Hardware · Grafikkarten · Stand 27. Oktober 2026
RTX 5090 vor Black Friday kaum verfügbar: Was hinter den Produktionsstopp-Gerüchten steckt
Ein Boardpartner bekommt laut einem Bericht keine neuen Chips mehr, Leaker sprechen vom Aus, NVIDIA widerspricht. Gleichzeitig hat sich der Marktpreis mehr als verdreifacht. Hier steht, was belegt ist, was Gerücht bleibt, was die Karte in Deutschland gerade kostet und welche Alternativen sinnvoller sind.
- Günstigste lieferbare RTX 5090 laut Geizhals-Tracking: 7.367 Euro (26.10.)
- UVP der Founders Edition: 2.099 Euro – zu diesem Preis praktisch nicht erhältlich
- NVIDIA: „nicht eingestellt“, aber Liefermengen begrenzt
Die GeForce RTX 5090 ist Ende Oktober 2026 in Deutschland nur noch vereinzelt und zu Preisen ab rund 7.367 Euro erhältlich – ein offizielles Produktionsende gibt es nicht. NVIDIA-Manager Jeff Fisher hat am 16. Oktober erklärt, die Karte sei nicht eingestellt und werde weiter ausgeliefert, die Mengen seien aber begrenzt. Dagegen steht ein Bericht vom 26. Oktober: Ein namentlich nicht genannter Boardpartner kann laut dem Übertakter Roman „der8auer“ Hartung derzeit keine neuen Grafikchips samt Speicher für die RTX 5090 bei NVIDIA bestellen. Beides kann zugleich stimmen.
Für alle, die vor dem Black Friday über eine neue High-End-Grafikkarte nachdenken, ist das mehr als eine Branchenmeldung. Dieser Beitrag sortiert die Berichte nach ihrer Belastbarkeit, zeigt den Preisverlauf seit dem Marktstart, erklärt die Ursachen von KI-Nachfrage bis Speicherkrise und ordnet ein, ob am 27. November mit Rabatten zu rechnen ist. Dazu kommen ein Alternativen-Finder, ein Stromkostenrechner und eine Checkliste gegen gefälschte Angebote, die sich auf Marktplätzen gerade häufen.
Stand: 27. Oktober 2026. Datenbasis: NVIDIA-Produktangaben, über Fachmedien zitierte NVIDIA-Aussagen, Berichte von ComputerBase, PC Games Hardware, Hardwareluxx, Notebookcheck und Fragster, Geizhals-Preistracking sowie eigene Abrufe bei Alternate, Mindfactory und Amazon.de am 27. Oktober. Der Name des betroffenen Boardpartners ist nicht öffentlich; Aussagen von Leakern kennzeichnen wir als Gerücht. Preise sind Momentaufnahmen und ändern sich laufend.

Für Spieler oft die bessere Wahl: zwei Karten, die Amazon am 27. Oktober selbst verkauft hat.
Keine der beiden erreicht die Leistung der RTX 5090, beide kosten aber nur einen Bruchteil. Preise und Verfügbarkeit in den Boxen werden automatisch aktualisiert.
- Powered by GeForce RTX 5070 Ti
- Ausgestattet mit 16GB GDDR7, 256-Bit-Schnittstelle
- WINDFORCE Kühlsystem
- Dual BIOS (Leistung / Leise)
- NVIDIA SFF-ready
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RTX 5090 knapp: Das Wichtigste in 20 Sekunden
NVIDIA bestreitet ein Produktionsende und will weiter ausliefern. Ein künftiges Ende hat der Konzern aber nicht ausgeschlossen.
Laut der8auer kann ein ungenannter Boardpartner keine GB202-Chips mit Speicher nachbestellen. Ob weitere Hersteller betroffen sind, ist offen.
Am 27. Oktober boten auf Amazon.de nur Drittanbieter die RTX 5090 an – für 8.700 bis 14.223 Euro. Vorsicht vor Betrug.
RTX 5070 Ti und Radeon RX 9070 XT verkauft Amazon selbst. Auch sie liegen aber deutlich über ihrer UVP.
Was ist bei der RTX 5090 bestätigt – und was nicht?
Bestätigt sind drei Dinge: Die RTX 5090 ist knapp, ihr Marktpreis ist stark gestiegen, und NVIDIA spricht selbst von begrenzter Produktionskapazität. Nicht bestätigt ist ein Produktionsende. Die Lage ist unübersichtlich, weil seit Anfang Oktober mehrere Meldungen unterschiedlicher Qualität kursieren – von anonymen Leakern über Berichte aus Boardpartner-Kreisen bis zu einer mündlichen Aussage eines NVIDIA-Managers gegenüber taiwanischen Medien.
Wer verstehen will, was hinter der Knappheit steckt, muss zwei Ebenen trennen. Die erste ist die offizielle: Ob NVIDIA ein Produkt „End of Life“ setzt, also die Produktion beendet und Partner informiert. Die zweite ist die praktische: Ob die Boardpartner – also Hersteller wie ASUS, MSI, Gigabyte oder Zotac, die NVIDIA-Chips auf eigene Platinen setzen – überhaupt noch Nachschub an Grafikchips samt Speicher bekommen. Für Käufer zählt die zweite Ebene, denn ohne Chips entstehen keine neuen Karten, ganz gleich, wie die offizielle Sprachregelung lautet.
Unsere Einordnung auf Basis aller Quellen: Vorhandene Karten und Restbestände können weiter in den Handel kommen, während neue GB202-Chips bevorzugt in deutlich teurere Profi-Grafikkarten wandern. Das wäre kein offizielles Aus, hätte für Gamer aber eine ähnliche Wirkung. Belegt ist dieses Szenario nicht vollständig, es passt aber zu allen derzeit bekannten Fakten.
