Dyson CameraJet: Erste Zahnbürste mit Kamera und KI vorgestellt – Technik, Preis und Verfügbarkeit
Dyson ist bekannt für Staubsauger, Haartrockner und Luftreiniger – am 1. September 2026 hat der britische Technikkonzern in Paris nun sein erstes Produkt für die Mundpflege vorgestellt. Die Dyson CameraJet ist nach Herstellerangaben die weltweit erste Zahnbürste mit einer integrierten Kamera, die Zahnzwischenräume während des Putzens erkennt und gezielt mit einem Wasserstrahl reinigt. Für uns als Portal, das sich sonst mit Kamera- und Sensortechnik in Drohnen und Actioncams beschäftigt, ist genau dieser Ansatz interessant: Dyson verbaut Bildverarbeitung und maschinelles Lernen in einem Alltagsgerät, das bislang komplett ohne Optik ausgekommen ist.
Wir fassen zusammen, wie die Gap-Optical-Targeting-Kamera funktioniert, was den konischen Reinigungsstrahl von klassischen Mundduschen unterscheidet, welche Rolle die MyDyson App spielt, wie Einrichtung und Pflege im Alltag ablaufen und was die CameraJet in Deutschland, Österreich und der Schweiz kostet.
Inhaltsverzeichnis
Alle Infos zur Vorstellung, Technik, App, Pflege und Verfügbarkeit der Dyson CameraJet auf einen Blick.
- Die Vorstellung: Dysons Einstieg in die Mundpflege
- Gap Optical Targeting: So funktioniert die Kamera
- Der konische Strahl: Munddusche statt Zahnseide
- Bürstenkopf, Antrieb und Reinigungsmodi
- Die MyDyson App: Live-Bild, Auswertung und Datenschutz
- Zubehör und das komplette Dyson Dental System
- Einrichtung, Pflege und Wartung im Alltag
- Preis, Farben und Verfügbarkeit
- Technische Daten im Überblick
- FAQ zur Dyson CameraJet
- Fazit
Die Eckdaten auf einen Blick
- Kamera mit Gap Optical Targeting™
- 28 Bilder/Sek., KI-Auswertung
- Konischer Strahl statt Zahnseide
- 479 € UVP
- MyDyson App, WLAN & Bluetooth
- IPX7, duschtauglich
Die Vorstellung: Dysons Einstieg in die Mundpflege
James Dyson hat die CameraJet am 1. September 2026 persönlich in Paris vorgestellt – für das Unternehmen ist es der Einstieg in eine völlig neue Produktkategorie. Nach eigenen Angaben steckt hinter dem Gerät rund sechs Jahre Forschung, Entwicklung und Ingenieursarbeit, an der laut Dyson 661 Ingenieurinnen und Ingenieure beteiligt waren. Der Hersteller meldete im Zuge der Entwicklung 38 Patente an und beziffert den Softwareumfang auf rund 16 Millionen Codezeilen. Für die Entwicklung des Reinigungsstrahls kooperierte Dyson zudem fünf Jahre lang mit der Fakultät für Zahnmedizin der National University of Singapore, die gemeinsam mit den Dyson-Ingenieuren ein eigenes, laborbasiertes Plaque-Modell entwickelte, um Strahlprofile zu testen, ohne für jede Anpassung eine klinische Studie durchführen zu müssen.
Offizielles deutschsprachiges Präsentationsvideo von Dyson zur CameraJet.
Direkt unterhalb des Bürstenkopfs sitzt die Makrokamera, die während des Putzens Zahnzwischenräume erkennt. Bild: Dyson / drohnen.de
Ausgangspunkt der Entwicklung war laut Dyson-Ingenieurin Niamh Turney eine Verhaltensbeobachtung: Nahezu neun von zehn Menschen nutzen Zahnseide seltener, als Zahnärzt*innen empfehlen, und die durchschnittliche Putzdauer liegt bei rund 45 Sekunden statt der empfohlenen zwei Minuten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation waren im Global Oral Health Status Report 2025 weltweit schätzungsweise 3,7 Milliarden Menschen von Munderkrankungen betroffen – häufig ausgelöst durch Plaque, die sich gerade in den schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen bildet. Die CameraJet soll genau hier ansetzen, indem sie die eigentlich separate Zahnzwischenraumreinigung automatisch in den normalen Putzvorgang integriert.
