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Jugendwort 2026: Top 10, Bedeutung, Abstimmung & Termine

Jugendwort 2026: Top 10, Bedeutung, Abstimmung, Countdown und alle Termine erklärt

Jugendwort 2026 · Top 10 · Voting · Countdown · Bedeutung · Beispiele · Mehrzweckeier · Langenscheidt

Die Mission Jugendwort 2026 ist in der entscheidenden Phase: Zehn Kandidaten stehen fest, doch nur drei Begriffe erreichen das Finale. Zur Wahl stehen ein rätselhafter Zahlencode, ein emotionaler Kontrollverlust, zwei sprachliche Comebacks, ein Song-Meme, ein absurder Lob-Satz, ein Gaming-Geständnis, ein Begriff für digitale Empörungsfallen und ein türkisches „super“ mit Viral-Faktor.

Dieser große Überblick erklärt alle zehn Jugendwörter 2026 so, dass nicht nur TikTok-, Gaming- und Meme-Insider mitkommen. Du erfährst, was „67“, „Crashout“, „Gute Käse“, „Ragebait“, „Schere“ und die übrigen Kandidaten bedeuten, woher sie kommen, wie sie verwendet werden und welche Begriffe besonders gute Chancen auf das Finale haben. Außerdem findest du den vollständigen Zeitplan, einen automatisch laufenden Countdown, die Regeln der Wahl, die Gewinner seit 2008 und die Hintergründe zum Ausschluss von „Mehrzweckeier“.

Stand: 28. Juli 2026 · Top-10-Voting: 28. Juli bis 20. August 2026 · Top 3: ab 28. August 2026 · Verkündung: 10. Oktober 2026

  • 67
  • Crashout
  • Digga
  • Du bist gut genug
  • Gute Käse
  • Macker
  • Peak
  • Ragebait
  • Schere
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Alle Top 10
Warum Mehrzweckeier fehlt
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Das Wichtigste in 60 Sekunden

Top 10 seit28. Juli 2026
Top-10-Voting bis20. August 2026
Top 3 ab28. August 2026
Gewinner am10. Oktober 2026
  • Zur Wahl stehen: 67, Crashout, Digga, Du bist gut genug, Gute Käse, Macker, Peak, Ragebait, Schere und Süper.
  • Mitmachen dürfen grundsätzlich alle: Für die offizielle Auswertung berücksichtigt Langenscheidt jedoch die Stimmen junger Menschen; der Großteil der Teilnehmenden ist zwischen 11 und 20 Jahre alt.
  • Die Top 10 werden nicht blind übernommen: Häufig eingereichte Begriffe werden auf tatsächliche Nutzung, Relevanz, Beleidigungen und diskriminierende Inhalte geprüft.
  • „67“ ist der rätselhafteste Kandidat: Eine eindeutige Bedeutung gibt es gerade nicht – der Insider-Charakter ist Teil des Trends.
  • „Ragebait“ ist der gesellschaftlich treffendste Begriff: Er beschreibt Inhalte, die absichtlich Wut erzeugen, um Reichweite zu gewinnen.
  • „Mehrzweckeier“ wurde ausgeschlossen: Der Begriff ging auf eine organisierte Kampagne und zugleich auf eine persönliche Beleidigung zurück.
  • Seit 2008 gibt es die Wahl: Zu den früheren Gewinnern zählen „Aura“, „cringe“, „lost“, „YOLO“, „Babo“ und zuletzt „das crazy“.

Countdown: Wie lange läuft das Top-10-Voting noch?

Welche drei Begriffe bekommen einen Platz im Finale? Der Countdown endet mit der aktuellen Wahl- oder Auswertungsphase.

—Tage
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Top-10-Voting bis einschließlich 20. August 2026.

Vote abgeben und Top 3 mitbestimmen

Hinweis: Für den live aktualisierten Countdown muss JavaScript aktiviert sein. Das Top-10-Voting läuft vom 28. Juli bis 20. August 2026.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was aktuell passiert
  2. So wird das Jugendwort 2026 gewählt
  3. Alle Termine und Phasen
  4. Die zehn Kandidaten im Überblick
  5. 67: Bedeutung und Herkunft
  6. Crashout: Bedeutung und Beispiele
  7. Digga: Der Dauerbrenner
  8. Du bist gut genug: Vom Song zum Meme
  9. Gute Käse: Das absurde Lob
  10. Macker: Comeback eines Klassikers
  11. Peak: Das Beste vom Besten
  12. Ragebait: Wut als Reichweitenmotor
  13. Schere: Mein Fehler
  14. Süper: Türkischer Viral-Import
  15. Unsere Favoriten-Einordnung
  16. Warum Mehrzweckeier ausgeschlossen wurde
  17. Was die Liste über Sprache verrät
  18. Jugendwörter richtig verwenden
  19. Alle Gewinner seit 2008
  20. Häufige Fragen
  21. Offizielle Links und Quellen
  22. Fazit

Jugendwort 2026 aktuell: Die Top 10 stehen fest – jetzt entscheidet die Community

Die Vorschlagsphase ist beendet, die eingereichten Begriffe wurden ausgewertet und die offizielle Top 10 des Jugendworts 2026 steht fest. Seit dem 28. Juli kann darüber abgestimmt werden, welche drei Kandidaten in die Finalrunde einziehen. Die erste Votingphase läuft bis zum 20. August. Nach einer einwöchigen Auswertung werden die drei Finalisten am 28. August bekanntgegeben.

