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iOS 26.5: Ende-zu-Ende-verschlüsseltes RCS für iPhone-Android-Chats startet

iOS 26.5 bringt verschlüsseltes RCS: iPhone-Android-Chats werden sicherer – plus großes Sicherheitsupdate für iPhone, iPad & Apple-Ökosystem

Apple macht mit iOS 26.5 und iPadOS 26.5 einen der wichtigsten Sicherheits- und Nachrichten-Schritte des aktuellen Plattformzyklus. Im Mittelpunkt steht die neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Damit werden gemischte Chats, die bisher häufig als funktional schwächerer und weniger geschützter Gegenpol zu iMessage wahrgenommen wurden, deutlich moderner. Während iMessage zwischen Apple-Geräten weiterhin wie gewohnt Ende-zu-Ende-verschlüsselt bleibt, startet Apple nun gemeinsam mit Google und der GSMA den Beta-Rollout für verschlüsselte RCS-Unterhaltungen zwischen iOS und Android.

Zum Inhaltsverzeichnis springen ➜


Der zweite große Schwerpunkt ist die Sicherheit des gesamten Systems. Apple hat zu iOS 26.5 und iPadOS 26.5 ein umfangreiches Sicherheitsdokument veröffentlicht. Darin werden zahlreiche Schwachstellen in zentralen Systembereichen wie Kernel, WebKit, ImageIO, AppleJPEG, mDNSResponder, Wi-Fi, Shortcuts, Spotlight, Storage, Status Bar, Networking, FileProvider, Accounts und weiteren Komponenten beschrieben. Die Bandbreite reicht von möglichen Abstürzen über Speicherfehler und Datenschutzprobleme bis hin zu besonders kritischen Szenarien wie möglicher Kernel-Speicher-Offenlegung oder einer Rechteausweitung bis zu Root-Privilegien. Genau deshalb ist iOS 26.5 nicht nur ein Komfortupdate für Nachrichten, sondern ein wichtiges Sicherheitsupdate für alle kompatiblen iPhones und iPads.

Parallel hat Apple auch iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 für ältere Geräte veröffentlicht. Damit werden auch Modelle berücksichtigt, die nicht auf iOS 26 wechseln können oder sollen. Zusätzlich gibt es neue Sicherheitsversionen für weitere Apple-Plattformen, darunter tvOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5. Wer ein iPhone, iPad, Apple TV, eine Apple Watch oder eine Apple Vision Pro nutzt, sollte deshalb nicht nur auf die neue RCS-Funktion schauen, sondern die Update-Runde insgesamt ernst nehmen.

Das Wichtigste zu iOS 26.5 in 20 Sekunden

  • RCS-Verschlüsselung: iOS 26.5 startet Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android in der Beta-Phase.
  • Apple & Google: Apple und Google treiben die verschlüsselte RCS-Kommunikation gemeinsam mit der GSMA voran.
  • Schloss-Symbol: Ein neues Schloss-Symbol zeigt an, ob eine RCS-Unterhaltung Ende-zu-Ende-verschlüsselt ist.
  • Voraussetzungen: Benötigt werden iOS 26.5 auf dem iPhone, ein unterstützter Mobilfunkanbieter und auf Android eine aktuelle Version von Google Messages.
  • SMS bleibt unsicher: Fällt ein Chat auf SMS oder MMS zurück, ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv.
  • Großes Sicherheitsupdate: Apple schließt zahlreiche Schwachstellen in iOS 26.5 und iPadOS 26.5 – unter anderem in Kernel, WebKit, ImageIO, Wi-Fi, Shortcuts und weiteren Systembereichen.
  • Ältere Geräte: Für iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR und iPad 7. Generation gibt es zusätzlich iOS 18.7.9 beziehungsweise iPadOS 18.7.9.
  • Weitere Plattformen: Auch tvOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5 enthalten Sicherheitskorrekturen.
  • Weitere Neuerungen: Dazu kommen Pride-Luminance-Hintergrundbild, Anpassungen bei Apple Karten, neue Optionen beim Wechsel zu Android und EU-Funktionen für Zubehöranbieter.

Inhaltsverzeichnis

  • iOS 26.5: Warum dieses Update wichtig ist
  • RCS-Verschlüsselung zwischen iPhone und Android
  • Voraussetzungen für verschlüsselte RCS-Chats
  • Schloss-Symbol: So erkennt man sichere RCS-Unterhaltungen
  • Warum SMS und MMS weiterhin ein Risiko bleiben
  • Sicherheitsupdate iOS 26.5 und iPadOS 26.5 im Überblick
  • Welche iPhones und iPads iOS 26.5 erhalten
  • Die wichtigsten Schwachstellen-Bereiche verständlich erklärt
  • Kernel, IOKit und Systemrechte: Warum diese Patches besonders wichtig sind
  • WebKit, Safari und schädliche Webinhalte
  • Bilder, Audio und Dateien: AppleJPEG, ImageIO, Audio, Quick Look und Model I/O
  • Datenschutz-Patches: Accounts, FileProvider, Shortcuts, Storage, Status Bar und WidgetKit
  • Netzwerk und WLAN: mDNSResponder, Networking, WebRTC, Wi-Fi und zlib
  • iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 für ältere Geräte
  • tvOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5
  • Weitere Neuerungen in iOS 26.5
  • iOS 26.5 installieren: Darauf sollte man achten
  • FAQ zu iOS 26.5, RCS und Sicherheitsupdates
  • Fazit

iOS 26.5: Warum dieses Update wichtig ist

iPhone-Ansicht des Softwareupdates iOS 26.5 mit Hinweis auf Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten
iOS 26.5 bringt Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichten in die Nachrichten-App und ergänzt Verbesserungen, Fehlerbehebungen sowie Sicherheitsupdates.

