Seit dem 13. Oktober 2026 bekommt Windows 11 in der Version 24H2 für Home und Pro keine Updates mehr. Das Oktober-Sicherheitsupdate KB5127648 war laut Microsoft das letzte für diese Editionen; danach gibt es weder Sicherheitspatches noch Fehlerbehebungen, Zeitzonen-Updates oder technischen Support. Betroffen ist nur die Version 24H2, nicht Windows 11 insgesamt: Wer auf 25H2 oder die seit dem 29. September verfügbare 26H2 wechselt, bleibt geschützt – und das in der Regel mit einem Neustart, ohne Neuinstallation.
Dieser Ratgeber erklärt, wie du in einer Minute herausfindest, welche Version auf deinem PC läuft, welche Nachfolgeversion die bessere Wahl ist, wie das Update abläuft, was bei Geräten ohne offizielle Windows-11-Unterstützung gilt und was sich für Firmen- und Bildungsgeräte unterscheidet. Grundlage sind Microsofts Release-Health-Seiten, das Message Center, die Lifecycle-Angaben und die deutschen Support-Seiten mit Stand 14. Oktober 2026.
Stand: 14. Oktober 2026. Windows 11 24H2 Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations: Updateende am 13. Oktober 2026, letztes Update KB5127648 (Build 26100.9711). Enterprise und Education: Updates für 24H2 bis 12. Oktober 2027.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
PCs mit Windows 11 Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations in der Version 24H2 (Build 26100). Enterprise- und Education-Geräte bekommen für 24H2 noch bis 12. Oktober 2027 Updates.
Der PC läuft weiter, erhält aber keine Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen und keinen Support mehr. Neue Sicherheitslücken bleiben offen – das Risiko steigt mit jedem Monat.
Über Windows Update auf 26H2 (Updates bis Oktober 2028) oder 25H2 (bis Oktober 2027) wechseln. Beides kommt als kleines Aktivierungspaket mit einem Neustart; Dateien und Programme bleiben erhalten.
Windows 11 wird nicht eingestellt. Ausgelaufen ist nur eine einzelne Version. Für Windows 10 gelten eigene Regeln: Privatanwender können sich bis Oktober 2027 für erweiterte Sicherheitsupdates registrieren.
Was am 13. Oktober genau endete
Microsoft hat den Schritt im Message Center am 13. Oktober so formuliert: Windows 11 Version 24H2 Home und Pro haben heute das Ende der Updateversorgung erreicht, das monatliche Sicherheitsupdate vom Oktober 2026 ist das letzte für diese Editionen. Gemeint sind Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations; laut Microsoft war 24H2 außerdem die letzte unterstützte Version für Windows 11 SE. Das letzte Paket ist KB5127648 vom 13. Oktober, für 24H2 mit dem Build 26100.9711. Bereits das optionale Vorschauupdate KB5124010 vom 22. September war laut Microsoft das letzte seiner Art für 24H2.
Ab jetzt erhalten 24H2-Geräte dieser Editionen laut Microsoft keine Behebungen bekannter Probleme, keine Zeitzonen-Updates, keinen technischen Support und keine monatlichen Sicherheits- oder Vorschauupdates mehr. Der PC startet und funktioniert weiter wie bisher, wird aber mit jedem Patchday angreifbarer: Sicherheitslücken, die Microsoft im November oder Dezember schließt, bleiben auf 24H2 offen. Microsoft hatte 90, 60 und 30 Tage vorher gewarnt. Für Privatanwender ist das Thema damit nicht abstrakt – wer seinen PC nur selten aktualisiert, sollte jetzt nachsehen.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Version und Produkt: Windows 11 Home und Pro folgen der Modern Lifecycle Policy und stehen weiterhin im aktiven Support. Jedes jährliche Funktionsupdate wird bei Home und Pro aber nur 24 Monate lang gepflegt, bei Enterprise und Education 36 Monate. Wer also regelmäßig auf die neueste Version wechselt, ist dauerhaft versorgt.
So prüfst du in einer Minute deine Windows-Version
Windows-Taste drücken, winver eintippen und Enter drücken. Das Fenster „Infos zu Windows“ zeigt Version und Betriebssystembuild an.
Rechtsklick auf Start, „Einstellungen“, dann „System“ und „Info“. Unter „Windows-Spezifikationen“ stehen Edition, Version und Build.
Build 26100 = 24H2, 26200 = 25H2, 26300 = 26H2, 28000 = 26H1. Steht dort 24H2 und die Edition ist Home oder Pro, solltest du wechseln.
