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TigerShark erfolgreich gestartet: Europas neue autonome Deep-Strike-Drohne im Fokus

MGI Engineering und Auterion zünden mit TigerShark den nächsten Schritt: Europas neue autonome Deep-Strike-Plattform absolviert erste erfolgreiche Flüge

Mit dem erfolgreichen Erstflug der TigerShark setzt das britische Unternehmen MGI Engineering gemeinsam mit dem Software-Spezialisten Auterion ein deutliches Signal im europäischen Verteidigungs- und Autonomiesektor. Die neue unbemannte Deep-Strike-Plattform steht nicht einfach nur für ein weiteres Drohnenprojekt, sondern für einen strategischen Technologiesprung in einer Phase, in der Reichweite, Resilienz, offene Systemarchitektur und schnelle Anpassbarkeit auf dem Gefechtsfeld immer wichtiger werden. Gerade weil Europa in den vergangenen Jahren bei der Entwicklung neuer autonomer Langstreckensysteme eher vorsichtig, fragmentiert oder politisch gebremst agierte, wirkt dieser Schritt umso markanter.

Besonders brisant ist die Kombination der Eckdaten: bis zu 750 km/h Höchstgeschwindigkeit, mehr als 1.000 Kilometer Reichweite, 300 Kilogramm Nutzlast und die Fähigkeit, auch in GNSS-denied environments effektiv zu operieren. Damit bewegt sich TigerShark klar in einer Kategorie, die weit über klassische kleine UAV-Systeme hinausgeht. Es geht hier nicht um Aufklärung im Nahbereich oder bloß um modulare Erprobung, sondern um eine Plattform, die in modernen Hochintensitäts-Szenarien eine operative Rolle spielen soll. Die eigentliche Botschaft lautet daher: Europa will bei autonomer, softwaredefinierter Schlagkraft nicht mehr nur zusehen, sondern wieder selbst gestalten.


Das Wichtigste in 20 Sekunden

  • MGI Engineering hat die neue autonome Plattform TigerShark erfolgreich erstmals geflogen.
  • Das System entstand in strategischer Partnerschaft mit Auterion.
  • Leistungsdaten: bis zu 750 km/h, über 1.000 km Reichweite, 300 kg Nutzlast.
  • TigerShark soll auch in GNSS-gestörten oder GNSS-freien Einsatzumgebungen funktionieren.
  • Die Plattform setzt auf eine offene, softwaredefinierte Architektur für schnellere Upgrades und bessere Interoperabilität.
  • MGI spricht vom bedeutendsten europäischen Fortschritt in diesem Segment seit über einem Jahrzehnt.
  • Der Launch unterstreicht den Trend zu autonomen Versorgungssystemen und missionsanpassbaren UxV-Plattformen in Europa.

Inhaltsverzeichnis

  • 1) Was TigerShark überhaupt ist
  • 2) Warum der Erstflug so wichtig ist
  • 3) Technische Einordnung: Geschwindigkeit, Reichweite, Nutzlast
  • 4) GNSS-denied: Warum genau das heute so entscheidend ist
  • 5) Welche Rolle Auterion in diesem Projekt spielt
  • 6) Offene Systemarchitektur statt geschlossener Black Box
  • 7) Was TigerShark für Europas Verteidigungslandschaft bedeutet
  • 8) Warum die Plattform auch über den Militärbereich hinaus relevant ist
  • 9) Die Unternehmen hinter dem Projekt
  • FAQ
  • Fazit

1) Was TigerShark überhaupt ist

Bei TigerShark handelt es sich um eine neue uncrewed deep strike platform, also um ein unbemanntes System, das für weitreichende, autonome Missionen mit hoher operativer Relevanz entwickelt wurde. Schon diese Bezeichnung zeigt, dass hier keine leichte Consumer- oder Standard-ISR-Drohne gemeint ist. Deep Strike steht militärisch für Wirkung in größerer Entfernung, für Reichweite, Durchhaltefähigkeit und die Fähigkeit, in einem anspruchsvollen Bedrohungsumfeld einsatzfähig zu bleiben. TigerShark ist damit ein System, das auf moderne Konfliktrealitäten reagiert: größere Distanzen, elektronische Störumgebungen, eng getaktete Reaktionsfenster und der Bedarf an Systemen, die sich nicht nur hardwareseitig, sondern vor allem softwareseitig schnell weiterentwickeln lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=9jyKSXVviqU

