Powerstation · Modellvergleich · November 2026
EcoFlow, Bluetti oder Anker: drei Powerstations mit 1.024 Wh
- 1.024 Wh Nennkapazität bei allen drei Modellen
- 1.800 bis 2.000 W Dauerleistung laut Hersteller
- 11,3 bis 12,5 kg Gewicht
EcoFlow DELTA 3, BLUETTI Elite 100 V2 und Anker SOLIX C1000 Gen 2 speichern laut Hersteller exakt gleich viel Energie, nämlich 1.024 Wh – und unterscheiden sich trotzdem deutlich. Die Unterschiede liegen in der Dauerleistung, im Tempo an der Steckdose, im Solareingang, in der Zahl der Schuko-Steckdosen, im Gewicht und in der Frage, ob sich die Kapazität später erweitern lässt. Wer nur auf die Wattstunden schaut, vergleicht die drei Geräte also an der einzigen Stelle, an der sie identisch sind.
Dieser EcoFlow-Bluetti-Vergleich stellt die drei aktuellen Modelle der 1-kWh-Klasse auf Basis der deutschen beziehungsweise europäischen Herstellerangaben nebeneinander. Er trennt Nennwerte sauber von unabhängigen Messungen aus Fachmedien und vom ADAC, benennt die Varianten, die im Handel leicht verwechselt werden, und übersetzt die Datenblätter in Lastprofile: Camping, Homeoffice, Solarbetrieb, Notstrom. Ein eigener Test von drohnen.de liegt für diese drei Geräte nicht vor; Messwerte stammen ausschließlich aus den genannten Quellen.
Mit dem Modell-Finder gewichtest du deine Prioritäten selbst und siehst, welches Gerät rechnerisch am besten passt – und wo ein Ausschlusskriterium greift.
Stand: . Herstellerseiten von EcoFlow, BLUETTI und Anker SOLIX, ADAC-Test 2025, Messungen aus Fachmedien sowie Händlerpreise am Prüfdatum. Kein eigener drohnen.de-Test der drei Geräte.

Das Wichtigste in 20 Sekunden
Mit 2.000 W Dauerleistung und 49 Minuten Schnellladung laut Hersteller ist die C1000 Gen 2 das leistungsstärkste und leichteste Gerät im Trio, aber nicht erweiterbar.
Bis 1.000 W Solareingang und rund 17 Liter Volumen sprechen für die Elite 100 V2. Dafür gibt es in der EU-Version nur zwei Schuko-Steckdosen.
Die DELTA 3 lässt sich mit Zusatzakkus auf bis zu 5 kWh erweitern und bietet vier Schuko-Steckdosen. Sie ist mit rund 12,5 kg das schwerste Gerät.
Unabhängige Messungen kamen bei vergleichbaren Geräten auf etwa 83 bis 90 Prozent der Nennkapazität. Plane mit rund 850 bis 920 Wh, nicht mit 1.024 Wh.
Warum die 1-kWh-Klasse eine faire Ausgangsbasis ist
Ein Markenvergleich ist nur fair, wenn gleich große Geräte gegeneinander antreten. EcoFlow, BLUETTI und Anker bieten jeweils Modelle von der handlichen 250-Wh-Box bis zum fahrbaren Mehrkilowattstunden-Speicher an. Wer pauschal „EcoFlow gegen Bluetti“ vergleicht, landet schnell bei Äpfeln und Birnen: Ein größeres Gerät hat fast zwangsläufig mehr Anschlüsse, mehr Leistung und mehr Gewicht. Die drei hier verglichenen Modelle teilen dagegen die Eckwerte, die den Einsatzbereich bestimmen.
Alle drei arbeiten mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4, kurz LFP) und einer Nennkapazität von 1.024 Wh.[3][4][6] Alle drei geben 4.000 Ladezyklen bis zu einer Restkapazität von 80 Prozent an, BLUETTI formuliert es als „über 4.000 Zyklen“.[3][4][6] Und alle drei versprechen eine Umschaltzeit von 10 Millisekunden oder weniger, wenn sie als einfache Notstromlösung zwischen Steckdose und Verbraucher hängen.[3][4][6] Damit ist die Ausgangslage klar: Die Kapazität ist gesetzt, der Unterschied entsteht in Leistung, Ladetechnik, Ausstattung und Ausbaufähigkeit.
Die 1-kWh-Klasse ist zudem die Größe, die für viele Haushalte den besten Kompromiss darstellt. Sie trägt sich mit einer Hand zum Auto, versorgt eine Kompressor-Kühlbox über ein Wochenende oder einen Arbeitsplatz mit Notebook und Monitor über einen Arbeitstag und schafft kurzzeitig auch einen Wasserkocher. Wie viele Drohnenakkus sich mit dieser Kapazität laden lassen, rechnet unser Ratgeber zur Powerstation für Drohnen konkret vor.
1.024 Wh LiFePO4, 4.000 Zyklen bis 80 Prozent laut Hersteller. Hier gibt es auf dem Datenblatt keinen Sieger.
1.800 W oder 2.000 W Dauerleistung, 1.200 W bis 1.600 W Netzladen, 500 W bis 1.000 W Solareingang.
Zwischen rund 17 und 23 Litern Volumen und 11,3 bis 12,5 kg. Nur EcoFlow erlaubt Zusatzakkus.
Konkrete Modelle und Varianten eindeutig benennen
Verglichen werden die europäischen Versionen mit Schuko-Steckdosen: EcoFlow DELTA 3, BLUETTI Elite 100 V2 und Anker SOLIX C1000 Gen 2. Alle drei Produktfamilien haben Geschwister mit fast identischem Namen, aber anderer Ausstattung. Wer Testberichte, Händlerangebote und Datenblätter zusammenträgt, sollte deshalb immer zuerst die genaue Variante prüfen.



