kameraübertragung in Echtzeit und erlaubt schnelle Zoomsprünge: einmal drücken für 3×, zweimal für 6×, erneut drücken zurück auf 1×. DJI empfiehlt allerdings, innerhalb von 10 Metern zu bleiben – die halbe Reichweite der Luna-Lösung. Und: Die FrameTap ist nur in Creator- und Vlog-Combo enthalten.
| Fernsteuerung | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Prinzip | Kameradisplay lässt sich abnehmen | separates Zubehör Osmo FrameTap |
| Im Standardpaket | ja, systembedingt immer | nein, erst ab Creator- bzw. Vlog-Combo |
| Reichweite | bis 20 m HD-Übertragung | empfohlen innerhalb 10 m |
| Integriertes Mikrofon | ja | nein |
| Eigener Akku | 210 mAh, lädt beim Anstecken über die Kamera | eigener Akku, separat zu laden |
| Verlustrisiko | gering, da fest in der Kamera verstaut | höher, da eigenständiges Zubehörteil |
| Übertragungsqualität | nach Firmware-Update stabil | laut Praxisberichten stabiler und flüssiger |
Wann der Screen wirklich zählt – und wann nicht
Der abnehmbare Monitor ist kein Gimmick, aber auch kein universeller Vorteil. Er entfaltet seinen Nutzen genau dann, wenn Kamera und Person getrennt sind: Selfies aus der Totalen, Aufnahmen vom Stativ, Kamera auf einer Stange oder Saugnapfhalterung, Positionen in Bodennähe oder über Kopfhöhe, Interviews, Gruppenaufnahmen, Produktszenen.
Wer hingegen fast immer hinter der Kamera steht und andere filmt, profitiert kaum. Und wer viel an belebten Orten unterwegs ist, wird die Kamera ohnehin selten unbeaufsichtigt aufstellen wollen. In diesen Fällen ist der Pocket 4P mit seinem verlässlichen ActiveTrack und der Gestensteuerung womöglich das praktischere Werkzeug.
Deep Track 5.0 gegen ActiveTrack 8.0: Wer hält das Motiv zuverlässiger?

Beide Kameras verfolgen Motive automatisch – und beide machen das gut. Die Unterschiede liegen im Detail und in der Fehlertoleranz.
Insta360 Deep Track 5.0 bietet Auto Tracking, Active Zoom Tracking, Group Tracking und Smart Framing. Aktiviert wird per Joystick-Druck, per Doppeltipp auf das Motiv oder über das Tracking-Symbol. Praktisch ist die freie Rahmenauswahl: Man zieht mit dem Finger einen Rahmen um ein beliebiges Objekt, auch wenn es nicht vorab erkannt wurde. Beim Smart Framing lässt sich über ein 3×3-Raster festlegen, an welcher Bildposition das Motiv gehalten wird.
Bemerkenswert ist Insta360s Strategie beim Motivverlust: Bei Personen sucht das System unbegrenzt weiter und bricht nie automatisch ab. Bei Haustieren wird nach 10 Sekunden abgebrochen, bei anderen Objekten nach 5 Sekunden.
DJI ActiveTrack 8.0 unterscheidet zwischen Rahmen-Tracking – die Bildkomposition bleibt erhalten – und zentriertem Tracking, bei dem das Motiv mittig gehalten wird. Dazu kommt der intelligente Gimbal-Modus mit Mehrpersonentracking, Spotlight Follow, dynamischem Framing nach Goldenem Schnitt oder Drittelregel sowie SpinShot für 90- und 180-Grad-Kameradrehungen während der Aufnahme. Besonders clever: Über Motiv registrieren lassen sich bestimmte Personen hinterlegen, die dann bei Autofokus, Gestensteuerung und Spotlight Follow bevorzugt behandelt werden.
1
Vorteil DJI: Unterbrechungen
Schiebt sich kurz eine Person ins Bild, nimmt der Pocket 4P das Tracking sauberer wieder auf. Die Luna bleibt kurz stehen, was zu einer ruckeligen Bewegung führt.
2
Vorteil Insta360: Hartnäckigkeit
Bei Personen gibt Deep Track nie automatisch auf. In einem Praxistest verlor der Pocket 4P das Tracking zweimal komplett – der Luna passierte das nicht.
3
Vorteil DJI: Gestensteuerung
Offene Handfläche startet oder stoppt ActiveTrack, das V-Zeichen löst Foto oder Aufnahme aus. Die Reichweite hängt von der Zoomstufe ab.
4
Vorteil Insta360: freie Motivwahl
Per Rahmen lässt sich jedes beliebige Objekt tracken, nicht nur vorab erkannte Motive. Für Produktvideos und kreative Szenen ein echter Gewinn.
5
Grenzen bei beiden
Bei sehr schnellen Bewegungen, verdeckten Motiven oder extrem wenig Licht wird das Tracking bei beiden Systemen unzuverlässiger.
6
Einschränkungen beachten
ActiveTrack steht bei DJI nicht in Panorama, Zeitraffer, Motionlapse, SpinShot und im horizontal gehaltenen FPV-Modus zur Verfügung.
Gimbal, Tasten und Bedienung: DJI ist ausgereifter, Insta360 flexibler

Bei den nackten Zahlen liegt die Luna Ultra vorn: 210 Grad pro Sekunde maximale Rotationsgeschwindigkeit gegenüber 180 Grad pro Sekunde beim Pocket 4P. Der Winkelschwingungsbereich ist mit ±0,005 Grad bei beiden identisch. Auch der steuerbare Bereich unterscheidet sich kaum: Die Luna schwenkt von -57 bis 235 Grad, der DJI von -235 bis 58 Grad – dieselbe Spanne, nur anders gezählt.
