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Blitzermarathon Bayern 2026: Alle Messstellen, Karte und Termine

Blitzermarathon Bayern 2026: Wo am 15. April in Bayern geblitzt wird, warum so viele Messstellen veröffentlicht sind und was Autofahrer jetzt wissen sollten

Der Blitzermarathon Bayern 2026 ist keine kleine Nebenaktion für ein paar Schlagzeilen, sondern ein groß angelegter 24-Stunden-Schwerpunkt mit landesweiter Wirkung. Am Mittwoch, 15. April 2026, ab 06:00 Uhr bis Donnerstag, 16. April 2026, 06:00 Uhr wird in Bayern verstärkt die Geschwindigkeit kontrolliert. Dahinter steht nicht nur ein nationaler Aktionstag, sondern Bayerns Beitrag zum europaweit koordinierten ROADPOL-Speedmarathon. Der Freistaat fährt dabei traditionell eine besonders sichtbare Linie: Die Standorte werden vorab öffentlich gemacht, dazu gibt es eine interaktive Karte mit allen Messstellen und zusätzlich eine ausführliche PDF-Liste mit den bekannten Kontrollpunkten. Genau das macht Bayern für viele Fahrer so interessant. Während andere Länder oft nur grob ankündigen, dass mehr kontrolliert wird, legt Bayern die Karten vergleichsweise offen auf den Tisch – und zwingt damit praktisch jeden Autofahrer zur simplen Frage, warum man an einer bekannten Kontrollstelle eigentlich trotzdem noch zu schnell unterwegs wäre.

Besonders deutlich wird der Hintergrund, wenn man auf die aktuelle Verkehrsunfallstatistik 2025 schaut. In Bayern wurden zuletzt 387.656 Verkehrsunfälle registriert, dazu 507 Verkehrstote. Noch wichtiger für den Blitzermarathon ist aber ein anderer Punkt: Zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt eine der gefährlichsten Ursachen schwerer und tödlicher Unfälle. Gerade auf Landstraßen außerorts ist das Problem massiv, dort verunglücken weiterhin besonders viele Menschen tödlich. Genau deshalb liegt der Schwerpunkt des Blitzermarathons in Bayern erneut stark auf Landstraßen, auch wenn selbstverständlich ebenso Autobahnen, Bundesstraßen, Ortsdurchfahrten, Schulumfelder, Kindergärten, Kliniken, Altenheime, Bushaltestellen und bekannte Unfallbrennpunkte in den Fokus rücken. Wer den Blitzermarathon also bloß als lästige Foto-Falle abtut, verkennt, worum es bei der Aktion politisch und praktisch eigentlich geht: Tempo ist auf Bayerns Straßen nicht irgendein Randthema, sondern immer noch ein Punkt, an dem sich binnen Sekunden entscheidet, ob ein Fehler glimpflich ausgeht oder eskaliert.


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Das Wichtigste zum Blitzermarathon Bayern 2026 in 20 Sekunden

  • Aktionstag in Bayern: 15. April 2026
  • Kontrollzeitraum: 24 Stunden von 06:00 Uhr bis 06:00 Uhr am Folgetag
  • Teil der Aktion: europaweiter ROADPOL-Speedmarathon
  • Einsatzumfang: rund 2.000 Polizistinnen, Polizisten und Mitarbeitende der kommunalen Verkehrsüberwachung
  • Bekannte Messstellen: rund 1.570 mögliche Kontrollorte in ganz Bayern
  • Besonderheit: Bayern veröffentlicht die Messstellen vorab per interaktiver Karte und PDF-Liste
  • Schwerpunkt: vor allem Landstraßen außerorts, dazu Schulen, Kitas, Ortsdurchfahrten, Unfallbrennpunkte und Hauptverkehrsachsen
  • Ziel: nicht Überraschung um jeden Preis, sondern Prävention, Sensibilisierung und weniger schwere Unfälle
  • Wichtige Einordnung: Geschwindigkeit bleibt in Bayern eine der wichtigsten Ursachen tödlicher Verkehrsunfälle
  • Worauf sich Fahrer einstellen müssen: auf deutlich mehr Präsenz, viele bekannte Kontrollstellen und zusätzlich nicht jede Menge falsche Sicherheit nur wegen veröffentlichter Listen

Zur interaktiven Karte aller Messstellen in Bayern ➜

Inhaltsverzeichnis

  • 1) Wann der Blitzermarathon Bayern 2026 stattfindet
  • 2) Warum Bayern die Messstellen überhaupt veröffentlicht
  • 3) Wie viele Messstellen es gibt – und was das wirklich bedeutet
  • 4) Wo in Bayern geblitzt wird: Regionen, Streckentypen und Muster
  • 5) München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und weitere Beispiele aus der Liste
  • 6) Warum der Fokus erneut stark auf Landstraßen liegt
  • 7) Was die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Blitzermarathon bedeutet
  • 8) Welche Strafen bei Tempoverstößen drohen
  • 9) Was die offizielle PDF-Liste besonders deutlich zeigt
  • 10) Offizielle Karte, PDF und weitere Quellen
  • FAQ
  • Fazit

1) Wann der Blitzermarathon Bayern 2026 stattfindet

Der bayerische 24-Stunden-Blitzmarathon 2026 beginnt am 15. April 2026 um 06:00 Uhr und läuft bis 16. April 2026 um 06:00 Uhr. Bayern beteiligt sich damit erneut sichtbar am europaweiten „Speedmarathon“, der über das Verkehrspolizei-Netzwerk ROADPOL koordiniert wird. Das Entscheidende daran: Es geht nicht um ein paar punktuelle Messungen, sondern um eine konzertierte, landesweite Schwerpunktaktion. Genau deshalb ist der Begriff „Blitzermarathon“ auch nicht bloß PR. Für Fahrer bedeutet dieser Zeitraum ganz real eine deutlich erhöhte Kontrolldichte – und zwar flächendeckend von Unterfranken bis Schwaben, von Oberbayern bis Niederbayern.

