DJI Osmo Pocket 4 vs. DJI Osmo Pocket 3 im Vergleich 2026: Alle Neuerungen, Unterschiede, technischen Daten und die Frage, ob sich das Upgrade wirklich lohnt
Mit dem DJI Osmo Pocket 4 bringt DJI kein bloßes Feintuning, sondern ein spürbar aufgewertetes Pocket-Gimbal-System, das an vielen entscheidenden Stellen über den DJI Osmo Pocket 3 hinausgeht. Das beginnt bei der Bildqualität mit einem neuen gestapelten 1-Zoll-CMOS-Sensor, reicht über 4K/240fps-Zeitlupe, 14 Blendenstufen Dynamikumfang, 10-Bit-D-Log und verbesserte Low-Light-Leistung bis hin zu deutlich mehr Komfort im Alltag durch 107 GB integrierten Speicher, Wi-Fi 6, USB 3.1, neue physische Tasten und ein intelligenteres Fokus- und Tracking-System. Gleichzeitig bleibt der DJI Osmo Pocket 3 ein starkes Gerät, das auch 2026 keineswegs alt aussieht. Genau deshalb ist der direkte Vergleich spannend: Welche Unterschiede sind wirklich relevant, wo legt der Pocket 4 sichtbar zu und für wen reicht der Pocket 3 weiterhin vollkommen aus?
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Gerade bei DJI Osmo Pocket 4 und DJI Osmo Pocket 3 ist der Rabatt besonders spannend, weil beide Modelle unterschiedliche Käufertypen ansprechen. Der Pocket 4 ist das stärkere Gesamtpaket mit mehr Dynamik, 4K/240fps, integriertem Speicher und erweiterten Bedienfunktionen. Der Pocket 3 bleibt dagegen die sehr attraktive Alternative für alle, die eine weiterhin starke 1-Zoll-Gimbal-Kamera zu einem niedrigeren Einstiegspreis suchen.
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Wichtig für Käufer: Im direkten Vergleich ist nicht automatisch das günstigere Modell die bessere Wahl. Wer das modernere Creator-Paket mit 4K/240fps, 107 GB internem Speicher, ActiveTrack 7.0, neuen Tasten und verbesserter Low-Light-Leistung möchte, landet klar beim DJI Osmo Pocket 4. Wer dagegen bewusst sparen will und trotzdem eine starke 1-Zoll-Gimbal-Kamera mit sehr guter Bildqualität sucht, fährt mit DJI Osmo Pocket 3 weiterhin sehr gut.
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Wer den DJI Osmo Pocket 4 gegen den DJI Osmo Pocket 3 stellt, sollte nicht nur auf Datenblätter schauen. Entscheidend ist vielmehr, wie sich die Unterschiede im Alltag auswirken: mehr Dynamik bei Gegenlicht, sauberere Nachtaufnahmen, stärkeres Tracking, mehr Fotoauflösung, längere Akkulaufzeit, schnellerer Export, integrierter Speicher und eine insgesamt deutlich umfassendere Bedienlogik. Genau diese Punkte entscheiden darüber, ob der Pocket 4 nur „etwas neuer“ ist oder tatsächlich die bessere Wahl für Creator, Vlogger, Reisende, Solo-Filmer und Nutzer wird, die aus einem extrem kleinen Gerät möglichst viel herausziehen wollen.
Das Wichtigste im direkten Vergleich auf einen Blick
- Neuer 1-Zoll-Sensor beim Pocket 4: nicht identisch mit dem Sensor des Pocket 3, sondern laut DJI ein neuer gestapelter 1-Zoll-CMOS-Sensor.
- 4K/240fps statt 4K/120fps: der Pocket 4 legt bei Zeitlupe massiv zu und richtet sich klar stärker an Creator.
- 14 Stops Dynamikumfang: der Pocket 4 bietet mehr Reserven bei Gegenlicht, Sonnenuntergang, Nacht und kontrastreichen Szenen.
- 10-Bit-D-Log: beim Pocket 4 klar professioneller aufgestellt für Farbkorrektur und Postproduktion.
- 107 GB integrierter Speicher: einer der größten Alltagsunterschiede gegenüber dem Pocket 3, der keinen internen Speicher besitzt.
- Wi-Fi 6 und USB 3.1: bis zu 90 MB/s drahtlos und bis zu 800 MB/s kabelgebunden aus dem integrierten Speicher.
- ActiveTrack 7.0: intelligenter, vielseitiger und mit bis zu 4-fachem Zoom nutzbar.
- Neue physische Tasten: Zoom-Taste und benutzerdefinierte Taste unter dem Display verbessern die Bedienung deutlich.
- Deutlich bessere Fotoauflösung: ca. 37 MP beim Pocket 4 statt ca. 9,4 MP beim Pocket 3.
- Mehr Laufzeit: bis zu 240 Minuten beim Pocket 4 statt 166 Minuten beim Pocket 3.
Inhaltsverzeichnis – DJI Osmo Pocket 4 vs. DJI Osmo Pocket 3
- Überblick: Was sind die wichtigsten Neuerungen?
- Bildqualität, Sensor und Dynamikumfang
- 4K/240fps, Zeitlupe und Low-Light
- ActiveTrack 7.0, Autofokus und Motivverwaltung
- Bedienung, neue Tasten und 5D-Joystick
- Speicher, Export, WLAN und Datenübertragung
- Audio, OsmoAudio 4-Kanal und Mikrofone
- Akku, Laufzeit und Schnellladen
- Foto, Panorama, Zeitraffer und Kreativfunktionen
- Zubehör und Kompatibilität
- Große Vergleichstabelle Pocket 4 vs. Pocket 3
- Für wen lohnt sich welches Modell?
- FAQ zum Vergleich
- Fazit und Kaufempfehlung
- Technische Daten im Überblick
Überblick – was sind die wichtigsten Neuerungen des DJI Osmo Pocket 4 gegenüber dem DJI Osmo Pocket 3?