Der Bericht vom 26. Oktober: Boardpartner kann keine Chips bestellen
Laut Roman „der8auer“ Hartung kann ein Boardpartner, dessen Namen er nicht nennt, derzeit keine GB202-Kits bei NVIDIA bestellen – auch keine Nachbestellungen. Ein GB202-Kit ist das Paket aus Grafikchip und 32 GB GDDR7-Speicher, das Partner von NVIDIA beziehen und auf ihre Platinen setzen. Einen offiziellen Hinweis auf ein Produktionsende habe dieser Partner nicht erhalten. Verbreitet hat den Bericht unter anderem Notebookcheck am 26. Oktober; Notebookcheck ist dabei Weiterverbreiter, nicht Originalquelle.
Hartung berichtet zusätzlich von einem Kühlerzulieferer: Zwei Boardpartner hätten ihre Bestellungen von RTX-5090-Kühlern für das erste Quartal 2027 gegenüber dem dritten Quartal 2026 deutlich gesenkt, für das zweite Quartal 2027 gebe es gar keine. Das ist ein Bericht aus zweiter Hand – wir konnten weder den Zulieferer noch die Partner identifizieren. NVIDIA erklärte gegenüber Hartung, die Karte sei nicht eingestellt, die Produktionskapazität bleibe aber begrenzt („production capacity remains constrained“).
Wichtig für die Bewertung: Unklar bleibt, ob nur dieser eine Partner keine Kits bekommt oder alle. Konkrete Kartenmodelle nennt der Bericht nicht, betroffen ist das GB202-Kit für die GeForce RTX 5090 generell. Die Original-Videoquelle konnten wir nicht abrufen. Von ASUS, MSI, Gigabyte, Zotac, PNY, Palit oder Inno3D haben wir bis zum Redaktionsschluss keine öffentliche Stellungnahme gefunden. Am 27. Oktober griff auch das deutsche Esport-Magazin Fragster den Bericht auf.

Woher die Produktionsstopp-Gerüchte stammen
Die Gerüchte über ein Aus der RTX 5090 gehen auf den X-Leaker MEGAsizeGPU zurück, der am 10. Oktober schrieb, künftige GB202-Lieferungen seien exklusiv für RTX-Pro-Karten. Am selben Tag folgten der Leaker hongxing2020, der von einer angeblichen Fabrik-Mitteilung sprach, und das taiwanische Portal Benchlife. Spätere Meldungen bauten darauf auf. Die Zeitleiste zeigt, wie sich die Lage verdichtet hat – mit Einordnung der Belastbarkeit.
- 07.09.2026Founders Edition nur noch als EventwareLaut ComputerBase gibt es die FE zum UVP nur noch auf Messen; der letzte große Online-Verkauf lag Ende Januar. Bericht.
- 14.09.2026RTX Pro 5500 vorgestelltNVIDIA zeigt eine Profikarte mit demselben GB202-Chip und 84 GB GDDR7. Bericht.
- 07.10.2026Nur noch 31 lagernde ModelleComputerBase zählt in Deutschland noch 31 lieferbare RTX-5090-Modelle zwischen 5.999 und 9.990 Euro. Bericht.
- 10.10.2026MEGAsizeGPU, hongxing2020, BenchlifeLeaker melden, GB202 gehe künftig nur noch an RTX-Pro-Karten; Benchlife spricht von gekürzten Zuteilungen ohne „klassisches EOL“. Gerücht.
- 15.10.2026PCGH: Quellen bestätigen ZuteilungsstoppAnonyme Quellen, auch aus Boardpartner-Kreisen, bestätigen PCGH: keine neuen GB202 für GeForce. NVIDIA antwortete nicht. Bericht mit anonymen Quellen.
- 16.10.2026NVIDIA widersprichtJeff Fisher in Taipeh: nicht eingestellt, Lieferungen gehen weiter, Mengen begrenzt. Herstelleraussage über Medien.
- 21.10.2026Moore’s Law Is Dead nennt Januar 2027Ein großer, offenbar US-amerikanischer Händler soll ein EOL in der ersten Januarhälfte 2027 gemeldet haben. Gerücht.
- 23.10.2026Tiefstpreis 7.367 EuroHardwareluxx meldet den Geizhals-Tiefstpreis; auch RTX 5080 und 5070 Ti werden teurer. Bericht.
- 26.10.2026der8auer: Partner kann nicht bestellenEin ungenannter Boardpartner bekommt keine GB202-Kits, auch keine Nachbestellungen. Bericht aus zweiter Hand.
- 27.11.2026Black FridayKeine Ankündigung von NVIDIA oder Händlern zu RTX-5090-Aktionen.
Die Gerüchte von Moore’s Law Is Dead beziehen sich nach Einschätzung von PC Games Hardware offenbar auf den US-Markt. Laut dieser Händlerquelle ging die letzte RTX-5090-Lieferung im September an den Händler, die letzte RTX-5080-Lieferung mit 16 GB Ende Oktober. Ob diese Termine für Deutschland gelten, ist offen. Für Spekulationen über ein bestimmtes Enddatum reicht die Quellenlage nicht.
Was NVIDIA offiziell sagt
NVIDIA hat ein Produktionsende ausdrücklich verneint, die Knappheit aber eingeräumt. Jeff Fisher, Senior Vice President für Personal Computing, sagte am 16. Oktober nach einer Launch-Veranstaltung in Taipeh gegenüber taiwanischen Medien, die RTX 5090 sei „not discontinued“, NVIDIA werde weiter ausliefern. Die Lieferfähigkeit sei allerdings „somewhat constrained“, also eingeschränkt. Darüber berichtete ComputerBase am 17. Oktober. Ein künftiges Ende schloss Fisher nach Angaben von PCGH nicht aus, die RTX 5080 erwähnte er nicht.