iOS 26.5 ist kein gewöhnliches Zwischenupdate. Apple verbindet hier drei Themen, die für Nutzer unmittelbar relevant sind: sicherere Nachrichten, geschlossene Systemlücken und mehr Interoperabilität. Die neue RCS-Verschlüsselung reduziert die alte Kluft zwischen iMessage und Android-Kommunikation. Gleichzeitig zeigt das Sicherheitsdokument, dass Apple tief im System nachgebessert hat – vom Kernel über WebKit bis zu Medienverarbeitung und Datenschutzfunktionen. Wer sein iPhone täglich für Messenger, E-Mails, Banking, Cloud-Dienste, Fotos, Arbeit oder Familienkommunikation nutzt, sollte iOS 26.5 daher nicht als kosmetische Aktualisierung abtun.

Besonders relevant ist die Kombination aus Alltagsfunktion und Sicherheitsbasis. Viele Nutzer installieren Updates eher wegen sichtbarer Neuerungen. In diesem Fall ist die sichtbare Neuerung klar: verschlüsselte RCS-Chats mit Android-Kontakten. Dahinter steckt aber ein mindestens ebenso wichtiger Sicherheitsblock. Apple beschreibt zahlreiche behobene Schwachstellen, darunter Fehler, durch die Apps unter bestimmten Bedingungen sensible Nutzerdaten erreichen, Datenschutzvorgaben umgehen, Kernel-Speicher offenlegen, unerwartete Systemabbrüche auslösen oder sogar Root-Rechte erlangen könnten. Solche Formulierungen sind technisch nüchtern, aber in der Praxis enorm wichtig.

Für iPad-Nutzer ist iPadOS 26.5 ebenfalls relevant. Viele der Schwachstellen betreffen iPhone und iPad gleichermaßen, weil beide Systeme auf derselben technischen Basis stehen. Das gilt auch für WebKit, ImageIO, Kernel-Komponenten, mDNSResponder, Wi-Fi und weitere gemeinsame Systembereiche. Wer also ein iPad für Schule, Studium, Arbeit, Medienkonsum, Banking, Fotoverwaltung oder Cloud-Zugriffe nutzt, sollte das Update ebenfalls zeitnah installieren.

Kurze Einordnung

iOS 26.5 ist gleichzeitig ein Nachrichten-Upgrade und ein Sicherheitsupdate. Die RCS-Verschlüsselung macht iPhone-Android-Chats sicherer, während die zahlreichen System-Patches Risiken in Kernel, WebKit, Medienverarbeitung, Datenschutzfunktionen und Netzwerkkomponenten reduzieren.

RCS-Verschlüsselung zwischen iPhone und Android

Release-Informationen zu iOS 26.5 mit RCS-Verschlüsselung und Pride-Luminanz-Hintergrundbild
Die Update-Hinweise zu iOS 26.5 nennen verschlüsselte RCS-Nachrichten bei unterstützten Netzbetreibern, das Pride-Luminanz-Hintergrundbild und weitere Sicherheitsinformationen.

RCS steht für Rich Communication Services und soll klassische SMS und MMS ablösen. Der Standard bringt moderne Funktionen wie bessere Medienqualität, Tippanzeigen, Lesebestätigungen, Gruppenchats und eine insgesamt zeitgemäßere Nachrichtenübermittlung. Auf Android ist RCS vor allem durch Google Messages verbreitet. Auf dem iPhone ersetzt RCS in geeigneten Fällen klassische SMS oder MMS in der Nachrichten-App. Genau diese direkte Integration macht den Schritt so wichtig: Nutzer müssen nicht zwingend einen separaten Messenger öffnen, um von modernerer Kommunikation zu profitieren.

Der große Schwachpunkt war bisher die plattformübergreifende Verschlüsselung. iMessage zwischen Apple-Geräten war schon lange Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Android-zu-Android-RCS über Google Messages unterstützte ebenfalls bereits verschlüsselte Chats. Zwischen iPhone und Android gab es jedoch eine spürbare Sicherheitslücke. Mit iOS 26.5 beginnt Apple nun, diese Lücke zu schließen. Die neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Chats startet in der Beta-Phase und wird automatisch für neue und bestehende Unterhaltungen aktiviert, sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Technisch basiert der Schritt auf einer branchenweiten Initiative von Apple, Google und der GSMA. Dabei spielt das RCS Universal Profile 3.0 eine wichtige Rolle. Die Verschlüsselung nutzt eine moderne Sicherheitsarchitektur, die dafür sorgen soll, dass Nachrichteninhalte während der Übertragung nicht von Dritten gelesen werden können. Für den Nutzer ist die technische Umsetzung weniger wichtig als die sichtbare Kontrolle: Ist die Unterhaltung verschlüsselt, erscheint ein Schloss-Symbol im RCS-Chat.

Voraussetzungen für verschlüsselte RCS-Chats

Damit die neue RCS-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktioniert, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein. Auf Apple-Seite ist ein iPhone mit iOS 26.5 erforderlich. Auf Android-Seite wird eine aktuelle Version von Google Messages benötigt. Außerdem müssen die beteiligten Mobilfunkanbieter den neuen Standard unterstützen. Genau deshalb kann es vorkommen, dass verschlüsseltes RCS nicht sofort bei jedem Nutzer sichtbar ist, obwohl iOS 26.5 bereits installiert wurde.

