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Starlink heute sichtbar? Satellitenkette erkennen, Überflugzeiten prüfen und fotografieren

Starlink · Am Himmel · Beobachten und fotografieren · Stand 27. Oktober 2026

Starlink heute sichtbar? Satellitenkette erkennen, Überflug prüfen, fotografieren

Eine Reihe gleichmäßiger Lichtpunkte zieht lautlos über den Abendhimmel – und kurz darauf laufen in Messengern und bei UFO-Meldestellen die Nachrichten ein. Fast immer steckt eine frisch gestartete Gruppe von Starlink-Satelliten dahinter. Hier steht, wann du sie wirklich sehen kannst, wie du die Überflugzeit für deinen Ort in zwei Minuten prüfst, woran du Kette, ISS, Flugzeug und Sternschnuppe unterscheidest und mit welchen Einstellungen das Foto gelingt.

  • Die Lichterkette ist meist nur in den ersten Tagen nach einem Start zu sehen
  • Ende Oktober nur in der Abend- und Morgendämmerung, nicht mitten in der Nacht
  • Uhrzeit für deinen Ort: Heavens-Above oder findstarlink.com prüfen

Heute sichtbar? Schnell-Check Was sehe ich da?

Ob du Starlink heute sehen kannst, hängt vor allem davon ab, wann die letzte Satellitengruppe gestartet ist – und ob dein Himmel in der Dämmerung klar ist. Die bekannte Perlenkette entsteht nur, solange die Satelliten nach dem Start noch dicht hintereinander und in niedriger Höhe fliegen. Laut einer Studie von Mallama und Kollegen setzt SpaceX die meisten Starlinks in rund 300 Kilometern Höhe aus; von dort steigen sie aus eigener Kraft auf ihre Betriebsbahn ab etwa 480 Kilometern. In dieser frühen Phase sind sie im Mittel deutlich mit bloßem Auge erkennbar. Haben sie sich verteilt und ihre Endposition erreicht, liegen sie meist an der Grenze dessen, was das Auge unter idealem Himmel noch wahrnimmt. Ende Oktober siehst du sie außerdem nur in den Stunden nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang, weil sie dann noch von der Sonne angestrahlt werden, während es bei dir schon dunkel ist.

Aktuell ist das Thema, weil SpaceX im Oktober 2026 mehrere Starlink-Gruppen von der US-Westküste gestartet hat und weitere Starts angekündigt sind. Dieser Ratgeber zeigt, welche Starts gerade relevant sind, welche Apps und Webseiten die Überflugzeit für deinen Standort zuverlässig berechnen, wie hell die Satelliten laut Messungen wirklich sind und wie du die Kette mit Smartphone oder Kamera fotografierst. Dazu kommen ein Erkennungs-Check, eine Checkliste für den Abend, die Hintergründe zu UFO-Meldungen und die Kritik aus der Astronomie. Konkrete Uhrzeiten für einzelne Städte nennen wir bewusst nicht: Sie hängen vom genauen Standort und von kurzfristig geänderten Bahndaten ab und wären schon am nächsten Tag falsch.

Stand: 27. Oktober 2026, aktualisiert am Abend. Satellitenzahlen laut Jonathan McDowell (planet4589.org, Stand 26.10.2026), Helligkeitswerte aus begutachteten Studien und Preprints auf arXiv, Startdaten aus Spaceflight Now, Launch Library 2 und rocketlaunch.org. Update 27. Oktober: Der Start von Starlink 15-16 ist inzwischen bestätigt; die Quellen nennen leicht abweichende Uhrzeiten. Geplante Starttermine können sich kurzfristig verschieben. Starlink-Preise und Prämie laut starlink.com. Der Beitrag wird bei neuen Starts aktualisiert.

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Prämie und Preise zuletzt geprüft am 26.10.2026

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Starlink-Antenne auf einem Hausdach unter dem Sternenhimmel mit eingezeichneter Satellitenkette und Titel Starlink heute sichtbar
Die Lichterkette ist zur Veranschaulichung eingezeichnet. So sieht eine frisch gestartete Starlink-Gruppe in den ersten Tagen aus: viele gleichmäßig aufgereihte, nicht blinkende Lichtpunkte. Im Hintergrund eine Starlink-Antenne unter dem Nachthimmel (Bildmaterial: Starlink). Grafik: Drohnen.de
Aktuelle Starts Apps und Tracker Was sehe ich? Fototipps

Starlink am Himmel: Das Wichtigste in 20 Sekunden

11.166Starlink-Satelliten waren laut Astronom Jonathan McDowell am 26.10.2026 im Orbit, 11.151 davon funktionsfähig
~300 kmAussetzhöhe nach dem Start: So tief und dicht gereiht erscheinen frische Gruppen als helle Kette
1–3 Min.dauert ein einzelner Überflug; wer zu spät rausgeht, verpasst ihn
Mag. 7erreichen V2-Mini-Satelliten im Betrieb laut Messungen – das ist etwa die Grenze des bloßen Auges

Kette heißt: frischer Start

Die Perlenschnur zeigen nur Gruppen, die vor wenigen Tagen gestartet sind. Ältere Satelliten haben sich verteilt und sind kaum noch sichtbar.

Nur in der Dämmerung

Ende Oktober siehst du Starlink nur abends nach Sonnenuntergang und morgens vor Sonnenaufgang. Mitten in der Nacht liegen die Bahnen im Erdschatten.

Uhrzeit immer lokal prüfen

Heavens-Above und findstarlink.com berechnen den Überflug für deinen Ort. Schon 100 Kilometer weiter können Zeit und Höhe deutlich abweichen.

Feuerschweif ist etwas anderes

Ein langer, farbiger, zerfallender Lichtstreifen ist kein Überflug, sondern ein Wiedereintritt – etwa eines ausgedienten Satelliten oder einer Raketenstufe.

Inhalt dieses Beitrags

Vom schnellen Check für heute Abend bis zum Foto der Satellitenkette.

Sichtbarkeit verstehen

1 Heute sichtbar? Schnell-Check2 Warum nur kurz nach dem Start3 Wie hell sind die Satelliten?4 Beste Uhrzeit und Jahreszeit5 Starts Okt./Nov. 20266 Apps und Tracker im Vergleich7 Was sehe ich da?

Beobachten, Fotos, Hintergrund

8 Schritt für Schritt beobachten9 Starlink fotografieren10 Checkliste für den Abend11 Lichterkette als UFO12 Wie viele Satelliten?13 Kritik aus der Astronomie14 Starlink-Internet und Prämie15 Häufige Fragen

Ist Starlink heute sichtbar? So prüfst du es in zwei Minuten

Die schnellste Antwort liefert die Starlink-Seite von Heavens-Above: Start auswählen, Ort setzen, Überflüge ablesen. Der kostenlose Dienst Heavens-Above mit seiner Liste „Starlink passes for launches“ zeigt für jede Startgruppe, wann sie über deinem Standort auftaucht, wie hoch sie steigt, in welcher Himmelsrichtung sie beginnt und endet und wie hell sie voraussichtlich ist. Jüngste Gruppe ist seit dem 27. Oktober 15-16; davor war es 15-15 vom 23. Oktober. Die zweite verbreitete Anlaufstelle ist findstarlink.com: Du gibst einen Ort ein und bekommst Abend- und Morgenfenster für einen oder drei Tage, eingestuft als gute, mittlere oder schlechte Sichtbarkeit – in lokaler Zeit.

Zwei Hinweise der Anbieter selbst solltest du ernst nehmen. findstarlink.com schreibt, dass die Zeiten um etwa zehn Minuten abweichen können, weil SpaceX die Bahnen ohne Vorwarnung ändert, und dass eine Vorhersage nur im Umkreis von rund 80 Kilometern gilt. Heavens-Above bezeichnet die Helligkeitsangaben als groben Richtwert, weil die Lage der Satelliten im Raum nicht bekannt ist; außerdem werden Vorhersagen ungenauer, je weiter sie in der Zukunft liegen. Praktisch heißt das: am Beobachtungstag noch einmal neu abrufen und fünf Minuten vor der angegebenen Zeit draußen sein.

