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DJI Osmo 360 II im Test: 8K-360°-Kamera mit 1-Zoll-Sensor

DJI Osmo 360 II im Test: 8K-360°-Kamera mit 1-Zoll-Sensor https://www.drohnen.de/wp-content/uploads/2026/08/dji-osmo-360-2-test-header.jpg DJI Osmo 360 II im Test: 8K-360°-Kamera mit 1-Zoll-Sensor Chris Westphal 15. August 2026 4.84

360-Grad-Kamera im Test: DJI Osmo 360 II

Bildqualität - 98%
Videoauflösung - 99%
Akkulaufzeit - 94%
Stabilisierung - 97%
Bedienung & Display - 95%
Zukunftssicherheit - 98%
97%

Gesamt

Fazit: Die Osmo 360 II legt bei Auflösung und Dynamikumfang nach: natives 8K bei 60fps, bis zu 14,5 Blendenstufen und erstmals werkzeuglos wechselbare, kratzfeste Objektive. Mit 105 GB nutzbarem Speicher und aggressiverem Einstiegspreis zielt sie direkt auf die Insta360 X6 – nur bei Akkulaufzeit (100 Min.) und Display (2,0″, 800 Nits) bleibt sie hinter der Konkurrenz zurück. Ideal für alle, die maximale Bildqualität zum kleineren Preis wollen.

Die DJI Osmo 360 II ist offiziell im internationalen beziehungsweise europäischen Launch: Präsentation am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ, regulärer Verkauf ab 15. September. Für Deutschland werden die Adventure Combo mit 739,00 € UVP und die Limitless Riding Combo mit 609,00 € UVP geführt.

Der Test- und Datenbericht bewertet 8K/60fps, die beiden 1/1,1-Zoll-Sensoren, AI SuperNight 2.0, austauschbare gehärtete Objektive, 105 GB nutzbaren internen Speicher, Spotlight Follow und das DJI-Ökosystem. Eigene Messwerte, Herstellerangaben und Informationen aus internationalen Unterlagen werden transparent voneinander getrennt.

  • 8K/60fps 360°-Video
  • 14,5 Blendenstufen HDR
  • Wechselbare Objektive
  • 105 GB interner Speicher
  • Verkaufsstart in Deutschland am 15. September 2026

DJI Osmo 360 II im Test: 8K/60fps, 14,5 Blendenstufen und wechselbare Objektive gegen die Insta360 X6

Aktualisiert am 3. September 2026

Deutschland-Launch heute – Verkauf ab 15. September

Die Vorabphase ist beendet: Die DJI Osmo 360 II wird am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ für den internationalen beziehungsweise europäischen Markt präsentiert. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 15. September 2026 vorgesehen. Präsentation, Bestellmöglichkeit und tatsächlicher Versandstatus sind deshalb getrennt zu prüfen.

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Zwei DJI-Osmo-360-II-Kameras schweben vor dunklem Hintergrund mit blauem Lichtschweif

Die DJI Osmo 360 II in der offiziellen Produktinszenierung: zwei gegenüberliegende Fischaugenobjektive für die lückenlose 360°-Rundumaufnahme.

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Osmo 360 II: Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

Sensor2 × 1/1,1″ quadratische CMOS-Sensoren, f/1,9, 2,4 µm Pixel
360°-VideoBis 8K/60fps nativ, 14,5 Blendenstufen Dynamik
Fotoauflösung120 MP panoramisch (15.520 × 7.760)
ObjektiveWechselbar, gehärtete Ionen-Sputter-Beschichtung
Speicher128 GB verbaut, davon 105 GB nutzbar, + microSD bis 1 TB
Akku2.150 mAh, bis 100 Min. 8K/30fps, 22 Min. auf 80 % laden
Wasserdicht10 m ohne Gehäuse, 50 m mit optionalem Tauchgehäuse
Gewicht183 g, Maße 61 × 36,3 × 81 mm

Inhaltsverzeichnis

  1. Osmo 360 II im Überblick
  2. Sensor, Chip & Bildqualität
  3. Aufnahmemodi & Auflösungen
  4. KI-Funktionen: Motiv-Verfolgung, Nachtsicht & Smart Edit
  5. Hardware: Display, Akku, Gehäuse & Wasserdichtigkeit
  6. Bedienung: Tasten, Touchscreen & Steuerung
  7. Zubehör & Osmo-Ökosystem
  8. Pflege, Reinigung & Objektivwechsel
  9. Schwächen & offene Fragen
  10. Osmo 360 II vs. Osmo 360 vs. Insta360 X6
  11. Empfohlene Einstellungen
  12. Für wen lohnt sich die Osmo 360 II?
  13. Häufige Fragen (FAQ)
  14. Fazit
  15. Technische Daten im Überblick

01. Osmo 360 II im Überblick

Mit dem Claim „Jede Seite, eine große Szene“ positioniert DJI die Osmo 360 II als Rundum-Kamera für alles, was schnell, dunkel oder unvorhersehbar ist: Skitouren, Radtouren, Tauchgänge, Städtetrips. Äußerlich bleibt die Kamera ihrer Formensprache treu – zwei gegenüberliegende Fischaugenobjektive in einem kompakten, wasserdichten Gehäuse mit Touchscreen –, technisch hat DJI aber an praktisch allen Stellschrauben gedreht. Gegenüber der ersten Osmo 360 nennt DJI selbst sieben zentrale Neuerungen, die den Kern dieses Updates ausmachen:

1. Natives 8K/60fps
Panoramavideo in bis zu 8K bei 60 Bildern pro Sekunde – hohe Auflösung und hohe Bildrate gleichzeitig, statt Kompromiss.
2. 14,5 Blendenstufen Dynamik
Deutlich mehr Zeichnung in Lichtern und Schatten als beim Vorgänger mit 13,5 Blendenstufen.
3. AI SuperNight 2.0
Überarbeitete KI-Rauschunterdrückung für sauberere Nachtaufnahmen bis 8K/60fps.
4. Wechselbare, gehärtete Objektive
Neue Ionen-Sputter-Beschichtung auf beiden Objektiven plus werkzeugloser Objektivwechsel bei Beschädigung.
5. Motiv-Verfolgung (Spotlight Follow)
Neuer Modus, der das Motiv automatisch im Bild hält und direkt flache 4K-Videos exportiert.
6. Bis zu 64-fache Zeitlupe
4K/240fps nativ, per DJI Studio KI-Zwischenbildberechnung bis zu einem 8K/480fps-Äquivalent.
7. Osmo-Ökosystem
Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel, NFC-Kopplung und Kompatibilität zu bestehendem Osmo-Zubehör.
Preis-Ansage
Mit umgerechnet rund 499 US-Dollar für das Basis-Set positioniert DJI die Osmo 360 II deutlich unterhalb der Insta360 X6.

Auffällig ist vor allem, wie sehr DJI die Osmo 360 II explizit an der Insta360 X6 ausrichtet: Beide Kameras setzen auf zwei quadratische 1/1,1-Zoll-Sensoren, beide werben mit 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, beide bieten 120-Megapixel-Panoramafotos. Der Unterschied liegt im Detail – und im Preis. Wie sich die beiden Kameras auf dem Papier schlagen, zeigt der Vergleichsabschnitt weiter unten.

DJI Osmo 360 II von vorn, Touchscreen zeigt ein Gruppen-Selfie im 8K30-Weitwinkelmodus
Frontansicht: Objektiv, Touchscreen und die beiden Bedientasten unterhalb des Displays.
DJI Osmo 360 II schräg von vorn, Display zeigt eine Motorrad-Wüstenszene und den Power-Knopf an der Seite
Schräge Produktansicht: Rechts am Gehäuse sitzen Power-Taste und Lautsprecheröffnung.