Microsoft beschreibt beide Wege auf seinen deutschen Support-Seiten; der Weg über winver ist der schnellste. Wer mehrere PCs im Haushalt betreut, sollte jeden einzeln prüfen – gerade ältere Zweitgeräte, die selten online sind, hängen oft eine Version hinterher.
24H2, 25H2, 26H2 und 26H1 im Vergleich
| Version | Build | Verfügbar seit | Updates Home/Pro bis | Updates Enterprise/Education bis |
|---|---|---|---|---|
| 24H2 | 26100 | 1. Oktober 2024 | 13. Oktober 2026 (beendet) | 12. Oktober 2027 |
| 25H2 | 26200 | 30. September 2025 | 12. Oktober 2027 | 10. Oktober 2028 |
| 26H2 („Windows 11 2026 Update“) | 26300 | 29. September 2026 | 10. Oktober 2028 | 9. Oktober 2029 |
| 26H1 | 28000 | Anfang 2026, nur auf neuen Geräten | kein Upgrade von 24H2 oder 25H2 möglich | |
Der wichtigste Punkt: 24H2, 25H2 und 26H2 teilen sich dieselbe Plattform. Microsoft schreibt zu 26H2, sie baue auf derselben Plattform und demselben Wartungsansatz auf; für Geräte mit aktuellen Versionen kommt das Update als kleines Aktivierungspaket statt als vollständiger Systemaustausch, und ein einzelner Neustart schließt den Vorgang ab. Neue Funktionen sind im System bereits enthalten und werden nur freigeschaltet. Die Version 26H1 ist dagegen ein Sonderfall für Geräte, die seit Anfang 2026 mit neuer Chipplattform auf den Markt kommen; Microsoft bietet sie ausdrücklich nicht als Update für 24H2 oder 25H2 an. Wer einen solchen neuen PC hat, ist von diesem Artikel nicht betroffen.
Unsere Empfehlung ist 26H2: Sie erhält zwölf Monate länger Updates als 25H2 und erspart damit den nächsten Pflichtwechsel im Oktober 2027. Microsoft selbst empfiehlt in der Meldung vom 13. Oktober „26H2 oder 25H2“. Eine Einschränkung: 26H2 ist laut Microsoft die letzte Version, die Geräte mit Snapdragon-850-Prozessor unterstützt – für die meisten Windows-PCs spielt das keine Rolle.

So wechselst du auf 26H2 oder 25H2
Für die allermeisten privaten PCs ist der Weg über Windows Update der richtige. Microsoft hat bereits im Frühjahr angekündigt, dass nicht von einer IT-Abteilung verwaltete Geräte mit 24H2 Home und Pro das Update auf 25H2 automatisch erhalten – den Neustartzeitpunkt kann man wählen oder das Update zurückstellen. Die neue 26H2 verteilt Microsoft seit dem 29. September schrittweise, zuerst an Geräte, auf denen die Option „Die neuesten Updates abrufen, sobald sie verfügbar sind“ eingeschaltet ist.
Das Aktivierungspaket lässt Dateien und Programme unangetastet. Ein aktuelles Backup wichtiger Daten gehört trotzdem vor jedes Systemupdate.
Einstellungen, „Windows Update“, dann „Nach Updates suchen“. Zuerst alle angebotenen Qualitätsupdates installieren, einschließlich KB5127648.
Den Schalter „Die neuesten Updates abrufen, sobald sie verfügbar sind“ einschalten und erneut suchen. Dann erscheint das Funktionsupdate auf 26H2, sobald es für den PC freigegeben ist.
„Herunterladen und installieren“ wählen, anschließend neu starten. Danach mit winver prüfen: Build 26300 bedeutet 26H2, 26200 bedeutet 25H2.
Ein paar Tage abwarten – möglicherweise greift eine Kompatibilitätssperre. Alternativ bietet Microsofts Downloadseite Installationsassistent, Medienerstellungstool und ISO für 26H2 an.
Der Installationsassistent auf der Microsoft-Downloadseite setzt eine gültige Windows-Lizenz, mindestens 9 Gigabyte freien Speicher und Administratorrechte voraus und läuft laut Microsoft nicht auf Arm-basierten PCs. Er führt ein vollständiges Funktionsupdate durch, dauert entsprechend länger als das Aktivierungspaket und sollte nicht genutzt werden, um eine von Microsoft gesetzte Upgrade-Sperre zu umgehen – solche Sperren haben in der Regel einen Grund, etwa einen inkompatiblen Treiber.