Das Besondere an der Wahl: Sie bildet nicht bloß Wörter ab, die neu erfunden wurden. Die Liste zeigt, welche Ausdrücke junge Menschen aktuell in Chats, Videos, Memes, Songs, Streams, Gaming-Communitys und im Alltag verwenden. Deshalb stehen mit „Digga“ und „Macker“ auch zwei Begriffe zur Wahl, die deutlich älter sind als TikTok. Entscheidend ist nicht allein das Geburtsdatum eines Wortes, sondern seine aktuelle Rolle im Sprachgebrauch.


Der rätselhafte Insider

„67“ besitzt keine feste Bedeutung und funktioniert gerade deshalb als Erkennungszeichen einer Community.

Der emotionale Ausbruch

„Crashout“ beschreibt den Moment, in dem jemand die Kontrolle verliert oder wegen einer Kleinigkeit dramatisch überreagiert.

Der gesellschaftliche Begriff

„Ragebait“ benennt die Strategie, durch absichtliche Provokation Wut, Kommentare und Reichweite zu erzeugen.

Der klassische Jugendwort-Kandidat

„Gute Käse“ ist kurz, absurd, vielseitig und leicht zitierbar – genau die Mischung, die bei solchen Wahlen oft funktioniert.

Direkt mitentscheiden statt nur zuschauen

Auf der offiziellen Seite kannst du deinen Favoriten wählen und mitbestimmen, welche drei Begriffe ins Finale einziehen.

Zur offiziellen Jugendwort-Abstimmung 2026

Jugendwort des Jahres 2026: Die zehn Top-Kandidaten der Abstimmung
Jugendwort 2026: Diese zehn Kandidaten stehen zur Wahl – ein Klick auf das Bild führt zur offiziellen Abstimmung.

So wird das Jugendwort des Jahres 2026 gekürt

Das Jugendwort wird in mehreren Stufen ermittelt. Die Community schlägt Begriffe vor und stimmt später über die Auswahl ab. Dazwischen prüft ein Gremium von PONS Langenscheidt die Einsendungen. So soll verhindert werden, dass reine Kampagnen, Beleidigungen oder diskriminierende Begriffe allein durch massenhafte Einreichungen in die offizielle Auswahl gelangen.

1Begriffe einreichen

Online konnten Wörter vorgeschlagen werden, die aktuell in Kommentaren, Chats, Streams, Memes, Songs oder auf dem Schulhof verwendet werden.

2Einreichungen auswerten

Die häufigsten Vorschläge gelangen in die engere Auswahl. Anschließend wird geprüft, ob sie tatsächlich in der Jugendsprache vorkommen und den Regeln entsprechen.

3Top 10 wählen

Die Community stimmt darüber ab, welche drei Begriffe die Finalrunde erreichen. Diese Phase läuft vom 28. Juli bis 20. August 2026.

4Top 3 ermitteln

Nach der Auswertung werden die drei Finalisten am 28. August veröffentlicht.

5Finale abstimmen

Vom 28. August bis 28. September entscheidet sich, welcher der drei Begriffe die meisten gültigen Stimmen erhält.

6Gewinner verkünden

Am 10. Oktober 2026 wird das Jugendwort des Jahres offiziell bekanntgegeben.

Wer darf bei der Wahl mitmachen?

Eigene Wörter einreichen und online abstimmen können grundsätzlich Jugendliche und Erwachsene. Für die offizielle Auswertung des Jugendworts fließen jedoch die Stimmen junger Menschen ein. Nach Angaben von Langenscheidt ist der Großteil der Teilnehmenden zwischen 11 und 20 Jahren alt. Die Altersangabe ist damit kein unwichtiger Zusatz, sondern Teil des Auswahlverfahrens.

Jugendwort 2026: Der vollständige Zeitplan

Zeitraum Phase Was passiert?
29.05.–16.07.2026 Vorschläge sammeln Begriffe aus Alltag, Social Media, Gaming, Streams, Musik und Chats konnten online eingereicht werden.
17.07.–27.07.2026 Vorschläge auswerten Häufigkeit, tatsächliche Verwendung, Relevanz und mögliche Ausschlussgründe wurden geprüft.
28.07.–20.08.2026 Top-10-Voting Die Community wählt aus zehn Kandidaten ihre Favoriten für die Finalrunde.
21.08.–27.08.2026 Top-10-Voting auswerten Die Stimmen werden ausgewertet und die drei Finalisten bestimmt.
28.08.–28.09.2026 Top-3-Voting Die Finalrunde entscheidet über das Jugendwort des Jahres.
29.09.–09.10.2026 Finale auswerten Die Stimmen der Schlussrunde werden geprüft und ausgezählt.
10.10.2026 Verkündung Das Jugendwort des Jahres 2026 wird offiziell bekanntgegeben.