Apple bezeichnet den Start bewusst als Beta-Rollout. Das bedeutet: Die Funktion ist in der finalen iOS-Version enthalten, wird aber schrittweise für passende Kombinationen aus Gerät, App, Netzbetreiber und Region freigeschaltet. Neue RCS-Unterhaltungen können bereits verschlüsselt starten, bestehende Chats können nach und nach automatisch umgestellt werden. Nutzer sollten daher nicht allein auf die installierte Versionsnummer schauen, sondern immer die konkrete Unterhaltung prüfen.

Voraussetzung Was benötigt wird Warum es wichtig ist
iPhone iOS 26.5 oder neuer Erst mit iOS 26.5 startet die verschlüsselte RCS-Funktion für iPhone-Nutzer
Android Aktuelle Version von Google Messages Die Android-Seite muss den neuen RCS-Verschlüsselungsstandard ebenfalls unterstützen
Mobilfunkanbieter Unterstützter RCS-Standard RCS hängt stärker an Provider- und Netzkonfigurationen als klassische App-Messenger
RCS aktiv RCS muss auf beiden Seiten verfügbar sein Ohne RCS fällt der Chat auf SMS/MMS oder andere Wege zurück
Schloss-Symbol Sichtbare Kennzeichnung im Chat Erst das Schloss bestätigt die aktive Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Schloss-Symbol: So erkennt man sichere RCS-Unterhaltungen

Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das Schloss-Symbol in der Nachrichten-App. Es zeigt an, dass eine RCS-Unterhaltung zwischen iPhone und Android tatsächlich Ende-zu-Ende-verschlüsselt übertragen wird. Das ist entscheidend, weil nicht jede grüne Nachricht automatisch vollständig geschützt ist. Grüne Sprechblasen können SMS, MMS oder RCS bedeuten. Erst die zusätzliche Kennzeichnung im Chat gibt die nötige Sicherheit.

Fehlt das Schloss, kann das mehrere Gründe haben. Möglich sind eine ältere iOS-Version, eine veraltete Google-Messages-App, fehlende RCS-Aktivierung, ein nicht unterstützter Mobilfunkanbieter oder ein laufender Rollout. Auch ein temporärer Rückfall auf SMS oder MMS kann dazu führen, dass keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv ist. Wer sensible Inhalte austauscht, sollte deshalb nicht nur auf die Farbe der Nachricht achten, sondern immer auf die konkrete Verschlüsselungsanzeige.

Praxisregel für Nutzer

Bei iPhone-Android-Chats gilt ab iOS 26.5: Schloss sichtbar = RCS-Unterhaltung Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Kein Schloss bedeutet, dass man nicht automatisch von vollständigem Schutz ausgehen sollte. Bei SMS oder MMS ist keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiv.

Warum SMS und MMS weiterhin ein Risiko bleiben

Die neue RCS-Verschlüsselung verbessert iPhone-Android-Chats deutlich, macht aber SMS und MMS nicht plötzlich sicher. Wenn RCS nicht verfügbar ist, kann eine Nachricht weiterhin als SMS oder MMS versendet werden. Diese alten Standards sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt und sollten für sensible Inhalte gemieden werden. Das betrifft etwa Zugangscodes, private Dokumente, Gesundheitsdaten, berufliche Informationen, Finanzdaten oder sehr persönliche Nachrichten.

RCS ist also ein Fortschritt, aber kein Ersatz für bewusstes Sicherheitsverhalten. Wer das Schloss-Symbol nicht sieht, sollte vertrauliche Inhalte nicht über denselben Chat verschicken. Für besonders sensible Kommunikation bleiben spezialisierte Ende-zu-Ende-verschlüsselte Messenger wie Signal oder andere etablierte Dienste weiterhin eine sinnvolle Option. Der Vorteil von RCS liegt vor allem darin, dass der Standard-Chat zwischen iPhone und Android sicherer wird, ohne dass Nutzer zwingend eine separate App wählen müssen.

Sicherheitsupdate iOS 26.5 und iPadOS 26.5 im Überblick

Apple beschreibt für iOS 26.5 und iPadOS 26.5 eine umfangreiche Sicherheitsrunde. Die Aktualisierung wurde am 11. Mai 2026 veröffentlicht und adressiert zahlreiche Schwachstellen in tiefen Systemkomponenten. Die betroffenen Bereiche reichen von Medienverarbeitung über Webbrowser-Technik bis hin zu Kernel, Datenschutz, Netzwerk, Dateiverarbeitung und Benutzeroberfläche. Für normale Nutzer klingt das technisch, praktisch bedeutet es aber: Ein Angreifer könnte unter bestimmten Bedingungen Abstürze auslösen, Speicherinhalte offenlegen, Datenschutzgrenzen umgehen, Apps zum Absturz bringen, schädliche Dateien ausnutzen oder Systemrechte missbrauchen.

Besonders wichtig sind die Schwachstellen im Kernel, in WebKit und in Medienframeworks. Der Kernel ist der Kern des Betriebssystems. Fehler dort können besonders weitreichende Folgen haben, weil sie nahe an Speicherverwaltung, Systemrechten und Gerätesteuerung liegen. WebKit ist die technische Grundlage für Safari und viele Webansichten in Apps. Fehler dort können durch manipulierte Webseiten oder Webinhalte relevant werden. Medienframeworks wie AppleJPEG, ImageIO, Audio oder Model I/O sind wichtig, weil Bilder, Audiodateien und andere Medien im Alltag ständig verarbeitet werden – in Nachrichten, Mail, Safari, Fotos, Apps und Cloud-Diensten.

Apple nennt in den Sicherheitsdokumenten konkrete CVE-IDs. CVE steht für Common Vulnerabilities and Exposures und ist ein standardisiertes System zur Benennung von Sicherheitslücken. Für Leser ist nicht jede einzelne Nummer entscheidend, aber die große Zahl und die Breite der betroffenen Bereiche zeigen, dass iOS 26.5 deutlich mehr ist als ein reines Funktionsupdate.