„Die Verwendung von Zahnseide ist mühsam und zeitaufwendig. Nur wenige von uns tun es, obwohl wir wissen, dass wir es sollten […] Durch die Verbindung von Kamera, maschinellem Lernen, präziser Fluiddynamik, fortschrittlicher Putztechnologie, Konnektivität und Wi-Fi eröffnet Dyson CameraJet eine völlig neue Möglichkeit, die Mundgesundheit zu unterstützen“, erklärte James Dyson, Gründer und Chief Engineer des Unternehmens, zur Markteinführung.
Gap Optical Targeting: So funktioniert die Kamera
Kernstück der CameraJet ist eine 100.000-Pixel-Makroobjektivkamera, die direkt unterhalb des Bürstenkopfs sitzt und während des Putzens 28 Bilder pro Sekunde aufnimmt. Ein von Dyson entwickelter KI-Algorithmus namens Gap Optical Targeting™ wertet diese Bilder in Echtzeit aus, erkennt Zahnzwischenräume, verfolgt ihre Position und prognostiziert ihren weiteren Verlauf. Trainiert wurde das zugrunde liegende Machine-Learning-Modell laut Dyson mit rund 470.000 Zahnbildern. Eine kuppelförmige Ziellinse vergrößert dabei das Sichtfeld der Kamera, während ein stroboskopisches Licht für eine gleichbleibend präzise Ausleuchtung sorgt.
100k-Pixel-Makrokamera
Sitzt unterhalb des Bürstenkopfs und analysiert die Zahnoberfläche während des gesamten Putzvorgangs.
28 Bilder pro Sekunde
So viele Live-Bilder verarbeitet der KI-Algorithmus, um Zahnzwischenräume zu erkennen und zu verfolgen.
100 Millisekunden Reaktionszeit
So schnell löst die Bürste nach der Erkennung eines Zwischenraums den gezielten Spülstrahl aus.
Ziellinse & Stroboskoplicht
Erweitern das Sichtfeld der Kamera und sorgen für eine optimale Beleuchtung bei der Erkennung.
Blick auf das Kamera-Innenleben der CameraJet: Ziellinse, Stroboskoplicht und Bildsensor arbeiten während des gesamten Putzvorgangs zusammen. Bild: Dyson / drohnen.de
Sobald das System einen Zahnzwischenraum identifiziert hat, steuert die Bürste diesen gezielt an und löst innerhalb von 100 Millisekunden einen präzisen, konisch geformten Strahl Mundspülung aus. Laut Dyson ist die CameraJet damit die einzige Zahnbürste, die Zahnzwischenräume dank einer Kamera und Gap Optical Targeting während des Putzens präzise erkennt und automatisch reinigt.
Der konische Strahl: Munddusche statt Zahnseide
Für die eigentliche Reinigung der Zwischenräume setzt Dyson bewusst nicht auf den nadelförmigen Strahl klassischer Mundduschen. Die firmeneigenen Fluiddynamik-Expert*innen haben stattdessen einen konischen, breit gefächerten Sprühstrahl entwickelt, der eine größere Fläche erfasst und dabei mit geringerem Druck arbeitet. In Labortests mit einer von Dyson gemeinsam mit der National University of Singapore entwickelten Plaque-Nachbildung durchdrang der klassische nadelförmige Strahl die Plaque zwar, konnte ihre Haftung aber nicht überwinden – der konische Dyson-Strahl löste und entfernte sie dagegen vollständig, während er schonender zu Zahnfleisch und Zahnschmelz sein soll.
