Die DJI Osmo 360 II ist offiziell im internationalen beziehungsweise europäischen Launch: Präsentation am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ, regulärer Verkauf ab 15. September. Für Deutschland werden die Adventure Combo mit 739,00 € UVP und die Limitless Riding Combo mit 609,00 € UVP geführt.
Der Test- und Datenbericht bewertet 8K/60fps, die beiden 1/1,1-Zoll-Sensoren, AI SuperNight 2.0, austauschbare gehärtete Objektive, 105 GB nutzbaren internen Speicher, Spotlight Follow und das DJI-Ökosystem. Eigene Messwerte, Herstellerangaben und Informationen aus internationalen Unterlagen werden transparent voneinander getrennt.
- 8K/60fps 360°-Video
- 14,5 Blendenstufen HDR
- Wechselbare Objektive
- 105 GB interner Speicher
- Verkaufsstart in Deutschland am 15. September 2026
DJI Osmo 360 II im Test: 8K/60fps, 14,5 Blendenstufen und wechselbare Objektive gegen die Insta360 X6
Deutschland-Launch heute – Verkauf ab 15. September
Die Vorabphase ist beendet: Die DJI Osmo 360 II wird am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ für den internationalen beziehungsweise europäischen Markt präsentiert. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 15. September 2026 vorgesehen. Präsentation, Bestellmöglichkeit und tatsächlicher Versandstatus sind deshalb getrennt zu prüfen.
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Adventure Combo
739,00 € UVP702,05 €*
Rechnerische Ersparnis: 36,95 €
Für Käufer, die ein möglichst vielseitiges Paket suchen. Den aktuell aufgeführten Lieferumfang vor der Bestellung auf der Produktseite kontrollieren.
Für Motorrad, Fahrrad & Action
Limitless Riding Combo
609,00 € UVP578,55 €*
Rechnerische Ersparnis: 30,45 €
Das thematisch auf Riding-Einsätze ausgerichtete Bundle. Auch hier gilt: Die verbindliche Zubehörliste steht ausschließlich im aktuellen Shop-Angebot.
Die DJI Osmo 360 II in der offiziellen Produktinszenierung: zwei gegenüberliegende Fischaugenobjektive für die lückenlose 360°-Rundumaufnahme.
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Osmo 360 II: Die wichtigsten Eckdaten im Überblick
Inhaltsverzeichnis
- Osmo 360 II im Überblick
- Sensor, Chip & Bildqualität
- Aufnahmemodi & Auflösungen
- KI-Funktionen: Motiv-Verfolgung, Nachtsicht & Smart Edit
- Hardware: Display, Akku, Gehäuse & Wasserdichtigkeit
- Bedienung: Tasten, Touchscreen & Steuerung
- Zubehör & Osmo-Ökosystem
- Pflege, Reinigung & Objektivwechsel
- Schwächen & offene Fragen
- Osmo 360 II vs. Osmo 360 vs. Insta360 X6
- Empfohlene Einstellungen
- Für wen lohnt sich die Osmo 360 II?
- Häufige Fragen (FAQ)
- Fazit
- Technische Daten im Überblick
01. Osmo 360 II im Überblick
Mit dem Claim „Jede Seite, eine große Szene“ positioniert DJI die Osmo 360 II als Rundum-Kamera für alles, was schnell, dunkel oder unvorhersehbar ist: Skitouren, Radtouren, Tauchgänge, Städtetrips. Äußerlich bleibt die Kamera ihrer Formensprache treu – zwei gegenüberliegende Fischaugenobjektive in einem kompakten, wasserdichten Gehäuse mit Touchscreen –, technisch hat DJI aber an praktisch allen Stellschrauben gedreht. Gegenüber der ersten Osmo 360 nennt DJI selbst sieben zentrale Neuerungen, die den Kern dieses Updates ausmachen:
Panoramavideo in bis zu 8K bei 60 Bildern pro Sekunde – hohe Auflösung und hohe Bildrate gleichzeitig, statt Kompromiss.
Deutlich mehr Zeichnung in Lichtern und Schatten als beim Vorgänger mit 13,5 Blendenstufen.
Überarbeitete KI-Rauschunterdrückung für sauberere Nachtaufnahmen bis 8K/60fps.
Neue Ionen-Sputter-Beschichtung auf beiden Objektiven plus werkzeugloser Objektivwechsel bei Beschädigung.
Neuer Modus, der das Motiv automatisch im Bild hält und direkt flache 4K-Videos exportiert.
4K/240fps nativ, per DJI Studio KI-Zwischenbildberechnung bis zu einem 8K/480fps-Äquivalent.
Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel, NFC-Kopplung und Kompatibilität zu bestehendem Osmo-Zubehör.
Mit umgerechnet rund 499 US-Dollar für das Basis-Set positioniert DJI die Osmo 360 II deutlich unterhalb der Insta360 X6.
Auffällig ist vor allem, wie sehr DJI die Osmo 360 II explizit an der Insta360 X6 ausrichtet: Beide Kameras setzen auf zwei quadratische 1/1,1-Zoll-Sensoren, beide werben mit 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, beide bieten 120-Megapixel-Panoramafotos. Der Unterschied liegt im Detail – und im Preis. Wie sich die beiden Kameras auf dem Papier schlagen, zeigt der Vergleichsabschnitt weiter unten.


02. Sensor, Chip & Bildqualität
Die quadratische Sensorform soll die verfügbare 1-Zoll-Bildfläche im Panoramamodus effizienter ausnutzen als ein klassisches Rechteckformat.
Herzstück der Osmo 360 II sind zwei baugleiche, quadratisch ausgelegte CMOS-Sensoren mit einer Bildfläche, die laut DJI der eines klassischen 1-Zoll-Sensors im 4:3-Format entspricht. Durch die quadratische Bauform soll die Sensorfläche im Panoramamodus rund 25 Prozent effizienter genutzt werden als bei einem konventionellen 1-Zoll-Sensor – das senkt laut DJI die Leistungsaufnahme und verbessert gleichzeitig die Bildqualität, sowohl tagsüber als auch nachts.
2,4 µm Pixelgröße kombiniert mit Blende f/1,9 sorgen für mehr Lichtausbeute pro Pixel als beim Vorgänger.
Ein neuer Hochleistungschip verarbeitet die Sensordaten in Echtzeit zu nativem 8K/60fps-Panoramamaterial.