Bereich Beispiele aus iOS 26.5 / iPadOS 26.5 Mögliche Auswirkung Einordnung
Kernel CVE-2026-28951, CVE-2026-28972, CVE-2026-28897, CVE-2026-43654, CVE-2026-28986, CVE-2026-28987 Root-Rechte, Kernel-Speicher, Systemabstürze, Speicherzugriffe Besonders sicherheitsrelevant, weil der Kernel tief im System arbeitet
WebKit CVE-2026-43660, CVE-2026-28907, CVE-2026-28962, CVE-2026-43658, CVE-2026-28905, CVE-2026-28847, CVE-2026-28904, CVE-2026-28955, CVE-2026-28903, CVE-2026-28953, CVE-2026-28902, CVE-2026-28901, CVE-2026-28913, CVE-2026-28883, CVE-2026-28958, CVE-2026-28917, CVE-2026-28947, CVE-2026-28942, CVE-2026-28971 Safari-Abstürze, Prozessabstürze, Zugriff auf sensible Informationen, Umgehung von Schutzregeln Relevant für Safari, Webinhalte und App-Webviews
Medienverarbeitung AppleJPEG, ImageIO, Audio, Model I/O, SceneKit, Quick Look Abstürze, Speicherfehler, beschädigter Prozessspeicher durch manipulierte Dateien Wichtig, weil Bilder, Audio und Dateien täglich verarbeitet werden
Datenschutz & Nutzerrechte Accounts, CoreAnimation, FileProvider, Shortcuts, Storage, Status Bar, WidgetKit Zugriff auf sensible Nutzerdaten, Umgehung von Privatsphäre-Einstellungen, Anzeige gesperrter Inhalte Direkt relevant für persönliche Daten und App-Berechtigungen
Netzwerk & WLAN mDNSResponder, Networking, WebRTC, Wi-Fi, zlib Denial-of-Service, IP-Tracking, Abstürze, Datenlecks über schädliche Inhalte Relevant für lokale Netzwerke, WLAN und Webkommunikation

Welche iPhones und iPads iOS 26.5 erhalten

Apple stellt iOS 26.5 für iPhone 11 und neuer bereit. Bei iPadOS 26.5 werden unter anderem iPad Pro 12,9 Zoll ab der 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll ab der 1. Generation, iPad Air ab der 3. Generation, iPad ab der 8. Generation und iPad mini ab der 5. Generation unterstützt. Damit erreicht das Update eine breite Gerätebasis, allerdings nicht mehr alle älteren iPhones und iPads.

Für ältere Geräte gibt es deshalb zusätzlich iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9. Diese Updates betreffen unter anderem iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR und das iPad der 7. Generation. Apple pflegt damit auch ältere Modelle weiter mit Sicherheitskorrekturen, selbst wenn sie nicht alle neuen iOS-26-Funktionen erhalten. Für Nutzer älterer Geräte ist das wichtig, weil Sicherheitsupdates oft relevanter sind als neue Komfortfunktionen.

Update Geräte Wichtigster Nutzen
iOS 26.5 iPhone 11 und neuer RCS-Verschlüsselung, Sicherheitskorrekturen, neue Funktionen
iPadOS 26.5 iPad Pro 12,9 Zoll ab 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll ab 1. Generation, iPad Air ab 3. Generation, iPad ab 8. Generation, iPad mini ab 5. Generation Sicherheitskorrekturen und Systemverbesserungen für aktuelle iPads
iOS 18.7.9 iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR Sicherheitskorrekturen für ältere iPhones
iPadOS 18.7.9 iPad 7. Generation Sicherheitskorrekturen für ältere iPads

Die wichtigsten Schwachstellen-Bereiche verständlich erklärt

Die CVE-Liste zu iOS 26.5 wirkt auf den ersten Blick wie ein technisches Protokoll. Für normale Nutzer ist jedoch die inhaltliche Bedeutung entscheidend. Apple hat viele Schwachstellen nicht dadurch beschrieben, dass Angriffe bereits im Alltag ausgenutzt wurden, sondern durch mögliche Auswirkungen: Eine App könnte Datenschutzvorgaben umgehen, ein manipuliertes Bild könnte Speicherfehler auslösen, eine Datei könnte eine App unerwartet beenden, eine lokale Anwendung könnte Kernel-Speicher auslesen oder Rechte erweitern. Genau solche Fehler werden durch Sicherheitsupdates geschlossen, bevor sie in größerem Umfang Schaden anrichten können.

Auffällig ist die breite Streuung der betroffenen Komponenten. Es geht nicht nur um Safari oder Nachrichten, sondern um das gesamte Betriebssystem. Accounts betrifft Privatsphäre-Einstellungen, App Intents und Shortcuts betreffen Automatisierung und App-Interaktionen, ImageIO und AppleJPEG betreffen Bildverarbeitung, mDNSResponder betrifft Netzwerkdienste, Wi-Fi betrifft drahtlose Kommunikation, WidgetKit betrifft Inhalte auf dem Sperrbildschirm und Status Bar betrifft mögliche Bildschirm- beziehungsweise Metadaten-Zugriffe. Dadurch wird klar: Ein modernes Smartphone ist ein komplexes System, und Sicherheitsupdates müssen viele kleine Bausteine gleichzeitig absichern.

Warum CVE-Nummern wichtig sind

CVE-IDs geben Sicherheitslücken eine eindeutige Kennung. Dadurch können Hersteller, Sicherheitsforscher, Administratoren und Nutzer nachvollziehen, welche Schwachstellen geschlossen wurden. Für den Alltag muss man nicht jede Nummer auswendig kennen – entscheidend ist, dass das Update installiert wird.