EcoFlow DELTA 3, DELTA 3 Plus und DELTA 3 Classic
Die EcoFlow DELTA 3 kam in Deutschland Anfang 2025 auf den Markt, gemeinsam mit der DELTA 3 Plus.[17] Beide haben dasselbe Gehäuse, dieselbe Kapazität, vier Schuko-Steckdosen, 1.800 W Dauerleistung und lassen sich auf bis zu 5 kWh erweitern.[3][17] Der Unterschied steckt in den Details: Die Plus bietet zwei Solareingänge mit je 500 W statt einem, USB-C-Ports mit 140 W statt 100 W und USB-A mit 36 W statt 18 W.[3][17] Die unverbindliche Preisempfehlung lag zum Start bei 899 Euro für die DELTA 3 und 999 Euro für die Plus.[17]
Das ist wichtig, weil die bekanntesten unabhängigen Ergebnisse – ADAC 2025 und AUTO BILD 2026 – mit der DELTA 3 Plus ermittelt wurden, nicht mit der DELTA 3.[8][9] Wechselrichter, Akku und Gehäuse sind nach Herstellerangaben gleich, deshalb sind die Messungen eine brauchbare Orientierung. Für Solar- und USB-Werte gelten sie aber nicht eins zu eins. Daneben gibt es eine abgespeckte DELTA 3 Classic mit weniger USB-Ausgängen und eine größere DELTA 3 1500, die in eine andere Kapazitätsklasse gehört.[18]
BLUETTI Elite 100 V2 und die Bio-based-Version
Die BLUETTI Elite 100 V2 ist seit Juli 2025 in Deutschland erhältlich.[13] Neben der schwarzen Standardversion verkauft BLUETTI eine „Bio-based“-Variante, deren Gehäuse laut Hersteller aus biobasiertem Kunststoff mit 25 Prozent geringerem CO2-Fußabdruck besteht; technisch ist sie nach Herstellerangaben identisch.[5][12] Achtung bei internationalen Datenblättern: Die US-Version hat vier AC-Steckdosen und elf Ausgänge, die EU-Version nur zwei Schuko-Steckdosen und neun Ausgänge.[7] Der Vorgänger in dieser Größe ist die BLUETTI AC180, die der ADAC 2025 mit „gut“ (2,0) bewertete – allerdings mit 1.440 Wh, also in einer größeren Klasse.[8]
Anker SOLIX C1000 Gen 2 und die erste Generation
Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 startete Ende Oktober 2025 in Deutschland und Österreich.[11] Sie ist nicht einfach eine Neuauflage: Gegenüber der ersten C1000 sank die Kapazität von 1.056 auf 1.024 Wh, die Dauerleistung stieg von 1.800 auf 2.000 W, das Gewicht fiel von 12,9 auf 11,3 kg. Gleichzeitig entfielen die Erweiterung per Zusatzakku und die eingebaute LED-Leuchte.[10] Die UVP lag laut Notebookcheck bei 999 Euro.[10] Wer Testergebnisse der ersten Generation liest, etwa die gute Platzierung der „Anker SOLIX C1000“ bei AUTO BILD, sollte sie nicht auf die Gen 2 übertragen.[9]
Kapazität und Dauerleistung in einer Quellentabelle
Auf dem Datenblatt führt die Anker C1000 Gen 2 bei Dauerleistung, Netzladen und Gewicht, die BLUETTI Elite 100 V2 beim Solareingang und Volumen, die EcoFlow DELTA 3 bei Steckdosen und Erweiterbarkeit. Die Tabelle fasst die Herstellerangaben der EU-Versionen zusammen. Wo Herstellerseiten keine Einzelwerte nennen, ist die Quelle gekennzeichnet; unbekannte Werte stehen als „nicht angegeben“ da, nicht als null.
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| Merkmal | EcoFlow DELTA 3 | BLUETTI Elite 100 V2 | Anker SOLIX C1000 Gen 2 |
|---|---|---|---|
| Nennkapazität | 1.024 Wh | 1.024 Wh | 1.024 Wh |
| Zellchemie, Zyklen | LFP, 4.000 bis 80 % | LFP, über 4.000 | LFP, 4.000 bis 80 % |
| Dauerleistung AC | 1.800 W | 1.800 W | 2.000 W |
| Leistungsmodus für Heizgeräte | X-Boost bis 2.400 W | Power Lifting bis 2.700 W | nicht angegeben |
| Spitzenleistung | 3.600 W | 3.600 W | 3.000 W |
| Schuko-Steckdosen | 4 | 2 | 4 (laut Fachmedium und Produktbild) |
| USB-C | 2 × 100 W | 1 × 140 W, 1 × 100 W | 2 × 140 W, 1 × 15 W |
| USB-A | 2 × 18 W | 2 × 15 W | 1 × 12 W |
| 12-V-Ausgänge | Kfz 126 W, 2 × DC5521 | Kfz 12 V/10 A, 2 × DC5521 | Kfz-Buchse |
| Netzladen | 1.500 W, 0–100 % in 56 Min. | 1.200 W, 0–80 % in 45 Min. | 1.200 W, mit UltraFast 1.600 W, 100 % in 49 Min. |
| Solareingang | 1 × 500 W, 11–60 V, 15 A | 1 × 1.000 W, 12–60 V, 20 A | 1 × 600 W, 11–60 V |
| USV-Umschaltzeit | unter 10 ms | 10 ms | 10 ms |
| Gewicht | ca. 12,5 kg | 11,5 kg | 11,3 kg |
| Maße | 398 × 200 × 284 mm | 320 × 215 × 250 mm | 384 × 208 × 244 mm |
| Erweiterbar | Ja, bis 5 kWh | Nein, nicht ausgewiesen | Nein |
| App | EcoFlow-App | BLUETTI-App, WLAN und Bluetooth | Anker-App |
| Herstellergarantie | 5 Jahre | 5 Jahre | laut Händler 5 Jahre |
| Aktueller Amazon-Preis | Preis nicht verfügbar | 599,00 EUR | 699,00 EUR |
Quellen der Tabelle: EcoFlow-Serienseite und Händlerdatenblatt für die DELTA 3[3][19], BLUETTI-Produkt- und Spezifikationsseiten sowie die Modellübersicht des Herstellers für die Elite 100 V2[5][6][7], Anker-Produktseite für die C1000 Gen 2[4]. Die Port-Aufteilung der Anker stammt aus dem Notebookcheck-Bericht zum Europastart, weil die deutsche Herstellerseite nur „9 Ports“ nennt; das Produktbild des Herstellers zeigt ebenfalls vier Schuko-Steckdosen.[11] Bei der BLUETTI nennen Fachmedien übereinstimmend zwei Schuko-Steckdosen, zwei USB-C, zwei USB-A, zwei DC5521 und eine Kfz-Buchse.[14][15] Die Garantieangabe für Anker stammt von einem Fachhändler, weil die Herstellerseite keine Jahreszahl nennt.[20]
Was die Leistungszahlen bedeuten
Die Dauerleistung ist die Zahl, die über „läuft“ oder „schaltet ab“ entscheidet. Sie beschreibt, wie viel Leistung der Wechselrichter dauerhaft an den Steckdosen bereitstellt. Die Spitzenleistung von 3.000 bis 3.600 W gilt nur für Sekundenbruchteile, etwa beim Anlaufen eines Kompressors. Dazwischen liegen die Sonderbetriebsarten X-Boost bei EcoFlow (bis 2.400 W) und Power Lifting bei BLUETTI (bis 2.700 W).[3][6] Sie senken bei ohmschen Verbrauchern wie Wasserkocher oder Föhn die Spannung, sodass das Gerät läuft, aber mit reduzierter Leistung. Für Motoren, Netzteile und Elektronik sind diese Modi nicht gedacht.