Laborwert unter kontrollierten Bedingungen; im Farbprofil D-Log M liegt der maximale Dynamikumfang bei 13,5 Blendenstufen.
Ein sehr weiter ISO-Bereich, der vor allem für die Nachtmodi und dunkle Innenräume relevant wird.
Zwei baugleiche Objektive erfassen gemeinsam die vollständige Kugel um die Kamera – die Grundlage jeder 360°-Aufnahme.
Bei den Fotoauflösungen bleibt die Osmo 360 II auf dem Niveau des Vorgängers, legt aber bei den unterstützten Formaten nach: Panoramafotos lösen weiterhin mit 120 Megapixeln auf (15.520 × 7.760 Pixel, Seitenverhältnis 2:1), Einzellinsen-Fotos mit 30,72 Megapixeln (6.400 × 4.800 Pixel, 4:3). Neu bestätigt sind RAW-Fotoformat sowie HDR-Unterstützung für Panoramafotos – beides waren vor dem China-Start offene Fragen, die DJI mit dem Verkaufsstart offiziell bestätigt hat. Alle Videomodi unterstützen zudem 10-Bit-Farbtiefe, und im Farbprofil D-Log M lässt sich das Material für die professionelle Farbkorrektur flach abflachen – allerdings nicht in den Modi Foto, Zeitraffer und Langzeit-Akkumodus.
03. Aufnahmemodi & Auflösungen
Die Osmo 360 II unterscheidet grundsätzlich zwischen dem vollen 360°-Panoramamodus, dem Einzellinsen-Modus (eine der beiden Linsen liefert ein flaches Bild) und mehreren Spezialmodi. Die maximale Videobitrate liegt bei 220 Mbit/s, für 16K-Zeitraffer-Aufnahmen bei bis zu 600 Mbit/s.
8K (7.680 × 3.840) bei 24/25/30/48/50/60fps, 6K (6.000 × 3.000) bei denselben Bildraten.
AI SuperNight 2.0 in 8K oder 6K bei bis zu 60fps – deutlich mehr Auflösung im Nachtmodus als bei vielen Wettbewerbern.
4K (3.840 × 3.840, 1:1) bei bis zu 60fps oder 3K (3.000 × 3.000) bei bis zu 60fps.
4K bei 24/25/30fps oder 2,7K bei 24/25/30fps – Export als flaches 4K-Video via App oder DJI Studio.
4K (3.840 × 1.920) bei bis zu 100/200/240fps für native 8-fache Zeitlupe.
8K bei 25/30fps mit wählbarem Faktor Auto/×2/×5/×10/×15/×30, individuell konfigurierbar von 2 Sekunden bis 60 Minuten Intervall.
Bis zu 16K bei 25/30fps – der Export in 16K-Auflösung ist aktuell ausschließlich über DJI Studio möglich, die Mimo-App bietet nur eine Vorschau.
Bis zu 8K/120fps in 360° oder 6K/180–200fps – erfordert den separat erhältlichen Osmo Vortex Rotationsgriff.
4K in 4:3 oder 16:9 sowie 2,7K in 4:3 oder 16:9, jeweils bis 60fps.
4K oder 2,7K in vier Seitenverhältnissen (1:1, 4:3, 16:9, 9:16), teils bis 120fps für Sport- und Boost-Aufnahmen.
Wie kreativ sich das Rohmaterial nutzen lässt, zeigen die Zeitraffer- und Panoramamodi besonders deutlich: Aus stehenden Aufnahmen an belebten Plätzen oder unter Sternenhimmel lassen sich sogenannte „Tiny-Planet“-Perspektiven erzeugen, bei denen die komplette Kugelaufnahme zu einer kleinen Planetenkugel verzerrt wird.


Für Standbild-Zeitraffer und Astro-Aufnahmen bei sehr wenig Licht steht der Starlapse-Modus mit bis zu 16K Auflösung bereit.
Slow-Motion & Stabilisierung im Detail
Im Panoramamodus schafft die Osmo 360 II nativ eine 8-fache Zeitlupe bei 4K/240fps. Über die KI-Zwischenbildberechnung von DJI Studio lässt sich aus nativem 8K/60fps-Material zusätzlich eine softwareseitige Zeitlupe erzeugen, die einem Crop aus 8K/480fps entspricht. Im Einzellinsen-Modus sind bis zu 4-fache Zeitlupen (4K/120fps) möglich – praktisch, wer beim Filmen mittendrin die Linse wechseln möchte, kann das sogar während der laufenden Aufnahme tun, solange die Auflösung 4K/60fps nicht überschreitet. Für die Stabilisierung kommen RockSteady 3.0 und HorizonSteady zum Einsatz: Im Panoramamodus lässt sich der Stabilisierungsgrad erst beim Export über die Mimo-App oder DJI Studio wählen. Im Einzellinsen-Modus greift die HorizonSteady-Horizontsperre nur bei flachem 16:9-Video bis 60fps beziehungsweise bei Weitwinkelaufnahmen ebenfalls bis 60fps.
04. KI-Funktionen: Motiv-Verfolgung, Nachtsicht & Smart Edit
DJI bewirbt die Osmo 360 II unter dem Motto „ein Gerät, vier Talente“: 360°-Rundumaufnahme, Sport-Egoperspektive, simulierter Gimbal-Look und drohnenähnliche Verfolgungsaufnahmen sollen mit einer einzigen Kamera möglich sein. Zentral dafür ist die neue KI-gestützte Motiv-Verfolgung.
Spotlight Follow hält das Motiv automatisch im Bild – hier bei einer Ski-Abfahrt, erkennbar an der grünen Verfolgungsmarkierung im Sucherbild.
Motiv-Verfolgung per Touchscreen oder App einschalten, Kamera erkennt und verfolgt die Zielperson automatisch im 360°-Bild.
Smartphone per NFC an die Kamera halten, um die Verbindung zur DJI-Mimo-App in Sekunden herzustellen – ganz ohne manuelle Netzwerksuche.
Aus dem verfolgten Motiv lässt sich direkt ein flaches 4K-Video exportieren, ohne manuellen Zuschnitt in der Nachbearbeitung.
Die Mimo-App analysiert das Material automatisch und schlägt fertige Schnittvorlagen für den sofortigen Community-Share vor.
