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PS5 Speicherkarte August 2026: Welche SSD wirklich passt und warum microSD keine Lösung ist

PS5 Speicherkarte August 2026: Welche SSD wirklich passt und warum microSD keine Lösung ist

Wer nach einer PS5 Speicherkarte sucht, landet schnell bei der falschen Vorstellung. Denn technisch betrachtet nutzt die PlayStation 5 keine klassische Speicherkarte wie eine Nintendo Switch, ein Steam Deck oder viele Kameras. Die PS5 setzt stattdessen auf eine interne M.2 NVMe SSD im Erweiterungsslot – und genau das ist der entscheidende Punkt. Eine microSD-Karte, ein USB-Stick oder irgendein billiger externer Speicher sind für echte PS5-Spiele eben keine vollwertige Lösung. Wer aktuelle AAA-Titel, riesige Updates und ständig wachsende Spielbibliotheken auf der Konsole unterbringen will, braucht die richtige SSD – nicht irgendein Speichermedium mit Gaming-Etikett.

Das Thema ist wichtiger denn je. Viele PS5- und PS5-Pro-Besitzer merken erst im Alltag, wie schnell der interne Speicher eng wird. Große Spiele belegen locker über 100 GB, manche Titel schieben sich sogar noch deutlich weiter nach oben. Wer parallel Multiplayer-Games, Story-Blockbuster, Patches, DLCs und Capture-Material auf der Konsole hält, stößt rasch an Grenzen. Genau deshalb ist eine PS5 SSD heute kein Luxus mehr, sondern für viele Spieler eine der sinnvollsten Aufrüstungen überhaupt. Die gute Nachricht: Der Einbau ist einfacher, als viele denken. Die schlechte Nachricht: Nicht jede SSD passt, und erst recht nicht jede Speicherlösung, die online vollmundig als „PS5-kompatibel“ verkauft wird.


Entscheidend ist deshalb ein sauberer Überblick: Welche SSD passt wirklich in die PS5? Warum bringt PCIe 5.0 auf der Konsole meist keinen echten Mehrwert? Wann ist ein Kühlkörper Pflicht? Wofür taugt eine externe SSD – und warum ist eine microSD im PS5-Kontext letztlich komplett am Thema vorbei? Genau darum geht es in diesem Artikel. Hier werden die Anforderungen verständlich aufgedröselt, die wichtigsten SSD-Klassen sauber eingeordnet und die derzeit interessantesten Modelle für PS5 und PS5 Pro praxisnah sortiert.

Aktuelle Amazon-Angebote: 6 starke PS5-SSDs im direkten Vergleich

Wer die PS5-Speichererweiterung direkt mit einer passenden SSD lösen möchte, findet bei Amazon mehrere starke Kandidaten, die die grundlegenden Anforderungen der Konsole erfüllen. Entscheidend sind dabei nicht nur hohe Datenraten auf dem Papier, sondern vor allem ein passender Kühlkörper, der M.2-2280-Formfaktor, saubere PCIe-4.0-Leistung und eine im Alltag überzeugende Mischung aus Tempo, Kompatibilität und einfacher Installation. Genau hier setzen die folgenden Modelle an.

Samsung 990 PRO Heatsink NVMe M.2 SSD mit Kühlkörper, 4 TB, PCIe 4.0, 7.450 MB/s Lesen, 6.900 MB/s Schreiben, MZ-V9P4T0CW
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WD_BLACK SN850P 2 TB NVMe SSD Offiziell Lizenziert für PS5 Konsolen, optimierter Kühlkörper, PCIe Gen4, bis zu 7.300 MB/s Lesen
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  • Offiziell für PS5 lizenziert
  • 2 TB zusätzlicher Speicher für eine deutlich größere Spielebibliothek
  • Bis zu 7.300 MB/s Lesen
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Die WD_BLACK SN850P ist die bequemste Lösung für alle, die möglichst wenig nachdenken und möglichst schnell loslegen wollen. Offizielle PS5-Lizenz, passendes Kühlkonzept und starke Alltagsleistung machen sie zu einer der rundesten Optionen auf dem Markt. Gerade wer ein möglichst unkompliziertes Einbauen, formatieren, spielen-Upgrade sucht, liegt hier sehr richtig.

Crucial T500 SSD 2TB PCIe Gen4 NVMe M.2 Interne Festplatte mit Kühlkörper, bis 7.400 MB/s, TLC NAND, CT2000T500SSD5
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Die Kingston FURY Renegade ist eine typische Enthusiasten-SSD: schnell, robust, etabliert und in der Praxis vielfach als PS5-Erweiterung bewährt. Sie eignet sich besonders für Spieler, die ein leistungsstarkes Modell mit klarer Gaming-Ausrichtung suchen und auf eine ausgereifte, belastbare Gen4-Plattform setzen wollen.