Die Top 10 des Jugendworts 2026 auf einen Blick

67Rätselhafter Insider ohne feste Bedeutung.
CrashoutDie Fassung verlieren oder emotional explodieren.
DiggaKumpel, Bruder, Bro oder emotionaler Ausruf.
Du bist gut genugVirale Songzeile und Vorlage für Memes.
Gute KäseAbsurd-humorvolles Lob für etwas richtig Gutes.
MackerPartner, Crush, Kumpel oder Typ – oft ironisch.
PeakDas Beste vom Besten, Höhepunkt oder 10/10.
RagebaitProvokation, die gezielt Wut und Reichweite erzeugt.
Schere„Mein Fehler“ oder eine knappe Entschuldigung.
SüperTürkisch für „super“, durch ein Viralvideo neu aufgeladen.

Was fällt an dieser Auswahl auf?

Die Liste verbindet mehrere Sprachwelten: englischen Internet-Slang, türkischen Alltagseinfluss, Gaming-Begriffe, Song-Memes, alte Umgangssprache und absichtlichen Nonsens. Sie ist damit kein klassisches Wörterbuchkapitel, sondern ein Schnappschuss digitaler Jugendkultur im Sommer 2026.

„67“: Der Jugendwort-Kandidat, den niemand eindeutig übersetzen kann

„67“ wird englisch als „six seven“ ausgesprochen. Eine feste Definition besitzt die Zahlenkombination nicht. Sie kann als Reaktion, Insider, Running Gag oder bewusst unklare Antwort verwendet werden. Häufig gehört eine abwägende Handbewegung dazu. Wer den Trend kennt, versteht weniger eine konkrete Aussage als den gemeinsamen kulturellen Verweis.

Bedeutung

Keine feste Übersetzung; eher Insider-Reaktion, Meme und Zeichen von Zugehörigkeit.

Herkunft

Verbreitung über TikTok, Basketball-Memes und den Song „Doot Doot (6 7)“ des US-Rappers Skrilla.

Typische Verwendung

Als absichtlich unklare Antwort oder spontane Reaktion, oft zusammen mit einer charakteristischen Handbewegung.

Wahlchance

Sehr hoher Meme- und Insider-Faktor; gleichzeitig schwer erklärbar und deshalb für manche Wähler weniger greifbar.

Beispiel: „Wie lief die Prüfung?“ – „67.“

Gerade die Bedeutungslosigkeit ist die Bedeutung

„67“ zeigt, dass Sprache nicht immer Informationen transportieren muss. Ein Ausdruck kann vor allem signalisieren: Ich kenne denselben Clip, dieselbe Geste und denselben Witz wie du. Für Außenstehende bleibt das rätselhaft – für Insider ist genau das der Reiz.

„Crashout“: Wenn jemand komplett die Fassung verliert

Ein Crashout ist ein emotionaler Kontrollverlust: Jemand rastet aus, explodiert, reagiert extrem oder lässt sich von einer Situation vollständig überwältigen. Der Begriff kann ernst verwendet werden, ist in vielen Chats aber bewusst ironisch übertrieben.

Ernst gemeint

Eine Person verliert tatsächlich die Kontrolle und reagiert aggressiv oder stark emotional.

Ironisch gemeint

Eine kleine Alltagspanne wird dramatisch überhöht, etwa ein leerer Akku oder langsames WLAN.

Beispiel: „Wenn mein Akku jetzt ausgeht, gehe ich Crashout.“

Der Ausdruck ist stark, weil er ein sofort verständliches Bild erzeugt und in viele Situationen passt. Anders als „67“ besitzt „Crashout“ eine relativ klare Bedeutung, bleibt aber durch die ironische Verwendung flexibel.

„Digga“: Warum der Klassiker immer noch zur Jugendsprache gehört

„Digga“ ist alles andere als neu. Der Begriff wird seit vielen Jahren als Anrede für Freund, Kumpel, Bruder oder Bro verwendet. Inzwischen funktioniert er häufig wie ein emotionales Satzzeichen: Er kann Staunen, Ärger, Anerkennung, Unglauben oder genervte Fassungslosigkeit ausdrücken.

Als Anrede„Digga, kommst du mit?“
Als Überraschung„Digga, wie hast du das geschafft?“
Als Kritik„Digga, das war wirklich unnötig.“
Als Anerkennung„Digga, das war stark.“

Ein altes Wort kann trotzdem aktuell sein

Die Wahl zeichnet nicht ausschließlich neu erfundene Begriffe aus. Sie soll zeigen, welche Wörter die aktuelle Sprache junger Menschen prägen. Dass „Digga“ erneut auftaucht, kann deshalb als Beleg für seine außergewöhnliche Langlebigkeit verstanden werden.

„Du bist gut genug“: Wie eine Songzeile zum Jugendwort-Kandidaten wird

Der Satz stammt aus dem viralen Song von KitschKrieg, Blumengarten und Shirin David. Entscheidend ist nicht nur der Text, sondern vor allem die auffällige, langgezogene Gesangslinie. Sie wurde in sozialen Netzwerken zur Vorlage für zahllose Memes, Remixe, Parodien und neue Textvarianten.

Mehr als ein Satz

Der Kandidat besteht aus Text, Melodie, Betonung und einem wiedererkennbaren Gesangsmuster.

Meme-Mechanik

Die Melodie lässt sich mit neuen Sätzen kombinieren und dadurch immer wieder an Alltagssituationen anpassen.