In der Praxis dreht sich das Bild allerdings. Mehrere Tester beschreiben den DJI-Gimbal als flüssiger und weicher gedämpft, während die Luna-Bewegung einen leichten physischen Widerstand spüren lässt. Das ist wenig überraschend: Es ist DJIs fünfte Gimbal-Kamera-Generation, und der Konzern baut dieselbe Technik millionenfach in Drohnen ein.
| Gimbal-Modus | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Standardmodus | Roll-Lock – Bild bleibt waagerecht | Folgen – Schwenk und Neigung folgen, Rollachse waagerecht |
| Für Dolly- und Seitwärtsfahrten | Roll- & Tilt-Lock | Neigen gesperrt |
| Kreativ und immersiv | FPV und FPV-V | FPV und FPV⊥ |
| Geschwindigkeitsstufen | langsam, mittel, schnell (getrennt für Gimbal und Joystick) | Drehgeschwindigkeit im Kontrollzentrum einstellbar |
| Besonderheiten | Shot Lab mit Barrel Roll und Slow-Mo Live, Längsdrehung, Dolly-Zoom | SpinShot mit 90 und 180 Grad, Wearable-Modus, dynamisches Framing |
Bei den Bedienelementen ist die Luna Ultra minimal reicher ausgestattet. Sie besitzt neben Aufnahmetaste und Joystick einen eigenen Zoom-Schieberegler sowie zwei frei belegbare Custom-Tasten links und rechts unter dem Display. Der Zoomregler erlaubt stufenloses Zoomen bis 12× per Halten und einen schnellen Brennweitenwechsel per kurzem Druck – ein Detail, das in mehreren Vergleichen positiv auffällt.
Der Pocket 4P setzt auf einen 5D-Joystick, eine Zoom-Taste und eine benutzerdefinierte Taste. Über den Touchscreen lässt sich der Joystick zwischen Gimbal-Neigung und Zoom umschalten. Für den Alltag ebenfalls relevant: die Funktion Bildschirm drehen & aufnehmen, bei der die Kamera durch das Drehen des Displays direkt mit der letzten Einstellung zu filmen beginnt und sich zwei Sekunden nach dem Stopp automatisch abschaltet.
Luna: Quick Capture per Schiebehülle
Mit der optionalen Schiebehülle genügt eine Schiebebewegung, um die Kamera einzuschalten und im zuletzt genutzten Modus aufzunehmen.
DJI: Wearable-Modus
Aktiviert dreht sich die Kamera in die Selfie-Ausrichtung und sperrt die Neigung – gedacht für Brust- oder Halshalterungen.
Luna: POV-Kopf-Tracker
Das Bluetooth-Zubehör steuert den Gimbal über natürliche Kopfbewegungen. In Tests wird das als besonders eigenständige Idee hervorgehoben.
DJI: Motiv registrieren
Bis zu drei Personen lassen sich als bevorzugte Motive hinterlegen. Nur registrierte Personen dürfen die Kamera dann per Geste steuern.
Audio: vier Mikrofone gegen die bessere Windunterdrückung
Guter Ton entscheidet bei Vlogs oft stärker über die wahrgenommene Qualität als das Bild. Beide Hersteller haben das verstanden – lösen es aber unterschiedlich.
Die Luna Ultra bringt vier Mikrofone mit: drei am Hauptgimbal, eines im abnehmbaren Touchscreen. Aufgezeichnet wird mit 48 kHz und 32 Bit in AAC, mit Windunterdrückung, Stimmverbesserung und Original-Audio. Ein Windschutz ist vorinstalliert. Direkt koppeln lassen sich Insta360 Mic Air und Insta360 Mic Pro, wahlweise zwei Sender gleichzeitig für Zwei-Personen-Aufnahmen.
Der Pocket 4P arbeitet mit drei Mikrofonen und 48 kHz / 16 Bit AAC. Auch hier lassen sich zwei DJI-Funkmikrofon-Sender gleichzeitig verbinden. Besonders durchdacht ist das Audio-Backup: Nimmt man mit Funkmikrofon auf, zeichnet das interne Kameramikrofon parallel mit – entweder als separate .aac-Datei oder als zusätzliche Tonspur in der Videodatei. Wichtig für Umsteiger: Das DJI Mic der ersten Generation wird nicht mehr unterstützt, Mic 2, Mic 3, Mic Mini und Mic Mini 2 dagegen schon.
| Audio | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Mikrofone | 4 (3 am Gimbal, 1 im Screen) | 3 |
| Aufnahmeformat | 48 kHz, 32 Bit, AAC | 48 kHz, 16 Bit, AAC |
| Funkmikrofone | Insta360 Mic Air, Mic Pro (bis 2 Sender) | DJI Mic 2, Mic 3, Mic Mini, Mic Mini 2 (bis 2 Sender) |
| Mikrofon in der Fernbedienung | ja | nein |
| Audio-Backup | integrierte Audiosynchronisation aktivierbar | ja, als separate Datei oder zusätzliche Tonspur |
| Windunterdrückung im Test | solide | laut Praxisvergleich deutlich besser |
| Stimmwiedergabe im Test | prägnanter, näher an der Stimme | mehr Umgebungsanteil |
Das Killer-Feature im Audio-Kapitel
So sehr die Datenblätter sich ähneln – der praktische Unterschied liegt beim Mikrofon im abnehmbaren Screen der Luna Ultra. Es ersetzt in vielen Alltagssituationen ein separates Funkmikrofon, weil man es ohnehin dabeihat. Wer zehn Meter von der Kamera entfernt spricht, wird trotzdem verständlich aufgezeichnet. Für ernsthafte Interviews bleibt ein echtes Funkmikrofon die bessere Wahl – aber der Screen schließt die Lücke zwischen „nichts dabei“ und „vollständiges Setup“.