Bei Dunkelheit übernimmt AI SuperNight 2.0: Die große Blende von f/1,9 wird mit einem überarbeiteten KI-Entrauschungsalgorithmus kombiniert, der DJI zufolge deutlich sauberere und hellere Nachtbilder liefert als die erste SuperNight-Generation der ursprünglichen Osmo 360. Neu ist außerdem, dass der Nachtmodus jetzt bis zu 8K/60fps unterstützt – bei der ersten Generation war hier bei niedrigerer Auflösung Schluss. Auch bei hohem Kontrast, etwa beim schnellen Wechsel zwischen Licht und Schatten, soll die Kombination aus großer Blende und den 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang Zeichnung in Lichtern und Schatten gleichermaßen erhalten.
Der SuperNight-Modus lässt sich direkt am Touchscreen auswählen – hier im Einzellinsen-Betrieb vor nächtlicher Bokeh-Kulisse.
05. Hardware: Display, Akku, Gehäuse & Wasserdichtigkeit
Mit 183 Gramm und kompakten Maßen passt die Osmo 360 II problemlos in eine Jacken- oder Hosentasche.
Am Gehäuse selbst hat sich wenig geändert: Die Osmo 360 II misst 61 × 36,3 × 81 mm und wiegt 183 Gramm – kompakter und leichter als die Insta360 X6 mit ihren 196 Gramm. Bedient wird über einen 2,0 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 314 × 556 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von 800 Nits, was für die meisten Außenaufnahmen ausreichen sollte, an sehr hellen Tagen aber schwächer ausfällt als das 2,32-Zoll-OLED-Display der X6 mit bis zu 1.200 Nits.
Vierfaches Mikrofonarray mit aktiver Windgeräuschreduzierung für klareren Ton bei Wind und Bewegung.
48 kHz, 16-Bit AAC – kompatibel mit DJI-OsmoAudio-Mikrofonen wie dem DJI Mic 3 und DJI Mic Mini 2 (das ursprüngliche DJI Mic der ersten Generation wird nicht unterstützt).
Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel (Dual-Direction Quick-Release) plus klassisches 1/4″-20-UNC-Gewinde für Stative und Drittanbieter-Zubehör.
Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax) über 2,4 GHz sowie zwei 5-GHz-Bänder, dazu Bluetooth 5.4 (BLE und BR/EDR).
Wasserdichtigkeit im Detail
Beispielaufnahme aus dem Unterwassereinsatz: Für ernsthafte Tauchgänge empfiehlt DJI ausdrücklich das separat erhältliche Tauchgehäuse.
Ohne zusätzliches Gehäuse ist die Osmo 360 II bis 10 Meter Tiefe wasserdicht und nach IP68 (GB/T 4208-2017 sowie IEC 60529-2013) zertifiziert. Mit dem separat erhältlichen Osmo-360-Tauchgehäuse erhöht sich die maximale Tiefe auf 50 Meter. DJI weist ausdrücklich darauf hin, dass die stark gewölbten Fischaugenobjektive unter Wasser durch optische Brechung zu Bildverzerrungen und Stitching-Fehlern führen können – für ernsthafte Unterwasseraufnahmen wird daher grundsätzlich das Tauchgehäuse empfohlen, nicht der reine 10-Meter-Schutz ohne Gehäuse. Der empfohlene Mindestabstand zwischen Motiv und Kamera für ein sauberes Stitching liegt bei 75 Zentimetern (ohne Gehäuse) beziehungsweise 1 Meter (mit Tauchgehäuse unter Wasser). Vor jedem Einsatz müssen Akkufachdeckel und USB-C-Anschlussabdeckung vollständig geschlossen sein – zur Kontrolle liegt dem Objektivschutzset im Lieferumfang eine kleine Anleitung bei.
Der kälteoptimierte 2.150-mAh-Akku soll auch bei winterlichen Minusgraden zuverlässig funktionieren.
Beim Akku setzt DJI auf einen 2.150-mAh-Lithium-Ionen-Akku (8,3 Wh, 3,86 Volt) mit Kälteoptimierung. Unter Laborbedingungen (25 °C, WLAN/Gesten-/Sprachsteuerung sowie Bildschirm ausgeschaltet) reicht eine Akkuladung für bis zu 100 Minuten durchgehende 8K/30fps-Panoramaaufnahme, im speziellen Langzeit-Akkumodus (Endurance) sind es laut DJI bis zu 120 Minuten. Mit einem 30-Watt-PD-3.0-Schnellladegerät ist der Akku in 22 Minuten zu 80 Prozent geladen. Die Betriebstemperatur liegt zwischen −20 °C und 45 °C, geladen werden darf zwischen 5 °C und 40 °C. DJI weist darauf hin, dass die Akkulaufzeit in der EU und in Großbritannien aufgrund lokaler Vorschriften zur zulässigen Betriebstemperatur von den auf der Produktseite genannten Werten abweichen kann – ein Detail, das für den späteren Deutschland-Verkauf relevant werden dürfte. Praktisch für Besitzer von DJI-Actionkameras: Die Osmo 360 II ist zu den bestehenden Osmo-Action-Akkus kompatibel, konkret dem kälteoptimierten 1.950-mAh- und dem Langzeit-1.770-mAh-Akku. Wer noch mehr Laufzeit braucht, kann den separat erhältlichen Akku-Verlängerungsgriff nutzen, der laut DJI zusätzliche 180 Minuten Laufzeit bringt.
06. Bedienung: Tasten, Touchscreen & Steuerung
Der Multifunktionsgriff bündelt Aufnahme-, Funktions- und Power-Taste in Reichweite des Daumens – praktisch bei Aufnahmen auf Armlänge.
Am Gehäuse sitzen laut Kurzanleitung neun physische Bedienelemente: die Auslöse-/Aufnahmetaste, eine Funktionstaste, der USB-C-Anschluss samt Abdeckung und deren Entriegelungstaste, der Ein-/Ausschalter, die Akkufachabdeckung mit eigener Entriegelung, ein 1/4″-20-UNC-Gewinde, die Kontaktpins für das Schnellwechselsystem sowie der microSD-Kartenslot. Ein einsekündiger Langdruck auf den Power-Knopf schaltet die Kamera ein, ein kurzer Druck auf die Auslösetaste startet je nach Modus Foto- oder Videoaufnahme.
Direkter Moduswechsel zwischen Motiv-Verfolgung, Selfie, Vortex und weiteren Modi, inklusive Blickwinkelanpassung und Wiedergabe direkt auf dem 2,0-Zoll-Display.
Vorab-Aufnahme (Pre-Record) und Loop-Aufnahme lassen sich ebenso konfigurieren wie der Wechsel zwischen RockSteady- (RS) und HorizonSteady-Stabilisierung (HS).