Stärke

Hoher Wiedererkennungswert, große popkulturelle Reichweite und emotionale Grundbotschaft.

Schwäche

Der Ausdruck kann stärker an einen einzelnen Song-Hype gebunden sein als andere Kandidaten.

„Gute Käse“: Das absurde Lob mit Überraschungspotenzial

„Gute Käse“ bedeutet sinngemäß „richtig gut“, „stabil“, „gelungen“ oder „feier ich“. Eine wörtliche Logik besitzt der Ausdruck nicht. Gerade die sprachliche Schräglage macht ihn einprägsam. Das Lob klingt freundlich, absurd und ein wenig so, als hätte eine automatische Übersetzung kurz die Kontrolle verloren.

Beispiel: „Der neue Song ist wirklich gute Käse.“

Warum „Gute Käse“ ein starker Kandidat ist

Der Begriff ist kurz, positiv, eigenständig, leicht nachzusprechen und fast überall einsetzbar. Er klingt deutlich mehr nach einem typischen Jugendwort-Gewinner als ein rein beschreibender Fachbegriff. Genau deshalb gehört „Gute Käse“ zu den Kandidaten mit dem größten Überraschungspotenzial.

„Macker“: Das Comeback eines deutlich älteren Begriffs

„Macker“ kann je nach Kontext einen Partner, Crush, Freund, Kumpel, Mann oder schlicht irgendeinen Typen bezeichnen. Das Wort ist seit Jahrzehnten bekannt, wird heute jedoch häufig liebevoll, ironisch oder spielerisch verwendet. Dadurch kann ein früher eher grober oder abwertender Klang in einen neuen, humorvollen Kontext wechseln.

Romantisch

Bezeichnung für Freund, Partner oder Crush.

Freundschaftlich

Ironische Bezeichnung für einen Kumpel oder Bekannten.

Neutral bis kritisch

Je nach Tonfall kann weiterhin einfach „Typ“ oder ein unangenehm auftretender Mann gemeint sein.

Sprachtrend

Ein Beispiel dafür, wie junge Menschen alte Wörter wiederentdecken und mit neuen Tonlagen versehen.

Beispiel: „Mein Macker kommt später noch vorbei.“

„Peak“: Das Beste vom Besten oder einfach 10 von 10

Das englische Wort „Peak“ bedeutet Gipfel oder Höhepunkt. In der Jugendsprache beschreibt es etwas, das kaum zu übertreffen ist: maximale Qualität, den bestmöglichen Moment oder eine Leistung, die sinngemäß zehn von zehn Punkten verdient.

Musik„Das Konzert war Peak.“
Serie„Die letzte Folge war Peak.“
Sport„Dieses Finale war Peak.“
Alltag„Der Abend gestern war einfach Peak.“

Die Stärke liegt in der Kürze und Vielseitigkeit. Gleichzeitig ist „Peak“ relativ allgemein und besitzt weniger überraschenden Eigencharakter als „67“ oder „Gute Käse“.

„Ragebait“: Wenn Wut bewusst zur Reichweitenmaschine wird

Ragebait setzt sich aus „rage“ für Wut und „bait“ für Köder zusammen. Gemeint sind Inhalte, die gezielt so gestaltet werden, dass Menschen sich aufregen, widersprechen oder empört kommentieren. Dafür reichen provokante Thesen, extreme Meinungen, offensichtliche Fehler, bewusst falsche Behauptungen oder absichtlich schlechte Ratschläge.

1Provokation setzen

Ein Beitrag enthält eine extreme, falsche oder bewusst ungerechte Aussage.

2Wut auslösen

Nutzer reagieren spontan, korrigieren, beschweren sich oder streiten miteinander.

3Interaktion steigern

Viele Kommentare, Antworten und Shares signalisieren der Plattform hohe Aktivität.

4Reichweite erhalten

Der Algorithmus spielt den Beitrag häufiger aus – auch wenn die Reaktionen überwiegend negativ sind.

Nicht jeden Köder schlucken

Wer Ragebait erkennt, muss nicht automatisch reagieren. Oft ist Nicht-Kommentieren die wirksamere Antwort, weil Empörung genau das Produkt ist, das der Beitrag erzeugen soll. Der Begriff ist deshalb mehr als Internet-Slang: Er ist eine kompakte Form von Medienkompetenz.

Beispiel: „Antworte nicht darauf – der Post ist offensichtlich nur Ragebait.“

„Schere“: Die Gaming-Entschuldigung für „Mein Fehler“

„Schere“ bedeutet sinngemäß „mein Fehler“, „sorry“ oder „ich nehme das auf meine Kappe“. Der Ausdruck stammt aus Gaming- und Streaming-Zusammenhängen und wurde von dort in normale Chats und Alltagssituationen übernommen.

Fehler eingestehen

Der Sprecher übernimmt knapp die Verantwortung für eine falsche Entscheidung.

Leichte Entschuldigung

Der Begriff passt besonders zu kleineren Versäumnissen, ohne daraus eine lange Erklärung zu machen.

Ironischer Ton

„Schere“ kann eine Situation lockern, sollte aber keine ernsthafte Entschuldigung ersetzen, wenn tatsächlich jemand verletzt wurde.

