Blitzermarathon 2026 in Deutschland: Wo vom 13. bis 19. April verstärkt kontrolliert wird – und an welchen 82 Stellen Thüringen am 15. April blitzt
Der Blitzermarathon 2026 steht unmittelbar bevor – und für Autofahrer in Deutschland bedeutet das: eine Woche lang deutlich mehr Geschwindigkeitskontrollen, mehr mobile Messungen, mehr Polizeipräsenz und am Mittwoch, 15. April 2026, in vielen Regionen den zentralen Höhepunkt der Aktion. Hintergrund ist die europaweite „Speedweek“, die vom 13. bis 19. April 2026 läuft und von den Behörden genutzt wird, um besonders an unfallträchtigen Strecken, an Schulen, Kitas, Baustellen, Altenheimen, Krankenhäusern sowie auf Autobahnen, Bundesstraßen und innerörtlichen Gefahrenpunkten verstärkt zu kontrollieren. Für viele Verkehrsteilnehmer ist das jedes Jahr dieselbe Debatte: Ist der Blitzermarathon vor allem Prävention oder vor allem Druckmittel? Rein praktisch ist die Antwort simpel: Wer jetzt unaufmerksam fährt, riskiert sehr schnell ein teures Foto, Punkte in Flensburg oder – je nach Tempoverstoß – sogar ein Fahrverbot.
Besonders konkret wird es diesmal in Thüringen. Dort hat die Polizei bereits vorab mitgeteilt, dass am 15. April an 82 Standorten die Geschwindigkeit kontrolliert wird. Damit gehört Thüringen zu den Ländern, in denen der Blitzermarathon nicht nur abstrakt angekündigt, sondern auch mit konkreten Messstellen unterfüttert wird. Das ist für Fahrer Fluch und Segen zugleich: Einerseits sind die bekannten Standorte eine Warnung, andererseits zeigt die Veröffentlichung auch, wo die Behörden die größten Risiken sehen. Parallel dazu verdichten sich bundesweit die Hinweise, welche Länder nur am Haupttag, welche die ganze Woche und welche mit zusätzlichen Schwerpunktaktionen kontrollieren. Wer also in den kommenden Tagen in Thüringen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz oder anderen beteiligten Ländern unterwegs ist, sollte sich auf eine deutlich strengere Verkehrsüberwachung einstellen – nicht nur auf dem Papier, sondern real auf der Straße.
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Das Wichtigste zum Blitzermarathon 2026 auf einen Blick
- Frühjahrs-Speedweek 2026: 13. bis 19. April 2026
- Haupttag / 24-Stunden-Blitzermarathon: Mittwoch, 15. April 2026
- Sommer-Speedweek 2026: 3. bis 9. August 2026 – dann ohne festen Haupt-Blitzer-Tag
- Ziel der Aktion: mehr Verkehrssicherheit, mehr Bewusstsein für Tempolimits und weniger schwere Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit
- Fokus der Kontrollen: Autobahnen, Bundesstraßen und Innerortsstraßen – besonders an Schulen, Kitas, Baustellen, Altenheimen, Krankenhäusern und anderen gefährdeten Bereichen
- Deutschland im April 2026: fast alle Bundesländer beteiligen sich, das Saarland ist nicht dabei
- Blitzermarathon am 15. April: u. a. in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz
- Speedweek ohne eigenen Haupttag: u. a. Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen
- Thüringen: 82 bekannte Kontrollstellen am 15. April, darunter Standorte der Autobahnpolizei und mehrerer Landespolizeiinspektionen
- Bayern: vorab veröffentlichte Messstellen, 24 Stunden Kontrolle ab 06:00 Uhr, traditionell mit offizieller Liste und Karte
- Besonders im Fokus laut ADAC: Städte wie Erfurt, Jena, Gera, Weimar, Gotha, Eisenach, Nordhausen sowie in Bayern etwa München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg und Regensburg
- Europaweite Aktion: Die Kontrollen sind Teil der internationalen „Speedweek“; auch Länder wie Tschechien und Kroatien beteiligen sich
- Koordination: Die Aktion wird durch das europäische Verkehrspolizei-Netzwerk ROADPOL koordiniert
- Warum das wichtig ist: Zu hohe beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den wichtigsten Unfallursachen
- ADAC-Einordnung: Die Aktionswochen können sensibilisieren und durch große mediale Aufmerksamkeit das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer beeinflussen – auch über einzelne Kontrollstellen hinaus
- Was bei Verstößen droht: Bußgeld, Punkte in Flensburg und je nach Schwere Fahrverbot
- Wichtiger Hinweis: Viele Bundesländer veröffentlichen ihre konkreten Messstellen gar nicht oder nur teilweise vorab; Bayern gehört zu den wenigen Ausnahmen mit offizieller Vorab-Liste
Inhaltsverzeichnis
- 1) Was der Blitzermarathon 2026 genau ist
- 2) Die wichtigsten Termine im April und August 2026
- 3) Welche Bundesländer teilnehmen – und wie
- 4) Thüringen im Fokus: 82 Kontrollstellen am 15. April
- 5) Alle bekannten Blitzer-Standorte in Thüringen
- 6) Bayern: veröffentlichte Messstellen und 24-Stunden-Kontrolle
- 7) Sachsen-Anhalt: Speedweek, Marathon-Tag und weitere Roadpol-Aktionen
- 8) Warum gerade dort kontrolliert wird
- 9) Diese Bußgelder, Punkte und Fahrverbote drohen
- 10) Welche Toleranzen beim Blitzen abgezogen werden
- 11) Blitzer-Apps und Radarwarner: Was erlaubt ist – und was nicht
- FAQ
- Fazit
1) Was der Blitzermarathon 2026 genau ist
Der Blitzermarathon 2026 ist kein isolierter Einzeltag, sondern der öffentlich sichtbarste Höhepunkt einer größeren Kontrollphase. Dahinter steckt die von ROADPOL koordinierte europäische Aktionswoche „Speedweek“, bei der die Polizei in zahlreichen Ländern verstärkt die Geschwindigkeit überwacht. In Deutschland wird die Aktion von den Ländern unterschiedlich umgesetzt: Manche konzentrieren sich fast ausschließlich auf den 15. April als 24-Stunden-Schwerpunkt, andere kontrollieren über die ganze Woche hinweg intensiver als sonst. Das Prinzip ist trotzdem überall dasselbe: Autofahrer sollen daran erinnert werden, dass Tempolimits keine Empfehlung, sondern verbindliche Grenzen sind – und dass bereits wenige km/h zu viel an sensiblen Stellen dramatische Folgen haben können.