Der Name selbst klingt aggressiv, fast plakativ, aber genau das ist in dieser Branche kein Nebengeräusch. Plattformnamen werden oft bewusst gewählt, um Geschwindigkeit, Biss und operative Härte zu symbolisieren. Entscheidend ist jedoch nicht das Branding, sondern die Systemlogik dahinter: TigerShark wurde so entwickelt, dass es nicht als starres Einmalprodukt verstanden wird, sondern als anpassbare Plattform. Das ist heute ein zentraler Unterschied. Moderne unbemannte Systeme gewinnen ihren Wert nicht mehr allein durch ihre Basiskonstruktion, sondern durch ihre Upgrade-Fähigkeit, ihre Sensorintegration, ihre Software-Ökosysteme und ihre Fähigkeit, sich in bestehende Infrastrukturen einzufügen.

Warum TigerShark auffällt

TigerShark ist kein klassisches kleines UAV, sondern eine autonome Langstreckenplattform mit hoher Nutzlast, großer Reichweite und softwaredefiniertem Ansatz. Genau diese Kombination macht das System strategisch interessant.

2) Warum der Erstflug so wichtig ist

Ein erfolgreicher Erstflug ist in der Luftfahrt nie bloß ein PR-Moment. Er ist die Schwelle zwischen Theorie und physischer Realität. Bis zu diesem Punkt existiert ein System vor allem als Entwurf, Simulation, Baugruppe, Softwareversprechen und Testplanung. Erst mit dem tatsächlichen Flug zeigt sich, ob Aerodynamik, Antrieb, Steuerung, Systemintegration und Missionslogik im Zusammenspiel tragfähig sind. Gerade bei neuen autonomen Plattformen ist der Erstflug deshalb ein psychologisch und industriell enorm wichtiger Schritt, weil er Investoren, Partnern, Streitkräften und politischen Entscheidern beweist: Das Ding ist nicht nur ein Slide-Deck – es fliegt wirklich.

https://www.youtube.com/watch?v=HsTtgRpr7rM

Im Fall von TigerShark ist dieser Moment zusätzlich aufgeladen, weil MGI den Test als den bedeutendsten europäischen Fortschritt bei einem neuen System dieser Reichweitenklasse seit über zehn Jahren positioniert. Das ist eine steile Aussage, aber genau darin liegt die strategische Stoßrichtung. Europa diskutiert seit Jahren über technologische Souveränität, Verteidigungsfähigkeit, industrielle Resilienz und die Notwendigkeit schnellerer Innovationszyklen. Wenn nun ein neues autonomes Schlagkraft-System erfolgreich in die Luft geht, dann ist das nicht nur eine technische Notiz, sondern ein Symbol: Europäische Entwicklung im Verteidigungsbereich kann wieder Tempo, operative Relevanz und Software-Modernität zusammenbringen.

3) Technische Einordnung: Geschwindigkeit, Reichweite, Nutzlast

Die kommunizierten Leistungsdaten sind kein dekorativer Anhang, sondern das eigentliche Zentrum der Einordnung. 750 km/h Höchstgeschwindigkeit bringen TigerShark in eine Leistungssphäre, die sich deutlich von langsameren taktischen UAVs absetzt. Über 1.000 Kilometer Reichweite deuten auf ein Einsatzprofil hin, das strategische Tiefe, längere Wirkräume und flexible Missionsoptionen eröffnet. Und eine Nutzlast von 300 Kilogramm zeigt, dass das System nicht als filigrane Mini-Plattform gedacht ist, sondern als ernstzunehmender Träger für missionstaugliche Lasten, Sensorik oder andere operative Module.

Gerade die Kombination dieser drei Werte ist entscheidend. Reichweite ohne relevante Nutzlast ist oft nur ein hübscher Datenpunkt. Geschwindigkeit ohne robuste Plattform- und Steuerungsarchitektur bringt in realen Einsatzumgebungen wenig. Nutzlast ohne Reichweite begrenzt die operative Tiefe. Erst im Verbund entsteht aus solchen Daten ein System, das im strategischen Denken der Anwender interessant wird. Noch wichtiger ist dabei: Solche Systeme gewinnen ihren Wert nicht nur durch einmalige Performance, sondern durch die Frage, wie oft, wie schnell und wie anpassbar sie im realen Betrieb eingesetzt werden können. Und genau dort kommt die offene Software-Architektur ins Spiel.