Gaming-Ursprung

Ein weiteres Beispiel dafür, wie Streaming- und Gaming-Sprache in den allgemeinen Alltag wandert.

Beispiel: „Schere. Ich habe komplett vergessen, dir zu antworten.“

„Süper“: Türkisches „super“ mit Viral-Faktor

„Süper“ ist das türkische Wort für „super“. In Deutschland erhielt der Ausdruck durch ein virales Video neue Aufmerksamkeit: Ein Ultramarathonläufer antwortete nach seinem Lauf auf die Frage nach seinem Befinden knapp und markant mit „Süper“. Aussprache, Situation und die positive Gelassenheit der Antwort machten den Clip zur Vorlage für weitere Verwendungen.

Bedeutung

Super, großartig, alles bestens oder richtig gut.

Wirkung

Kurz, positiv, leicht verständlich und durch die Aussprache sofort wiedererkennbar.

Sprachkultur

Der Kandidat zeigt, wie selbstverständlich türkische und weitere mehrsprachige Einflüsse zur deutschen Alltagssprache gehören.

Wahlchance

Sympathischer Viral-Kandidat mit einfacher Bedeutung, aber relativ starker Bindung an einen einzelnen Clip.

Beispiel: „Wie ist die Prüfung gelaufen?“ – „Süper!“


Jugendwort des Jahres 2026: Jetzt für einen Kandidaten abstimmen
Jetzt mitentscheiden: Über die Top 10 des Jugendworts 2026 wird auf der offiziellen Voting-Seite abgestimmt.

Welches Wort hat die besten Chancen? Unsere Einordnung der Top 10

Die tatsächliche Abstimmung kann anders ausfallen als jede Prognose. Bekanntheit allein reicht nicht immer aus. Ein erfolgreicher Kandidat braucht meist eine verständliche Verwendung, Wiedererkennungswert, Meme-Potenzial und genug emotionale Bindung, damit Menschen nicht nur darüber sprechen, sondern tatsächlich abstimmen.

Kandidat Größte Stärke Mögliche Schwäche Wahlprofil
67 Maximaler Insider- und Meme-Faktor Keine klare Bedeutung Starker Community-Favorit
Crashout Emotional und vielseitig verwendbar Englischer Import ohne starken Deutschland-Bezug Sehr guter Alltagskandidat
Digga Extrem hohe Bekanntheit Seit Langem etabliert und wenig neu Dauerbrenner
Du bist gut genug Song, Melodie und Meme in einem Stark an einen konkreten Hype gebunden Popkultureller Kandidat
Gute Käse Eigenständig, positiv und absurd Kann für Außenstehende konstruiert wirken Möglicher Überraschungssieger
Macker Ironisches Revival Sehr alter Begriff Nostalgischer Außenseiter
Peak Kurz, international und universell Wenig spezifischer Eigencharakter Solider Mainstream-Kandidat
Ragebait Hohe gesellschaftliche Relevanz Eher Analysewort als lockerer Ausruf Medienkritischer Kandidat
Schere Klare Funktion und starke Gaming-Basis Schon länger verbreitet Community-starker Kandidat
Süper Positiv, sympathisch und mehrsprachig Eng mit einem Viralvideo verbunden Charismatischer Viral-Kandidat

Unsere stärksten Finalkandidaten

  • 67: größter Insider- und Meme-Faktor
  • Crashout: beste Alltagstauglichkeit
  • Gute Käse: klassischster Jugendwort-Charme
  • Schere: starke Gaming- und Streaming-Community

Schwerer einzuschätzen

  • Digga: sehr bekannt, aber kaum neu
  • Macker: Comeback statt Neuschöpfung
  • Du bist gut genug: möglicherweise kurzlebiger Song-Hype
  • Ragebait: relevant, aber weniger als spontaner Ausruf genutzt

Dein Favorit zählt mehr als jede Prognose

Die Wahl wird online entschieden. Wer einen Begriff in der Top 3 sehen möchte, muss ihn tatsächlich auswählen.

Jetzt Jugendwort 2026 wählen

Warum „Mehrzweckeier“ trotz vieler Einreichungen ausgeschlossen wurde

„Mehrzweckeier“ hätte nach der Zahl der Einreichungen offenbar einen Platz in der Top 10 erreicht. Trotzdem ließ PONS Langenscheidt den Begriff nicht zur Abstimmung zu. Nach der Begründung des Verlags erfüllte er gleich zwei zentrale Ausschlusskriterien: Er wurde durch eine organisierte Kampagne gepusht und geht zugleich auf eine persönliche Beleidigung zurück.

Gezielte Einreichungskampagne

Auf Reddit und in Meme-Communitys wurde dazu aufgerufen, den Begriff massenhaft für die Jugendwort-Wahl vorzuschlagen.

Beleidigender Ursprung

Die Wortschöpfung entstand aus einem gegen Bundeskanzler Friedrich Merz gerichteten Protestspruch.

Zahlen allein reichen nicht

Auch ein sehr häufig genannter Begriff muss die inhaltlichen und formalen Auswahlregeln erfüllen.

Glaubwürdigkeit der Wahl

Der Ausschluss soll verhindern, dass organisierte Mobilisierung die tatsächliche Sprachverwendung vollständig überlagert.