Der größte Fehler bei diesem Vergleich wäre es, den DJI Osmo Pocket 4 als reine Modellpflege abzutun. Zwar bleiben Grundidee, Bauform und das Pocket-Konzept erhalten, doch in den entscheidenden Bereichen legt das neue Modell deutlich nach. Schon beim ersten Blick auf die Hauptdaten wird klar, wohin DJI will: mehr Bildqualität, mehr Dynamik, mehr Zeitlupen-Potenzial, smarteres Tracking, mehr Komfort im Alltag und eine insgesamt spürbar erwachsenere Bedienung. Im Kern geht es also nicht darum, den Pocket 3 schlecht aussehen zu lassen, sondern darum, den Pocket 4 noch klarer als mobiles Creator-Tool zu positionieren.
Die größten Upgrades liegen in drei Bereichen. Erstens bei der Bildqualität: Der Pocket 4 nutzt einen neuen gestapelten 1-Zoll-CMOS-Sensor, erreicht laut Angaben 14 Stops Dynamikumfang, unterstützt 10-Bit-D-Log und bietet eine deutlich stärkere Low-Light-Performance. Zweitens beim intelligenten Filmen: ActiveTrack 7.0, neue Motivverwaltung, Gestensteuerung, intelligentere Fokusmodi und Tracking mit bis zu 4-fach-Zoom verschieben das Gerät stärker in Richtung Solo-Creator, Vlog und bewegte Alltagsszenen. Drittens bei der Bedienung und im Workflow: Zwei neue physische Tasten, 107 GB interner Speicher, Wi-Fi 6, USB 3.1 mit bis zu 800 MB/s, ein anpassbarer 5D-Joystick und neues Zubehör machen den Pocket 4 deutlich alltagstauglicher.
Die Kernbotschaft dieses Vergleichs
Der DJI Osmo Pocket 4 ist nicht einfach nur ein Pocket 3 mit etwas höherer Zahl. Er verbessert genau die Punkte, die in der Praxis wirklich zählen: Sensorleistung, Slow Motion, Low-Light, Tracking, Bedienung, Speicher und Exportgeschwindigkeit. Der DJI Osmo Pocket 3 bleibt stark – aber der Pocket 4 ist das deutlich modernere Gesamtpaket.
Bildqualität, Sensor und Dynamikumfang – hier beginnt der eigentliche Unterschied
Auf dem Papier nutzen beide Modelle zwar einen 1-Zoll-Sensor, in der Praxis sollte man diese Angabe aber nicht vorschnell gleichsetzen. DJI weist ausdrücklich darauf hin, dass der Sensor des Osmo Pocket 4 nicht derselbe ist wie beim Osmo Pocket 3. Beim Pocket 4 kommt ein brandneuer gestapelter 1-Zoll-CMOS-Sensor zum Einsatz, der insgesamt eine verbesserte Bildqualität liefern soll. Genau das ist entscheidend. Es geht also nicht bloß um dieselbe Sensorgröße in neuer Verpackung, sondern um eine weiterentwickelte Sensorgeneration mit besseren Reserven.
Der wichtigste praktische Vorteil liegt im Dynamikumfang von bis zu 14 Blendenstufen. DJI gibt an, dass dieser maximale Dynamikumfang sowohl im Normalmodus als auch im D-Log-Farbprofil erreicht werden kann, wobei der Zeitlupenmodus davon abweichen kann. Für reale Aufnahmen bedeutet das vor allem mehr Zeichnung in hellen und dunklen Bereichen. Wer häufig bei Sonnenuntergang, Gegenlicht, Fensterlicht, blauem Himmel mit Wolken, Reflexionen auf Wasser oder generell in kontrastreichen Szenen filmt, bekommt mit dem Pocket 4 deutlich mehr Reserve. Gerade dort werden Unterschiede zwischen zwei äußerlich ähnlichen Kameras schnell sichtbar.
Hinzu kommt das 10-Bit-D-Log-Farbprofil des Pocket 4. DJI beschreibt D-Log nicht als LUT oder fertigen Look, sondern als flaches, kontrastarmes Farbprofil, das den gesamten Dynamikumfang des Sensors besser ausnutzt und in der Nachbearbeitung deutlich mehr Spielraum ermöglicht. Wer also Farbkorrektur, Grading oder eine bewusst cineastische Bearbeitung plant, bekommt mit dem Pocket 4 die deutlich professionellere Grundlage. Der Pocket 3 war in diesem Bereich bereits gut, aber der Pocket 4 schiebt diesen Anspruch wesentlich offensiver nach vorn.
Sensor und Bildreserven im direkten Vergleich
- Osmo Pocket 4: neuer gestapelter 1-Zoll-CMOS-Sensor, 14 Stops Dynamikumfang, 10-Bit-D-Log
- Osmo Pocket 3: 1-Zoll-CMOS-Sensor, solide Bildqualität, aber geringere Reserven und deutlich konservativeres Gesamtpaket
- Praxis-Vorteil Pocket 4: mehr Detail in Highlights und Schatten, mehr Grading-Spielraum, sichtbar mehr Zukunftssicherheit für anspruchsvollere Workflows
4K/240fps, Zeitlupe und Low-Light – der Pocket 4 wird deutlich kreativer
Wenn es ein Upgrade gibt, das sofort Aufmerksamkeit erzeugt, dann ist es die neue 4K/240fps-Zeitlupe. Der DJI Osmo Pocket 3 bot bereits starke Slow-Motion-Funktionen, kam in 4K aber nur auf 120 fps. Der DJI Osmo Pocket 4 verdoppelt das und ermöglicht im Zeitlupenmodus Aufnahmen mit bis zu 4K/240fps. Laut Angaben entspricht das einer 8-fachen Zeitlupe. Damit zieht der Pocket 4 in eine Liga, die für eine derart kleine Gimbal-Kamera bemerkenswert ist. Für dynamische B-Rolls, Sport, Wasser, Tanz, Action, Haare, Staub, Gesten oder emotionale Mikrodetails ist das ein echter Mehrwert – und nicht bloß ein Zahlenspiel.