Anders gesagt: Wer an diesem Tag in Bayern unterwegs ist, fährt nicht einfach durch den normalen Kontrollalltag mit ein paar zusätzlichen Streifen. Der Freistaat macht aus dem Thema Geschwindigkeit für einen Tag ein landesweites Hauptthema. Das erzeugt Aufmerksamkeit, aber eben auch Druck. Und gerade darin liegt die Strategie: Nicht heimlich kassieren, sondern sichtbar zeigen, wo und warum kontrolliert wird. Diese Offenheit ist kein Zufall, sondern Teil des verkehrspolitischen Ansatzes, den Bayern seit Jahren mit dem Verkehrssicherheitsprogramm „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ verfolgt.

Die wichtigsten Zeiten zum Blitzermarathon Bayern 2026

  • Start: Mittwoch, 15.04.2026, 06:00 Uhr
  • Ende: Donnerstag, 16.04.2026, 06:00 Uhr
  • Dauer: 24 Stunden
  • Einbettung: Teil des europaweiten ROADPOL-Speedmarathons

Fünf bekannte Blitzerwarner im Überblick: Diese Geräte sind rund um den Blitzermarathon 2026 besonders gefragt

Immer wenn der Blitzermarathon näher rückt, steigt auch das Interesse an technischen Helfern, die im Auto auf Gefahrenstellen, Kontrollen, Staus oder Tempolimits aufmerksam machen. Dabei zeigt sich schnell: Nicht jedes System arbeitet gleich. Einige Geräte setzen konsequent auf die Verbindung mit dem Smartphone und liefern Warnungen über eine App plus kompaktes Zusatzgerät im Cockpit, andere funktionieren eher als eigenständige GPS-Gefahrenwarner mit Display und klassischer Menüführung. Genau deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Unterschiede. Wer viel fährt, regelmäßig pendelt oder häufig in unbekannten Regionen unterwegs ist, achtet eher auf stabile Verbindung, gut hörbare Signale und eine möglichst einfache Einbindung in den Alltag. Wer dagegen möglichst wenig Technik im Sichtfeld haben will, bevorzugt oft kleine, unauffällige Geräte mit dezenten LED-Signalen. Und wer ganz ohne Smartphone-Gefummel auskommen möchte, landet oft eher bei klassischen Stand-alone-Lösungen mit eigenem GPS.

Wichtig ist dabei vor allem eines: Solche Geräte ändern nichts daran, dass im Straßenverkehr die geltenden Regeln maßgeblich bleiben. Entscheidend ist also nicht die Illusion, man könne sich technisch „herausmogeln“, sondern die Frage, welches System im Alltag die übersichtlichsten Hinweise, die verlässlichste Bedienung und die beste Integration ins eigene Fahrzeug bietet. Gerade beim Blitzermarathon 2026 schauen viele deshalb auf Produkte, die ohne komplizierte Einrichtung funktionieren, im besten Fall keine laufenden Abo-Kosten verursachen und bei Licht, Musik und Autobahntempo trotzdem noch klar wahrnehmbar bleiben. Die folgenden fünf Geräte decken ziemlich gut ab, was der Markt aktuell hergibt: vom Community-basierten Bestseller über CarPlay-/Android-Auto-fähige Neuheiten bis hin zum klassischen GPS-Warner mit eigenem Display.

Unsere Auswahl bekannter Blitzerwarner zum Blitzermarathon 2026

Die folgenden Modelle gehören zu den bekanntesten Geräten, die aktuell im Umfeld von Blitzerwarnung, Gefahrenstellen-Hinweisen und Verkehrsalarmen diskutiert werden. Der Fokus liegt auf Bedienung, Alltagstauglichkeit, Signalstärke, App-Anbindung und dem grundsätzlichen Gerätekonzept.

OOONO Co-Driver NO2 ist aktuell eines der sichtbarsten Geräte in diesem Segment und wirkt vor allem deshalb so stark, weil es das Thema bewusst simpel hält. Das Gerät selbst ist klein, leicht und unauffällig, die eigentliche Intelligenz kommt aber aus der App-Anbindung und der Community. Interessant ist vor allem die Kombination aus wiederaufladbarem Akku, LED-Anzeige und Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto. Im Alltag ist das für viele Fahrer attraktiv, weil das Gerät nicht wie ein altes Navi wirkt, sondern eher wie ein diskreter Signalgeber. Auffällig stark ist die Marktpräsenz: hoher Bestseller-Rang, sehr viele Bewertungen und enorm viele Käufe sprechen dafür, dass OOONO im Massenmarkt längst angekommen ist. Gleichzeitig gilt aber auch hier das typische Community-Prinzip: Die Qualität der Warnungen hängt mit davon ab, wie aktiv und dicht die jeweilige Nutzerbasis in einer Region tatsächlich ist. Wer ein modernes, kompaktes und optisch sauberes System sucht, landet deshalb sehr schnell bei diesem Modell.

