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Hitzewelle in Deutschland: DWD warnt vor Unwettern

Hitzewelle in Deutschland: DWD warnt vor Hitze, Tropennächten, Gewittern und Unwettergefahr

Deutschland erlebt die erste große Hitzewelle des Sommers 2026 – und sie trifft viele Regionen nicht nur mit Temperaturen deutlich über 30 Grad, sondern auch mit schwüler Luft, warmen Nächten und zunehmender Gewittergefahr. Der Deutsche Wetterdienst warnt am Donnerstag, 18. Juni 2026, vor starker bis teils extremer Wärmebelastung. Besonders im Westen, Südwesten, Süden und später auch in weiteren Teilen des Landes wird die Hitze für viele Menschen spürbar zur Belastung. Am Freitag und am Wochenende steigen die Höchstwerte verbreitet auf 30 bis 38 Grad, im weiteren Verlauf sind lokal sogar noch höhere Spitzen nicht ausgeschlossen. Gleichzeitig nimmt die Gefahr kräftiger Hitzegewitter zu – mit Starkregen, Hagel, Sturmböen und örtlicher Unwettergefahr.

Die aktuelle Wetterlage ist deshalb mehr als nur ein klassischer Sommertag mit Sonne satt. Entscheidend ist die Kombination aus hohen Tageswerten, schwüler Luft, geringer nächtlicher Abkühlung und Gewitterpotenzial. Gerade in Städten, dicht bebauten Wohngebieten und schlecht belüfteten Innenräumen kann sich die Wärme stauen. Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt, erschweren die Erholung zusätzlich. Für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Pflegebedürftige, chronisch Kranke, Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sowie Beschäftigte im Freien kann die Lage ernst werden.


Direkt zur aktuellen Hitzewarnung ☀️

Aktuelle Lage am 18. Juni 2026: Von Südwesten breitet sich sehr warme bis heiße Luft nach Deutschland aus. Zunächst stehen vor allem der Südwesten und Westen im Fokus der Hitzewarnungen, anschließend wird die Wärmebelastung in vielen weiteren Regionen stark bis teils extrem. Am Freitag wird es vielerorts schwülheiß mit 30 bis 35 Grad, im Westen und Südwesten sind bis zu 38 Grad möglich. Gleichzeitig steigt ab Freitag die Gefahr kräftiger Gewitter, örtlich auch mit Unwetterpotenzial.

  • Donnerstag: verbreitet heiß, besonders südlich einer Linie Münsterland-Berlin häufig 30 Grad und mehr.
  • Freitag: schwülheiß, verbreitet 30 bis 35 Grad, im Westen und Südwesten bis 38 Grad.
  • Samstag: weiterhin sehr heiß, vielerorts 30 bis 38 Grad, dazu örtlich kräftige Gewitter.
  • Sonntag: im Norden teilweise etwas angenehmer, in der Mitte und im Süden weiter heiß mit Gewitterrisiko.
  • Besonders beachten: Warme Nächte, aufgeheizte Wohnungen, starke UV-Belastung und lokale Unwetter nach der Hitze.

Das Wichtigste zur Hitzewelle in 30 Sekunden

  • Deutschland wird heiß: Am Freitag und Samstag sind vielerorts 30 bis 38 Grad möglich.
  • DWD-Hitzewarnungen: Betroffen sind zunächst vor allem Südwesten, Westen und Süden, anschließend weitet sich die Belastung aus.
  • Tropennächte möglich: In großen Städten kühlt es nachts teils kaum unter 20 Grad ab.
  • Gewittergefahr steigt: Ab Freitag drohen örtlich Starkregen, Hagel und Sturmböen.
  • Gesundheitsrisiko: Hitze belastet Kreislauf, Herz, Schlaf und Konzentration – besonders bei Risikogruppen.
  • Wichtigste Regel: Hitze meiden, ausreichend trinken, Räume kühl halten und Warnungen regelmäßig prüfen.