Auch beim Low-Light-Video legt der Pocket 4 sichtbar zu. DJI spricht von einer Verbesserung um bis zu zwei Stops im Dynamikumfang gegenüber der vorherigen Generation in dunklen Szenen. Unterstützt wird Video bei wenig Licht mit bis zu 4K/30fps. Der ISO-Bereich reicht dabei beim Pocket 4 in diesem Modus bis ISO 25.600, während der Pocket 3 bei ISO 16.000 endet. Gerade bei Stadt bei Nacht, neonbeleuchteten Straßen, Abendporträts, Live-Events, Innenräumen oder Blue-Hour-Szenen kann das den Unterschied zwischen „gerade noch okay“ und „wirklich brauchbar“ ausmachen.
Zusätzlich erhält der Pocket 4 einen Slow-Shutter-Video-Modus mit manuell einstellbaren Verschlusszeiten bis hinunter zu 1/4 s. Das erweitert die gestalterischen Möglichkeiten sichtbar. Bewegungsunschärfe, Lichtspuren, fließendes Wasser oder Mitzieher lassen sich gezielt stilistisch einsetzen. Der Pocket 3 war hier bereits kreativ, aber der Pocket 4 baut diesen Charakter deutlich stärker aus und spricht damit nicht nur Vlogger, sondern auch Nutzer an, die mit einem sehr kleinen Gerät visuell ambitionierter arbeiten möchten.
Was der Pocket 4 in diesem Bereich besser macht
Der Schritt von 4K/120fps auf 4K/240fps ist groß. Zusammen mit verbesserter Low-Light-Leistung, höherem ISO-Spielraum und Slow-Shutter-Optionen wird der DJI Osmo Pocket 4 deutlich kreativer und vielseitiger als der DJI Osmo Pocket 3.
ActiveTrack 7.0, Autofokus und Motivverwaltung – intelligenter filmen mit dem Pocket 4
DJI setzt beim Pocket 4 stark auf intelligentes Filmen – und hier merkt man den Generationssprung besonders deutlich. ActiveTrack 7.0 ersetzt ActiveTrack 6.0 und soll laut Beschreibung stabiler, flexibler und deutlich vielseitiger arbeiten. Das System kann Personen, Autos, Motorräder, Katzen, Hunde und sogar stationäre Objekte erfassen. Besonders wichtig: ActiveTrack funktioniert beim Pocket 4 mit bis zu 4-fach-Zoom. Genau das erweitert die Praxis spürbar, denn Tracking muss nicht mehr nur weitwinklig und nah passieren, sondern kann auch mit engerem Bildausschnitt sinnvoll genutzt werden.
Neu ist zudem die Motivverwaltung. Auf einer eigenen Verwaltungsseite lassen sich bis zu drei Motive registrieren, bei Bedarf auch dieselbe Person mehrfach. In Verbindung mit der Option „Nur registrierte Motive“ in der Gestensteuerung sowie mit dem Fokusmodus „Priorität des registrierten Motivs“ entsteht ein deutlich persönlicheres und zuverlässigeres Tracking-Verhalten. Wer häufig mit denselben Personen arbeitet, etwa bei Familienvideos, Moderationen, Interviews oder Solo-Produktionen, kann so viel direkter auf das gewünschte Hauptmotiv zugreifen.
Auch beim Fokus gibt es mehr Intelligenz. Der Pocket 4 unterstützt mehrere Fokusmodi, darunter Einzel, Serienaufnahme, Produktvorführmodus, Motivverfolgung mit Fixierung und Priorität des registrierten Motivs. Besonders stark ist die Funktion Motivverfolgung mit Fixierung, bei der ein erkanntes Motiv gezielt gewählt und dann priorisiert verfolgt wird. In AFC kann der Nutzer ein Gesicht antippen und damit aktiv festlegen, was scharf gehalten werden soll. In Szenen mit mehreren Personen ist das ein echter Fortschritt gegenüber allgemeineren Autofokus-Systemen.
Hinzu kommt die Gestensteuerung. Eine Handfläche startet oder beendet ActiveTrack, eine V-Geste startet oder stoppt Foto- und Videoaufnahme. Der effektive Bereich liegt bei 0,5 bis 5 m im 1-fach-Zoom und bei 1 bis 7 m im 2-fach-Zoom. Die effektive Motivverfolgung reicht bei 1-fach-Zoom bis zu 10 m. Das macht den Pocket 4 klar stärker für Selfie-Szenen, fest aufgestellte Setups und Solo-Creator-Anwendungen.
Tracking und Fokus im Praxisvergleich
- Pocket 4: ActiveTrack 7.0, 4-fach-Zoom mit Tracking, Motivverwaltung, Priorität registrierter Motive, Gestensteuerung
- Pocket 3: ActiveTrack 6.0, bereits gut, aber weniger intelligent und nicht so breit auf neue Solo-Workflows ausgelegt
- Vorteil: Der Pocket 4 wirkt im Alltag deutlich näher an einem echten automatisierten Kamera-Assistenten
Bedienung, neue Tasten und 5D-Joystick – hier wird der Pocket 4 im Alltag spürbar besser
Eine der auffälligsten physischen Neuerungen des DJI Osmo Pocket 4 sind die zwei neuen Tasten unter dem Touchscreen. DJI fügt eine Zoom-Taste und eine benutzerdefinierte Taste hinzu. Das klingt zunächst unspektakulär, verändert die Bedienung aber deutlich. Die Zoom-Taste schaltet per einfachem Druck zwischen 1× und 2×, wenn gerade 1× aktiv ist. Befindet sich der Zoom auf einem anderen Wert, springt die Taste zurück auf 1×. Ein doppelter Druck aktiviert 4× Zoom. Gerade in schnellen Situationen ist das wesentlich praktischer, als sich ausschließlich über Touch oder Menüs durch Zoomstufen zu arbeiten.