02. Sensor, Chip & Bildqualität

Leuchtender quadratischer Bildsensor auf einer Platine, Illustration des 1-Zoll-Sensorformats

Die quadratische Sensorform soll die verfügbare 1-Zoll-Bildfläche im Panoramamodus effizienter ausnutzen als ein klassisches Rechteckformat.

Herzstück der Osmo 360 II sind zwei baugleiche, quadratisch ausgelegte CMOS-Sensoren mit einer Bildfläche, die laut DJI der eines klassischen 1-Zoll-Sensors im 4:3-Format entspricht. Durch die quadratische Bauform soll die Sensorfläche im Panoramamodus rund 25 Prozent effizienter genutzt werden als bei einem konventionellen 1-Zoll-Sensor – das senkt laut DJI die Leistungsaufnahme und verbessert gleichzeitig die Bildqualität, sowohl tagsüber als auch nachts.

1Große Pixel, große Blende
2,4 µm Pixelgröße kombiniert mit Blende f/1,9 sorgen für mehr Lichtausbeute pro Pixel als beim Vorgänger.
2Leistungsstarker Bildprozessor
Ein neuer Hochleistungschip verarbeitet die Sensordaten in Echtzeit zu nativem 8K/60fps-Panoramamaterial.
314,5 Blendenstufen Dynamik
Laborwert unter kontrollierten Bedingungen; im Farbprofil D-Log M liegt der maximale Dynamikumfang bei 13,5 Blendenstufen.
4ISO 100 bis 51.200
Ein sehr weiter ISO-Bereich, der vor allem für die Nachtmodi und dunkle Innenräume relevant wird.

Nahaufnahme der beiden gegenüberliegenden Fischaugenobjektive der DJI Osmo 360 II

Zwei baugleiche Objektive erfassen gemeinsam die vollständige Kugel um die Kamera – die Grundlage jeder 360°-Aufnahme.

Bei den Fotoauflösungen bleibt die Osmo 360 II auf dem Niveau des Vorgängers, legt aber bei den unterstützten Formaten nach: Panoramafotos lösen weiterhin mit 120 Megapixeln auf (15.520 × 7.760 Pixel, Seitenverhältnis 2:1), Einzellinsen-Fotos mit 30,72 Megapixeln (6.400 × 4.800 Pixel, 4:3). Neu bestätigt sind RAW-Fotoformat sowie HDR-Unterstützung für Panoramafotos – beides waren vor dem China-Start offene Fragen, die DJI mit dem Verkaufsstart offiziell bestätigt hat. Alle Videomodi unterstützen zudem 10-Bit-Farbtiefe, und im Farbprofil D-Log M lässt sich das Material für die professionelle Farbkorrektur flach abflachen – allerdings nicht in den Modi Foto, Zeitraffer und Langzeit-Akkumodus.

03. Aufnahmemodi & Auflösungen

Die Osmo 360 II unterscheidet grundsätzlich zwischen dem vollen 360°-Panoramamodus, dem Einzellinsen-Modus (eine der beiden Linsen liefert ein flaches Bild) und mehreren Spezialmodi. Die maximale Videobitrate liegt bei 220 Mbit/s, für 16K-Zeitraffer-Aufnahmen bei bis zu 600 Mbit/s.

360°-Panoramavideo
8K (7.680 × 3.840) bei 24/25/30/48/50/60fps, 6K (6.000 × 3.000) bei denselben Bildraten.
Panorama-Nachtmodus
AI SuperNight 2.0 in 8K oder 6K bei bis zu 60fps – deutlich mehr Auflösung im Nachtmodus als bei vielen Wettbewerbern.
Panorama-Selfie-Modus
4K (3.840 × 3.840, 1:1) bei bis zu 60fps oder 3K (3.000 × 3.000) bei bis zu 60fps.
Motiv-Verfolgung (Spotlight Follow)
4K bei 24/25/30fps oder 2,7K bei 24/25/30fps – Export als flaches 4K-Video via App oder DJI Studio.
Panorama-Zeitlupe
4K (3.840 × 1.920) bei bis zu 100/200/240fps für native 8-fache Zeitlupe.
Zeitraffer (Bewegung)
8K bei 25/30fps mit wählbarem Faktor Auto/×2/×5/×10/×15/×30, individuell konfigurierbar von 2 Sekunden bis 60 Minuten Intervall.
Zeitraffer (Standbild/Starlapse)
Bis zu 16K bei 25/30fps – der Export in 16K-Auflösung ist aktuell ausschließlich über DJI Studio möglich, die Mimo-App bietet nur eine Vorschau.
Vortex-Modus (Rotationsaufnahmen)
Bis zu 8K/120fps in 360° oder 6K/180–200fps – erfordert den separat erhältlichen Osmo Vortex Rotationsgriff.
Einzellinsen-Video
4K in 4:3 oder 16:9 sowie 2,7K in 4:3 oder 16:9, jeweils bis 60fps.
Einzellinsen-Weitwinkel
4K oder 2,7K in vier Seitenverhältnissen (1:1, 4:3, 16:9, 9:16), teils bis 120fps für Sport- und Boost-Aufnahmen.

Wie kreativ sich das Rohmaterial nutzen lässt, zeigen die Zeitraffer- und Panoramamodi besonders deutlich: Aus stehenden Aufnahmen an belebten Plätzen oder unter Sternenhimmel lassen sich sogenannte „Tiny-Planet“-Perspektiven erzeugen, bei denen die komplette Kugelaufnahme zu einer kleinen Planetenkugel verzerrt wird.

Tiny-Planet-Perspektive einer beleuchteten Straßenkreuzung bei Nacht mit Auto und Wolkenkratzern
AI SuperNight 2.0 im Tiny-Planet-Modus: Auch bei komplexen Lichtverhältnissen bleiben Leuchtreklamen und Straßenbeleuchtung sauber gezeichnet.
Zwei Personen posieren für ein Tiny-Planet-Selfie inmitten einer nächtlichen Einkaufsstraße
Die Tiny-Planet-Reprojektion funktioniert direkt in der DJI-Mimo-App und eignet sich besonders für belebte Städteszenen.

Sternenklarer Nachthimmel über einer schneebedeckten Berglandschaft mit kleiner beleuchteter Hütte

Für Standbild-Zeitraffer und Astro-Aufnahmen bei sehr wenig Licht steht der Starlapse-Modus mit bis zu 16K Auflösung bereit.

Slow-Motion & Stabilisierung im Detail

Im Panoramamodus schafft die Osmo 360 II nativ eine 8-fache Zeitlupe bei 4K/240fps. Über die KI-Zwischenbildberechnung von DJI Studio lässt sich aus nativem 8K/60fps-Material zusätzlich eine softwareseitige Zeitlupe erzeugen, die einem Crop aus 8K/480fps entspricht. Im Einzellinsen-Modus sind bis zu 4-fache Zeitlupen (4K/120fps) möglich – praktisch, wer beim Filmen mittendrin die Linse wechseln möchte, kann das sogar während der laufenden Aufnahme tun, solange die Auflösung 4K/60fps nicht überschreitet. Für die Stabilisierung kommen RockSteady 3.0 und HorizonSteady zum Einsatz: Im Panoramamodus lässt sich der Stabilisierungsgrad erst beim Export über die Mimo-App oder DJI Studio wählen. Im Einzellinsen-Modus greift die HorizonSteady-Horizontsperre nur bei flachem 16:9-Video bis 60fps beziehungsweise bei Weitwinkelaufnahmen ebenfalls bis 60fps.

04. KI-Funktionen: Motiv-Verfolgung, Nachtsicht & Smart Edit

DJI bewirbt die Osmo 360 II unter dem Motto „ein Gerät, vier Talente“: 360°-Rundumaufnahme, Sport-Egoperspektive, simulierter Gimbal-Look und drohnenähnliche Verfolgungsaufnahmen sollen mit einer einzigen Kamera möglich sein. Zentral dafür ist die neue KI-gestützte Motiv-Verfolgung.