Der Blitzermarathon wird offiziell als verkehrserzieherische und präventive Maßnahme verkauft. Kritiker halten dagegen, dass viele Fahrer nur an diesen Tagen besonders vorsichtig seien und danach wieder in alte Muster zurückfallen. Ganz von der Hand zu weisen ist dieser Einwand nicht. Trotzdem hat die Aktion einen klaren Effekt: Sie erzeugt öffentliche Aufmerksamkeit, macht Gefahrenzonen sichtbar und zwingt viele Fahrer zumindest kurzfristig dazu, sich mit ihrem Tempo bewusster auseinanderzusetzen. Gerade in Bereichen mit Kindern, Fußgängern, Radfahrern oder unübersichtlichen Ortslagen ist das kein Nebenaspekt, sondern der eigentliche Kern der Maßnahme.
Fünf bekannte Blitzerwarner im Überblick: Diese Geräte sind rund um den Blitzermarathon 2026 besonders gefragt
Immer wenn der Blitzermarathon näher rückt, steigt auch das Interesse an technischen Helfern, die im Auto auf Gefahrenstellen, Kontrollen, Staus oder Tempolimits aufmerksam machen. Dabei zeigt sich schnell: Nicht jedes System arbeitet gleich. Einige Geräte setzen konsequent auf die Verbindung mit dem Smartphone und liefern Warnungen über eine App plus kompaktes Zusatzgerät im Cockpit, andere funktionieren eher als eigenständige GPS-Gefahrenwarner mit Display und klassischer Menüführung. Genau deshalb lohnt sich ein nüchterner Blick auf die Unterschiede. Wer viel fährt, regelmäßig pendelt oder häufig in unbekannten Regionen unterwegs ist, achtet eher auf stabile Verbindung, gut hörbare Signale und eine möglichst einfache Einbindung in den Alltag. Wer dagegen möglichst wenig Technik im Sichtfeld haben will, bevorzugt oft kleine, unauffällige Geräte mit dezenten LED-Signalen. Und wer ganz ohne Smartphone-Gefummel auskommen möchte, landet oft eher bei klassischen Stand-alone-Lösungen mit eigenem GPS.
Wichtig ist dabei vor allem eines: Solche Geräte ändern nichts daran, dass im Straßenverkehr die geltenden Regeln maßgeblich bleiben. Entscheidend ist also nicht die Illusion, man könne sich technisch „herausmogeln“, sondern die Frage, welches System im Alltag die übersichtlichsten Hinweise, die verlässlichste Bedienung und die beste Integration ins eigene Fahrzeug bietet. Gerade beim Blitzermarathon 2026 schauen viele deshalb auf Produkte, die ohne komplizierte Einrichtung funktionieren, im besten Fall keine laufenden Abo-Kosten verursachen und bei Licht, Musik und Autobahntempo trotzdem noch klar wahrnehmbar bleiben. Die folgenden fünf Geräte decken ziemlich gut ab, was der Markt aktuell hergibt: vom Community-basierten Bestseller über CarPlay-/Android-Auto-fähige Neuheiten bis hin zum klassischen GPS-Warner mit eigenem Display.
Unsere Auswahl bekannter Blitzerwarner zum Blitzermarathon 2026
Die folgenden Modelle gehören zu den bekanntesten Geräten, die aktuell im Umfeld von Blitzerwarnung, Gefahrenstellen-Hinweisen und Verkehrsalarmen diskutiert werden. Der Fokus liegt auf Bedienung, Alltagstauglichkeit, Signalstärke, App-Anbindung und dem grundsätzlichen Gerätekonzept.