Bekannte Probleme und Upgrade-Sperren
Microsoft weist darauf hin, dass manche Geräte das Update auf 26H2 vorübergehend nicht angeboten bekommen, wenn eine Inkompatibilität erkannt wird („Safeguard Hold“). Auf den Statusseiten für 24H2, 25H2 und 26H2 war am 14. Oktober aber keine konkrete Upgrade-Sperre gelistet. Bekannte Fehler, die alle drei Versionen betreffen, sind teils mit KB5127648 behoben – Abstürze von Apps mit Dolby-Digital-Ton und ein schwarzer Bildschirm nach der Anmeldung in virtuellen Desktops –, teils entschärft, aber noch offen: Remote-Desktop-Verbindungen scheitern mit Fehler 0xC000000D bei aktivem Administratorschutz, und einige ältere USB-Audiogeräte der Klasse UAC 1.0 starten nicht oder bleiben stumm.
Wer ein älteres USB-Headset, Mikrofon oder Audio-Interface nutzt oder sich per Remote Desktop mit aktivem Administratorschutz verbindet, sollte nach dem Update prüfen, ob alles funktioniert. Die Fehler betreffen alle drei Versionen, also auch ein ungepatchtes 24H2.
Bietet Windows Update das Funktionsupdate nach mehreren Tagen nicht an, kann eine Kompatibilitätssperre der Grund sein. Treiber aktualisieren und warten ist sicherer als der Installationsassistent.

PCs ohne offizielle Windows-11-Unterstützung
Ein Sonderfall sind PCs, auf denen Windows 11 24H2 inoffiziell läuft – etwa ohne TPM 2.0 oder mit älterem Prozessor, installiert über einen Umgehungsweg. Microsofts deutsche Support-Seite ist hier deutlich: Solche Geräte sind nicht mehr zum Empfang von Updates berechtigt, es wird nicht garantiert, dass sie Updates erhalten, einschließlich Sicherheitsupdates, und sie bekommen ein Desktop-Wasserzeichen sowie keinen Support. Ob diese PCs das Aktivierungspaket für 25H2 oder 26H2 über Windows Update angeboten bekommen, ist nicht belegt.
Die offiziellen Mindestanforderungen bleiben unverändert: 64-Bit-Prozessor mit mindestens zwei Kernen und 1 GHz aus der Kompatibilitätsliste, 4 GB RAM, 64 GB Speicher, UEFI mit Secure Boot, TPM 2.0 und eine DirectX-12-fähige Grafik. Für 26H2 hat Microsoft keine zusätzlichen Hardwareanforderungen genannt. Wer einen solchen PC weiter sicher nutzen will, hat drei Wege: auf eigenes Risiko ein weiteres inoffizielles Upgrade, ein Wechsel auf Linux oder ein neues Gerät. Ein aktueller Laptop mit Windows 11 muss nicht teuer sein, wie die Notebook-Bestseller weiter unten zeigen.

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Enterprise, Education und Windows 10
Für Windows 11 Enterprise, Education, IoT Enterprise und Enterprise multi-session läuft die Updateversorgung von 24H2 noch bis zum 12. Oktober 2027, die LTSC-Fassung Enterprise LTSC 2024 sogar bis 2029. Wer einen Firmen- oder Schul-PC nutzt, muss also nicht selbst aktiv werden – die IT-Abteilung plant den Wechsel. Am 13. Oktober lief außerdem Windows 10 Enterprise LTSB 2016 aus.
Nicht betroffen sind PCs mit Windows 10. Der reguläre Support endete dort bereits im Oktober 2025; Privatanwender können sich aber noch bis zum 12. Oktober 2027 für die erweiterten Sicherheitsupdates registrieren, im Europäischen Wirtschaftsraum kostenlos mit Microsoft-Konto. Wie das funktioniert, erklärt unser Ratgeber Windows 10: Sicherheitsupdates bis 2027 – was jetzt für Privatanwender gilt. Wer Windows 10 nutzt und kompatible Hardware hat, kann direkt und kostenlos auf Windows 11 in der aktuellen Version 26H2 wechseln.

Häufige Fragen zum Updateende von Windows 11 24H2
Wird Windows 11 eingestellt?
Nein. Ausgelaufen ist nur die Version 24H2 für Home, Pro, Pro Education und Pro for Workstations. Windows 11 selbst bleibt im aktiven Support; die Versionen 25H2 und 26H2 bekommen weiter Updates.
Was passiert, wenn ich auf 24H2 bleibe?
Der PC funktioniert weiter, erhält aber seit dem 13. Oktober 2026 keine Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen, Zeitzonen-Updates und keinen Support mehr. Neu entdeckte Sicherheitslücken bleiben auf dem Gerät offen.
Was war das letzte Update für 24H2?