1Jüngsten Start finden

Je frischer die Gruppe, desto eher siehst du eine Kette. Ältere Gruppen erscheinen höchstens noch als Einzelpunkte.

2Ort genau setzen

Stadt oder Koordinaten eingeben. Vorhersagen gelten nur für die Umgebung des gewählten Punkts.

3Höhe und Helligkeit lesen

Je höher der Überflug am Himmel und je kleiner die Magnitude, desto besser stehen die Chancen.

4Wetter checken

Schon dünne Bewölkung verschluckt die Kette. Ein klarer Blick in die angegebene Startrichtung ist entscheidend.

Einordnung: Wenn ein Tool für deinen Ort in den nächsten Tagen keine guten Überflüge zeigt, liegt das nicht am Tool. Ob eine Gruppe über Deutschland in der Dämmerung vorbeizieht, ergibt sich aus Bahnlage, Startzeitpunkt und Sonnenstand. Manchmal ist die neueste Gruppe laut findstarlink.com über Tage hinweg gar nicht sichtbar. Beiträge in sozialen Netzwerken mit einer festen Uhrzeit „für ganz Deutschland“ solltest du deshalb mit Vorsicht behandeln.

Warum die Satellitenkette nur kurz nach dem Start leuchtet

Die Kette ist ein Übergangszustand: Kurz nach dem Aussetzen fliegen die Satelliten tief, dicht hintereinander und noch nicht in ihrer abgedunkelten Lage. Eine Falcon 9 bringt eine Gruppe in eine niedrige Parkbahn. Laut der Studie „The Brightness of Starlink Mini Satellites During Orbit-Raising“ von Anthony Mallama und Kollegen (arXiv:2405.12007) liegt diese Aussetzhöhe meist bei rund 300 Kilometern. Danach heben die Satelliten ihre Bahnen mit eigenen Triebwerken an. Weil die Satelliten ihre Bahnen nicht alle gleichzeitig und gleich schnell anheben, zieht sich die Gruppe auseinander und verteilt sich über Tage auf ihre Endpositionen.

Dazu kommt die Ausrichtung der Solarflächen. SpaceX hat schon 2020 erklärt, dass die Satelliten während der Bahnanhebung in einer flachen „Open Book“-Lage fliegen, um wenig Luftwiderstand zu erzeugen – dabei reflektieren Solarpanel und Körper viel Sonnenlicht zum Boden. In einem Schreiben an die US-Regulierungsbehörde FCC von 2022 heißt es, dass die Satelliten in dieser Phase Energie maximieren und Luftwiderstand minimieren müssen und die Paneele deshalb nicht wegdrehen können. Erst auf der Betriebsbahn drehen die neueren Satelliten ihre Paneele so, dass sie vom Boden aus dunkler erscheinen. Dazu nutzt SpaceX nach eigenen Angaben eine spiegelnde Folie an der Unterseite und eine besonders reflexionsarme schwarze Farbe; Ziel für die zweite Generation sei, im Betrieb mit bloßem Auge unsichtbar zu sein.

Wie stark der Unterschied ist, haben Mallama und Kollegen gemessen: Unterhalb von etwa 357 Kilometern lag die mittlere Helligkeit der Mini-Satelliten bei 2,68 Magnituden, darüber bei 6,46. Rechnet man den Abstand heraus, entspricht das laut Studie einer Abdunklung von rund 93 Prozent. Die Autoren vermuten als Ursache die Höhe und die damit verbundene Lage der Satelliten, nicht die Zeit seit dem Start – das ist als Hypothese formuliert. Einzelne Satelliten in der frühen Phase können zudem kurz auf Magnitude 0 oder heller aufblitzen.

Belegt

  • Aussetzhöhe meist rund 300 km, Betrieb ab etwa 480 km Mallama et al. 2024
  • Frische Mini-Satelliten sind in den ersten Tagen besonders hell Mallama et al. 2024
  • Helligkeitssprung bei rund 357 km, etwa 93 % Abdunklung Mallama et al. 2024
  • Paneele während der Bahnanhebung nicht abdrehbar SpaceX an die FCC, 2022

Unklar oder nur grob belegt

  • Wie viele Tage genau eine Kette sichtbar bleibt „1 bis 3 Tage“ nur laut App-Anbieter Star Walk
  • Wie lange die gesamte Bahnanhebung dauert in der Studie nicht genannt
  • Wie hell die neuen V3-Satelliten sind keine Messwerte veröffentlicht

Einordnung: Wissenschaftlich belegt ist, dass die Mini-Satelliten „in ihren ersten Tagen“ besonders hell sind; ein Beobachter beschreibt in der Studie einen Übergang nach etwa zwei Tagen. Die oft zitierte Spanne von ein bis drei Tagen stammt von einem App-Anbieter. Als Faustregel taugt sie, als feste Zusage nicht. Je frischer der Start, desto besser.

Starlink-Standard-Antenne im Freien vor der Milchstraße
Unter dunklem Himmel siehst du die Milchstraße – einzelne Starlink-Satelliten auf der Betriebsbahn dagegen kaum noch. Sichtbar ist vor allem die Kette frischer Starts. Bild: Starlink

Wie hell sind Starlink-Satelliten? Die Messwerte

Frisch gestartete Starlinks erreichen im Mittel etwa Magnitude 2,7 und sind damit gut sichtbar; auf der Betriebsbahn liegen V2-Mini-Satelliten bei etwa Magnitude 7. Die Magnitude ist das Helligkeitsmaß der Astronomie, und sie läuft rückwärts: Je kleiner die Zahl, desto heller das Objekt. Ein Unterschied von fünf Magnituden entspricht dem Faktor 100. Magnitude 7 gilt laut der Internationalen Astronomischen Union (IAU) etwa als Grenze dessen, was das bloße Auge unter idealem, dunklem Himmel noch erkennt. Unter einem aufgehellten Stadthimmel liegt diese Grenze deutlich niedriger – dort siehst du Satelliten im Betrieb in der Regel gar nicht.

Helligkeit von Starlink-Satelliten nach Generation und Phase (Studienwerte, kleinere Zahl = heller)
Generation oder Phase Mittlere Helligkeit Bemerkung Quelle
V2 Mini während der Bahnanhebung (unter 357 km) 2,68 mag gut mit bloßem Auge sichtbar, Einzelne bis 0 mag oder heller Mallama et al. 2024
Erste Generation (vor VisorSat) 4,63 mag normiert auf 550 km, 830 Messungen Mallama 2020
V2 Mini Direct-to-Cell 4,62 mag etwa 4,9-mal heller als andere Minis Mallama et al. 2024
VisorSat mit Sonnenblende 5,92 mag normiert auf 550 km, Streuung etwa 5 bis 7 mag Sky & Telescope 2021
V2 Mini im Betrieb, abgedunkelt 7,06 mag an der Grenze der Freiäugigkeit, Faktor 12 dunkler als unabgedunkelt Mallama et al. 2023
V3 (dritte Generation) keine Daten 24 Satelliten in der Bahnanhebung laut McDowell, keine veröffentlichten Messungen –

Der wichtigste Wert für Beobachter steht in der ersten Zeile. Wie dunkel die zweite Generation im Betrieb wird, haben Mallama und Kollegen in einer eigenen Messreihe bestimmt (arXiv:2306.06657): Trotz größerer Fläche erscheinen die V2-Mini-Satelliten im abgedunkelten Modus dunkler als die erste Generation. Eine Ausnahme bilden die Direct-to-Cell-Satelliten, die Mobilfunk direkt zum Handy bringen sollen; sie sind laut einer weiteren Studie im Mittel rund 4,9-mal heller als andere Minis. Für die neuen V3-Satelliten, von denen McDowell am 26. Oktober 24 in der Bahnanhebung zählte, haben wir keine veröffentlichten Helligkeitsmessungen gefunden.

Wie extrem eine frische Kette leuchten kann, zeigt ein Fall, den die Studie zitiert: Airline-Piloten meldeten eine Reihe tief fliegender Starlinks als unidentifiziertes Luftphänomen; die Satelliten erreichten dabei Magnitude −4 bis −5, also etwa die Helligkeit der Venus.