Speicher, Akku, Laden und Datentransfer: hier punktet DJI klar

Beim internen Speicher ist die Sache eindeutig. Der Pocket 4P bringt 103 GB mit, die Luna Ultra 47 GB. Das ist mehr als der doppelte Vorrat – und im Alltag spürbar, wenn die Speicherkarte gerade im Kartenleser steckt oder auf Reisen einfach voll ist. Beide Kameras lassen sich per microSD erweitern: DJI nennt bis zu 1 TB, Insta360 inzwischen sogar bis zu 2 TB.
Beim Datentransfer legt DJI nach: USB 3.1 mit bis zu 800 MB/s kabelgebunden und bis zu 90 MB/s per Funk. Die Luna Ultra arbeitet mit USB-C 3.0, bietet dafür aber NFC-Antippen, um die App zu öffnen und Farbparameter zu übertragen.
| Speicher & Energie | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Interner Speicher | 47 GB | 103 GB |
| microSD | bis 2 TB (V30 U3 A2 empfohlen) | bis 1 TB (V30 U3 A2 empfohlen) |
| Akku | 1550 mAh Gimbal + 210 mAh Screen | 1545 mAh, 11,95 Wh, 7,74 V |
| Laufzeit (Laborangabe) | bis 240 Minuten bei 1080p/24 | bis 210 Minuten bei 1080p/24 |
| Praxisnähere Angabe | rund 2 Stunden bei 4K/60 | je nach Modus deutlich kürzer als 210 Minuten |
| Laden auf 80 % | ca. 23 Minuten (45 W PD3.0 PPS) | ca. 18 Minuten (65 W DJI Ladegerät) |
| Vollladung | keine Angabe | ca. 32 Minuten |
| Datentransfer | USB-C 3.0, NFC-Tap | USB 3.1 bis 800 MB/s, Wi-Fi bis 90 MB/s |
Laborwerte sind keine Praxiswerte
Beide Laufzeitangaben entstehen unter stark vereinfachten Bedingungen: 1080p mit 24 fps, Bildschirm aus, WLAN deaktiviert. Sobald 8K, 4K/120, Tracking, Display, Funkmikrofon und ein aktiver Screen dazukommen, sinken die Werte drastisch. Ein Praxisvergleich nennt für die Luna Ultra rund 90 Minuten und für den Pocket 4P etwa 150 Minuten unter realistischen Bedingungen – die Reihenfolge kann sich also je nach Nutzung sogar umkehren.
Foto und Panorama: Insta360 hat die größere Werkzeugkiste
Beide Kameras sind primär Videogeräte, können aber deutlich mehr als Schnappschüsse. Bei der Auflösung liegen sie fast gleichauf: rund 37 Megapixel bei beiden, bei der Luna als UltraPhoto mit 7040 × 5288 oder 6144 × 6144 Pixeln, bei DJI mit einer maximalen Bildgröße von 7680 × 4320 beziehungsweise 6144 × 6144.
Beim Rest zieht Insta360 davon. Die Luna Ultra beherrscht JPG und JPG+RAW, ein 200-MP-Landschaftspanorama mit 20224 × 10112 Pixeln, ein 360-Grad-Panorama, Live-Frame-Fotos mit 4K-Bewegtbild, Live-Frame-Zeitlupe und Live-Frame-Collagen. DJI bietet JPEG, DNG und JPEG+DNG, ein 180-Grad- beziehungsweise 3×3-Panorama sowie eine Live-Foto-Funktion mit 4K und bis zu neunfachem Zoom.
Vorteil Luna: Panorama
200 Megapixel und ein echtes 360-Grad-Panorama sind in dieser Geräteklasse einzigartig und für Reise- und Landschaftsfotografie ein starkes Argument.
Vorteil Luna: Langzeit
Verschlusszeiten bis 30 Sekunden ermöglichen Nachtaufnahmen und Lichtspuren. Der Pocket 4P endet bei 4 Sekunden.
Vorteil DJI: Porträtoptik
Die f/1,8-Blende am 60-mm-Tele löst das Motiv etwas stärker vom Hintergrund – ein realer optischer Vorteil bei Porträts.
Beide: Beauty-Funktionen
Hautglättung, Teint und Farbton lassen sich bei beiden direkt in der Kamera anpassen. Wer einen natürlichen Look will, schaltet sie einfach ab.
Was das Bokeh wirklich besser macht
Der oft zitierte Vorteil gegenüber Smartphones liegt nicht in der Rechenleistung, sondern in der Physik. Beide Telemodule haben rund 200 Prozent mehr Sensorfläche als die Telekamera eines aktuellen iPhone 17 Pro und arbeiten mit offeneren Blenden. Das Ergebnis ist eine echte optische Hintergrundunschärfe statt einer berechneten Maske – und die sieht in Bewegung schlicht anders aus.
Zubehör und Ökosystem: DJI ist etablierter, Insta360 startet stark
Bei einer Creator-Kamera endet die Kaufentscheidung nicht am Gehäuse. Filter, Mikrofone, Griffe, Halterungen und Licht bestimmen im Alltag mit, wie gut ein System funktioniert.