Inhaltsverzeichnis

  • Aktuelle Hitzewarnung: Was der DWD meldet
  • Wie heiß wird es in Deutschland?
  • Welche Regionen besonders betroffen sind
  • Warum Tropennächte so belastend sind
  • Nach der Hitze drohen Gewitter und Unwetter
  • Warum Hitze gefährlich werden kann
  • Die wichtigsten Verhaltenstipps bei Hitze
  • Wohnung und Haus kühl halten
  • Kinder, Tiere und Hitze im Auto
  • Garten, Balkon, Rasen und Mähroboter bei Hitze
  • FAQ zur aktuellen Hitzewelle
  • Fazit: Jetzt umsichtig durch die Hitzetage kommen

Aktuelle Hitzewarnung in Deutschland: Der Sommer dreht jetzt richtig auf

Die Hitzewelle erreicht Deutschland mit voller Wucht. Während der Donnerstag vielerorts bereits hochsommerlich startet, wird die Belastung zum Freitag und Samstag noch deutlicher. Entscheidend ist dabei nicht nur die reine Lufttemperatur, sondern die gefühlte Temperatur. Sie berücksichtigt unter anderem Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und die Fähigkeit des Körpers, überschüssige Wärme durch Schwitzen abzugeben. Genau hier liegt das Problem der aktuellen Wetterlage: Die Luft ist nicht nur heiß, sondern vielerorts auch feucht. Dadurch kann Schweiß schlechter verdunsten, die natürliche Kühlung des Körpers funktioniert weniger effektiv und die Belastung steigt.

Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet bei Hitzewarnungen zwischen starker und extremer Wärmebelastung. Eine starke Wärmebelastung wird relevant, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag etwa 32 Grad erreicht oder überschreitet. Von extremer Wärmebelastung ist bei einer gefühlten Temperatur um 38 Grad die Rede. Bei älteren Menschen kann die Belastung bereits früher kritisch werden. Deshalb richten sich Hitzewarnungen nicht nur an Wetterinteressierte, sondern vor allem an Pflegeeinrichtungen, Betreuungspersonen, Familien, Arbeitgeber, Kommunen und alle Menschen, die im Alltag Verantwortung für andere tragen.

Die Warnlage kann sich während einer solchen Hitzephase schnell verändern. Besonders wichtig ist deshalb der Blick auf amtliche Warnungen. Der DWD veröffentlicht Hitzewarnungen üblicherweise für den aktuellen Tag und den Folgetag. Wer unterwegs ist, im Freien arbeitet, eine längere Autofahrt plant oder empfindliche Personen betreut, sollte die Warnlage nicht nur morgens, sondern auch im Tagesverlauf prüfen.

Aktuelle DWD-Warnlage prüfen 🌡️

Wie heiß wird es? Bis zu 38 Grad – und danach noch lange keine Entwarnung

Am Donnerstag steigen die Temperaturen in vielen Teilen Deutschlands bereits über die 30-Grad-Marke. Besonders stark betroffen sind zunächst der Südwesten, der Westen und der Süden. Am Oberrhein, in Teilen Baden-Württembergs, in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Hessen, in Nordrhein-Westfalen und in Bayern wird es verbreitet heiß. In Bayern werden regional bis zu 37 Grad erwartet, in Hessen und im Südwesten sind am Freitag Werte bis 38 Grad möglich. Auch im Osten zieht die Hitze zum Wochenende deutlich an: Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin müssen sich auf teils deutlich über 30 Grad einstellen.

Am Freitag wird die Wetterlage besonders unangenehm. Die Luft ist vielerorts schwül, die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 30 und 35 Grad, im Westen und Südwesten auch darüber. Im äußersten Norden und direkt an den Küsten bleibt es vergleichsweise erträglicher, doch selbst dort wird es für die Jahreszeit deutlich warm. Der Samstag bringt in vielen Regionen eine Fortsetzung der Hitze. Je nach Gewitterentwicklung können die Werte lokal zwar gedämpft werden, grundsätzlich bleibt die Luftmasse aber sehr warm bis heiß. Am Sonntag deutet sich im Norden teilweise eine leichte Entspannung an, während die Mitte und der Süden Deutschlands weiter unter Hitze und örtlichen Gewittern stehen können.

Tag Wetterlage Temperaturen Risiko
Donnerstag, 18. Juni Beginn bzw. Ausweitung der Hitzephase häufig 30 Grad und mehr, im Südwesten bis etwa 36 Grad starke Wärmebelastung, erste Gewitter möglich
Freitag, 19. Juni schwülheißer Höhepunkt in vielen Regionen verbreitet 30 bis 35 Grad, im Westen und Südwesten bis 38 Grad Tropennächte, Gewitter, lokal Unwettergefahr
Samstag, 20. Juni weiterhin heiß und energiereich vielerorts 30 bis 38 Grad kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich
Sonntag, 21. Juni im Norden teils etwas entspannter, Mitte und Süden heiß Norden teils unter 30 Grad, sonst häufig 30 Grad und mehr weiterhin Schauer- und Gewittergefahr, regional Unwetterpotenzial

Welche Regionen sind besonders betroffen?