Angebot
OOONO Co-Driver NO2 | Blitzerwarner mit CarPlay & Android Auto | Bestseller-Modell 2026
OOONO Co-Driver NO2 | Blitzerwarner mit CarPlay & Android Auto | Bestseller-Modell 2026
  • Konzept: kompakter Verkehrswarner mit Smartphone-App und Community-Daten
  • Kompatibilität: mindestens Android 12 bzw. iOS 16, Apple CarPlay und Android Auto
  • Besonderheit: wiederaufladbar per USB-C, keine Batteriewechsel nötig
  • Anzeige: LED-Signale plus akustische Warnungen
  • Lieferumfang: Gerät, Halterung und Ladekabel
  • Gewicht: nur ca. 28 g
  • Stärken laut Produktprofil: einfache Einrichtung, große Community, keine Abo-Gebühren
57,99 EUR
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TomTom Verkehrs-Assistent Tom verfolgt einen etwas anderen Ansatz und versucht, klassische TomTom-Navigationserfahrung in ein kompaktes Warnsystem für moderne Fahrzeuge zu übersetzen. Spannend ist hier vor allem die Mischung aus Radarkamerawarnungen, Stauhinweisen, Warnungen vor Hindernissen und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Das System richtet sich damit an Fahrer, die nicht nur auf einen einzelnen Blitzerhinweis schauen, sondern eher ein allgemeines Verkehrsassistenz-Gerät wollen. Positiv fällt die Unterstützung für CarPlay und Android Auto auf, ebenso die klare Farblogik der Signale. Gleichzeitig zeigt sich bei diesem Modell, dass es noch stärker polarisiert: Während einige Nutzer die gute Sichtbarkeit, die stabile Verbindung und die TomTom-Logik loben, berichten andere von Software-Ecken, Lautstärke-Themen oder wechselnder Zuverlässigkeit. Wer TomTom ohnehin mag und ein eher modernes Assistenzkonzept sucht, kann hier fündig werden. Wer maximale Reife und völlig unspektakuläre Alltagssicherheit will, schaut meist noch etwas genauer hin.

Angebot
TomTom Verkehrs-Assistent Tom | CarPlay- & Android-Auto-fähiger Verkehrswarner | Software-Stand März 2026
TomTom Verkehrs-Assistent Tom | CarPlay- & Android-Auto-fähiger Verkehrswarner | Software-Stand März 2026
  • Konzept: Verkehrs-Assistent mit Echtzeitwarnungen für Radarkameras, Stau, Hindernisse und Tempoverstöße
  • Kompatibilität: Fahrzeuge mit Apple CarPlay und Android Auto
  • Smartphone-Voraussetzung: Android 12 oder höher bzw. iOS 18 oder höher
  • Besonderheit: farbcodierte Warnlogik für unterschiedliche Verkehrssituationen
  • Stromversorgung: über Kfz-Stromversorgung, Einrichtung mit App
  • Lieferumfang: Gerät, USB-C-Kabel, Halterung mit Klebestreifen, USB-A-Adapter
  • Stärken laut Produktprofil: Autostart, TomTom-Ökosystem, kein Abonnement erforderlich
59,00 EUR
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Needit Drive One 2 positioniert sich klar als unkomplizierter, preislich vergleichsweise attraktiver Verkehrswarner für Fahrer, die es möglichst schlicht mögen. Das Gerät setzt auf eine LED-Anzeige, automatische Aktivierung und Daten aus der BlitzerApp. Interessant ist dabei vor allem die starke Betonung von lauterem Buzzer, überarbeiteter Elektronik und einer dezenten schwarzen Front, die optisch kaum auffallen soll. Genau das könnte viele ansprechen, die kein blinkendes Technik-Gadget mitten im Cockpit wollen. Preislich liegt das Modell deutlich unter einigen prominenten Konkurrenten, was es gerade für Gelegenheitsfahrer oder Nutzer mit kleinerem Budget spannend macht. Gleichzeitig sieht man auch hier das übliche Bild der Kategorie: Einige Nutzer sind sehr zufrieden mit Installation und Funktion, andere berichten von schwankender Verbindung oder verpassten Meldungen. Als günstiger Einstieg in das Thema ist der Drive One 2 dennoch interessant, vor allem dann, wenn das Ziel eher eine einfache, unaufgeregte Lösung statt maximaler Feature-Fülle ist.