Die benutzerdefinierte Taste ist fast noch spannender. Per langem Druck werden die benutzerdefinierten Voreinstellungen geöffnet, darunter Wechsel des Gimbal-Modus, Foto/Video, Schnellaufnahme, C1/C2-Wechsel, Gimbal drehen, neu zentrieren, Gimbal-Sperre aktivieren/deaktivieren, Fülllicht aktivieren/deaktivieren oder Folgen/FPV. Genau solche direkten Hardware-Abkürzungen machen in der Praxis oft mehr Unterschied als irgendein exotischer Spezialmodus, weil sie den Workflow flüssiger und spontaner machen.
Dazu kommt der neue 5D-Joystick. Er erlaubt eine feinere, analoge Steuerung, bei der die Gimbal-Geschwindigkeit mit stärkerem Ausschlag zunimmt. Der Pocket 4 bietet außerdem verschiedene Drehgeschwindigkeiten und Gimbal-Modi. Zwar lässt sich die Stabilisierungsstufe nicht direkt regeln, aber über 4 Gimbal-Modi und 3 Drehgeschwindigkeiten kann die Bewegung an die Szene angepasst werden. Das ist für Schwenks, Neigungen, sanfte Kamerafahrten und bewusst gesetzte Bewegungen ein spürbarer Zugewinn.
Auch das Display legt leicht zu. Beide Modelle besitzen ein 2-Zoll-Panel mit derselben Auflösung von 556 × 314, doch der Pocket 4 steigert die Helligkeit auf 1.000 Nits gegenüber 700 Nits beim Pocket 3. Gerade draußen, bei Sonne oder generell im Reiseeinsatz ist das kein kleines Detail, sondern macht das Gerät angenehmer bedienbar.
Warum diese Änderungen wichtiger sind, als sie aussehen
Mit Zoom-Taste, benutzerdefinierter Taste, 5D-Joystick und hellerem Bildschirm wird der DJI Osmo Pocket 4 nicht nur moderner, sondern vor allem schneller und sicherer bedienbar. Das ist ein echter Alltagsvorteil gegenüber dem DJI Osmo Pocket 3.
Speicher, Export, WLAN und Datenübertragung – der Pocket 4 ist im Workflow klar überlegen
Hier liegt einer der größten Unterschiede zwischen beiden Generationen. Der DJI Osmo Pocket 3 besitzt keinen integrierten Speicher. Jede Aufnahme muss also auf eine eingesetzte microSD-Karte geschrieben werden. Der DJI Osmo Pocket 4 dagegen bringt 107 GB integrierten Speicher mit und lässt sich zusätzlich per microSD erweitern. Dieser Unterschied ist in der Praxis riesig. Wer schon einmal unterwegs eine Speicherkarte vergessen, verloren oder versehentlich nicht eingesetzt hat, weiß, wie nervig genau dieser Punkt sein kann. Der Pocket 4 ist dadurch wesentlich spontaner und robuster im Alltag.
DJI nennt auch konkrete Speicherdauern: Im integrierten Speicher lassen sich bei Standard-Bitrate bis zu rund 600 Minuten 1080p/24fps oder etwa 220 Minuten 4K/60fps aufzeichnen. Zusätzlich wird bei langen Clips automatisch geteilt, wenn sich die Dateigröße der 16-GB-Grenze nähert – ohne Qualitätsverlust. Für Nutzer bedeutet das: mehr Sicherheit, weniger Speichermanagement und deutlich entspannteres Arbeiten.
Noch stärker wird der Unterschied beim Export. Der Pocket 4 unterstützt Wi-Fi 6 und erzielt beim kabellosen Transfer aus dem internen Speicher bis zu 90 MB/s. Kabelgebunden über das mitgelieferte USB-C-auf-USB-C-PD-Kabel (USB 3.1) oder ein anderes USB-3.1-kompatibles Kabel sind sogar bis zu 800 MB/s möglich. Der Pocket 3 nutzt noch Wi-Fi 5 und USB 2.0. Genau das ist ein massiver Unterschied für alle, die häufiger größere Datenmengen exportieren oder direkt am Smartphone und Rechner weiterarbeiten wollen.
Der Pocket 4 unterstützt außerdem verschiedene Exportwege: über die DJI Mimo App, direkt per USB-C an Computer oder OTG-fähiges Smartphone oder klassisch über die microSD-Karte. Auch bei Verbindungsproblemen ist das Gerät flexibler, etwa durch die manuelle Wahl der 2,4-GHz- oder 5,8-GHz-Wi-Fi-Frequenz.
Workflow-Vorteil des Pocket 4
Der integrierte 107-GB-Speicher, Wi-Fi 6 und USB 3.1 mit bis zu 800 MB/s machen den DJI Osmo Pocket 4 im Alltag deutlich angenehmer. Gegenüber dem DJI Osmo Pocket 3 ist das kein Detail-Upgrade, sondern ein echter Produktivitätsvorteil.
Audio, OsmoAudio 4-Kanal und Mikrofone – der Pocket 4 klingt deutlich professioneller
Beide Modelle verfügen über drei Mikrofone, doch der DJI Osmo Pocket 4 baut die Audio-Seite klar weiter aus. Besonders wichtig ist OsmoAudio 4-Kanal-Ausgang. Der Pocket 4 kann bis zu zwei DJI Mic Sender verbinden. Sobald mindestens ein DJI Mic Sender gekoppelt ist, enthalten die Videodateien automatisch zwei Audiospuren mit insgesamt vier Kanälen. Audio-Spur 1 enthält den Sender-Ton – bei einem Sender doppelt links/rechts, bei zwei Sendern getrennt auf beide Kanäle verteilt. Audio-Spur 2 enthält das integrierte Stereo-Ambience-Mikrofon der Kamera. Genau dadurch wird die Nachbearbeitung deutlich flexibler.
Wichtig ist dabei die Kompatibilität: Direkte Verbindung ist mit DJI Mic 3, DJI Mic 2 und DJI Mic Mini möglich. DJI Mic der ersten Generation lässt sich nicht direkt koppeln und benötigt den Empfänger. Gleichzeitig unterstützt der Pocket 4 auch externe Mikrofone per USB-C-Digitalsignal oder per 3,5-mm-Adapter. Wer also Interviews, Zwei-Personen-Situationen, Vlogs, Gruppenaufnahmen oder ambitioniertere Audio-Setups plant, bekommt beim Pocket 4 spürbar mehr Möglichkeiten.