Kernel, IOKit und Systemrechte: Warum diese Patches besonders wichtig sind

Der Kernel ist der zentrale Kern des Betriebssystems. Er verwaltet Speicher, Prozesse, Rechte, Hardwarezugriffe und viele grundlegende Systemfunktionen. Sicherheitslücken im Kernel sind daher besonders ernst zu nehmen. In iOS 26.5 und iPadOS 26.5 adressiert Apple mehrere Kernel-Probleme. Dazu gehören unter anderem mögliche Offenlegung von Kernel-Speicher, unerwartete Systemabbrüche, Schreibzugriffe auf Kernel-Speicher, Race Conditions, Logging-Probleme und eine Schwachstelle, durch die eine App unter bestimmten Bedingungen Root-Rechte erlangen könnte.

Besonders relevant ist die Kombination aus Rechteausweitung und Speicherfehlern. Wenn eine App aus ihrer normalen Berechtigungsebene ausbrechen oder tiefere Systembereiche beeinflussen kann, steigt das Risiko für schwerwiegendere Angriffe. Apple hat solche Probleme unter anderem durch verbesserte Speicherverwaltung, zusätzliche Validierung, strengere Zustandsverwaltung und bessere Eingabeprüfung adressiert. Auch IOKit und IOSurfaceAccelerator wurden korrigiert, weil diese Bereiche eng mit Hardwarezugriffen, Grafik, Speicher und Systemstabilität verbunden sind.

Systembereich Beispiele für korrigierte Risiken Warum Nutzer aktualisieren sollten
Kernel Root-Rechte, Kernel-Speicher, unerwartete Systemabbrüche, Speicherzugriffe Kernel-Fehler können besonders tief ins System reichen
IOKit Use-after-free, unerwartete Systembeendigung IOKit ist eng mit Hardware- und Treiberlogik verbunden
IOSurfaceAccelerator Systemabbruch oder Lesen von Kernel-Speicher Grafik- und Speicherkomponenten sind sicherheitskritisch
IOHIDFamily Speicherfehler, mögliche Offenlegung von Kernel-Speicherlayout Hilft gegen technische Vorstufen komplexerer Angriffe

WebKit, Safari und schädliche Webinhalte

WebKit ist eine der wichtigsten Komponenten in iOS und iPadOS. Safari nutzt WebKit, aber auch viele Apps verwenden WebKit-basierte Webansichten. Sicherheitslücken in WebKit sind daher besonders relevant, weil Nutzer täglich Webseiten, Links, eingebettete Inhalte und App-interne Browserfenster öffnen. In iOS 26.5 behebt Apple zahlreiche WebKit-Probleme, darunter mögliche Umgehungen von Content-Security-Policy-Regeln, Abstürze durch schädliche Webinhalte, Offenlegung sensibler Informationen, fehlerhafte Download-Logik durch bösartige iframes und mehrere Speicherverwaltungsprobleme.

Solche Schwachstellen sind im Alltag gefährlich, weil sie nicht zwingend eine aktiv installierte App voraussetzen. Schon das Verarbeiten manipulierter Webinhalte kann ausreichen, um Probleme auszulösen. Deshalb gehören WebKit-Patches zu den wichtigsten Gründen, iOS-Updates zeitnah einzuspielen. Wer häufig Links aus Mails, Messenger-Nachrichten, sozialen Netzwerken oder Foren öffnet, profitiert unmittelbar von diesen Korrekturen.

WebKit kurz erklärt

WebKit ist die Browser-Engine hinter Safari und vielen Webansichten in Apps. Wenn Apple WebKit-Lücken schließt, betrifft das nicht nur den Safari-Browser, sondern auch viele App-Bereiche, in denen Webinhalte dargestellt werden.

Bilder, Audio und Dateien: AppleJPEG, ImageIO, Audio, Quick Look und Model I/O

Ein großer Teil der Sicherheitskorrekturen betrifft die Verarbeitung von Bildern, Audiodateien, Medien und Dateien. Das ist besonders wichtig, weil solche Inhalte ständig auf iPhones und iPads landen: per Nachricht, Mail, AirDrop, Cloud, Webseite, App, Kamera, Download oder Dateifreigabe. Apple nennt unter anderem Schwachstellen in AppleJPEG, ImageIO, Audio, CoreServices, CoreSymbolication, Quick Look, SceneKit und Model I/O.

Die beschriebenen Auswirkungen reichen von unerwarteter App-Beendigung über Denial-of-Service bis hin zu Speicherbeschädigung. Besonders problematisch sind manipulierte Mediendateien, weil Nutzer ihnen oft weniger misstrauen als ausführbaren Programmen. Ein Bild oder eine Audiodatei wirkt harmlos, kann aber bei fehlerhafter Verarbeitung Sicherheitsprobleme auslösen. Mit iOS 26.5 verbessert Apple unter anderem Bounds Checking, Speicherverwaltung, Eingabevalidierung und zusätzliche Prüfmechanismen.