Die Düse für den konischen Spülstrahl sitzt direkt neben der Kamera im Bürstenkopf. Bild: Dyson / drohnen.de
Das benötigte Wasser beziehungsweise die Mundspülung kommt aus einem kompakten 12,5-Milliliter-Behälter im Handstück. Statt einer klassischen Pumpe, die nach dem Strohhalm-Prinzip Luft ansaugt und beim Kippen an Leistung verliert, verwendet Dyson einen Anti-Schwerkraft-Behälter mit Membranpumpe: Eine sich ausdehnende Membran presst die Flüssigkeit unabhängig von der Haltung des Geräts gleichmäßig heraus. Das soll besonders bei der Reinigung der Zahninnenseiten helfen, wenn die Bürste häufig waagerecht gehalten wird. Pro Auslösung gibt das System dabei bis zu 0,15 Milliliter Flüssigkeit gezielt zwischen die Zähne ab.
Offizielles Dyson-Video zur Zwischenraumabdeckung des konischen Spülstrahls im Vergleich zur klassischen Zahnseide.
Bürstenkopf, Antrieb und Reinigungsmodi
Auch beim Bürstenkopf selbst geht Dyson einen eigenen Weg: Er ist präzise konturiert und kombiniert zwei Borstenarten. Die etwas festeren inneren Borsten entfernen oberflächliche Verfärbungen für weißere Zähne, die weicheren äußeren Borsten reinigen sanft entlang des Zahnfleischrandes. Ein RFID-Chip im Bürstenkopf erkennt, wann dieser eingesetzt wurde und wie viele Reinigungen er bereits hinter sich hat – Zahnärzt*innen empfehlen einen Wechsel alle drei Monate, worauf die App rechtzeitig hinweist. Für empfindliches Zahnfleisch bietet Dyson zusätzlich einen Sensitive-Bürstenkopf mit weicheren Borsten an.
Der Bürstenkopf kombiniert festere innere und weichere äußere Borsten; ein RFID-Chip erkennt den Verschleiß. Bild: Dyson / drohnen.de
Angetrieben wird der Bürstenkopf von einer variablen Schallschwingung, die laut Datenblatt 245-mal pro Sekunde schwingt. Der Hintergrund: Bei der Entwicklung analysierten Dyson-Ingenieur*innen Zeitlupenaufnahmen marktführender Schallzahnbürsten und stellten fest, dass deren Borsten gerade in schwer erreichbaren Bereichen zum Stillstand kommen können, obwohl das Gerät eingeschaltet bleibt. Die variable Schallbewegung der CameraJet verändert deshalb kontinuierlich den Anstellwinkel und soll die Borsten dauerhaft in Bewegung halten. In externen Labortests entfernte diese Technik laut Dyson in schwer zugänglichen Bereichen bis zu 69 Prozent mehr Plaque als marktführende elektrische Premium-Zahnbürsten. In Kombination mit der Dyson Mundspülung soll die CameraJet zudem die Zahnfleischgesundheit klinisch nachweisbar 13-mal effektiver verbessern als eine Handzahnbürste – Grundlage ist eine Studie mit 71 Teilnehmer*innen über vier Wochen bei zweimal täglicher Anwendung.
Insgesamt lässt sich die CameraJet in drei Reinigungsmodi betreiben – wahlweise mit automatischer Zwischenraumreinigung während des Putzens, ausschließlich mit dem Spülstrahl oder rein als klassische Schallzahnbürste ohne Kamera-Funktion. Dazu kommen drei einstellbare Putzintensitäten für unterschiedliche Empfindlichkeiten. Integrierte Drucksensoren geben zusätzlich haptisches Feedback, sobald zu fest aufgedrückt oder mit falscher Technik geputzt wird. Wie sich Modi und Putzintensität in der Praxis umschalten lassen, zeigt Dyson in einem eigenen Anleitungsvideo:
Offizielles Dyson-Tutorial zum Umschalten zwischen den drei Reinigungsmodi und Putzintensitäten.
Die MyDyson App: Live-Bild, Auswertung und Datenschutz
Die CameraJet verbindet sich per WLAN (2,4 GHz) und Bluetooth mit der MyDyson App. Dort lässt sich die Kamera wie ein hochwertiges Endoskop nutzen: In der Live-Ansicht sehen Nutzer*innen während des Putzens dieselben Bilder, die sonst nur beim Zahnarztbesuch sichtbar werden, oder inspizieren ihre Zähne separat mit der intraoralen Kamera. Zusätzlich bietet die App geführte Reinigungsroutinen, eine Kartierung der abgedeckten Bereiche, Auswertungen des eigenen Putzverhaltens sowie personalisiertes Feedback zur Verbesserung der Technik. Der genaue Funktionsumfang kann laut Dyson je nach Land variieren.