Skifahrer in Aktion, im Kamerabild durch eine grüne Tracking-Klammer der Spotlight-Follow-Funktion markiert

Spotlight Follow hält das Motiv automatisch im Bild – hier bei einer Ski-Abfahrt, erkennbar an der grünen Verfolgungsmarkierung im Sucherbild.

1Spotlight Follow aktivieren
Motiv-Verfolgung per Touchscreen oder App einschalten, Kamera erkennt und verfolgt die Zielperson automatisch im 360°-Bild.
2NFC-Kopplung
Smartphone per NFC an die Kamera halten, um die Verbindung zur DJI-Mimo-App in Sekunden herzustellen – ganz ohne manuelle Netzwerksuche.
3Automatischer Export
Aus dem verfolgten Motiv lässt sich direkt ein flaches 4K-Video exportieren, ohne manuellen Zuschnitt in der Nachbearbeitung.
4KI-Schnitt teilen
Die Mimo-App analysiert das Material automatisch und schlägt fertige Schnittvorlagen für den sofortigen Community-Share vor.

Bei Dunkelheit übernimmt AI SuperNight 2.0: Die große Blende von f/1,9 wird mit einem überarbeiteten KI-Entrauschungsalgorithmus kombiniert, der DJI zufolge deutlich sauberere und hellere Nachtbilder liefert als die erste SuperNight-Generation der ursprünglichen Osmo 360. Neu ist außerdem, dass der Nachtmodus jetzt bis zu 8K/60fps unterstützt – bei der ersten Generation war hier bei niedrigerer Auflösung Schluss. Auch bei hohem Kontrast, etwa beim schnellen Wechsel zwischen Licht und Schatten, soll die Kombination aus großer Blende und den 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang Zeichnung in Lichtern und Schatten gleichermaßen erhalten.

DJI Osmo 360 II wird bei Nacht vor unscharfen Stadtlichtern gehalten, Display zeigt den SuperNight-Einzellinsen-Modus

Der SuperNight-Modus lässt sich direkt am Touchscreen auswählen – hier im Einzellinsen-Betrieb vor nächtlicher Bokeh-Kulisse.

05. Hardware: Display, Akku, Gehäuse & Wasserdichtigkeit

Eine Hand zieht die DJI Osmo 360 II aus der Reißverschlusstasche einer Jacke

Mit 183 Gramm und kompakten Maßen passt die Osmo 360 II problemlos in eine Jacken- oder Hosentasche.

Am Gehäuse selbst hat sich wenig geändert: Die Osmo 360 II misst 61 × 36,3 × 81 mm und wiegt 183 Gramm – kompakter und leichter als die Insta360 X6 mit ihren 196 Gramm. Bedient wird über einen 2,0 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 314 × 556 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von 800 Nits, was für die meisten Außenaufnahmen ausreichen sollte, an sehr hellen Tagen aber schwächer ausfällt als das 2,32-Zoll-OLED-Display der X6 mit bis zu 1.200 Nits.

Mikrofone
Vierfaches Mikrofonarray mit aktiver Windgeräuschreduzierung für klareren Ton bei Wind und Bewegung.
Audioformat
48 kHz, 16-Bit AAC – kompatibel mit DJI-OsmoAudio-Mikrofonen wie dem DJI Mic 3 und DJI Mic Mini 2 (das ursprüngliche DJI Mic der ersten Generation wird nicht unterstützt).
Montagesystem
Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel (Dual-Direction Quick-Release) plus klassisches 1/4″-20-UNC-Gewinde für Stative und Drittanbieter-Zubehör.
Konnektivität
Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax) über 2,4 GHz sowie zwei 5-GHz-Bänder, dazu Bluetooth 5.4 (BLE und BR/EDR).

Wasserdichtigkeit im Detail

Unterwasseraufnahme einer Schnorchlerin umgeben von einem Fischschwarm, aufgenommen aus der Egoperspektive

Beispielaufnahme aus dem Unterwassereinsatz: Für ernsthafte Tauchgänge empfiehlt DJI ausdrücklich das separat erhältliche Tauchgehäuse.

Ohne zusätzliches Gehäuse ist die Osmo 360 II bis 10 Meter Tiefe wasserdicht und nach IP68 (GB/T 4208-2017 sowie IEC 60529-2013) zertifiziert. Mit dem separat erhältlichen Osmo-360-Tauchgehäuse erhöht sich die maximale Tiefe auf 50 Meter. DJI weist ausdrücklich darauf hin, dass die stark gewölbten Fischaugenobjektive unter Wasser durch optische Brechung zu Bildverzerrungen und Stitching-Fehlern führen können – für ernsthafte Unterwasseraufnahmen wird daher grundsätzlich das Tauchgehäuse empfohlen, nicht der reine 10-Meter-Schutz ohne Gehäuse. Der empfohlene Mindestabstand zwischen Motiv und Kamera für ein sauberes Stitching liegt bei 75 Zentimetern (ohne Gehäuse) beziehungsweise 1 Meter (mit Tauchgehäuse unter Wasser). Vor jedem Einsatz müssen Akkufachdeckel und USB-C-Anschlussabdeckung vollständig geschlossen sein – zur Kontrolle liegt dem Objektivschutzset im Lieferumfang eine kleine Anleitung bei.

DJI Osmo 360 II steht im Schnee, der kälteoptimierte 2150-mAh-Akku ist teilweise aus dem Akkufach herausgezogen

Der kälteoptimierte 2.150-mAh-Akku soll auch bei winterlichen Minusgraden zuverlässig funktionieren.

Beim Akku setzt DJI auf einen 2.150-mAh-Lithium-Ionen-Akku (8,3 Wh, 3,86 Volt) mit Kälteoptimierung. Unter Laborbedingungen (25 °C, WLAN/Gesten-/Sprachsteuerung sowie Bildschirm ausgeschaltet) reicht eine Akkuladung für bis zu 100 Minuten durchgehende 8K/30fps-Panoramaaufnahme, im speziellen Langzeit-Akkumodus (Endurance) sind es laut DJI bis zu 120 Minuten. Mit einem 30-Watt-PD-3.0-Schnellladegerät ist der Akku in 22 Minuten zu 80 Prozent geladen. Die Betriebstemperatur liegt zwischen −20 °C und 45 °C, geladen werden darf zwischen 5 °C und 40 °C. DJI weist darauf hin, dass die Akkulaufzeit in der EU und in Großbritannien aufgrund lokaler Vorschriften zur zulässigen Betriebstemperatur von den auf der Produktseite genannten Werten abweichen kann – ein Detail, das für den späteren Deutschland-Verkauf relevant werden dürfte. Praktisch für Besitzer von DJI-Actionkameras: Die Osmo 360 II ist zu den bestehenden Osmo-Action-Akkus kompatibel, konkret dem kälteoptimierten 1.950-mAh- und dem Langzeit-1.770-mAh-Akku. Wer noch mehr Laufzeit braucht, kann den separat erhältlichen Akku-Verlängerungsgriff nutzen, der laut DJI zusätzliche 180 Minuten Laufzeit bringt.

06. Bedienung: Tasten, Touchscreen & Steuerung

Person hält die Osmo 360 II auf einer Griffverlängerung mit Aufnahme-, Funktions- und Power-Taste am See

Der Multifunktionsgriff bündelt Aufnahme-, Funktions- und Power-Taste in Reichweite des Daumens – praktisch bei Aufnahmen auf Armlänge.

Am Gehäuse sitzen laut Kurzanleitung neun physische Bedienelemente: die Auslöse-/Aufnahmetaste, eine Funktionstaste, der USB-C-Anschluss samt Abdeckung und deren Entriegelungstaste, der Ein-/Ausschalter, die Akkufachabdeckung mit eigener Entriegelung, ein 1/4″-20-UNC-Gewinde, die Kontaktpins für das Schnellwechselsystem sowie der microSD-Kartenslot. Ein einsekündiger Langdruck auf den Power-Knopf schaltet die Kamera ein, ein kurzer Druck auf die Auslösetaste startet je nach Modus Foto- oder Videoaufnahme.