OOONO Co-Driver NO2 ist aktuell eines der sichtbarsten Geräte in diesem Segment und wirkt vor allem deshalb so stark, weil es das Thema bewusst simpel hält. Das Gerät selbst ist klein, leicht und unauffällig, die eigentliche Intelligenz kommt aber aus der App-Anbindung und der Community. Interessant ist vor allem die Kombination aus wiederaufladbarem Akku, LED-Anzeige und Kompatibilität mit Apple CarPlay und Android Auto. Im Alltag ist das für viele Fahrer attraktiv, weil das Gerät nicht wie ein altes Navi wirkt, sondern eher wie ein diskreter Signalgeber. Auffällig stark ist die Marktpräsenz: hoher Bestseller-Rang, sehr viele Bewertungen und enorm viele Käufe sprechen dafür, dass OOONO im Massenmarkt längst angekommen ist. Gleichzeitig gilt aber auch hier das typische Community-Prinzip: Die Qualität der Warnungen hängt mit davon ab, wie aktiv und dicht die jeweilige Nutzerbasis in einer Region tatsächlich ist. Wer ein modernes, kompaktes und optisch sauberes System sucht, landet deshalb sehr schnell bei diesem Modell.
- Konzept: kompakter Verkehrswarner mit Smartphone-App und Community-Daten
- Kompatibilität: mindestens Android 12 bzw. iOS 16, Apple CarPlay und Android Auto
- Besonderheit: wiederaufladbar per USB-C, keine Batteriewechsel nötig
- Anzeige: LED-Signale plus akustische Warnungen
- Lieferumfang: Gerät, Halterung und Ladekabel
- Gewicht: nur ca. 28 g
- Stärken laut Produktprofil: einfache Einrichtung, große Community, keine Abo-Gebühren
TomTom Verkehrs-Assistent Tom verfolgt einen etwas anderen Ansatz und versucht, klassische TomTom-Navigationserfahrung in ein kompaktes Warnsystem für moderne Fahrzeuge zu übersetzen. Spannend ist hier vor allem die Mischung aus Radarkamerawarnungen, Stauhinweisen, Warnungen vor Hindernissen und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Das System richtet sich damit an Fahrer, die nicht nur auf einen einzelnen Blitzerhinweis schauen, sondern eher ein allgemeines Verkehrsassistenz-Gerät wollen. Positiv fällt die Unterstützung für CarPlay und Android Auto auf, ebenso die klare Farblogik der Signale. Gleichzeitig zeigt sich bei diesem Modell, dass es noch stärker polarisiert: Während einige Nutzer die gute Sichtbarkeit, die stabile Verbindung und die TomTom-Logik loben, berichten andere von Software-Ecken, Lautstärke-Themen oder wechselnder Zuverlässigkeit. Wer TomTom ohnehin mag und ein eher modernes Assistenzkonzept sucht, kann hier fündig werden. Wer maximale Reife und völlig unspektakuläre Alltagssicherheit will, schaut meist noch etwas genauer hin.
- Konzept: Verkehrs-Assistent mit Echtzeitwarnungen für Radarkameras, Stau, Hindernisse und Tempoverstöße
- Kompatibilität: Fahrzeuge mit Apple CarPlay und Android Auto
- Smartphone-Voraussetzung: Android 12 oder höher bzw. iOS 18 oder höher
- Besonderheit: farbcodierte Warnlogik für unterschiedliche Verkehrssituationen
- Stromversorgung: über Kfz-Stromversorgung, Einrichtung mit App
- Lieferumfang: Gerät, USB-C-Kabel, Halterung mit Klebestreifen, USB-A-Adapter
- Stärken laut Produktprofil: Autostart, TomTom-Ökosystem, kein Abonnement erforderlich
Needit Drive One 2 positioniert sich klar als unkomplizierter, preislich vergleichsweise attraktiver Verkehrswarner für Fahrer, die es möglichst schlicht mögen. Das Gerät setzt auf eine LED-Anzeige, automatische Aktivierung und Daten aus der BlitzerApp. Interessant ist dabei vor allem die starke Betonung von lauterem Buzzer, überarbeiteter Elektronik und einer dezenten schwarzen Front, die optisch kaum auffallen soll. Genau das könnte viele ansprechen, die kein blinkendes Technik-Gadget mitten im Cockpit wollen. Preislich liegt das Modell deutlich unter einigen prominenten Konkurrenten, was es gerade für Gelegenheitsfahrer oder Nutzer mit kleinerem Budget spannend macht. Gleichzeitig sieht man auch hier das übliche Bild der Kategorie: Einige Nutzer sind sehr zufrieden mit Installation und Funktion, andere berichten von schwankender Verbindung oder verpassten Meldungen. Als günstiger Einstieg in das Thema ist der Drive One 2 dennoch interessant, vor allem dann, wenn das Ziel eher eine einfache, unaufgeregte Lösung statt maximaler Feature-Fülle ist.