Insta360 Luna Ultra
POV-Kopf-Tracker, Schiebehülle, ND-Filter-Set (ND4/16/64), Black Mist Filter, Weitwinkelobjektiv mit 108 Grad, Akkugriff mit 1000 mAh und Stativ, Halshalterung, Rucksackhalterung, Mini-Fülllicht, magnetische Halterung, Umhängeriemen.
DJI Osmo Pocket 4P
Osmo FrameTap Fernsteuerung, magnetisches ND-Filterset, Black Mist Filter, Weitwinkelobjektiv, Fülllicht mit einstellbarer Farbtemperatur, Akkugriff, Griff mit 1/4-Zoll-Gewinde, Osmo Mini-Stativ, Tragetasche, Erweiterungsadapter für Wearable-Nutzung.
Profi-Workflow bei DJI
Integrierter Timecode inklusive Synchronisation über den USB-C-Anschluss, Webcam-Modus, Livestreaming in Full HD sowie DisplayPort-Übertragung.
Profi-Workflow bei Insta360
Timecodes für Multicam-Synchronisation mit Final Cut Pro und Premiere Pro, ACES-kompatibles I-Log, LUT-Downloads und QR-Farbcodes zum Teilen kompletter Looks.
Ein Argument, das viele unterschätzen: vorhandenes Zubehör. Wer bereits ein DJI Mic 2, Mic 3 oder Mic Mini besitzt, spart beim Pocket 4P sofort Geld und Aufwand. Umgekehrt gilt dasselbe für Besitzer eines Insta360 Mic Pro. In beiden Fällen kann dieser Faktor den Preisunterschied zwischen den Kameras schnell relativieren.
Die Insta360 Luna Ultra im offiziellen Produktüberblick
Wer das Konzept der Luna Ultra schnell erfassen möchte, findet im offiziellen Video alle zentralen Bausteine gebündelt: Leica-Summicron-Optik, 1-Zoll-8K-Sensor, zusätzliches Teleobjektiv, 12× Zoom mit 6× verlustfreiem Bereich, 8K Dolby Vision, Dreifach-KI-Chip, PureVideo, abnehmbarer 2-Zoll-OLED-Touchscreen, 10-Bit I-Log, Leica-Farbprofile, Deep Track 5.0 und die direkte Mic-Pro-Anbindung.
Was unabhängige Tests und die Community sagen
Bei zwei so ähnlichen Kameras lohnt der Blick auf mehrere Quellen. Auffällig ist, wie unterschiedlich die Urteile ausfallen – und wie konsistent die Begründungen bleiben.
| Quelle | Kernaussage | Tendenz |
|---|---|---|
| iKnowReview (nicht gesponsert) | DJI hat das schönere Bild und natürlichere Standardfarben, die Luna gewinnt durch abnehmbaren Screen, Telekamera und Ministativ | persönliche Wahl: Luna Ultra |
| Oliver Hummell (selbst gekauft) | Pocket-4P-Bild minimal besser, Windunterdrückung besser, aber Belichtungssteuerung im Log-Modus problematisch | aktuell: Luna Ultra |
| Notebookcheck | Sehr gute 4K-Qualität, tolle Telelinse, 103 GB Speicher als Segen; Kritik an fehlendem 6K/8K und fehlender integrierter Fernbedienung | klare Empfehlung Pocket 4P |
| Business Insider | DJI für zuverlässiges Tracking und extreme Zeitlupe, Insta360 für Reisen, Fotografieren und Experimentieren | unentschieden, nach Szenario |
| Foto Erhardt | Beim Kamerasystem liegen beide erstaunlich dicht beieinander, der eigentliche Fortschritt ist die zweite Brennweite | unentschieden, nach Priorität |
| Community-Erfahrungen | Abnehmbarer Screen wird häufig gelobt, gleichzeitig Berichte über Firmware-Themen, Tracking-Aussetzer und Wärmeentwicklung bei der Luna | gemischt, aber überwiegend positiv |
Ein Wort zur Testlage
Rund um beide Launches gab es außergewöhnlich viele gesponserte Videos. Das ist kein Vorwurf an einzelne Kanäle, aber ein Grund zur Vorsicht: Wer sich auf eine Kamera festlegen möchte, sollte gezielt nach Tests suchen, in denen die Geräte gekauft oder zumindest ohne inhaltliche Vorgaben gestellt wurden. Die in diesem Artikel zitierten Quellen erfüllen diese Bedingung nach eigenen Angaben.
Beide Kameras gibt es in einer dunklen und einer hellen Variante. Bei der Luna Ultra unterscheidet sich das Gewicht dabei minimal: 233 Gramm in Nacht Schwarz, 235 Gramm in Astralweiß.