Praktisch heißt das: Ein Wasserkocher mit 2.000 W läuft an der Anker mit voller Leistung, an EcoFlow und BLUETTI nur im Boost-Modus und damit langsamer. Notebookcheck hat an der Elite 100 V2 einen Wasserkocher mit einer gemessenen Aufnahme von 1.943 W betrieben, also nahe am Power-Lifting-Bereich.[12] Für eine Kaffeemaschine mit rund 700 W, eine Kühlbox oder einen Arbeitsplatz reicht jedes der drei Geräte. Ab 2.000 W Dauerlast ist dagegen keines geeignet – dann führt der Weg in die 2-kWh-Klasse.
Die drei Modelle dieses Vergleichs: gleiche Kapazität, drei unterschiedliche Schwerpunkte.
EcoFlow für Erweiterung und vier Steckdosen, BLUETTI für großen Solareingang und kompaktes Format, Anker für 2.000 W Dauerleistung und schnelles Netzladen. Preise in den Boxen werden automatisch aktualisiert.
- [Energie verfügbar in 30 Minuten] EcoFlow DELTA 3 mit X-Stream Technologie liefert 1 500 W AC Leistung und erreicht einen sicheren Ladestand in 30 Minuten, 80 % in 40 Minuten und 0 % bis 100 % in nur 56 Minuten. Ideal für den Innen- und Außenbereich oder unterwegs, um Wartezeiten für eine schnelle Stromversorgung zu verkürzen.
- [5 Optionen für branchenführende Schnellladung] Mit X-Stream-Technologie und 1 500 W AC Eingang lädt DELTA 3 in 56 Minuten von 0 auf 100 %. Eine 30-minütige Aufladung bietet stundenlangen Backup. Solareinspeisung mit 500 W MPPT-Aufladung in 2 Stunden. Mit dem 800 W Batterieladegerät - vollständig aufgeladen in 1,3 Stunden. Mit dem EcoFlow Smart Generator oder Multi-Charging ist dies in jeweils 56 Minuten möglich.
- [Bis zu 2 400 W Ausgangsleistung, versorgt 99 % der Haushaltsgeräte] DELTA 3 ist mit einer Ausgangsleistung von 1 800 W und einer Spitzenleistung von 3 600 W für die Versorgung von Geräten mit hohem Leistungsbedarf ausgelegt. Mit 11 Anschlüssen in einem kompakten Design versorgt es 11 Geräte gleichzeitig mit Strom – ideal für Notfälle. X-Boost unterstützt Geräte, die kontinuierlich mehr als 2 400 W benötigen.
- [30 dB flüsterleiser Betrieb] Läuft nahezu geräuschlos unter 600 W Last und fügt sich mit 30 dB nahtlos in natürliche Umgebungsgeräusche ein. Perfekt für den Einsatz im Zelt oder zu Hause, Ihr Schlaf wird nicht gestört.
- [Intelligentes Energiemanagementsystem] Der aktualisierte Time-of-Use-Modus (TOU) ermöglicht es DELTA 3, das Laden und Entladen während der Haupt- und Nebenzeiten zu verwalten und so die Energiekosten zu senken. Der Sturmwarnmodus und die USV (10 ms) gewährleisten eine sofortige Sicherung bei Stromausfällen. Überwachen Sie Energiedaten und steuern Sie Geräte aus der Ferne.
- [Stromversorgung für 9 Geräte] - Mit 1024Wh Kapazität liefert die tragbare Powerstation Elite 100 V2 1800W AC Leistung (2700W Lifting Power) und 9 Anschlüsse, ideal für Camping, Wohnmobil und Arbeit im Freien.
- [35 % kleiner, 30 % leichter] - Der Elite 100 V2 wiegt 11,5 kg und ist mit 17L kompakt. Der versteckte Griff erleichtert den Transport mit einer Hand - vom Büro zu Hause über den Campingplatz bis zur Hütte im Freien.
- [Schnelles 70- Min. Volles Aufladen] - Ladet die Stromtankstelle in nur 70 Minuten über 1000W Solar- oder 1200W TurboBoost AC-Ladung auf. Das Aufladen vom Fahrzeug aus kann mit dem optionalen Charger 1 6x schneller erfolgen.
- [Zuverlässiges Notfall-Backup] - Elite 100 V2 schaltet bei einem Stromausfall sofort um und schützt den WiFi-Router und PC vor der Abschaltung. Außerdem läuft es leise mit 30 dB auf Bibliotheksniveau.
- [Was Sie erhalten] - BLUETTI Elite 100 V2 tragbare Stromstation, AC-Ladekabel, Erdungsschraube, Benutzerhandbuch.
- 𝟒𝟗 𝐌𝐢𝐧 𝐔𝐥𝐭𝐫𝐚𝐅𝐚𝐬𝐭 𝐑𝐞𝐜𝐡𝐚𝐫𝐠𝐢𝐧𝐠 : HyperFlase lädt die C1000 Gen 2 in nur 49 Minuten mit 1.600W Leistung – einfach über die Anker App aktivieren.
- 𝟐.𝟎𝟎𝟎𝐖 𝐀𝐮𝐬𝐠𝐚𝐧𝐠𝐬𝐥𝐞𝐢𝐬𝐭𝐮𝐧𝐠 ü𝐛𝐞𝐫 𝟗 𝐏𝐨𝐫𝐭𝐬 : 2.000W Dauerleistung, 3.000W Spitzenleistung und 1.024Wh Kapazität – genug Leistung für bis zu 9 Geräte gleichzeitig.