Eine schriftliche Pressemitteilung zu dem Thema gibt es nicht. Auch in NVIDIAs Quartalszahlen vom August spielt das Gaming-Geschäft kaum noch eine Rolle: Vom Umsatz in Höhe von 96,2 Milliarden US-Dollar entfielen 89 Milliarden auf Rechenzentren. Das ist kein Beleg für eine Umpriorisierung der RTX 5090, erklärt aber, warum ein knapper Chip im Zweifel eher in Profi- und KI-Produkte geht. Kurios am Rande: Mitte Oktober verschwand die RTX 5090 kurzzeitig aus der Auswahl im NVIDIA-Store und tauchte am Samstag, 18. Oktober, wieder auf – kaufen ließ sich die Founders Edition aber nicht. Eine Listung ist eben noch keine Verfügbarkeit.
Faktencheck: Was zur RTX 5090 kursiert
Mehrere verbreitete Aussagen sind belegt, andere sind Gerücht oder schlicht veraltet. Die wichtigsten Behauptungen im Abgleich mit den Quellen:
Belegt
- NVIDIA: RTX 5090 nicht eingestellt, Mengen begrenzt Jeff Fisher, 16.10.
- Ein Partner kann keine GB202-Kits bestellen der8auer, Bericht aus zweiter Hand
- UVP Founders Edition 2.099 Euro seit 19.08.2025
- Geizhals-Tiefstpreis 7.367 Euro 23. und 26.10.2026
- RTX Pro 5500 nutzt denselben Chip Vorstellung 14.09.2026
Gerücht, offen oder falsch
- „RTX 5090 ist eingestellt“ nicht bestätigt, NVIDIA widerspricht
- EOL im Januar 2027 Gerücht, offenbar US-Markt
- „Alle Boardpartner betroffen“ offen, nur ein Partner berichtet
- RTX 5080 mit 24 GB als neues Topmodell Gerücht, frühestens Q1 2027
- UVP 2.329 Euro veraltet, galt nur bis August 2025
Der scheinbare Widerspruch zwischen „nicht eingestellt“ und „keine neuen Chips für GeForce“ löst sich, wenn man genau hinsieht: Ein offizielles End of Life ist ein formaler Schritt mit Partner-Information. Werden dagegen nur Zuteilungen gekürzt und Restbestände abverkauft, läuft das Produkt rein formal weiter – im Handel kommt aber kaum Nachschub an. Fisher hat ein künftiges Ende zudem nicht ausgeschlossen.
Warum der Chip knapp ist: KI-Boom und Speicherkrise
Zwei Entwicklungen treffen die RTX 5090 gleichzeitig: Ihr GB202-Chip ist im Profi- und KI-Geschäft deutlich mehr wert, und der benötigte GDDR7-Speicher wird teurer. Die am 14. September vorgestellte RTX Pro 5500 nutzt denselben Chip mit 21.760 Shadern wie die RTX 5090, kombiniert ihn aber mit 84 GB Speicher. Laut einem Reuters-Exklusivbericht, über den PCGH am 23. Oktober berichtete, kostet sie rund 11.400 US-Dollar. Chinesische Konzerne wie Alibaba, ByteDance und Tencent sollen zusammen mit weiteren Firmen mehr als sechs Millionen Stück bestellt haben; NVIDIA könne 2027 höchstens drei Millionen fertigen. NVIDIA hat das nicht bestätigt.
Unsere Einordnung: Pro Chip erlöst NVIDIA im Profisegment ein Vielfaches dessen, was eine GeForce-Karte einbringt. Ein wirtschaftliches Motiv, knappe GB202-Chips umzuleiten, ist damit plausibel – offiziell bestätigt ist es nicht. Dazu passt ein Bericht von ComputerBase vom 24. Oktober über Videos, in denen eine Werkstatt, angeblich in China, RTX-5090-Karten zerlegt und Chip samt Speicher auf Server-Karten umbaut. Herkunft und Umfang dieses Materials sind allerdings nicht unabhängig geprüft.
Die zweite Ursache ist der Speicher. Das Marktforschungsinstitut TrendForce erwartet für das vierte Quartal 2026 um 10 bis 15 Prozent höhere DRAM-Kontraktpreise und weiter steigende Preise für Grafikspeicher. Die Nachfrage nach GDDR7 komme vor allem von KI-Chips, Hersteller priorisierten Kapazitäten für Serverprodukte. Laut PCGH kostet ein 3-GB-GDDR7-Chip inzwischen 60 bis 70 US-Dollar statt rund 20 Dollar für einen 2-GB-Chip. Die Speicherkrise betrifft auch SSDs und Arbeitsspeicher – wie es dort vor dem Black Friday aussieht, zeigt unser Beitrag SSD und RAM vor Black Friday 2026, die Hintergründe beim Chipausrüster ASML erklärt ASML im KI-Boom.
Hinzu kommen Preiserhöhungen in der Lieferkette. Laut der taiwanischen Economic Daily News hat NVIDIA die Preise für GPU-Pakete aus Chip und Speicher an Partner 2026 mehrfach angehoben, zuletzt im Juli um 20 bis 30 Prozent. Das hat NVIDIA nicht bestätigt. Die offiziellen Euro-UVPs der Founders Editions sind 2026 dagegen unverändert geblieben: 2.099 Euro für die RTX 5090, 1.059 Euro für die RTX 5080.
Preisverlauf: Von 2.099 auf 7.367 Euro
Der günstigste Preis einer lieferbaren RTX 5090 hat sich seit Januar 2026 mehr als verdoppelt und liegt Ende Oktober beim 3,5-Fachen der UVP. Zum Marktstart am 30. Januar 2025 lag die UVP der Founders Edition bei 2.329 Euro. Wegen des günstigeren Wechselkurses senkte NVIDIA sie am 19. August 2025 auf 2.099 Euro. Im Sommer 2025 gab es Partnerkarten kurzzeitig sogar unter UVP. Seit Jahresbeginn 2026 kennt der Preis dagegen nur eine Richtung.
Den Wert vom 23. Oktober meldete Hardwareluxx, für den 26. Oktober bestätigt ihn das Preis-Tracking von elitegear.io auf Basis von Geizhals: plus 52,3 Prozent seit Ende August. Alle zwölf dort beobachteten Grafikkarten wurden in diesem Zeitraum teurer, im Schnitt um 23,3 Prozent. Vorsicht bei Einzelwerten: Am 17. Oktober nannten verschiedene Medien je nach Preisvergleich Werte zwischen 6.200 und 9.999 Euro. Das liegt an unterschiedlichen Filtern, etwa ob nur sofort lieferbare Karten berücksichtigt werden.