Merkmal Angabe Einordnung
Höchstgeschwindigkeit bis zu 750 km/h deutlich über klassischer UAV-Taktikklasse
Reichweite über 1.000 km geeignet für operative Tiefe und lange Missionsprofile
Nutzlast 300 kg hohe Flexibilität für unterschiedliche Einsatzmodule
Einsatzumgebung auch GNSS-denied wichtig für moderne elektronische Bedrohungslagen
Architektur offen / softwaredefiniert schnellere Upgrades und breitere Integrationsfähigkeit

4) GNSS-denied: Warum genau das heute so entscheidend ist

Dass TigerShark ausdrücklich für GNSS-denied environments ausgelegt sein soll, ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt. In vielen modernen Konflikt- und Hochrisikoumgebungen ist die Annahme stabiler Satellitennavigation längst naiv geworden. Jamming, Spoofing und elektronische Gegenmaßnahmen gehören inzwischen zum Standardrepertoire. Ein System, das nur in idealen GPS-Bedingungen sauber funktioniert, ist in einem ernsthaften Konfliktszenario schnell mehr Hypothese als Fähigkeit. Genau deshalb ist GNSS-Resilienz kein Extra mehr, sondern ein Kernkriterium moderner militärischer Autonomie.

Wenn ein Hersteller offensiv kommuniziert, dass seine Plattform in solchen Umgebungen operieren kann, dann sendet das zwei Botschaften. Erstens: Die Entwickler verstehen die reale Bedrohungslage. Zweitens: Das System wurde nicht nur für Laborbedingungen, sondern für ein härteres Einsatzspektrum konzipiert. Natürlich bleibt die Frage offen, wie tief diese Resilienz in der Praxis reicht und welche Navigations-, Sensor- oder Fusionsmethoden konkret genutzt werden. Aber allein die Platzierung dieses Merkmals zeigt, dass man TigerShark nicht als einfache Fernsteuerplattform, sondern als widerstandsfähiges autonomes System positionieren will.

5) Welche Rolle Auterion in diesem Projekt spielt

Auterion ist in diesem Projekt weit mehr als ein beiläufiger Technologiepartner. Die strategische Partnerschaft deutet darauf hin, dass die Software-Seite der Plattform bewusst als gleichwertiger Kern der Entwicklung verstanden wird. Während MGI die Kompetenzen in rapid prototyping, fortgeschrittener Systementwicklung und Plattformaufbau einbringt, liefert Auterion die offene, softwaredefinierte Architektur, die für Skalierbarkeit, Upgrades und Interoperabilität entscheidend ist. Das ist ein Muster, das in der modernen unbemannten Systemwelt immer wichtiger wird: Hardware und Software entwickeln sich nicht mehr getrennt, sondern als gegenseitig definierende Schichten.

Genau deshalb ist die Partnerschaft interessant. Ein starkes Fluggerät allein reicht heute nicht mehr. Der entscheidende Vorsprung entsteht oft dort, wo Systeme schneller aktualisiert, an Missionen angepasst und mit anderen Plattformen verbunden werden können. Auterions Beteiligung signalisiert also, dass TigerShark nicht als abgeschottete Lösung gedacht ist, sondern als Plattform, die über ein offenes Software-Ökosystem weiterentwickelt werden kann. Das klingt technisch trocken, ist aber in Wahrheit einer der größten Hebel für operative Relevanz.

Warum Software hier fast wichtiger ist als Metall

Bei modernen autonomen Systemen entscheidet nicht nur die Flugleistung, sondern vor allem die Frage, wie schnell ein System neue Fähigkeiten bekommt, mit anderen Systemen zusammenarbeitet und unter realen Einsatzbedingungen aktualisiert werden kann. Genau dort liegt die besondere Bedeutung von Auterion.