- 𝐊𝐨𝐦𝐩𝐚𝐤𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐦𝐨𝐛𝐢𝐥 : Die C1000 Gen 2 ist 14% kleiner und 11% leichter als ähnliche Modelle. So lässt sie sich einfach tragen, verstauen und überall mitnehmen.
- 𝟏𝟎 𝐉𝐚𝐡𝐫𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐢𝐧𝐢𝐏𝐨𝐰𝐞𝐫 : Für ein Jahrzehnt täglicher Nutzung entwickelt – selbst nach 4.000 Ladezyklen bleibt mindestens 80 % der Akkukapazität erhalten.
- 𝟏,𝟖 𝐒𝐭𝐝 𝐒𝐨𝐥𝐚𝐫𝐚𝐮𝐟𝐥𝐚𝐝𝐮𝐧𝐠 : Bis zu 600W Solarenergie (max. 60V) laden die Powerstation in 1,8 Stunden auf und sorgen so für eine autarke und nachhaltige Energieversorgung.
Sind 1.024 Wh bei allen Geräten gleich viel nutzbare Energie?
Nein. Die 1.024 Wh beschreiben den Energieinhalt der Zellen, nicht die Energie, die an der Steckdose ankommt. Der Wechselrichter wandelt die Gleichspannung des Akkus in 230 V Wechselspannung um, Lüfter, Display und Funkmodule brauchen selbst Strom, und das Batteriemanagement hält eine Reserve zum Schutz der Zellen zurück. Der ADAC stellte 2025 fest, dass die nutzbare Kapazität im Schnitt etwa 10 bis 15 Prozent unter der Bruttoangabe der Hersteller lag. Allein der eingeschaltete Wechselrichter kann nach ADAC-Angaben bis zu etwa 30 W verbrauchen.[8]
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| Gerät (gemessene Variante) | Quelle und Jahr | Last | Gemessen | Anteil am Nennwert |
|---|---|---|---|---|
| EcoFlow DELTA 3 Plus | AUTO BILD, Mai 2026 | nicht angegeben | 887 Wh | ca. 87 % |
| BLUETTI Elite 100 V2 | smartzone.de, Juli 2025 | 200 W / 1.800 W | 936 Wh / 903 Wh | ca. 91 % / 88 % |
| Anker SOLIX C1000 Gen 2 | Notebookcheck, Dezember 2025 | ca. 250 W | 850 Wh | ca. 83 % |
| Anker SOLIX C1000 (1. Generation) | AUTO BILD, Mai 2026 | nicht angegeben | 937 Wh von 1.056 Wh | ca. 89 % |
Die Werte stammen von AUTO BILD[9], smartzone.de[14] und Notebookcheck[10]; die Prozentangaben sind eigene Rechnungen aus Messwert und Nennkapazität. Sie taugen nicht als Rangliste: Jede Redaktion misst mit anderer Last, anderer Raumtemperatur und anderem Abbruchkriterium, und für die DELTA 3 ohne „Plus“ liegt keine gleichwertige Messung vor. Die Größenordnung ist trotzdem aufschlussreich. Wer mit 85 Prozent der Nennkapazität plant, liegt bei allen drei Geräten auf der sicheren Seite – das sind rund 870 Wh.
Daraus ergibt sich eine einfache Faustformel für die Laufzeit: Nennkapazität × 0,85 ÷ Leistungsaufnahme. Ein Arbeitsplatz mit 100 W läuft damit etwa 8,7 Stunden, eine Kühlbox mit durchschnittlich 40 W rund 22 Stunden. Über die USB-C-Ausgänge fällt der Verlust oft geringer aus, weil der Wechselrichter abgeschaltet bleiben kann; smartzone.de maß an der Elite 100 V2 über USB-C 842 Wh, über die Kfz-Buchse 885 Wh.[14] Wie stark sich die Werte im Alltag unterscheiden, zeigen auch die eigenen Messungen in unserer Übersicht Powerstation Test 2026.
Modell-Finder: Welche 1-kWh-Powerstation passt zu deinen Prioritäten?
Gewichte sieben Kriterien von „egal“ bis „sehr wichtig“ und trag dein leistungsstärkstes 230-V-Gerät ein. Der Finder vergleicht die Herstellerangaben der drei EU-Versionen, normiert sie je Kriterium und zeigt eine Rangfolge mit Begründung und Ausschlusskriterien.
Annahmen und Grenzen: Grundlage sind ausschließlich die Herstellerangaben der EU-Versionen am 2. November 2026 (Anker-Netzladen mit UltraFast-Modus, BLUETTI-Ladezeit 0–100 % mit rund 70 Minuten). Jedes Kriterium wird zwischen schwächstem und bestem Wert des Trios auf 0 bis 100 Punkte normiert. Keine Messwerte, keine Preise, keine Kaufempfehlung im rechtlichen Sinn. Eingaben werden nicht gespeichert oder übertragen.
AC- und Solarladen samt Grenzen vergleichen
An der Steckdose ist die Anker am schnellsten, am Solarpanel die BLUETTI, und die EcoFlow liegt in beiden Disziplinen dazwischen oder dahinter. Diese Reihenfolge gilt aber nur unter den Bedingungen, die die Hersteller voraussetzen. Wer die Grenzen kennt, vermeidet Enttäuschungen beim ersten Ladevorgang.