Die Hitzewelle betrifft große Teile Deutschlands, jedoch nicht überall gleich stark und nicht überall zur gleichen Zeit. Der Südwesten ist zuerst und besonders intensiv betroffen. Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland liegen im Kernbereich der heißen Luft. Auch Hessen und Nordrhein-Westfalen bekommen hohe Temperaturen und schwüle Luft ab. In Bayern weiteten sich die Hitzewarnungen am Donnerstag auf den gesamten Freistaat aus. Für München und andere dicht bebaute Stadtgebiete ist vor allem die geringe nächtliche Abkühlung problematisch.

Im Osten Deutschlands steigen die Temperaturen Richtung Wochenende deutlich an. In Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind am Freitag und Samstag Werte um 32 bis 36 Grad möglich. Berlin erreicht ebenfalls hochsommerliche Temperaturen. Im Norden bleibt es zunächst etwas gemäßigter, doch auch dort wird es zum Wochenende ungewöhnlich warm. Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern müssen ebenfalls mit Hitzebelastung rechnen – an den Küsten ist es allerdings durch den Einfluss der See meist etwas weniger heiß.

Besonders kritisch: Städte, Täler und dicht bebaute Quartiere

In Städten wird Hitze oft stärker wahrgenommen als im Umland. Asphalt, Beton, Mauern und Dächer speichern tagsüber Wärme und geben sie nachts langsam wieder ab. Dadurch bleiben Innenstädte und dicht bebaute Wohnviertel oft länger warm. Wer in einer Dachgeschosswohnung lebt, schlecht lüften kann oder keinen Sonnenschutz an den Fenstern hat, spürt die Hitzewelle daher besonders stark. Auch Täler, windarme Lagen und Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit können sich unangenehm aufheizen.

Tropennächte: Warum warme Nächte die Hitzewelle gefährlicher machen

Eine Tropennacht liegt vor, wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad fällt. Meteorologisch klingt das zunächst harmlos, für den Körper ist es aber ein echter Stressfaktor. Der Organismus braucht die Nacht zur Erholung. Sinkt die Temperatur kaum, bleibt der Körper in einem dauerhaften Anpassungsmodus: Herz und Kreislauf arbeiten stärker, Schlaf wird unruhiger, die Konzentration leidet am nächsten Tag und die Belastbarkeit sinkt. Besonders in Wohnungen, die sich über mehrere Tage aufheizen, wird die Nacht dann nicht zur Erholungsphase, sondern zur Fortsetzung der Hitze.

Genau deshalb spielen Tropennächte in der aktuellen Wetterlage eine zentrale Rolle. In Ballungsräumen West- und Südwestdeutschlands, in Großstädten und in dicht bebauten Stadtgebieten kann die Temperatur nachts kaum unter 20 Grad fallen. In einzelnen Innenstadtlagen bleiben die Werte sogar deutlich darüber. Wer am nächsten Tag arbeiten muss, ältere Angehörige betreut, Kinder versorgt oder körperlich belastende Tätigkeiten ausübt, spürt die Auswirkungen schnell. Deshalb gilt: Nicht erst mittags reagieren, sondern bereits am Morgen und am Abend planen.

Hitze und Gewitter: Warum nach der Sonne der große Rumms drohen kann

Die aktuelle Hitzewelle bringt nicht nur hohe Temperaturen, sondern auch eine zunehmend energiereiche Atmosphäre. Heiße Luft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Kommen Hebungsprozesse, Gebirge, lokale Konvergenzen oder heranziehende Störungen dazu, können sich daraus kräftige Gewitter entwickeln. Das Gemeine an solchen Hitzegewittern: Sie treffen nicht jeden Ort, können dort, wo sie auftreten, aber sehr heftig ausfallen.

Bereits in der Nacht zum Freitag sind bevorzugt im Westen und Nordwesten einzelne, teils kräftige Gewitter möglich. Dabei kann Starkregen in kurzer Zeit fallen, dazu können kleiner Hagel und stürmische Böen auftreten. Am Freitag steigt die Gewittergefahr im Tagesverlauf weiter an. Besonders aus den Alpen, aus der Schweiz, über den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen sowie aus Richtung Luxemburg und Belgien heraus können sich kräftige Gewitter bilden. Lokal sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich; in einzelnen Fällen kann es unwetterartig werden.