Needit Drive One 2 | Verkehrswarner 2026 | Preis-Leistungs-Tipp mit BlitzerApp-Daten
Needit Drive One 2 | Verkehrswarner 2026 | Preis-Leistungs-Tipp mit BlitzerApp-Daten
  • Konzept: kompakter Verkehrswarner mit LED-Hinweisen und App-Anbindung
  • Datenbasis: Warnungen für Gefahrenstellen sowie feste und mobile Blitzer
  • Besonderheit: neuer High-Sound-Buzzer für deutlichere akustische Signale
  • Design: komplett schwarze Front für unauffällige Integration im Fahrzeug
  • Gewicht: ca. 22 g
  • Stromversorgung: Batterie-basiert, energiesparendes Design
  • Stärken laut Produktprofil: einfacher Einstieg, automatische Aktivierung, attraktiver Preis
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Saphe One+ gehört zu den bekanntesten Geräten in dieser Klasse und wirkt wie ein klassischer Vertreter des Gedankens: klein, robust, relativ schlicht und im Alltag möglichst automatisch. Das Produkt wirbt mit Daten von Blitzer.de, europaweiter Nutzung und einer langen Batterielaufzeit von rund zwei Jahren per CR2450-Knopfzelle. Das macht es für viele Fahrer attraktiv, die kein regelmäßig zu ladendes Gerät möchten. Hinzu kommt die kompakte Bauform mit zwei Tasten, über die sich auch Meldungen an andere Nutzer weitergeben lassen. Im direkten Vergleich wirkt Saphe oft wie die pragmatische Lösung für alle, die einfach ein kleines Zusatzgerät wollen, das automatisch koppelt und nicht unnötig Aufmerksamkeit im Innenraum erzeugt. In den Bewertungen zeigt sich ein insgesamt solides Bild mit guter Preis-Leistung und ordentlicher Alltagstauglichkeit, allerdings ebenfalls mit den typischen Diskussionen rund um Verbindung, Datenqualität in einzelnen Situationen und App-Abhängigkeit. Wer eine langjährig etablierte, kleine und unkomplizierte Lösung sucht, findet hier einen sehr naheliegenden Kandidaten.

Angebot
Saphe One+ | Kompakter Blitzerwarner mit Blitzer.de-Daten | Kein Abo nötig
Saphe One+ | Kompakter Blitzerwarner mit Blitzer.de-Daten | Kein Abo nötig
  • Konzept: kompakter Verkehrsalarm mit Bluetooth-Anbindung und Community-Daten
  • Datenbasis: Blitzer- und Gefahrenhinweise über Blitzer.de
  • Besonderheit: automatische Kopplung beim Annähern ans Auto
  • Batterie: CR2450 mit Laufzeit von ca. 2 Jahren
  • Bedienung: zwei Tasten zum Melden von Radarfallen und Gefahrenstellen
  • Lieferumfang: Gerät, Batterie und Klebepad
  • Stärken laut Produktprofil: kompakt, unkompliziert, ohne Abo-Kosten
44,95 EUR
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POI Pilot 6000 ist die eher klassische Alternative in diesem Vergleich und spricht vor allem Fahrer an, die bewusst ein eigenständiges GPS-Gerät statt einer minimalistischen App-Hardware-Kombi suchen. Hier geht es weniger um trendige CarPlay-Integration und mehr um ein traditionelles Konzept mit eigenem Display, Sprachansagen, visuellen Warnungen und konfigurierbaren POIs. Das Gerät deckt laut Produktprofil Europa mit 32 Ländern ab, bietet ein Jahr kostenlose Updates, kann eigene POIs speichern und zeigt zusätzlich Uhrzeit, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit und Entfernung zur Gefahrenstelle an. Damit ist es deutlich „klassischer Navi-Schule“ als die meisten neueren Konkurrenten. Genau das kann ein Vorteil sein, wenn jemand ein autarkes System mit klarer Anzeige bevorzugt. Andererseits wirkt der POI Pilot im Vergleich zu moderneren App-Lösungen etwas technischer und erklärungsbedürftiger. Auch die Update-Logik über PC beziehungsweise Windows ist nicht für jeden zeitgemäß. Wer aber bewusst ein eigenständiges Gerät mit viel Information und konfigurierbarer Warnlogik sucht, bekommt hier einen anderen, nach wie vor interessanten Ansatz.

POI Pilot 6000 | GPS-Gefahrenwarner für Europa | Klassisches Stand-alone-Gerät mit Display
POI Pilot 6000 | GPS-Gefahrenwarner für Europa | Klassisches Stand-alone-Gerät mit Display
  • Konzept: eigenständiger GPS-Gefahrenwarner mit Display und Sprachansagen
  • Abdeckung: POI-Daten für Europa mit 32 Ländern
  • Besonderheit: zeigt Uhrzeit, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Entfernung zur Gefahrenstelle an
  • Updates: 1 Jahr kostenlose POI-Updates
  • Akku: austauschbarer Li-Ion-Akku mit bis zu 10 Stunden Laufzeit
  • Anschlüsse: Micro-USB und 3,5-mm-Klinke
  • Stärken laut Produktprofil: Stand-alone-Nutzung, viele POI-Kategorien, eigene POIs speicherbar
59,99 EUR
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Kurz eingeordnet: Welcher Gerätetyp passt zu wem?

  • Für moderne Autos mit Smartphone-Integration: eher OOONO Co-Driver NO2 oder TomTom Tom
  • Für preisbewusste Fahrer: eher Needit Drive One 2 oder Saphe One+
  • Für Fans klassischer Stand-alone-Geräte: eher POI Pilot 6000
  • Für möglichst wenig Wartung: Saphe One+ mit langer Batterielaufzeit
  • Für möglichst diskrete Optik: OOONO NO2 und Needit Drive One 2

Unterm Strich zeigt der Vergleich ziemlich klar, dass es den einen perfekten Blitzerwarner nicht gibt. Stattdessen kommt es darauf an, welches Nutzungsmuster im Alltag wirklich passt. Wer ein modernes Auto mit CarPlay oder Android Auto fährt und möglichst wenig sichtbare Technik will, wird eher bei OOONO oder TomTom hängen bleiben. Wer vor allem einen günstigen und unkomplizierten Einstieg sucht, schaut sich eher Needit oder Saphe an. Und wer bewusst ein klassisches, autarkes Gerät mit eigenem Display bevorzugt, für den bleibt der POI Pilot 6000 eine ungewöhnliche, aber durchaus interessante Alternative. Gerade rund um den Blitzermarathon 2026 werden solche Helfer zwar oft besonders stark nachgefragt – entscheidend bleibt aber am Ende nicht das Gerät, sondern ein aufmerksamer, regelkonformer Fahrstil.