Touchscreen-Bedienung
Direkter Moduswechsel zwischen Motiv-Verfolgung, Selfie, Vortex und weiteren Modi, inklusive Blickwinkelanpassung und Wiedergabe direkt auf dem 2,0-Zoll-Display.
Aufnahme-Einstellungen
Vorab-Aufnahme (Pre-Record) und Loop-Aufnahme lassen sich ebenso konfigurieren wie der Wechsel zwischen RockSteady- (RS) und HorizonSteady-Stabilisierung (HS).
Bild- & Toneinstellungen
D-Log M und der Smart-Tone-Farbmodus stehen als eigene Menüpunkte für die Bild- und Audioaufnahme zur Verfügung.
Kontrollzentrum
Ein Schnellmenü mit 16 Einstellungspunkten bündelt die wichtigsten Funktionen, von Verbindungseinstellungen bis Speicherverwaltung, in einer einzigen Übersicht.

Die Osmo 360 II wird auf den Schnellverschluss eines Selfie-Sticks geklickt, im Hintergrund ein See

Der beidseitige Magnet-Schnellwechsel rastet spürbar ein – ein kurzer Klick genügt für einen sicheren Sitz.

Für die Freihand-Steuerung unterstützt die Osmo 360 II sowohl Sprach- als auch Gestensteuerung. Die Spracherkennung versteht deutsche Nutzer zwar nicht direkt, aber Deutsch-sprechende Anwender können auf die unterstützten englischen Kommandos zurückgreifen: „Start Recording“, „Stop Recording“, „Take Photo“ und „Shut Down“ (auf Chinesisch entsprechend „开始录像“, „停止录像“, „拍张照片“, „关闭相机“). Die empfohlene Distanz für die Spracherkennung liegt bei rund einem Meter in einer eher ruhigen Umgebung, für die Gestensteuerung bei rund zwei Metern. Alternativ lässt sich die Kamera klassisch über den kapazitiven Touchscreen oder per Doppel-Drehung des optionalen Selfie-Sticks bedienen – praktisch etwa mit Handschuhen im Winter, wenn der Touchscreen nicht zuverlässig reagiert.

Egoperspektive einer Person mit erhobenem Selfie-Stick und Seifenblasen in einem Park, freihändig ohne Touchscreen-Bedienung

Beispielaufnahme aus dem Alltag: Dank Sprach- und Gestensteuerung lässt sich die Kamera auch bedienen, ohne den Touchscreen zu berühren.

NFC, Statusanzeige & Datenexport

Osmo 360 II wird an ein iPhone gehalten, das Display zeigt die Meldung „NFC detected. Connecting…“ zur DJI-Mimo-App

Kurzes Antippen genügt: Die NFC-Kopplung verbindet Kamera und Smartphone innerhalb weniger Sekunden mit der DJI-Mimo-App.

Für die Kopplung mit dem Smartphone reicht ein kurzes Antippen dank NFC – deutlich schneller als die manuelle Netzwerksuche in der App, wie sie beim Vorgängermodell noch nötig war. Der Status der Kamera wird über eine LED angezeigt, deren Blink- und Farbmuster im Handbuch tabellarisch dokumentiert sind. Aufgenommenes Material lässt sich auf drei Wegen exportieren: erstens direkt per NFC oder WLAN auf das Smartphone über die DJI-Mimo-App, zweitens per Kartenleser von der microSD-Karte auf Computer oder Smartphone, und drittens im Datenträgermodus per USB-C-Kabel direkt an Computer oder ein USB-C-fähiges Smartphone. Für Live-Übertragungen lässt sich über die Mimo-App im Einzellinsen-Modus eine Direktverbindung zu gängigen Streaming-Plattformen herstellen – Firmware und App müssen dafür auf dem neuesten Stand sein.

DJI Mimo App & DJI Studio: der Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Clip

Für die Nachbearbeitung stehen zwei Werkzeuge bereit: Die mobile DJI-Mimo-App für den schnellen Schnitt unterwegs sowie DJI Studio am Desktop für aufwendigere Projekte, 16K-Zeitraffer-Exporte und die KI-Zwischenbildberechnung für Zeitlupen. Beide greifen auf dieselbe Cloud-Bibliothek an LUTs und Schnittvorlagen zu.

Hände bedienen ein Smartphone mit der geöffneten Mediengalerie der DJI-Mimo-App bei Nacht
Die Mediengalerie der DJI-Mimo-App verwaltet alle aufgenommenen 360°-Clips direkt auf dem Smartphone.
Smartphone zeigt in der DJI-Mimo-App eine Tiny-Planet-Videovorschau sowie auswählbare Schnittvorlagen
Direkt in der App lassen sich Schnittvorlagen und Musik auf das 360°-Material anwenden, ganz ohne Desktop-Software.
Smartphone zeigt den LUT Hub der DJI-Mimo-App mit mehreren Farbprofilen, im Hintergrund die auf einem Motorrad montierte Kamera
Über den LUT Hub lassen sich Farbprofile direkt auf dem Smartphone laden und auf das D-Log-M-Material anwenden.
Laptop-Bildschirm zeigt DJI Studio mit Motorrad-Panoramaaufnahme in der Wüste und Blickwinkel-Steuerung
Für aufwendigere Reframing-Projekte, 16K-Zeitraffer-Exporte und KI-Zwischenbildberechnung steht DJI Studio am Desktop bereit.

07. Zubehör & Osmo-Ökosystem

Flatlay-Aufnahme der Osmo 360 II mit Griff, zwei DJI-Mikrofonen, zwei Akkus, Objektiv und Tasche vor dunklem Hintergrund

Das Osmo-Ökosystem im Überblick: Griff, OsmoAudio-Mikrofone, Ersatzakkus, wechselbares Objektiv und Zubehörtasche lassen sich flexibel kombinieren.

Im Lieferumfang des Standard-Sets sind laut DJI enthalten: die Osmo 360 II selbst, eine Schutztasche, ein Objektiv-Reinigungstuch, ein USB-C-auf-USB-C-PD-Schnellladekabel (USB 3.1), zwei Objektiv-Schutzkappen sowie der kälteoptimierte 2.150-mAh-Akku. Für spezialisierte Einsatzzwecke bietet DJI in China insgesamt elf verschiedene Sets an – von einem Motorrad-Mehrfachwinkel-Set über ein Tauch-Set bis zu einem Ski-Mehrfachwinkel-Bundle, jeweils mit passendem Zubehör für den jeweiligen Anwendungsfall.