Technische Daten im vollständigen Direktvergleich
| Merkmal | Insta360 Luna Ultra | DJI Osmo Pocket 4P |
|---|---|---|
| Preis (UVP) | ab 729 € (Standard-Bundle) | ab 599 € (Standard Combo) |
| Hauptsensor | 1 Zoll, Leica Summicron | 1 Zoll CMOS |
| Hauptobjektiv | f/1,8, 20 mm, Fokus ab 9 cm | f/2,0, 20 mm, Fokus ab 0,09 m |
| Telesensor | 1/1,3 Zoll | 1/1,28 Zoll |
| Teleobjektiv | f/2,0, 60 mm, Fokus ab 15 cm | f/1,8, 60 mm, Fokus ab 0,2 m |
| Zoom | 1–12×, bis 6× verlustfrei | bis 12× digital, D-Log 2 nur bei 1× |
| Maximales Video | 8K 7680 × 4320 @ 30 fps | 4K 3840 × 2160 @ 60 fps |
| Zeitlupe | 4K120, 2,7K120, 1080p240 | 4K240 (Tele 4K200), 1080p240 |
| Low-Light-Modus | PureVideo bis 4K60 | Video bei wenig Licht bis 4K30 |
| Farbprofile | Standard, Dolby Vision, 10-Bit I-Log, Leica-Looks | Standard, 10-Bit D-Log, 10-Bit D-Log 2, Filmlook |
| Dynamikumfang (Herstellerangabe) | bis 14 Blendenstufen | bis 17 Blendenstufen (Weitwinkel), Tele bis 14 |
| Farbtiefe / Farbraum | Video 10 Bit, Rec.709 / Rec.2020 (Dolby Vision) | Video 10 Bit, HEVC |
| Maximale Bitrate | 120 Mbps | 180 Mbps |
| Fotos | bis 37 MP UltraPhoto, JPG und JPG+RAW | ca. 37 MP, JPEG / DNG / JPEG+DNG |
| Panorama | 200 MP Landschaft (20224 × 10112), 360°-Panorama | 180° und 3×3 |
| ISO | 100–6400 | Weitwinkel 100–25600 (Low Light 51200), Tele 50–12800 |
| Verschlusszeit | Foto 1/8000–30 s, Video 1/8000–1/24 s | Foto 1/16000–4 s, Video 1/16000–1/4 s |
| Stabilisierung | mechanischer 3-Achsen-Gimbal + EIS | mechanischer 3-Achsen-Gimbal |
| Max. Rotationsgeschwindigkeit | 210°/s | 180°/s |
| Winkelschwingungsbereich | ±0,005° | ±0,005° |
| Tracking | Deep Track 5.0, Auto/Zoom/Group Tracking, Smart Framing | ActiveTrack 8.0, Mehrpersonentracking, Spotlight Follow, dynamisches Framing |
| Display | 2 Zoll OLED, abnehmbar, bis 20 m Reichweite | 2 Zoll, 556 × 314, 1000 Nits, drehbar |
| Fernsteuerung | im Screen integriert | Osmo FrameTap, bis 10 m empfohlen |
| Mikrofone | 4 (inkl. Screen), 48 kHz / 32 Bit | 3, 48 kHz / 16 Bit |
| Interner Speicher | 47 GB | 103 GB |
| Speicherkarte | microSD bis 2 TB | microSD bis 1 TB, exFAT |
| Akku | 1550 mAh + 210 mAh im Screen | 1545 mAh, 11,95 Wh |
| Laufzeit | bis 240 Minuten (Labor) | bis 210 Minuten (Labor) |
| Laden | 80 % in ca. 23 Minuten | 80 % in ca. 18 Minuten, voll in ca. 32 Minuten |
| Anschluss | USB-C 3.0 | USB 3.1 bis 800 MB/s |
| Funk | Wi-Fi 6 (Gimbal), Wi-Fi 4 (Screen), Bluetooth BR/EDR/BLE | Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac/ax, Bluetooth 5.4 BLE / BR/EDR |
| Gewicht | 233 g (schwarz) / 235 g (weiß) | 230 g |
| Abmessungen | 52,4 × 169,9 × 38,5 mm | 159,5 × 63,3 × 33,5 mm |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 40 °C | 0 °C bis 40 °C (Laden 5 °C bis 45 °C) |
| Wasserdicht | nein | nein |
Hinweis zu Herstellerangaben
Alle Werte stammen aus den offiziellen Spezifikationen von Insta360 und DJI sowie aus dem Osmo-Pocket-4P-Handbuch. Angaben zu Dynamikumfang, Akkulaufzeit, Ladezeit und Funkreichweite basieren auf Herstellermessungen unter Laborbedingungen und sind zwischen zwei Marken nur eingeschränkt direkt vergleichbar. Firmware-Updates können einzelne Werte und Funktionen verändern.
Kaufberatung: Welche Kamera passt zu welchem Nutzertyp?
Statt einer künstlichen Siegerkrönung ist hier eine ehrliche Zuordnung sinnvoller. Beide Kameras liefern professionell nutzbares Material – sie sind nur für unterschiedliche Arbeitsweisen gebaut.