D-Log M und der Smart-Tone-Farbmodus stehen als eigene Menüpunkte für die Bild- und Audioaufnahme zur Verfügung.
Ein Schnellmenü mit 16 Einstellungspunkten bündelt die wichtigsten Funktionen, von Verbindungseinstellungen bis Speicherverwaltung, in einer einzigen Übersicht.
Der beidseitige Magnet-Schnellwechsel rastet spürbar ein – ein kurzer Klick genügt für einen sicheren Sitz.
Für die Freihand-Steuerung unterstützt die Osmo 360 II sowohl Sprach- als auch Gestensteuerung. Die Spracherkennung versteht deutsche Nutzer zwar nicht direkt, aber Deutsch-sprechende Anwender können auf die unterstützten englischen Kommandos zurückgreifen: „Start Recording“, „Stop Recording“, „Take Photo“ und „Shut Down“ (auf Chinesisch entsprechend „开始录像“, „停止录像“, „拍张照片“, „关闭相机“). Die empfohlene Distanz für die Spracherkennung liegt bei rund einem Meter in einer eher ruhigen Umgebung, für die Gestensteuerung bei rund zwei Metern. Alternativ lässt sich die Kamera klassisch über den kapazitiven Touchscreen oder per Doppel-Drehung des optionalen Selfie-Sticks bedienen – praktisch etwa mit Handschuhen im Winter, wenn der Touchscreen nicht zuverlässig reagiert.
Beispielaufnahme aus dem Alltag: Dank Sprach- und Gestensteuerung lässt sich die Kamera auch bedienen, ohne den Touchscreen zu berühren.
NFC, Statusanzeige & Datenexport
Kurzes Antippen genügt: Die NFC-Kopplung verbindet Kamera und Smartphone innerhalb weniger Sekunden mit der DJI-Mimo-App.
Für die Kopplung mit dem Smartphone reicht ein kurzes Antippen dank NFC – deutlich schneller als die manuelle Netzwerksuche in der App, wie sie beim Vorgängermodell noch nötig war. Der Status der Kamera wird über eine LED angezeigt, deren Blink- und Farbmuster im Handbuch tabellarisch dokumentiert sind. Aufgenommenes Material lässt sich auf drei Wegen exportieren: erstens direkt per NFC oder WLAN auf das Smartphone über die DJI-Mimo-App, zweitens per Kartenleser von der microSD-Karte auf Computer oder Smartphone, und drittens im Datenträgermodus per USB-C-Kabel direkt an Computer oder ein USB-C-fähiges Smartphone. Für Live-Übertragungen lässt sich über die Mimo-App im Einzellinsen-Modus eine Direktverbindung zu gängigen Streaming-Plattformen herstellen – Firmware und App müssen dafür auf dem neuesten Stand sein.
DJI Mimo App & DJI Studio: der Workflow von der Aufnahme bis zum fertigen Clip
Für die Nachbearbeitung stehen zwei Werkzeuge bereit: Die mobile DJI-Mimo-App für den schnellen Schnitt unterwegs sowie DJI Studio am Desktop für aufwendigere Projekte, 16K-Zeitraffer-Exporte und die KI-Zwischenbildberechnung für Zeitlupen. Beide greifen auf dieselbe Cloud-Bibliothek an LUTs und Schnittvorlagen zu.




07. Zubehör & Osmo-Ökosystem
Das Osmo-Ökosystem im Überblick: Griff, OsmoAudio-Mikrofone, Ersatzakkus, wechselbares Objektiv und Zubehörtasche lassen sich flexibel kombinieren.
Im Lieferumfang des Standard-Sets sind laut DJI enthalten: die Osmo 360 II selbst, eine Schutztasche, ein Objektiv-Reinigungstuch, ein USB-C-auf-USB-C-PD-Schnellladekabel (USB 3.1), zwei Objektiv-Schutzkappen sowie der kälteoptimierte 2.150-mAh-Akku. Für spezialisierte Einsatzzwecke bietet DJI in China insgesamt elf verschiedene Sets an – von einem Motorrad-Mehrfachwinkel-Set über ein Tauch-Set bis zu einem Ski-Mehrfachwinkel-Bundle, jeweils mit passendem Zubehör für den jeweiligen Anwendungsfall.






| Set (China-Bezeichnung) | Preis (NT$) | Ausrichtung |
|---|---|---|
| Standard-Set | 15.900 | Basis-Ausstattung, kein zusätzliches Zubehör |
| Ski-Mehrfachwinkel-Set | 17.800 | Halterungen für Ski- und Snowboard-Aufnahmen |
| Umhänge-Set | 16.800 | Brustgurt-Halterung für Vlogging und Wandern |
| Freizeit-Set | 17.290 – 17.490 | Vielseitiges Alltags-Bundle |
| Beliebtes Set | 17.490 – 17.760 | Meistgekaufte Zubehörkombination |
| Grenzenlos-Fahrrad-Set | 16.990 | Lenker- und Rahmenhalterungen fürs Radfahren |
| Rennrad-Heckperspektive-Set | 20.220 | Sattelstützen-Halterung für Rückansicht |
| Rennrad-Ich-Perspektive-Set | 18.000 | Lenkerhalterung für Fahrerperspektive |
| Motorrad-Mehrfachwinkel-Set | 20.010 | Robuste Halterungen für Motorradfahrten |
| Tauch-Set | 19.110 | Inklusive Zubehör für Wassersport |
| Zeitstillstand-Set | 19.080 | Ausgelegt auf Zeitraffer- und Langzeitbelichtung |
Wichtige Ökosystem-Komponenten wie das Tauchgehäuse, der Akku-Verlängerungsgriff, der 2,5 Meter lange Karbon-Selfie-Stick oder der Osmo-Vortex-Rotationsgriff für den Vortex-Modus müssen separat erworben werden und sind nicht in den Basis-Sets enthalten. Für die interne Speichererweiterung empfiehlt DJI explizit microSD-Karten der Kingston-CANVAS-Go!-Plus- und der Lexar-Professional-SILVER-PLUS-Serie jeweils in den Kapazitäten U3 A2 V30 von 64 GB bis 1 TB – schnelle Schreibgeschwindigkeiten sind bei 8K-Material mit bis zu 220 Mbit/s Bitrate Pflicht, damit keine Frames verloren gehen. Der großzügige interne Speicher von 105 GB nutzbarer Kapazität federt dabei ab, wenn einmal keine microSD-Karte zur Hand ist.