- Konzept: kompakter Verkehrswarner mit LED-Hinweisen und App-Anbindung
- Datenbasis: Warnungen für Gefahrenstellen sowie feste und mobile Blitzer
- Besonderheit: neuer High-Sound-Buzzer für deutlichere akustische Signale
- Design: komplett schwarze Front für unauffällige Integration im Fahrzeug
- Gewicht: ca. 22 g
- Stromversorgung: Batterie-basiert, energiesparendes Design
- Stärken laut Produktprofil: einfacher Einstieg, automatische Aktivierung, attraktiver Preis
Saphe One+ gehört zu den bekanntesten Geräten in dieser Klasse und wirkt wie ein klassischer Vertreter des Gedankens: klein, robust, relativ schlicht und im Alltag möglichst automatisch. Das Produkt wirbt mit Daten von Blitzer.de, europaweiter Nutzung und einer langen Batterielaufzeit von rund zwei Jahren per CR2450-Knopfzelle. Das macht es für viele Fahrer attraktiv, die kein regelmäßig zu ladendes Gerät möchten. Hinzu kommt die kompakte Bauform mit zwei Tasten, über die sich auch Meldungen an andere Nutzer weitergeben lassen. Im direkten Vergleich wirkt Saphe oft wie die pragmatische Lösung für alle, die einfach ein kleines Zusatzgerät wollen, das automatisch koppelt und nicht unnötig Aufmerksamkeit im Innenraum erzeugt. In den Bewertungen zeigt sich ein insgesamt solides Bild mit guter Preis-Leistung und ordentlicher Alltagstauglichkeit, allerdings ebenfalls mit den typischen Diskussionen rund um Verbindung, Datenqualität in einzelnen Situationen und App-Abhängigkeit. Wer eine langjährig etablierte, kleine und unkomplizierte Lösung sucht, findet hier einen sehr naheliegenden Kandidaten.
- Konzept: kompakter Verkehrsalarm mit Bluetooth-Anbindung und Community-Daten
- Datenbasis: Blitzer- und Gefahrenhinweise über Blitzer.de
- Besonderheit: automatische Kopplung beim Annähern ans Auto
- Batterie: CR2450 mit Laufzeit von ca. 2 Jahren
- Bedienung: zwei Tasten zum Melden von Radarfallen und Gefahrenstellen
- Lieferumfang: Gerät, Batterie und Klebepad
- Stärken laut Produktprofil: kompakt, unkompliziert, ohne Abo-Kosten
POI Pilot 6000 ist die eher klassische Alternative in diesem Vergleich und spricht vor allem Fahrer an, die bewusst ein eigenständiges GPS-Gerät statt einer minimalistischen App-Hardware-Kombi suchen. Hier geht es weniger um trendige CarPlay-Integration und mehr um ein traditionelles Konzept mit eigenem Display, Sprachansagen, visuellen Warnungen und konfigurierbaren POIs. Das Gerät deckt laut Produktprofil Europa mit 32 Ländern ab, bietet ein Jahr kostenlose Updates, kann eigene POIs speichern und zeigt zusätzlich Uhrzeit, Fahrtrichtung, Geschwindigkeit und Entfernung zur Gefahrenstelle an. Damit ist es deutlich „klassischer Navi-Schule“ als die meisten neueren Konkurrenten. Genau das kann ein Vorteil sein, wenn jemand ein autarkes System mit klarer Anzeige bevorzugt. Andererseits wirkt der POI Pilot im Vergleich zu moderneren App-Lösungen etwas technischer und erklärungsbedürftiger. Auch die Update-Logik über PC beziehungsweise Windows ist nicht für jeden zeitgemäß. Wer aber bewusst ein eigenständiges Gerät mit viel Information und konfigurierbarer Warnlogik sucht, bekommt hier einen anderen, nach wie vor interessanten Ansatz.
- Konzept: eigenständiger GPS-Gefahrenwarner mit Display und Sprachansagen
- Abdeckung: POI-Daten für Europa mit 32 Ländern
- Besonderheit: zeigt Uhrzeit, Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und Entfernung zur Gefahrenstelle an
- Updates: 1 Jahr kostenlose POI-Updates
- Akku: austauschbarer Li-Ion-Akku mit bis zu 10 Stunden Laufzeit
- Anschlüsse: Micro-USB und 3,5-mm-Klinke
- Stärken laut Produktprofil: Stand-alone-Nutzung, viele POI-Kategorien, eigene POIs speicherbar
Kurz eingeordnet: Welcher Gerätetyp passt zu wem?
- Für moderne Autos mit Smartphone-Integration: eher OOONO Co-Driver NO2 oder TomTom Tom
- Für preisbewusste Fahrer: eher Needit Drive One 2 oder Saphe One+
- Für Fans klassischer Stand-alone-Geräte: eher POI Pilot 6000
- Für möglichst wenig Wartung: Saphe One+ mit langer Batterielaufzeit
- Für möglichst diskrete Optik: OOONO NO2 und Needit Drive One 2
Unterm Strich zeigt der Vergleich ziemlich klar, dass es den einen perfekten Blitzerwarner nicht gibt. Stattdessen kommt es darauf an, welches Nutzungsmuster im Alltag wirklich passt. Wer ein modernes Auto mit CarPlay oder Android Auto fährt und möglichst wenig sichtbare Technik will, wird eher bei OOONO oder TomTom hängen bleiben. Wer vor allem einen günstigen und unkomplizierten Einstieg sucht, schaut sich eher Needit oder Saphe an. Und wer bewusst ein klassisches, autarkes Gerät mit eigenem Display bevorzugt, für den bleibt der POI Pilot 6000 eine ungewöhnliche, aber durchaus interessante Alternative. Gerade rund um den Blitzermarathon 2026 werden solche Helfer zwar oft besonders stark nachgefragt – entscheidend bleibt aber am Ende nicht das Gerät, sondern ein aufmerksamer, regelkonformer Fahrstil.