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Die Corsair MP600 Elite ist eine interessante Alternative für alle, die eine bekannte Gaming-Marke bevorzugen und eine saubere, unkomplizierte Lösung für die Konsole suchen. Leistung und Kühlung passen, das Gesamtpaket wirkt stimmig, und für viele Nutzer ist sie eine starke Wahl zwischen High-End und vernünftiger Mittelklasse.

Crucial P310 PS5 SSD 2TB PCIe Gen4 NVMe M.2 Interne Festplatte mit Kühlkörper, bis 7100 MB/s, CT2000P310SSD5-01
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Die Crucial P310 PS5 SSD ist die bodenständigere Alternative innerhalb des Vergleichs. Sie liegt bei den Datenraten etwas unter den teuersten Topmodellen, bleibt aber klar innerhalb des Bereichs, der für die PS5 sehr gut funktioniert. Damit ist sie vor allem für Nutzer interessant, die eine günstigere 2-TB-PS5-SSD mit Heatsink suchen, ohne in fragwürdige Billiglösungen abzurutschen.

Kurzfazit zu den Amazon-Angeboten

  • Premium: Samsung 990 PRO Heatsink
  • PS5-Komfort-Tipp: WD_BLACK SN850P
  • Preis-Leistungs-Tipp: Crucial T500
  • Gaming-Alternative: Kingston FURY Renegade
  • Solide Mittelklasse: Corsair MP600 Elite
  • Budget-näher: Crucial P310 PS5 SSD

Das Wichtigste in 20 Sekunden

  • Die PS5 nutzt keine microSD-Speicherkarten, sondern eine interne M.2 NVMe SSD als echte Speichererweiterung.
  • Für PS5-Spiele ist eine PCIe-4.0-NVMe-SSD mit passendem Format und idealerweise Heatsink die beste Wahl.
  • microSD-Karten, USB-Sticks oder einfache externe Laufwerke sind keine Lösung zum direkten Spielen von PS5-Titeln.
  • Eine externe SSD oder HDD eignet sich für PS4-Spiele, Medien und das Auslagern von PS5-Spielen, nicht aber als vollwertiger Ersatz für den internen SSD-Slot.
  • Bei USB-Speicher verlangt die PS5 mindestens SuperSpeed USB mit 5 Gbit/s sowie 250 GB bis 8 TB Kapazität.
  • Besonders starke Modelle für die PS5 sind aktuell unter anderem Samsung 990 Pro Heatsink, WD_BLACK SN850P, Crucial T500 Heatsink und Kingston FURY Renegade.
  • PCIe-5.0-SSDs funktionieren teils ebenfalls, liefern auf der PS5 aber meist keinen spürbaren Vorteil gegenüber guten Gen4-Modellen.

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist die richtige „PS5 Speicherkarte“ überhaupt?
  • Warum microSD keine Lösung für die PS5 ist
  • Welche SSD wirklich in die PS5 passt
  • Die besten PS5-SSDs August 2026
  • Interne SSD oder externe SSD – was ist der Unterschied?
  • Erweiterter USB-Speicher auf der PS5: Was er kann und was nicht
  • PS5 SSD einbauen: So funktioniert die Speichererweiterung
  • Kaufberatung: Darauf kommt es bei einer PS5-SSD an
  • FAQ
  • Fazit

Was ist die richtige „PS5 Speicherkarte“ überhaupt?

Der Begriff PS5 Speicherkarte ist streng genommen irreführend, hat sich aber im Alltag eingebrannt. Gemeint ist fast immer eine Speichererweiterung für die PlayStation 5. Anders als bei Handhelds oder älteren Konsolen wird diese Erweiterung bei der PS5 jedoch nicht über eine kleine Karte im klassischen Sinn gelöst, sondern über eine M.2 SSD, die intern in den vorgesehenen Erweiterungsslot eingebaut wird. Genau dieser Unterschied ist wichtig, weil dadurch sofort viele vermeintliche Lösungen ausscheiden. Eine Speicherkarte aus dem Smartphone-Bereich bringt hier nichts. Eine microSD hilft nicht. Ein SD-Adapter hilft nicht. Und auch eine langsame SATA-SSD ist für diese Aufgabe nicht die richtige Wahl.