08. Pflege, Reinigung & Objektivwechsel
Laut Handbuch dürfen weder Alkohol noch andere chemische Reinigungsflüssigkeiten auf der Kamera verwendet werden.
Sand oder Fremdkörper in Mikrofonöffnungen oder Belüftungsschlitzen dürfen nur mit klarem Wasser und vollständig geschlossenem Gehäuse ausgespült werden.
DJI warnt ausdrücklich vor Schutzhüllen und -rahmen von Drittanbietern mit mangelhafter Nahtqualität, die die Wasserdichtigkeit beeinträchtigen können.
Für Objektivverunreinigungen empfiehlt DJI ausschließlich Objektivstift, Blasebalg oder das mitgelieferte Reinigungstuch – keine groben Materialien.
Die zweite Generation der Ionen-Sputter-Beschichtung soll laut DJI-Labortests 2.000 Reibungen mit Stahlwolle überstehen, ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen.
Die wohl praktischste Neuerung gegenüber der ersten Osmo 360 ist der werkzeuglose Objektivwechsel: Beide Objektive lassen sich bei Beschädigung selbst austauschen, statt die Kamera für einen Objektivtausch an den Service einschicken zu müssen – beim Vorgänger war das nur über den DJI-Kundendienst möglich. Die Objektivoberflächen selbst sind mit einer zweiten Generation der Ionen-Sputter-Beschichtung versehen, die laut DJI-Labortests 2.000 Reibungen mit Stahlwolle übersteht, ohne die optische Abbildungsqualität zu beeinträchtigen. Beide seitlichen Schutzabdeckungen – etwa über dem USB-C-Anschluss – lassen sich ebenfalls werkzeuglos abnehmen und wieder anbringen; das Handbuch zeigt den Vorgang exemplarisch am USB-C-Anschlussdeckel. Wichtig für Akkupflege: DJI empfiehlt, den Akku alle drei Monate einmal komplett zu entladen und wieder aufzuladen, um die Akkugesundheit zu erhalten, und bei Nichtgebrauch über zehn Tage den Ladestand auf 40 bis 65 Prozent zu bringen, um die Lebensdauer zu verlängern.
Der Objektivwechsel gelingt ohne Werkzeug oder Kundendienst – ein deutlicher Praxisvorteil gegenüber der ersten Osmo 360.
09. Schwächen & offene Fragen
Der größte Kritikpunkt ist aktuell kein technischer: Ohne bestätigten EU-Termin und -Preis bleibt die Osmo 360 II vorerst nur ein Blick über die chinesische Grenze.
Laut Fachmedienberichten wird DJI die Osmo 360 II bewusst nicht in den USA anbieten – ein Novum, das die internationale Verfügbarkeit insgesamt unsicherer macht.
Mit 2,0 Zoll und 800 Nits fällt der Touchscreen kleiner und weniger hell aus als das 2,32-Zoll-OLED-Display der Insta360 X6 mit bis zu 1.200 Nits.
Mit bis zu 100 (beziehungsweise 120) Minuten bei 8K/30fps liegt die Osmo 360 II unter den von Insta360 für die X6 angegebenen 140 Minuten.
Das professionelle Farbprofil steht nicht in den Modi Foto, Zeitraffer und Langzeit-Akkumodus zur Verfügung – für Farbworkflows relevant.
Der Export von 16K-Zeitraffer-Material funktioniert ausschließlich über DJI Studio am Computer, die Mimo-App bietet nur eine Vorschau.
Der beworbene Bewegungsunschärfe-Effekt für Zeitraffer läuft laut Fußnote im Handbuch bislang nur auf Mac-Geräten mit Apple-M-Chip sowie iPhones ab Modell 14.
DJI rät trotz IP68-Zertifizierung selbst von reinen Unterwasseraufnahmen ohne das optionale Tauchgehäuse ab, da die Fischaugenobjektive unter Wasser zu Verzerrungen neigen.
10. Osmo 360 II vs. Osmo 360 vs. Insta360 X6
Osmo 360 II gegen die erste Osmo 360
| Osmo 360 II | Osmo 360 (1. Generation) | |
|---|---|---|
| Sensor | 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS | 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS |
| 360°-Video | 8K/60fps, hohe Dynamik | 8K/50fps, hohe Dynamik |
| 360°-Foto | 120 MP, mit HDR-Unterstützung | 120 MP |
| Motiv-Verfolgung | Bis 4K/30fps | Nicht vorhanden |
| Nachtmodus | AI SuperNight 2.0 | AI SuperNight 1.0 |
| Dynamikumfang | 14,5 Blendenstufen | 13,5 Blendenstufen |
| Objektivwechsel | Selbst durchführbar | Nur über DJI-Service |
| Montagesystem | Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel | Einseitiger Magnet-Schnellwechsel |
| Verbindung zur App | NFC-Schnellverbindung | Manuelle Suche in der Mimo-App |
| Wasserdichtigkeit | 10 m / 50 m mit Gehäuse | 10 m / 50 m mit Gehäuse |
| Interner Speicher | 105 GB nutzbar | 105 GB nutzbar |
| Preis (China, Basis) | NT$ 15.900 | NT$ 11.290 (nach Preissenkung) |
Osmo 360 II gegen die Insta360 X6
Spannender als der interne Generationswechsel ist der direkte Vergleich mit der Insta360 X6, die DJI mit der Osmo 360 II unverkennbar ins Visier nimmt. Beide Kameras teilen sich dieselbe Sensorklasse und ähnliche Kernwerte – die Unterschiede liegen im Detail, in der Software-Philosophie und vor allem im Preis.