Hinzu kommen räumlicher Ton und Audio-Zoom. Räumlicher Ton simuliert eine realere Hörumgebung und soll beim Hören mit Kopfhörern deutlich immersiver wirken als klassisches Stereo. Audio-Zoom ist standardmäßig aktiv und passt die Audioaufnahme automatisch an das Zoomverhältnis an. Zoomt man näher ans Motiv, wird der Ton präsenter, beim Herauszoomen reduziert sich der Effekt wieder. Das ist kein Muss-Feature, aber ein stimmiger Baustein in einem Gerät, das sichtbar stärker auf komplette Creator-Workflows zielt.
Zusätzlich beherrscht der Pocket 4 eine Backup-Funktion für das integrierte Mikrofon-Audio. Wenn ein kabelgebundenes oder kabelloses Mikrofon angeschlossen ist, kann der interne Ton parallel entweder als separate AAC-Datei oder als zweite Audiospur in die MP4-Datei eingebettet werden. Für Interviews, Atmo-Backup oder sicherheitsbewusstes Recording ist das ausgesprochen praktisch.
Audio-Fazit im Vergleich
- Pocket 4: 4-Kanal-Workflow, räumlicher Ton, Audio-Zoom, direktere DJI-Mic-Integration, internes Audio-Backup
- Pocket 3: solide Audio-Basis, aber insgesamt deutlich weniger flexibel
- Besonders stark für: Interviews, Vlogs, Gespräche unterwegs, Umgebungsatmosphäre und flexible Postproduktion
Akku, Laufzeit und Schnellladen – auch hier legt der Pocket 4 sichtbar zu
Bei kompakten Kameras ist der Akku oft der Punkt, an dem aus einer guten Idee entweder ein echter Alltagsbegleiter oder ein nerviges Zusatzgerät wird. Genau hier legt der DJI Osmo Pocket 4 deutlich zu. Die Kapazität steigt von 1.300 mAh beim Pocket 3 auf 1.545 mAh. Noch relevanter ist aber die daraus resultierende Laufzeit: DJI gibt für den Pocket 4 bis zu 240 Minuten an, getestet bei 1080p/24fps, deaktiviertem WLAN und ausgeschaltetem Bildschirm. Der Pocket 3 kommt unter vergleichbaren Bedingungen nur auf 166 Minuten. Das ist ein riesiger Unterschied.
Gerade für Reisende, Event-Nutzer, Creator mit längeren Sessions oder alle, die nicht ständig ans Laden denken wollen, ist dieser Sprung enorm wertvoll. Hinzu kommt, dass der Pocket 4 auch während des Ladevorgangs genutzt werden kann. DJI empfiehlt zwar, das Gerät idealerweise voll geladen zu verwenden, technisch ist eine Aufnahme während externer Stromversorgung aber möglich. Das ist für längere Stationary-Shots, Livestreams, Setups am Stativ oder längere Interviews ausgesprochen praktisch.
Bei der Schnellladung bleibt das Tempo hoch. Der Pocket 4 erreicht 80 % in 18 Minuten und 100 % in 32 Minuten, getestet mit dem separat erhältlichen DJI 65W Portable Charger. Der Pocket 3 war bei 80 % mit 16 Minuten minimal schneller, liegt bei 100 % aber ebenfalls bei 32 Minuten. In Summe ist der Pocket 4 also trotz größerem Akku weiterhin sehr flott ladbar – und gerade das macht die deutlich längere Laufzeit so überzeugend.
Wer noch mehr will, kann zum Akkugriff greifen. Dieser erweitert die Betriebszeit laut Angaben um zusätzliche 150 Minuten bei 1080p/24fps. Damit wird aus dem Pocket 4 ein überraschend lang durchhaltendes Aufnahmegerät, das sich auch für längere Sessions ernsthaft anbietet.
Der Akku-Vergleich in einem Satz
Mit 240 Minuten statt 166 Minuten macht der DJI Osmo Pocket 4 einen der größten und alltagsrelevantesten Sprünge gegenüber dem DJI Osmo Pocket 3. Für viele Nutzer ist das fast wichtiger als jede zusätzliche Bildrate.
Foto, Panorama, Zeitraffer und Kreativfunktionen – der Pocket 4 wird vielseitiger
Nicht nur bei Video, auch im Fotobereich legt der DJI Osmo Pocket 4 drastisch zu. Der direkte Vergleich ist fast brutal: Der Pocket 3 bietet Einzelaufnahmen mit rund 9,4 MP, der Pocket 4 springt auf etwa 37 MP. Das ist keine kleine Evolution, sondern ein echter Generationswechsel. Gleichzeitig steigt die maximale Bildgröße auf 7.680 × 4.320 Pixel in 16:9 und 6.144 × 6.144 Pixel in 1:1. Für Reisefotos, Street-Motive, Architekturdetails, Portraits oder nachträgliches Cropping ist das ein ganz anderer Anspruch als zuvor.
Auch bei den Kreativmodi bleibt der Pocket 4 stark. Unterstützt werden Hyperlapse, Zeitraffer und Motionlapse. Im Hyperlapse-Modus lassen sich Auflösung, Bildrate und Geschwindigkeit einstellen. Beim Zeitraffer kommen Intervall und Dauer hinzu. Beim Motionlapse können zusätzlich Wegpunkte gesetzt werden. Wie schon beim Pocket 3 sind bis zu vier Positionen möglich. Neu ist vor allem die praktische Option, im Pro-Modus zusätzlich zu Video auch JPEG oder RAW der Einzelbilder zu speichern – allerdings nur in Zeitraffer und Motionlapse, nicht im Hyperlapse.
Panorama bleibt ebenfalls an Bord. Die Kamera unterstützt 180° und 3×3, und der Pocket 4 kann die Panorama-Kombination eigenständig erledigen. Exportiert werden die Bilder anschließend über die DJI Mimo App, per microSD oder per USB. Für Reisefotografie, Landschaft, Stadtansichten oder Social Media bedeutet das mehr kreative Freiheit in einem extrem kleinen Format.