PC Games Hardware hat den Verlauf rechnerisch fortgeschrieben und kommt auf 10.000 Euro Ende November oder im Dezember – betont aber selbst, dass das ein Rechenmodell und keine Marktprognose ist. Wir schließen uns dieser Vorsicht an: Weder für einen weiteren Anstieg noch für einen Rückgang gibt es belastbare Belege.
Händlerlage am 27. Oktober: Wo es die RTX 5090 noch gibt
Bei Alternate waren am 27. Oktober noch mehrere RTX-5090-Modelle sofort lieferbar, bei Mindfactory keine einzige Einzelkarte, bei Amazon nur Marktplatzangebote. Unsere Stichprobe zeigt, wie zerklüftet der Markt ist. Caseking, Notebooksbilliger und idealo konnten wir nicht abrufen; laut ComputerBase stellten Caseking und Alternate Anfang Oktober den Großteil der verbliebenen Lagerware.
| Händler | Befund | Günstigstes Angebot | Einordnung |
|---|---|---|---|
| Alternate | 16 von 24 sichtbaren Treffern „sofort verfügbar“, 8 nicht bestellbar | 7.367 € (INNO3D iChill Frostbite) | Größte Auswahl, Preise bis 11.096 € (ASUS ProArt) |
| Mindfactory | Keine RTX-5090-Einzelkarten | – | Nur Komplett-PCs, Notebooks, Wasserkühler |
| Amazon.de | Nur Marktplatz-Händler | 8.700 € (MSI Gaming Trio OC) | ASUS ROG Astral 8.999,99 €, Gigabyte Windforce OC 14.223,72 € |
| Geizhals | Teilansicht, Lagerstatus nicht ablesbar | ab 6.980 € (ASUS ROG Astral OC) | Filterabhängig, nicht mit Lagerware gleichzusetzen |
| NVIDIA-Store | FE gelistet, nicht kaufbar | 2.099 € (UVP) | Laut Fragster nicht verfügbar |
Auffällig sind die Ausreißer: Bei Alternate standen nicht bestellbare Modelle wie die ASUS ROG Astral OC mit 14.280 Euro in der Liste, während Geizhals dasselbe Modell ab 6.980 Euro führte. Solche Werte sind meist Platzhalterpreise bei fehlender Ware oder stammen von unterschiedlichen Anbietern. Wer kauft, sollte nur auf tatsächlich lieferbare Angebote mit Lieferzeit achten.
Auf Amazon.de verkaufte am 27. Oktober kein einziges RTX-5090-Angebot Amazon selbst. Die MSI Gaming Trio OC bot ein Marktplatz-Händler für 8.700 Euro an, die ASUS ROG Astral ein anderer für 8.999,99 Euro, die Gigabyte Windforce OC gar ein dritter für 14.223,72 Euro. Wir verlinken diese Angebote bewusst nicht. Gerade bei Marktplatzhändlern ohne Grafikkarten-Historie kam es 2025 und 2026 zu Betrugsfällen, dazu mehr im Abschnitt Fake-Angebote erkennen.

Wird die RTX 5090 am Black Friday günstiger?
Echte Black-Friday-Rabatte auf die RTX 5090 sind 2026 unwahrscheinlich – darauf deutet derzeit nichts hin. Der Black Friday fällt auf Freitag, 27. November 2026, der Cyber Monday auf den 30. November; alle Termine erklärt unser Beitrag Wann ist Black Friday 2026?. Für eine Preissenkung bräuchte es Nachschub, und genau der fehlt: Die Zahl der Händler je Modell sinkt, das Geizhals-Tracking zeigt Ende Oktober einen Höchststand, und TrendForce erwartet weiter steigende Speicherpreise.
Unsere Einordnung: Möglich sind „Rabatte“ gegenüber Mondpreisen, also Streichpreise, die von überhöhten Ausgangswerten aus rechnen. Ein Preis nahe der UVP ist nicht erkennbar. Die einzige Ausnahme wären seltene Founders-Edition-Kontingente zum UVP, die NVIDIA 2026 aber nur noch bei Events wie Gamescom oder QuakeCon verkauft hat – und die RTX 5090 war dort laut ComputerBase nicht dabei. Planen lässt sich so ein Glücksfall nicht.
Wer nicht zwingend die RTX 5090 braucht, sollte den Black Friday eher für die kleineren Karten nutzen – sofern diese überhaupt günstiger werden, denn auch RTX 5080 und RTX 5070 Ti liegen deutlich über ihrer UVP. Wie Amazon die Black Week 2026 voraussichtlich terminiert, steht in Black Friday 2026 bei Amazon, ob sich der Cyber Monday zusätzlich lohnt, in Cyber Monday 2026. Unser Daten-Check Prime Day oder Black Friday zeigt außerdem, warum Aktionstage bei knapper Ware selten echte Tiefstpreise bringen.
Ohne Nachschub keine Rabatte. Streichpreise vom Mondpreis nicht mit echten Angeboten verwechseln.
Auch hier steigen die Preise. Lohnend ist nur ein Angebot unter dem aktuellen Geizhals-Niveau.
Mit rund 845 Euro liegt AMDs Karte etwa 23 Prozent über ihrer UVP von 689 Euro – der kleinste Aufschlag im Vergleich.