Über die MyDyson App lässt sich die Kamera der CameraJet als Live-Ansicht oder zur separaten Zahninspektion nutzen. Bild: Dyson / drohnen.de
Offizielles Dyson-Tutorial zur Live-Ansicht der Zahnbürsten-Kamera in der MyDyson App.
Eine Kamera, die während des Zähneputzens WLAN-verbunden im Mund arbeitet, wirft naturgemäß Datenschutzfragen auf. Dyson erklärt dazu, dass die Kamera ausschließlich während der automatischen Strahlreinigung oder der Live-Ansicht in der App aktiv ist und sich andernfalls abschaltet; ein weißes Licht am Gerät zeigt an, wenn sie läuft. Bilder werden laut Hersteller weder auf dem Gerät noch in der Cloud gespeichert – bei aktivierter Live-Ansicht würden sie in Echtzeit direkt in die App gestreamt und dort unmittelbar nach dem Betrachten gelöscht. Weder Dyson noch Dritte sollen zu irgendeinem Zeitpunkt Zugriff auf diese Aufnahmen haben.
Zubehör und das komplette Dyson Dental System
Die CameraJet ist als Teil eines vollständigen Dyson Dental Systems konzipiert, zu dem eine eigens entwickelte Zahnpasta und Mundspülung gehören. Die Zahnpasta ist bewusst schaumfrei und SLS-frei formuliert, damit kein Schaum die Sicht der Kamera beeinträchtigt und Gap Optical Targeting ungestört arbeiten kann; die Mundspülung ist entsprechend schaumreduziert. Beide Produkte enthalten Natriumfluorid zur Stärkung des Zahnschmelzes sowie Phosphate und Xylit gegen die bakterielle Ursache von Plaque und Zahnstein, dazu natürliches Glycerin gegen das Gefühl von Mundtrockenheit. Erhältlich sind sie in den Geschmacksrichtungen Minze und Ingwer-Minze, für empfindliche Zähne zusätzlich als Sensitive-Variante mit Pfefferminzgeschmack. Laut Dyson funktioniert die CameraJet zwar auch mit anderen, SLS-freien Gel-Zahnpasten und klarer Mundspülung – für die volle Erkennungsleistung der Kamera empfiehlt der Hersteller aber ausdrücklich die eigenen Formulierungen.
Ladestation mit Nachfüllfunktion
Füllt den Anti-Schwerkraft-Behälter auf Knopfdruck in rund drei Sekunden nach und dient gleichzeitig als hygienischer Aufbewahrungsort.
Reiseetui inklusive
Schützt Zahnbürste und Ladestation unterwegs; ein Reisemodus verhindert, dass sich der Akku im Handgepäck versehentlich entlädt.
Austauschbarer Akku
Der Lithium-Ionen-Akku lässt sich herausnehmen und ersetzen, um die Lebensdauer des Geräts zu verlängern.
IPX7-zertifiziert
Hält laut Zertifizierung bis zu 30 Minuten dem Eintauchen in bis zu 1 Meter tiefes Wasser stand – die CameraJet ist duschtauglich.
Zahnbürste, Ladestation, Reiseetui und Pflegeprodukte bilden zusammen das komplette Dyson Dental System. Bild: Dyson / drohnen.de
Zum Lieferumfang gehören neben der Zahnbürste selbst die Ladestation, das Reiseetui, ein austauschbarer Lithium-Ionen-Akku, zwei Doppelborsten-Bürstenköpfe, ein wasserdichtes USB-C-auf-Pogo-Pin-Ladekabel, ein Ersatz-Behälterdeckel samt Basisplatte sowie ein Dyson Minze Starter-Kit mit Zahnpasta und Mundspülung. Vollständig aufgeladen soll der Akku laut Dyson bis zu 14 vollständige Reinigungen durchhalten, was bei einer Anwendung im Bürsten- sowie im kombinierten Bürsten-und-Auto-Jet-Modus pro Tag im Sanft-Modus rund zehn Tagen Nutzung entspricht.