Beste Uhrzeit und Jahreszeit für Starlink-Sichtungen

Starlink siehst du nur, wenn du selbst im Dunkeln stehst, die Satelliten über dir aber noch von der Sonne beleuchtet werden. Satelliten leuchten nicht selbst, sie reflektieren Sonnenlicht. Nach Sonnenuntergang wird es am Boden dunkel, während in einigen Hundert Kilometern Höhe noch Licht ankommt. Je tiefer die Sonne sinkt, desto höher steigt der Erdschatten, bis auch die Satelliten darin verschwinden. Das American Museum of Natural History nennt für die Raumstation ISS als beste Zeit etwa 45 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang beziehungsweise vor Sonnenaufgang; später enden Überflüge oft abrupt im Schatten. Für niedrig fliegende Starlinks gilt dasselbe Prinzip.

0 Min.SonnenuntergangNoch zu hell

Der Himmel ist zu hell, die Kette hebt sich kaum ab.

45–90 Min.nach SonnenuntergangBestes Fenster

Dunkler Himmel, Satelliten noch im Sonnenlicht. Gleiches gilt vor Sonnenaufgang.

2–3 Std.nach SonnenuntergangErdschatten

Ende Oktober verschwinden tief fliegende Satelliten zunehmend im Schatten.

Die Jahreszeit macht in Mitteleuropa einen großen Unterschied. Unsere eigene Rechnung für 51 Grad nördlicher Breite (etwa die Mitte Deutschlands) zeigt: Um die Sommersonnenwende steht die Sonne um Mitternacht nur rund 15,6 Grad unter dem Horizont. Der Erdschatten reicht im Zenit dann nur bis etwa 244 Kilometer Höhe – Satelliten zwischen 300 und 550 Kilometern bleiben die ganze Nacht beleuchtet. Ende Oktober steht die Sonne um Mitternacht dagegen rund 52 Grad tief; der Schatten reicht im Zenit Tausende Kilometer hoch. Sichtungen beschränken sich jetzt auf die Abend- und Morgenstunden. Der Astronom Jonathan McDowell beschreibt denselben Zusammenhang in einer Simulationsstudie von 2020: In höheren Breiten nimmt die Sichtbarkeit im Sommer zu.

Ein Überflug selbst dauert laut Star Walk ein bis drei Minuten. Die Satelliten bewegen sich laut Space.com und findstarlink.com mit fast 500 Kilometern pro Minute. Weil eine Erdumrundung rund 90 Minuten dauert, kann dieselbe Gruppe laut findstarlink.com innerhalb von zwei Stunden ein zweites Mal vorbeiziehen. Achte bei den Tools auf die Zeitzone: Deutschland ist seit dem 25. Oktober wieder auf Winterzeit – was sich dabei geändert hat, steht in unserem Beitrag Zeitumstellung erfolgt: Deutschland hat wieder Winterzeit. findstarlink.com rechnet die Sommer- und Winterzeit nach eigenen Angaben automatisch ein; bei Startzeiten in UTC musst du jetzt eine Stunde addieren.

Starlink-Antenne in der Wüste unter der Milchstraße im Panorama
Satelliten reflektieren nur Sonnenlicht. Deshalb ist das Zeitfenster in der Dämmerung entscheidend – mitten in der Nacht liegen die Bahnen Ende Oktober im Erdschatten. Bild: Starlink

Starlink-Starts im Oktober und November 2026

Alle Starlink-Starts im Oktober 2026 kamen laut Spaceflight Now aus Vandenberg in Kalifornien und gehören zur Gruppe 15 mit 70 Grad Bahnneigung. Das ist für Deutschland günstig: Bei dieser Neigung überstreichen die Bahnen den gesamten Breitenbereich von etwa 47 bis 55 Grad Nord. Jede dieser Missionen trägt 27 Satelliten. Das Launch Log von Spaceflight Now verzeichnet für Oktober keine Starlink-Starts aus Florida; den Grund haben wir nicht ermitteln können.

  1. 13.10.2026Starlink 15-25 gestartet00:28 Uhr UTC (02:28 Uhr MESZ) von Vandenberg, 27 Satelliten. Als Kette inzwischen nicht mehr zu erwarten.
  2. 23.10.2026Starlink 15-15 gestartet22:48 Uhr UTC (24.10., 00:48 Uhr MESZ) nach drei Abbrüchen, 27 „V2 Mini Optimized“. Bis zum 27. Oktober die jüngste Gruppe.
  3. 27.10.2026Starlink 15-16 gestartet27 Satelliten von Vandenberg, Booster B1082 auf seinem 26. Flug gelandet. Laut Space.com um 07:25 Uhr UTC (08:25 Uhr MEZ); andere Quellen nennen abweichende Zeiten.
  4. 30.10.2026Starlink 15-18 geplantZiel 04:02 Uhr UTC (05:02 Uhr MEZ), Fenster bis 08:02 Uhr UTC, Vandenberg, 27 Satelliten.
  5. 05.11.2026Starlink 15-21 geplantZiel 05:14 Uhr UTC (06:14 Uhr MEZ) von Vandenberg, Satellitenzahl noch nicht genannt.
Starlink-Starts Oktober/November 2026 (Stand 27.10.2026, 14 Uhr; Zeiten in UTC und deutscher Zeit)
Mission Datum und Zeit (UTC) Deutsche Zeit Satelliten Status
Starlink 15-25 13.10., 00:28 13.10., 02:28 MESZ 27 erfolgt
Starlink 15-15 23.10., 22:48 24.10., 00:48 MESZ 27 erfolgt nach drei Abbrüchen
Starlink 15-16 27.10., 07:25 (laut Space.com) 27.10., 08:25 MEZ 27 erfolgt
Starlink 15-18 30.10., 04:02 (Ziel) 30.10., 05:02 MEZ 27 geplant
Starlink 15-21 05.11., 05:14 (Ziel) 05.11., 06:14 MEZ k. A. geplant

Zu Starlink 15-16 berichtet Spaceflight Now Details zum Ablauf: Booster B1082 auf seinem 26. Flug, Landung auf dem Drohnenschiff „Of Course I Still Love You“, Aussetzen der Satelliten etwa eine Stunde nach dem Start. Bei der Uhrzeit widersprechen sich die Angaben jedoch – auf derselben Website stehen 05:46 und 08:25 Uhr UTC, die Datenbank Launch Library 2 nennt 07:25 Uhr UTC, rocketlaunch.org 04:45 Uhr UTC. Inzwischen ist der Start bestätigt: Laut Space.com hob die Falcon 9 um 07:25 Uhr UTC (08:25 Uhr MEZ) ab, die Erststufe landete, und die 27 Satelliten wurden ausgesetzt. KeepTrack nennt 08:25 Uhr UTC – die genaue Minute ist für die Beobachtung aber unerheblich, entscheidend sind die Überflugzeiten in Heavens-Above.

Einordnung: Ein Start am frühen Morgen deutscher Zeit aus Kalifornien bedeutet nicht, dass du die Kette am selben Abend über Deutschland siehst. Ob und wann die Gruppe in deiner Dämmerung vorbeizieht, zeigen erst die Tools, sobald die Bahndaten veröffentlicht sind – Heavens-Above nimmt neue Gruppen nach dem Start in seine Liste auf. Startzeiten verschieben sich zudem häufig, wie die drei Abbrüche bei 15-15 zeigen.

Start einer SpaceX-Falcon-9-Rakete, aufgenommen von der NASA
Jede Starlink-Gruppe startet auf einer Falcon 9. Die Gruppe-15-Missionen hoben im Oktober 2026 ausschließlich von Vandenberg in Kalifornien ab. Bild: NASA

Starlink-Tracker: Apps und Webseiten im Vergleich

Für die meisten Beobachter reichen zwei kostenlose Angebote: findstarlink.com für den schnellen Blick, Heavens-Above für Details. Beide sind werbefrei beziehungsweise spendenfinanziert und zeigen Überflüge für deinen Standort. Wer den ganzen Himmel simulieren will, greift zum freien Planetariumsprogramm Stellarium. Für Technik-Interessierte gibt es Bahndaten zum Selbstrechnen bei CelesTrak. Die folgenden Angaben stammen von den Anbietern selbst und aus den App-Stores, abgerufen am 27. Oktober 2026; die Apps hatten wir nicht im Test.