Produktfoto der DJI Osmo 360 II von vorn vor weißem Hintergrund
Osmo 360 II
Schwarze Osmo-Schutztasche mit Reißverschluss vor weißem Hintergrund
Osmo-360-Schutztasche
DJI-Akku mit Typenschild und 2150-mAh-Angabe vor weißem Hintergrund
Kälteoptimierter 2.150-mAh-Akku
Graues Mikrofaser-Reinigungstuch vor weißem Hintergrund
Objektiv-Reinigungstuch
Schwarze Objektiv-Schutzkappe vor weißem Hintergrund
Objektiv-Schutzkappen (2 Stück)
Schwarzes USB-C-auf-USB-C-Kabel vor weißem Hintergrund
USB-C-auf-USB-C-PD-Schnellladekabel (USB 3.1)
Set (China-Bezeichnung) Preis (NT$) Ausrichtung
Standard-Set 15.900 Basis-Ausstattung, kein zusätzliches Zubehör
Ski-Mehrfachwinkel-Set 17.800 Halterungen für Ski- und Snowboard-Aufnahmen
Umhänge-Set 16.800 Brustgurt-Halterung für Vlogging und Wandern
Freizeit-Set 17.290 – 17.490 Vielseitiges Alltags-Bundle
Beliebtes Set 17.490 – 17.760 Meistgekaufte Zubehörkombination
Grenzenlos-Fahrrad-Set 16.990 Lenker- und Rahmenhalterungen fürs Radfahren
Rennrad-Heckperspektive-Set 20.220 Sattelstützen-Halterung für Rückansicht
Rennrad-Ich-Perspektive-Set 18.000 Lenkerhalterung für Fahrerperspektive
Motorrad-Mehrfachwinkel-Set 20.010 Robuste Halterungen für Motorradfahrten
Tauch-Set 19.110 Inklusive Zubehör für Wassersport
Zeitstillstand-Set 19.080 Ausgelegt auf Zeitraffer- und Langzeitbelichtung

Wichtige Ökosystem-Komponenten wie das Tauchgehäuse, der Akku-Verlängerungsgriff, der 2,5 Meter lange Karbon-Selfie-Stick oder der Osmo-Vortex-Rotationsgriff für den Vortex-Modus müssen separat erworben werden und sind nicht in den Basis-Sets enthalten. Für die interne Speichererweiterung empfiehlt DJI explizit microSD-Karten der Kingston-CANVAS-Go!-Plus- und der Lexar-Professional-SILVER-PLUS-Serie jeweils in den Kapazitäten U3 A2 V30 von 64 GB bis 1 TB – schnelle Schreibgeschwindigkeiten sind bei 8K-Material mit bis zu 220 Mbit/s Bitrate Pflicht, damit keine Frames verloren gehen. Der großzügige interne Speicher von 105 GB nutzbarer Kapazität federt dabei ab, wenn einmal keine microSD-Karte zur Hand ist.

Abstrakte Illustration eines Speicherchips mit der Aufschrift 105GB auf einer beleuchteten Platine

105 GB nutzbarer interner Speicher stehen ganz ohne zusätzliche microSD-Karte zur Verfügung.

08. Pflege, Reinigung & Objektivwechsel

Keine Lösungsmittel verwenden
Laut Handbuch dürfen weder Alkohol noch andere chemische Reinigungsflüssigkeiten auf der Kamera verwendet werden.
Nur bei geschlossenem Gehäuse spülen
Sand oder Fremdkörper in Mikrofonöffnungen oder Belüftungsschlitzen dürfen nur mit klarem Wasser und vollständig geschlossenem Gehäuse ausgespült werden.
Drittanbieter-Gehäuse mit Vorsicht
DJI warnt ausdrücklich vor Schutzhüllen und -rahmen von Drittanbietern mit mangelhafter Nahtqualität, die die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen können.
Objektive vorsichtig reinigen
Für Objektivverunreinigungen empfiehlt DJI ausschließlich Objektivstift, Blasebalg oder das mitgelieferte Reinigungstuch – keine groben Materialien.

Fischaugenobjektiv mit sichtbaren feinen Kratzspuren auf der Ionen-Sputter-Beschichtung

Die zweite Generation der Ionen-Sputter-Beschichtung soll laut DJI-Labortests 2.000 Reibungen mit Stahlwolle überstehen, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.

Die wohl praktischste Neuerung gegenüber der ersten Osmo 360 ist der werkzeuglose Objektivwechsel: Beide Objektive lassen sich bei Beschädigung selbst austauschen, statt die Kamera für einen Objektivtausch an den Service einschicken zu müssen – beim Vorgänger war das nur über den DJI-Kundendienst möglich. Die Objektivoberflächen selbst sind mit einer zweiten Generation der Ionen-Sputter-Beschichtung versehen, die laut DJI-Labortests 2.000 Reibungen mit Stahlwolle übersteht, ohne die optische Abbildungsqualität zu beeinträchtigen. Beide seitlichen Schutzabdeckungen – etwa über dem USB-C-Anschluss – lassen sich ebenfalls werkzeuglos abnehmen und wieder anbringen; das Handbuch zeigt den Vorgang exemplarisch am USB-C-Anschlussdeckel. Wichtig für Akkupflege: DJI empfiehlt, den Akku alle drei Monate einmal komplett zu entladen und wieder aufzuladen, um die Akkugesundheit zu erhalten, und bei Nichtgebrauch über zehn Tage den Ladestand auf 40 bis 65 Prozent zu bringen, um die Lebensdauer zu verlängern.

Explosionsgrafik zeigt das Objektiv der Osmo 360 II beim Herausdrehen aus der Fassung mit einem Werkzeug

Der Objektivwechsel gelingt ohne Werkzeug oder Kundendienst – ein deutlicher Praxisvorteil gegenüber der ersten Osmo 360.

09. Schwächen & offene Fragen

Kein Verkaufsstart in Deutschland
Der größte Kritikpunkt ist aktuell kein technischer: Ohne bestätigten EU-Termin und -Preis bleibt die Osmo 360 II vorerst nur ein Blick über die chinesische Grenze.
Kein US-Marktstart geplant
Laut Fachmedienberichten wird DJI die Osmo 360 II bewusst nicht in den USA anbieten – ein Novum, das die internationale Verfügbarkeit insgesamt unsicherer macht.
Kleineres Display als die X6
Mit 2,0 Zoll und 800 Nits fällt der Touchscreen kleiner und weniger hell aus als das 2,32-Zoll-OLED-Display der Insta360 X6 mit bis zu 1.200 Nits.
Kürzere Akkulaufzeit im Labortest
Mit bis zu 100 (beziehungsweise 120) Minuten bei 8K/30fps liegt die Osmo 360 II unter den von Insta360 für die X6 angegebenen 140 Minuten.
D-Log M mit Einschränkungen
Das professionelle Farbprofil steht nicht in den Modi Foto, Zeitraffer und Langzeit-Akkumodus zur Verfügung – für Farbworkflows relevant.
16K-Zeitraffer nur über Desktop-Software
Der Export von 16K-Zeitraffer-Material funktioniert ausschließlich über DJI Studio am Computer, die Mimo-App bietet nur eine Vorschau.
Bewegungsunschärfe-Effekt eingeschränkt
Der beworbene Bewegungsunschärfe-Effekt für Zeitraffer läuft laut Fußnote im Handbuch bislang nur auf Mac-Geräten mit Apple-M-Chip sowie iPhones ab Modell 14.
Unterwasser-Bildqualität ohne Gehäuse eingeschränkt
DJI rät trotz IP68-Zertifizierung selbst von reinen Unterwasseraufnahmen ohne das optionale Tauchgehäuse ab, da die Fischaugenobjektive unter Wasser zu Verzerrungen neigen.

10. Osmo 360 II vs. Osmo 360 vs. Insta360 X6

Osmo 360 II gegen die erste Osmo 360

Osmo 360 II Osmo 360 (1. Generation)
Sensor 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS
360°-Video 8K/60fps, hohe Dynamik 8K/50fps, hohe Dynamik
360°-Foto 120 MP, mit HDR-Unterstützung 120 MP
Motiv-Verfolgung Bis 4K/30fps Nicht vorhanden
Nachtmodus AI SuperNight 2.0 AI SuperNight 1.0
Dynamikumfang 14,5 Blendenstufen 13,5 Blendenstufen
Objektivwechsel Selbst durchführbar Nur über DJI-Service
Montagesystem Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel Einseitiger Magnet-Schnellwechsel
Verbindung zur App NFC-Schnellverbindung Manuelle Suche in der Mimo-App
Wasserdichtigkeit 10 m / 50 m mit Gehäuse 10 m / 50 m mit Gehäuse
Interner Speicher 105 GB nutzbar 105 GB nutzbar
Preis (China, Basis) NT$ 15.900 NT$ 11.290 (nach Preissenkung)

Osmo 360 II gegen die Insta360 X6

Spannender als der interne Generationswechsel ist der direkte Vergleich mit der Insta360 X6, die DJI mit der Osmo 360 II unverkennbar ins Visier nimmt. Beide Kameras teilen sich dieselbe Sensorklasse und ähnliche Kernwerte – die Unterschiede liegen im Detail, in der Software-Philosophie und vor allem im Preis.