Der Ausgangspunkt war ein Protestplakat im Umfeld von Demonstrationen gegen eine mögliche Wiedereinführung beziehungsweise Ausweitung der Wehrpflicht. Nachdem der ursprüngliche Spruch öffentlich und polizeilich relevant geworden war, entwickelte sich im Internet die Wortschöpfung „Mehrzweckeier“. Sie wirkte weniger direkt, blieb aber klar auf den ursprünglichen Satz bezogen. Meme-Communitys griffen den Begriff auf und organisierten Einreichungen für die Wahl.

Eine schwierige Grenze zwischen Meme-Kultur und Manipulation

Der Fall ist sprachkulturell interessanter, als es die reine Ausschlussentscheidung vermuten lässt. Moderne Internetbegriffe verbreiten sich fast immer durch Community-Dynamik, Wiederholung und koordinierte Aufmerksamkeit. Die offene Frage lautet deshalb: Ab wann ist eine Kampagne künstliche Manipulation – und wann ist die Kampagne selbst bereits ein Teil echter Netzkultur? Langenscheidt entschied hier zugunsten eines kontrollierbaren, fairen Verfahrens.

Was die Top 10 über Jugendsprache, Gen Z und Gen Alpha verraten

1. Ein Wort braucht nicht immer eine feste Definition

„67“ macht deutlich, dass gemeinsame Referenzen wichtiger sein können als lexikalische Genauigkeit. Wer die Geste, den Clip und den kulturellen Kontext kennt, gehört dazu. Wer eine eindeutige Übersetzung verlangt, steht bereits außerhalb des Witzes.

2. Social Media verbreitet nicht nur Wörter, sondern komplette Ausdruckspakete

Bei „Du bist gut genug“ gehören Melodie und Betonung zur Bedeutung. Bei „67“ ist die Handbewegung wichtig. Bei „Süper“ lebt der Effekt von Aussprache und Situation. Moderne Jugendsprache besteht daher häufig aus Wort, Tonfall, Bild, Sound und Geste zugleich.

3. Jugendsprache ist selbstverständlich mehrsprachig

Englische Begriffe wie „Crashout“, „Peak“ und „Ragebait“ stehen neben dem türkischen „Süper“. Solche Wörter werden nicht einfach unverändert importiert. Im deutschen Alltag erhalten sie neue Satzmuster, ironische Ebenen und eigene Verwendungssituationen.

4. Gaming und Streaming sind keine sprachlichen Nischen mehr

„Schere“ zeigt, wie schnell ein Ausdruck aus Gaming- und Streaming-Communitys in gewöhnliche Chats wandern kann. Szenesprache wird über Clips, Creator und gemeinsame Online-Erlebnisse zu allgemeiner Popkultur.

5. Alte Wörter können ein neues Leben beginnen

„Macker“ und „Digga“ widersprechen der Vorstellung, dass Jugendsprache immer aus Neuschöpfungen besteht. Junge Menschen übernehmen ältere Wörter, verändern Tonfall und Kontext und verleihen ihnen dadurch eine neue soziale Funktion.

6. Jugendsprache kann Medienkritik in ein einziges Wort packen

„Ragebait“ benennt eine zentrale Funktionsweise sozialer Plattformen: Wut wird zur Interaktion, Interaktion zur Reichweite und Reichweite zum wirtschaftlichen Wert. Der Begriff ist locker genug für einen Chat und präzise genug für eine Medienanalyse.

Warum es das Jugendwort überhaupt gibt

Sprache verändert sich ständig. Jugendwörter machen sichtbar, welche Themen, Medien, Gefühle und Gemeinschaften junge Menschen aktuell prägen. Sie schaffen Zugehörigkeit, ermöglichen spielerische Abgrenzung von älteren Generationen und dokumentieren, wie stark digitale Kultur, Mehrsprachigkeit, Musik und Gaming den deutschen Wortschatz verändern.

Jugendwörter richtig benutzen – ohne dabei selbst zum Meme zu werden

Wer die Bedeutung kennt, muss den Begriff nicht automatisch verwenden. Jugendsprache ist stark vom Kontext, vom Tonfall und von der Beziehung zwischen den Beteiligten abhängig. Besonders Erwachsene wirken schnell bemüht, wenn sie neue Wörter wie Vokabeln in vorbereitete Sätze einsetzen.

Zuerst zuhören

Beobachte, in welchen Situationen ein Begriff tatsächlich fällt und welche Stimmung damit verbunden ist.

Nicht jedes Wort übernehmen

Verstehen ist oft wichtiger als Nachahmen. Niemand muss „67“ sagen, nur weil er nun weiß, was dahintersteckt.

Ironie erkennen

„Crashout“ beschreibt im Alltag häufig keinen echten Zusammenbruch, sondern eine bewusst dramatische Übertreibung.

Ernsthafte Situationen ernst nehmen

„Schere“ kann bei kleinen Fehlern funktionieren, ersetzt aber keine aufrichtige Entschuldigung nach einer echten Verletzung.

Ragebait nicht belohnen

Wer absichtliche Provokation erkennt, kann dem Beitrag die gewünschte Aufmerksamkeit verweigern.