2) Die wichtigsten Termine im April und August 2026
Für 2026 sind bereits zwei große Kontrollzeiträume relevant. Die erste Speedweek läuft vom 13. bis 19. April 2026. Ihr zentraler Aktionstag ist der Mittwoch, 15. April 2026. An diesem Datum findet in mehreren Ländern ein eigentlicher 24-Stunden-Blitzermarathon statt, während andere Länder den gesamten Wochenzeitraum stärker gewichten. Die zweite größere Kontrollwoche ist bereits für den Sommer terminiert: vom 3. bis 9. August 2026. Anders als im April wird dort allerdings nicht überall ein einzelner Haupttag so stark herausgestellt.
Die wichtigsten Blitzermarathon-Termine 2026
- 13.04. bis 19.04.2026: erste europaweite Speedweek
- 15.04.2026: zentraler Blitzermarathon / Hauptkontrolltag
- 03.08. bis 09.08.2026: zweite Speedweek im Sommer
3) Welche Bundesländer teilnehmen – und wie
Nach dem derzeit bekannten Stand beteiligen sich fast alle Bundesländer an der Frühjahrsaktion. Unterschiede gibt es vor allem bei der Intensität und beim organisatorischen Schwerpunkt. Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg setzen besonders stark auf den 15. April als Haupttag. Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen sind eher über die gesamte Speedweek relevant, wobei einzelne Länder zusätzlich am 15. April nachschärfen. Hessen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern kombinieren Speedweek und Hauptkontrolltag. Hamburg arbeitet mit punktuellen Schwerpunktterminen. Das Saarland ist nach aktuellem Stand nicht dabei.
Das Wichtigste zum ROADPOL-Speedmarathon 2026 in Hessen auf einen Blick
- Aktionstag in Hessen: 15. April 2026
- Kontrollzeitraum: 06:00 bis 22:00 Uhr
- Teil der europaweiten Aktion: ROADPOL-Speedmarathon 2026
- Ziel: mehr Verkehrssicherheit und stärkere Sensibilisierung für die Risiken überhöhter Geschwindigkeit
- Messstellen in Hessen: vorab veröffentlichte Übersicht mit über 230 Messstellen
- Einsatzkräfte: über 570 Polizistinnen, Polizisten sowie kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Vorgehen der Polizei: Temposünder sollen möglichst direkt vor Ort angehalten, mit dem Verstoß konfrontiert und über die Gefahren aufgeklärt werden
- Wichtiger Hinweis: Zusätzlich sind unangekündigte Kontrollen und kurzfristige Änderungen jederzeit möglich
- Technik im Einsatz: Handlasermessgeräte, mobile und stationäre Messanlagen, zivile Polizeifahrzeuge mit Videomesstechnik sowie mobile Messanhänger
- Hintergrund: Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den wesentlichen Ursachen schwerer Verkehrsunfälle
- Begleitende Prävention: ergänzende Aufklärung unter anderem über Programme wie „CrashKurs“, insbesondere für junge Fahrerinnen und Fahrer
- Social Media: Die hessische Polizei begleitet die Aktion unter dem Hashtag #Speedmarathon
- ROADPOL: europäisches Netzwerk der Verkehrspolizeien mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten nachhaltig zu senken
Für Fahrer ist das wichtig, weil die unterschiedlichen Modelle direkte Auswirkungen auf das Risiko haben. Wer nur auf den 15. April schaut, macht es sich zu einfach. In einigen Ländern ist der Mittwoch zwar der lauteste Tag, aber eben nicht der einzige. Genau deshalb ist die Speedweek in ihrer Gesamtheit relevant – vor allem für Pendler, Außendienstler, Berufskraftfahrer und Urlauber, die in mehreren Bundesländern unterwegs sind. Hinzu kommt: Auch außerhalb Deutschlands beteiligen sich mehrere europäische Staaten an den Kontrollen. Wer also über Ostern oder in den Frühlingsferien ins Ausland fährt, sollte Tempolimits nicht als deutsche Debatte missverstehen. Das Thema ist europaweit auf dem Tisch.
4) Thüringen im Fokus: 82 Kontrollstellen am 15. April
Besonders konkret ist die Lage in Thüringen. Dort wird am Mittwoch, 15. April 2026, an 82 Standorten kontrolliert. Die Aktion läuft 24 Stunden und ist Teil der europaweiten Speedweek. Nach Angaben der Behörden konzentrieren sich die Kontrollen vor allem auf Bereiche in der Nähe von Schulen und Kindergärten sowie auf weitere besonders gefährdete Orte. Damit folgt Thüringen genau dem Muster, das Behörden seit Jahren betonen: Nicht möglichst überraschende Jagd auf Temposünder um jeden Preis, sondern sichtbare Präsenz an Orten, an denen überhöhte Geschwindigkeit besonders heikel ist.
Der Hintergrund ist allerdings ernst. In Thüringen galt unangepasste beziehungsweise überhöhte Geschwindigkeit zuletzt als eine der häufigsten Hauptunfallursachen. Für 2025 wurden im Zusammenhang damit 3.744 Verkehrsunfälle registriert. Bei 35 dieser Unfälle kamen Menschen ums Leben. Genau an diesem Punkt endet jede Stammtisch-Romantik vom „bisschen zu schnell“. Es geht nicht um symbolische Mini-Verstöße auf freier Strecke, sondern um ein Verkehrsverhalten, das im falschen Moment tödlich werden kann – gerade innerorts oder an sensiblen Verkehrspunkten.