Einrichtung, Pflege und Wartung im Alltag
Zum Marktstart hat Dyson eine ganze Reihe offizieller Anleitungsvideos veröffentlicht, die zeigen, wie sich die CameraJet im Alltag einrichten, reinigen und warten lässt. Die Ersteinrichtung führt Schritt für Schritt durch das Auspacken, das erste Aufladen und die Kopplung mit der MyDyson App:
Offizielles Dyson-Tutorial zur Ersteinrichtung der CameraJet.
Regelmäßige Pflege von Bürstenkopf, Behälter und Ladestation soll die Erkennungsleistung der Kamera dauerhaft sicherstellen. Bild: Dyson / drohnen.de
Für den laufenden Betrieb empfiehlt Dyson ein gestaffeltes Pflegeschema: Nach jeder Anwendung sollten Bürstenkopf und Düse kurz abgespült werden, wöchentlich steht eine gründlichere Reinigung von Bürstenkopf und Kameraöffnung an, und monatlich empfiehlt Dyson eine Tiefenreinigung inklusive des Nachfüll-Docks in der Ladestation. Sollte der automatische Spülstrahl einmal nicht wie erwartet auslösen, führt Dyson in einem separaten Video durch die gängigsten Fehlerursachen und deren Behebung:
Offizielles Dyson-Tutorial zur Fehlerbehebung, falls der Auto-Jet-Spülstrahl nicht auslöst.
Darüber hinaus deckt Dysons offizielle Video-Bibliothek weitere wiederkehrende Wartungsschritte ab, etwa den Austausch des Akkus, die Nutzung des Reisemodus oder einen vollständigen Werksreset des Geräts:
- Tägliche Reinigung nach jeder Anwendung: Kurzes Abspülen von Bürstenkopf und Düse direkt nach dem Putzen. Video ansehen
- Wöchentliche Reinigung: Gründlichere Reinigung von Bürstenkopf und Kameralinse einmal pro Woche. Video ansehen
- Monatliche Tiefenreinigung: Umfassendere Reinigung des Handstücks inklusive Anschlüsse und Dichtungen. Video ansehen
- Nachfüll-Dock der Ladestation reinigen: Reinigung des Docks, das den Anti-Schwerkraft-Behälter automatisch befüllt. Video ansehen
- Reisemodus aktivieren: Verhindert versehentliches Entladen des Akkus im Reisegepäck. Video ansehen
- Werksreset durchführen: Setzt die CameraJet vollständig auf die Werkseinstellungen zurück. Video ansehen
Preis, Farben und Verfügbarkeit
Die Dyson CameraJet ist ab sofort verfügbar – in Deutschland und Österreich zu einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 479 Euro, in der Schweiz für 479 Franken. In den USA kostet das Gerät 499 US-Dollar, in Großbritannien 419,99 Pfund. Der Preis schließt jeweils das komplette Dental System ein: Zahnbürste, Ladestation, Reiseetui sowie die Starter-Ausstattung an Zahnpasta und Mundspülung. Zum Marktstart verkauft Dyson die CameraJet ausschließlich als dieses vollständige Bundle, ohne separates günstigeres Einstiegsmodell.
| Markt | Preis (UVP) |
|---|---|
| Deutschland / Österreich | 479 € |
| Schweiz | 479 CHF |
| USA | 499 $ |
| Großbritannien | 419,99 £ |
Erhältlich ist die CameraJet in zwei Farbvarianten, Ceramic Pink und Ultra Blue, jeweils direkt im Dyson-Onlineshop, in den Dyson Stores sowie bei ausgewählten Händlern. Ersatz-Bürstenköpfe im Zweierpack kosten einzeln 30 Euro beziehungsweise 27 Euro im Abo mit Lieferung alle sechs Monate, die Zahnpasta liegt je nach Sorte bei 10 bis 12 Euro, die Mundspülung ab 10 Euro. Bei Direktkauf über Dyson.de oder in einem Dyson Store gilt zudem eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie sowie eine reguläre Herstellergarantie von zwei Jahren; wird das Gerät im Einzelhandel gekauft, gelten stattdessen dessen jeweilige Rückgabebedingungen.