2) Warum Bayern die Messstellen überhaupt veröffentlicht

Das ist einer der spannendsten Punkte am Blitzermarathon Bayern: Der Staat macht die Kontrollorte bewusst öffentlich. Für manche klingt das zunächst paradox. Wenn man Temposünder erwischen will, warum verrät man dann vorher, wo kontrolliert wird? Die Antwort ist politisch ziemlich klar: Prävention soll vor Bußgeldlogik stehen. Die Verantwortlichen argumentieren, dass ein vorab veröffentlichter Kontrollpunkt seinen Zweck bereits dann teilweise erfüllt, wenn Fahrer dort rechtzeitig vom Gas gehen. Genau deshalb gibt es nicht nur die knappe Ankündigung, dass Bayern teilnimmt, sondern gleich eine interaktive Karte und eine komplette Messstellenliste als PDF.

Diese Strategie hat einen fast schon unangenehmen Charme, weil sie das übliche Stammtischargument entwaffnet. Wer nach Veröffentlichung der Standorte immer noch zu schnell an einer Schule, in einer 30er-Zone, an einer Unfallhäufungsstelle oder auf einer bekannten Raserstrecke vorbeifährt, kann schwer glaubwürdig behaupten, hier sei man „abkassiert“ worden. Der Staat sagt im Grunde: Hier kontrollieren wir. Hier ist das Risiko bekannt. Hier sehen wir ein Problem. Und wenn trotzdem gerast wird, ist es eben keine Unachtsamkeit mehr, sondern oft blanke Ignoranz. Genau dadurch funktioniert die Aktion nicht nur als Kontrolle, sondern auch als öffentlicher Spiegel für Fahrverhalten.

3) Wie viele Messstellen es gibt – und was das wirklich bedeutet

Für 2026 nennt Bayern rund 1.570 mögliche Messstellen. Diese Zahl ist enorm, aber man sollte sie richtig lesen. Sie bedeutet nicht automatisch, dass an jedem einzelnen Ort durchgehend und gleichzeitig gemessen wird. Sie zeigt vielmehr die Breite des vorgesehenen Kontrollnetzes und die Zahl der gemeldeten möglichen Messpunkte, an denen im Rahmen der Aktion überwacht werden kann. Genau daraus entsteht die eigentliche Wirkung: Fahrer können sich eben nicht nur auf drei prominente Stadtachsen konzentrieren, sondern müssen bayernweit damit rechnen, dass die Polizei an bekannten und teils sehr bewusst ausgewählten Stellen aktiv ist.

Dazu kommt die personelle Größenordnung. Rund 2.000 Polizistinnen, Polizisten und Mitarbeitende der kommunalen Verkehrsüberwachung sind beteiligt. Das ist kein kosmetischer Begleitbetrieb, sondern ein klarer Großeinsatz im Feld der Verkehrssicherheitsarbeit. Entscheidend ist außerdem die Mischung der Orte: Autobahnen, Bundesstraßen, Staatsstraßen, Kreisstraßen, Ortsdurchfahrten, Schulumfelder, Kindergärten, Seniorenheime, Krankenhäuser, Bushaltestellen, Baustellen und explizit markierte Unfallbrennpunkte. Genau dieses Netz macht den Blitzermarathon in Bayern so relevant: Die Aktion ist nicht auf ein Symbolfoto an irgendeiner Bundesstraße reduziert, sondern zieht sich quer durch den Straßenalltag des Freistaats.

4) Wo in Bayern geblitzt wird: Regionen, Streckentypen und Muster

Die offizielle Liste zeigt sehr deutlich, nach welchem Muster die Kontrollen verteilt werden. Es geht nicht nur um Großstädte wie München oder Nürnberg, sondern um ganz Bayern – also um Mittelfranken, Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken. Wer nur in Metropolen nach Blitzern sucht, denkt zu klein. Besonders stark vertreten sind in der Liste typische Gefahrenräume: Ortsdurchfahrten, Schulwege, Grundschulen, Kindergärten, Pflegeheime, Bushaltestellen, aber eben auch zahlreiche außerörtliche Landstraßen, die ausdrücklich als Unfallgefahrenstelle, Unfallschwerpunkt, Unfallhäufung oder sogar Raserstrecke bezeichnet werden.

Genau diese Wortwahl ist interessant. Die Liste benennt nicht einfach nur Orte, sondern verrät oft den Grund für die Kontrolle gleich mit. Da stehen Begriffe wie „Prio 1 – Unfallbrennpunkt“, „Schulumfeld“, „Wildunfallhäufungspunkt“, „Raserstrecke“, „Kradstrecke“ oder „Querung Schulkinder“. Das ist mehr als Verwaltungsprosa. Es zeigt, welche Stellen die Behörden für besonders sensibel halten. Bayern veröffentlicht also nicht nur eine Blitzerliste, sondern indirekt auch eine Karte seiner verkehrlichen Sorgenkinder. Genau deshalb ist die offizielle Liste nicht bloß für Temposünder interessant, sondern auch als ziemlich aufschlussreiches Dokument darüber, wo Geschwindigkeit im Alltag regelmäßig zum Risiko wird.