Die Insta360 Luna Ultra passt zu dir, wenn …
- du dich häufig selbst filmst und den Bildausschnitt aus der Distanz kontrollieren willst
- du Reise- und Städtevideos produzierst und ungewöhnliche Kamerapositionen nutzt
- dir 8K für Reframing und Crops in der Postproduktion wichtig ist
- du im Log-Modus filmst und eine zuverlässige Gesichtsbelichtung brauchst
- du auch fotografierst und Panorama, RAW und Langzeitbelichtung nutzen möchtest
- du ohne separates Funkmikrofon trotzdem brauchbaren Ton aus der Distanz willst
- dir Leica-Looks und QR-Farbcodes beim schnellen Veröffentlichen helfen
- du bereits Insta360 Mic Air oder Mic Pro besitzt
Der DJI Osmo Pocket 4P passt zu dir, wenn …
- du überwiegend andere Menschen filmst und auf verlässliches Tracking angewiesen bist
- du regelmäßig Zeitlupe in 4K einsetzt und 240 fps wirklich nutzt
- dir viel interner Speicher wichtig ist und du ungern Karten verwaltest
- du im Standardprofil filmst und direkt schöne Farben ohne Grading willst
- du Timecode, Webcam-Modus oder Livestreaming in deinen Workflow einbaust
- du DJI Mic 2, Mic 3 oder Mic Mini bereits im Einsatz hast
- du Porträts mit maximaler Freistellung priorisierst (f/1,8 am Tele)
- dir 130 bis 160 Euro Preisunterschied spürbar wichtig sind
| Einsatzbereich | Empfehlung | Begründung |
|---|---|---|
| Solo-Vlogging und Selfie-Content | Luna Ultra | Abnehmbarer Monitor mit Mikrofon und Gesichtsmessung im Log-Modus |
| Reisen und Städtetrips | Luna Ultra | 8K-Reserven, Panorama, geschützte Linsen, integriertes Ministativ |
| Familie und andere Personen filmen | Pocket 4P | Stabileres ActiveTrack bei Unterbrechungen, natürlichere Standardfarben |
| Sport, Action und Zeitlupe | Pocket 4P | 4K/240 fps und 4K/200 fps am Tele, höhere Bitrate |
| Interviews und Zwei-Personen-Setups | beide | Zwei Funksender bei beiden, DJI mit Audio-Backup, Insta360 mit Screen-Mikrofon |
| Nacht- und Abendaufnahmen | Luna Ultra | PureVideo bis 4K60 und die hellere Ausgangsblende am Weitwinkel |
| Professionelles Grading | Pocket 4P (mit Einschränkung) | D-Log 2 und 180 Mbps – allerdings nur bei 1× Zoom und mit Belichtungs-Caveat |
| Als B-Kamera zur Systemkamera | Pocket 4P | Timecode-Synchronisation, schneller Transfer, großer interner Speicher |
| Fotografie unterwegs | Luna Ultra | 200-MP-Panorama, RAW, 360-Grad-Panorama, Langzeitbelichtung bis 30 s |
| Budget im Vordergrund | Pocket 4P | 599 € UVP, mit DROHNENDE5 rechnerisch 569,05 € |
Direkt zu den beiden Kameras
Wenn deine Entscheidung gefallen ist, findest du hier den kürzesten Weg. Für den Pocket 4P lohnt sich der Rabattcode, bei der Luna Ultra ist der offizielle Store die zuverlässigste Quelle für aktuelle Bundles und Verfügbarkeit.
Fünf typische Fehlkäufe – und wie du sie vermeidest
Nur auf 8K schauen
Der Schärfegewinn gegenüber 4K ist überschaubar, die Dateien deutlich größer. 8K lohnt sich vor allem für Reframing – nicht als reines Qualitätsversprechen.
17 Blendenstufen wörtlich nehmen
Der Wert gilt nur für die Weitwinkelkamera bei 1× Zoom in D-Log 2. Ein Praxisvorsprung von drei Stufen gegenüber der Luna ließ sich in Tests nicht bestätigen.
Combo nach Namen kaufen
Der Lieferumfang unterscheidet sich stark. Prüfe konkret, ob Fernsteuerung, Mikrofonsender, Akkugriff und Weitwinkellinse enthalten sind.
Vorhandenes Zubehör ignorieren
Ein bereits genutztes DJI- oder Insta360-Mikrofon kann den Preisunterschied zwischen beiden Kameras komplett neutralisieren.
Hochformat als selbstverständlich annehmen
Beide Kameras beschneiden im Hochformat auf 3K. Wer fast ausschließlich Reels und Shorts produziert, sollte das vorher wissen.
Wetterfestigkeit erwarten
Weder Luna Ultra noch Pocket 4P sind wasserdicht. Für Regen, Wasser und harte Outdoor-Einsätze braucht es eine Actioncam.
Und wenn ein Smartphone reicht?
Diese Frage ist berechtigt. Der Bildqualitätsvorsprung gegenüber einem aktuellen Flaggschiff-Smartphone ist bei Tageslicht spürbar, aber nicht dramatisch – vor allem, wenn das Handy ebenfalls große Sensoren verbaut. Der eigentliche Kaufgrund liegt woanders: mechanische Stabilisierung, echte Tele-Optik mit sehr kurzer Naheinstellgrenze, zuverlässiges Tracking, ein Gimbal, der sich für Selfies einfach umdreht, saubere Audio-Anbindung, integriertes Stativ und ein Speicher, der nicht mit Fotos, Apps und Nachrichten geteilt wird.
Anders gesagt: Man kauft eine Gimbal-Kamera nicht, weil das Bild dramatisch besser ist, sondern weil das Filmen des eigenen Lebens damit deutlich leichter fällt.
FAQ zum Vergleich Insta360 Luna Ultra vs. DJI Osmo Pocket 4P
Welche Kamera hat insgesamt die bessere Bildqualität?
Das hängt vom Profil ab. Im Standardprofil beschreiben mehrere Tester die Farben des Pocket 4P als natürlicher, weicher und freundlicher, während die Luna Ultra kühler und stärker nachgeschärft wirkt. Im Log-Modus gleichen sich beide stark an, dort ist der Unterschied nur beim Pixel-Peeping erkennbar.
Was kostet die Insta360 Luna Ultra in Deutschland?
Das Standard-Bundle kostet 729 Euro, das Creator-Bundle 929 Euro. Dazwischen liegen Ausdauer-Bundle (829 €), Essentials-Bundle (831 €), POV-Bundle (837 €) und Vlog-Bundle (858 €).