Die Farbvariante Ceramic Pink im kompletten Lieferumfang mit Ladestation und Reiseetui. Bild: Dyson / drohnen.de
Die Farbvariante Ultra Blue im kompletten Lieferumfang mit Ladestation und Reiseetui. Bild: Dyson / drohnen.de
Dyson CameraJet in Ceramic Pink ansehen
Dyson CameraJet in Ultra Blue ansehen
Die Dyson CameraJet als komplettes Dental-System – Zahnbürste, Ladestation und Pflegeprodukte im Zusammenspiel. Bild: Dyson / drohnen.de
Offizielles Video zur Vorstellung der Dyson CameraJet.
Wie sich die CameraJet konkret gegen etablierte Premium-Modelle von Oral-B und Philips schlägt und für wen sich der hohe Einstiegspreis überhaupt lohnt, ordnen wir in unserem separaten Kaufvergleich zur Dyson CameraJet ausführlich ein.
Technische Daten im Überblick
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Kamera | 100.000 Pixel, Gap Optical Targeting™, 28 Bilder/Sek. |
| Reaktionszeit Strahlauslösung | 100 Millisekunden |
| Antrieb | Variable Schallschwingung, 245 Schwingungen/Sek. |
| Behälterkapazität (Anti-Schwerkraft) | 12,5 ml |
| Reservoirkapazität Ladestation | 200 ml |
| Wasserbeständigkeit | IPX7 |
| Bürstenkopf-Erkennung | RFID |
| Konnektivität | WLAN 2,4 GHz, Bluetooth |
| Akkulaufzeit | Bis zu 10 Tage / 14 Reinigungen |
| Ladeart | USB-C auf Pogo-Pin (Ladestation) |
| Maße Handstück (H × L × B) | 44 × 273 × 44 mm |
| Gewicht Handstück | 230 g |
| Maße Ladestation (H × L × B) | 315 × 105 × 50 mm |
| Gewicht Ladestation | 538 g |
| Farben | Ceramic Pink, Ultra Blue |
Hinweis zu den Leistungsangaben
Angaben wie „bis zu 69 % mehr Plaque-Entfernung“ oder „13-mal effektiver für die Zahnfleischgesundheit“ stammen aus von Dyson beauftragten beziehungsweise durchgeführten Labor- und klinischen Tests im Vergleich zu Handzahnbürsten oder marktführenden Premium-Elektrozahnbürsten. Unabhängige, von Dritten durchgeführte Vergleichstests lagen zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
FAQ zur Dyson CameraJet
Was ist die Dyson CameraJet?
Die Dyson CameraJet ist die erste elektrische Zahnbürste des Herstellers. Sie kombiniert eine Schallzahnbürste mit einer in den Bürstenkopf integrierten Kamera, die Zahnzwischenräume erkennt und während des Putzens automatisch mit einem gezielten Strahl Mundspülung reinigt.
Wie funktioniert die Kamera-Erkennung?
Eine 100.000-Pixel-Makrokamera nimmt 28 Bilder pro Sekunde auf. Ein KI-Algorithmus namens Gap Optical Targeting wertet diese in Echtzeit aus, erkennt Zahnzwischenräume und löst innerhalb von 100 Millisekunden einen konischen Strahl Mundspülung an der jeweiligen Stelle aus.
Was kostet die Dyson CameraJet?
Der unverbindlich empfohlene Verkaufspreis liegt in Deutschland und Österreich bei 479 Euro, in der Schweiz bei 479 Franken, in den USA bei 499 US-Dollar und in Großbritannien bei 419,99 Pfund. Enthalten sind jeweils Zahnbürste, Ladestation, Reiseetui sowie Dyson Zahnpasta und Mundspülung.
Ab wann ist die Zahnbürste erhältlich?