Werkzeuge für Starlink-Überflüge (Anbieterangaben, Stand 27.10.2026)
Werkzeug Was es zeigt Kosten Einordnung
Heavens-Above (Web, Android-App) Überflüge je Startgruppe mit Datum, Helligkeit, Beginn, Höchstpunkt und Ende samt Höhe und Himmelsrichtung; 3D-Bahnansicht, ISS, Himmelskarten kostenlos, Login optional Erste Wahl für Details; Helligkeit nur als grober Richtwert
findstarlink.com Abend- und Morgenfenster für 1 oder 3 Tage, Einstufung gut/mittel/schlecht, Richtung, Dauer, Live-Karte; lokale Zeit kostenlos, werbefrei, Spenden Am einfachsten; verfolgt nur den ersten Satelliten der Kette, Orte ab 15.000 Einwohnern
Find Starlink Satellites (iOS, Android) App zu findstarlink mit Erinnerung 30 Minuten vorher, Live-Karte, offline kostenlos, optionale Trinkgelder 2,99 bis 17,99 € Android: über 1 Mio. Downloads; letzte Updates 2023 (Android) und 2024 (iOS)
Stellarium (Desktop, Web) Freies Planetarium, Version 26.3, mit Plugin für künstliche Satelliten kostenlos, Open Source Für alle, die den ganzen Himmel simulieren wollen
Stellarium Mobile Sternkarte, verfolgt künstliche Satelliten inklusive ISS; Starlink nicht ausdrücklich genannt gratis, Plus 1,99 € bzw. 19,99 € Gute Himmels-App, Starlink-Zugfunktion nicht belegt
N2YO Liste der gerade über 20 Grad sichtbaren Starlinks, Live-Tracking, Überflug-Vorhersagen, Alarm per E-Mail mit Login keine Preise genannt, Spenden Eher für Fortgeschrittene
CelesTrak Bahndaten aller Starlinks in mehreren Formaten, Liste der Starts der letzten 30 Tage kostenlos, Spenden Datenquelle zum Selbstrechnen, keine fertige Vorhersage
Abo-Tracker im App Store (Beispiel) Starlink-Züge und ISS mit Alarm und Wetter Abo 9,99 €/Monat oder 34,99 €/Jahr Teuer, im deutschen Store nur zwei Bewertungen; die Gratis-Tools leisten dasselbe

Der letzte Eintrag steht stellvertretend für eine ganze Gattung: Im App Store finden sich Starlink-Tracker mit monatlichen Abos. Ein Beispiel, das wir uns angesehen haben, verlangt im deutschen Store 9,99 € im Monat, 22,99 € für sechs Monate oder 34,99 € im Jahr und hatte zum Abrufzeitpunkt zwei Bewertungen mit drei von fünf Sternen. Unsere Einschätzung: Für ein paar Sichtungen im Jahr ist ein solches Abo nicht nötig; die Bahnen berechnen kostenlose Dienste aus denselben öffentlichen Daten. Prüfe vor dem Download einer Tracker-App immer den Abschnitt zu In-App-Käufen.

Einsteigerfindstarlink.com

Ort eingeben, gute Fenster ablesen, fertig. Die App erinnert auf Wunsch 30 Minuten vorher.

Zur Anleitung

Details und FotosHeavens-Above

Himmelsrichtung, Höhe und Uhrzeit sekundengenau – ideal, um die Kamera vorab auszurichten.

Zu den Fototipps

Abo-AppsErst prüfen

Monatliche Abos für Überflugzeiten bieten kaum Mehrwert gegenüber den kostenlosen Diensten.

Zu den FAQ

Wer tiefer einsteigen will: N2YO zeigt in einer eigenen Kategorie, welche Starlinks gerade über 20 Grad Höhe stehen. Die Rohdaten aller Satelliten veröffentlicht CelesTrak; damit arbeiten viele Apps im Hintergrund. Für die Raumstation allein bietet die NASA den Benachrichtigungsdienst „Spot the Station“ an, der Starlink aber nicht abdeckt.

Was sehe ich da? Starlink, ISS, Flugzeug oder Sternschnuppe

Eine Starlink-Kette erkennst du an vielen gleichmäßig aufgereihten Lichtpunkten, die ruhig und lautlos in einer Linie ziehen. Satelliten haben keine Positionslichter, sie blinken nicht. Flugzeuge dagegen müssen nachts laut EU-Luftverkehrsregeln Zusammenstoß-Warnlichter führen, die auf das Luftfahrzeug aufmerksam machen. Wähle aus, was du beobachtet hast:

Was hast du am Himmel gesehen?

Sehr wahrscheinlich eine frische Starlink-Kette

  • Merkmale: Viele Punkte auf einer Linie, gleiche Richtung, ruhiges Licht, kein Geräusch.
  • Dauer: Meist innerhalb von ein bis drei Minuten über den sichtbaren Himmel.
  • Prüfen: In Heavens-Above den jüngsten Start auswählen und Uhrzeit und Richtung vergleichen.

Wahrscheinlich die Raumstation ISS

  • Merkmale: Ein einzelner, sehr heller, ruhiger Punkt – heller als jeder Stern.
  • Dauer: Hohe Überflüge dauern laut AMNH vier bis fünf Minuten.
  • Prüfen: Heavens-Above oder NASA „Spot the Station“ zeigen die Überflüge.

Ein Flugzeug

  • Merkmale: Blinkende Warnlichter, dazu Positionslichter, die den Flugweg anzeigen.
  • Hinweis: Oft hörbar, oft mit erkennbarer Kursänderung.
  • Rechtsgrundlage: Beleuchtungspflicht nach Verordnung (EU) Nr. 923/2012, SERA.3215.

Eine Sternschnuppe

  • Merkmale: Ein Lichtstrich, der nur Sekundenbruchteile leuchtet.
  • Hintergrund: Laut DLR verglühen dabei meist höchstens millimetergroße Teilchen in 80 bis 120 km Höhe.
  • Unterschied: Satelliten ziehen gleichmäßig über Minuten, Meteore blitzen kurz auf.

Ein Wiedereintritt

  • Merkmale: Langer, farbiger, zerfallender Feuerschweif, der bis zu knapp zwei Minuten sichtbar sein kann.
  • Beispiele: Starlink-Satellit über der Schweiz am 27.08.2024, Falcon-9-Stufe über Deutschland am 19.02.2025.
  • Hinweis: Solche Ereignisse lösen regelmäßig Anrufe bei der Polizei aus.

Ein einzelner Satellit

  • Merkmale: Ein schwacher, ruhiger Punkt, der gleichmäßig wandert.
  • Starlink im Betrieb: Etwa Magnitude 7 – meist nur unter sehr dunklem Himmel, wenn überhaupt.
  • Alternativen: Viele andere Satelliten sehen genauso aus; N2YO listet, was gerade über dir steht.
Lichter am Nachthimmel unterscheiden
Objekt Aussehen Dauer Quelle
Starlink-Kette (frisch) viele Punkte in einer Linie, ruhig, lautlos meist ein bis drei Minuten GIGA, Star Walk, Mallama et al.
Starlink einzeln (Betrieb) sehr schwacher Punkt, etwa 7 mag wenige Minuten Mallama et al. 2023
ISS ein sehr heller Punkt, laut ESA nach Mond und Venus das hellste Objekt am Nachthimmel hohe Überflüge vier bis fünf Minuten ESA, AMNH, NASA
Flugzeug blinkende Warnlichter und Positionslichter lange sichtbar, oft hörbar VO (EU) 923/2012
Sternschnuppe kurzer Lichtstrich Sekundenbruchteile DLR
Wiedereintritt farbiger, zerfallender Feuerschweif bis knapp zwei Minuten ZDFheute, BBK

Bei der Helligkeit der ISS weichen die Quellen voneinander ab: Das ESA-Porträt von 2006 nennt bis etwa Magnitude −2, das AMNH bis etwa −4,5 – der Unterschied erklärt sich durch ungünstige und günstige Überflüge. Die Station umrundet die Erde laut NASA rund 16-mal am Tag. Wer abends öfter in den Himmel schaut, kennt vielleicht auch Polarlichter; wann diese über Deutschland möglich sind, erklärt unser Beitrag Polarlichter über Deutschland beim Sonnensturm.