Was kostet der DJI Osmo Pocket 4P?
Die Standard Combo liegt bei 599 Euro UVP, die Vlog Combo bei 689 Euro. Mit dem Globe-Flight-Code DROHNENDE5 ergeben sich rechnerisch 569,05 Euro beziehungsweise 654,55 Euro. Maßgeblich ist der Endpreis im Warenkorb.
Gilt der Rabattcode DROHNENDE5 auch für die Insta360 Luna Ultra?
Nein. Der Code bezieht sich auf teilnehmende Produkte bei Globe-Flight, dazu gehört der DJI Osmo Pocket 4P. Die Luna Ultra wird primär über den offiziellen Insta360-Store verkauft und ist von dieser Aktion nicht abgedeckt.
Haben wirklich beide Kameras zwei echte Objektive?
Ja. Beide besitzen eine 20-mm-Weitwinkelkamera mit 1-Zoll-Sensor und eine separate 60-mm-Telekamera mit rund 1/1,3-Zoll-Sensor. Die Teleperspektive entsteht also nicht durch einen Digitalcrop des Weitwinkelbildes.
Welche Kamera ist besser für Zeitlupe?
Eindeutig der Pocket 4P. Er schafft 4K mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde am Weitwinkel und 4K/200 fps am Telemodul. Die Luna Ultra erreicht in 4K maximal 120 fps, in Full HD ebenfalls 240 fps.
Lohnt sich 8K bei der Luna Ultra überhaupt?
Für maximale Schärfe eher nicht, für Reframing schon. Aus einem 8K-Master lässt sich für einen 4K-Export großzügig croppen oder eine digitale Kamerafahrt erzeugen. Als reines Qualitätsargument taugt 8K hier weniger.
Was ist das Problem mit der Belichtung beim Pocket 4P?
Filmt man sich im Log-Profil selbst und steht im Schatten, belichtet die Automatik das Gesicht deutlich zu hell. In D-Log 1 ist der Effekt am stärksten, in D-Log 2 schwächer, aber sichtbar. Der Luna Ultra hilft hier ihre umschaltbare Gesichtsmessung. Im Standard-Bildprofil tritt das Problem beim DJI nicht auf.
Kann der Pocket 4P D-Log 2 mit der Telekamera nutzen?
Nein. Laut DJI ist 10-Bit D-Log 2 auf 1× Zoom begrenzt. Wer die Telekamera einsetzen möchte, muss auf D-Log wechseln. Über die Custom-Modi C1 und C2 lässt sich dieser Wechsel immerhin auf eine Taste legen.
Wie nützlich ist der abnehmbare Bildschirm der Luna Ultra wirklich?
Sehr nützlich, wenn Kamera und Person getrennt sind. Er dient als Monitor, Fernbedienung und zusätzliches Mikrofon mit bis zu 20 Metern Reichweite. Wer fast immer hinter der Kamera steht, profitiert dagegen kaum davon.
Was ist die Osmo FrameTap?
Die FrameTap ist DJIs separate Fernsteuerung mit eigenem Touchscreen, Joystick und Auslöser. Sie zeigt die Live-Übertragung, erlaubt schnelle Zoomsprünge auf 3× und 6× und ist nur in der Creator- und der Vlog-Combo enthalten. DJI empfiehlt eine Distanz von maximal 10 Metern.
Welche Kamera trackt zuverlässiger?
Das ist geteilt. Der Pocket 4P löst Unterbrechungen sauberer auf, wenn kurzzeitig eine Person ins Bild läuft. Die Luna Ultra gibt bei Personen dafür nie automatisch auf und verliert das Motiv in Tests seltener komplett. Wer viel mit Tracking arbeitet, sollte beide Verhaltensweisen kennen.
Wie groß ist der interne Speicher jeweils?
Der Pocket 4P bietet 103 GB, die Luna Ultra 47 GB. Beide lassen sich per microSD erweitern – DJI bis 1 TB, Insta360 laut aktueller Spezifikation bis 2 TB.
Welche Kamera hält länger durch?
Nach Herstellerangaben die Luna Ultra mit bis zu 240 Minuten gegenüber 210 Minuten. Beide Werte gelten für 1080p/24 mit ausgeschaltetem Display und WLAN. Unter realistischen Bedingungen berichten Praxistests teilweise vom Gegenteil, weil der abnehmbare Screen zusätzlich Energie benötigt.
Kann ich mein vorhandenes DJI Mic weiterverwenden?
Mic 2, Mic 3, Mic Mini und Mic Mini 2 werden unterstützt, das DJI Mic der ersten Generation dagegen nicht mehr. Bei der Luna Ultra funktionieren Insta360 Mic Air und Mic Pro, jeweils bis zu zwei Sender gleichzeitig.
Sind die Kameras wasserdicht?
Nein, weder die Luna Ultra noch der Pocket 4P. Beide sind reine Handkameras für den normalen Alltag. Für Regen, Wasser, Staub oder harte Sporteinsätze ist eine Actioncam die passendere Wahl.
Kann ich die Kameras am Fahrrad oder Motorrad montieren?
Beide Hersteller raten davon ab. Insta360 nennt ausdrücklich Motorrad, Rad und Ski als ungeeignet, DJI warnt vor Umgebungen mit starken Vibrationen wie einer Lenkermontage – der Gimbal kann dabei beschädigt werden.
Welche Kamera ist besser für Fotos?