Netzladen: 49, 56 oder rund 70 Minuten
Anker gibt für die C1000 Gen 2 eine Vollladung in 49 Minuten an, allerdings nur mit dem UltraFast-Modus, den du in der App aktivieren musst. Ohne ihn lädt die Station mit maximal 1.200 W, mit ihm mit 1.600 W. Zudem weist Anker darauf hin, dass das Laden bei Akkutemperaturen zwischen 0 und 20 °C deutlich langsamer wird.[4] Notebookcheck maß ohne Boost etwa 55 Minuten und mit Boost einen Wert nahe der Herstellerangabe, bei einer Ladeeffizienz von rund 92 Prozent.[10]
EcoFlow nennt für die DELTA 3 mit 1.500 W Eingangsleistung 56 Minuten von 0 auf 100 Prozent.[3] AUTO BILD maß an der baugleich geladenen DELTA 3 Plus 69 Minuten bei maximal 1.444 W.[9] BLUETTI nennt für die Elite 100 V2 mit 1.200 W einen Ladestand von 80 Prozent nach 45 Minuten; die Angabe zur Vollladung ist auf den Herstellerseiten widersprüchlich, einmal sind es rund 70 Minuten, an anderer Stelle 1,8 Stunden.[5][6] smartzone.de kam im Schnellmodus auf etwa 70 Minuten und benötigte dafür 1.170 Wh aus dem Netz.[14]

Solarladen: Nennwert gegen Panelrealität
Beim Solareingang ist der Abstand groß. Die Elite 100 V2 akzeptiert bis zu 1.000 W bei 12 bis 60 V und bis 20 A, allerdings über einen einzigen XT60-Eingang.[6][16] Um 1.000 W zu erreichen, brauchst du eine Panelkombination mit hoher Spannung nahe 60 V und entsprechend hohem Strom. basic-tutorials.de hält die 1.000 W nur mit Y-Kabel und zwei großen Panels für realistisch, Notebookcheck kam mit den eigenen Kombinationen rechnerisch auf höchstens etwa 700 W.[15][12] Kombiniert mit Netzladen nimmt die BLUETTI höchstens 1.200 W auf.[6]
Die Anker C1000 Gen 2 nimmt bis zu 600 W bei maximal 60 V auf. Anker begrenzt den Strom je nach Spannung: zwischen 11 und 28 V auf 8,2 A, zwischen 29 und 60 V auf 14,5 A. Netz und Solar lassen sich kombinieren, wobei Solar Vorrang hat.[4] Die DELTA 3 hat einen Solareingang mit 500 W bei 11 bis 60 V und 15 A; erst die DELTA 3 Plus bringt zwei Eingänge mit zusammen 1.000 W.[3][19] AUTO BILD erreichte an der Plus bis zu 983 W Solarleistung.[9]
Für die Praxis gilt: Die Solarleistung auf dem Datenblatt ist eine Obergrenze des Ladereglers, keine Zusage für das, was ein Balkonpanel im November liefert. Wie du Leerlaufspannung, MPPT-Bereich und Panelzahl zusammenbringst, erklärt unser Ratgeber Powerstation mit Solar laden Schritt für Schritt.
Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Ladeweg | EcoFlow DELTA 3 | BLUETTI Elite 100 V2 | Anker SOLIX C1000 Gen 2 |
|---|---|---|---|
| Netz (Standard) | 1.500 W | 1.200 W | 1.200 W |
| Netz (Schnellmodus) | keine Zusatzstufe angegeben | TurboBoost, 1.200 W | UltraFast per App, 1.600 W |
| Solar | 500 W (Plus: 2 × 500 W) | 1.000 W | 600 W |
| Netz und Solar gleichzeitig | bis 1.500 W | bis 1.200 W | ja, Solar mit Vorrang |
| Laden im Fahrzeug | bis 800 W mit separatem Batterieladegerät | bis 560 W mit separatem Charger 1 | XT60i-Eingang, Wert nicht angegeben |
| Ladetemperatur | nicht angegeben | nicht angegeben | 0 bis 40 °C |
Quellen: EcoFlow[3], BLUETTI[6], Anker[4]. Die Ladegeräte für den Betrieb an der Lichtmaschine sind bei EcoFlow und BLUETTI separates Zubehör, die Ladezeiten gelten nur damit. Über eine normale Zigarettenanzünderbuchse lädt jede der drei Stationen deutlich langsamer.
Gewicht, Erweiterbarkeit und Garantiebedingungen prüfen
Zwischen leichtester und schwerster Station liegen 1,2 kg und fast sechs Liter Volumen. Die Anker wiegt 11,3 kg, die BLUETTI 11,5 kg, die EcoFlow etwa 12,5 kg.[4][7][3] Rechnet man die Nennkapazität auf das Gewicht um, kommt die Anker auf rund 91 Wh je Kilogramm, die BLUETTI auf rund 89 und die EcoFlow auf rund 82 Wh je Kilogramm (eigene Rechnung aus Herstellerangaben). Beim Volumen liegt die BLUETTI mit rund 17 Litern klar vorn; die Anker kommt aus ihren Außenmaßen auf etwa 19,5 Liter, die EcoFlow auf etwa 22,6 Liter.
Beim Gewicht der BLUETTI gibt es eine kleine Unstimmigkeit: Die europäische Produktseite nennt 25 lbs, also etwa 11,3 kg, die Spezifikationsseite 25,3 lbs und die Modellübersicht 11,5 kg.[5][6][7] Für den Alltag spielt der Unterschied keine Rolle; wir verwenden den höheren Wert.

Erweiterbarkeit: Nur die DELTA 3 wächst mit
Die DELTA 3 hat einen Anschluss für einen Zusatzakku und lässt sich so auf bis zu 5 kWh ausbauen.[3][19] Das ist der wichtigste strukturelle Unterschied im Trio. Anker hat die Erweiterung bei der C1000 Gen 2 gegenüber der ersten Generation gestrichen, die deutsche Produktseite bezeichnet das Gerät ausdrücklich als nicht erweiterbar.[4][10] BLUETTI weist für die Elite 100 V2 keine Erweiterung der Kapazität aus; in der Modellübersicht taucht der Akku B80 lediglich als zusätzliche Ladequelle auf.[7] Wer heute 1 kWh braucht, morgen aber eine Gefriertruhe über einen Stromausfall bringen möchte, ist mit der EcoFlow flexibler.
Garantie und gesetzliche Gewährleistung
EcoFlow und BLUETTI geben fünf Jahre Herstellergarantie an.[3][6] Die deutsche Anker-Produktseite spricht nur von einer „Herstellergarantie“ ohne Jahreszahl; ein Fachhändler nennt fünf Jahre.[4][20] Prüfe die Bedingungen vor dem Kauf im Garantiedokument des Herstellers, denn Ausschlüsse, Registrierungspflichten und der Umgang mit Akkuverschleiß stehen dort und nicht auf der Produktseite.
Rechtlich sind Garantie und Gewährleistung zwei verschiedene Dinge. Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer beträgt bei neuen beweglichen Sachen zwei Jahre ab Ablieferung (§ 438 BGB).[1] Eine Herstellergarantie ist eine freiwillige Zusatzverpflichtung; die Rechte daraus bestehen neben den gesetzlichen Ansprüchen (§ 443 BGB).[2] Einordnung: Eine längere Garantie verkürzt deine Gewährleistungsrechte nicht. Was die Garantie konkret abdeckt, ergibt sich allein aus den Garantiebedingungen.