DJI Osmo 360 II Insta360 X6
Sensoren 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS, f/1,9 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS, f/2,0
Pixelgröße 2,4 µm Nicht offiziell separat angegeben
Dynamikumfang 14,5 Blendenstufen (13,5 in D-Log M) 14,5 Blendenstufen
ISO-Bereich 100 – 51.200 100 – 6.400
360°-Video maximal 8K/60fps nativ 8K bis 50fps, 4K bis 100fps
Zeitlupe (360°) 4K/240fps (8-fach nativ) 4K/240fps (Bullet Time)
360°-Fotoauflösung 120 MP (15.520 × 7.760) 120 MP (15.520 × 7.760)
Flach-Fotoauflösung 30,72 MP 42 MP
Fotoformate JPEG, RAW INSP, DNG-RAW
Maximale Bitrate 220 Mbit/s (600 Mbit/s bei 16K-Zeitraffer) 240 Mbit/s
Farbprofile Standard, D-Log M (10-Bit) Standard, Dolby Vision, 10-Bit I-Log mit ACES
Display 2,0″, 800 Nits 2,32″ OLED, bis 1.200 Nits, Always-on
Interner Speicher 128 GB verbaut, 105 GB nutzbar 64 GB verbaut, 47 GB nutzbar
Akkukapazität 2.150 mAh 2.600 mAh
Laufzeit (8K/30fps) bis 100 – 120 Min. (Herstellerangabe) bis 140 Min. (Herstellerangabe)
Ladezeit auf 80 % 22 Min. (30 W+ PD 3.0) 24 Min. (30 W PPS)
Wasserdichtigkeit ohne Gehäuse 10 m 20 m
Wasserdichtigkeit mit Gehäuse 50 m 60 m
Gewicht 183 g 196 g
Konnektivität Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC Wi-Fi 6, Bluetooth LE 5.3, NFC, USB-C 3.0
Objektivwechsel Selbst durchführbar Nicht als Kernfeature beworben
Motiv-Verfolgung Spotlight Follow, bis 4K/30fps Nicht als äquivalentes Feature bekannt
Preis Basis (Herstellerangabe) ≈ 499 US-Dollar (China/HK-Listung) 699 € (Deutschland)

Einordnung: Wo die Osmo 360 II vorne liegt – und wo die X6

Auf dem Papier punktet die Osmo 360 II vor allem mit dem deutlich größeren nutzbaren internen Speicher, dem höheren ISO-Maximalwert, dem selbst durchführbaren Objektivwechsel und dem spürbar aggressiveren Einstiegspreis. Die Insta360 X6 wiederum hat die Nase vorn bei der Akkulaufzeit, dem helleren und größeren Always-on-Display, der etwas höheren Wasserdichtigkeitsklasse ohne Zusatzgehäuse und bei der Auflösung der Flachfotos. Bei zentralen Marketingwerten wie dem Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen liegen beide Hersteller exakt gleichauf – ob sich das in der Praxis auch in vergleichbarer Bildqualität niederschlägt, lässt sich erst mit echtem Testmaterial beider Kameras unter identischen Bedingungen beurteilen, sobald die Osmo 360 II hierzulande verfügbar ist.

11. Empfohlene Einstellungen

Einsatzzweck Empfohlener Modus Hinweis
Reise- & Actionaufnahmen bei Tageslicht 360°-Panorama, 8K/30fps Bestes Verhältnis aus Auflösung, Dateigröße und Nachbearbeitungsspielraum.
Sport mit schnellen Bewegungen 360°-Panorama, 8K/60fps oder Einzellinse 4K/60–120fps Höhere Bildrate reduziert Bewegungsunschärfe bei schnellen Schwenks.
Nachtaufnahmen & Innenräume AI SuperNight 2.0, 8K/30fps Für Städtetrips und Konzerte bei wenig Umgebungslicht.
Vlogging & Selfie-Stick-Aufnahmen Motiv-Verfolgung (Spotlight Follow), 4K/30fps Spart den manuellen Zuschnitt beim Export als flaches Video.
Skifahren, Snowboarden Panorama-Zeitlupe 4K/240fps, Selfie-Stick zweimal drehen Schnelle Aktivierung auch mit Handschuhen laut DJI-Handbuch.
Radfahren & Motorrad 360°-Panorama, 8K/30fps mit Gesten- oder Sprachsteuerung Erlaubt Bedienung, ohne den Lenker loszulassen.
Tauchen & Wassersport 360°-Panorama mit optionalem Tauchgehäuse Reduziert Verzerrungen gegenüber dem reinen 10-Meter-Schutz ohne Gehäuse.
Farbintensive Nachbearbeitung D-Log M, 10-Bit Nicht verfügbar in Foto-, Zeitraffer- und Langzeit-Akkumodus.

12. Für wen lohnt sich die Osmo 360 II?

Umsteiger von der ersten Osmo 360
Wechselbare Objektive, höhere Bildrate bei 8K und die neue Motiv-Verfolgung machen das Upgrade für aktive Vielnutzer attraktiv.
Preisbewusste Einsteiger
Mit einem geschätzten Startpreis unterhalb der Insta360 X6 könnte die Osmo 360 II der günstigere Einstieg in die 8K-360°-Fotografie werden.
Wintersportler
Kälteoptimierter Akku, robuste Bedienung mit Handschuhen und Zeitlupenmodi passen gut zu Ski- und Snowboardaufnahmen.
Radfahrer & Motorradfahrer
Speziell zugeschnittene Zubehör-Sets sowie Sprach- und Gestensteuerung erlauben freihändige Bedienung während der Fahrt.
Content-Creator mit Fokus auf schnellen Schnitt
Automatischer KI-Schnitt und direkter 4K-Export aus der Motiv-Verfolgung sparen Zeit in der Nachbearbeitung.
Nutzer mit bestehendem Osmo-Zubehör
Kompatibilität zu Osmo-Action-Akkus und dem Magnet-Schnellwechselsystem reduziert Zusatzinvestitionen.

Wintersport

Der kälteoptimierte Akku, die robuste Bedienung mit Handschuhen und die schnelle Aktivierung per Doppel-Drehung des Selfie-Sticks machen die Osmo 360 II zu einer naheliegenden Wahl für Ski- und Snowboardtage.

Egoperspektive eines Skifahrers bei der Abfahrt auf einer Piste, aufgenommen mit der Osmo 360 II
Skiabfahrt aus der Egoperspektive – die Weitwinkel-Optik hält auch bei schnellen Bewegungen die gesamte Piste im Bild.
DJI Osmo 360 II an einer Rucksack-Brusthalterung vor winterlicher Bergkulisse
Montiert an der Brusthalterung des Rucksacks bleiben beide Hände für Skistöcke oder Klettergriffe frei.
Eiskletterer in einer Gletscherspalte hält die Osmo 360 II an einem ausgestreckten Selfie-Stick
Auch für Extremsport wie Eisklettern lässt sich die Kamera am ausziehbaren Selfie-Stick weit vom Körper wegstrecken.

Wassersport

Ob Kajak-Tour oder Schnorcheltrip: Die Kombination aus Wasserdichtigkeit, Selfie-Stick-Montage und Sprachsteuerung erleichtert Aufnahmen, bei denen beide Hände eigentlich anderweitig gebraucht werden.