Komponente Typisches Risiko Alltagsbezug
AppleJPEG Manipulierte Bilder oder Medien können Abstürze oder Speicherfehler auslösen Bilder in Nachrichten, Mail, Webseiten und Apps
ImageIO Speicherbeschädigung oder App-Abstürze durch manipulierte Bilddateien Fotoanzeige, Vorschau, Apps, Webinhalte
Audio Manipulierte Audiostreams können Prozesse beenden Audioanhänge, Medienstreaming, Apps
Quick Look Manipulierte Dateien können App-Abstürze verursachen Dateivorschau in iOS und iPadOS
SceneKit / Model I/O Probleme bei 3D-, Bild- oder Modelldateien 3D-Inhalte, Kreativ-Apps, AR-/Grafikdateien

Datenschutz-Patches: Accounts, FileProvider, Shortcuts, Storage, Status Bar und WidgetKit

Neben klassischen Speicher- und Weblücken enthält iOS 26.5 mehrere Korrekturen mit direktem Datenschutzbezug. Im Bereich Accounts wurde ein Berechtigungsproblem adressiert, durch das eine App bestimmte Privatsphäre-Einstellungen umgehen konnte. FileProvider und Storage betreffen mögliche Zugriffe auf sensible Nutzerdaten. Shortcuts wurde so angepasst, dass zusätzliche Nutzereinwilligung abgefragt wird, wenn sensible Daten betroffen sind. Auch Status Bar und WidgetKit wurden korrigiert, weil dort Bildschirm-, Metadaten- oder Sperrbildschirm-Inhalte eine Rolle spielen können.

Besonders interessant ist auch der Bereich Screenshots, der laut Apple für iPhone 15 und neuer relevant ist. Dabei ging es um ein Datenschutzproblem, bei dem ein Angreifer mit physischem Zugriff unter bestimmten Umständen über Visual Intelligence auf sensible Nutzerdaten während iPhone Mirroring zugreifen konnte. Apple hat dieses Problem durch Entfernen des anfälligen Codes adressiert. Für Nutzer zeigt das, dass Datenschutz nicht nur eine Frage von App-Berechtigungen ist, sondern auch von Benutzeroberfläche, Sperrbildschirm, Spiegelungsfunktionen und intelligenten Systemdiensten.

Datenschutzrelevante Bereiche in iOS 26.5

  • Accounts: Korrektur eines Problems rund um Privatsphäre-Einstellungen.
  • FileProvider: Zusätzliche Validierung gegen Zugriff auf sensible Nutzerdaten.
  • Shortcuts: Zusätzliche Zustimmung bei sensiblen Datenzugriffen.
  • Storage: Korrektur einer Race Condition mit möglichem Datenzugriff.
  • Status Bar: Verbesserte Logik gegen mögliche Bildschirm- beziehungsweise Metadatenprobleme.
  • WidgetKit: Schutz gegen Anzeige eingeschränkter Inhalte auf dem Sperrbildschirm.
  • Screenshots: Korrektur eines Datenschutzproblems bei iPhone Mirroring und Visual Intelligence auf iPhone 15 und neuer.

Netzwerk und WLAN: mDNSResponder, Networking, WebRTC, Wi-Fi und zlib

Ein weiterer wichtiger Bereich betrifft Netzwerk- und Webkommunikation. Apple nennt in iOS 26.5 mehrere Schwachstellen in mDNSResponder, Networking, WebRTC, Wi-Fi und zlib. Dabei geht es unter anderem um Denial-of-Service-Angriffe im lokalen Netzwerk, unerwartete Systemabbrüche, mögliche Speicherbeschädigung, IP-Tracking-Risiken und Datenlecks beim Besuch manipulierter Webseiten. Diese Korrekturen sind gerade deshalb relevant, weil iPhones und iPads ständig in WLANs, Mobilfunknetzen, lokalen Netzwerken, Hotspots und Webdiensten unterwegs sind.

Besonders Wi-Fi-Schwachstellen können in der Praxis unangenehm sein, weil ein Angreifer unter bestimmten Bedingungen in einer privilegierten Netzwerkposition speziell präparierte WLAN-Pakete verwenden könnte. Auch mDNSResponder ist wichtig, weil dieser Dienst in lokalen Netzwerken eine Rolle spielt – etwa bei Geräteerkennung, Netzwerkdiensten und Kommunikation innerhalb eines WLANs. Die zlib-Korrektur betrifft mögliche Informationslecks beim Besuch manipulierter Webseiten. Zusammen zeigen diese Patches: Sicherheit endet nicht bei Apps und Browsern, sondern betrifft auch die unsichtbare Netzwerklogik im Hintergrund.

Netzwerkbereich Adressiertes Risiko Warum das wichtig ist
mDNSResponder Denial-of-Service, Speicherfehler, lokale Netzwerkangriffe Relevant für lokale Netzwerke, Geräteerkennung und WLAN-Umgebungen
Networking Mögliches Tracking über IP-Adresse Datenschutzrelevant bei Netzwerkverbindungen
WebRTC Abstürze durch schädliche Webinhalte Relevant für Echtzeitkommunikation und Browser-/App-Webinhalte
Wi-Fi Denial-of-Service durch speziell präparierte WLAN-Pakete Wichtig bei öffentlichen, fremden oder gemeinsam genutzten WLANs
zlib Mögliche Offenlegung sensibler Daten über manipulierte Webseiten Relevant für Web- und Datenkompression im Hintergrund

iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 für ältere Geräte

Nicht alle Geräte wechseln auf iOS 26. Für ältere Modelle hat Apple deshalb iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 veröffentlicht. Diese Updates richten sich unter anderem an iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR und das iPad der 7. Generation. Auch hier werden zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen – darunter Probleme in Accounts, APFS, App Intents, Audio, Calendar, Calling Framework, CoreServices, FileProvider, GeoServices, ImageIO, IOHIDFamily, IOKit, Kernel, LaunchServices, libxpc, Mail Drafts, mDNSResponder, Model I/O, Networking, Privacy, Quick Look, SceneKit, Shortcuts, Siri, Status Bar, WebKit, Wi-Fi und zlib.