5) München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und weitere Beispiele aus der Liste

Wer konkrete Beispiele sucht, wird in der bayerischen Liste schnell fündig. In München reicht das Spektrum von zahlreichen Schulumfeldern mit Tempo 30 bis zu größeren innerstädtischen Achsen wie Ständlerstraße, Tegernseer Landstraße, Landshuter Allee, Kreillerstraße oder Landsberger Straße. Dazu kommen viele Stellen rund um Kindergärten, Grundschulen und verdichtete Wohngebiete. Besonders symbolträchtig ist außerdem die vom Innenministerium angekündigte Informationsstelle in der Ackermannstraße in München, wo am Morgen des 15. April über die Aktion informiert werden soll – bewusst nahe einer Schule mit Tempo 30.

Nürnberg ist in der Liste ebenfalls sehr stark vertreten. Dort tauchen neben Bundesstraßen und größeren Einfallachsen wie Münchener Straße, Regensburger Straße, Erlanger Straße oder Passauer Straße vor allem viele Schulen, Kindergärten und 30er-Bereiche auf. Auch in Augsburg wird an typischen Hauptachsen wie Friedberger Straße, Berliner Allee oder entlang der B17 kontrolliert, gleichzeitig aber ebenso in Wohngebieten, Schulzonen und sensiblen innerstädtischen Abschnitten. Würzburg wiederum zeigt das gleiche Muster aus Bundesstraßen, Tangenten, Kliniknähe, Schulumfeld und Tempo-30-Bereichen. Diese Beispiele zeigen ziemlich klar: Der Blitzermarathon Bayern 2026 ist kein reiner Autobahn-Tag und auch kein reiner Landstraßen-Tag. Er ist beides – plus innerstädtische Schutzräume für schwächere Verkehrsteilnehmer.

Beispiele für bekannte Kontrollmuster in Bayern 2026

  • München: viele Schulumfelder, Tempo-30-Bereiche und große innerstädtische Achsen
  • Nürnberg: Mischung aus Bundesstraßen, Schulen, Kindergärten und 30er-Zonen
  • Augsburg: Kontrollen auf Hauptverkehrsachsen, in Wohngebieten und im Schulumfeld
  • Würzburg: Kliniknähe, Bundesstraßen, stationäre Säulen-Umfelder und viele sensible Stadtbereiche
  • Landkreise: besonders viele Messstellen an Landstraßen, Ortsdurchfahrten und Unfallhäufungen

6) Warum der Fokus erneut stark auf Landstraßen liegt

Wer den Blitzermarathon Bayern 2026 verstehen will, muss auf die Landstraßen schauen. Dort passieren weiterhin besonders viele tödliche Unfälle. Genau deshalb betonen die Verantwortlichen immer wieder, dass der Schwerpunkt erneut auf außerörtlichen Strecken liegen soll. Das ist logisch: Auf Landstraßen treffen hohe Geschwindigkeiten, Gegenverkehr, riskante Überholmanöver, enge Kurven, wechselnde Sichtverhältnisse, Wildwechsel und häufig unterschätzte Bremswege direkt aufeinander. Während innerorts oft immerhin Ampeln, Querungshilfen, Bebauung und dichter Verkehr als natürliche Bremse wirken, entsteht außerorts schnell die fatale Illusion, man habe „freie Bahn“.

Die Messstellenliste macht genau das sichtbar. Dort tauchen reihenweise Bundesstraßen mit 100 km/h, Staatsstraßen mit 70 oder 80 km/h, Kreisstraßen, Autobahnabschnitte und explizite Unfallgefahrenstellen auf. Besonders aufschlussreich sind Begriffe wie „Kradstrecke“, „Raserstrecke“, „Unfallbrennpunkt“ oder „gefährliche Ausfahrt“. Das sind keine dekorativen Etiketten, sondern ziemlich klare Hinweise darauf, wo Bayern seit Jahren Probleme sieht. Wer also fragt, warum die Polizei ausgerechnet dort misst, bekommt die Antwort in vielen Fällen gleich mitgeliefert: weil an diesen Stellen zu schnelles Fahren eben nicht nur formell regelwidrig, sondern nachweislich gefährlich ist.

7) Was die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Blitzermarathon bedeutet

Die Verkehrsunfallstatistik 2025 liefert die inhaltliche Munition für den Blitzermarathon. In Bayern wurden zuletzt 387.656 Verkehrsunfälle registriert. Die Zahl der Verkehrstoten stieg leicht auf 507. Besonders wichtig für die Einordnung der Aktion ist aber die Ursache: Zu hohe und nicht angepasste Geschwindigkeit war 2025 ursächlich für 128 tödliche Verkehrsunfälle und damit für rund ein Viertel dieses besonders schweren Unfallgeschehens. Gleichzeitig ereignen sich rund 60 Prozent der tödlichen Unfälle auf Landstraßen außerorts. Diese Kombination erklärt praktisch den gesamten bayerischen Kontrollfokus im April.