Bei Gewitter im Freien: Diese Regeln sind wichtig

  • Früh Schutz suchen: Bei dunklen Quellwolken, Donner oder Blitz nicht warten, sondern rechtzeitig in ein Gebäude oder Auto gehen.
  • Keine Bäume aufsuchen: Einzelne Bäume, Waldränder, Masten und hohe Objekte sind gefährlich.
  • Offenes Gelände meiden: Felder, Hügel, Berggipfel, Sportplätze und Badeseen sind bei Gewitter schlechte Aufenthaltsorte.
  • Wasser sofort verlassen: Schwimmen, SUP, Bootfahren und Angeln bei Gewitter sofort beenden.
  • Bei Starkregen Abstand halten: Unterführungen, Senken, Kellerabgänge und trockene Bachläufe können schnell volllaufen.
  • Nach dem Gewitter warten: Erst wieder ins Freie gehen, wenn längere Zeit kein Donner mehr zu hören ist.

DWD-Warnungen vor Gewitter prüfen ⛈️

Warum Hitze gefährlich werden kann

Hitze ist kein bloßes Komfortproblem. Der Körper versucht, seine Kerntemperatur stabil zu halten. Dafür erweitert er Blutgefäße, transportiert Wärme zur Haut und kühlt sich über Schweiß. Bei hohen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeit und fehlender nächtlicher Abkühlung gerät dieses System unter Druck. Der Kreislauf kann absacken, der Puls steigen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme können auftreten. Bei starker Überhitzung drohen ernsthafte Zustände wie Hitzekollaps, Sonnenstich oder Hitzschlag.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Pflegebedürftige, kleine Kinder, Schwangere, Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen oder neurologischen Vorerkrankungen. Auch Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, sollten vorsichtig sein. Einige Arzneimittel können Flüssigkeitshaushalt, Kreislauf, Schweißproduktion oder Temperaturregulation beeinflussen. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte bei anhaltender Hitze ärztlich oder in der Apotheke klären, ob besondere Vorsichtsmaßnahmen nötig sind.

Warnsignale ernst nehmen

Schwindel, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, ungewöhnliche Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfe, sehr heiße Haut, Kreislaufprobleme oder Bewusstseinsstörungen sind Warnzeichen. Bei Verdacht auf Hitzschlag, schweren Kreislaufproblemen oder Bewusstseinsveränderungen sollte sofort der Notruf gewählt werden.

Was tun bei Hitze? Die wichtigsten Verhaltenstipps

Die wichtigste Regel lautet: Hitze nicht unterschätzen. Wer erst reagiert, wenn Kreislaufprobleme auftreten, ist oft zu spät dran. Besser ist es, den Tag von Beginn an hitzefreundlich zu planen. Körperliche Belastungen gehören in die frühen Morgenstunden oder in den späteren Abend. Die direkte Mittagssonne sollte möglichst gemieden werden. Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen sind geeignete Getränke. Alkohol ist bei Hitze ungünstig, weil er Kreislauf und Flüssigkeitshaushalt zusätzlich belastet.

  • Regelmäßig trinken: Nicht erst bei Durst trinken, sondern über den Tag verteilt.
  • Leicht essen: Gemüse, Obst, Salate, leichte Suppen, Joghurt, kleine Portionen.
  • Sonne meiden: Besonders zwischen spätem Vormittag und Nachmittag.
  • Körper kühlen: Lauwarme Duschen, feuchte Tücher, Fußbäder, kühle Räume.
  • Locker kleiden: Helle, luftige Kleidung, Sonnenhut und Sonnenbrille.
  • UV-Schutz nutzen: Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor, regelmäßig nachcremen.
  • Sport verschieben: Intensive Einheiten nicht in der Mittagshitze absolvieren.
  • Auf andere achten: Nachbarn, ältere Angehörige, Kinder und Haustiere im Blick behalten.

Wohnung kühl halten: So wird die Hitze drinnen nicht zur Falle

Viele Wohnungen heizen sich während einer Hitzewelle Tag für Tag stärker auf. Das gilt besonders für Dachgeschosse, süd- oder westseitige Fenster, schlecht gedämmte Gebäude und Räume ohne außenliegenden Sonnenschutz. Entscheidend ist ein einfacher Rhythmus: früh morgens und spät abends lüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und Räume abdunkeln. Außenliegender Sonnenschutz wirkt deutlich besser als ein Vorhang im Innenraum, aber auch Rollos, helle Vorhänge oder reflektierende Lösungen können helfen.