Keine Jugendsprache-Prüfung veranstalten

Die Wirkung entsteht durch Selbstverständlichkeit. Eine lange Erklärung im Gespräch macht den Ausdruck meist unbrauchbar.

Der schnelle Übersetzer für Eltern, Lehrkräfte und alle Ü20

67Insider-Reaktion ohne feste Bedeutung
Crashoutausrasten oder die Fassung verlieren
DiggaBro, Kumpel oder emotionaler Ausruf
Du bist gut genugvirale Songzeile und Meme-Melodie
Gute Käserichtig gut oder stabil
MackerTyp, Kumpel, Crush oder Partner
PeakHöhepunkt oder 10 von 10
Ragebaitgezielter Wut-Köder für Reichweite
Scheremein Fehler oder sorry
Süpersuper oder alles bestens

Jugendwort-History: Alle Gewinner von 2008 bis 2025

Die Rückschau zeigt, wie schnell Sprachtrends altern – und welche Begriffe den Sprung in den allgemeinen Sprachgebrauch geschafft haben. Manche Gewinner wirken heute wie Zeitkapseln, andere werden weiterhin täglich verwendet.

Jahr Jugendwort Bedeutung
2025 das crazy Allzweckreaktion, wenn eine passendere Antwort fehlt oder ein Gespräch freundlich weiterlaufen soll.
2024 Aura Persönliche Ausstrahlung, Charisma oder sozialer Status, häufig scherzhaft als Plus- oder Minuspunkte gedacht.
2023 goofy Tollpatschig, albern oder auf eine sympathisch-komische Weise merkwürdig.
2022 smash Mit jemandem etwas anfangen wollen.
2021 cringe Peinlich oder zum Fremdschämen.
2020 lost Ahnungslos, verwirrt oder orientierungslos.
2019 kein Jugendwort In diesem Jahr wurde kein Jugendwort gekürt.
2018 Ehrenmann / Ehrenfrau Ein besonders fairer, hilfsbereiter oder guter Mensch.
2017 I bims Absichtlich veränderte Schreibweise von „Ich bin’s“.
2016 fly sein Besonders gut drauf sein, abgehen oder cool sein.
2015 Smombie Kombination aus Smartphone und Zombie für Menschen, die beim Gehen nur aufs Handy schauen.
2014 Läuft bei dir Anerkennung im Sinne von „Gut gemacht“ oder „Du hast es drauf“.
2013 Babo Boss, Chef oder Anführer.
2012 YOLO Abkürzung für „You only live once“ – man lebt nur einmal.
2011 Swag Coolheit, lässige Ausstrahlung oder selbstbewusstes Auftreten.
2010 Niveaulimbo Gespräche oder Unterhaltung, deren Niveau immer weiter sinkt.
2009 hartzen Sinnlos herumhängen oder keiner geregelten Beschäftigung nachgehen.
2008 Gammelfleischparty Spöttische Bezeichnung für eine Ü-30-Party.

Welcher Begriff schreibt 2026 das nächste Kapitel?

Von „Gammelfleischparty“ über „YOLO“, „cringe“ und „Aura“ bis „das crazy“: Jede Wahl konserviert ein Stück ihrer Zeit. Jetzt entscheidet sich, welcher Begriff für 2026 stehen wird.

Jetzt Favoriten wählen

FAQ zum Jugendwort des Jahres 2026

Welche Begriffe stehen beim Jugendwort 2026 in den Top 10?

Zur Wahl stehen 67, Crashout, Digga, Du bist gut genug, Gute Käse, Macker, Peak, Ragebait, Schere und Süper.

Wo kann ich für das Jugendwort 2026 abstimmen?

Die offizielle Abstimmung findet online über jugendwort.de statt. Die Links in diesem Artikel führen als externe Nofollow-Links zur offiziellen Seite.

Wie lange läuft das Top-10-Voting?

Das Top-10-Voting läuft vom 28. Juli bis einschließlich 20. August 2026. Danach folgt vom 21. bis 27. August die Auswertung.

Wann werden die Top 3 bekanntgegeben?

Die drei Finalisten sollen am 28. August 2026 bekanntgegeben werden. Gleichzeitig startet die Finalabstimmung.

Wie lange läuft das Top-3-Voting?

Die finale Abstimmungsphase ist für den Zeitraum vom 28. August bis 28. September 2026 vorgesehen.

Wann wird das Jugendwort 2026 verkündet?

Die offizielle Verkündung ist für den 10. Oktober 2026 vorgesehen.

Wer kann mitmachen?

Grundsätzlich können Jugendliche und Erwachsene Begriffe einreichen und abstimmen. In die offizielle Auswertung fließen jedoch die Stimmen junger Menschen ein; der Großteil der Teilnehmenden ist zwischen 11 und 20 Jahre alt.

Wie werden die Top 10 ausgewählt?

Zunächst werden die häufigsten Einsendungen betrachtet. Anschließend prüft ein Langenscheidt-Gremium die tatsächliche Verwendung und Relevanz sowie mögliche Beleidigungen, rassistische, sexistische oder andere diskriminierende Inhalte und erkennbare Kampagnen.

Was zählt als Jugendwort?