Frau mit Schwimmweste paddelt in einem roten Kajak auf einem See
Beispielaufnahme einer Kajaktour im 360°-Panoramamodus.
Kajakfahrerin hält die Osmo 360 II an einem Selfie-Stick über dem Wasser
Am Selfie-Stick montiert lässt sich die Kamera bequem über das Boot hinaus positionieren.

Motorrad & Radfahren

Für Motorradfahrer bietet DJI eigene Halterungssets für Lenker, Heck und Third-Person-Perspektiven; Radfahrer profitieren von der kompakten Egoperspektive und den speziellen Rennrad-Sets.

DJI Osmo 360 II ist an einer Halterung am Motorradlenker vor einer Felslandschaft montiert
Fest am Lenker montiert liefert die Kamera eine stabile Vorderansicht der Fahrt.
Person im Lederoutfit hält die Osmo 360 II vor die Kamera, am Revers ist ein DJI-Mikrofon befestigt
Die Körpermontage funktioniert in Kombination mit einem DJI-OsmoAudio-Mikrofon am Kragen für klaren Sprachton.
Motorradfahrer auf kurviger Straße, gefilmt mit der Osmo 360 II an einem seitlich montierten Verlängerungsstab
Mit einem Verlängerungsstab lässt sich eine drohnenähnliche Third-Person-Perspektive hinter dem Fahrer simulieren.
Zwei Motorradfahrer in staubiger Wüstenlandschaft, einer fährt einen Wheelie
Beispielaufnahme im 360°-Panoramamodus: Auch bei schnellen Manövern bleibt die gesamte Szene im Bild erhalten.
Extremes Weitwinkelbild einer Motorrad-Rennstrecke mit Fahrer im Vordergrund
Dank der beiden Fischaugenobjektive gelingen auch extreme Weitwinkelperspektiven direkt von der Rennstrecke.

Egoperspektive eines Mountainbikers auf einem Waldtrail mit sichtbarem Lenker und Armen

Die kompakte Egoperspektive eignet sich auch für Mountainbike-Trails durch dichten Wald.

Vlogging & Reisen zu zweit

Für Paare und Reisevlogger sorgt die Kombination aus Selfie-Stick und 360°-Aufnahme dafür, dass beide Personen im Bild bleiben, ohne dass jemand die Kamera halten muss, die im fertigen Video zu sehen ist.

Zwei Personen stehen an einem See, eine hält die Osmo 360 II an einem Selfie-Stick in die Höhe
Der Selfie-Stick hält die Kamera auf Abstand, sodass beide Personen bequem im Bild Platz finden.
Nahaufnahme von zwei lächelnden Personen mit der Osmo 360 II an einem Selfie-Stick vor einem See
Beide DJI-OsmoAudio-Mikrofone an den Jacken sorgen für getrennt aufgezeichneten, klaren Sprachton.

Zwei Motocross-Fahrer in einer weiten Wüstenlandschaft, aufgenommen im 360-Grad-Panoramamodus

Auch für weite, offene Landschaften eignet sich der volle 360°-Panoramamodus – die Nachbearbeitung entscheidet später über den finalen Bildausschnitt.

Ungeduldige Käufer
Wer die Osmo 360 II kaufen möchte, sollte den regulären Verkaufsstart am 15. September und den konkreten Lieferstatus des deutschen Händlers prüfen.
Profis mit hohen Ansprüchen an Displayhelligkeit
Wer viel bei sehr hellem Sonnenlicht überwacht, könnte das hellere Always-on-Display der Insta360 X6 vermissen.

13. Häufige Fragen zur DJI Osmo 360 II (FAQ)

Wann kommt die DJI Osmo 360 II nach Deutschland?

Die internationale beziehungsweise europäische Präsentation findet am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ statt. Der reguläre Verkaufsstart in Deutschland ist für den 15. September 2026 vorgesehen.

Was kostet die Osmo 360 II?

Laut den übermittelten deutschen Händlerangaben kostet die Adventure Combo 739,00 € UVP und die Limitless Riding Combo 609,00 € UVP. Mit 5 % Rabatt ergeben sich rechnerisch 702,05 € beziehungsweise 578,55 €; verbindlich ist der Warenkorb.

Unterstützt die Osmo 360 II RAW-Fotos und HDR?

Ja. DJI hat mit dem China-Marktstart bestätigt, dass RAW als Fotoformat unterstützt wird und dass Panoramafotos zusätzlich HDR-Unterstützung bieten – der Dynamikumfang steigt dabei laut DJI von 13,5 Blendenstufen beim Vorgänger auf bis zu 14,5 Blendenstufen.

Welche Videoauflösungen unterstützt die Osmo 360 II?

Im Panoramamodus sind bis zu 8K (7.680 × 3.840 Pixel) bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde möglich, dazu 6K bei ebenfalls bis zu 60fps. Im Einzellinsen-Modus reicht das Spektrum von 4K in verschiedenen Seitenverhältnissen bis 2,7K, teils mit bis zu 120fps im Weitwinkelmodus.

Kann man während der Aufnahme zwischen den Objektiven wechseln?

Ja, im Einzellinsen-Modus lässt sich ohne Unterbrechung der laufenden Aufnahme zur jeweils anderen Linse wechseln. Diese Funktion steht bis zu einer Aufnahmequalität von 4K/60fps zur Verfügung.

Unterstützt die Osmo 360 II Zeitlupenaufnahmen?

Ja. Im Panoramamodus sind bis zu 8-fache Zeitlupen möglich (4K/240fps), im Einzellinsen-Modus bis zu 4-fache Zeitlupen (4K/120fps). Über die KI-Zwischenbildberechnung von DJI Studio lässt sich aus 8K/60fps-Panoramamaterial zusätzlich eine software-basierte Zeitlupe erzeugen.

Wie exportiere ich Fotos und Videos von der Osmo 360 II?

Drei Wege stehen zur Verfügung: Export per NFC oder WLAN direkt aufs Smartphone über die DJI-Mimo-App, Übertragung der microSD-Karte per Kartenleser an Computer oder Smartphone, oder die Kamera im Datenträgermodus per USB-C-Kabel direkt an einen Computer oder ein USB-C-fähiges Smartphone anschließen.

Wo werden Fotos und Videos gespeichert?

Aufnahmen landen entweder auf der eingesetzten microSD-Karte (bis 1 TB) oder im internen Speicher der Kamera, der 128 GB verbaut hat, wovon 105 GB nutzbar sind.

Unterstützt die Osmo 360 II Sprachsteuerung?

Ja, auf Chinesisch und Englisch. Die englischen Befehle lauten „Start Recording“, „Stop Recording“, „Take Photo“ und „Shut Down“. Empfohlen wird eine Distanz von rund einem Meter in einer möglichst ruhigen Umgebung.

Wie startet man einen Livestream mit der Osmo 360 II?

Kamera-Firmware und DJI-Mimo-App müssen zunächst aktualisiert und verbunden werden. In der Aufnahmevorschau der App wird in den Einzellinsen-Modus gewechselt, dort erscheint die Option „Livestream“. Nach Auswahl der Streaming-Plattform, einer stabilen, verschlüsselten WLAN-Verbindung und der Anmeldung beim jeweiligen Plattform-Account kann der Stream gestartet werden.

Wie lange hält der Akku der Osmo 360 II?

Unter Laborbedingungen bei 25 °C, mit deaktiviertem WLAN, Gesten- und Sprachsteuerung sowie ausgeschaltetem Display, hält der Akku bis zu 100 Minuten durchgehende 8K/30fps-Aufnahme, im Langzeit-Akkumodus bis zu 120 Minuten. In der EU und Großbritannien kann die reale Laufzeit laut DJI aufgrund lokaler Temperaturvorschriften abweichen.

Kann die Osmo 360 II bestehende Osmo-Action-Akkus verwenden?

Ja, sie ist kompatibel zum kälteoptimierten 1.950-mAh-Akku sowie zum Langzeit-1.770-mAh-Akku aus der Osmo-Action-Serie.