Hinzu kommen Funktionen wie integrierte Verschönern-Optionen, Filmlook, App-Glamour-Effekte und das magnetische Fülllicht. Dabei gilt: Filmlook und Verschönern können nicht gleichzeitig verwendet werden. Wer Filmlook aktiviert, verliert die Verschönern-Einstellungen; wer Verschönern aktiv hat, deaktiviert es beim Wechsel zu Filmlook. Gerade für Portraits, Social Content und direkt veröffentlichungsfähige Clips ist das dennoch ein klarer Ausbau gegenüber dem Pocket 3.
Wichtige Kreativ-Upgrades des Pocket 4
- 37 MP Fotos statt ca. 9,4 MP
- Filmlook direkt in der Kamera
- Verschönern im Videomodus
- Slow-Shutter-Video für kreative Bewegungsunschärfe
- Zeitraffer/Motionlapse mit Speicherung zusätzlicher Einzelbilder im Pro-Modus
- Panorama direkt in der Kamera kombinierbar
Zubehör und Kompatibilität – was neu ist und was übernommen werden kann
DJI hat beim Pocket 4 das Zubehörsystem sichtbar erweitert. Unterstützt werden unter anderem Griff mit 1/4″-Gewinde, Akkugriff, DJI Mic 3 Sender, Weitwinkelobjektiv, Mini-Stativ, Black Mist Filter, Erweiterungsadapter, magnetisches ND-Filterset, Tragetasche, Schutzabdeckung, USB-C-auf-USB-C-PD-Kabel (USB 3.1), Fülllicht und Gimbal-Klemme. Gerade Fülllicht und neue Gimbal-Klemme gehören zu den sichtbareren Neuerungen.
Interessant ist die Zubehör-Kompatibilität zwischen den Generationen. Osmo Pocket 3 Zubehör kann grundsätzlich mit dem Osmo Pocket 4 verwendet werden. Allerdings gilt das nicht in beide Richtungen uneingeschränkt: Neues Pocket-4-Zubehör wie Fülllicht und Gimbal-Klemme ist nicht mit dem Pocket 3 kompatibel. Die Akkugriffe beider Generationen lassen sich zwar gegenseitig zum Laden einsetzen, aber durch unterschiedliche USB-Standards kann es bei Datenübertragung, Audio-Passthrough oder Aufweckfunktionen zu Einschränkungen kommen. Für das beste Erlebnis empfiehlt DJI deshalb, jeweils den passenden Griff zum jeweiligen Modell zu nutzen.
Der Griff mit 1/4″-Gewinde erfüllt mehrere praktische Aufgaben: Er bietet das Stativgewinde, verlegt den USB-C-Anschluss nach hinten und verlängert den Griff. Der Akkugriff bringt zusätzliche Laufzeit. Das Fülllicht arbeitet magnetisch, kann in drei Helligkeits- und drei Farbtemperaturstufen betrieben werden und reduziert die Laufzeit je nach Stufe moderat. Bei mittlerer Helligkeit sinkt die Laufzeit für 1080p/24fps von 240 auf etwa 210 Minuten, bei hoher Helligkeit auf etwa 186 Minuten.
Zubehör-Fazit
Der Pocket 4 ist nicht nur als Kamera verbessert, sondern auch als System. Vor allem Fülllicht, neue Klemme, Audio-Integration und USB-3.1-Zubehörlogik zeigen, dass DJI den Pocket 4 deutlich stärker als modulares Creator-Werkzeug denkt.
Große Vergleichstabelle – DJI Osmo Pocket 4 vs. DJI Osmo Pocket 3
| Kategorie | DJI Osmo Pocket 4 | DJI Osmo Pocket 3 |
|---|---|---|
| Preis | 499 € | 429 € |
| Sensor | neuer 1-Zoll-CMOS, gestapelt | 1-Zoll-CMOS |
| Dynamikumfang | 14 Stops | nicht in dieser Form hervorgehoben |
| Farbprofil | 10-Bit D-Log | HLG / D-Log M |
| 4K-Zeitlupe | bis 4K/240fps | bis 4K/120fps |
| Low-Light ISO | 50 bis 25.600 | 50 bis 16.000 |
| Fotoauflösung | ca. 37 MP | ca. 9,4 MP |
| Interner Speicher | 107 GB | nein |
| WLAN | Wi-Fi 6 | Wi-Fi 5 |
| USB | USB 3.1, bis 800 MB/s | USB 2.0 |
| Kabelloser Export | bis 90 MB/s | langsamer, nicht auf diesem Niveau |
| Tracking | ActiveTrack 7.0 | ActiveTrack 6.0 |
| Tracking-Zoom | bis 4× | stärker eingeschränkt |
| Motivverwaltung | ja, bis zu 3 registrierte Motive | nein |
| Gestensteuerung | ja | vorhanden, aber weniger ausgebaut |
| Physische Tasten | 2 neue Tasten unter dem Display | nicht vorhanden |
| Joystick | neuer 5D-Joystick | vorhanden, aber weniger modern integriert |
| Display-Helligkeit | 1.000 Nits | 700 Nits |
| Akkukapazität | 1.545 mAh | 1.300 mAh |
| Akkulaufzeit | 240 Min. | 166 Min. |
| Ladezeit bis 80 % | 18 Min. | 16 Min. |
| Gewicht | 190,5 g | 179 g |
| Abmessungen | 144,2 × 44,4 × 33,5 mm | 139,7 × 42,2 × 33,5 mm |
| Videoformat | MP4 (HEVC) | MP4 (H.264/HEVC) |
Für wen lohnt sich welches Modell? – Kaufhilfe 2026
Wer 2026 möglichst zukunftssicher kaufen und die modernere Pocket-Kamera mit dem stärkeren Gesamtpaket will, landet sehr klar bei dem DJI Osmo Pocket 4. Das gilt besonders für Nutzer, die viel bei wenig Licht filmen, stärker mit Farbprofilen arbeiten, schnelle Zeitlupen lieben, mehr Fotoauflösung wollen oder im Alltag den Komfort von integriertem Speicher und schnellem Export wirklich schätzen. Auch Solo-Creator, Vlogger, Reisende, Familienfilmer und alle, die stärker auf Tracking, Gestensteuerung und smarte Fokusmodi setzen, profitieren deutlich vom Pocket 4.