Gesucht werden Wörter und Ausdrücke, die junge Menschen aktuell in Social Media, Gaming, Streams, Musik, Chats und im Alltag verwenden. Auch Begriffe aus anderen Sprachen können berücksichtigt werden.

Was bedeutet „67“?

Eine eindeutige Bedeutung gibt es nicht. Die Zahlenkombination wird als „six seven“ ausgesprochen und funktioniert vor allem als Insider-Reaktion, Meme und Zeichen gemeinsamer Zugehörigkeit.

Was bedeutet „Crashout“?

„Crashout“ bedeutet, die Fassung zu verlieren, auszurasten oder sehr emotional zu reagieren. Häufig wird der Begriff ironisch für eine übertriebene Reaktion auf ein kleines Problem verwendet.

Was bedeutet „Gute Käse“?

Der Ausdruck bedeutet sinngemäß „richtig gut“, „stabil“ oder „feier ich“. Eine wörtliche Bedeutung besitzt er nicht.

Was bedeutet „Ragebait“?

Ragebait sind Inhalte, die absichtlich Wut und Empörung hervorrufen sollen, damit mehr Menschen kommentieren, teilen oder diskutieren und der Beitrag zusätzliche Reichweite erhält.

Was bedeutet „Schere“?

„Schere“ kommt aus der Gaming-Szene und bedeutet ungefähr „mein Fehler“, „sorry“ oder „ich nehme das auf meine Kappe“.

Warum wurde „Mehrzweckeier“ ausgeschlossen?

Nach Angaben von PONS Langenscheidt beruhte der Begriff auf einer organisierten Einreichungskampagne und zugleich auf einer persönlichen Beleidigung. Damit erfüllte er zwei Ausschlusskriterien.

Warum sind mit „Digga“ und „Macker“ so alte Wörter dabei?

Die Wahl sucht nicht ausschließlich neu erfundene Begriffe. Entscheidend ist, welche Wörter die aktuelle Sprache junger Menschen prägen oder gerade ein Comeback erleben.

Seit wann gibt es das Jugendwort des Jahres?

PONS Langenscheidt kürt das Jugendwort seit 2008. Im Jahr 2019 wurde kein Gewinner bestimmt.

Wer steckt hinter dem Jugendwort des Jahres?

Hinter der Wahl steht der Stuttgarter Verlag PONS Langenscheidt, der sich mit Sprache, Wörterbüchern und Sprachlernen beschäftigt.

Gibt es offiziellen Jugendwort-Merch?

Langenscheidt weist auf einen offiziellen Jugendwort-Shop mit Produkten zu aktuellen und früheren Jugendwörtern hin. Verfügbarkeit, Motive und Konditionen sind direkt beim Anbieter zu prüfen.

Offizielle Abstimmung, weitere Informationen und Quellen

VotingJugendwort 2026 offiziell wählenTop-10-Abstimmung, aktuelle Phase, Countdown und spätere Finalrunde.
VeranstalterPONS LangenscheidtInformationen zum Verlag, zu Sprache, Wörterbüchern und Sprachlernen.

Aktuelle Phase immer auf der offiziellen Seite prüfen

Der Countdown in diesem Artikel wird anhand der veröffentlichten Termine automatisch im Browser berechnet. Sollten PONS Langenscheidt oder die offizielle Jugendwort-Seite Termine, Uhrzeiten oder den Ablauf ändern, ist ausschließlich der dort veröffentlichte aktuelle Stand maßgeblich.

Fazit: Die Top 10 sind ein Gruppenchat in Listenform

Das Jugendwort 2026 wird nicht einfach zwischen zehn isolierten Begriffen entschieden. Zur Wahl stehen zehn unterschiedliche Wege, wie Sprache heute entsteht: durch einen Song, ein Basketball-Meme, einen Stream, einen Algorithmus, ein türkisches Wort, einen jahrzehntealten Klassiker oder einen vollkommen unlogischen Satz, der gerade deshalb hängen bleibt.

„67“ besitzt den stärksten Insider-Faktor, „Crashout“ die größte Alltagstauglichkeit, „Ragebait“ die höchste medienkritische Relevanz und „Gute Käse“ den klassischsten Jugendwort-Charme. „Schere“ bringt eine starke Gaming-Community mit, „Süper“ positive Viral-Energie und „Digga“ den Beweis, dass ein Jugendwort nicht nach einem Sommer verschwinden muss.

  • Das Top-10-Voting läuft vom 28. Juli bis 20. August 2026.
  • Die Top 3 werden am 28. August 2026 bekanntgegeben.
  • Das finale Voting läuft bis 28. September 2026.
  • Der Gewinner wird am 10. Oktober 2026 verkündet.
  • „Mehrzweckeier“ ist trotz vieler Einreichungen nicht zugelassen.
  • Die Community entscheidet – eine Prognose ersetzt keine Stimme.
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Kategorie Nachrichten, Drohnen-News | Tags 67, Crashout, Digga, Du bist gut genug, Gaming, Gen Alpha, Gen Z, Gute Käse, Jugendsprache, Jugendwort 2026, Jugendwort des Jahres, Langenscheidt, Macker, Mehrzweckeier, Peak, Ragebait, Schere, SOCIAL MEDIA, Süper, TIKTOK

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