Alternativen zur RTX 5090: Preise und Aufschläge
Für Spieler ist die RTX 5090 bei über 7.000 Euro kaum zu rechtfertigen – eine RTX 5080 kostet rund ein Viertel, eine Radeon RX 9070 XT nur gut ein Neuntel. Leistungsgleich ist keine der Alternativen. Die RTX 5090 bleibt mit 32 GB Grafikspeicher und 1.792 GB/s Bandbreite die stärkste Consumer-Grafikkarte. Doch der Preisabstand ist inzwischen so groß, dass sich die Mehrleistung für Gaming nicht mehr in Euro aufwiegen lässt. Anders sieht es aus, wenn große KI-Modelle lokal laufen sollen und 32 GB Speicher zwingend sind.
| Karte | Speicher | UVP | Geizhals 26.10. | Amazon.de 27.10. | Aufschlag zur UVP |
|---|---|---|---|---|---|
| GeForce RTX 5090 | 32 GB GDDR7 | 2.099 € | 7.367 € | ab 8.700 € (nur Marktplatz) | +251 % |
| GeForce RTX 5080 | 16 GB GDDR7 | 1.059 € | ca. 1.814 € | 1.849 € (Gigabyte Gaming OC, Marktplatz) | +71 % |
| GeForce RTX 5070 Ti | 16 GB GDDR7 | 879 € | ca. 1.207 € | 1.286,37 € (Gigabyte Windforce OC SFF, Amazon) | +37 % |
| Radeon RX 9070 XT | 16 GB GDDR6 | 689 € | ca. 845 € | 834,99 € (XFX Swift, Amazon) / 895,99 € (Gigabyte, Amazon) | +23 % |
| RTX 4090 gebraucht | 24 GB GDDR6X | nicht mehr erhältlich | eBay-Median ca. 2.104 € (bis 22.08.2026) | – | Wert nicht aktuell geprüft |
Die Aufschläge beziehen sich auf die Geizhals-Werte vom 26. Oktober. Der Wert für gebrauchte RTX 4090 stammt aus einer Sekundärquelle vom August und ist für Oktober nicht verifiziert; in den USA lagen günstige eBay-Angebote im Oktober eher bei 3.000 bis 3.400 US-Dollar. Für Gerüchte um eine RTX 5080 mit 24 GB oder eine RTX-50-Super-Serie gilt: NVIDIA hat nichts angekündigt, genannt wird frühestens die CES im Januar 2027. Eine Simulation von PCGH sieht eine solche Karte etwa auf dem Niveau der RTX 4090, aber nicht der RTX 5090. Welche Rolle DLSS dabei spielt, erklärt unser Beitrag zu DLSS 5 und RTX Remix 1.6.


Karten-Finder: Welche Grafikkarte statt der RTX 5090?
GeForce RTX 5080 – rund ein Viertel des 5090-Preises
- Preis: ca. 1.814 Euro laut Geizhals-Tracking, UVP 1.059 Euro.
- Speicher: 16 GB GDDR7 statt 32 GB – der größte Unterschied zur RTX 5090 neben der Rohleistung.
- Achtung: Auch die RTX 5080 wird laut Hardwareluxx teurer; Angebote mit dem Geizhals-Niveau vergleichen.
GeForce RTX 5070 Ti – Amazon verkauft selbst
- Preis: ca. 1.207 Euro (Geizhals), 1.286,37 Euro bei Amazon am 27. Oktober.
- Speicher: 16 GB GDDR7, UVP 879 Euro.
- Einordnung: Für WQHD die ausgewogenere Wahl, Aufschlag zur UVP rund 37 Prozent.
Radeon RX 9070 XT – kleinster Aufschlag
- Preis: ca. 845 Euro (Geizhals), ab 834,99 Euro bei Amazon am 27. Oktober.
- Speicher: 16 GB GDDR6, UVP 689 Euro.
- Einordnung: Kleinster Abstand zur UVP im Vergleich und von Amazon selbst verkauft; statt DLSS nutzt AMD die eigene Technik FSR.
32 GB VRAM: RTX 5090 oder gebrauchte RTX 4090
- RTX 5090: nur sinnvoll, wenn sich der Preis beruflich rechnet – dann ausschließlich bei autorisierten Händlern mit Rechnung.
- RTX 4090: 24 GB, gebraucht laut Sekundärquelle um 2.100 Euro (August) – nur mit Testlauf, Rechnung und Seriennummernabgleich.
- Profikarten: Die RTX Pro 5500 mit 84 GB kostet laut Reuters rund 11.400 US-Dollar und soll erst ab dem ersten Quartal 2027 ausgeliefert werden.
Warten ist eine Wette – mit offenem Ausgang
- Gerüchte: RTX 5080 mit 24 GB oder RTX 50 Super frühestens zur CES im Januar 2027 – nicht angekündigt.
- Preise: Wegen der Speicherkosten könnten neue Karten deutlich über heutigen UVPs liegen.
- Tipp: Wer warten kann, beobachtet den Preisverlauf und kauft erst bei einem Angebot unter dem aktuellen Marktniveau.