- LiFePO4-Zellen mit 4.000 Zyklen laut Hersteller
- Netzladen in rund einer Stunde
- USV-Umschaltung in 10 ms oder weniger
- App-Steuerung, Schuko-Steckdosen, USB-C mit mindestens 100 W
- Nutzbar sind rund 85 Prozent der Nennkapazität
- Keine Dauerlast über 2.000 W
- Keine Schutzart gegen Wasser angegeben, Anker nennt das Gerät ausdrücklich nicht wasserdicht
- Rund 11 bis 13 kg tragen sich nicht nebenbei
Welches Modell zu welchem Lastprofil passen kann
Es gibt keinen Gesamtsieger, wohl aber klare Favoriten je Einsatz. Die folgenden Empfehlungen sind redaktionelle Einordnungen auf Basis der Datenblätter und der genannten Fremdtests. Sie ersetzen nicht den Blick auf deine eigenen Geräte und deren Leistungsaufnahme.
Wasserkocher, Heißluftfritteuse, Werkzeug mit bis zu 2.000 W laufen mit voller Leistung. Das schnelle Netzladen passt zu Einsätzen, bei denen zwischendurch Strom verfügbar ist.
Der 1.000-W-Eingang holt an langen Sommertagen am meisten aus großen Panels. Das kompakte Gehäuse passt in volle Kofferräume und Bootsstauräume.
Vier Schuko-Steckdosen und die Erweiterung auf 5 kWh machen sie zur flexibelsten Basis für Kühlschrank, Router und Licht über einen längeren Ausfall.
Notebook, Monitor und Router liegen weit unter 1.800 W. Entscheidend sind hier USB-C-Leistung und Steckdosenzahl, bei viel USB-C-Bedarf die Anker oder die DELTA 3 Plus.
Camping und Vanlife
Beim Camping zählen Gewicht, Lautstärke und die Fähigkeit, tagsüber über Solar nachzuladen. Die BLUETTI ist hier wegen des großen Solareingangs und des kleinsten Volumens stark, die Anker wegen des geringsten Gewichts. Bei der Lautstärke helfen die Herstellerangaben kaum: EcoFlow nennt unter 30 dB bei 600 W, BLUETTI 30 dB nur im Silent-Modus bis 600 W, Anker „unter 20 dB“ ohne Lastangabe.[3][12][4] Gemessen wurden unter hoher Last an der Anker etwa 45 dB in einem Meter Abstand, an der BLUETTI beim Schnellladen 48 bis 49 dB(A).[10][14] Was Kühlbox, Gewicht und Nachtruhe im Detail bedeuten, steht in unserem Ratgeber Powerstation fürs Camping.
Notstrom und Stromausfall
Für einen Stromausfall ist die nutzbare Energie wichtiger als die Spitzenleistung. Ein Kühlschrank, ein Router und LED-Licht kommen mit 1 kWh je nach Verbrauch über einen bis zwei Tage. Wer länger plant, profitiert von der Erweiterbarkeit der EcoFlow. Die USV-Funktion aller drei überbrückt nach Herstellerangabe den Wechsel in 10 ms oder weniger; smartzone.de und Notebookcheck beobachteten an der BLUETTI keine Unterbrechung angeschlossener Geräte.[14][12] Einordnung: Das ist eine schnelle Umschaltung, keine Online-USV mit Doppelwandlung. Ob ein Desktop-PC oder ein NAS den Wechsel ohne Neustart übersteht, solltest du vor dem Ernstfall selbst ausprobieren. Laufzeitberechnung, sichere Aufstellung und Grenzen beschreibt unser Ratgeber Powerstation als Notstrom, die allgemeine Vorbereitung die Checkliste für den Stromausfall.
Homeoffice, Drohnen und Technik
Am Schreibtisch oder auf dem Feld zählen USB-C-Leistung und leiser Betrieb bei niedriger Last. Die Anker bietet zwei USB-C-Ports mit je 140 W, die DELTA 3 zwei mit je 100 W, die BLUETTI je einen mit 140 und 100 W.[11][3][16] Für ein Notebook und einen Drohnen-Ladehub reicht jede Variante. Wer zusätzlich eine Satellitenschüssel betreibt, sollte den Verbrauch im Winter einrechnen; wie sich Schnee auf den Strombedarf auswirkt, steht in unserem Beitrag zu Starlink im Winter. Mehr zur Einrichtung eines mobilen Arbeitsplatzes findest du im Ratgeber Powerstation fürs Homeoffice.
Typische Denkfehler beim Powerstation-Vergleich
Die meisten Fehlkäufe entstehen nicht durch ein schlechtes Gerät, sondern durch einen falschen Vergleich. Fünf Muster tauchen besonders häufig auf.
3.600 W Spitze heißen nicht, dass ein 2.500-W-Heizlüfter läuft. Maßgeblich ist die Dauerleistung, Boost-Modi drosseln die Leistung des Verbrauchers.
DELTA 3 und DELTA 3 Plus, C1000 und C1000 Gen 2, EU- und US-Elite: Testwerte und Ports gelten nur für die jeweils geprüfte Variante.
1.000 W Solareingang erreichst du nur mit passend verschalteten großen Panels bei voller Sonne. Im Winter liefert dieselbe Fläche einen Bruchteil.
Der eingeschaltete Wechselrichter kann laut ADAC bis zu etwa 30 W verbrauchen. Für reine USB-Nutzung schaltest du die AC-Seite ab.
Die zwei Jahre Gewährleistung gelten gegenüber dem Händler, die Garantie nach den Bedingungen des Herstellers. Beides besteht nebeneinander.