Elektrische Geräte sollten bei starker Hitze möglichst sparsam genutzt werden. Backofen, Herd, Trockner, leistungsstarke Computer und große Bildschirme produzieren zusätzliche Wärme. Wer kann, kocht früh, kalt oder kurz. Ventilatoren können die Luftbewegung verbessern, senken aber nicht die Raumtemperatur. Sie helfen vor allem, wenn die Luft nicht zu heiß ist und der Körper noch schwitzen kann. Bei sehr hohen Raumtemperaturen sollte man sich nicht ausschließlich auf Ventilatoren verlassen, sondern kühlere Orte aufsuchen.

Schnell-Check für heiße Wohnungen

  • Morgens querlüften, danach Fenster schließen.
  • Sonnenseite früh abdunkeln.
  • Tagsüber keine unnötige Wärme erzeugen.
  • Kühlsten Raum der Wohnung als Schlafplatz nutzen.
  • Feuchte Tücher nur gezielt einsetzen, wenn die Luftfeuchte nicht ohnehin hoch ist.
  • Bei starker Überhitzung öffentliche kühle Orte, Bibliotheken, Kirchen, Einkaufszentren oder Grünanlagen aufsuchen.

Hitze im Auto: Für Kinder und Tiere wird es binnen Minuten lebensgefährlich

Autos heizen sich bei Sonne extrem schnell auf. Schon wenige Minuten können reichen, um den Innenraum gefährlich heiß werden zu lassen. Ein leicht geöffnetes Fenster verhindert diesen Effekt nicht zuverlässig. Deshalb gilt ohne Ausnahme: Kinder, ältere oder geschwächte Personen und Haustiere niemals im geparkten Auto zurücklassen – auch nicht kurz, auch nicht im Schatten, auch nicht „nur schnell“ beim Einkaufen.

Vor längeren Fahrten sollte das Auto gelüftet und anschließend mit Klimaanlage oder Lüftung auf eine angenehme Temperatur gebracht werden. Die Klimaanlage sollte nicht eiskalt eingestellt werden, da starke Temperaturwechsel Kreislaufprobleme begünstigen können. Getränke gehören griffbereit ins Fahrzeug. Bei Stau, Baustellen, Pannen oder langen Fahrten mit Kindern und Tieren sind zusätzliche Wasserreserven sinnvoll.

Garten, Balkon, Rasen und Mähroboter bei Hitze

Die Hitzewelle belastet nicht nur Menschen, sondern auch Pflanzen, Rasenflächen, Balkonkästen und Gartentechnik. Rasen sollte bei extremer Hitze nicht zu kurz gemäht werden. Ein etwas höherer Schnitt schützt den Boden besser vor Austrocknung und reduziert Stress für die Gräser. Wer einen Mähroboter nutzt, sollte den Mähplan anpassen: nicht in der prallen Mittagshitze mähen lassen, Schnitthöhe erhöhen und die Ladebasis möglichst schattig platzieren. Auch Akkus und Elektronik profitieren davon, wenn sie nicht dauerhaft in voller Sonne arbeiten müssen.

Bewässert wird am besten früh morgens. Dann verdunstet weniger Wasser, Pflanzen können Feuchtigkeit aufnehmen und Blätter trocknen im Tagesverlauf ab. Abends zu gießen ist besser als mittags, kann aber bei dichter Bepflanzung und schwüler Luft Pilzkrankheiten begünstigen. Balkonpflanzen in kleinen Töpfen brauchen an Hitzetagen oft deutlich mehr Aufmerksamkeit, weil das Substrat schnell austrocknet. Empfindliche Pflanzen sollten aus der prallen Sonne gerückt werden.

Praktisch für Gartenbesitzer

  • Rasen nicht zu tief schneiden, besser etwas höher stehen lassen.
  • Mähroboter nicht zur heißesten Tageszeit fahren lassen.
  • Ladestation und Akkus möglichst vor direkter Sonne schützen.
  • Früh morgens gießen, nicht mittags.
  • Pflanzenkübel schattieren oder umstellen.
  • Wildtiere unterstützen: flache Wasserschalen an sicheren Orten aufstellen.

FAQ zur aktuellen Hitzewelle in Deutschland

Wann beginnt die aktuelle Hitzewelle in Deutschland?

Die Hitzephase hat am Donnerstag, 18. Juni 2026, deutlich eingesetzt. Am Freitag und Samstag wird die Belastung in vielen Regionen noch stärker. Besonders im Westen, Südwesten, Süden und später auch in Teilen des Ostens sind Temperaturen deutlich über 30 Grad möglich.