5) Alle bisher bekannten Blitzer-Standorte in Thüringen
Die folgenden Messstellen sind für Thüringen bereits benannt. Wer am 15. April 2026 im Freistaat unterwegs ist, sollte dort besonders genau auf den Tacho achten.
| Bereich | Bekannte Kontrollstellen |
| Autobahnpolizei | A 4, FR Dresden, km 152,0 A 4, FR Frankfurt/Main, km 141,0 A 4, FR Frankfurt/Main, km 188,5 A 4, FR Frankfurt/Main, km 280,0 A 9, FR Berlin, km 169,0 A 9, FR Berlin, km 178,0 A 9, FR München, km 177,5 A 71, FR Sangerhausen, km 142,5 |
| LPI Erfurt | Gemeinde Andisleben, B4, Andislebener Kreuz Erfurt, Arnstädter Chausee Erfurt, Bonifaciusstraße Erfurt, Gothaer Straße (Aral-Tankstelle) Erfurt, Hannoversche Straße Erfurt, Motzstraße Erfurt-Gispersleben, Gubener Straße August-Röbling-Straße Leubingen, Straße nach Kölleda Weißensee, Günstedter Straße Windischholzhausen, Schellrodaer Straße |
| LPI Gera | Altenburg, Rudolf-Breitscheid-Straße Gera, Stadtrodaer Straße Gera, Untermhäuser Straße Gera, Nürnberger Straße Gera, Zeitzer Straße Gera, Rudolf-Diener-Straße Zeulenroda-Triebes, Triebeser Straße |
| LPI Gotha | Arnstadt, Arnsbergstraße Bufleben, Am Sportplatz B90 zwischen Abzweig Stadtilm und Geilsdorf Georgenthal, Bahnhofstraße Gotha, Kindleber Straße Ifta, Ortsumfahrung B7 Ilmenau, Unterpörlitzer Straße (Bereich Grundschule) Ilmenau, Waldstraße (Bereich PP Tennisplätze) Kirchheim, Hauptstraße Lengröden, B7 L3247 zwischen Wegscheide und Luisenthal Schwabhausen, Am Steinig Thal, B88 Waltershausen, Gothaer Straße |
| LPI Jena | Apolda, Herressener Straße Barchfeld, L3087 Daasdorf, Buttelstedter Straße Oberroßla, Leipziger Straße Oßmannstedt, Wielandstraße Tannroda, L1060 |
| LPI Nordhausen | Bad Frankenhausen, Esperstedter Straße Bad Langensalza, OU B 84/B247 Bad Tennstedt, Kurstraße Geisleden, Hauptstraße Großfurra, Große Furth Hohengandern, Ortsausfahrt Richtung Gerbershausen Ortseingang Kleinfurra, auf der L 2083 (Hummelberg) Körner, Ortsteil Österkörner, B 249 Leinefelde, Planckstraße, Goethestraße Leinefelde/Worbis, B 247 Abfahrt WBS Nord Mühlhausen, Ortsteil Eigenrieden, Ortsdurchfahrt Mühlhausen, Windeberger Landstraße, L1016 Niederbösa, Ortsdurchfahrt Nohra, Sondershäuser Landstraße (Ortsdurchfahrt) Nordhausen, Zuckerweg/R.-Huch-Str. (Kindergarten) Werther, L 1036 zwischen Klein- und Großwerther |
| LPI Saalfeld | Lichte, Saalfelder Straße Neustadt Orla, Goethestraße Rudolstadt, Bayreuther Platz |
| LPI Suhl | Bad Liebenstein, Treonstraße (L1027 innerorts) Bad Salzungen, Hersfelder Straße (B62 innerorts) Birkenfeld, Birkenfelder Straße Dermbach, Bahnhofstraße (B285 innerorts) Geisa, Bahnhofstraße (L1026 innerorts) Häselrieth, Kehrweg Meiningen, Mauergasse Meiningen, Rohrer Straße Rohr, Meininger Straße Schleusingen, Altendambach Schleusingerneundorf, Hauptstraße Schmalkalden, Renthofstraße Suhl, Fröhliche Mann Straße Suhl, Hauptstraße Mäbendorf Suhl, Linsenhofer Straße Vachdorf, B89 Zella-Mehlis, Talstraße |
6) Bayern: veröffentlichte Messstellen und 24-Stunden-Kontrolle
In Bayern wird der Blitzermarathon 2026 traditionell besonders offensiv kommuniziert. Dort beginnt der Aktionstag am 15. April um 06:00 Uhr und dauert 24 Stunden. Nach bisherigem Stand sind rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitende der kommunalen Verkehrsüberwachung eingebunden. Genannt werden rund 1.570 mögliche Messstellen. Das Besondere in Bayern: Die Messstellen werden üblicherweise vorab veröffentlicht. Dahinter steckt das politische Argument, dass der Schwerpunkt nicht auf dem Kassieren, sondern auf dem Wachrütteln liegen soll. Genau deshalb werden die Standorte bewusst nicht geheim gehalten.