Für Nutzer älterer Geräte ist das besonders wichtig. Ein älteres iPhone ohne neue Komfortfunktionen kann weiterhin sicher betrieben werden, wenn es aktuelle Sicherheitsupdates erhält. Wer ein iPhone XS, XS Max, XR oder ein iPad der 7. Generation nutzt, sollte deshalb nicht denken, das Gerät sei durch fehlende iOS-26-Funktionen automatisch abgehängt. Sicherheitsseitig liefert Apple weiterhin relevante Korrekturen. Gerade bei Geräten, die in Familien weitergegeben, als Zweitgerät genutzt oder im Alltag für Banking, Mail und Messenger verwendet werden, ist das Update sinnvoll.

Wichtig für ältere iPhones und iPads

Wer kein iOS 26.5 erhält, sollte trotzdem nach Updates suchen. iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 schließen zahlreiche Sicherheitslücken für ältere Geräte und sind deshalb für iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone XR und iPad 7. Generation besonders relevant.

tvOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5

Apple hat nicht nur iPhone und iPad aktualisiert. Auch tvOS 26.5, watchOS 26.5 und visionOS 26.5 enthalten Sicherheitskorrekturen. Viele der dort genannten Schwachstellen ähneln den iOS- und iPadOS-Korrekturen, weil Apple-Plattformen zahlreiche gemeinsame Systemkomponenten nutzen. Dazu gehören unter anderem Accelerate, APFS, App Intents, AppleJPEG, Audio, ImageIO, IOHIDFamily, IOKit, Kernel, LaunchServices, mDNSResponder, SceneKit, Spotlight, Storage, WebKit, Wi-Fi und zlib.

Für watchOS 26.5 gilt die Aktualisierung für Apple Watch Series 6 und neuer. Für tvOS 26.5 werden Apple TV HD und Apple TV 4K unterstützt. visionOS 26.5 richtet sich an Apple Vision Pro. Auch wenn diese Geräte nicht im Mittelpunkt der RCS-Neuerung stehen, sind die Updates wichtig. Apple Watch, Apple TV und Vision Pro verarbeiten ebenfalls Webinhalte, Medien, Netzwerkdaten, Apps, Gerätekommunikation und personenbezogene Informationen. Sicherheitsupdates sollten daher auch auf diesen Plattformen zeitnah installiert werden.

Plattform Version Unterstützte Geräte Einordnung
iPhone iOS 26.5 iPhone 11 und neuer RCS-Verschlüsselung und umfangreiche Sicherheitskorrekturen
iPad iPadOS 26.5 Aktuelle iPad-Pro-, iPad-Air-, iPad- und iPad-mini-Modelle Sicherheitskorrekturen für zentrale Systemkomponenten
Ältere iPhones iOS 18.7.9 iPhone XS, XS Max, XR Sicherheitsupdate für ältere Geräte
Ältere iPads iPadOS 18.7.9 iPad 7. Generation Sicherheitsupdate für ältere Geräte
Apple TV tvOS 26.5 Apple TV HD und Apple TV 4K Sicherheitskorrekturen für System, WebKit, Netzwerk und Medien
Apple Watch watchOS 26.5 Apple Watch Series 6 und neuer Sicherheitskorrekturen für Watch-Systemkomponenten
Apple Vision Pro visionOS 26.5 Alle Apple-Vision-Pro-Modelle Sicherheitskorrekturen für visionOS, WebKit, Medien und Netzwerk

Weitere Neuerungen in iOS 26.5

Neben RCS und Sicherheit bringt iOS 26.5 weitere Änderungen. Dazu gehört das neue Pride-Luminance-Hintergrundbild, das mit farbigen Lichteffekten arbeitet. Außerdem erweitert Apple die Karten-App um vorgeschlagene Orte. Diese Funktion soll Orte anhand von Suchanfragen, Kartenansicht, Trends in der Nähe und Nutzungskontext sichtbarer machen. In bestimmten Märkten bereitet Apple damit auch lokale Werbeformen in Apple Karten vor, die gekennzeichnet werden sollen.

Praktisch ist auch eine neue Option beim Wechsel von iPhone zu Android. Nutzer sollen auswählen können, welche Nachrichtenanhänge sie übertragen möchten: alle Medien, nur Inhalte aus dem vergangenen Jahr oder nur Inhalte der letzten 30 Tage. Das ist sinnvoll, weil Nachrichtenarchive sehr groß werden können. Wer nur aktuelle Medien benötigt, spart Speicher und beschleunigt den Wechselprozess.

In der Europäischen Union öffnet Apple zudem bestimmte Funktionen für Zubehör anderer Hersteller. Dazu gehören unter anderem nähere Kopplungsmechanismen, iPhone-Benachrichtigungen und Live Activities für kompatible Drittanbietergeräte. Diese Änderungen hängen mit regulatorischen Vorgaben zusammen und könnten künftig Smartwatches, Kopfhörer und anderes Zubehör außerhalb des Apple-Ökosystems besser integrieren. Voraussetzung bleibt jedoch, dass die jeweiligen Hersteller diese Möglichkeiten auch nutzen.

iOS 26.5 installieren: Darauf sollte man achten

iOS 26.5 lässt sich wie gewohnt über Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate installieren. Vor der Aktualisierung sollte das iPhone ausreichend geladen sein oder am Strom hängen. Außerdem empfiehlt sich eine stabile WLAN-Verbindung und genügend freier Speicherplatz. Wer viele Fotos, Videos, Apps oder Downloads auf dem Gerät hat, sollte vorab prüfen, ob ausreichend Platz für Download und Installation vorhanden ist.