- 16 GB GDDR7 – aktuelle Blackwell-Generation wie die RTX 5090
- SFF-Format: passt auch in kompaktere Gehäuse
- 27.10.2026: 1.286,37 € bei Amazon (Verkäufer: Amazon), UVP der RTX 5070 Ti 879 €

- 16 GB GDDR6 mit AMDs Upscaling-Technik FSR statt NVIDIAs DLSS
- Kleinster Aufschlag: rund 23 Prozent über der UVP von 689 €
- 27.10.2026: 834,99 € bei Amazon (Verkäufer: Amazon)
- Zweitschnellste GeForce-Karte der RTX-50-Serie, 16 GB GDDR7
- Marktplatz: am 27.10.2026 für 1.849 € von einem Drittanbieter angeboten, nicht von Amazon – Verkäuferprofil prüfen
- Geizhals-Niveau am 26.10.: ca. 1.814 €, UVP 1.059 €
Technik, Netzteil und der 12V-2×6-Stecker
Die RTX 5090 braucht laut NVIDIA ein Netzteil mit 1.000 Watt Systemleistung, mindestens 850 Watt, und wird über einen 16-poligen 12V-2×6-Stecker versorgt. Die Karte basiert auf dem GB202-Chip der Blackwell-Generation mit 21.760 CUDA-Kernen. Die wichtigsten Herstellerangaben im Überblick:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Grafikchip | GB202 (Blackwell), 21.760 CUDA-Kerne |
| Speicher | 32 GB GDDR7, 512 Bit, 28 Gbit/s, 1.792 GB/s |
| Takt | 2,01 GHz Basis, 2,41 GHz Boost |
| Leistungsaufnahme | 575 W Total Graphics Power |
| Netzteil | 1.000 W Systemleistung empfohlen, mindestens 850 W |
| Stromanschluss | 1× 16-Pin 12V-2×6 – über Adapter mit 4× 8-Pin oder ein 600-W-Kabel |
| Marktstart | 30.01.2025, UVP 2.329 € (seit 19.08.2025: 2.099 €) |
Der Stromstecker bleibt ein Thema. Im Februar 2026 berichtete PC Games Hardware über eine Gigabyte Aorus Master Ice, deren 12V-2×6-Kabel trotz Drosselung auf 500 Watt verschmorte – ein Einzelfall aus einem Nutzerforum. Weitere Fälle wurden 2025 mehrfach berichtet; laut Notebookcheck schmelzen Stecker „ohne erkennbares Muster“. Ein angeblicher EU-Rückruf von 2025 wurde von MSI dementiert. Eine aktuelle NVIDIA-Stellungnahme zur Steckerproblematik haben wir nicht gefunden.
Praktische Empfehlung, abgeleitet aus den Berichten: Ein ATX-3.1-Netzteil mit nativem 12V-2×6-Kabel verwenden statt einer Adapterkette, den Stecker vollständig einrasten lassen, das Kabel nicht direkt am Stecker knicken und das Originalkabel des Netzteilherstellers nutzen. Nach einem Grafiktreiber-Update lohnt zudem ein Blick auf bekannte Probleme – zuletzt etwa beim NVIDIA-Treiber 621.01 mit schwarzem Bildschirm.
Stromkosten-Rechner: Was kostet eine 575-Watt-Karte im Jahr?
Bei drei Stunden Volllast täglich verbraucht allein die Grafikkarte rund 630 Kilowattstunden im Jahr – bei 35 Cent je Kilowattstunde rund 220 Euro. Das ist eine vereinfachte Rechnung: Im Spiel liegt die tatsächliche Leistungsaufnahme oft unter der maximalen Total Graphics Power, CPU, Mainboard und Monitor kommen dagegen noch hinzu. Mit dem Rechner kannst du eigene Werte einsetzen – etwa die Leistungsaufnahme einer Alternative laut Datenblatt oder einen selbst gemessenen Wert am Steckdosenmessgerät.
Stromkosten-Rechner: Grafikkarte unter Last
Leistung der Karte, Spielzeit pro Tag und Strompreis einstellen. Voreinstellung: RTX 5090 mit 575 W, drei Stunden täglich, 35 ct/kWh.
575 W über 3 Stunden am Tag ergeben rund 630 kWh im Jahr – bei 35,0 ct/kWh rund 220 € pro Jahr (18,36 € im Monat).
Eigene Rechnung ohne Gewähr. Gerechnet wird mit der eingestellten Dauerleistung an jedem Tag des Jahres; reale Spiele erreichen die maximale Leistungsaufnahme nicht durchgehend.
Fake-Angebote erkennen: So schützt du dich beim Grafikkartenkauf
Je knapper eine Grafikkarte, desto mehr Betrüger: 2025 und 2026 verschickten Marktplatzhändler Bauchtaschen statt Grafikkarten, auf Kleinanzeigen tauchten Karten mit ausgelöteten Chips auf. Laut PC Games Hardware bot ein Amazon-Marktplatzhändler um den Jahreswechsel eine „RTX 5090“ für 999 US-Dollar an; mindestens 42 Käufer erhielten statt der Karte eine Bauchtasche, obwohl der Versand über Amazons Logistik lief. Im September 2026 wurde auf Kleinanzeigen eine gebrauchte Palit RTX 5090 für 1.800 Euro verkauft, bei der Grafikchip und Speicher entlötet waren – der Fall landete bei der Polizei. Bei einer RTX 5080 kam statt der Karte eine Vakuumflasche, samt gefälschter Support-Mail im Paket.
Die Warnzeichen ähneln sich: ein Preis weit unter dem Marktniveau, neue Händlerkonten ohne Grafikkarten-Historie, Kontaktdaten aus Paketbeilagen statt aus dem Kundenkonto, keine Rechnung, keine Seriennummer und kein Funktionstest. Auch Phishing-Mails nutzen die Black-Friday-Zeit – ein aktuelles Muster zeigt unser Beitrag zur PayPal-Mail mit 24-Stunden-Frist. Die folgende Checkliste hilft vor dem Kauf.
Checkliste vor dem Kauf einer RTX 5090 oder RTX 5080
0 von 8 erledigt
Einordnung zum letzten Punkt: Ein Video beim Auspacken ist keine Garantie, erleichtert aber die Reklamation, wenn statt einer Grafikkarte etwas anderes im Karton liegt. Bei Marktplatzkäufen gilt der Schutz der jeweiligen Plattform; die Bedingungen solltest du vor dem Kauf lesen.
Kaufen oder warten? Unsere Einordnung
Für Gamer lohnt sich die RTX 5090 zu den aktuellen Preisen nicht – wer sie beruflich braucht, kauft nur bei autorisierten Händlern, wer warten kann, wartet ohne Erwartungen. Die Situation ist ungewöhnlich, weil sich die üblichen Kaufregeln umkehren: Normalerweise sinken Grafikkartenpreise im Laufe einer Generation und zum Black Friday. 2026 steigen sie, und für die kommenden Wochen gibt es keine belastbaren Hinweise auf eine Trendwende.