Alternativen zu EcoFlow, Bluetti und Anker
In derselben Klasse lohnt der Blick auf DJI, deren Powerstations drohnen.de selbst getestet hat. Die DJI Power 1000 Mini spielt ebenfalls in der Kilowattstunden-Klasse, die DJI Power 1000 V2 ist als Ladestation für DJI-Drohnenakkus ausgelegt. Wer mehr als 2.000 W Dauerlast oder deutlich mehr Kapazität braucht, findet mit der DJI Power 2000 ein Beispiel aus der nächstgrößeren Klasse. Die DJI Power 1000 der ersten Generation erhielt beim ADAC 2025 die Note 2,6 („befriedigend“).[8]
Innerhalb der drei Marken sind die größeren Geschwister die naheliegende Alternative, wenn 1 kWh nicht reicht. Für einen dauerhaft installierten Speicher am Haus ist eine mobile Powerstation dagegen meist nicht die richtige Wahl. Wie ein Balkonkraftwerk mit Speicher bei Stromausfall funktioniert und wo die Grenzen liegen, erklärt unser Beitrag Balkonkraftwerk bei Stromausfall; für Eigenheime mit Dachanlage ist Photovoltaik mit Speicher der passende Einstieg.
Tabelle seitlich wischen – weitere Spalten rechts
| Modell | UVP zum Marktstart | Preis am Prüfdatum | Quelle des Tagespreises |
|---|---|---|---|
| EcoFlow DELTA 3 | 899 € | 653,31 € | Fachhändler Solarkontor |
| BLUETTI Elite 100 V2 | 799 € (regulär laut Hersteller) | 599 € statt 699 € | BLUETTI-Onlineshop EU |
| Anker SOLIX C1000 Gen 2 | 999 € | 550 €, Mehrwertsteuer-Ausweis uneindeutig | Fachhändler photovoltaik4all |
Quellen: UVP der DELTA 3 laut ifun.de[17], Elite 100 V2 laut Notebookcheck zum Deutschlandstart[13], C1000 Gen 2 laut Notebookcheck[10]; Tagespreise bei Solarkontor[19], im BLUETTI-Shop[5] und bei photovoltaik4all[20]. Powerstation-Preise schwanken stark, besonders rund um Aktionstage. Vergleiche vor dem Kauf die aktuellen Preise in den Produktboxen oben und achte darauf, ob ein Angebot ein Bundle mit Solarpanel oder Zusatzakku ist.
Häufige Fragen
Welche ist besser: EcoFlow DELTA 3, Bluetti Elite 100 V2 oder Anker C1000 Gen 2?
Keine ist in allen Punkten besser. Die Anker bietet mit 2.000 W die höchste Dauerleistung und lädt am schnellsten, die BLUETTI hat den größten Solareingang und das kleinste Gehäuse, die EcoFlow hat vier Schuko-Steckdosen und ist als einzige auf bis zu 5 kWh erweiterbar. Welche besser passt, hängt von deinem Lastprofil ab.
Wie viel Energie liefert eine 1.024-Wh-Powerstation wirklich?
Rund 850 bis 930 Wh über die Steckdose, je nach Gerät, Last und Temperatur. Der ADAC ermittelte 2025 im Schnitt 10 bis 15 Prozent weniger als die Bruttoangabe; Fachmedien maßen an diesen Modellen beziehungsweise ihren Varianten zwischen etwa 83 und 91 Prozent.
Ist Spitzenleistung mit Dauerleistung vergleichbar?
Nein. Die Dauerleistung gibt an, was die Station ohne Abschaltung liefert, also 1.800 W bei EcoFlow und BLUETTI und 2.000 W bei Anker. Die Spitzenleistung von 3.000 bis 3.600 W gilt nur für kurze Anlaufströme. X-Boost und Power Lifting senken die Spannung, damit Heizgeräte mit reduzierter Leistung laufen.
Was ist der Unterschied zwischen EcoFlow DELTA 3 und DELTA 3 Plus?
Die Plus hat zwei Solareingänge mit je 500 W statt einem, USB-C mit 140 W statt 100 W und USB-A mit 36 W statt 18 W. Kapazität, Gehäuse, vier Schuko-Steckdosen, 1.800 W Dauerleistung und die Erweiterung auf 5 kWh sind gleich. Zum Marktstart kostete die Plus 100 Euro mehr.
Lässt sich die Anker SOLIX C1000 Gen 2 erweitern?
Nein. Anker hat die Zusatzakku-Option gegenüber der ersten C1000 gestrichen und bezeichnet die Gen 2 auf der deutschen Produktseite als nicht erweiterbar. Wer später mehr Kapazität möchte, ist mit der EcoFlow DELTA 3 besser bedient.
Wie viele Steckdosen hat die Bluetti Elite 100 V2?
Die EU-Version hat zwei Schuko-Steckdosen, dazu zwei USB-C, zwei USB-A, zwei DC5521 und eine Kfz-Buchse. Die US-Version mit vier AC-Steckdosen ist nicht für den deutschen Markt bestimmt. Für mehr Verbraucher brauchst du eine Mehrfachsteckdose, die Dauerleistung von 1.800 W bleibt die Grenze.
Welche Powerstation lädt am schnellsten an der Steckdose?
Laut Hersteller die Anker SOLIX C1000 Gen 2 mit 49 Minuten bis 100 Prozent, allerdings nur im UltraFast-Modus per App. EcoFlow nennt 56 Minuten für die DELTA 3, BLUETTI 45 Minuten bis 80 Prozent. Unabhängige Messungen lagen teils etwas darüber.
Kann ich die Powerstation als USV für den PC nutzen?
Eingeschränkt. Alle drei schalten nach Herstellerangabe in 10 ms oder weniger auf Akku um. Das reicht vielen Geräten, ist aber keine Online-USV mit Doppelwandlung. Ob dein PC, NAS oder Router den Wechsel ohne Neustart übersteht, solltest du vorher ausprobieren.
Wie vergleichbar sind die Garantieangaben der Hersteller?
Nur grob. EcoFlow und BLUETTI nennen fünf Jahre, für Anker nennt ein Fachhändler ebenfalls fünf Jahre, die Herstellerseite keine Jahreszahl. Was abgedeckt ist, regeln die jeweiligen Garantiebedingungen. Unabhängig davon gilt gegenüber dem Händler die zweijährige gesetzliche Gewährleistung nach § 438 BGB.
Hat der ADAC diese drei Powerstations getestet?
Nicht in diesen Varianten. Im ADAC-Test von Juni 2025 war die EcoFlow DELTA 3 Plus dabei und erhielt die Note 2,1 („gut“). Die BLUETTI Elite 100 V2 und die Anker SOLIX C1000 Gen 2 waren nicht Teil dieses Tests.