Der DJI Osmo Pocket 3 bleibt trotzdem eine sehr gute Wahl. Wer kein 4K/240fps braucht, mit geringerer Fotoauflösung leben kann, ohnehin immer Speicherkarten nutzt und primär eine kompakte, starke Gimbal-Kamera zu einem etwas niedrigeren Einstiegspreis sucht, bekommt mit dem Pocket 3 weiterhin ein überzeugendes Gerät. Gerade weil die Grundidee der Pocket-Serie schon beim Vorgänger sehr ausgereift war, fällt auch 2026 niemand mit dem Pocket 3 auf die Nase.
Kaufempfehlung nach Nutzertyp
- DJI Osmo Pocket 4: ideal für Creator, Vlogger, Reisende, Solo-Produktionen, anspruchsvollere Nacht- und Tracking-Szenen, schnelleren Workflow und langfristige Nutzung
- DJI Osmo Pocket 3: stark für preisbewusste Käufer, Einsteiger und alle, die das Pocket-Konzept wollen, aber nicht jedes neue Feature ausreizen müssen
- Upgrade lohnt sich besonders: bei Fokus auf Low-Light, 4K/240fps, Speicher, Audio-Workflow, Fotoauflösung und smartem Tracking
FAQ – DJI Osmo Pocket 4 vs. DJI Osmo Pocket 3
Ist der Sensor des DJI Osmo Pocket 4 derselbe wie beim DJI Osmo Pocket 3?
Nein. Laut den vorliegenden Angaben nutzt der DJI Osmo Pocket 4 einen brandneuen gestapelten 1-Zoll-CMOS-Sensor. Zwar bleibt die Sensorgröße gleich, aber es handelt sich nicht um denselben Sensor wie beim Pocket 3.
Wie stark ist der Unterschied bei der Zeitlupe wirklich?
Sehr deutlich. Der DJI Osmo Pocket 4 unterstützt 4K/240fps im Zeitlupenmodus, während der DJI Osmo Pocket 3 in 4K nur 120 fps erreicht. Gerade für dramatische B-Rolls und Action ist das ein großer Unterschied.
Hat der DJI Osmo Pocket 4 internen Speicher?
Ja. Der DJI Osmo Pocket 4 besitzt 107 GB integrierten Speicher. Der DJI Osmo Pocket 3 hat keinen internen Speicher und benötigt für Aufnahmen eine microSD-Karte.
Wie lange hält der Akku des DJI Osmo Pocket 4?
DJI gibt für den Pocket 4 bis zu 240 Minuten Laufzeit an, getestet bei 1080p/24fps, ausgeschaltetem WLAN und ausgeschaltetem Bildschirm. Der Pocket 3 kommt unter ähnlichen Bedingungen auf 166 Minuten.
Kann der DJI Osmo Pocket 4 während des Ladevorgangs genutzt werden?
Ja. Das Gerät kann während des Ladevorgangs verwendet werden. Während der Aufnahme bezieht es den Strom direkt aus der Stromquelle und lädt den Akku erst wieder auf, wenn die Aufnahme beendet ist.
Was bringen die zwei neuen Tasten unter dem Display?
Die neue Zoom-Taste erlaubt schnelles Wechseln zwischen 1×, 2× und per Doppeldruck 4×. Die benutzerdefinierte Taste kann für zahlreiche oft genutzte Funktionen belegt werden, etwa Gimbal-Modi, Foto/Video, Schnellaufnahme, Gimbal-Sperre oder Fülllicht.
Kann der DJI Osmo Pocket 4 mit DJI Mic 3, Mic 2 und Mic Mini direkt verbunden werden?
Ja. DJI Mic 3, DJI Mic 2 und DJI Mic Mini lassen sich direkt koppeln. Der DJI Mic der ersten Generation wird nicht direkt unterstützt und benötigt den Empfänger.
Wie schnell ist der Export beim DJI Osmo Pocket 4?
Aus dem integrierten Speicher sind über USB 3.1 bis zu 800 MB/s möglich. Über Wi-Fi 6 werden bis zu 90 MB/s angegeben. Das ist einer der größten Workflow-Vorteile gegenüber dem Pocket 3.
Lohnt sich der Wechsel vom DJI Osmo Pocket 3 auf den DJI Osmo Pocket 4?
Für viele ja – vor allem dann, wenn Low-Light, 4K/240fps, interner Speicher, schneller Export, 37-MP-Fotos, längere Laufzeit und smarteres Tracking wirklich relevant sind. Wer mit dem Pocket 3 zufrieden ist und diese Punkte kaum braucht, muss nicht zwingend wechseln.
Fazit – lohnt sich der DJI Osmo Pocket 4 gegenüber dem DJI Osmo Pocket 3 wirklich?
Ja – aber nicht für jeden aus demselben Grund. Der DJI Osmo Pocket 4 ist in fast allen wichtigen Bereichen das klar modernere Gerät: neuer Sensor, 14 Stops Dynamikumfang, 4K/240fps, bessere Low-Light-Leistung, 37-MP-Fotos, 107 GB interner Speicher, Wi-Fi 6, USB 3.1, mehr Akkulaufzeit, ActiveTrack 7.0, Motivverwaltung und zwei neue Hardware-Tasten. Das ist nicht nur ein kosmetisches Upgrade, sondern ein echter Ausbau des Konzepts.
Trotzdem bleibt der DJI Osmo Pocket 3 2026 ein sehr gutes Produkt. Wer eher preisbewusst kauft, die Hauptidee der Pocket-Serie nutzen will und keine extremen Ansprüche an Zeitlupe, Fotoauflösung, internen Speicher oder Workflow-Geschwindigkeit hat, kann mit dem Pocket 3 weiterhin sehr glücklich werden. Der Pocket 4 verdrängt ihn nicht komplett – er setzt sich nur deutlicher an die Spitze.