Die Luna Ultra bietet mehr Werkzeuge: 200-MP-Landschaftspanorama, 360-Grad-Panorama, JPG+RAW, Live-Frame-Fotos und Verschlusszeiten bis 30 Sekunden. Der Pocket 4P kontert mit rund 37 MP, DNG-Unterstützung und einer Live-Foto-Funktion.
Ersetzt eine dieser Kameras meine Systemkamera?
Nein. Eine Vollformat- oder APS-C-Kamera mit lichtstarken Objektiven behält mehr Detail, mehr nutzbaren Dynamikumfang und deutlich bessere Low-Light-Reserven. Der Vorteil der Gimbal-Kameras liegt in Mobilität, Aufbaugeschwindigkeit, Stabilisierung und Solo-Workflow.
Sollte ich noch warten oder jetzt kaufen?
Wer ein konkretes Projekt oder eine Reise plant, kann bei beiden Kameras bedenkenlos zugreifen – der Funktionsumfang ist ausgereift. Wer keinen Zeitdruck hat, kann Firmware-Updates abwarten: Insta360 hat bereits einige Kinderkrankheiten der Luna behoben, und beim Pocket 4P bleibt die Frage offen, ob DJI die Belichtungsautomatik im Log-Modus nachbessert.
Fazit: Zwei sehr gute Kameras – und eine Entscheidung, die vor der Kamera fällt
Am Ende dieses Vergleichs steht kein Sieger, sondern eine klare Trennlinie. Die Insta360 Luna Ultra ist die bessere Kamera für Menschen, die vor der Kamera stehen. Der abnehmbare OLED-Screen mit integriertem Mikrofon, die zuverlässige Gesichtsbelichtung im Log-Modus, 8K für Reframing, die geschützten Linsen, das integrierte Ministativ, die magnetischen Filter und die deutlich reichere Foto-Ausstattung ergeben ein Gesamtkonzept, dem man anmerkt, dass jemand sehr genau über echte Solo-Produktionen nachgedacht hat.
Der DJI Osmo Pocket 4P ist die bessere Kamera für Menschen, die hinter der Kamera stehen. Er trackt stabiler bei Unterbrechungen, hat die natürlicheren Standardfarben, den weicheren Gimbal, die bessere Windunterdrückung, 4K mit 240 Bildern pro Sekunde, 103 GB internen Speicher, den schnelleren Transfer und ein Bedienkonzept, das nach fünf Generationen einfach sitzt. Und er kostet 130 Euro weniger – mit unserem Rabattcode sogar rund 160 Euro.
Das größte Manko des DJI ist ausgerechnet ein Softwarethema: Die Belichtung von Gesichtern im Log-Modus ist seit dem Pocket 3 bekannt und weiterhin nicht gelöst. Wer ausschließlich im Standardprofil filmt, wird davon nie etwas merken. Wer konsequent gradet und sich dabei selbst filmt, sollte es sehr ernst nehmen. Das größte Manko der Luna ist umgekehrt weniger dramatisch, aber real: der kleinere interne Speicher, die etwas nüchternere Ausgangsfarbe und ein Erstlingsprodukt, das über Firmware-Updates weiter reifen muss.
Der eigentliche Gewinner dieser Generation ist ohnehin ein anderer: die zweite Brennweite. Eine echte 60-mm-Telekamera mit eigenem Sensor verändert die Bildgestaltung in dieser Geräteklasse fundamental – mehr als 8K, mehr als 240 fps und mehr als jede Zahl im Datenblatt. Dass sich zwei Hersteller nun so hart um diese Kategorie streiten, ist für Käufer schlicht ein Glücksfall.
Weitere Artikel zu Insta360 und DJI Osmo
- DJI Osmo Pocket 3 vs. 4 vs. 4P im Vergleich: Unterschiede, Preise & Testsieger
- HOVERAir Versa: Datenblatt, Preis und Crowdfunding-Start 2026
- HOVERAir Versa: Pocket-Gimbal-Kamera und Drohne in einem – alle Infos 2026
- DJI Osmo Pocket 4P: Anleitungen, Handbücher, Firmware-Update und alle Downloads
- Insta360 Luna Ultra Firmware-Update: Versionen, Anleitung & Fehler
- Insta360 Luna Ultra im Test: 8K, Leica-Doppeloptik & abnehmbarer Funkmonitor
- Vlogging im Video: DJI Osmo Pocket 4P mit D-Log 2 und 4K-Zeitlupe
- Reisegeschichten im Video: DJI Osmo Pocket 4P zeigt cineastische Aufnahmen
- Car-Cinematography im Video: DJI Osmo Pocket 4P mit Dual-Kamera und 3-Achsen-Gimbal
- DJI Osmo Pocket 4P technische Daten: Alle Specs erklärt
Transparenz- & Redaktionshinweis: Mit Blick auf die seit dem 2. August 2026 geltenden Transparenzvorgaben nach Artikel 50 des EU AI Act werden unsere Beiträge vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft, redaktionell eingeordnet und freigegeben. Die abschließende Bewertung und redaktionelle Verantwortung liegen bei unserer Redaktion.
Für die visuelle Gestaltung verwenden wir neben eigenen und bereitgestellten Aufnahmen auch Symbolbilder und Illustrationen. Diese können im Rahmen der Erstellung oder Bearbeitung mithilfe digitaler Werkzeuge entstehen oder angepasst werden. Soweit für einzelne Inhalte gesetzliche Transparenz- oder Kennzeichnungspflichten bestehen, werden diese entsprechend kenntlich gemacht.