| DJI Osmo 360 II | Insta360 X6 | |
|---|---|---|
| Sensoren | 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS, f/1,9 | 2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS, f/2,0 |
| Pixelgröße | 2,4 µm | Nicht offiziell separat angegeben |
| Dynamikumfang | 14,5 Blendenstufen (13,5 in D-Log M) | 14,5 Blendenstufen |
| ISO-Bereich | 100 – 51.200 | 100 – 6.400 |
| 360°-Video maximal | 8K/60fps nativ | 8K bis 50fps, 4K bis 100fps |
| Zeitlupe (360°) | 4K/240fps (8-fach nativ) | 4K/240fps (Bullet Time) |
| 360°-Fotoauflösung | 120 MP (15.520 × 7.760) | 120 MP (15.520 × 7.760) |
| Flach-Fotoauflösung | 30,72 MP | 42 MP |
| Fotoformate | JPEG, RAW | INSP, DNG-RAW |
| Maximale Bitrate | 220 Mbit/s (600 Mbit/s bei 16K-Zeitraffer) | 240 Mbit/s |
| Farbprofile | Standard, D-Log M (10-Bit) | Standard, Dolby Vision, 10-Bit I-Log mit ACES |
| Display | 2,0″, 800 Nits | 2,32″ OLED, bis 1.200 Nits, Always-on |
| Interner Speicher | 128 GB verbaut, 105 GB nutzbar | 64 GB verbaut, 47 GB nutzbar |
| Akkukapazität | 2.150 mAh | 2.600 mAh |
| Laufzeit (8K/30fps) | bis 100 – 120 Min. (Herstellerangabe) | bis 140 Min. (Herstellerangabe) |
| Ladezeit auf 80 % | 22 Min. (30 W+ PD 3.0) | 24 Min. (30 W PPS) |
| Wasserdichtigkeit ohne Gehäuse | 10 m | 20 m |
| Wasserdichtigkeit mit Gehäuse | 50 m | 60 m |
| Gewicht | 183 g | 196 g |
| Konnektivität | Wi-Fi 6, Bluetooth 5.4, NFC | Wi-Fi 6, Bluetooth LE 5.3, NFC, USB-C 3.0 |
| Objektivwechsel | Selbst durchführbar | Nicht als Kernfeature beworben |
| Motiv-Verfolgung | Spotlight Follow, bis 4K/30fps | Nicht als äquivalentes Feature bekannt |
| Preis Basis (Herstellerangabe) | ≈ 499 US-Dollar (China/HK-Listung) | 699 € (Deutschland) |
Einordnung: Wo die Osmo 360 II vorne liegt – und wo die X6
Auf dem Papier punktet die Osmo 360 II vor allem mit dem deutlich größeren nutzbaren internen Speicher, dem höheren ISO-Maximalwert, dem selbst durchführbaren Objektivwechsel und dem spürbar aggressiveren Einstiegspreis. Die Insta360 X6 wiederum hat die Nase vorn bei der Akkulaufzeit, dem helleren und größeren Always-on-Display, der etwas höheren Wasserdichtigkeitsklasse ohne Zusatzgehäuse und bei der Auflösung der Flachfotos. Bei zentralen Marketingwerten wie dem Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen liegen beide Hersteller exakt gleichauf – ob sich das in der Praxis auch in vergleichbarer Bildqualität niederschlägt, lässt sich erst mit echtem Testmaterial beider Kameras unter identischen Bedingungen beurteilen, sobald die Osmo 360 II hierzulande verfügbar ist.
11. Empfohlene Einstellungen
| Einsatzzweck | Empfohlener Modus | Hinweis |
|---|---|---|
| Reise- & Actionaufnahmen bei Tageslicht | 360°-Panorama, 8K/30fps | Bestes Verhältnis aus Auflösung, Dateigröße und Nachbearbeitungsspielraum. |
| Sport mit schnellen Bewegungen | 360°-Panorama, 8K/60fps oder Einzellinse 4K/60–120fps | Höhere Bildrate reduziert Bewegungsunschärfe bei schnellen Schwenks. |
| Nachtaufnahmen & Innenräume | AI SuperNight 2.0, 8K/30fps | Für Städtetrips und Konzerte bei wenig Umgebungslicht. |
| Vlogging & Selfie-Stick-Aufnahmen | Motiv-Verfolgung (Spotlight Follow), 4K/30fps | Spart den manuellen Zuschnitt beim Export als flaches Video. |
| Skifahren, Snowboarden | Panorama-Zeitlupe 4K/240fps, Selfie-Stick zweimal drehen | Schnelle Aktivierung auch mit Handschuhen laut DJI-Handbuch. |
| Radfahren & Motorrad | 360°-Panorama, 8K/30fps mit Gesten- oder Sprachsteuerung | Erlaubt Bedienung, ohne den Lenker loszulassen. |
| Tauchen & Wassersport | 360°-Panorama mit optionalem Tauchgehäuse | Reduziert Verzerrungen gegenüber dem reinen 10-Meter-Schutz ohne Gehäuse. |
| Farbintensive Nachbearbeitung | D-Log M, 10-Bit | Nicht verfügbar in Foto-, Zeitraffer- und Langzeit-Akkumodus. |
12. Für wen lohnt sich die Osmo 360 II?
Wechselbare Objektive, höhere Bildrate bei 8K und die neue Motiv-Verfolgung machen das Upgrade für aktive Vielnutzer attraktiv.
Mit einem geschätzten Startpreis unterhalb der Insta360 X6 könnte die Osmo 360 II der günstigere Einstieg in die 8K-360°-Fotografie werden.
Kälteoptimierter Akku, robuste Bedienung mit Handschuhen und Zeitlupenmodi passen gut zu Ski- und Snowboardaufnahmen.
Speziell zugeschnittene Zubehör-Sets sowie Sprach- und Gestensteuerung erlauben freihändige Bedienung während der Fahrt.
Automatischer KI-Schnitt und direkter 4K-Export aus der Motiv-Verfolgung sparen Zeit in der Nachbearbeitung.
Kompatibilität zu Osmo-Action-Akkus und dem Magnet-Schnellwechselsystem reduziert Zusatzinvestitionen.
Wintersport
Der kälteoptimierte Akku, die robuste Bedienung mit Handschuhen und die schnelle Aktivierung per Doppel-Drehung des Selfie-Sticks machen die Osmo 360 II zu einer naheliegenden Wahl für Ski- und Snowboardtage.



Wassersport
Ob Kajak-Tour oder Schnorcheltrip: Die Kombination aus Wasserdichtigkeit, Selfie-Stick-Montage und Sprachsteuerung erleichtert Aufnahmen, bei denen beide Hände eigentlich anderweitig gebraucht werden.


Motorrad & Radfahren
Für Motorradfahrer bietet DJI eigene Halterungssets für Lenker, Heck und Third-Person-Perspektiven; Radfahrer profitieren von der kompakten Egoperspektive und den speziellen Rennrad-Sets.





Vlogging & Reisen zu zweit
Für Paare und Reisevlogger sorgt die Kombination aus Selfie-Stick und 360°-Aufnahme dafür, dass beide Personen im Bild bleiben, ohne dass jemand die Kamera halten muss, die im fertigen Video zu sehen ist.