Blitzermarathon 2026 in Bayern: Messstellen offiziell veröffentlicht
Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat die offizielle Messstellenliste zum Blitzermarathon 2026 als PDF veröffentlicht. In der Übersicht finden sich die gemeldeten Standorte mit Angaben zu Straße, PLZ, Ort, Straßenklasse, Ortslage, zulässiger Geschwindigkeit und Regierungsbezirk.
- Dokument: Messstellenliste Blitzermarathon 2026
- Herausgeber: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration
- Format: PDF
- Inhalt: Offizielle Liste der Messstellen zum Blitzermarathon in Bayern
Für Autofahrer im Freistaat heißt das aber keineswegs Entwarnung. Wer denkt, eine bekannte Messstelle sei harmloser als eine versteckte, verkennt den eigentlichen Effekt. Gerade weil die Punkte offen kommuniziert werden, müssen sich Fahrer fragen, warum sie dort trotzdem noch zu schnell unterwegs wären. Zudem zeigt Bayern mit seiner Größenordnung, wie ernst das Thema politisch und organisatorisch genommen wird. Der Blitzermarathon ist dort kein kleines Begleitprogramm, sondern eine massiv sichtbare Kontrollaktion mit landesweiter Wirkung.
7) Sachsen-Anhalt: Speedweek, Marathon-Tag und weitere Roadpol-Aktionen
Auch Sachsen-Anhalt beteiligt sich 2026 an der Roadpol-Aktionswoche. Die Speedweek I läuft ebenfalls vom 13. bis 19. April, der 15. April gilt als 24-Stunden-Kontrolltag. Zusätzlich hat das Land bereits weitere Roadpol-Schwerpunkte für 2026 benannt – darunter Truck & Bus, Operation Seatbelt, Operation Two-Wheelers, Alcohol & Drugs und Focus on the Road. Das ist wichtig, weil sich daran zeigt, dass der Blitzermarathon nicht isoliert steht, sondern Teil eines viel größeren Kontrollkalenders ist. Geschwindigkeit ist nur eines von mehreren Feldern, auf denen die Polizei 2026 nachschärft.
Gerade in Sachsen-Anhalt wird außerdem darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Messsysteme zum Einsatz kommen können – von Hand- und Großmessgeräten bis hin zu Enforcement-Trailern. Wer also glaubt, nur klassische mobile Blitzer seien relevant, dürfte sich täuschen. Die Verkehrsüberwachung wird technischer, flexibler und überregional enger abgestimmt. Für Fahrer bedeutet das vor allem eines: Die alte Routine „hier steht sonst nie jemand“ wird zunehmend unzuverlässig.
8) Warum gerade dort kontrolliert wird
Die Schwerpunkte sind kein Zufall. Nahezu alle Länder und Organisationen verweisen auf dieselben Risikobereiche: Schulen, Kitas, Baustellen, Altenheime, Krankenhäuser, dazu unfallträchtige Landstraßen, Autobahnabschnitte und innerörtliche Gefahrenstellen. Dort ist Geschwindigkeit nicht einfach ein Wert auf dem Tacho, sondern ein direkter Einflussfaktor auf Reaktionsweg, Bremsweg, Aufprallenergie und Überlebenschancen. Gerade innerorts ist der Unterschied zwischen „noch kontrollierbar“ und „katastrophal“ oft erschreckend klein.
Deshalb argumentieren Polizei und Verkehrsclubs regelmäßig, dass der Blitzermarathon mehr ist als ein medienwirksamer Aktionstag. Er soll sichtbar machen, wo zu schnelles Fahren gesellschaftlich besonders teuer wird – nicht nur für die Geblitzten, sondern für Unbeteiligte. Kritiker können darüber streiten, wie nachhaltig dieser Effekt ist. Aber an der Grundlogik ändert das wenig: Wo Kinder, Fußgänger oder dichter Alltagsverkehr ins Spiel kommen, ist Geschwindigkeit eben kein Kavaliersdelikt.
9) Diese Bußgelder, Punkte und Fahrverbote drohen
Wer beim Blitzermarathon geblitzt wird, bekommt keine Sonderstrafe – aber die regulären Sanktionen des Bußgeldkatalogs treffen trotzdem hart genug. Schon kleine Verstöße gehen ins Geld. Innerorts kosten bis zu 10 km/h zu viel in der Regel 30 Euro, außerorts werden bei kleinen Verstößen typischerweise 20 Euro genannt. Spätestens ab 21 km/h zu viel wird es ernster: Dann droht in vielen Fällen bereits ein Punkt in Flensburg. Innerorts können ab 31 km/h zu viel 260 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot fällig werden. Bei noch höheren Überschreitungen steigen Bußgeld, Punktzahl und Fahrverbotsdauer weiter an.
Typische Folgen bei Tempoverstößen
- bis 10 km/h zu schnell: meist Verwarnungsgeld
- ab 16 km/h zu schnell: spürbar höhere Bußgelder
- ab 21 km/h zu schnell: häufig 1 Punkt in Flensburg
- ab 31 km/h innerorts: oft 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot
- starke Überschreitungen: hohe Bußgelder, mehrere Punkte, längere Fahrverbote
Wichtig ist außerdem: Schon ein einzelner schwerer Verstoß kann weitreichende Folgen haben, aber gefährlich wird es spätestens, wenn sich Punkte summieren. Wer acht Punkte erreicht, verliert die Fahrerlaubnis. Genau deshalb ist der Blitzermarathon für viele nicht bloß ein nerviger Kontrolltag, sondern potenziell der Moment, an dem aus „bisher immer gut gegangen“ plötzlich ein echtes Problem wird.
