Insta360 X6 im Praxistest: Das Video zeigt 8K, Reframing und spektakuläre Drohnen-Perspektiven
Im ausführlichen Praxistest von drohnen.de zeigt die neue Insta360 X6, warum eine moderne 360°-Kamera gerade für Urlaub, Action, Motorsport und Reisen eine spannende Ergänzung zur Drohne sein kann. Die Kamera nimmt ihre komplette Umgebung auf und erlaubt es erst anschließend beim Reframing, Blickrichtung, Kameraschwenks, Tracking und sogar das endgültige Seitenverhältnis festzulegen. Besonders spektakulär wirken Aufnahmen mit dem langen Invisible Selfie Stick: Der Stick wird automatisch aus dem Bild entfernt und erzeugt Perspektiven, die teilweise wie Aufnahmen einer frei fliegenden Drohne aussehen.
Getestet wurde die Insta360 X6 unter sehr unterschiedlichen Bedingungen – vom Städtetrip über Motorrad und Roller bis hin zum Einsatz im Rennfahrzeug. Im Mittelpunkt stehen die neuen 1/1,1-Zoll-Sensoren, die 8K-360°-Aufzeichnung, 10-Bit-Farbtiefe mit Dolby Vision, die FlowState-Stabilisierung sowie die umfangreiche Nachbearbeitung über Insta360 App und Insta360 Studio. Besonders praktisch: Aus einer einzigen 360°-Aufnahme lassen sich später mehrere völlig unterschiedliche Videos für YouTube, Instagram, Reels oder andere Plattformen erzeugen.
- 8K-360°-Video: bis zu 8K/30 fps, 6K/50 fps und 4K/50 fps
- Zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren: höhere Reserven bei Lowlight und starken Kontrasten
- 10-Bit & Dolby Vision: mehr Farbinformationen und großer Dynamikumfang
- Reframing: Blickwinkel, Schwenks, Zoom und Tracking erst nach der Aufnahme festlegen
- Invisible Selfie Stick: spektakuläre Perspektiven ohne sichtbaren Kamerastab
- 3-in-1-Konzept: 360°-Kamera, 4K-Gimbal-Modus und 5K-Weitwinkelmodus
- FlowState-Stabilisierung: ruhige Aufnahmen auch bei Sport, Motorrad oder Motorsport
- 120-MP-Fotos: hochauflösende 360°-Panoramen
- Auto Edit 2.0: KI-gestützte Auswahl, Tracking und automatische Videoerstellung
- Bis zu 140 Minuten Laufzeit: 2.600-mAh-Akku und überarbeitetes Kühlsystem
360° aufnehmen – Bildausschnitt später bestimmen
Der entscheidende Vorteil gegenüber einer klassischen Actioncam liegt im Workflow: Während der Aufnahme muss die Kamera nicht exakt auf das Motiv ausgerichtet werden. Die Insta360 X6 zeichnet die komplette Umgebung auf, anschließend wird in der App oder am Computer entschieden, welche Perspektive im fertigen Video erscheinen soll. Personen und Objekte lassen sich automatisch verfolgen, Kamerafahrten per Keyframes gestalten und aus derselben Aufnahme unterschiedliche Versionen in 16:9, 9:16 oder anderen Formaten exportieren.
Drohnen-Look ohne Drohne
Besonders interessant ist die X6 für Situationen, in denen eine Drohne nicht eingesetzt werden kann oder soll. Mit einem bis zu drei Meter langen Selfie Stick entstehen erhöhte, schwebend wirkende Perspektiven, während der Stick im zusammengesetzten 360°-Bild automatisch verschwindet. Gerade im Urlaub, in Städten, beim Sport oder in unmittelbarer Nähe zum Motiv eröffnet das Aufnahmewinkel, die mit einer klassischen Kamera nur schwer und mit einer Drohne teilweise gar nicht realisierbar wären.
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