Auch für weite, offene Landschaften eignet sich der volle 360°-Panoramamodus – die Nachbearbeitung entscheidet später über den finalen Bildausschnitt.
Wer die Osmo 360 II kaufen möchte, sollte den regulären Verkaufsstart am 15. September und den konkreten Lieferstatus des deutschen Händlers prüfen.
Wer viel bei sehr hellem Sonnenlicht überwacht, könnte das hellere Always-on-Display der Insta360 X6 vermissen.
13. Häufige Fragen zur DJI Osmo 360 II (FAQ)
Wann kommt die DJI Osmo 360 II nach Deutschland?
Die internationale beziehungsweise europäische Präsentation findet am 3. September 2026 um 13:00 Uhr MESZ statt. Der reguläre Verkaufsstart in Deutschland ist für den 15. September 2026 vorgesehen.
Was kostet die Osmo 360 II?
Laut den übermittelten deutschen Händlerangaben kostet die Adventure Combo 739,00 € UVP und die Limitless Riding Combo 609,00 € UVP. Mit 5 % Rabatt ergeben sich rechnerisch 702,05 € beziehungsweise 578,55 €; verbindlich ist der Warenkorb.
Unterstützt die Osmo 360 II RAW-Fotos und HDR?
Ja. DJI hat mit dem China-Marktstart bestätigt, dass RAW als Fotoformat unterstützt wird und dass Panoramafotos zusätzlich HDR-Unterstützung bieten – der Dynamikumfang steigt dabei laut DJI von 13,5 Blendenstufen beim Vorgänger auf bis zu 14,5 Blendenstufen.
Welche Videoauflösungen unterstützt die Osmo 360 II?
Im Panoramamodus sind bis zu 8K (7.680 × 3.840 Pixel) bei bis zu 60 Bildern pro Sekunde möglich, dazu 6K bei ebenfalls bis zu 60fps. Im Einzellinsen-Modus reicht das Spektrum von 4K in verschiedenen Seitenverhältnissen bis 2,7K, teils mit bis zu 120fps im Weitwinkelmodus.
Kann man während der Aufnahme zwischen den Objektiven wechseln?
Ja, im Einzellinsen-Modus lässt sich ohne Unterbrechung der laufenden Aufnahme zur jeweils anderen Linse wechseln. Diese Funktion steht bis zu einer Aufnahmequalität von 4K/60fps zur Verfügung.
Unterstützt die Osmo 360 II Zeitlupenaufnahmen?
Ja. Im Panoramamodus sind bis zu 8-fache Zeitlupen möglich (4K/240fps), im Einzellinsen-Modus bis zu 4-fache Zeitlupen (4K/120fps). Über die KI-Zwischenbildberechnung von DJI Studio lässt sich aus 8K/60fps-Panoramamaterial zusätzlich eine software-basierte Zeitlupe erzeugen.
Wie exportiere ich Fotos und Videos von der Osmo 360 II?
Drei Wege stehen zur Verfügung: Export per NFC oder WLAN direkt aufs Smartphone über die DJI-Mimo-App, Übertragung der microSD-Karte per Kartenleser an Computer oder Smartphone, oder die Kamera im Datenträgermodus per USB-C-Kabel direkt an einen Computer oder ein USB-C-fähiges Smartphone anschließen.
Wo werden Fotos und Videos gespeichert?
Aufnahmen landen entweder auf der eingesetzten microSD-Karte (bis 1 TB) oder im internen Speicher der Kamera, der 128 GB verbaut hat, wovon 105 GB nutzbar sind.
Unterstützt die Osmo 360 II Sprachsteuerung?
Ja, auf Chinesisch und Englisch. Die englischen Befehle lauten „Start Recording“, „Stop Recording“, „Take Photo“ und „Shut Down“. Empfohlen wird eine Distanz von rund einem Meter in einer möglichst ruhigen Umgebung.
Wie startet man einen Livestream mit der Osmo 360 II?
Kamera-Firmware und DJI-Mimo-App müssen zunächst aktualisiert und verbunden werden. In der Aufnahmevorschau der App wird in den Einzellinsen-Modus gewechselt, dort erscheint die Option „Livestream“. Nach Auswahl der Streaming-Plattform, einer stabilen, verschlüsselten WLAN-Verbindung und der Anmeldung beim jeweiligen Plattform-Account kann der Stream gestartet werden.
Wie lange hält der Akku der Osmo 360 II?
Unter Laborbedingungen bei 25 °C, mit deaktiviertem WLAN, Gesten- und Sprachsteuerung sowie ausgeschaltetem Display, hält der Akku bis zu 100 Minuten durchgehende 8K/30fps-Aufnahme, im Langzeit-Akkumodus bis zu 120 Minuten. In der EU und Großbritannien kann die reale Laufzeit laut DJI aufgrund lokaler Temperaturvorschriften abweichen.
Kann die Osmo 360 II bestehende Osmo-Action-Akkus verwenden?
Ja, sie ist kompatibel zum kälteoptimierten 1.950-mAh-Akku sowie zum Langzeit-1.770-mAh-Akku aus der Osmo-Action-Serie.
Wie unterscheidet sich die Osmo 360 II von der ersten Osmo 360?
DJI nennt sieben zentrale Verbesserungen: natives 8K/60fps, bis zu 14,5 Blendenstufen Dynamikumfang, AI SuperNight 2.0 bis 8K/60fps, gehärtete und selbst wechselbare Objektive, die neue Motiv-Verfolgung, verbesserte Zeitlupenfähigkeiten sowie ein erweitertes Osmo-Ökosystem mit beidseitigem Magnet-Schnellwechsel und NFC-Kopplung.
Wie schlägt sich die Osmo 360 II gegen die Insta360 X6?
Beide Kameras nutzen dieselbe Sensorklasse (2 × 1/1,1″ quadratischer CMOS) und werben mit identischem Dynamikumfang von 14,5 Blendenstufen. Die Osmo 360 II punktet mit mehr internem Speicher, höherem ISO-Bereich, selbst wechselbaren Objektiven und einem laut aktuellem Kenntnisstand niedrigeren Einstiegspreis. Die Insta360 X6 bietet dafür eine längere Akkulaufzeit, ein helleres und größeres Always-on-Display sowie eine minimal höhere Wasserdichtigkeitsklasse ohne Zusatzgehäuse. Den vollständigen Vergleich findet ihr im Abschnitt weiter oben.