Wo wird es am heißesten?

Besonders heiß wird es im Südwesten, Westen und Süden Deutschlands. Am Oberrhein, in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Bayern sind teils sehr hohe Werte möglich. Auch Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin erreichen zum Wochenende hochsommerliche Temperaturen.

Was bedeutet eine DWD-Hitzewarnung?

Eine Hitzewarnung weist auf eine gesundheitlich relevante Wärmebelastung hin. Entscheidend ist nicht allein die Lufttemperatur, sondern die gefühlte Temperatur. Sie berücksichtigt unter anderem Luftfeuchte, Wind, Sonneneinstrahlung und die Belastung in Innenräumen.

Was ist eine Tropennacht?

Von einer Tropennacht spricht man, wenn die Temperatur nachts nicht unter 20 Grad sinkt. Solche Nächte sind belastend, weil der Körper weniger gut regenerieren kann und Wohnungen schlechter abkühlen.

Warum drohen nach der Hitze Gewitter?

Heiße und feuchte Luft enthält viel Energie. Wenn sie aufsteigt, können kräftige Gewitter entstehen. Dabei sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Solche Gewitter treten lokal auf, können dort aber sehr heftig sein.

Wie schützt man sich am besten bei Hitze?

Direkte Sonne meiden, ausreichend trinken, körperliche Anstrengung reduzieren, leichte Kleidung tragen, Innenräume kühl halten und auf gefährdete Menschen achten. Sport und schwere Arbeiten sollten in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.

Sollte man bei Hitze eiskalt duschen?

Eiskaltes Duschen wirkt kurzfristig erfrischend, kann den Kreislauf aber belasten und eine Gegenreaktion des Körpers auslösen. Besser sind lauwarme Duschen, kühle Fußbäder oder feuchte Tücher an Nacken, Armen und Beinen.

Was tun bei Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit?

Sofort aus der Hitze gehen, trinken, kühlen und körperliche Ruhe einhalten. Werden die Beschwerden stärker, kommen Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr heiße Haut oder Kreislaufprobleme hinzu, sollte medizinische Hilfe geholt werden.

Darf man Kinder oder Hunde kurz im Auto lassen?

Nein. Bei sommerlichen Temperaturen kann sich ein geparktes Auto sehr schnell lebensgefährlich aufheizen. Kinder, ältere Menschen, geschwächte Personen und Tiere dürfen niemals im Auto zurückgelassen werden.

Fazit: Die Hitzewelle ist da – und sie verlangt Aufmerksamkeit

Die aktuelle Hitzewelle ist keine normale Sommerlaune, sondern eine ernst zu nehmende Wetterlage mit hoher Wärmebelastung, warmen Nächten und zunehmender Gewittergefahr. Besonders kritisch ist die Mischung aus schwüler Luft, wenig nächtlicher Abkühlung und möglichen Unwettern nach der Hitze. Wer die Warnlage verfolgt, den Alltag anpasst, ausreichend trinkt, Innenräume schützt und auf gefährdete Menschen achtet, kommt deutlich sicherer durch die nächsten Tage.

Für die redaktionelle Einordnung ist klar: Diese Wetterlage liefert nicht nur einen aktuellen News-Anlass, sondern auch starke Anschluss-Themen. Besonders wichtig sind jetzt Ratgeber zu Hitze und Gesundheit, Herzrasen und Kreislaufproblemen, Hitze am Arbeitsplatz, Rasen mähen und Mähroboter bei Hitze, Hunde und Haustiere bei Hitze, Hitze im Auto sowie leichte Ernährung und Trinken an heißen Tagen. Die Suchintention ist akut, praktisch und sehr hoch – genau jetzt lohnt sich eine schnelle, saubere Artikelserie.

Aktuelle Wetterwarnungen beim DWD öffnen 🌦️

Weiterführende offizielle Informationen

  • Aktuelle Warnlage des Deutschen Wetterdienstes
  • DWD-Hitzewarnsystem
  • NINA-Warn-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz
  • DWD WarnWetter-App

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Kategorie Nachrichten, News & Neuigkeiten (Spezial) | Tags Aktuelle News, Deutschland, DWD, Garten, Gesundheit, Gewitter, Hitze, Hitzeschutz, Hitzewarnung, Hitzewelle, Kreislauf, Mähroboter, noindex, Rasen, Ratgeber, Sommerhitze, Starkregen, Tropennacht, Unwetter, Wärmebelastung, Wetter, Wetter aktuell, Wetterwarnung

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