Vor größeren Updates ist ein Backup sinnvoll. Das kann über iCloud oder über einen Mac beziehungsweise PC erfolgen. Gerade weil iOS 26.5 viele sicherheitsrelevante Bereiche aktualisiert, ist eine zeitnahe Installation empfehlenswert. Nach dem Update sollte man in der Nachrichten-App prüfen, ob RCS-Unterhaltungen mit Android-Kontakten das Schloss-Symbol zeigen. Wenn das Symbol noch nicht erscheint, kann das am Beta-Rollout, am Anbieter oder an der Android-Seite liegen.

Update-Checkliste

  • Backup erstellen: iCloud-Backup oder lokales Backup am Computer anlegen.
  • Speicher prüfen: Genug freien Speicherplatz für Download und Installation bereithalten.
  • Stromversorgung: iPhone oder iPad laden oder während des Updates am Strom lassen.
  • WLAN nutzen: Stabile Verbindung reduziert Update-Probleme.
  • RCS prüfen: Nach dem Update bei Android-Chats auf das Schloss-Symbol achten.
  • Andere Apple-Geräte: Apple Watch, Apple TV und Vision Pro ebenfalls aktualisieren.

FAQ: iOS 26.5, RCS und Sicherheitsupdates

Was ist die wichtigste Neuerung in iOS 26.5?

Die sichtbarste Neuerung ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten zwischen iPhone und Android. Zusätzlich enthält iOS 26.5 ein umfangreiches Sicherheitsupdate mit zahlreichen geschlossenen Schwachstellen.

Ist verschlüsseltes RCS mit iOS 26.5 überall sofort verfügbar?

Nein. Die Funktion startet in der Beta-Phase und wird schrittweise ausgerollt. Sie benötigt iOS 26.5, unterstützte Mobilfunkanbieter und auf Android eine aktuelle Version von Google Messages.

Wie erkenne ich, ob ein RCS-Chat verschlüsselt ist?

Eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Unterhaltung wird durch ein Schloss-Symbol im Chat angezeigt. Fehlt dieses Symbol, sollte man nicht automatisch von vollständiger Verschlüsselung ausgehen.

Sind SMS und MMS durch iOS 26.5 jetzt verschlüsselt?

Nein. SMS und MMS bleiben unverschlüsselte Fallback-Techniken. Die neue Verschlüsselung betrifft RCS-Unterhaltungen, wenn alle technischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Welche Geräte erhalten iOS 26.5?

iOS 26.5 ist für iPhone 11 und neuer verfügbar. iPadOS 26.5 unterstützt unter anderem iPad Pro 12,9 Zoll ab 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll ab 1. Generation, iPad Air ab 3. Generation, iPad ab 8. Generation und iPad mini ab 5. Generation.

Was ist mit älteren iPhones?

Für ältere Geräte wie iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR gibt es iOS 18.7.9. Dieses Update bringt Sicherheitskorrekturen, aber nicht die neuen iOS-26.5-Funktionen.

Warum sind Kernel-Patches so wichtig?

Der Kernel ist der Kern des Betriebssystems. Schwachstellen dort können besonders kritisch sein, weil sie Speicher, Rechte, Prozesse und Systemfunktionen betreffen. iOS 26.5 schließt mehrere Kernel-bezogene Sicherheitslücken.

Warum betrifft WebKit nicht nur Safari?

WebKit ist die Browser-Engine hinter Safari und vielen Webansichten in Apps. Wenn Apple WebKit-Lücken schließt, betrifft das auch App-Bereiche, in denen Webseiten oder Webinhalte angezeigt werden.

Sollte man iPadOS 26.5 ebenfalls installieren?

Ja. Viele Sicherheitskorrekturen betreffen iPhone und iPad gleichermaßen. Wer ein kompatibles iPad nutzt, sollte iPadOS 26.5 zeitnah installieren.

Gibt es auch Updates für Apple Watch, Apple TV und Vision Pro?

Ja. Apple hat auch watchOS 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 veröffentlicht. Diese Updates enthalten ebenfalls Sicherheitskorrekturen.

Was sollte man vor dem Update tun?

Vor dem Update empfiehlt sich ein Backup, ausreichend freier Speicher, eine stabile WLAN-Verbindung und genügend Akkuladung. Nach der Installation sollte man RCS-Chats mit Android-Kontakten auf das Schloss-Symbol prüfen.

Fazit: iOS 26.5 ist ein Pflichtupdate für Nachrichten, Datenschutz und Systemsicherheit

iOS 26.5 ist deutlich wichtiger, als es die Versionsnummer vermuten lässt. Die neue Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS zwischen iPhone und Android macht plattformübergreifende Chats sicherer und reduziert eine alte Lücke zwischen iMessage und grünen Nachrichten. Nutzer sollten jedoch genau auf das Schloss-Symbol achten, denn nur dieses zeigt an, dass eine konkrete Unterhaltung wirklich Ende-zu-Ende-verschlüsselt läuft.

Mindestens genauso wichtig ist der Sicherheitsblock. Apple schließt zahlreiche Schwachstellen in iOS 26.5 und iPadOS 26.5 – darunter Probleme in Kernel, WebKit, Medienverarbeitung, Datenschutzfunktionen, Netzwerkdiensten und WLAN. Für ältere Geräte stellt Apple mit iOS 18.7.9 und iPadOS 18.7.9 ebenfalls Sicherheitskorrekturen bereit. Auch Apple Watch, Apple TV und Apple Vision Pro erhalten passende Updates.

Die klare Empfehlung lautet daher: Wer ein kompatibles Gerät nutzt, sollte das Update zeitnah installieren. iOS 26.5 bringt nicht nur eine sichtbare Verbesserung für iPhone-Android-Chats, sondern stärkt das gesamte System an vielen unsichtbaren, aber sicherheitsrelevanten Stellen.

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