6) Offene Systemarchitektur statt geschlossener Black Box

Der Begriff open, software-defined architecture klingt für Außenstehende oft abstrakt, ist im Verteidigungskontext aber hochpolitisch und hochpraktisch zugleich. Geschlossene Systeme schaffen Abhängigkeiten. Sie erschweren die Integration externer Sensoren, drosseln Upgrade-Zyklen, verlängern Zertifizierungs- und Anpassungsprozesse und machen Betreiber abhängig von einzelnen Herstellern. Offene Architekturen dagegen erlauben prinzipiell eine flexiblere Integration von Payloads, Sensoren, Software-Bausteinen und Missionsprofilen. Genau deshalb ist die offene Systemlogik inzwischen zu einem der wichtigsten Schlagworte in der westlichen Verteidigungsmodernisierung geworden.

Für TigerShark bedeutet das: Das System soll offenbar nicht nur in einer festen Konfiguration funktionieren, sondern als Plattform für unterschiedliche Rollen nutzbar sein. Diese Offenheit ist in realen Beschaffungslogiken Gold wert. Betreiber wollen keine Sackgasse kaufen, sondern ein System, das sich an veränderte Bedrohungen, neue Missionsprofile und technologische Updates anpassen lässt. Wenn MGI und Auterion diesen Anspruch tatsächlich belastbar umsetzen, ist TigerShark nicht nur ein neues Fluggerät, sondern ein Beispiel dafür, wie europäische UxV-Entwicklung von Beginn an updatefähig und integrationsfreundlich gedacht werden kann.

7) Was TigerShark für Europas Verteidigungslandschaft bedeutet

Europas Verteidigungslandschaft befindet sich seit Jahren in einer harten Beschleunigungsphase. Russlands Krieg gegen die Ukraine, die wachsende Bedeutung elektronischer Gefechtsführung, neue Bedrohungsformen im Bereich unbemannter Systeme und der Druck auf NATO-Staaten, schneller und industriell belastbarer zu liefern, haben den Markt radikal verändert. In diesem Umfeld zählt nicht nur, wer theoretisch etwas entwickeln könnte, sondern wer tatsächlich testet, integriert, skaliert und operative Lösungen auf die Straße beziehungsweise in die Luft bringt. Genau deshalb bekommt TigerShark eine größere Bedeutung, als es ein einzelner Pressetermin zunächst vermuten lässt.

Die Plattform steht für ein Europa, das beginnt, autonome Schlagkraftsysteme wieder ernster zu nehmen. Und sie steht für einen Ansatz, der nicht nur auf klassische Großprogramme mit jahrelangen Zyklen setzt, sondern auf schnellere Entwicklung, modulare Offenheit und softwarebasierte Weiterentwicklung. Sollte TigerShark den nächsten Erprobungs- und Integrationsphasen standhalten, könnte die Plattform genau jene Debatten weiter verschieben, die derzeit ohnehin überall geführt werden: Wie autonom dürfen Systeme werden? Wie offen müssen sie sein? Wie schnell kann Europa auf neue operative Anforderungen reagieren? Und wie viel militärisch relevante Zukunftsfähigkeit entsteht heute eigentlich nicht mehr in traditionellen Rüstungsstrukturen, sondern in technologiegetriebenen Partnerschaften wie dieser?

8) Warum die Plattform auch über den Militärbereich hinaus relevant ist

Auch wenn TigerShark klar in einem verteidigungsnahen Kontext kommuniziert wird, ist die Plattformlogik grundsätzlich breiter interessant. MGI und Auterion betonen Anwendungen von Verteidigungs- und Sicherheitsoperationen bis hin zu komplexen autonomen Missionen. Das zeigt: Systeme dieser Klasse können langfristig auch dort relevant werden, wo große Reichweiten, hohe Nutzlasten, schwierige Umgebungen und flexible Sensor- oder Softwareintegration gefragt sind. Denkbar sind etwa hochkomplexe industrielle, sicherheitskritische oder infrastrukturelle Anwendungen, auch wenn die unmittelbare öffentliche Wahrnehmung natürlich klar vom Verteidigungsthema geprägt bleibt.