Starlink beobachten: Schritt für Schritt

Mit fünf Minuten Vorbereitung erhöhst du die Chance auf eine Sichtung deutlich. Ein Fernglas brauchst du nicht – die Kette ist zu schnell und zu weit verteilt, das bloße Auge ist das beste Instrument.

1
Überflug abrufen

In Heavens-Above oder findstarlink.com deinen Ort eingeben und einen Überflug mit großer Höhe und kleiner Magnitude wählen. Am Tag selbst noch einmal aktualisieren.

2
Startrichtung merken

Die Tools nennen, in welcher Himmelsrichtung und wie hoch die Kette erscheint. Mit der Kompass-App des Smartphones vorab nachsehen.

3
Dunklen Ort suchen

Weg von Straßenlaternen, freie Sicht in die angegebene Richtung. Bäume und Häuser verdecken tiefe Überflüge.

4
Augen anpassen lassen

Einige Minuten vorher draußen sein und nicht auf das helle Display schauen. Dunkel angepasste Augen sehen deutlich schwächere Punkte.

5
Fünf Minuten früher beobachten

Laut findstarlink.com können die Zeiten um etwa zehn Minuten abweichen. Lieber zu früh als zu spät.

6
Zweite Chance nutzen

Verpasst? Rund 90 Minuten später kann dieselbe Gruppe erneut vorbeiziehen – sofern sie dann noch im Sonnenlicht ist.

Starlink Mini beim Wandern in den Bergen auf einem Felsen aufgestellt
Freie Sicht ist alles – für die Antenne wie für den Beobachter: Für tiefe Überflüge brauchst du einen Horizont ohne Häuser und Bäume in der angegebenen Richtung. Bild: Starlink

Starlink fotografieren: Einstellungen für Kamera und Smartphone

Für ein Foto der Kette brauchst du vor allem ein Stativ, eine Belichtungszeit von 10 bis 20 Sekunden und einen Weitwinkel. Weil die Satelliten in einer Minute fast 500 Kilometer zurücklegen, werden sie bei Langzeitbelichtung zu Strichen; die Kette erscheint als Bündel paralleler Spuren. Die Kamerawerte in der Tabelle folgen der Anleitung von Space.com zum Fotografieren von Starlink-Satelliten, die Smartphone-Angaben den Hinweisen von Google und dem Technikportal schieb.de. Eigene Fototests mit Starlink-Ketten haben wir nicht gemacht.

Startwerte für Starlink-Fotos (Quellen in der letzten Spalte)
Einstellung System- oder Spiegelreflexkamera Smartphone Quelle
Objektiv Weitwinkel, z. B. 14 mm oder 28–70 mm am kurzen Ende Hauptkamera, nicht zoomen Space.com; Smartphone: eigene Einordnung
Blende so offen wie möglich, z. B. f/2.8 fest vorgegeben Space.com
ISO Start bei 640 bis 1.000, Histogramm prüfen automatisch im Nachtmodus Space.com
Belichtungszeit 10–20 s für Spuren, laut Kurzanleitung auch 20–30 s; 1/2 s oder kürzer für Punkte iPhone-Nachtmodus manuell bis 30 s bei neueren Pro-Modellen, sonst bis 10 s Space.com; schieb.de
Fokus manuell im Live-View auf einen hellen Stern auf einen hellen Stern tippen Space.com; Google
Auslösen Fernauslöser, Intervallometer oder Selbstauslöser Selbstauslöser 3–10 s oder Fernbedienung Space.com; Google
Format RAW höchste verfügbare Qualität Space.com
Stativ Pflicht, bei Wind beschweren Pflicht ab etwa 2 s Belichtung Space.com; schieb.de

iPhone: Im Nachtmodus wählt das iPhone die Belichtungszeit meist automatisch zwischen einer und drei Sekunden. Über das gelbe Mond-Symbol lässt sie sich laut schieb.de manuell verlängern – bei neueren Pro-Modellen auf bis zu 30 Sekunden, bei älteren auf bis zu zehn. Ab etwa zwei Sekunden ist ein Stativ unverzichtbar. Apples eigene Supportseite konnten wir dazu nicht auswerten. Google Pixel: Der Astromodus kombiniert laut Google mehrere Langzeitbelichtungen und braucht oft etwa vier Minuten pro Aufnahme. Einordnung: Für eine Passage von ein bis drei Minuten ist das zu lang und bei bewegten Objekten schwer vorhersehbar. Besser ist der normale Nachtmodus mit langer Belichtung oder eine Langzeitbelichtungs-App. Unter iOS bietet etwa NightCap für einmalig 2,99 € Modi für Lichtspuren und einen eigenen ISS-Modus.

Die ganze Kette in einem Bild: Nimm die Passage als Serie auf, etwa mit Intervallometer alle 15 Sekunden, und kombiniere die Bilder danach im Modus „Lighten“ (Aufhellen). Das kostenlose Programm StarStaX für macOS und Windows beherrscht diesen Modus; Sequator eignet sich laut BBC Sky at Night ebenfalls für Strichspuren, entfernt Satelliten- und Flugzeugspuren aber nicht automatisch. Einen dunklen Standort findest du auf der Karte lightpollutionmap.info; je höher dort der SQM-Wert, desto dunkler der Himmel. Wie du bei Mondlicht scharfe Nachtbilder machst, zeigt unser Beitrag Vollmond am 26. Oktober 2026 fotografieren – für Starlink-Fotos ist ein heller Mond allerdings eher hinderlich.

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Checkliste für den Starlink-Abend

Bevor du rausgehst: diese Punkte abhaken

0 von 9 erledigt

Lichterkette am Himmel: Warum Starlink so oft als UFO gemeldet wird

Starlink ist laut der UFO-Meldestelle CENAP inzwischen die häufigste Ursache für vermeintliche UFO-Sichtungen im deutschsprachigen Raum. Laut einem Bericht von ingenieur.de gingen bei CENAP 2024 rekordverdächtige 1.084 Meldungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein, üblich seien 600 bis 800 pro Jahr. Am häufigsten habe eine Starlink-Kette dahintergesteckt. Schon im März 2020 hatte eine Kette von 30 bis 50 Lichtpunkten nach einem Start deutschlandweit für Meldungen gesorgt, wie t-online damals unter Berufung auf CENAP berichtete.

Mit Anrufen bei der Polizei belegt sind dagegen vor allem Wiedereintritte. Am Abend des 27. August 2024 zog ein Feuerball über Südwestdeutschland und die Schweiz; Polizeipräsidien in Ravensburg, Konstanz und Stuttgart erhielten Anrufe. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ordnete die Erscheinung laut Bericht als Wiedereintritt eines Starlink-Satelliten ein, gestützt auf das Weltraumlagezentrum der Bundeswehr. Am frühen Morgen des 19. Februar 2025 waren Leuchtspuren von Hessen bis zur Nordsee zu sehen; laut ZDFheute verglühte eine Falcon-9-Stufe unkontrolliert. Eine Polizeimeldung, die ausdrücklich eine Starlink-Kette als Ursache nennt, haben wir nicht gefunden.

Kein Grund zur Sorge

Eine Starlink-Kette ist harmlos und ein normaler Teil des Betriebs. Ein Notruf ist dafür nicht nötig.

Wiedereintritt: nicht anfassen

Findest du nach einem Feuerschweif ein verdächtiges Trümmerteil, fass es nicht an und informiere die Polizei.

Videos mit Datum sichern

Wer filmt, notiert Uhrzeit, Ort und Richtung. So lässt sich eine Sichtung später mit den Bahndaten abgleichen.

Wie viele Starlink-Satelliten gibt es? Stand Oktober 2026

Am 26. Oktober 2026 waren laut dem Astronomen Jonathan McDowell 11.166 Starlink-Satelliten im Orbit, 11.151 davon funktionsfähig. McDowell führt eine der meistzitierten unabhängigen Statistiken; seine Starlink-Statistik auf planet4589.org zählt insgesamt 13.042 gestartete Satelliten. 1.876 sind wieder in die Atmosphäre eingetreten oder abgestürzt. Auf ihrer Betriebsbahn befanden sich 10.022 Satelliten, 85 waren noch in der Bahnanhebung – 61 der zweiten und 24 der dritten Generation.