Fazit: Starkes 8K/60-Datenblatt und ein konkreter Deutschland-Start
Die DJI Osmo 360 II verbindet natives 8K/60fps, zwei große quadratische Sensoren, AI SuperNight 2.0, austauschbare gehärtete Objektive und 105 GB nutzbaren Speicher. Auf dem Papier ist das ein relevantes Upgrade; die endgültige Bewertung von Bildqualität, Stitching, Thermik und realer Akkulaufzeit bleibt an reproduzierbare Praxistests gebunden.
Die Marktfrage ist inzwischen geklärt: internationaler beziehungsweise europäischer Launch am 3. September 2026, regulärer Verkauf in Deutschland ab 15. September vorgesehen. Die Limitless Riding Combo wird mit 609,00 € UVP, die Adventure Combo mit 739,00 € UVP geführt. Für den Kauf zählt nun vor allem, welches Zubehör tatsächlich benötigt wird und ob der 5-%-Code im Warenkorb sichtbar greift.
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KategorieAlle 360°-Kameras im ÜberblickVergleich, Tests und Kaufberatung auf einen Blick.
DJI Osmo 360 II – technische Daten im Überblick
| Sensoren | 2 × 1/1,1″ quadratische CMOS-Sensoren |
| Blende | f/1,9 |
| Pixelgröße | 2,4 µm |
| ISO-Bereich | 100 – 51.200 |
| Verschlusszeit | Foto: 1/8000 s bis 30 s · Video: 1/8000 s bis bildratenbegrenzt |
| Dynamikumfang | Bis zu 14,5 Blendenstufen (13,5 in D-Log M) |
| 360°-Fotoauflösung | 120 MP, 15.520 × 7.760 (2:1) |
| Einzellinsen-Fotoauflösung | 30,72 MP, 6.400 × 4.800 (4:3) |
| 360°-Video | 8K (7.680 × 3.840) und 6K (6.000 × 3.000) bei 24/25/30/48/50/60fps |
| Panorama-Nachtmodus | AI SuperNight 2.0, 8K und 6K bei bis zu 60fps |
| Panorama-Selfie-Modus | 4K (3.840 × 3.840) und 3K (3.000 × 3.000) bei bis zu 60fps |
| Motiv-Verfolgung | 4K bei bis zu 30fps, 2,7K bei bis zu 30fps |
| Panorama-Zeitlupe | 4K (3.840 × 1.920) bei 100/200/240fps |
| Zeitraffer | Bewegung: 8K bei 25/30fps · Standbild: bis 16K bei 25/30fps |
| Vortex-Modus | 8K bei bis zu 120fps, 6K bei 180/200fps (separater Rotationsgriff erforderlich) |
| Einzellinsen-Video | 4K und 2,7K in 4:3 und 16:9, bis 60fps |
| Einzellinsen-Weitwinkel | 4K und 2,7K in 1:1, 4:3, 16:9, 9:16, teils bis 120fps |
| Stabilisierung | RockSteady 3.0, HorizonSteady |
| Vorab-Aufnahme (Pre-Record) | 5/10/15/30 Sekunden, 1/2/5 Minuten |
| Maximale Videobitrate | 220 Mbit/s (600 Mbit/s bei 16K-Zeitraffer) |
| Dateisystem | exFAT |
| Fotoformate | JPEG, RAW |
| Videoformate | OSV (360°), MP4/HEVC (flach) |
| Interner Speicher | 128 GB verbaut, 105 GB nutzbar |
| Speicherkarte | microSD bis 1 TB |
| Audioaufnahme | 48 kHz, 16-Bit, AAC |
| Mikrofone | 4 Mikrofone mit Windgeräuschreduzierung |
| Kompatible externe Mikrofone | DJI Mic 3, DJI Mic Mini 2 (DJI Mic der 1. Generation nicht unterstützt) |
| Display | 2,0″ Touchscreen, 314 × 556, 800 Nits |
| Akku | 2.150 mAh, 8,3 Wh, 3,86 V, Li-Ion 1S |
| Laufzeit | Bis 100 Min. (8K/30fps), bis 120 Min. im Langzeitmodus |
| Ladezeit | 22 Min. auf 80 % (30 W+ PD 3.0) |
| Betriebstemperatur | −20 °C bis 45 °C |
| Ladetemperatur | 5 °C bis 40 °C |
| Wasserdichtigkeit | IP68, 10 m ohne Gehäuse, 50 m mit optionalem Tauchgehäuse |
| Mindest-Stitching-Abstand | 75 cm ohne Gehäuse, 1 m mit Tauchgehäuse unter Wasser |
| Konnektivität | Wi-Fi 6 (802.11 a/b/g/n/ac/ax), Bluetooth 5.4 (BLE, BR/EDR), NFC |
| Montagesystem | Beidseitiger Magnet-Schnellwechsel, 1/4″-20-UNC-Gewinde |
| Abmessungen | 61 × 36,3 × 81 mm |
| Gewicht | 183 g |
| Preis Basis-Set (China) | NT$ 15.900 (≈ 499 US-Dollar) |
| Marktstart | 13. August 2026 (China) · Launch 3. September 2026 · Verkauf ab 15. September 2026 |
Hinweis: Alle Angaben basieren auf den offiziellen chinesischen Produktunterlagen, dem Benutzerhandbuch sowie der Kurzanleitung von DJI (Stand: China-Marktstart am 13. August 2026) und internationalen Fachmedienberichten. Laufzeit-, Lade- und Dynamikangaben sind Hersteller- beziehungsweise Laborwerte und können je nach Nutzung, Umgebung, Firmwarestand und regionalen Vorschriften abweichen. Preisangaben ohne Gewähr, für Deutschland sind 609,00 € UVP für die Limitless Riding Combo und 739,00 € UVP für die Adventure Combo genannt.
Aktualisierungsvermerk: Dieser Beitrag wurde am 3. September 2026 um die deutsche Launch- und Kaufinformation ergänzt. Die Präsentation findet am 3. September um 13:00 Uhr MESZ statt; der reguläre Verkaufsstart ist für den 15. September vorgesehen. Die historischen Leak-, Teaser- und China-Launch-Passagen bleiben als Chronologie kenntlich. Verbindlich sind aktuelle Händlerangaben, Couponannahme und Endpreis im Warenkorb.





