Wer 32 GB Grafikspeicher für lokale KI-Modelle oder 3D-Rendering wirklich benötigt und den Aufpreis betrieblich rechtfertigen kann, sollte nicht auf den Black Friday spekulieren, sondern lieferbare Karten bei Händlern wie Alternate mit Rechnung und voller Gewährleistung kaufen. Für alle anderen sind RTX 5080, RTX 5070 Ti oder Radeon RX 9070 XT die vernünftigere Wahl – auch wenn sie ebenfalls über ihrer UVP liegen. Wer ohnehin eine neue Plattform plant, sollte die Speicherpreise im Blick behalten: Auch bei RAM und SSDs zeichnet sich keine Entspannung ab. Und wer statt eines Gaming-PCs über eine Konsole nachdenkt, findet die Abwägung in unserer Kaufberatung GTA 6: PS5 oder Xbox?.
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Häufige Fragen zur RTX 5090
Wird die RTX 5090 eingestellt?
Offiziell nein. NVIDIA-Manager Jeff Fisher erklärte am 16. Oktober 2026, die Karte sei nicht eingestellt und werde weiter ausgeliefert, die Liefermengen seien aber begrenzt. Leaker und anonyme Quellen berichten dagegen, neue GB202-Chips gingen nur noch an RTX-Pro-Karten. Ein künftiges Ende hat NVIDIA nicht ausgeschlossen.
Warum ist die RTX 5090 kaum noch lieferbar?
Weil laut Berichten kaum neue GB202-Chips für GeForce-Karten zugeteilt werden und vorhandene Ware abverkauft ist. NVIDIA nutzt denselben Chip für die deutlich teurere RTX Pro 5500. Hinzu kommen steigende Preise für GDDR7-Speicher durch die KI-Nachfrage.
Welcher Boardpartner kann keine RTX 5090 mehr bestellen?
Der Hersteller wurde nicht genannt. Der Bericht stammt von Roman „der8auer“ Hartung vom 26. Oktober 2026. Ob weitere Partner betroffen sind, ist offen; öffentliche Stellungnahmen der Boardpartner gibt es bislang nicht.
Was kostet die RTX 5090 aktuell?
Die günstigste lieferbare Karte lag am 23. und 26. Oktober 2026 laut Geizhals-Tracking bei 7.367 Euro. Viele Modelle kosten 8.000 bis 10.000 Euro, auf dem Amazon-Marktplatz verlangten Drittanbieter am 27. Oktober 8.700 bis 14.223 Euro.
Wie hoch ist die UVP der RTX 5090?
Die UVP der Founders Edition beträgt seit dem 19. August 2025 in Deutschland 2.099 Euro, zum Marktstart im Januar 2025 waren es 2.329 Euro. Zu diesem Preis ist die Karte derzeit praktisch nicht erhältlich.
Wird die RTX 5090 zum Black Friday günstiger?
Darauf deutet nichts hin. Lagerware ist knapp, die Preise stiegen bis Ende Oktober, und Speicher wird teurer. Möglich sind Streichpreise gegenüber überhöhten Ausgangswerten, ein Preis nahe der UVP ist nicht zu erwarten. Das ist unsere Einordnung, keine Prognose.
Wann ist Black Friday 2026?
Am Freitag, 27. November 2026. Der Cyber Monday folgt am 30. November. Amazon hat seine Black Week für 2026 noch nicht terminiert.
Kommt eine RTX 5080 mit 24 GB oder eine RTX 50 Super?
Bislang gibt es dazu nur Gerüchte. Genannt wird frühestens die CES im Januar 2027 beziehungsweise das erste Quartal 2027. NVIDIA hat nichts angekündigt.
Welche Alternative zur RTX 5090 lohnt sich?
Für 4K-Gaming die RTX 5080 (ca. 1.814 Euro), für WQHD die RTX 5070 Ti (ca. 1.207 Euro), mit dem kleinsten Aufschlag die Radeon RX 9070 XT (ca. 845 Euro). Für viel Grafikspeicher bleibt eine gebrauchte RTX 4090 mit 24 GB – nur mit Rechnung und Funktionstest.
Welches Netzteil brauche ich für die RTX 5090?
NVIDIA empfiehlt 1.000 Watt Systemleistung, mindestens 850 Watt. Angeschlossen wird die Karte über einen 16-poligen 12V-2×6-Stecker, entweder mit einem 600-Watt-Kabel oder per Adapter an vier 8-Pin-Strängen.
Schmilzt der Stromstecker der RTX 5090 noch?
Es gibt weiterhin Einzelberichte über verschmorte 12V-2×6-Stecker, im Februar 2026 sogar bei einer auf 500 Watt gedrosselten Karte. Den Stecker vollständig einrasten lassen, nicht direkt dahinter knicken und das Originalkabel des Netzteils verwenden.
Wie viel Strom verbraucht die RTX 5090?
Die Total Graphics Power liegt bei 575 Watt. Bei drei Stunden Volllast täglich ergibt das rechnerisch rund 630 Kilowattstunden im Jahr, bei 35 Cent etwa 220 Euro – nur für die Grafikkarte und unter Volllast.
Wie erkenne ich Betrug beim Grafikkartenkauf?
Warnsignale sind Preise weit unter Marktniveau, neue Marktplatzhändler, fehlende Rechnung und Kontaktdaten aus Paketbeilagen. 2025 und 2026 wurden Bauchtaschen statt Grafikkarten verschickt und gebrauchte Karten mit ausgelöteten Chips verkauft.
Fazit: Kein offizielles Aus – aber auch keine Schnäppchen
Die RTX 5090 ist nicht eingestellt, für Käufer in Deutschland aber faktisch kaum noch zu vernünftigen Preisen zu haben. NVIDIA spricht von begrenzten Mengen, ein Boardpartner bekommt laut der8auer keine neuen Chips, und Leaker sehen GB202 künftig vor allem in Profikarten. Belegt ist das Ende nicht, die Wirkung im Handel ist aber deutlich: Der günstigste Preis lag Ende Oktober bei 7.367 Euro, mehr als dreimal so hoch wie die UVP.