Starlink-Satelliten nach Status (26.10.2026)

Laut Jonathan McDowell, planet4589.org; Balken relativ zur Gesamtzahl der gestarteten Satelliten.

Gestartet gesamt 13.042
Im Orbit 11.166
Funktionsfähig 11.151
Auf der Betriebsbahn 10.022
Wiedereingetreten 1.876
In der Bahnanhebung 85

Quelle: Jonathan McDowell, Starlink Statistics, Stand 26.10.2026. Die Wikipedia-Liste nennt abweichende Zahlen (Stand 02.09.2026) und ist in sich nicht konsistent.

Für Beobachter ist vor allem die letzte Zahl interessant: Nur die wenigen Satelliten in der Bahnanhebung sind die hellen Kandidaten am Himmel. Die Studie von Mallama und Kollegen zählte zu einem beliebigen Zeitpunkt meist zwischen null und 23 unabgedunkelte Satelliten in dieser Phase. Insgesamt kreisen laut der Europäischen Südsternwarte (ESO) mehr als 14.000 aktive Satelliten aller Betreiber um die Erde, inklusive ausgedienter Satelliten und Trümmer sind es rund 32.000 Objekte. Wie SpaceX andere Satelliten und Weltraummüll mit den eigenen Satelliten beobachtet, erklärt unser Beitrag Starlink Stargaze: Wie SpaceX Weltraummüll beobachtet. Den Unterschied zwischen dem zivilen Netz und dem militärischen Ableger erläutert unser Ratgeber Starshield vs. Starlink.

Grafik des Starlink-Satellitennetzes über der Erde
Mehr als 11.000 Starlink-Satelliten umkreisen die Erde. Die meisten sind auf ihrer Betriebsbahn mit bloßem Auge kaum zu sehen. Bild: Starlink

Kritik aus der Astronomie: Was die Satellitenketten für die Forschung bedeuten

Für Hobbybeobachter ist die Kette ein Spektakel, für die Astronomie ein wachsendes Problem. Satellitenspuren ziehen sich durch Langzeitaufnahmen großer Teleskope, vor allem in der Dämmerung und bei Weitfeld-Durchmusterungen. Um die Folgen zu begrenzen, hat die Internationale Astronomische Union am 1. April 2022 ein eigenes Zentrum gegründet, das IAU Centre for the Protection of the Dark and Quiet Sky, getragen von NSF NOIRLab und dem SKA Observatory. Es empfiehlt, dass Satelliten schwächer als Magnitude 7 erscheinen, dass Betreiber die Bahnanhebung und den Abstieg so schnell wie möglich abwickeln und ihre Bahndaten mindestens alle acht Stunden aktualisieren.

Wie groß das Problem werden kann, zeigt eine Mitteilung der Europäischen Südsternwarte vom 1. Juli 2026 (eso2607). Die ESO fordert darin eine Obergrenze von höchstens etwa 100.000 Satelliten, die alle schwächer als Magnitude 7 sein sollen. Weltweit seien inzwischen mehr als 1,7 Millionen Satelliten beantragt, SpaceX allein plant laut ESO eine Million Satelliten für Rechenzentren im All. In einem Szenario mit einer Million Satelliten würden bis zu 28 Prozent einer Aufnahme des Very Large Telescope zwei Stunden nach Einbruch der Nacht durch Spuren unbrauchbar. Mike Peel, Co-Leiter des SatHub im IAU-Zentrum, schätzte im April 2026, dass bereits heute etwa zehn Prozent der Dämmerungsaufnahmen mit schmalem Bildfeld und rund die Hälfte der Weitfeld-Aufnahmen von Satelliten betroffen sind.

Was SpaceX unternommen hat

Dunkle Testbeschichtung (DarkSat, 2020), Sonnenblende (VisorSat), später reflektierende Folie und schwarze Farbe sowie das Wegdrehen der Paneele im Betrieb.

Was das gebracht hat

V2-Mini-Satelliten erscheinen im Betrieb trotz größerer Fläche dunkler als die erste Generation und erreichen laut Messungen etwa Magnitude 7.

Was offen bleibt

In der Bahnanhebung sind die Satelliten hell. Direct-to-Cell-Satelliten sind deutlich heller, für V3 fehlen Messwerte, und die Zahl der Satelliten wächst weiter.

Einordnung: Die Abdunklung wirkt, das zeigen die Messreihen. Für Großteleskope sind die Satelliten in der Bahnanhebung laut Mallama und Kollegen sogar weniger störend, weil es wenige sind, sie schnell ziehen, öfter im Schatten liegen und unscharf abgebildet werden. Das eigentliche Problem ist die schiere Zahl. Gegen eine Million Satelliten hilft auch die beste Beschichtung nur begrenzt – deshalb die Forderung nach einer Obergrenze.

Von der Lichterkette zum Internet: Was Starlink am Boden leistet

Die Satelliten, die du als Kette siehst, sind Teil des größten Satelliteninternet-Netzes der Welt – und in Deutschland für Privatkunden ab 35 € im Monat buchbar. Eine Antenne auf Dach, Balkon oder im Garten verbindet sich mit den Satelliten in rund 500 Kilometern Höhe. Interessant ist das vor allem dort, wo DSL lahm ist oder Glasfaser noch fehlt, sowie für Camping und Wohnmobil. Ob Starlink an deiner Adresse verfügbar ist, zeigt die Verfügbarkeitskarte von Starlink. Wie sich der Dienst im Alltag schlägt, beschreibt unser Praxistest mit der Mini X, den du im Block weiter unten findest.

Neukunden in Deutschland erhalten über einen Empfehlungslink derzeit 90 € laut Starlink – der Empfehlungscode wirkt wie ein Gutscheincode und wird über den Link automatisch angewendet. Ausgezahlt wird die Prämie, sobald das Abo zwei Monate läuft, frühestens 60 Tage nach der Aktivierung, wahlweise als Bargeld oder als Guthaben auf der nächsten Rechnung. Ein Geschenk ohne Bedingungen ist sie nicht: Sie gilt nur für Neukunden mit Privathaushalt- oder Reise-Tarif, die direkt auf starlink.com bestellen; Business- und Priority-Tarife sowie Kits von Händlern sind ausgeschlossen. Den früheren Gratismonat für Geworbene hat Starlink durch diese Prämie ersetzt. Kostenlos testen lässt sich Starlink nicht – innerhalb von 30 Tagen bekommst du bei einer Rückgabe aber den vollen Hardwarepreis zurück.

Starlink Mini X im Garten aufgestellt, Übersicht des Aufstellorts
Die Starlink Mini X aus unserem Praxistest im Garten: Die Antenne braucht wie der Beobachter vor allem eines – freie Sicht zum Himmel. Bild: drohnen.de (eigener Test)

Wer mit der kleinen Starlink Mini zum Sternegucken oder Campen rausfährt, braucht Strom ohne Steckdose. Eine Option ist ein Akku-Pack, der speziell für die Mini angeboten wird:

E100 Akku-Pack für Starlink Mini – 99 Wh
E100 Akku-Pack für Starlink Mini – 99 Wh
  • Für die Starlink Mini: Akku-Pack mit 99 Wh, laut Angebot auf die Mini zugeschnitten
  • Flugreise: 99 Wh liegen knapp unter der bei vielen Airlines üblichen 100-Wh-Grenze – vorher bei der Fluggesellschaft prüfen
  • Laufzeit: hängt vom tatsächlichen Verbrauch der Mini ab; Herstellerangaben zur Laufzeit vor dem Kauf prüfen
  • 27.10.2026: 209,99 € bei Amazon (Verkäufer: Ennzia Direct)

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Weiterlesen: alle Starlink-Ratgeber auf Drohnen.de

Vom Blick in den Himmel zur eigenen Antenne: Hier findest du alle Starlink-Ratgeber von Drohnen.de nach Thema sortiert.