Was die PS5 braucht, ist eine schnelle NVMe-SSD im M.2-Formfaktor, die die Anforderungen der Konsole erfüllt. Sony setzt hier auf den internen Ultra-High-Speed-Ansatz der Plattform. PS5-Spiele sind darauf ausgelegt, extrem schnell auf Daten zuzugreifen. Texturen, Assets, Levelbereiche und Streaming-Daten müssen ohne Engpässe nachgeladen werden. Deshalb ist die Speichererweiterung nicht einfach irgendein zusätzlicher Datenträger, sondern ein echter Teil des Performance-Konzepts der Konsole. Wer das einmal verstanden hat, versteht auch sofort, warum die Wahl des richtigen Speichers bei der PS5 so viel entscheidender ist als bei älteren Geräten.

Warum microSD keine Lösung für die PS5 ist

Hier ist die Sache glasklar: Die PS5 besitzt keinen microSD-Slot. Schon deshalb fällt eine microSD-Karte als echte Speichererweiterung komplett raus. Aber selbst wenn man diesen Punkt ignorieren würde, wäre microSD für moderne PS5-Spiele leistungstechnisch die falsche Liga. Die Konsole ist auf sehr schnelle NVMe-Speicher ausgelegt, während microSD-Karten in einem völlig anderen Leistungsbereich arbeiten. Kurz gesagt: Das wäre ungefähr so, als würde man versuchen, einen Sportwagen mit einem Fahrradreifen aufzurüsten. Nett als Bastelidee, völlig unpassend in der Realität.

Oft entsteht die Verwirrung durch andere Plattformen. Eine Nintendo Switch oder viele Handhelds lassen sich tatsächlich per microSD erweitern. Bei der PS5 ist das aber nicht vorgesehen. Auch externe Adapter, Kartenleser oder irgendwelche USB-Lösungen ändern daran nichts. Selbst wenn eine microSD technisch über einen Umweg eingebunden würde, wäre sie nicht schnell genug für das, was die PS5 bei nativen PS5-Games erwartet. Deshalb ist die klare Antwort: microSD ist für die PS5 keine Lösung – weder elegant noch sinnvoll noch empfehlenswert.

Wichtiger Unterschied

PS5-Spiele brauchen für den direkten Betrieb einen schnellen internen Speicherpfad. Genau deshalb sind M.2 NVMe SSDs relevant – und genau deshalb sind microSD-Karten, einfache USB-Sticks oder langsame externe Laufwerke für dieses Einsatzszenario keine echte Alternative.

Welche SSD wirklich in die PS5 passt

Damit eine SSD in der PS5 oder PS5 Pro sinnvoll funktioniert, muss sie ein paar zentrale Bedingungen erfüllen. Entscheidend ist zunächst der Typ: Es muss eine M.2 NVMe SSD sein, keine SATA-Lösung. Dazu kommt die Schnittstelle: Für den klassischen Sweet Spot in der PS5 ist PCIe 4.0 x4 der Standard, auf den praktisch alle relevanten Empfehlungen hinauslaufen. Darüber hinaus sollte die SSD die von Sony empfohlene Lesegeschwindigkeit von rund 5.500 MB/s oder mehr erreichen. In der Praxis liegen gute PS5-SSDs ohnehin deutlich darüber und bewegen sich meist im Bereich von 7.000 MB/s bis 7.450 MB/s Lesen.

Ebenso wichtig ist das physische Format. Unterstützt werden 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110, wobei 2280 in der Praxis klar dominiert. Die PS5 verlangt außerdem Schlüssel M, also eine passende M.2 NVMe PCIe Gen4x4-SSD. Auch die Größe des gesamten Moduls zählt: inklusive Kühlstruktur darf die SSD maximal 25 mm breit, 30/42/60/80/110 mm lang und höchstens 11,25 mm dick sein, davon maximal 8,0 mm über und 2,45 mm unter der Platine. Genau hier scheitern manche vermeintlich passende Modelle mit überdimensioniertem Kühlkörper.

Sony empfiehlt klar eine effektive Wärmeableitung. Praktisch heißt das: Die SSD sollte einen Kühlkörper oder eine passende Wärmeableitung mitbringen. Einseitige und doppelseitige M.2-SSDs werden grundsätzlich unterstützt, solange die Maße stimmen. Wichtig ist außerdem: M.2 SATA SSDs werden nicht unterstützt. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler, sondern ein harter Ausschluss. Wer versehentlich zu SATA greift, kauft schlicht am System vorbei.

Bei der Kapazität reicht das offizielle Fenster von 250 GB bis 8 TB. Realistisch sind für die meisten Nutzer aber 1 TB, 2 TB oder 4 TB die interessanten Größen. 250 GB wirken heute eher wie ein technisches Minimum, nicht wie eine sinnvolle Gaming-Lösung. 8 TB sind beeindruckend, aber meist sehr teuer. Für die meisten Spieler bleibt 2 TB der vernünftigste Sweet Spot.