10) Welche Toleranzen beim Blitzen abgezogen werden
Ein wichtiger Punkt, der regelmäßig missverstanden wird, ist die Toleranz. Grundsätzlich gilt: Bei gemessenen Geschwindigkeiten bis 100 km/h werden in der Regel 3 km/h abgezogen. Bei Messwerten über 100 km/h beträgt der übliche Abzug 3 Prozent der gemessenen Geschwindigkeit. Das ist keine Großzügigkeit, sondern ein technisch bedingter Sicherheitsabschlag zugunsten des Fahrers.
Wer also hofft, sich mit einer knappen Überschreitung generell „noch rauszurechnen“, sollte vorsichtig sein. Die Toleranz ist kein Freifahrtschein, sondern nur ein standardisierter Abzug. Am Ende zählt der verwertbare Messwert – und der kann gerade bei ohnehin knappen Limits trotzdem locker im bußgeldrelevanten Bereich liegen.
11) Blitzer-Apps und Radarwarner: Was erlaubt ist – und was nicht
Rund um den Blitzermarathon flammt jedes Jahr dieselbe Frage auf: Darf man sich vor Blitzern warnen lassen? Juristisch ist die Sache heikler, als viele denken. Der Besitz entsprechender Geräte oder Apps ist nicht automatisch verboten. Problematisch wird aber die aktive Nutzung während der Fahrt, wenn Radarwarnfunktionen eingesetzt werden. Wer damit erwischt wird, riskiert 75 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Genau deshalb ist das Thema kein harmloser Lifehack, sondern ein zusätzlicher Risikofaktor.
Die nüchterne Wahrheit bleibt ohnehin dieselbe: Der sicherste und legal sauberste Weg, Bußgelder zu vermeiden, ist nicht die kreativere App, sondern ein angepasster Gasfuß. Das spart nicht nur Strafen, sondern oft auch Sprit, Nerven und im Zweifel deutlich mehr als nur Geld.
FAQ zum Blitzermarathon 2026
Wann findet der Blitzermarathon 2026 statt?
Der zentrale Aktionstag ist Mittwoch, der 15. April 2026. Eingebettet ist er in die Speedweek vom 13. bis 19. April 2026.
Welche Bundesländer machen mit?
Nach aktuellem Stand beteiligen sich fast alle Bundesländer. Das Saarland ist derzeit nicht dabei.
Wo wird in Thüringen geblitzt?
In Thüringen sind für den 15. April 82 Kontrollstellen benannt worden – darunter Autobahnabschnitte sowie zahlreiche innerörtliche und regionale Messpunkte in den Bereichen Erfurt, Gera, Gotha, Jena, Nordhausen, Saalfeld und Suhl.
Wie lange dauern die Kontrollen?
Am Haupttag laufen viele Maßnahmen 24 Stunden. Darüber hinaus wird in mehreren Ländern bereits vom 13. bis 19. April verstärkt kontrolliert.
Drohen beim Blitzermarathon härtere Strafen?
Nein. Es gelten die regulären Regeln des Bußgeldkatalogs. Der Unterschied liegt in der deutlich höheren Kontrolldichte.
Welche Toleranz wird beim Blitzen abgezogen?
Üblich sind 3 km/h bei Messungen bis 100 km/h und 3 Prozent bei höheren Geschwindigkeiten.
Sind Blitzerwarner legal?
Die aktive Nutzung von Radarwarnfunktionen während der Fahrt ist problematisch und kann mit 75 Euro Bußgeld und einem Punkt geahndet werden.
Fazit: Der Blitzermarathon 2026 ist keine Randnotiz – sondern eine bundesweite Warnung mit ganz realen Folgen
Der Blitzermarathon 2026 ist auch in diesem Jahr weit mehr als ein kurzer Medienhype. Mit der Speedweek vom 13. bis 19. April, dem Haupttag am 15. April, den 82 bekannten Kontrollstellen in Thüringen, den groß angelegten Maßnahmen in Bayern und den begleitenden Aktionen in vielen weiteren Ländern wird klar: Die Polizei meint es ernst. Wer in diesen Tagen unterwegs ist, muss nicht nur mit mehr Blitzern rechnen, sondern auch mit einer Verkehrspolitik, die beim Thema Geschwindigkeit bewusst sichtbar Druck aufbaut.
Für Autofahrer bleibt die Lage im Kern simpel: Wer Tempolimits ernst nimmt, hat wenig zu befürchten. Wer sich dagegen auf Gewohnheit, Glück oder Halbwissen verlässt, könnte im April 2026 schneller als gedacht Post bekommen. Gerade weil viele Messstellen in sensiblen Bereichen liegen, ist der eigentliche Sinn der Aktion schwer wegzudiskutieren. Am Ende geht es nicht bloß darum, ob ein Bußgeld ärgert – sondern darum, dass Geschwindigkeit im falschen Moment Leben kosten kann.
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