Man kann darüber philosophieren, ob ein Aktionstag das Verhalten dauerhaft verändert. Aber statistisch ist die Stoßrichtung kaum wegzudiskutieren. Wenn Geschwindigkeit so direkt mit schweren und tödlichen Unfällen verknüpft ist, dann ist Geschwindigkeitsüberwachung eben keine symbolische Beschäftigungstherapie. Genau deshalb verknüpft Bayern den Blitzermarathon auch ausdrücklich mit seinem Verkehrssicherheitsprogramm 2030. Die Botschaft ist hart, aber klar: Tempo ist kein harmloser Stilfaktor, sondern im falschen Moment die Differenz zwischen Schrecksekunde, Klinik und Todesfall.

Verkehrsunfallstatistik 2025: Warum Bayern beim Tempo so hart bleibt

  • Verkehrsunfälle 2025 in Bayern: 387.656
  • Verkehrstote 2025: 507
  • Schwerpunkt der tödlichen Unfälle: vor allem Landstraßen außerorts
  • Tempo als Kernproblem: zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt zentrale Unfallursache
  • Folge: mehr Geschwindigkeitskontrollen und ein sichtbar offensiver Blitzermarathon

Zur amtlichen Verkehrsunfallstatistik 2025 ➜

8) Welche Strafen bei Tempoverstößen drohen

Der Blitzermarathon selbst führt zu keinen Sonderstrafen. Es gilt ganz normal der Bußgeldkatalog. Trotzdem wird die Sache schnell teuer. Bereits kleinere Verstöße kosten spürbar Geld, und ab höheren Überschreitungen kommen Punkte in Flensburg und je nach Höhe des Verstoßes auch Fahrverbote ins Spiel. Besonders heikel ist wie immer innerorts, weil dort die Sanktionen schneller anziehen und die Gefährdung Dritter typischerweise höher ist. Wer rund um Schulen, Kindergärten, Zebrastreifen, Bushaltestellen oder in 30er-Zonen zu schnell fährt, spielt also nicht nur mit dem Bußgeld, sondern mit deutlich größeren Folgen.

Für viele ist genau das der Punkt, an dem aus „wird schon gutgehen“ plötzlich ein reales Problem wird. Denn der Blitzermarathon Bayern 2026 verengt das persönliche Glücksfenster erheblich. Wo sonst vielleicht mal keine Kontrolle steht, kann an diesem Tag eben sehr wohl gemessen werden – und zwar an Stellen, die im Voraus sogar öffentlich benannt sind. Der eigentliche Witz an der Sache ist daher bitter: Man braucht in Bayern am 15. April nicht einmal Pech, um geblitzt zu werden. Oft reicht schlicht Gewohnheit.

9) Was die offizielle PDF-Liste besonders deutlich zeigt

Die Messstellenliste 2026 ist mehr als eine Ansammlung von Ortsnamen. Sie ist fast eine kleine Anatomie des bayerischen Verkehrsrisikos. Auf 28 Seiten wird sichtbar, dass die Kontrollen eben nicht willkürlich über die Karte geworfen wurden. Viele Einträge enthalten deutliche Begründungen oder Einordnungen: Unfallgefahrenstelle, Unfallschwerpunkt, Schule, Kindergarten, Schulweg, Seniorenwohnheim, Krankenhaus, Fußgängerüberweg, Raserstrecke, Kradstrecke oder Bushaltestelle. Das Dokument zeigt also, dass der Blitzermarathon in Bayern stark auf nachvollziehbare Risikozonen ausgerichtet ist.

Genauso aufschlussreich ist die Spannweite der Tempolimits. Die Liste reicht von 10 km/h in verkehrsberuhigten Bereichen über 20, 30, 40, 50, 60, 70 und 80 km/h bis zu 100 oder 120 km/h auf größeren außerörtlichen Strecken und Autobahnabschnitten. Genau das entlarvt auch einen beliebten Irrtum: Der Blitzermarathon ist kein reines Innerorts-Thema und kein reiner Autobahn-Tag. Er greift dort zu, wo das Verhältnis aus gefahrenem Tempo und Gefahrenpotenzial aus Sicht der Behörden besonders problematisch ist. Wer die Liste liest, erkennt ziemlich schnell: Bayern misst nicht nur da, wo man leicht Fotos machen kann, sondern sehr häufig da, wo Verkehrssicherheit sichtbar unter Druck steht.

Offizielle Bayern-Quellen zum Blitzermarathon 2026

  • Interaktive Karte: alle gemeldeten Messstellen in Bayern mit Detailansicht
  • PDF-Messstellenliste: vollständige Übersicht der bekannten Kontrollpunkte 2026
  • Verkehrsunfallstatistik 2025: Einordnung der Unfalllage und Begründung des Kontrollschwerpunkts

Zur PDF-Liste als PDF ➜

10) Offizielle Karte, PDF und weitere Quellen

Wer den Blitzermarathon Bayern 2026 nicht nur abstrakt verfolgen, sondern konkret nachsehen will, wo gemessen werden soll, bekommt vom Freistaat ungewöhnlich viel Material an die Hand. Besonders praktisch ist die interaktive Karte des Innenministeriums. Dort lassen sich die veröffentlichten Messstellen direkt auf der Bayernkarte anklicken, sodass Ort, Lage und Einordnung schnell sichtbar werden. Für viele Fahrer ist das der schnellste Weg, um zu prüfen, ob auf der eigenen Pendelstrecke, rund um eine Urlaubsroute oder im Umfeld großer Städte wie München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Regensburg oder Rosenheim bekannte Kontrollorte eingetragen sind.