Grundlagen und Technik

Starlink im Test

Eigener Praxistest mit der Mini X: Einrichtung, Speedtests und Alltag.

Starlink vs. Glasfaser und DSL

Tempo, Latenz und Kosten im direkten Vergleich.

Internet über Satellit

Alle Anbieter, GEO oder LEO, Kostenrechner und Technik-Finder.

Starlink V3

Was die neuen Satelliten bei Tempo und Kapazität verändern sollen.

Amazon Leo vs. Starlink

Start in Deutschland, Preis und Tempo des Konkurrenten.

Starlink-Störung prüfen

Ausfälle erkennen und Probleme selbst beheben.

Kosten, Prämie und Verbraucherrecht

Starlink-Preise

Tarife, Gebühren, Rabatte und die aktuelle Prämie.

Starlink-Prämie: 90 €

So bekommst du das Geld als Neukunde.

Starlink-Unterlassungserklärung

Was Kunden jetzt zurückfordern können.

Hardware und Montage

Starlink-Hardware im Vergleich

V5, Mini und Standard mit Maßen und Verbrauch.

Starlink richtig ausrichten

Himmelsrichtung, Hindernisse und die Drehhilfe der App.

Starlink montieren

Dach, Wand, Mast oder Balkon – mit Kabel-Planer.

Starlink-Halterungen

Original oder Amazon: Halterungen für Mini und Standard.

Starlink Mini 2 mit Akku

Was bekannt ist – und ob sich Warten lohnt.

Starlink im Winter

Schneeschmelze, Stromverbrauch und Sturm.

Besondere Einsatzorte

Starlink im Wohnmobil

Reise-Tarife, Strom und Hotspot im Camper.

Starlink im Kleingarten

Recht, Strom ohne Anschluss, Tarife und Winterpause.

Starlink im Lkw

Internet für Fernfahrer: Tarife, 24 V und Länder.

Starlink im Flugzeug

Wo Bord-WLAN gratis ist – Lufthansa, SWISS und Co.

Starlink im Ausland

Wann Reiseregistrierung und Ausweis nötig sind.

Verfügbarkeit, Länder und Mobilfunk

Starlink-Verfügbarkeit weltweit

Weltkarte mit Länder-Check und Prämien.

Starlink in Österreich

Erfahrungen, Kosten in Euro und Cube-Vergleich.

Starlink in der Schweiz

Preise in Franken, Grundversorgung, Alp und Berghütte.

Starlink fürs Handy

Satellitenmobilfunk mit der Telekom ab 2028.

Starlink Mobile

Warum der 29. Oktober für Satellitenmobilfunk wichtig wird.

Starlink in der Ukraine

Musk, Kiew und der Streit um das Tempolimit.

Häufige Fragen zu Starlink am Himmel

Kann man Starlink heute in Deutschland sehen?

Das hängt vom letzten Start und von deinem Standort ab. Prüfe bei Heavens-Above oder findstarlink.com, ob die jüngste Gruppe in der Abend- oder Morgendämmerung über deinen Ort zieht. Jüngste Gruppe ist Starlink 15-16, gestartet am 27. Oktober 2026; davor war es 15-15 vom 23. Oktober.

Warum sieht man die Starlink-Lichterkette nur kurz nach dem Start?

Weil die Satelliten nach dem Aussetzen in rund 300 Kilometern Höhe dicht hintereinander fliegen und ihre Solarflächen noch nicht abgedunkelt ausrichten. Beim Aufstieg auf die Betriebsbahn verteilen sie sich und werden laut Messungen deutlich dunkler.

Wie lange ist eine Starlink-Kette sichtbar?

Ein einzelner Überflug dauert ein bis drei Minuten. Als Kette ist eine Gruppe in der Regel nur wenige Tage nach dem Start zu sehen. Die oft genannten ein bis drei Tage stammen von einem App-Anbieter und sind nicht wissenschaftlich belegt.

Um welche Uhrzeit sind Starlink-Satelliten zu sehen?

In der Dämmerung, etwa 45 bis 90 Minuten nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang. Ende Oktober verschwinden sie später am Abend im Erdschatten. Im Hochsommer sind sie in Mitteleuropa auch mitten in der Nacht sichtbar.

Wie hell sind Starlink-Satelliten?

Frisch gestartete V2-Mini-Satelliten erreichen laut Studie im Mittel etwa Magnitude 2,7 und sind gut sichtbar, Einzelne blitzen bis Magnitude 0 oder heller auf. Im Betrieb liegen sie bei etwa Magnitude 7 und damit an der Grenze des bloßen Auges.

Welche App zeigt Starlink-Überflüge kostenlos?

findstarlink.com mit der zugehörigen App, Heavens-Above im Web und als Android-App, Stellarium sowie N2YO sind kostenlos nutzbar. Abo-Apps mit Monatsgebühr bieten für gelegentliche Sichtungen kaum Mehrwert.

Wie unterscheide ich Starlink von der ISS oder einem Flugzeug?

Starlink erscheint als Reihe gleichmäßiger, ruhiger Punkte. Die ISS ist ein einzelner, sehr heller Punkt. Flugzeuge haben blinkende Warnlichter, Sternschnuppen leuchten nur Sekundenbruchteile.

Warum blinken Starlink-Satelliten nicht?

Sie haben keine eigenen Lichter, sondern reflektieren nur Sonnenlicht. Durch die wechselnde Lage zur Sonne können einzelne Satelliten kurz aufleuchten, ein regelmäßiges Blinken wie bei Flugzeugen gibt es aber nicht.

Wie viele Starlink-Satelliten gibt es?

Laut Jonathan McDowell waren am 26. Oktober 2026 genau 11.166 Starlink-Satelliten im Orbit, 11.151 davon funktionsfähig. Insgesamt hat SpaceX 13.042 gestartet.

Kann man Starlink mit dem Handy fotografieren?

Ja, mit Stativ und Nachtmodus. Beim iPhone lässt sich die Belichtung bei neueren Pro-Modellen auf bis zu 30 Sekunden verlängern. Den Astromodus des Pixel mit etwa vier Minuten pro Aufnahme halten wir für eine kurze Passage für ungeeignet.

Welche Kameraeinstellungen eignen sich für Starlink-Fotos?

Als Startwerte nennt Space.com Weitwinkel, Blende f/2.8, ISO 640 bis 1.000, 10 bis 20 Sekunden Belichtung, RAW, manuellen Fokus auf einen hellen Stern und Fernauslöser auf einem stabilen Stativ.

Ist eine Lichterkette am Himmel ein UFO?

In aller Regel nicht. Laut der Meldestelle CENAP ist eine Starlink-Kette die häufigste Ursache für UFO-Meldungen im deutschsprachigen Raum. Ein farbiger, zerfallender Feuerschweif ist dagegen meist ein Wiedereintritt.

Schadet Starlink der Astronomie?

Ja, vor allem Weitfeld-Aufnahmen in der Dämmerung. Die IAU empfiehlt, dass Satelliten schwächer als Magnitude 7 erscheinen, die ESO fordert eine Obergrenze von etwa 100.000 Satelliten. SpaceX hat seine Satelliten nachweislich abgedunkelt, die Zahl wächst aber weiter.

Kann man Starlink-Internet kostenlos testen?

Nicht ganz. Innerhalb von 30 Tagen bekommst du bei einer Rückgabe den vollen Hardwarepreis zurück, die Monatsgebühr der Testphase zahlst du aber. Den früheren Gratismonat hat Starlink durch eine Prämie für Neukunden ersetzt, in Deutschland derzeit 90 Euro laut Starlink.

Fazit: Frischer Start, klare Dämmerung, richtiges Tool

Die Starlink-Kette ist kein Dauerphänomen, sondern ein kurzes Fenster in den ersten Tagen nach einem Start. Wer sie sehen will, braucht drei Dinge: eine frisch gestartete Gruppe, einen klaren Himmel in der Abend- oder Morgendämmerung und eine Überflugzeit, die für den eigenen Ort berechnet ist. Heavens-Above und findstarlink.com liefern diese Zeit kostenlos; teure Abo-Apps sind dafür nicht nötig. Ende Oktober ist das Zeitfenster kürzer als im Sommer – mitten in der Nacht liegen die Bahnen im Erdschatten.