Wie unterscheidet sich die Osmo 360 II von der ersten Osmo 360?

DJI nennt sieben zentrale Verbesserungen: natives 8K/60fps, bis zu 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, AI SuperNight 2.0 bis 8K/60fps, gehärtete und selbst wechselbare Objektive, die neue Motiv-Verfolgung, verbesserte Zeitlupenfähigkeiten sowie ein erweitertes Osmo-Ökosystem mit beidseitigem Magnet-Schnellwechsel und NFC-Kopplung.

Wie schlägt sich die Osmo 360 II gegen die Insta360 X6?

Beide Kameras nutzen dieselbe Sensorklasse (2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS) und werben mit identischem Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen. Die Osmo 360 II punktet mit mehr internem Speicher, höherem ISO-Bereich, selbst wechselbaren Objektiven und einem laut aktuellem Kenntnisstand niedrigeren Einstiegspreis. Die Insta360 X6 bietet dafür eine längere Akkulaufzeit, ein helleres und größeres Always-on-Display sowie eine minimal höhere Wasserdichtigkeitsklasse ohne Zusatzgehäuse. Den vollständigen Vergleich findet ihr im Abschnitt weiter oben.

Fazit: Starkes 8K/60-Datenblatt und ein konkreter Deutschland-Start

Die DJI Osmo 360 II verbindet natives 8K/60fps, zwei große quadratische Sensoren, AI SuperNight 2.0, austauschbare gehärtete Objektive und 105 GB nutzbaren Speicher. Auf dem Papier ist das ein relevantes Upgrade; die endgültige Bewertung von Bildqualität, Stitching, Thermik und realer Akkulaufzeit bleibt an reproduzierbare Praxistests gebunden.

Die Marktfrage ist inzwischen geklärt: internationaler beziehungsweise europäischer Launch am 3. September 2026, regulärer Verkauf in Deutschland ab 15. September vorgesehen. Die Limitless Riding Combo wird mit 609,00 € UVP, die Adventure Combo mit 739,00 € UVP geführt. Für den Kauf zählt nun vor allem, welches Zubehör tatsächlich benötigt wird und ob der 5-%-Code im Warenkorb sichtbar greift.

Preise, Direktlinks und RabattcodeInsta360 X6 im Test

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DJI Osmo 360 II – technische Daten im Überblick

Sensoren 2 × 1/1,1″ quadratische CMOS-Sensoren
Blende f/1,9
Pixelgröße 2,4 µm
ISO-Bereich 100 – 51.200
Verschlusszeit Foto: 1/8000 s bis 30 s · Video: 1/8000 s bis bildratenbegrenzt
Dynamikumfang Bis zu 14,5 Blendenstufen (13,5 in D-Log M)
360°-Fotoauflösung 120 MP, 15.520 × 7.760 (2:1)
Einzellinsen-Fotoauflösung 30,72 MP, 6.400 × 4.800 (4:3)
360°-Video 8K (7.680 × 3.840) und 6K (6.000 × 3.000) bei 24/25/30/48/50/60fps
Panorama-Nachtmodus AI SuperNight 2.0, 8K und 6K bei bis zu 60fps
Panorama-Selfie-Modus 4K (3.840 × 3.840) und 3K (3.000 × 3.000) bei bis zu 60fps
Motiv-Verfolgung 4K bei bis zu 30fps, 2,7K bei bis zu 30fps
Panorama-Zeitlupe 4K (3.840 × 1.920) bei 100/200/240fps
Zeitraffer Bewegung: 8K bei 25/30fps · Standbild: bis 16K bei 25/30fps
Vortex-Modus 8K bei bis zu 120fps, 6K bei 180/200fps (separater Rotationsgriff erforderlich)
Einzellinsen-Video 4K und 2,7K in 4:3 und 16:9, bis 60fps
Einzellinsen-Weitwinkel 4K und 2,7K in 1:1, 4:3, 16:9, 9:16, teils bis 120fps
Stabilisierung RockSteady 3.0, HorizonSteady
Vorab-Aufnahme (Pre-Record) 5/10/15/30 Sekunden, 1/2/5 Minuten
Maximale Videobitrate 220 Mbit/s (600 Mbit/s bei 16K-Zeitraffer)
Dateisystem exFAT
Fotoformate JPEG, RAW
Videoformate OSV (360°), MP4/HEVC (flach)
Interner Speicher 128 GB verbaut, 105 GB nutzbar
Speicherkarte microSD bis 1 TB
Audioaufnahme 48 kHz, 16-Bit, AAC
Mikrofone 4 Mikrofone mit Windgeräuschreduzierung
Kompatible externe Mikrofone DJI Mic 3, DJI Mic Mini 2 (DJI Mic der 1. Generation nicht unterstützt)
Display 2,0″ Touchscreen, 314 × 556, 800 Nits
Akku 2.150 mAh, 8,3 Wh, 3,86 V, Li-Ion 1S
Laufzeit Bis 100 Min. (8K/30fps), bis 120 Min. im Langzeitmodus
Ladezeit 22 Min. auf 80 % (30 W+ PD 3.0)
Betriebstemperatur −20 °C bis 45 °C
Ladetemperatur 5 °C bis 40 °C
Wasserdichtigkeit IP68, 10 m ohne Gehäuse, 50 m mit optionalem Tauchgehäuse
Mindest-Stitching-Abstand 75 cm ohne Gehäuse, 1 m mit Tauchgehäuse unter Wasser
Konnektivität Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax), Bluetooth 5.4 (BLE, BR/EDR), NFC
Montagesystem Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel, 1/4″-20-UNC-Gewinde
Abmessungen 61 × 36,3 × 81 mm
Gewicht 183 g
Preis Basis-Set (China) NT$ 15.900 (≈ 499 US-Dollar)
Marktstart 13. August 2026 (China) · Launch 3. September 2026 · Verkauf ab 15. September 2026

Hinweis: Alle Angaben basieren auf den offiziellen chinesischen Produktunterlagen, dem Benutzerhandbuch sowie der Kurzanleitung von DJI (Stand: China-Marktstart am 13. August 2026) und internationalen Fachmedienberichten. Laufzeit-, Lade- und Dynamikangaben sind Hersteller- beziehungsweise Laborwerte und können je nach Nutzung, Umgebung, Firmwarestand und regionalen Vorschriften abweichen. Preisangaben ohne Gewähr, für Deutschland sind 609,00 € UVP für die Limitless Riding Combo und 739,00 € UVP für die Adventure Combo genannt.

Transparenz- & Redaktionshinweis: Die technischen Abschnitte dieses Beitrags entstanden ursprünglich vor dem europäischen Launch auf Basis offizieller chinesischer Produktunterlagen, des DJI-Benutzerhandbuchs, der Kurzanleitung und internationaler Fachquellen. Am 3. September 2026 wurden Launchtermin, deutsche Händlerpreise, Direktlinks und der geplante Verkaufsstart ergänzt. Herstellerwerte, Händlerangaben, redaktionelle Einordnung und gegebenenfalls noch ausstehende eigene Messwerte werden getrennt kenntlich gemacht.

Aktualisierungsvermerk: Dieser Beitrag wurde am 3. September 2026 um die deutsche Launch- und Kaufinformation ergänzt. Die Präsentation findet am 3. September um 13:00 Uhr MESZ statt; der reguläre Verkaufsstart ist für den 15. September vorgesehen. Die historischen Leak-, Teaser- und China-Launch-Passagen bleiben als Chronologie kenntlich. Verbindlich sind aktuelle Händlerangaben, Couponannahme und Endpreis im Warenkorb.

Kategorie Testberichte | Tags 360-Grad-Kamera, ActionCam, DJI, DJI Mimo, DJI Osmo 360 II, list_360_kamera, noAds, Preise, testbericht, Zubehör

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