Merkmal Für PS5 wichtig? Empfehlung
SSD-Typ Ja, zwingend M.2 NVMe SSD
Schnittstelle Ja PCIe 4.0 x4, Schlüssel M
Format Ja 2230, 2242, 2260, 2280, 22110 – meist 2280
Lesegeschwindigkeit Ja mind. 5.500 MB/s empfohlen, besser 7.000 MB/s+
Kühlkörper / Heatsink Dringend empfohlen Ja, idealerweise bereits integriert
Abmessungen inkl. Kühlung Ja max. 25 mm Breite, max. 11,25 mm Dicke
Kapazität Abhängig vom Bedarf 1 TB, 2 TB oder 4 TB
M.2 SATA SSD Nein nicht unterstützt
microSD / USB-Stick Nein keine Lösung für PS5-Spiele

Die besten PS5-SSDs August 2026

Wer aktuell eine SSD für die PS5 sucht, landet fast immer bei ein paar sehr etablierten Modellen. Einige davon sind besonders beliebt, weil sie direkt mit Heatsink kommen, andere überzeugen über starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, wieder andere über ihre Positionierung als offiziell oder explizit für die PS5 beworbene Lösung. Wichtig ist dabei: Die absolute Maximalgeschwindigkeit auf dem Datenblatt ist nicht automatisch der alleinige Königsmacher. Auf der Konsole zählen vor allem Kompatibilität, Thermik, konstante Leistung und ein stimmiger Preis pro Terabyte.

Testsieger- und High-End-Klasse

Samsung 990 Pro Heatsink ist weiterhin eine der stärksten und rundesten Optionen für anspruchsvolle PS5-Nutzer. Die SSD bietet bis zu 7.450 MB/s Lesen und bis zu 6.900 MB/s Schreiben, dazu hohe IOPS-Werte, starke Controller-Abstimmung und einen Kühler, der sich in der Praxis bereits vielfach als passend für die Konsole etabliert hat. Gerade in 2-TB- und 4-TB-Versionen ist sie für große Spielesammlungen eine der attraktivsten Premium-Lösungen.

WD_BLACK SN850P für PS5 ist die andere ganz große Referenz. Sie wird explizit als für PS5 optimiert bzw. lizenziert positioniert und spielt mit bis zu 7.300 MB/s Lesen klar in der Oberklasse. Wer maximale PS5-Nähe bei Produktdesign, Kompatibilitätsgefühl und Installation möchte, ist hier sehr gut aufgehoben. Gerade für Nutzer, die möglichst wenig nachdenken und möglichst viel „einbauen, formatieren, fertig“ wollen, ist die SN850P eine extrem runde Lösung.

Preis-Leistungs-Tipps

Crucial T500 Heatsink ist für viele derzeit der Sweet Spot zwischen Preis, Tempo und Alltagstauglichkeit. Mit rund 7.400 MB/s Lesen und bis zu 7.000 MB/s Schreiben liefert sie mehr als genug Leistung für die PS5 und bleibt oft preislich unter den ganz großen Prestige-Modellen. Gerade in 2 TB ist sie für viele Spieler vermutlich die vernünftigste Wahl: schnell, modern, leistungsstark und ohne überflüssigen Marketing-Zirkus.

Kingston FURY Renegade beziehungsweise Varianten mit Heatsink bleiben ebenfalls sehr interessant. Die Serie ist im Gaming-Bereich etabliert, bringt starke Werte um 7.300 MB/s Lesen und bis zu 7.000 MB/s Schreiben und taucht regelmäßig in PS5-Empfehlungslisten auf. Wer eine performante Gen4-SSD mit starker Langzeitreputation sucht, liegt hier selten falsch.

Solide Alternativen und Einsteiger-Optionen

Corsair MP600 Elite bietet eine ausgewogene Kombination aus ordentlichem Tempo, integriertem Kühlkonzept und guter Alltagstauglichkeit. Je nach Angebot kann sie preislich attraktiver sein als die bekannten Platzhirsche. Ebenfalls nennenswert sind Modelle wie die WD_BLACK SN850X Heatsink, die technisch sehr nah an der SN850P liegt, sowie Crucial P310 mit Heatsink als interessanter Einstieg für Nutzer, die solide Werte wollen, aber nicht sofort im High-End-Regal zugreifen möchten.