Fürs Foto genügen Stativ, Weitwinkel und 10 bis 20 Sekunden Belichtung, beim Smartphone der Nachtmodus mit Selbstauslöser. Und wer sich nach dem Anblick fragt, was die Satelliten eigentlich leisten: Am Boden liefern sie Internet für Haushalte, Gärten und Wohnmobile – mit derzeit 90 € Prämie für Neukunden laut Starlink.

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TransparenzQuellen und Datenbasis45 Einträge

Helligkeitswerte und Aussetzhöhen stammen aus wissenschaftlichen Studien und Preprints (arXiv), die Satellitenzahlen aus der unabhängigen Statistik von Jonathan McDowell, Stand 26. Oktober 2026. Startdaten stützen sich auf Fachmedien und Startdatenbanken; widersprüchliche Angaben sind im Text benannt. Angaben zu Apps und Webseiten sind Anbieterangaben aus Webseiten und App-Stores, abgerufen am 27. Oktober 2026. Die Rechnung zur Sichtbarkeit nach Jahreszeit ist eine eigene Ableitung. Amazon-Preise sind eine Momentaufnahme vom 27. Oktober 2026. Bereits im Text verlinkte Quellen und drohnen.de-Beiträge führen wir hier nicht erneut als Link auf.

  • Jonathan McDowell, Starlink Statistics (planet4589.org), Stand 26.10.2026 – im Text verlinkt (Forschung)
  • McDowell 2020: Simulating the Visibility of Megaconstellations – Sichtbarkeit nach Breite und Jahreszeit (Forschung)
  • Mallama et al. 2024, arXiv:2405.12007 – Aussetzhöhe, Helligkeit in der Bahnanhebung, UAP-Fall; im Text verlinkt (Forschung)
  • Mallama et al. 2023, arXiv:2306.06657 – Helligkeit V2 Mini im Betrieb; im Text verlinkt (Forschung)
  • Mallama et al. 2023, arXiv:2309.14152 – Wirkung von VisorSat und Reflexschicht (Forschung)
  • Mallama et al. 2024, arXiv:2407.03092 – Helligkeit der Direct-to-Cell-Satelliten (Forschung)
  • Mallama 2020, arXiv:2006.08422 – Helligkeit der ersten Generation und DarkSat (Forschung)
  • IAU Centre for the Protection of the Dark and Quiet Sky – im Text verlinkt (Fachorganisation)
  • IAU CPS: Consolidated Recommendations – Grenzwert 7 mag, Bahndaten-Updates (Fachorganisation)
  • Mike Peel (IAU CPS SatHub), Vortragsfolien vom 25.04.2026 – Anteil betroffener Aufnahmen, Grenze der Freiäugigkeit (Fachorganisation)
  • ESO, Pressemitteilung eso2607 vom 01.07.2026 – im Text verlinkt (Forschungsorganisation)
  • ESA: Die Raumstation als leuchtender Stern – Prinzip der Sichtbarkeit, Helligkeit der ISS (Raumfahrtagentur)
  • NASA: Space Station Facts and Figures – Umläufe pro Tag (Raumfahrtagentur)
  • American Museum of Natural History: How to Spot the ISS and Other Satellites – beste Zeit nach Sonnenuntergang (Forschungsinstitut)
  • DLR: Was sind Sternschnuppen? – Höhe und Größe von Meteoren (Forschungszentrum)
  • Verordnung (EU) Nr. 923/2012, SERA.3215 – Beleuchtungspflicht für Luftfahrzeuge (Rechtsquelle)
  • SpaceX an die FCC: Brightness Mitigation Best Practices (01.08.2022) – Abdunklung, Lage in der Bahnanhebung (Herstellerquelle)
  • Heavens-Above, Starlink-Überflüge je Start – im Text verlinkt; Heavens-Above FAQ zur Genauigkeit (Anbieterquelle)
  • findstarlink.com – Funktionen, Genauigkeit, Umkreis; im Text verlinkt (Anbieterquelle)
  • Find Starlink Satellites im App Store und bei Google Play – Funktionen, Trinkgelder, Bewertungen (Anbieterquelle)
  • Abo-Tracker im App Store (Beispiel) – Abo-Preise und Bewertungen (Anbieterquelle)
  • Stellarium – im Text verlinkt; Stellarium Mobile im App Store (Anbieterquelle)
  • N2YO und CelesTrak – im Text verlinkt (Anbieterquelle)
  • NASA Spot the Station FAQ – Benachrichtigungen für die ISS (Raumfahrtagentur)
  • Google Store: Astrofotografie mit dem Pixel – Astromodus, Selbstauslöser (Herstellerquelle)
  • NightCap Kamera im App Store – Preis und Modi (Anbieterquelle)
  • StarStaX – Stacking-Modi, Plattformen (Anbieterquelle)
  • lightpollutionmap.info – im Text verlinkt (Kartendienst)
  • Spaceflight Now, Launch Log – im Text verlinkt; Bericht zu Starlink 15-16 und zu Starlink 15-15 (Fachmedium)
  • Space.com: Start von Starlink 15-16 am 27.10.2026 – im Text verlinkt (Fachmedium)
  • Launch Library 2 via SpaceNexus: Starlink 15-16 und Starlink 15-18 – Startzeiten und Status (Startdatenbank)
  • rocketlaunch.org: SpaceX-Startplan – Termine 15-16, 15-18, 15-21 (Startdatenbank)
  • Next Spaceflight: Starlink Gruppe 15-1 – 70-Grad-Bahnneigung der Gruppe 15 (Startdatenbank)
  • Sky & Telescope, 22.01.2021 – Helligkeit VisorSat (Fachmedium)
  • phys.org, Mai 2020 – Open Book, Knife-Edge und Shark-Fin laut SpaceX (Fachmedium)
  • Space.com, Anleitung zum Fotografieren von Starlink – im Text verlinkt (Fachmedium)
  • BBC Sky at Night: Sequator für Strichspuren (Fachmedium)
  • schieb.de: Manuelle Belichtung im iPhone-Nachtmodus, aktualisiert 03.03.2026 (Fachmedium)
  • Star Walk, 22.10.2026 – Dauer von Überflug und Kettensichtbarkeit (App-Anbieter)
  • GIGA: Lichterkette am Himmel – Formationsflug, Erkennungsmerkmale (Fachmedium)
  • ingenieur.de, 10.01.2025 – CENAP-Rekord 2024; im Text verlinkt (Fachmedium)
  • t-online, März 2020 – Starlink-Kette als UFO-Meldung (Nachrichtenmedium)
  • infranken.de, August 2024 – Wiedereintritt über der Schweiz, Angaben des BBK (Nachrichtenmedium)
  • ZDFheute, 19.02.2025 – Wiedereintritt einer Falcon-9-Stufe (Nachrichtenmedium)
  • starlink.com – Tarife, Preise und Prämie in Deutschland, Stand 26.10.2026; im Text verlinkt (Herstellerquelle)
  • Amazon.de – Preise und Verkäufer der genannten Stative und des Akku-Packs am 27.10.2026 (Marktquelle)

Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 27. Oktober 2026. Starttermine und Überflugzeiten ändern sich kurzfristig; verbindlich sind nur die aktuellen Berechnungen der genannten Dienste für deinen Standort. Helligkeitswerte sind Mittelwerte aus Studien und können im Einzelfall deutlich abweichen. Die genannten Apps, Webseiten, Stative und das Akku-Pack hatten wir nicht im Test; Angaben dazu stammen von den Anbietern. Die Rechnung zur Sichtbarkeit nach Jahreszeit ist eine vereinfachte eigene Ableitung. Der Beitrag steht in keiner Verbindung zu Starlink, SpaceX, den genannten App-Anbietern, Victiv, Ennzia oder Amazon. Bestellst du über einen unserer Empfehlungslinks Starlink, erhält drohnen.de als Werber eine Prämie in gleicher Höhe; dein Preis ändert sich dadurch nicht.

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Kategorie Nachrichten, Drohnen-News | Tags Astrofotografie, Astronomie, noAds, SpaceX, Starlink

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