Die Dyson CameraJet ist seit dem 1. September 2026 im Dyson-Onlineshop, in Dyson Stores sowie bei ausgewählten Händlern verfügbar, in den Farben Ceramic Pink und Ultra Blue.
Werden die Kamerabilder gespeichert?
Laut Dyson nicht. Die Kamera ist nur während der automatischen Strahlreinigung oder der Live-Ansicht in der MyDyson App aktiv, Bilder werden weder auf dem Gerät noch in der Cloud gespeichert und stehen weder Dyson noch Dritten zur Verfügung.
Braucht die CameraJet spezielle Zahnpasta?
Für die volle Funktion der Kamera empfiehlt Dyson die eigene, schaumfreie und SLS-freie Zahnpasta sowie die schaumreduzierte Mundspülung, da überschüssiger Schaum die Sicht der Kamera beeinträchtigen kann. Alternativ funktioniert laut Hersteller auch eine SLS-freie Gel-Zahnpasta in Kombination mit klarer Mundspülung.
Wie lange hält der Akku?
Vollständig aufgeladen reicht der Akku laut Dyson für bis zu 14 vollständige Reinigungen beziehungsweise rund 10 Tage, basierend auf einer täglichen Anwendung im Bürsten- sowie im kombinierten Bürsten-und-Auto-Jet-Modus im Sanft-Modus. Lässt die Kapazität mit der Zeit nach, kann der Lithium-Ionen-Akku laut Dyson separat ausgetauscht werden.
Ist die Dyson CameraJet wasserdicht?
Ja, sie ist nach IPX7 zertifiziert und hält damit bis zu 30 Minuten lang dem Eintauchen in bis zu einen Meter tiefes Wasser stand. Die Nutzung unter der Dusche ist damit möglich.
Wie oft muss ich die CameraJet reinigen?
Dyson empfiehlt ein gestaffeltes Pflegeschema: ein kurzes Abspülen von Bürstenkopf und Düse nach jeder Anwendung, eine gründlichere Reinigung einmal pro Woche sowie eine Tiefenreinigung inklusive Nachfüll-Dock der Ladestation einmal im Monat.
Was tun, wenn der Auto-Jet-Spülstrahl nicht auslöst?
Dyson stellt dafür ein eigenes Anleitungsvideo bereit, das durch die gängigsten Ursachen führt – etwa eine verschmutzte Düse, einen leeren Behälter oder eine falsch aufgesetzte Bürstenkopf-Erkennung. Lässt sich das Problem so nicht beheben, hilft laut Hersteller ein vollständiger Werksreset.
Fazit
Unsere Einschätzung
Mit der CameraJet betritt Dyson ein für das Unternehmen komplett neues Feld – und tut das auf eine für die Marke typische Weise: mit einem technisch aufwendigen Ansatz, jahrelanger Entwicklungszeit und einem Preis, der deutlich über dem etablierter Premium-Zahnbürsten von Oral-B oder Philips liegt. Die Kombination aus Makrokamera, KI-gestützter Zwischenraumerkennung und einem eigens entwickelten konischen Spülstrahl ist tatsächlich ohne direktes Vorbild am Markt und könnte die notorisch vernachlässigte Zahnzwischenraumreinigung für viele Menschen erstmals in den täglichen Putzvorgang integrieren. Ob sich der hohe Einstiegspreis von 479 Euro und die WLAN-fähige Kamera im Bad im Alltag durchsetzen, muss sich allerdings erst in unabhängigen Langzeittests zeigen – ebenso wie die Frage, wie zuverlässig Gap Optical Targeting außerhalb der kontrollierten Produktvorführung funktioniert.
Quellen und Stand: Offizielle Produktseiten von Dyson.de (Ceramic Pink) und Dyson.de (Ultra Blue), offizielle Pressemitteilung „Dyson CameraJet: die erste Zahnbürste mit integrierter Kamera“ via Presseportal, sowie Berichterstattung von CHIP, COMPUTER BILD und Yellow zur internationalen Preisgestaltung, ergänzt um Dysons offizielle Anleitungs- und Vorstellungsvideos auf YouTube. Stand dieses Beitrags: 2. September 2026.
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