Im unteren Preisbereich tauchen zudem SSDs wie ADATA Legend 860 oder einzelne Kingston-Modelle auf. Hier sollte man aber sauber auf die Daten schauen. Nicht alles, was „kompatibel mit PlayStation 5“ in Shopfiltern trägt, ist automatisch die beste Wahl für maximale Performance. Gerade bei günstigeren Modellen lohnt es sich, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Lesegeschwindigkeit, TBW, Controller und die tatsächliche Kühllösung zu achten.

Empfohlene PS5-SSDs nach Nutzertyp

  • High-End: Samsung 990 Pro Heatsink, WD_BLACK SN850P
  • Preis-Leistung: Crucial T500 Heatsink, Kingston FURY Renegade
  • Solide Alternative: WD_BLACK SN850X Heatsink, Corsair MP600 Elite
  • Einsteigerfreundlich: Crucial P310 mit Heatsink oder günstige Gen4-Modelle mit sauberem Kühlkörper

Interne SSD oder externe SSD – was ist der Unterschied?

Viele verwechseln diese beiden Dinge – und genau daraus entstehen die meisten Fehlkäufe. Eine interne M.2 SSD im PS5-Erweiterungsslot ist die echte Speichererweiterung für PS5-Spiele. Auf ihr können PS5-Titel heruntergeladen, installiert, aktualisiert und direkt gespielt werden. Sie arbeitet also auf Augenhöhe mit dem internen Konsolenspeicher. Wer wirklich mehr Platz für native PS5-Games will, kommt an dieser Lösung nicht vorbei.

Eine externe SSD oder externe HDD hat dagegen einen anderen Job. Sie ist sinnvoll für PS4-Spiele, Medien, Backups und das Auslagern von PS5-Spielen. Letztere lassen sich darauf zwar speichern, aber eben nicht direkt von dort starten. Vor dem Spielen müssen sie zurück auf den internen Konsolenspeicher oder auf die eingebaute M.2-SSD verschoben werden. Das macht externe Laufwerke praktisch als Archiv, aber eben nicht als vollwertige Lösung für die eigentliche PS5-Spielbibliothek.

Genau deshalb haben auch schnelle externe SSDs wie eine SanDisk Extreme Portable, eine Samsung T7 oder ähnliche USB-Modelle ihren Platz – nur eben nicht als Ersatz für eine interne PS5-SSD. Wer viele PS4-Titel besitzt oder fertige PS5-Games zwischenlagern möchte, kann damit sehr gut arbeiten. Wer dagegen denkt, damit nativen PS5-Speicher im eigentlichen Sinn aufzurüsten, kauft am Bedarf vorbei.

Speicherlösung PS5-Spiele direkt spielbar? PS4-Spiele direkt spielbar? Typischer Einsatz
Interne M.2 NVMe SSD Ja Ja echte Speichererweiterung
Externe SSD per USB Nein, nur speichern/verschieben Ja Archiv, PS4, Medien
Externe HDD per USB Nein, nur speichern/verschieben Ja günstiges Langzeitlager
microSD / USB-Stick Nein Nicht sinnvoll für PS5 ungeeignet

Erweiterter USB-Speicher auf der PS5: Was er kann und was nicht

Externer USB-Speicher ist auf der PS5 keineswegs nutzlos – er wird nur oft falsch verstanden. Ein als erweiterter USB-Speicher formatiertes Laufwerk ist vor allem dafür da, Platz im Konsolenspeicher freizuschaufeln. Genau dafür eignet es sich gut: Bereits installierte PS5-Spiele, die aktuell nicht gespielt werden, lassen sich auf ein USB-Laufwerk verschieben. Wer das Spiel später erneut starten will, kopiert es zurück in den internen Konsolenspeicher oder auf die eingebaute M.2-SSD. Direkt vom erweiterten USB-Speicher lassen sich PS5-Spiele nicht starten.

Anders sieht es bei PS4-Spielen aus. Die können auf einem erweiterten USB-Speicher nicht nur abgelegt, sondern auch direkt von dort gespielt werden. Genau deshalb ist eine externe SSD oder HDD für viele Nutzer dennoch sinnvoll: Wer eine große PS4-Bibliothek besitzt, spart mit USB-Speicher wertvollen Platz im schnellen internen Bereich der Konsole. Zusätzlich kann man die PS5 so sauberer organisieren: PS5-Blockbuster auf der internen SSD, ältere PS4-Titel auf USB, fertig.