Fazit: gleiche Kapazität, drei klare Profile
Im Vergleich EcoFlow vs. Bluetti vs. Anker gibt es keinen pauschalen Sieger, weil alle drei 1.024 Wh speichern und sich erst bei Leistung, Laden und Ausbau unterscheiden. Die Anker SOLIX C1000 Gen 2 ist die beste Wahl für hohe Einzellasten und schnelles Netzladen, die BLUETTI Elite 100 V2 für Solarbetrieb und kleines Packmaß, die EcoFlow DELTA 3 für Notstrom mit Ausbaupfad und vier Steckdosen. Plane in jedem Fall mit rund 85 Prozent der Nennkapazität und prüfe vor dem Kauf die genaue Variante.
TransparenzQuellen und Datenbasis20 Einträge
Recherche- und Artikelstand: 2. November 2026. Die Ziffern im Text führen zu den Belegen. Herstellerangaben sind als Herstellerquelle, Händlerseiten als Marktquelle, Fremdtests mit Medium und Datum gekennzeichnet. drohnen.de hat die drei Geräte nicht selbst getestet.
- § 438 BGB – Verjährung der Mängelansprüche (Gesetz)
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__438.html ↩ Zum Text - § 443 BGB – Garantie (Gesetz)
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__443.html ↩ Zum Text - EcoFlow: DELTA 3 Serie, deutsche Produktseite mit technischen Daten DELTA 3 und DELTA 3 Plus (Hersteller)
https://de.ecoflow.com/products/delta-3-series-portable-power-station ↩ Zum Text - Anker SOLIX: C1000 Gen 2, deutsche Produktseite (Hersteller)
https://www.ankersolix.com/de/products/c1000-gen2 ↩ Zum Text - BLUETTI: Elite 100 V2, EU-Produktseite und Shoppreis (Hersteller / Shop)
https://www.bluettipower.eu/products/elite-100-v2-portable-power-station ↩ Zum Text - BLUETTI: Elite 100 V2, Spezifikationsseite EU (Hersteller)
https://www.bluettipower.eu/pages/elite-100-v2-portable-power-station ↩ Zum Text - BLUETTI: Elite 100 V2 vs. AC180 – Modellübersicht (Hersteller)
https://www.bluettipower.com/blogs/buying-guide/elite-100-v2-vs-ac180-what-s-new ↩ Zum Text - ADAC: Mobile Powerstations, Test vom 11.06.2025 (Unabhängiger Test (Verbraucherclub))
https://www.adac.de/rund-ums-haus/energie/versorgung/mobile-powerstations-test/ ↩ Zum Text - AUTO BILD vom 28.05.2026: Vier Powerstations mit 1.000 Wh (Fachmedium, Fremdtest)
https://www.autobild.de/artikel/vier-powerstations-mit-1000-wh-test-preis-akku-solar-21979629.html ↩ Zum Text - Notebookcheck, Dezember 2025: Praxisbericht Anker SOLIX C1000 Gen 2 (Fachmedium, Fremdtest)
https://www.notebookcheck.com/Leichter-staerker-und-schneller-aber-Handliche-Powerstation-Anker-Solix-C1000-Gen-2-im-Praxis-Test.1187982.0.html ↩ Zum Text - Notebookcheck vom 04.09.2025: Anker SOLIX C1000 Gen 2 kommt nach Europa (Fachmedium)
https://www.notebookcheck.com/Anker-Solix-Kompakte-Powerstation-C1000-Gen-2-laedt-in-Rekordzeit-massive-F3000-kommt-nach-Europa.1091173.0.html ↩ Zum Text - Notebookcheck vom 06.01.2026: Praxisbericht BLUETTI Elite 100 V2 Bio-based (Fachmedium, Fremdtest)
https://www.notebookcheck.com/Gute-Powerstation-oder-nur-gruenes-Marketing-Bio-based-Bluetti-Elite-100-V2-mit-1-kWh-im-Test.1187020.0.html ↩ Zum Text - Notebookcheck vom 01.07.2025: Elite 100 V2 startet in Deutschland (Fachmedium)
https://www.notebookcheck.com/Elite-100-V2-Powerstation-startet-in-Deutschland-mit-Rabatt-schneller-Aufladung-und-USV-Funktion.1044163.0.html ↩ Zum Text - smartzone.de vom 03.07.2025: Praxisbericht BLUETTI Elite 100 V2 (Fachmedium, Fremdtest)
https://www.smartzone.de/bluetti-elite-100-v2-test/ ↩ Zum Text - basic-tutorials.de vom 15.03.2026: Praxisbericht BLUETTI Elite 100 V2 (Fachmedium, Fremdtest)
https://basic-tutorials.de/tests/technik-gadgets/bluetti-elite-100-v2/ ↩ Zum Text - TechRadar vom 09.09.2025: BLUETTI Elite 100 V2 review (UK-Modell) (Fachmedium)
https://www.techradar.com/pro/bluetti-elite-100-v2-portable-power-station-review ↩ Zum Text - ifun.de vom 20.12.2024: EcoFlow DELTA 3 Serie startet in Deutschland (Fachmedium)
https://www.ifun.de/ecoflow-neue-delta-3-serie-startet-in-deutschland-245722/ ↩ Zum Text - basic-tutorials.de vom 30.03.2026: EcoFlow DELTA 3 Classic (Fachmedium)
https://basic-tutorials.de/tests/technik-gadgets/ecoflow-delta-3-classic/ ↩ Zum Text - Solarkontor: EcoFlow Powerstation DELTA 3 (305-21403) (Händler / Marktquelle)
https://solarkontor.de/en/products/ecoflow-powerstation-delta-3-30521403 ↩ Zum Text - photovoltaik4all: Anker SOLIX C1000 Gen 2 (Händler / Marktquelle)
https://www.photovoltaik4all.de/speicher/powerstations/anker-solix-c1000-gen-2-portable-powerstation/AN34304 ↩ Zum Text
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen auf Basis von Herstellerangaben und veröffentlichten Fremdtests. Er ist kein eigener Test der drei Geräte, keine Sicherheits- oder Konformitätsbewertung und keine individuelle Rechtsberatung zu Garantie und Gewährleistung. Technische Daten, Firmwarestände und Preise können sich ändern; maßgeblich sind die Angaben und Bedienungsanleitungen des Herstellers zum Kaufzeitpunkt. Powerstations dürfen nicht ohne fachgerechte Installation in das Hausnetz einspeisen.
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