Für den Black Friday heißt das: Auf echte Rabatte bei der RTX 5090 solltest du nicht setzen. Gamer fahren mit RTX 5080, RTX 5070 Ti oder Radeon RX 9070 XT deutlich günstiger. Wer die Karte beruflich braucht, kauft bei autorisierten Händlern mit Rechnung – und meidet Marktplatzangebote zu Mondpreisen ebenso wie verdächtig günstige Angebote.
TransparenzQuellen und Datenbasis35 Einträge
Grundlage sind NVIDIA-Angaben, über Fachmedien zitierte NVIDIA-Aussagen, Berichte deutscher und internationaler Fachmedien sowie eigene Händlerabrufe (jeweils 27. Oktober 2026). Leaker-Aussagen sind als Gerücht gekennzeichnet. Bereits im Text verlinkte Quellen führen wir ohne erneuten Link auf, Beiträge von drohnen.de nicht erneut.
- NVIDIA: GeForce RTX 5090 – Produktseite – technische Daten, Netzteilempfehlung (Herstellerquelle)
- NVIDIA: Ergebnisse zweites Quartal Geschäftsjahr 2027 (26.08.2026, via finviz) – Umsatzverteilung (Herstellerquelle)
- TrendForce: DRAM-Preisprognose viertes Quartal 2026 (30.09.2026) – im Text verlinkt (Marktforschung)
- ComputerBase: NVIDIA widerspricht, die RTX 5090 ist nicht eingestellt (17.10.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- ComputerBase: Kaum noch Lagerware (07.10.2026) – 31 lagernde Modelle (Fachmedium)
- ComputerBase: Steigende Preise speisen EOL-Gerüchte (16.09.2026) – Fachmedium
- ComputerBase: Founders Edition zum UVP wird Eventware (07.09.2026) – Fachmedium
- ComputerBase: Werkstätten zerlegen RTX 5090 für KI-Karten (24.10.2026) – Material nicht unabhängig geprüft (Fachmedium)
- PC Games Hardware: EOL im Januar 2027 (21.10.2026) – im Text verlinkt, Gerücht (Fachmedium)
- PC Games Hardware: Preis, End of Life und RTX 5080 24 GB (15.10.2026) – anonyme Quellen, Preisverlauf (Fachmedium)
- PC Games Hardware: China-Bestellungen RTX Pro 5500 (23.10.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- PC Games Hardware: Geforce-Preise ziehen an (31.08.2026) – Fachmedium
- PC Games Hardware: RTX 50 Super angeblich zur CES 2027 (08.06.2026) – Gerücht (Fachmedium)
- PC Games Hardware: Verschmorte 12V-2×6-Anschlüsse (20.02.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- PC Games Hardware: Amazon-Betrug mit Bauchtaschen (14.01.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- PC Games Hardware: RTX 5090 erstmals unter UVP (23.06.2025) – Fachmedium
- PC Games Hardware: UVP der Radeon RX 9070 XT (10.04.2025) – Fachmedium
- Hardwareluxx: Weiter steigende Preise bei RTX 5080 und 5070 Ti (23.10.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- Notebookcheck: RTX 5090 vor dem Aus? (10.10.2026) – MEGAsizeGPU-Gerücht (Fachmedium)
- Notebookcheck: NVIDIA bestätigt weitere Lieferungen (17.10.2026) – Fachmedium
- Notebookcheck: Boardpartner kann keine neuen GPUs bestellen (26.10.2026) – im Text verlinkt (Fachmedium)
- Fragster: RTX 5090 wird immer knapper (27.10.2026) – Fachmedium
- GameStar: RTX 5090 – Specs, Preis, Release (07.01.2025) – Launch-UVP (Fachmedium)
- Club386: NVIDIA senkt Euro-Preise der RTX 50 (19.08.2025) – UVP 2.099 € (Fachmedium)
- Guru3D: NVIDIA soll GB202-Lieferungen stoppen (10.10.2026) – Gerücht (Fachmedium)
- tbreak: RTX 5090 discontinued? (10.10.2026) – MEGAsizeGPU, hongxing2020 (Fachmedium)
- igor’sLAB: Angeblicher Rückruf in Europa (06.03.2025) – von MSI dementiert (Fachmedium)
- Borncity: Manipulierte RTX 5090 auf Kleinanzeigen (07.09.2026) – Fachmedium
- Borncity: Betrüger verkaufen leere Gehäuse (06.09.2026) – Fachmedium
- PC Gamer: Black Friday Graphics Card Deals (Stand 22.10.2026) – US-Markt (Fachmedium)
- elitegear.io: Grafikkarten-Preisentwicklung (Geizhals-Tracking, Stand 26.10.2026) – im Text verlinkt (Marktquelle)
- tech-insider: RTX 4090 auf dem Gebrauchtmarkt (24.08.2026) – Sekundärquelle eingeschränkter Qualität (Marktquelle)
- Alternate: Suche RTX 5090, eigener Abruf am 27.10.2026 – im Text verlinkt (Marktquelle)
- Mindfactory: Suche RTX 5090, eigener Abruf am 27.10.2026 (Marktquelle)
- Amazon.de: Preise und Verkäufer der genannten Grafikkarten, eigener Abruf am 27.10.2026 (Marktquelle)
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen mit Stand 27. Oktober 2026. Aussagen zu einem möglichen Produktionsende beruhen auf Berichten und Gerüchten; NVIDIA hat ein Ende nicht bestätigt. Preise und Verfügbarkeiten ändern sich laufend, maßgeblich sind die Angaben des Händlers zum Kaufzeitpunkt. Einschätzungen zum Black Friday sind redaktionelle Einordnungen ohne Gewähr. Wir hatten die genannten Grafikkarten nicht selbst im Test; Leistungsangaben stammen von Herstellern und Fachmedien. Der Beitrag stellt keine Kaufberatung im rechtlichen Sinne dar und steht in keiner Verbindung zu NVIDIA, AMD, den genannten Boardpartnern oder Händlern. GeForce und RTX sind Marken von NVIDIA, Radeon ist eine Marke von AMD.
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