Für den erweiterten USB-Speicher nennt Sony klare Eckdaten. Das Laufwerk muss mindestens SuperSpeed USB mit 5 Gbit/s unterstützen und eine Kapazität von 250 GB bis 8 TB bieten. Schnellere Standards wie 10 Gbit/s oder 20 Gbit/s werden ebenfalls unterstützt, allerdings arbeitet die PS5 je nach Gerät nicht immer exakt im theoretischen Maximalmodus. Außerdem gilt: kein USB-Hub, keine wilde Daisy-Chain, keine zwei aktiven erweiterten Speicher gleichzeitig. Mehrere USB-Laufwerke dürfen angeschlossen sein, aber verwendet wird immer nur eines als erweiterter Speicher.

Wichtig ist auch das Thema Formatierung und sicheres Entfernen. Beim ersten Einsatz an einer PS5 muss das Laufwerk als erweiterter USB-Speicher formatiert werden – dabei werden alle vorhandenen Daten gelöscht. Wer das Laufwerk später wieder als normales USB-Laufwerk nutzen will, kann es erneut etwa in exFAT formatieren. Und ganz entscheidend: Ein USB-Laufwerk sollte nie einfach im laufenden Betrieb abgezogen werden, wenn es gerade genutzt wird. Sonst drohen Datenverlust oder Beschädigungen.

USB-Speicher auf der PS5 kurz erklärt

  • PS5-Spiele: speichern und verschieben ja, direkt spielen nein
  • PS4-Spiele: direkt vom USB-Speicher spielbar
  • Anforderung: mindestens SuperSpeed USB 5 Gbit/s
  • Kapazität: 250 GB bis 8 TB
  • Wichtig: kein USB-Hub, nur ein erweiterter USB-Speicher gleichzeitig aktiv
  • Pflicht: sicheres Entfernen statt einfach abziehen

So richtest du erweiterten USB-Speicher auf der PS5 ein

Die Einrichtung ist unkompliziert. Das Laufwerk wird an einen passenden USB-C- oder USB-A-SuperSpeed-Port der PS5 angeschlossen. Danach geht es über Einstellungen > Speicher > Erweiterter USB-Speicher > Als erweiterten USB-Speicher formatieren. Ab diesem Moment kann das Laufwerk für kompatible Inhalte verwendet werden. Wer bereits ein Laufwerk nutzt, das schon an einer PS4 oder einer anderen PS5 als erweiterter Speicher eingerichtet war, muss es in vielen Fällen nicht erneut formatieren.

Spiele verschiebt man anschließend über die Spielebibliothek beziehungsweise über die Funktion Spiele und Apps verschieben. Wird parallel auch eine M.2-SSD genutzt, zeigt die PS5 eigene Registerkarten für Inhalte an, die in den erweiterten USB-Speicher verschiebbar sind. Das ist praktisch, weil die Konsole die Speicherarten sauber trennt. Wer sein Laufwerk wieder als normales USB-Laufwerk nutzen möchte, kann es über die Speicheroptionen neu formatieren. Dann wird daraus wieder ein gewöhnliches Speichermedium – allerdings gehen dabei die darauf befindlichen Spieldaten verloren.

USB-Speicher auf PS5 Ja Nein
PS5-Spiel dort ablegen Ja –
PS5-Spiel direkt dort starten – Nein
PS4-Spiel direkt dort starten Ja –
USB-Hub verwenden – Nein
Zwei erweiterte USB-Speicher gleichzeitig aktiv nutzen – Nein
Laufwerk sicher entfernen erforderlich Ja –

PS5 SSD einbauen: So funktioniert die Speichererweiterung

Der Einbau einer PS5 SSD klingt für viele nach Werkstatt, Spezialwerkzeug und latentem Nervenzusammenbruch. In Wahrheit ist der Vorgang erstaunlich machbar. Benötigt werden im Wesentlichen ein Kreuzschlitz-Schraubendreher der Größe 1, etwas Ruhe und eine passende SSD. Zuerst wird die Konsole vollständig ausgeschaltet, vom Strom getrennt und auf eine saubere, helle Arbeitsfläche gelegt. Danach wird die Seitenabdeckung der PS5 gelöst, sodass der Bereich des M.2-Slots zugänglich wird. Vor dem Einbau sollte man ein geerdetes Objekt berühren, um statische Elektrizität abzuleiten.

Anschließend entfernt man die Abdeckung des SSD-Schachts, setzt den Abstandshalter auf die passende Länge – in den meisten Fällen 80 für M.2 2280 –, steckt die SSD in leichtem Winkel ein, drückt sie vorsichtig herunter und fixiert sie mit der Schraube. Danach wird die Slot-Abdeckung wieder geschlossen und die Seitenverkleidung wieder montiert. Wichtig: Schließt die Abdeckung des Erweiterungsslots nicht sauber, ist der Kühlkörper sehr wahrscheinlich zu groß. Beim ersten Start erkennt die PS5 die neue SSD und fordert zur Formatierung auf.