KB5127648 vom 13. Oktober 2026 mit dem Build 26100.9711. Microsoft bezeichnet es als letztes Update für 24H2 Home und Pro.
Soll ich auf 25H2 oder 26H2 wechseln?
26H2 ist die bessere Wahl, weil sie für Home und Pro bis Oktober 2028 Updates erhält, 25H2 nur bis Oktober 2027. Beide kommen als Aktivierungspaket mit einem Neustart, ohne Neuinstallation.
Gehen beim Wechsel Daten oder Programme verloren?
Bei einem Wechsel über das Aktivierungspaket bleiben Dateien, Programme und Einstellungen erhalten, weil 24H2, 25H2 und 26H2 dieselbe Plattform nutzen. Ein Backup vor dem Update ist trotzdem empfehlenswert.
Warum bekomme ich das Update auf 26H2 noch nicht angeboten?
Microsoft verteilt 26H2 schrittweise, zuerst an Geräte mit aktiviertem Schalter „Die neuesten Updates abrufen, sobald sie verfügbar sind“. Bei erkannten Inkompatibilitäten kann eine vorübergehende Upgrade-Sperre greifen. 25H2 wird Home- und Pro-Geräten mit 24H2 automatisch angeboten.
Was gilt für Enterprise- und Education-PCs?
Dort erhält 24H2 noch bis zum 12. Oktober 2027 Updates. Den Wechsel plant in der Regel die IT-Abteilung.
Bekommen inoffiziell installierte Windows-11-PCs noch Updates?
Microsoft garantiert für Geräte, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, keine Updates, auch keine Sicherheitsupdates. Ob sie das Aktivierungspaket für 25H2 oder 26H2 erhalten, ist nicht belegt.
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Fazit: Ein Neustart trennt dich von zwei weiteren Jahren Updates
Das Ende von Windows 11 24H2 klingt dramatischer, als es ist: Für die meisten privaten PCs genügt ein Blick auf winver und ein Klick in Windows Update. Weil 24H2, 25H2 und 26H2 dieselbe Basis teilen, kommt das Funktionsupdate als kleines Paket, Programme und Dateien bleiben unangetastet. Wer direkt auf 26H2 geht, hat bis Oktober 2028 Ruhe.
Handlungsbedarf besteht vor allem bei PCs, die selten online sind, bei Geräten mit blockiertem Update und bei inoffiziellen Windows-11-Installationen ohne TPM 2.0. Für sie ist das Updateende ein guter Anlass, die Hardware ehrlich zu prüfen – ein ungepatchter PC am Internet ist das größere Risiko als ein Gerätewechsel.
TransparenzQuellen und Datenbasis10 Einträge
Daten zu Updateende, Builds, Nachfolgeversionen, bekannten Problemen und Mindestanforderungen stammen aus Microsofts Release-Health-Seiten, dem Message Center, den Lifecycle-Angaben und den Support-Seiten (Herstellerangaben, abgerufen am 14. Oktober 2026). Die Einordnung der gemeinsamen Codebasis wird von Fachmedien bestätigt.
- Microsoft: Windows Message Center – Meldung vom 13. Oktober 2026 zum Updateende, Ankündigung 26H2 (Herstellerquelle)
- Microsoft: Windows 11 Release Information – Versionen, Builds, Enddaten je Edition (Herstellerquelle)
- Microsoft Lifecycle: Windows 11 Home und Pro – Supportzeiträume, Snapdragon 850 (Herstellerquelle)
- Microsoft: KB5127648 – letztes Sicherheitsupdate für 24H2 Home und Pro (Herstellerquelle)
- Microsoft: Status Windows 11 26H2 – bekannte Probleme und Rollout (Herstellerquelle)
- Microsoft Support: Informationen über Ihr Windows-Gerät finden – Version prüfen (Herstellerquelle)
- Microsoft Support: Windows-Updates installieren – Updateablauf (Herstellerquelle)
- Microsoft Support: Windows 11 auf nicht unterstützten Geräten – keine Updategarantie (Herstellerquelle)
- Borncity, 12. Oktober 2026 – betroffene Editionen, Einordnung (Fachmedium)
- BetaNews, 30. September 2026 – gemeinsame Codebasis, Rollout von 26H2 (Fachmedium)
Disclaimer: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 14. Oktober 2026 auf Basis von Herstellerangaben. Vor jedem Systemupdate sollten wichtige Daten gesichert werden. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für Datenverlust oder Fehlfunktionen infolge von Updates. Die abgebildeten Motive stammen aus Microsofts Pressepaket von 2021 und zeigen keine aktuelle Oberfläche der Version 24H2.
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