Unser Kurzfazit: Pocket 4 oder Pocket 3?
Der DJI Osmo Pocket 4 ist die bessere Wahl für alle, die das stärkste Pocket-System mit mehr Bildreserven, mehr Komfort und mehr Creator-Funktionen wollen. Der DJI Osmo Pocket 3 bleibt dagegen ein starkes Modell für alle, die mit etwas weniger Funktionsbreite gut leben können und günstiger einsteigen möchten.
Technische Daten im Überblick – DJI Osmo Pocket 4 vs. DJI Osmo Pocket 3
DJI Osmo Pocket 4 – Technische Daten
| Abmessungen | 144,2 × 44,4 × 33,5 mm |
| Gewicht | 190,5 g |
| Mikrofone | 3 |
| Touchscreen | 2,0 Zoll, 556 × 314, 1.000 cd/m² |
| Speicherkarten | microSD bis 1 TB |
| Sensor | 1-Zoll CMOS |
| Objektiv | 20 mm äquivalent, f/2,0, Fokus 0,2 m bis ∞ |
| ISO Foto / Video | 50 bis 12.800 |
| ISO Low-Light-Video | 50 bis 25.600 |
| Elektronischer Verschluss | Foto: 1/8000 bis 4 s; Video manuell: 1/8000 bis 1/4 s |
| Max. Bildgröße | 16:9: 7.680 × 4.320; 1:1: 6.144 × 6.144 |
| Fotoauflösung | ca. 37 MP |
| Panorama | 180°, 3×3 |
| Normales Video | 4K, 1080p, 3K/9:16, 1080p/9:16 jeweils bis 60 fps |
| Zeitlupe | 4K bis 240 fps, 1080p bis 240 fps |
| Low-Light-Video | 4K/24/25/30, 1080p/24/25/30 |
| Hyperlapse | 4K/1080p bei 25/30 fps, bis ×30 |
| Zeitraffer | 4K/1080p, Intervall 0,5 bis 60 s, Dauer bis ∞ |
| Motionlapse | 4K/1080p, 4 Wegpunkte |
| Farbmodus | Normal 10-Bit 4:2:0 (H.265), D-Log 10-Bit 4:2:0 (H.265) |
| Max. Video-Bitrate | 180 MBit/s |
| Dateisystem | exFAT |
| Fotoformat | JPEG / DNG / JPEG + DNG |
| Videoformat | MP4 (HEVC) |
| Interner Speicher | 107 GB |
| Audioausgang | 48 kHz, 16 Bit, AAC |
| Akku | Li-ion, 1.545 mAh, 11,95 Wh |
| Akkulaufzeit | bis 240 Min. |
| Ladezeit | 18 Min. bis 80 %, 32 Min. bis 100 % |
| Wi-Fi | 802.11 a/b/g/n/ac/ax |
| Bluetooth | BLE 5.4; BR/EDR |
| Gimbal steuerbarer Bereich | Schwenken: -235° bis 58°; Neigen: -120° bis 70°; Rollen: -45° bis 45° |
| Max. Gimbal-Geschwindigkeit | 180,0°/s |
DJI Osmo Pocket 3 – Technische Daten
| Abmessungen | 139,7 × 42,2 × 33,5 mm |
| Gewicht | 179 g |
| Mikrofone | 3 |
| Touchscreen | 2,0 Zoll, 556 × 314, 700 Nits |
| Speicherkarten | microSD bis 1 TB |
| Sensor | 1-Zoll CMOS |
| Objektiv | 20 mm äquivalent, f/2,0, Fokus 0,2 m bis ∞ |
| ISO Foto / Video | 50 bis 6.400 |
| ISO Low-Light-Video | 50 bis 16.000 |
| Elektronischer Verschluss | Foto: 1/8000 bis 1 s |
| Max. Bildgröße | 16:9: 3.840 × 2.160; 1:1: 3.072 × 3.072 |
| Fotoauflösung | ca. 9,4 MP |
| Panorama | 180°, 3×3 |
| Normales Video | 4K, 2,7K, 1080p, 3K/1:1, 2160p/1:1, 1080p/1:1, 3K/9:16, 2,7K/9:16, 1080p/9:16 |
| Zeitlupe | 4K bis 120 fps, 2,7K bis 120 fps, 1080p bis 240 fps |
| Low-Light-Video | 4K/24/25/30, 1080p/24/25/30 |
| Hyperlapse | 4K/2,7K/1080p bei 25/30 fps, bis ×30 |
| Zeitraffer | 4K/2,7K/1080p, Dauer bis ∞ |
| Motionlapse | 4K/2,7K/1080p, 4 Wegpunkte |
| Farbmodus | Normal 8/10-Bit, HLG, D-Log M |
| Max. Video-Bitrate | 130 MBit/s |
| Dateisystem | exFAT |
| Fotoformat | JPEG / JPEG + DNG |
| Videoformat | MP4 (H.264 / HEVC) |
| Interner Speicher | nein |
| Audioausgang | 48 kHz, 16 Bit, AAC |
| Akku | Li-ion, 1.300 mAh, 10,01 Wh |
| Akkulaufzeit | bis 166 Min. |
| Ladezeit | 16 Min. bis 80 %, 32 Min. bis 100 % |
| Wi-Fi | 802.11 a/b/g/n/ac |
| Bluetooth | BLE 5.2; BR/EDR |
| Gimbal steuerbarer Bereich | Schwenken: -235° bis 58°; Neigen: -120° bis 70°; Rollen: -45° bis 45° |
| Max. Gimbal-Geschwindigkeit | 180,0°/s |
Hinweis: Laufzeit-, Lade-, Export- und Speicherangaben basieren auf den genannten Herstellerangaben und Referenzbedingungen. Je nach Auflösung, Modus, Temperatur, Zubehör, Speicherkarte und Nutzung im Alltag können die Werte abweichen.