Danach kann sie als Installationsort genutzt und mit Spielen befüllt werden. Bereits installierte Titel lassen sich über Einstellungen > Speicher beziehungsweise über die Spielebibliothek verschieben. Auch der Wechsel in eine andere PS5 ist grundsätzlich möglich: Die M.2-SSD kann ausgebaut, in eine andere PS5 eingesetzt und dort weiterverwendet werden, sofern auf beiden Konsolen dasselbe Konto genutzt wird. Wer die Konsole zur Reparatur einsendet, sollte die M.2-SSD vorher herausnehmen.

Kurz-Anleitung Einbau

  • PS5 komplett ausschalten und vom Strom trennen
  • Konsole abkühlen lassen und statische Aufladung ableiten
  • Seitenabdeckung lösen
  • M.2-Slot-Abdeckung abschrauben
  • Abstandshalter auf die richtige Länge setzen, meist 80
  • SSD einstecken, herunterdrücken und verschrauben
  • Abdeckung wieder montieren
  • Konsole starten und neue SSD formatieren

Kaufberatung: Darauf kommt es bei einer PS5-SSD an

Die erste große Entscheidung ist die Kapazität. Wer nur zwei oder drei große Spiele parallel installiert, kommt mit 1 TB gut klar. Wer regelmäßig zwischen mehreren Blockbustern, Online-Games und Story-Titeln wechselt, sollte direkt 2 TB anpeilen. 4 TB lohnen sich für Vielspieler, Sammler und Nutzer, die einfach keine Lust mehr auf Speicherverwaltung haben. Alles darüber ist Spezialfall – großartig auf dem Papier, aber oft preislich jenseits dessen, was für die meisten Spieler vernünftig ist.

Die zweite Entscheidung betrifft die Plattform: PCIe 4.0 ist für die PS5 weiterhin die sinnvollste Wahl. Zwar tauchen inzwischen auch PCIe-5.0-SSDs in PS5-Filterlisten auf, doch auf der Konsole liefern sie meist keinen echten Praxisvorteil, kosten aber oft deutlich mehr. Wer nicht gerade aus Prinzip die schnellste Zahl im Datenblatt jagen will, fährt mit einer sehr guten Gen4-SSD besser. Genau dort sitzen auch die ausgereiftesten, am besten dokumentierten und meist preislich attraktivsten Modelle.

Drittens ist der Kühlkörper entscheidend. Ja, theoretisch lassen sich manche SSDs auch ohne integrierten Heatsink betreiben oder mit nachgerüsteter Kühlung verwenden. Praktisch gilt aber: Eine PS5-SSD mit passendem Heatsink ist fast immer die angenehmere Wahl. Weniger Bastelaufwand, weniger Risiko, weniger Temperaturfragen. Wer dennoch selbst nachrüstet, sollte auf flache und bewährte Kühler setzen, damit die Gesamthöhe des Moduls im Slot bleibt.

Viertens lohnt sich ein Blick auf TBW und Gesamteindruck. Für Gaming ist TBW zwar selten das erste Kriterium, aber ein hoher Wert spricht für ein solides Laufwerk. Noch wichtiger sind allerdings die Gesamtqualität, eine saubere Firmware-Basis, eine vernünftige Thermik und ein seriöser Hersteller. Eine PS5-SSD sollte nicht nur beim ersten Benchmark glänzen, sondern über Jahre stabil und unauffällig laufen. Genau deshalb landen Modelle wie Samsung 990 Pro Heatsink, WD_BLACK SN850P, Crucial T500 Heatsink oder Kingston FURY Renegade so konstant in den Empfehlungen.

PS5, PS5 Slim und PS5 Pro: Gibt es Unterschiede?

Im Grundprinzip nicht. Alle aktuellen PS5-Varianten setzen auf das gleiche Konzept der internen M.2 SSD-Speichererweiterung. Unterschiede gibt es eher bei Gehäusezugang, Modellgruppen und teils bei den im Markt kommunizierten Maximalgrößen. Für den Käufer entscheidend ist aber weniger die Modellbezeichnung als die Frage, ob die SSD mechanisch passt, die Leistungsanforderungen erfüllt und eine saubere Kühlung mitbringt. Wenn diese drei Punkte stimmen, ist man auf der sicheren Seite.

FAQ: PS5 Speicherkarte und SSD-Erweiterung

Kann man bei der PS5 eine microSD-Karte verwenden?

Nein. Die PS5 hat keinen microSD-Slot. Für eine echte Speichererweiterung braucht sie eine interne M.2 NVMe SSD im Erweiterungsslot.