Ergänzend dazu ist die PDF-Messstellenliste 2026 fast noch aufschlussreicher, weil sie die Struktur der Aktion in ihrer ganzen Breite offenlegt. Dort zeigt sich schwarz auf weiß, welche Regionen besonders dicht vertreten sind, welche Straßenarten im Fokus stehen und wie viele Kontrollen ausdrücklich an Schulen, Kindergärten, Altenheimen, Kliniken, Bushaltestellen, Ortsdurchfahrten und Unfallhäufungsstellen geplant sind. Wer tiefer einsteigen will, sollte zusätzlich auch die Verkehrsunfallstatistik 2025 lesen. Denn genau dort wird klar, warum Bayern bei Tempoverstößen weiterhin so offensiv auftritt. Zusammengenommen ergibt sich daraus ein ziemlich vollständiges Bild: Karte für die schnelle Orientierung, PDF für die Tiefe, Statistik für die Begründung.

Praktisch heißt das für Autofahrer: Niemand muss am 15. April behaupten, die Aktion sei völlig überraschend gekommen. Bayern kündigt den Blitzermarathon nicht nur an, sondern erklärt ihn, begründet ihn und dokumentiert ihn bis ins Detail. Das ist politisch kalkuliert – und für Fahrer zugleich ein ziemlich deutlicher Hinweis, jetzt nicht auf Routine, Glück oder Halbwissen zu setzen.

FAQ zum Blitzermarathon Bayern 2026

Wann findet der Blitzermarathon Bayern 2026 statt?

Der bayernweite 24-Stunden-Blitzmarathon startet am Mittwoch, 15. April 2026, um 06:00 Uhr und endet am Donnerstag, 16. April 2026, um 06:00 Uhr.

Wie viele Messstellen gibt es in Bayern?

Für den Blitzermarathon 2026 nennt Bayern rund 1.570 mögliche Messstellen. Diese Zahl beschreibt das veröffentlichte Kontrollnetz der Aktion in ganz Bayern.

Wo kann man die bayerischen Messstellen offiziell sehen?

Das Bayerische Staatsministerium des Innern stellt eine interaktive Karte sowie eine ausführliche PDF-Liste der Messstellen 2026 bereit. Dort sind die veröffentlichten Kontrollorte abrufbar.

Warum veröffentlicht Bayern die Standorte vorab?

Bayern setzt beim Blitzermarathon bewusst auf Prävention. Die vorab veröffentlichten Messstellen sollen Fahrer sensibilisieren und dazu bringen, an riskanten Punkten rechtzeitig langsamer zu fahren.

Wird nur auf Landstraßen kontrolliert?

Nein. Der Schwerpunkt liegt zwar erneut stark auf Landstraßen außerorts, kontrolliert wird aber auch auf Autobahnen, Bundesstraßen, Ortsdurchfahrten, im Schulumfeld sowie an vielen weiteren sensiblen Punkten.

Drohen beim Blitzermarathon härtere Strafen als sonst?

Nein. Es gelten die normalen Regeln des Bußgeldkatalogs. Der Unterschied besteht vor allem in der deutlich höheren Kontrolldichte und der großen Zahl veröffentlichter Messstellen.

Warum ist Geschwindigkeit in Bayern so stark im Fokus?

Weil zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin zu den wichtigsten Ursachen schwerer und tödlicher Unfälle zählt. Besonders auf Landstraßen ist das Risiko hoch.

Fazit: Der Blitzermarathon Bayern 2026 ist offen angekündigt – und genau deshalb besonders eindeutig

Der Blitzermarathon Bayern 2026 ist in seiner Logik fast schon gnadenlos klar. Der Staat sagt nicht nur, dass kontrolliert wird, sondern auch wo, wann und warum. Mit rund 1.570 möglichen Messstellen, einer interaktiven Karte, einer kompletten PDF-Liste und rund 2.000 beteiligten Kräften macht Bayern aus dem Thema Geschwindigkeit einen landesweiten, öffentlich sichtbaren Schwerpunkt. Das Ziel ist offiziell Prävention – und genau deshalb verliert das übliche Gerede vom bloßen „Abkassieren“ hier spürbar an Kraft.

Wer sich die Liste ansieht, erkennt schnell, dass die Aktion nicht wahllos wirkt. Schulen, Kindergärten, Kliniken, Altenheime, Bushaltestellen, Ortsdurchfahrten, Unfallhäufungen, Raserstrecken und gefährliche außerörtliche Abschnitte ziehen sich quer durch den Freistaat. Zusammen mit der Verkehrsunfallstatistik 2025 ergibt das ein ziemlich hartes, aber stimmiges Bild: Geschwindigkeit ist in Bayern kein Nebenthema, sondern ein echtes Sicherheitsproblem mit realen Folgen. Für Autofahrer bleibt die Lage deshalb erstaunlich simpel. Am 15. April 2026 braucht es weder Insiderwissen noch Radar-Mythen. Es reicht, die Limits ernst zu nehmen. Alles andere könnte in Bayern sehr schnell teuer werden.

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