Gerade offene Architekturansätze sorgen oft dafür, dass ein System nicht nur in einer einzigen engen Rolle Bedeutung entfaltet. Das heißt nicht, dass TigerShark morgen als zivile Allzweckplattform auftritt. Aber es heißt, dass das Entwicklungsprinzip dahinter auch für andere Branchen relevant ist: Autonomie plus offene Software plus anpassbare Payload-Integration ist kein reines Militärmuster mehr, sondern ein genereller Technologietrend. Und genau deshalb schauen auf solche Projekte längst nicht nur Streitkräfte, sondern auch Technologiemärkte, Industriepartner und strategische Investoren.

9) Die Unternehmen hinter dem Projekt

MGI Engineering positioniert sich als britisches Engineering-Unternehmen mit Fokus auf schnelle Produktentwicklung, fortschrittliche Mobilitätslösungen und High-Performance-Systems-Engineering in Bereichen wie Aerospace, Defence und Automotive. Diese Mischung ist interessant, weil sie eine industrielle Kultur signalisiert, die stark von Tempo, Prototyping und Leistungsorientierung geprägt ist. Genau solche Firmen können in Märkten, die klassische lange Entwicklungszyklen zunehmend als Nachteil erleben, eine besondere Rolle einnehmen.

Auterion wiederum steht für offene softwaredefinierte Lösungen im Bereich unbemannter Systeme über Luft-, Land- und Seedomänen hinweg. Dass ein solches Unternehmen in ein Projekt wie TigerShark eingebunden ist, ist folgerichtig: Wo Autonomie, Interoperabilität und offene Architektur im Zentrum stehen, braucht es Partner, die genau auf dieser Software- und Integrationsschicht zu Hause sind. Zusammen entsteht daraus ein Profil, das heute fast modellhaft für moderne Systementwicklung im Verteidigungsumfeld wirkt: ein agiler Plattformbauer plus ein softwarezentrierter Autonomiespezialist.

FAQ

Was ist TigerShark genau?

TigerShark ist eine neue unbemannte autonome Deep-Strike-Plattform von MGI Engineering, entwickelt in strategischer Partnerschaft mit Auterion.

Welche Leistungsdaten wurden genannt?

Kommuniziert wurden bis zu 750 km/h Geschwindigkeit, über 1.000 Kilometer Reichweite und 300 Kilogramm Nutzlast.

Warum ist GNSS-denied-Fähigkeit so wichtig?

Weil moderne Einsatzumgebungen oft von GPS-Störung, Jamming oder Spoofing geprägt sind. Systeme müssen daher auch ohne verlässliche Satellitennavigation einsatzfähig bleiben.

Was bringt die Partnerschaft mit Auterion?

Auterion bringt eine offene softwaredefinierte Architektur ein, die schnellere Updates, bessere Interoperabilität und flexiblere Integration anderer Komponenten ermöglichen soll.

Ist TigerShark nur militärisch relevant?

Der Schwerpunkt liegt klar auf Verteidigung und sicherheitskritischen Missionen. Die zugrunde liegende Plattformlogik ist aber grundsätzlich auch für andere komplexe autonome Einsatzfelder interessant.

Fazit

Mit dem erfolgreichen Erstflug von TigerShark setzen MGI Engineering und Auterion ein unübersehbares Zeichen. Nicht nur, weil die Plattform mit hoher Geschwindigkeit, großer Reichweite und massiver Nutzlast operativ ambitioniert wirkt, sondern weil sie einen Entwicklungspfad verkörpert, der für Europas Zukunft im Bereich autonomer Systeme immer wichtiger wird: schneller entwickeln, offener integrieren, softwarebasiert weiterdenken. Genau darin liegt die eigentliche Bedeutung dieser Meldung.

Ob TigerShark am Ende tatsächlich zu einem prägenden europäischen Referenzsystem wird, entscheidet sich natürlich erst in den nächsten Test-, Integrations- und Einsatzphasen. Aber schon jetzt ist klar: Dieses Projekt ist mehr als nur ein weiterer Technologiebaustein. Es ist ein Hinweis darauf, dass sich in Europa gerade eine neue Ernsthaftigkeit im Umgang mit autonomer Verteidigungs- und Missionsfähigkeit formiert. Und wenn diese Richtung anhält, dann war der TigerShark-Erstflug womöglich nicht nur ein Meilenstein – sondern ein Vorbote für eine ganze neue Generation europäischer Systeme.

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