Kann ich PS5-Spiele von einer externen SSD oder HDD spielen?

Nein, native PS5-Spiele müssen auf dem internen Konsolenspeicher oder auf der eingebauten M.2-SSD liegen. Externe USB-Laufwerke eignen sich zum Speichern und Verschieben, aber nicht als vollwertiger Startspeicher für PS5-Titel.

Kann ich PS4-Spiele von einem erweiterten USB-Speicher spielen?

Ja. PS4-Spiele können direkt von einem als erweiterten USB-Speicher eingerichteten Laufwerk gestartet werden. Genau deshalb sind externe SSDs und HDDs für gemischte PS4/PS5-Bibliotheken weiterhin sinnvoll.

Welche SSD braucht die PS5?

Empfohlen ist eine M.2 NVMe SSD mit PCIe 4.0 x4, Schlüssel M, guter Lesegeschwindigkeit und idealerweise Heatsink. In der Praxis sind vor allem 2280-Modelle mit 1 TB, 2 TB oder 4 TB besonders relevant.

Braucht eine PS5-SSD zwingend einen Kühlkörper?

Dringend empfohlen: ja. Gute PS5-SSDs kommen idealerweise direkt mit passendem Heatsink. Ohne brauchbare Kühlung drohen Temperaturprobleme und Leistungseinbrüche.

Ist PCIe 5.0 für die PS5 sinnvoll?

Meist nicht. PCIe-5.0-SSDs können zwar auftauchen und teils funktionieren, bringen auf der PS5 aber im Alltag meist keinen spürbaren Vorteil gegenüber guten PCIe-4.0-Modellen, kosten aber oft mehr.

Wie viel SSD-Speicher sollte man für die PS5 kaufen?

1 TB reicht für viele Spieler als Einstieg, 2 TB ist für die meisten die beste Wahl, 4 TB lohnt sich für große Bibliotheken und Vielspieler.

Welche Anforderungen gelten für erweiterten USB-Speicher an der PS5?

Das Laufwerk sollte mindestens SuperSpeed USB mit 5 Gbit/s unterstützen und zwischen 250 GB und 8 TB groß sein. Es darf nicht über einen USB-Hub angeschlossen werden.

Kann ich eine M.2 SATA SSD in die PS5 einsetzen?

Nein. M.2 SATA SSDs werden von der PS5 nicht unterstützt. Es muss eine passende M.2 NVMe PCIe SSD sein.

Wirkt sich der Einbau einer M.2-SSD auf die Garantie aus?

Im Normalfall nicht, solange ein geeignetes Laufwerk korrekt nach Anleitung eingebaut wird. Schäden durch unsachgemäßen Einbau oder unpassende Hardware fallen jedoch nicht automatisch unter die Garantie.

Fazit: PS5 Speicherkarte August 2026

Wer nach einer PS5 Speicherkarte sucht, sollte den Begriff einmal sauber geraderücken: Die richtige Lösung ist keine Karte, sondern eine interne M.2 NVMe SSD. Genau sie erweitert den PS5-Speicher so, wie es für moderne PS5-Spiele wirklich sinnvoll ist. microSD fällt komplett raus, externe USB-Laufwerke sind nur eine Ergänzung für Archive, PS4-Games und Auslagerung – aber keine echte Antwort auf die Speicherprobleme nativer PS5-Titel.

Die beste Wahl ist deshalb eine schnelle PCIe-4.0-SSD mit passendem Kühlkörper. Besonders überzeugend bleiben aktuell Modelle wie die Samsung 990 Pro Heatsink, WD_BLACK SN850P, Crucial T500 Heatsink oder Kingston FURY Renegade. Wer einfach nur Ruhe will, greift zu einer hochwertigen 2-TB-SSD mit integriertem Heatsink – das ist für viele PS5-Spieler der vernünftigste Sweet Spot aus Tempo, Komfort und Kapazität.

Externer USB-Speicher hat trotzdem seinen Platz. Er ist ideal, um PS4-Spiele direkt zu spielen und PS5-Spiele zwischenzulagern, wenn der interne Speicher knapp wird. Genau dort endet seine Rolle aber auch. Die klare Trennlinie bleibt bestehen: USB für Archiv und PS4, M.2-SSD für echte PS5-Erweiterung.

Unterm Strich gilt: Keine microSD, keine Bastel-Mythen, kein Speicher-Frust mehr. Die PS5 will eine richtige SSD – und wenn die passt, läuft die Speichererweiterung überraschend unkompliziert, schnell und dauerhaft alltagstauglich.

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